Andreas Kalbitz (AfD) (Quelle: dpa/Emmanuele Contini)
Audio: rbb | 29.08.2018 | Beate Dietze | Bild: dpa/Emmanuele Contini

Brandenburger AfD-Chef - Kalbitz ruft zu Teilnahme an Demo in Chemnitz auf

Auf einem Chemnitzer Stadtfest wird ein Deutscher getötet, ein Syrer und ein Iraker werden verhaftet - und Rechtsextreme ziehen durch die Stadt, greifen ausländische Passanten an. Jetzt plant die AfD dort eine Kundgebung - mit Unterstützung aus Brandenburg.

Der Brandenburger AfD-Chef Andreas Kalbitz unterstützt eine Demonstration seiner Partei und des fremdenfeindlichen Bündnisses Pegida im sächsischen Chemnitz. "Bitte erscheinen Sie zahlreich. Es geht um das Gedenken an die Toten", heißt es in dem am Mittwoch bekannt gewordenen Aufruf, den auch die AfD-Landesvorsitzenden von Thüringen, Björn Höcke, und Sachsen, Jörg Urban, unterzeichnet haben.

Die Kundgebung ist für Samstag als Schweigemarsch geplant. Ein Parteisprecher erklärte, Kalbitz werde auch selbst nach Chemnitz reisen. In dem Aufruf der AfD heißt es weiter, man wolle um "alle Toten der Zwangsmultikulturalisierung Deutschlands" trauern.

Demo gegen rechte Gewalt in Neukölln

Bereits für Donnerstagabend ist in Berlin-Neukölln eine Gegen-Demo geplant. Die Linke Neukölln und andere Organisationen rufen unter dem Titel "Ob Chemnitz oder Neukölln: Auf die Straße gegen rechte Gewalt" zu einer Kundgebung am Hermannplatz auf.

In Chemnitz war am Samstag ein 35 Jahre alter Deutscher am Rande eines Stadtfestes erstochen worden. Ein Iraker und ein Syrer sitzen wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Totschlags in Untersuchungshaft. Am Sonntag zogen daraufhin Demonstranten durch die Stadt, darunter gewaltbereite Rechtsextreme. Ausländische Passanten wurden angegriffen.

Am Montagabend wurden bei neuen Protesten rechter und linker Demonstranten mehrere Menschen verletzt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) verurteilten am Dienstag in Berlin die Geschehnisse und warnten vor Selbstjustiz.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Beitrages schrieben wir, der sächsische AfD-Vorsitzende hieße Jörn Urban. Er heißt Jörg Urban, wir haben den Fehler korrigiert, wir bitten, ihn zu entschuldigen.

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36 Kommentare

  1. 36.

    Wie war das mit persönlich werden? Immer dann wenn ihnen die Argumente ausgehen...

    Um auf ihrem Niveau zu antworten, probieren sie es doch mal ausnahmsweise MIT Argumenten.

  2. 35.

    Ich fahre auf jeden Fall am Montag nach Chemnitz. Der Demokratie wegen und als Zeichen für die Meinungsfreiheit.

  3. 34.

    Liebe Gabi, Sie können sicher sein, dass ich meine Frau seit geraumer Zeit ab Einbruch der Dunkelheit auch nicht mehr alleine mit ÖPNV fahren lasse, sie das auch von sich aus schon vehement ablehnt. Sie hat einfach Angst und das nicht unberechtigt. Ist eine Tatsache.
    Trotzdem möchte ich nicht alle Flüchtlinge in einen Topf werfen. Es ist ein Teil derer, die unsere Gesellschaft strapazieren, das aber umso nachhaltiger. Wenn unser Staat es nicht endlich wieder schafft, das Sicherheitsgefühl zu erhöhen und den Eindruck zu erwecken, noch bzw. wieder Herr der Lage zu sein, dann werden sich noch mehr Menschen von dieser etablierten Politik abwenden. Die Menschen in Chemnitz sind nicht auf die Straße gegangen, weil Rechte dazu aufgerufen haben sondern weil es wieder einen Vorfall gab, der ihre Angst bestätigt hat.

  4. 33.

    Sie haben zwar auf meinen Beitrag geantwortet, gelesen haben Sie ihn bis auf den ersten Halbsatz ganz offensichtlich nicht. Versuchen Sie es doch einfach noch mal, dann passt die Antwort vielleicht zu meiner Aussage.

  5. 32.

    Es geht hier eben nicht mehr darum, ob es Einzeltäter sind, sondern um die Masse der Straftaten. Bisher hat es die Politik einen feuchten Kehricht interessiert, ob Frauen belästigt werden oder schlimmeres. Es wird immer nur davon gesprochen, das die bösen Rechten aufmarschieren. In Chemnitz geht das schon seit Jahren, das gerade Frauen sich nicht mehr sicher fühlen. In den letzten Monaten ist es noch schlimmer geworden. Die Frauen, die spät nach der Arbeit nach Hause fahren müssen, fahren schon gar nicht mehr mit dem ÖV, sondern nur noch zu zweit mit dem Auto. Musste es denn wirklich dazu kommen, das Flüchtlinge auch noch einen Deutschen töten? Was glauben Sie denn, was Menschen tun, die nicht gehört werden wenn sie in Not und Angst sind? Unsere Tochter und viele andere Frauen trauen sich in Sachsen kaum noch nach 20.00 Uhr alleine auf die Strasse und zur Krönung des ganzen, werden diese und ihre Männer noch in die rechte Ecke gedrängt, nur weil sie die Nase voll haben. Ein Beschämend!

  6. 31.

    Lieber RBB,
    ich wüsste diesmal doch gern, weshalb meine Antwort auf Herrn Otto (Nr. 14) nicht veröffentlich wurde. Auch wenn ich schon manchmal über das Ziel hinausschieße, kann ich bei dem Kommentar keine Hetze, Falschbehauptung (dass sich "2015 nicht wiederholen darf", hat ja Frau Merkel selbst schon gesagt) oder Beleidigungen entdecken und auch die nochmalige Lektüre Ihrer Nettiquette hilft nicht weiter. Meine email-Adresse haben Sie ja und Sie möchten mich sicher nicht im Glauben zurücklassen, dass bei Ihnen tatsächlich zensiert würde, nur weil etwas unbequem ist?

  7. 29.

    Ich würde es als Fortschritt betrachten wenn sie und ihresgleichen aufhören oder daran gehindert würden auf eine solche miese Tour das Opfer zu verhöhnen. Ich befürchte nur diesen Fortschritt werde ich hier nicht erleben.

    Und falls das auf eine mir befremdliche Art und Weise "lustig" gewesen sein soll, sollten sie dringend über ihre Art Humor nachdenken.

  8. 28.

    Für Demokratie und Meinungsfreiheit - auf nach Chemnitz!

  9. 27.

    "Wir sind mehr" klingt eher wie das Pfeifen im dunklen Wald.

  10. 26.

    Ich würde es als Fortschritt sehen wenn sie und ihresgleichen aufhören oder daran gehindert würden auf eine solche miese Tour das Opfer zu verhöhnen. Ich befürchte nur diesen Fortschritt werde ich hier nicht erleben.

  11. 25.

    Hallo Herr Otto,
    Fehler in der Asylpolitik gab es objektiv, dass wird ja von etabliert-politischer Seite eingeräumt. Beispielsweise hätte man, gemäß damaligem CSU-Vorschlag, gleich an der Grenze sammeln und prüfen müssen, wer ins Land kommt und ob berechtigte Aussicht auf Asyl besteht. Unschöne Bilder, ja, aber die Proteste im Land wären viel geringer ausgefallen, wäre man sicher gewesen, dass im Flüchtlingsheim um die Ecke tatsächlich Flüchtlinge einziehen und keine Wirtschaftsmigranten (oder Terroristen, wie sich leider auch bestätigt hat). Dazu wurde "Asyl" von Anfang an mit "Zuwanderung" gleichgesetzt, obwohl das ganz verschiedene Dinge sind.
    Mir persönlich wäre wesentlich lieber gewesen, wenn nicht ein verurteilter Drogenhändler oder ein Lehrer mit etwas eigenem Geschichtsverständnis den kritischen Teil der Bevölkerung vertreten hätten, aber Politiker der Noch-Volksparteien hatten und haben dazu leider weder den Mut noch die Weitsicht.
    Und eigentlich sind wir nicht per Du.

  12. 24.

    "Nazis" demonstrieren anlässlich des gewaltsamen Todes eines "Dunkelhäutigen". Sehen Sie es doch als Fortschritt.

  13. 23.

    Es gibt keinen "Empörungsduktus". In Deutschland tobt wieder der braune Mob auf den Straßen und die AfD ist mittenmang dabei.

    Die, bzw. der Tote ist für den Mob "nur" "Beiwerk". Widerlich.

  14. 22.

    Es gibt keinen "Empörungsduktus". In Deutschland tobt wieder der braune Mob auf den Straßen und die AfD ist mittendrin dabei.

  15. 21.

    Ich habe den Empörungsduktus nicht verstanden.

    Warum soll denn eine Partei nicht zu einer Demonstration aufrufen, die zum Gedenken der Toten aufruft?

    Denn dem RBB Angestellten Sundermeyer ist beizupflichten, Chemnitz ist Cottbus ist Kandel.

    Da drei Chefs von Landesverbänden unterzeichnet haben, wird wohl bei der Alternative der Schweigemarsch als bundesweite Aktion betrachtet werden.



  16. 20.

    Und genau das wird auch geschehen hoffe ich. Deutschland ist noch längst nicht „ einig Sachsen“.

  17. 19.

    Es gibt allerdings auch ein schönes Konzert am Samstag in Chemnitz "Wir sind mehr" u.a. mit den Toten Hosen, wer Zeit hat...https://www.facebook.com/events/331690927577698/
    Ich verstehe aber auch die Angst der Bürger nicht:
    Es gibt jährlich etwa 20 Tote in Deutschland durch Wespenstich- keiner ist großartig besorgt..
    Sexuelle Gewalt findet hauptsächliche in der deutschen Familie und im Freundeskreis statt (fast täglich eine Meldung über Kindesmissbrauch..) aber keiner scheint sich Sorgen zu machen...

  18. 18.

    "Wer den Frieden will, rüste für den Krieg". Diese alte römische Formel bekommt aufgrund der Ereignisse in Chemnitz ,und des Versuches von Seiten der Rechten, das Gewaltmonopol zu gewinnen, eine neue Sichtweise. Die Landesregierung Sachsen hat trotz der Warnungen bezüglich Anzahl und Zusammensetzung der Demonstranten kläglich versagt. Die Mannstärke der eingesetzten Kräfte kann man nur als Witz bezeichnen. Es grenzt an ein Wunder dass kein Todesopfer im Rahmen der Ausschreitungen zu beklagen war. War es Eitelkeit oder falsche Lageeinschätzung? Ich hoffe, dass bei der nächsten Demo klar gezeigt wird, wer das Gewaltmonopol inne hat. Und zwar durch massive Kräfte vor Ort, und nicht durch Gestammel bei der nachfolgenden Pressekonferenz. Am Besten, die Herren holen sich Unterstützung von Leuten, die sich damit auskennen. Amtshilfe machts möglich.

  19. 16.

    Nein, nein und nochmals nein! Ihre These von "verwirrten" Einzeltätern zieht spätestens JETZT nicht mehr. Das ist die Nebelkerzen die sie und ihresgleichen schon immer erzählt haben. Wies'n Attentat, Einzeltäter. Wehrsportgruppe Hoffmann, Spinner. Anschläge noch und nöcher, verwirrte Rechte.

    Nicht erst seit gestern zeigt sich das ungeheure Potenzial dieser Gruppen, der hohe Grad der Vernetzung untereinander und die AfD ist mittendrin!

    Ignorieren ist genau der falsche Weg, der ja jahrzehntelang begangen wurde. Nun heißt es eine wehrhafte Demokratie zu sein und es gilt das zu bekämpfen was die Demokratie abschaffen will.

    ...und die AfD ist mittendrin!

  20. 15.

    Ein gutes hat die Auseinander brechende Gesellschaft. Die Leute in ihrer "Blase" sind hier bald unter sich!

  21. 14.

    Hallo Mario, vielleicht kannst Du diesem Forum erklären, warum der Hinweis auf Missstände (in der Asylpolitik, vermute ich) so oft mit Fremdenfeindlichkeit einhergeht? Kann man beides trennen?

  22. 13.

    Wenn ich mir das so überlege: Da haben Sie recht. Es gehörte offenbar schon immer zum Instrumentarium gewisser Menschen, Begriffe einzuführen, die dann pauschal auf spezifische Kulturen und Gruppen verwendet wurden. Wahrscheinlich ist das den heute Pauschalisierenden viel zu profan, einfach nur von Messerstechern zu reden. Klingt ja fast wie Spargelstecher, wobei es Spargel nach dem Krieg vorwiegend aus der Dose gab, das Spargelstechen mithin nicht so in den Zeitungen stand. Oder das Messerstechen hat durch "Mackie Messer" seinen tatsächlchen Schrecken verloren ...

  23. 12.

    Weil es heute genau so falsch ist, wie es damals schon war. Es geht hier um ein paar wenige Einzeltäter, mit hohem Gewaltpotential, niedriger Hemmschwelle und hoher Affinität, wiederholt Straftaten zu begehen. Gegen die hat unser Rechtsstaat keine passenden Antworten, die verhöhnen den Staat, der sie ernährt und ihnen den Schutz gewährt, zerren das Ansehen der friedlichen, dankbaren Flüchtlinge in den Dreck. Gegen diese Straftäter gehört genau so konsequent vorgegangen wie gegen die Chaoten, die unbeteiligte Ausländer durch die Straßen Chemnitz' gehetzt haben.
    Dass die AfD die Tat instrumentalisiert, mag moralisch äußerst verwerflich sein, verwunderlich ist es nicht. Jede Partei instrumentalisiert Ereignisse, die ihr nicht in den Kram passen. Das künstliche Echauffieren diverser Politiker wertet die geplante Demo doch erst richtig auf. Ignorieren kann manchmal auch eine sinnvolle Gabe sein.

  24. 11.

    Es ist nicht 5 Minuten VOR Zwölf, es ist PUNKT Zwölf. Jetzt muß die "bürgerliche Mitte" endlich agieren und sich dem braunen Gesindel entgegenstellen, ansonsten ist es 5 Minuten NACH Zwölf!

    Jetzt wird es sich zeigen ob 69 Jahre Demokratie vergebens waren oder nicht.

  25. 10.

    Es ist wirklich unerträglich, wie die Nazis sich gebärden dürfen. Ich hoffe nur, diejenigen, die glauben, mit diesen Leuten Probleme in unserem Land lösen zu können, wachen endlich auf. Seht Ihr denn nicht, wohin diese Leute unser Land führen wollen! Die waren schon mal am Ruder, nämlich von 1933-45! Geht ihnen nicht auf den Leim. Sie sagen doch immer offener, wohin die Reise gehen soll. Das müsst Ihr doch merken.

  26. 9.

    Eigentlich wundere ich mich, wieso der Begriff“ Messerstecher“ noch nicht im Raum steht. Denn diese Bezeichnung gab man in Deutschland zu Beginn der 60er Jahre den Italienern um Stimmung gegen die Gastarbeiter anzuheizen.

  27. 8.

    Ein unerträgliches Zeichen, dass diese afd da mal wieder setzen will auf Kosten von Menschen, um die wirklich jemand trauert.

  28. 7.

    Vielleicht möchte er dort ja seine alten Freunde aus dem HDJ-Lager treffen?

  29. 6.

    Man kann auch sagen, die Grünen haben Fukushima "instrumentalisiert", was ihnen einen Ministerpräsidentenposten eingebracht hat. Es ist durchaus legitim, auf Missstände hinzuweisen. Ja, die AfD profitiert von den Verhältnissen im heutigen Deutschland. Verursacht hat sie sie nicht. Das haben die schon länger etablierten Parteien über die Jahre ganz allein hinbekommen. Wenn ein einzelnes Ereignis solche Folgen haben kann, sagt das viel über den Zustand einer Gesellschaft aus. Vom jetzigen werden am Ende nur sehr wenige profitieren, während viele den Preis zahlen. Wenn "Altparteien" bei AfD-Umfragewerten von regional um die 25% allerdings noch immer der Meinung sind, Politik müsse nur besser "erklärt" werden, wird sich die Geschichte wohl tatsächlich wiederholen.

  30. 5.

    Ich mache mir Sorgen, und nicht nur um Deutschland, dass braune Übel des letzten Jahrhunderts ist wieder da, es war niemals weg.

  31. 4.

    Nachvollziehbar. Schließlich profitiert die AfD von der Spaltung der Gesellschaft. Da muss man die natürlich auch am köcheln halten bzw. vorantreiben.
    Und letztendlich agiert man in Chemnitz bei den Rechtsextremen / Hooligans mit Gesinnungsgenossen. Quasi der militante Arm der AfD.

  32. 3.

    Die AfD zeigt ihr wahres Gesicht, nicht zum ersten Mal aber nun kann man es beim besten Willen nicht mehr relativieren.

    Aber dieser Hr. Kalbitz kennt sich ja bereits bestens aus mit Rechtextremisten.

  33. 2.

    Mich wundert das nicht. Für einen Menschen, der in einer Landtagsrede wie der vom 27. Juni von "Dahergelaufenen" spricht und die Zusammensetzung "des Volkes" immer wieder zum Thema macht, ist es natürlich überaus relevant, aus welcher Gegend die kommen, die da zugestochen haben. Als wenn die Tatsache des Zustechens nicht ausreichend wäre.

    Ein tötender Stich wird nicht dadurch schlimmer, dass ein Braun- oder Schwarzhaariger ihn ausgeführt anstatt ein Blonder, zu früheren Zeiten: dass einer "mit flach zulaufendem Schädel" ihn ausgeführt hat, anstelle eines mit "hoch aufragemder germanischer Stirn".

    Derartige Denkmuster sind somit gleich oder ähnlich und genau das sollte auch öffentlich so benannt werden. Weitere Zuschreibungen außer derjenigen, die in der spezifischen individuellen Personen liegen, bergen im Kern einen Rassismus. Allenfalls Sozialarbeitern sei es erlaubt, präventiv zu handeln, wenn spezifische Personengruppen vermehrt so oder anders handeln.

  34. 1.

    Die Rattenfänger rufen. Folgt ihnen nicht, denn ihr Antrieb ist Hass. Würden sie wahrhaft trauern, würden sie zu einer Demonstration für ein friedliches Miteinander aufrufen. Die findet am 13. Oktober in Berlin statt.

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