Demonstration in Cottbus im Juli 2017 (Quelle: imago/Lausitznews)
Video: rbb Aktuell | 13.08.2018 | S. Groth/D. Kulozik | Bild: imago stock&people/Lausitznews

rbb exklusiv | ARD-Magazin "Kontraste" - "Zukunft Heimat" hat Verbindungen zur rechtsextremen Szene

Regelmäßig ruft der Verein "Zukunft Heimat" in Cottbus zu asylkritischen Demos auf. Doch wer steckt dahinter? Der Verfassungsschutz sieht deutliche Verbindungen zwischen dem Verein und der alteingesessenen rechtsextremen Szene in Brandenburg.

Der Verein "Zukunft Heimat", der regelmäßig zu asylkritischen Kundgebungen in Cottbus aufruft, steht nach Einschätzung des Verfassungsschutzes Brandenburg in engem Kontakt zu Rechtsextremen.

Dem ARD-Politikmagazin Kontraste teilte der Verfassungsschutz im Rahmen von Recherchen zum Filmprojekt "Wer ist das Volk - Cottbus in Aufruhr" mit: "Der Verfassungsschutz sieht deutliche Verbindungen zwischen der alteingesessenen rechtsextremen Szene von Brandenburg und dem noch jungen Verein."

"Zukunft Heimat" hatte es in der Vergangenheit immer wieder abgelehnt, sich von rechtsextremen Podiumsbeiträgen bei den Aufläufen in Cottbus zu distanzieren und Medien, die über rechtsextreme Teilnehmer berichtet hatten, als "Lügenpresse" verunglimpft.

Der von der rbb-Redaktion "Kontraste" produzierte Film "Wer ist das Volk? Cottbus in Aufruhr" läuft in der Sendereihe "Exclusiv im Ersten" am Montag, den 13.08.2018 um 21: 45 Uhr in der ARD und am 21.08.2018 um 22:15 Uhr im rbb Fernsehen.

Kommentarfunktion am 14.08.2018, 14:49 Uhr geschlossen

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52 Kommentare

  1. 52.

    Meiers, ich überlege gerade krampfhaft, was an den Aufzählungen echt deutsche Kultur ist. Haufendorf? Ratskeller? hm... selbst wo nicht direkt von römischen Verhältnissen geschrieben wird, haben die aufgeführten Begrifflichkeiten stets einen "fremden" Hintergrund.
    (Renaissance, romanisch, Gotik...)

  2. 51.

    Werter Hanseat, wie kommen Sie auf das schmale Brett, dass jemand Ihnen die Meinung verbieten wöllte? Ich kann im gesamten Verlauf hier nichts entsprechendes entdecken. Selbst wenn ich hier gegen andere Meinungen argumentiere, heißt das noch lange nicht, dass ich dessen Meinung verbiete oder verbieten wöllte. Ich teile sie nur nicht und mache das im Rahmen meiner freien Meinungsäußerung dann auch deutlich. Eine Meinung (kommt von MEINS) ist ja noch lange kein Fakt, sonst wäre es ein Faktum, und meinen darf jeder was er persönlich für richtig hält. Dieses Recht gestehe ich folgerichtig auch meinem Gegenüber zu. Und ja, das nennt sich dann tatsächlich Demokratie.

  3. 50.

    Irgendwo muss es ein Schema F für solche Kommentare geben, wenn auch wahrscheinlich internalisiert in den Köpfen der Rechtspopulisten/Rechtsradikalen:

    Tun sie uns einen Gefallen und bügeln weiter...

  4. 49.

    Sie bezeichnen also

    "Gegend mit hohem nordafrikanischem Bevölkerungsanteil und einem täglichen kriminellen Kleinkrieg gegen die angestammte (französische) Bevölkerung. Aggressionen der französischen Nafris gegen Passanten, Vergewaltigungen, Frauen im Kopftuch, Gewaltkriminalität, Vergewaltigungen usw.,"

    nicht als Hassrede? Der FN lässt grüßen...

  5. 48.

    Ältere Herren faseln gerne mal dummes Zeug. Die Bundesrepublik Deutschland hätte den Aufschwung in den 60ern nicht ohne Gastarbeiter geschafft.
    Aber "wir" wiederholen den Fehler von damals, soviel ist richtig, wenn wir davon ausgehen dass die Flüchtlinge nur kurz bleiben und eine Integration vermieden wird.

  6. 47.

    Tja...wenn man nichts konstruktives zum Thema beitragen kann dann muß man sich eben mit "whataboutism" aushelfen, nicht wahr?

  7. 46.

    Meine Güte, was Sie so alles festhalten.... da machen Sie mich sogar zum Linken. Ein echter Schenkelklopfer.

    Ansonsten haben Sie offenbar auch nicht alles verstanden oder verstehen wollen, was ich geschrieben habe. Daher beenden wir das hier mal.

  8. 45.

    Deutsche Kulturlandschaft? Z.B. : Romanische und Gotische Kirchen, Fachwerk, gewachsene deutsche Städte, Renaissancebauten, Klassik, Gotik, Gründerzeitviertel-und Villen, Historismus, Straßen und Haufendörfer, Museen, Restaurants im Ratskeller, Landgasthöfe, Opern, Theater, Schlösser, Bibliotheken, Kirchenglocken in der Ferne (aber keinen Gebetsruf des Muezzins um 4 Uhr morgens), auch keine Moscheen mit Minaretten (Interessierte können in den arabischen Raum reisen!). Zum viel mißbrauchten Begriff der "Hassrede". Wie stellen Sie sich eigentlich Meinungsfreiheit vor, wenn hassenswertes nicht mehr als solches benannt werden darf? In der Antike hat die Hassrede sogar die Sprache geprägt; Polemiken, Philippiken, Invektiven. Als man im römischen Senat nur noch Lobpreisungen der Kaiser hören konnte und ansonsten "Brot und Spiele" (nach dem Satiriker Luvenal) war es auch mit der republikanischen Freiheit zu Ende!

  9. 44.

    Ich möchte mal daran erinnern, was der Alt-Bundeskanzler Schmitt 2004 im Hamburger Abendblatt sagte: "Mit einer demokratischen Gesellschaft ist das Konzept von Multikuli schwer vereinbar. Vielleicht auf ganz, ganz lange Sicht. Aber wenn man fragt, wo denn multikulturelle Gesellschaften bislang funktioniert haben, kommt man sehr schnell zum Ergebnis, dass sie nur dort friedlich funktionieren, wo es einen starken Obrigkeitsstaat gibt. Insoweit war es ein Fehler, dass wir zu Beginn der 60er Jahre Gastarbeiter aus fremden Kulturen ins Land holten".
    Das , was in den 60er Jahren schon falsch gemacht wurde, wird heute wiederholt.
    Nichts aus Parallelgesellschaften gelernt. Der Glaube, es heute händelbarer, besser und nachhaltiger zu machen, soll us die sinne vernebeln.
    Quelle: www.abendblatt.de/politik/deutschland/article106931175/wieviel-Anatolien-verträgt-Europa.html

  10. 43.

    Nicht jede wirre Meinungsäußerung ist ein Shitstorm. Davon lasse ich mich jedenfalls nicht beeindrucken und werde weiter meine Meinung äußern. Sie wie ich müssen aber auch andere Meinungen hinnehmen, so ist das nun mal in der Demokratie.

  11. 42.

    Halten wir mal fest:
    Ihr erster Beitrag zu diesem Thema war der Ausdruck von Desinteresse (das Sie offenbar für so bedeutsam hielten, dass sie darauf ausdrücklich aufmerksam machen mussten).
    Mein "Durcheinander" war der (meiner Überzeugung nach durchaus übersichtliche) Hinweis darauf, dass man Dinge halt nicht nur aus EINER (in diesem Fall: linken) Perspektive sehen sollte.
    Das hat Sie offenbar überfordert.
    Falls Sie aber dennoch paradoxerweise über mehr als ein Thema zugleich sprechen wollen, schlage ich irgendein anderes Forum vor. Meines Wissens sind hier eher themenbezogene Beiträge erwünscht.
    Niemand löst sonderlich viel aus, wenn er über Linksextreme spricht. Wenn er aber nicht ausschließlich bei Rechten pauschalisiert und verallgemeinert hingegen - wie erwähnt - durchaus.
    "Die sind doch alle gleich" ist ein Satz, den man über Rechte und Konservative ziemlich gefahrlos äußern darf.
    Bez. fast aller anderen Personengruppen ist er ein Tabu.

  12. 41.

    Hier muss ich Ihnen entschieden widersprechen! Nur weil es für Sie persönlich den Begriff des Volkes nicht gibt, heißt das noch lange nicht, dass er nicht existiert. Nicht umsonst steht am Bundestag seit Kaisers Zeiten "Dem deutschen Volke". Wenn es auf dieser Erde keine Völker gäbe, dann sehe sie sehr trostlos und traurig aus. Dass einige Deutsche mit dem Begriff nach den 12 Jahren Nazidiktatur immer noch ein Problem haben, ändert nichts daran, dass ein deutsches Volk existiert. Zunächst ist es einmal die Gemeinschaft aller hier lebenden Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft, meist erweitert um die Personen, die ihren Lebens- und Erwerbsmittelpunkt hier haben. Diese Menschen verbindet gemeinhin mehr als nur das bloße Dasein innerhalb der Staatsgrenzen, man hat eine gemeinsame Sprache, Kultur, gemeinsame Ziele zu Frieden und Wohlstand und damit eine Abgrenzung zu anderen Völkern, ohne dass diese Abgrenzung mit Abschottung oder Feindseligkeit gleichzusetzen wäre.

  13. 40.

    Nach Betrachtung der Reportage muss ich sagen, dass ich froh bin, dabei gebügelt zu haben. So war es wenigstens keine verschwendete Lebenszeit.
    Irgendwo muss es ein Schema F für solche Dokus geben, wenn auch wahrscheinlich internalisiert in den Köpfen der Journalist/innen:

    1. Abzüglich der neutralen Personen (Polizist, Flüchtling) muss eine Mehrheit die "progressive" Position vertreten, hier 2:1.
    2. Der Vertreter der "reaktionären" Position muss eher unterkomplex denken. Dies ermöglicht es, das Problem nicht als gesellschaftliches zu sehen, sondern psychologisierend mit seinen Defiziten ("Angst")zu erklären.
    3. Der Flüchtling (als Syrer über den Verdacht der Wirtschaftsmigration erhaben) ist nie einer derer, die mit dem Messer Respekt einfordern, sondern immer vergleichsweise säkular und integrationsbereit. Warum seine Flucht erst in Deutschland enden konnte, wird nicht gefragt.
    4. Von "Verbindungen" spricht man, wenn man direkte Steuerung/Einflussnahme nicht beweisen kann.

  14. 39.

    Wenn Sie solch einen Shitstorm sehen wollen, lesen Sie doch einfach mal Beträge über die Rigaer Straße. Da werden die armen "Aktivisten" von einigen Kommentatoren hier doch glatt als Opfer willkürlicher Polizeigewalt in einem undemokratischen Polizeistaat hingestellt und "bis auf's Blut verteidigt".

  15. 38.

    Deutsche aus dem "Saargebiet" dürften vom natürlichen Aussterben betroffen sein, rein altersmäßig. Klingt gemein, ist aber so. Ebenso wie Schlesier. Wer in ehemals Deutschen Gebieten geboren wurde und sich nach ebenso rein deutschen Verhältnissen zurücksehnt, ist vor 1945 geboren und dürfte in Sachen Weltbild nicht mehr lange unserem System seinen Stempel aufdrücken. Auch Schäuble und Gauland haben das politische Verfallsdatum schon erreicht (1942/1941 geboren).

    Viel schlimmer ist allerdings, dass in den bekannten südostdeutschen Gebieten das Weltbild der (Ur-)Großeltern immer noch vorherrscht. Obwohl sie niemals zu anderen Ländern gehörten außer der DDR.
    Vielleicht, weil es in der DDR keine südeuropäischen Gastarbeiter gab.

  16. 37.

    Ach Gottchen, die Neorechten und der Begriff "Heimat". Sprache ist schon was tolles. Aber was ist denn das überhaupt? Definiere "Heimat".

  17. 36.

    Seit wann benötigt man für eine olle Kamelle eine Schlagzeile ? Sollte nicht so schwer zu begreifen sein. Und was Sie sonst so äußern ist ziemlich durcheinander. Ich habe jedenfalls noch keinen Shitstorm kassiert wenn ich mich über Linksextreme geäußert habe. Vielleicht hilft es, sich weniger monothematisch zu beschäftigen.

  18. 35.

    Von "Hasspostings" kann man eher bei Ihren Beiträgen sprechen. Der Deutsch-Franzose berichtet halt aus eigenen Erfahrungen.

    Sie müssen nicht immer gleich losbellen, wenn die beschriebene und realistische Darstellung dieses Mannes nicht in ihr limitiertes Weltbild passt.

  19. 34.

    Wenn Sie diese Schlagzeile nicht erwartet haben, warum liest sich Ihr entsprechendes Posting dann so als sei sie für Sie eine olle Kamelle?
    Warum ist es für Sie nicht überraschend, dass es solche Verbindungen geben soll?

    Der Shitstorm käme von unzähligen Bürgen und Medien, sobald jemand auch nur ANDEUTET, dass eine linke Gruppierung selbstverständlich/natürlich/nicht überraschend Kontakte zu Linksextremen haben könnte (kollektive Empörung wäre die sichere Folge und man würde stante pede Beweise fordern) oder dass man irgendwelche Migrantengruppen mit den Verbrechen anderer Migranten in Verbindung brächte.
    (Ganz im Gegenteil muss man in Deutschland bei jeder entsprechenden Gelegenheit ausdrücklich darauf hinweisen, dass man bei Migranten - also allen Leuten, die nicht nur zu Besuch nach D. kommen und in der Lage sind, notfalls das Wort "Asyl" auszusprechen - eben NICHT pauschalisiert und immer nur BESTIMMTE Personen meint.)

  20. 33.

    Erklären sie uns doch mal bitte eine "deutsche Kulturlandschaft".

    Zu dem Rest ihres "Hassposting" möchte ich mich erst einmal nicht äußern.

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