Königin Mathilde und König Philippe von Belgien
Audio: radioBerlin 88,8, | 23.11.2018 | Bild: BELGA/Dirk Waem

Gedenken an Ende des 1. Weltkrieges - Belgisches Königspaar besucht Berlin

Berlin hatte am Freitag hohen Besuch, den belgischen König Philippe und seine Frau Mathilde. Am Mittag traf sich das königliche Paar zunächst mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu einem Mittagessen. Neben einer Begegnung mit Berlins Bürgermeister Michael Müller (SPD) waren auch eine Kranzniederlegung an der Neuen Wache sowie Besuche im Deutschen Historischen Museum und im Käthe-Kollwitz-Museum geplant.

Anlass des Besuchs ist das Gedenken an den Ersten Weltkrieg, der vor rund 100 Jahren endete. In Belgien ist die Erinnerung an das vierjährige Töten viel präsenter als in Deutschland, unter anderem weil die Westfront jahrelang in Flandern lag.

Besuch im Kollwitz-Museum

Am Abend wollten Philippe und Mathilde eine Aufführung von Ludwig van Beethovens "Missa solemnis" in der Berliner Philharmonie besuchen. Unter der Leitung von Dirigent Jan Caeyers spielt das belgische Beethoven-Orchester "Le Concert Olympique".

König Philippe und Königin Mathilde wollten auch das Käthe-Kollwitz-Museum besichtigen. Der Sohn der berühmten deutschen Künstlerin war während des Ersten Weltkriegs in Westflandern gefallen. Für ihn schuf sie die Skulptur "Trauerndes Elternpaar", die auf dem Soldatenfriedhof von Vladslo in Westflandern steht. Die beiden Figuren gelten als eines der Schlüsselwerke von Käthe Kollwitz (1867 - 1945), die zeitlebens für Frieden und soziale Gerechtigkeit kämpfte.

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