Deutsch-polnische Grenze in Schwedt © imago/ThomasLebie
Deutsch-polnische Grenze in Schwedt | Bild: imago/ThomasLebie

UN-Klimakonferenz in Kattowitz - Polen führt wochenlange Grenzkontrollen ein

Anlässlich der UN-Klimakonferenz in Kattowitz will Polen Kontrollen an der deutsch-polnischen Grenze durchführen. Sie sollen vom 22. November bis zum 16. Dezember stattfinden, teilte die Bundespolizei am Mittwoch mit. Mit den Kontrollen solle ein "störungsfreier Ablauf" der Klimakonferenz gesichert werden, die vom 3. bis zum 14. Dezember stattfindet.

Laut Bundespolizei könne es aufgrund der Kontrollen durch die polnischen Behörden zu Verzögerungen beim Grenzübertritt kommen. Auf Straßen und Autobahnen, an grenznahen Anlegestellen an Oder und Neiße, sowie an See- und Flughäfen müssen Reisende mit Kontrollen rechnen. Bei der Einreise werde ein Personalausweis oder ein Reisepass benötigt.

Einreise über "grüne Grenze" zeitweise verboten

Über die sogenannte "grüne Grenze" sei die Einreise nach Polen vorübergehend verboten. In welcher Intensität polnische Behörden die Kontrollen durchführen, sei noch nicht bekannt, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Wer von Polen nach Deutschland einreise, werde nicht kontrolliert.

Sendung: Radioeins, 07.11.2018, 13.00 Uhr

Kommentar

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4 Kommentare

  1. 4.

    kieck Dar mal den Obama-Besuch an,da hamse es geschafft n Stacheldraht hochzuziehen!!!!!aber halt nur in einem Teil von Beeiern...

  2. 3.

    Grenzkontrollen? Wie jetzt. Sind jetzt auch schon die Polen ??????-Sozialisten.

  3. 2.

    Grenzkontrollen? Mitten in Europa? Von den Polen?
    Warum tat sich die BRD 2015 so schwer?
    Scheint, mit dem richtigen Willen geht alles.

  4. 1.

    Auf diese Kontrollaktion und seine unmittelbaren Auswirkungen hier in der Grenzregion bin ich sehr gespannt! Frankfurts Innenstadt wird sicher mal wieder zugestaut. Der grenzüberschreitende Linienbus sollte am besten in der Garage bleiben. Die permant aus Berlin und dem restlichen Land Brandenburg anreisenden Zigarrettenkäufer sollten besser zu Hause bleiben - besonders wer mit dem Auto und mit Restalkohol nach Polen möchte, gehört ab dem 22.11.2018 zu einer gefährdeten Touristengruppe - siehe MOZ-Artikel:
    www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1690614/

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