Berlins Senator für Inneres und Sport, Andreas Geisel (SPD) während der Vorstellung des neuen Leiters für Verfassungsschutz, Pressekonferenz am 21.11.2018 in Berlin
Audio: Im Parlament | 13.12.2018 | Andreas Geisel (SPD) | Bild: imago/Markus Heine

Innensenator schätzt Feuerwehr-Kampagne nicht - Geisel kritisiert "Berlin brennt"-Protest

Innensenator Andreas Geisel (SPD) hat die "Berlin brennt"-Proteste von Feuerwehrleuten vor dem Roten Rathaus kritisiert. Er schätze die Initiative ausdrücklich nicht, sagte Geisel am Donnerstag im Berliner Abgeordnetenhaus.

Die Aktionen der Feuerwehrleute könne dazu führen, dass es weniger Bewerber bei der Feuerwehr gebe, denn es entstehe der öffentliche Eindruck, dass die Arbeitsbedingungen bei der Feuerwehr sehr schlecht seien, so Geisel. Die Situation könne man aber langfristig nur verbessern, wenn man neue Menschen für den Beruf gewinne.

"Berlin brennt" von den Gewerkschaften nicht länger unterstützt

Mit den Gewerkschaften seien bereits Ende April Vereinbarungen getroffen worden, um die Arbeitsbedingungen bei der Feuerwehr zu verbessern, etwa durch neue Feuerwehrfahrzeuge, sagte Geisel weiter. Die aktuelle Aktion werde auch von den Gewerkschaften nicht unterstützt.

Sendung: radioBerlin 88.8, 13.12.2018, 14.20 Uhr

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4 Kommentare

  1. 4.

    Schon klar, Kritik an den Zuständen schickt sich nicht!

  2. 3.

    Wie kommen Sie darauf: "Stehen die Gewerkschaften doch, genau wie viele Betriebsräte, inzwischen eher auf der Seite des Arbeitgebers bzw. auch der Politik, als auf der der Arbeitnehmer." Bitte belegen Sie Ihre Aussage..... Unglaublich, was hier so gepostet wird.

  3. 2.

    "Die Situation könne man aber langfristig nur verbessern, wenn man neue Menschen für den Beruf gewinne," sagte der Sklavenantreiber bei der Entladung des Schiffes.

  4. 1.

    Irgendwie wäre es auch aberwitzig, wenn der gegen den protestiert wird, die Proteste schätzt.
    Das die Gewerkschaft die Proteste nicht unterstützt, verwundert nicht wirklich. Stehen die Gewerkschaften doch, genau wie viele Betriebsräte, inzwischen eher auf der Seite des Arbeitgebers bzw. auch der Politik, als auf der der Arbeitnehmer.

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