Boris Palmer posiert auf einem Balkon mit Blick auf die Berliner Spree (Quelle: imago/Gottschalk)
Bild: imago stock&people/Gottschalk

Boris Palmer positioniert sich in Interview - Berlin, der nicht funktionierende Teil Deutschlands?

So macht man sich beliebt in der Hauptstadt: Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer hat in einem Interview gegen Berlin ordentlich vom Leder gezogen. Solche Verhältnisse wolle er in seiner schwäbischen Heimat nicht haben, betonte der Grünenpolitiker.

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) fühlt sich nach eigenen Angaben in Berlin verunsichert. "Wenn ich dort ankomme, denke ich immer: "Vorsicht, Sie verlassen den funktionierenden Teil Deutschlands", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Seiner Ansicht nach klappt in der Stadt nichts. "Ich komme mit dieser Mischung aus Kriminalität, Drogenhandel und bitterer Armut auf der Straße als spießbürgerliche baden-württembergische Grünen-Pflanze schlicht nicht klar. Ich will diese Verhältnisse in Tübingen nicht."

In Berlin fällt's nicht auf...

Als Stadtoberhaupt sieht Palmer seine Aufgabe darin, das "Idyll in Tübingen" zu bewahren. Wenn es in Gefahr gerate, werde er zornig. In Freiburg habe sich das Klima nach Vergewaltigungsfällen verändert. "In Berlin oder Köln fällt die zusätzliche Kriminalität, die die Zuwanderung im Jahr 2015 gebracht hat, qualitativ nicht auf", so Palmer.

Als Provokateur bekannt

Zuletzt war Palmer in die Schlagzeilen geraten, weil er in Tübingen mit einem Studenten aneinandergeriet und dessen Personalien aufnehmen wollte. Als dieser sich weigerte, soll Palmer den Studenten und dessen Begleiterin fotografiert haben. Die Begleiterin zeigte Palmer daraufhin wegen Nötigung an.

Der grüne Lokalpolitiker ist als Provokateur bekannt und gerät auch in der eigenen Partei immer wieder in die Schusslinie, vor allem wegen seiner Positionen zur Flüchtlingspolitik. Nachdem er gefordert hatte, straffällige Asylbewerber aus den Städten zu nehmen und in Kasernen auf dem Land zu stecken, bekam er ungefragt einen Mitgliedsantrag von der AfD zugeschickt.

Sendung: Inforadio, 04.12.2018, 12.00 Uhr

Kommentar

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89 Kommentare

  1. 89.

    Herr Palmer hat doch Recht, mit dem was er schrieb. Das sieht man doch deutlich an Ihrer Reaktion. Wenn Sie meinen Post gelesen und verstanden haben sollten, können Sie sehen und erfahren, dass ich schon gelesen habe, worüber ich schreibe. Das ich sogar noch tiefer in die Materie eingestiegen bin und nicht nur auf das vorgesetzte reagiere. So, nun lassen Sie mal das von Herrn Palmer geschriebene wirken oder bleiben der ewig Gestrige, der der "schönen alten Zeit" nachtrauern. Das Dreiergestirn, die den Wandel, auch zum Schlechteren, nicht verkraften. Nebenbei: ich bin in Berlin geboren und möchte die Drecksstadt auch nicht missen. Nur, was politisch aus dieser Stadt gemacht wurde .....
    Vielleicht verstehen Sie dann, was Herr Palmer schrieb.

  2. 88.

    Durch Herrn Palmers provozierende und z.t. unangemessene Äußerungen kam man ins Grübeln und dachte darüber nach, wie man nun eigentlich selber zu seiner Heimatstadt, zu Berlin, steht. Und da machte man einen kleinen, fröhlichen Schwenk in die Vergangenheit. Das ist so schlimm, dass Sie sich darüber dermaßen echauffieren? Der Blick zurück diente der Bestandsaufnahme im Hier und Jetzt. Und wir stellten fest, dass wir Berlin, trotz aller Probleme und Ärgernisse, immer noch lieben. Wenn Herr Palmer denkt, gestrauchelte Existenzen, Kriminialität, crazy People usw. gibt es in Tübingen nicht, hat er sich geirrt. In dem Örtchen gibt es das natürlich viel weniger als in einer Millionenstadt, aber hier traut sich wenigstens jeder sein wahres Gesicht zu zeigen. Und das ist oft nicht schön. Aber ehrlich. Über die gutbürgerliche Provinzheuchelei gibt es nicht ohne Grund Literatur ohne Ende. Worauf ich wahrlich etwas neidisch bin ist die Sauberkeit in vielen kleinen und ländlichen Orten. Aber unser Berliner Dreck, zumindest in der Innenstadt, ist auch viel den Touris geschuldet. Die wollen nunmal alle her. Das nervt uns Berliner auch oft. Gehört aber nunmal dazu. Also Herr Heisig, wenn Sie schon über uns mosern, dann lesen und verstehen Sie doch richtig, was wir schreiben. Ist doch schön, es gibt noch Menschen die Berlin schätzen. Ich wünsche allen positiv gestimmten Berlinern und der Redaktion einen schönen Nikolaustag :-D

  3. 87.

    Durch Herrn Palmers provozierende und z.t. unangemessene Äußerungen kam man ins Grübeln und dachte darüber nach, wie man nun eigentlich selber zu seiner Heimatstadt, zu Berlin, steht. Und da machte man einen kleinen, fröhlichen Schwenk in die Vergangenheit. Das ist so schlimm, dass Sie sich darüber dermaßen echauffieren? Der Blick zurück diente der Bestandsaufnahme im Hier und Jetzt. Und wir stellten fest, dass wir Berlin, trotz aller Probleme und Ärgernisse, immer noch lieben. Wenn Herr Palmer denkt, gestrauchelte Existenzen, Kriminialität, crazy People usw. gibt es in Tübingen nicht, hat er sich geirrt. In dem Örtchen gibt es das natürlich viel weniger als in einer Millionenstadt, aber hier traut sich wenigstens jeder sein wahres Gesicht zu zeigen. Und das ist oft nicht schön. Aber ehrlich. Über die gutbürgerliche Provinzheuchelei gibt es nicht ohne Grund Literatur ohne Ende. Worauf ich wahrlich etwas neidisch bin ist die Sauberkeit in vielen kleinen und ländlichen Orten. Aber unser Berliner Dreck, zumindest in der Innenstadt, ist auch viel den Touris geschuldet. Die wollen nunmal alle her. Das nervt uns Berliner auch oft. Gehört aber nunmal dazu. Also Herr Heisig, wenn Sie schon über uns mosern, dann lesen und verstehen Sie doch richtig, was wir schreiben. Ist doch schön, es gibt noch Menschen die Berlin schätzen. Ich wünsche allen positiv gestimmten Berlinern und der Redaktion einen schönen Nikolaustag :-D

  4. 86.

    Bedauerlicherweise macht Ihr Gezeter es keineswegs besser. Sind wohl auch einer von denen, die nur das lesen wollen was gerade anliegt.

  5. 85.

    Hier scheinen sich die ewig Gestrigen zu treffen, die dem alten Berlin nachjammern. Klar, da trifft die Kritik Palmen umsomehr. Westberlin, gepemmpert und als Frontstadt ausgebaut. Nach der Wende kurzes aufleben und seit Jahren zum Spekulationobjekt verkommen. Der RRG-Senat hält das, trotz gebetsmühlenhaften Bekundungen, nicht auf. Wohnungbauvorhaben werden torpediert, Investoren erfahren das aus der Presse, Schilder, die nicht die Richtigen sind, Straßenabschnitte, mit mehr Verkehrszeichen als Bäume (Pankow), U- und S-Bahnen, die mal fahren oder eben nicht, Flughäfen, "Kanzler"bahnen, Preußische Ersatzschloß, die nicht fertig werden, die Posse um Hohenschönhausen, das Mehr an Staatssekretären*innin, Großinvestoren, die dem Druck Linksradikaler weichen, Polizei, Feuerwehr, Rettungskräfte, die schutzlos angegriffen werden,...
    Ja, da ist Thübingen wirklich provinziell und Berlin super, dass man den alten Zeiten nachtrauern.

  6. 84.

    Das Metropol, Loft, Roxy und den ursprünglichen „Dschungel“ am Winterfeldplatz ja nicht zu vergessen. Trotzdem schön, mal wieder in alte Erinnenungen zu verweilen;-) Auch ich liebe immernoch mein Berlin.

  7. 83.

    Berlin als “failing state” zu bezeichnen ist zwar nicht besonders originell, aber offensichtlich wirksam. Wobei: Normalerweise war in zahlreichen Berlin-Bashing-Beiträgen der zurückliegenden Jahre immer korrekterweise vom “failed state Berlin” die Rede. Palmer hat daraus nun einen “failing state” gemacht – auch wurscht. Palmen sagt: „Wenn ich dort ankomme, denke ich immer: Vorsicht, Sie verlassen den funktionierenden Teil Deutschlands. Und: „Ich komme mit dieser Mischung aus Kriminalität, Drogenhandel und bitterer Armut auf der Straße als spießbürgerliche baden-württembergische Grünen-Pflanze schlicht nicht klar. Ich will diese Verhältnisse in Tübingen nicht.“ Dass sich darüber Rolex-Trägerinnen und politisch farblose Senatorinnin aufregen - da hat er wohl den Nagel auf den Kopf getroffen. Verdanken wir doch ob der Unfähigkeit des Berliner Senats in der Wohnungspolitik die sich mehrenden "Kehrwochen".

  8. 82.

    Tolstefanz, Linientreu, Music Hall...da hätte man sich fast treffen können ;-) Spandauer ticken ganz anders als Kreuzberger, Großstadtarroganz meets Spießer-Kleingartenidyll...für jeden etwas dabei. Und man findet immer neue Ecken. Wenn man es will. Wenn nicht ist halt alles doof. Bleibt jedem offen. Herr Palmer hat sein Ziel erreicht, auch negative Aufmerksamkeit ist Aufmerksamkeit. Trotzdem albern was er da z.t. äußert.

  9. 81.

    "So sieht es aus. Berlin ist alles. Provinz, Millionenstadt, Kulturmetropole und Spießerkaff."

    Ich liebe mein Berlin! 5 Minuten mit dem Rad und man kommt aus einer Ecke wo die Leute den Kitt aus den Fenstern fressen in eine Bonzenecke und umgekehrt.

    Ich habe früher zu Mauerzeiten meine Besucher aus Wessiland immer gerne erschreckt, erster Tag Ku'damm usw., erst einmal alle Tourifallen abgeklappert. Zweiter Tag SO36, Tolstefanz, Linientreu, Bowie usw.

    Dritter Tag Tegeler Fließ, Frohnau, Gatow, Kladow usw. Der Kulturschock saß! ;-)

    Also wenn mir der Herr Palmer nicht so schrecklich unsympathisch wäre... :-D

  10. 80.

    So sieht es aus. Berlin ist alles. Provinz, Millionenstadt, Kulturmetropole und Spießerkaff. Alle Facetten sind vertreten und machen das aus, was diese Stadt ist. Ich würde mich niemals respektlos anderen Städten und Gemeinden gegenüber äußern, das steht mir nicht zu und wäre auch albern und sinnfrei. Aber meine Stadt soll mögen wer will und ablehnen wer mag-es wird keiner gezwungen sich hier aufzuhalten. Und ewig dieses "DAS" Berlin- und "DIE" Berliner-Gerede. Hanebüchen. Millionen Menschen so pauschal beurteilen und über einen Kamm scheren zu wollen ist lächerlich.

  11. 79.

    Ich stimme Ihnen ja zu, doch wenn ich mich zurückbesinne, war auch mal der Kurfürstendamm Drogenanlaufstelle Nr.1
    Natürlich hoffe ich, das auch der Kotti schon bald von diesem Kriminellen Gesindel befreit ist und Raucher Bitteschön mehr Rücksicht nehmen sollten.

  12. 78.

    ab 1937-1977 Berliner
    wegen Beruf nach Bad.Wttbg. gegangen-- nähe Stuttgart--kenne auch Tübingen gut
    seit 5 Jahren wieder in meinem Berlin, es hat sich gewandelt-aber Bad.Wttbg. auch
    aber nun Ü 80 möchte ich mein Lebensabend im quirligen, kulzurellem BERLIN verbringen
    ALLEN Unkenrufen zum Trotz

  13. 77.

    Simmt bei der AFD wäre er unter seinesgleichen, aber vielleicht marschieren jetzt Teile der Grünen (wie in der SPD - Sarazin...) auch in diese Richtung. Doch wer auf dem Weg zum grünen Büro am Kotti aussteigt, könnte meinen der Bahnhof gehört der Drogenmafia - und die BVG fördert zudem die völlige Mißachtung des Rauchverbots durch den Verkauf von Tabak und Schnaps auf dem Bahnsteig.

  14. 76.

    Lassen sie mich raten, sie kennen Berlin auch nur aus der Bildzeitung wie dieser Politkasper?

    Ich muß sie leider ganz fürchterlich enttäuschen, Berlin ist Wilmersdorf, ist Frohnau und ist auch Dahlem mit einer höheren Porsche Cayenne Dichte wie Tübingen jemals Parkplätze haben wird. ;-)

    Nee, im Ernst. Und das Berlin Geld von den anderen Bundesländern bekommt ist nur fair, immerhin nehmen wir deren Landsleute als Flüchtlinge bei uns auf. :-DDD

    Okay, jetzt wirklich im Ernst. Vor '89 hat Westberlin Geld bekommen weil es der Stachel im roten Fleisch war, andere haben auch "Schaufenster des Westens" gesagt. Ostberlin wollte dagegen anstinken.
    Nach '89 hat Berlin Haupstadtaufgaben bekommen und mußte rausgeputzt werden, also im Grunde genommen wie vor '89, nur dass man jetzt mehr keine Zonis beeindrucken wollte.

    Das kostet nunmal Geld wenn man für Deutschland in der Welt protzen will.

  15. 75.

    In der Tat ist die Mentalität der eher Ländlichen und der eher Großstädtischen manchmal oder sogar oft sehr verschieden. Ein Grund für das Scheitern der "Länderfusion" (eigentlich ein saublödes, unangemessenes Wort) 1996 war, dass je weiter weg von Berlin gewohnt wurde, der "Sündenpfuhl" zum Tragen kam. DIE mit ihren neuen Methoden.

    Die Jusos im Brandenburgischen plakatierten gegen den Berliner Schuldenbären, die der vglw. schwächere brandenburgische Adler eben nicht tragen könne und als dann noch Marketing-Busse mit verspiegelten Scheiben mitsamt Kennzeichen "B" im Spreewald, in der Uckermark und in der Prignitz auftauchten, war dann endgültig Schluss.

  16. 74.

    Ich weiß nicht wie Psychologen das nennen was dieser Politkasper meint zu sein und was ich das als Berliner nennen würde darf ich nicht schreiben, deshalb belasse ich es bei größenwahnsinnig. :-D

  17. 73.

    Um Missverständnisse zu vermeiden, nicht alle Menschen in der BRD teilen die Ansicht, Berlin sei eine Schmuddelige, Dreckige Stadt. Ich persönlich sehe Berlin mit ganz anderen Augen, sonst wäre ich nicht ausgerechnet 1972freiwillig in die damals für viele Westdeutsche „dreckige Stadt“ gezogen. Besonders die Winter hier waren damals echt Ätzend ( erinnerten teilweise an die Zwanziger Jahre) durch die ohnehin Ofenbeheizten Häuser und den Smog aus den Ostteil. Ich erwähne dies, da bei sehr vielen Westdeutschen immernoch selbiges Vorurteil über Berlin vorherrscht. Berlin hatte mal einen ganz besonderen Charme und die Berliner( leider gibt es nur noch ca.30% ) waren, sind ein tolles Völkchen, was ich besonders zu schätzen weiß. Dazu zähle ich im übrigen auch die Ostberliner. Ich kam aus dem sturen Westfalen und dieser Grüne Tübinger sollte im übrigen einfach seine Schnauze halten Punkt.

  18. 72.

    So, jetzt hab ich den swr Artikel gelesen. Also, ich weiß nicht wie Psychologen so ein Verhalten nennen würden, ich finde es mindestens egozentrisch. Und ich meine nicht, dass er bei den Grünen auf Dauer bleiben wird. Ich habe jedenfalls keine Lust mehr, mich mit seiner Meinung zu beschäftigen. Er ist nur ein OB einer Stadt. Diese Bürgermeister von „kleinen“ Städten sind manchmal speziell, der Job qualifiziert für nichts. Ich denke gerade an Würselen ;-)

  19. 71.

    Palmer hat völlig recht!
    Berlin war schon so vor der Vereinigung und mit der Vereinigung ist Berlin nicht besser geworden.
    Aber eines konnte Berlin schon immer sehr gut "die Hand bei anderen aufhalten".

  20. 70.

    Es sind ja eben keine Wahrheiten, wahrscheinlich kennt dieser Politkasper Berlin nur aus den Schlagzeilen einer Boulevardzeitung mit den vier großen Buchstaben.

    Apropos lesen, an ihrer Stelle würde ich das auch mal probieren. Erst lesen auf was sie antworten, dann hätte sich ihre Frage nämlich erübrigt.

  21. 69.

    " Berlin hat immer schon das Geschmäckle schmuddelig zu sein. "

    das schreiben Sie einfach so dahin, seit wann soll das denn so gewesen sein ? seit der Industrialisierung Mitte 19.Jht ?
    seinerzeit zog viel Landbevölkerung besonders aus Pommern & Schlesien nach Berlin um dort Arbeit zu finden , sich dem Deputat von Gutsherren zu befreien , es entstanden die Mietskasernen im Osten der Stadt , weiteres selbst nachlesen...

  22. 68.

    " Dieser Politkasper hat meine Heimatstadt beleidigt und mich als seinen Bewohner gleich mit. "

    Tja, Wahrheiten drängen sich eben auf , hört niemand gerne , im Kleinen wie im Großen ,das Verächtlungmachen ist dabei ein immer wiederkehrendes probates Mittel der Verteidigung . Warum Sie sich als Bewohner Berlins gleich mitbeleidigt fühlen weiß ich nicht, sind Sie in persona Berlin ? oder nur einer deren Bewohner und zugleich glühender Befürworter der Senatspolitik ?

  23. 67.

    Wie wahr. Dem ist nichts hinzuzufügen, außer:
    Berlin hat immer schon das Geschmäckle schmuddelig zu sein. Doch die Aussage dieses Herrn aus Tübingen ist einfach nicht angemessen. Schon sonderbar, kommen doch viele Gäste zu uns um diese Stadt persönlich kennenzulernen. Sicher muß sehr vieles verbessert und neu ausgerichtet werden, doch läßt sich all dies nicht von heute auf morgen bewältigen. Viele der Kommentatoren scheinen auch zu vergessen, wie rasant Berlin in den letzten Jahren gewachsen ist, sich verändert hat.

  24. 66.

    Jetzt weiß ich auch, warum die Grünen so raketenartik in der Wählergunst steigen! :-))))

  25. 65.

    " Eigentlich ein perfektes Schlusswort für eine Diskussion "

    da stimme ich Ihnen zu , egal wie man zu den " Provokationenn" des Herrn Palmer steht , allerdings drängen sich Wahrheiten immer wieder auf. Die Empörung , die seine Äußerungen erzeugen , finde ich übertrieben und einer Capitale nicht angemessen weil es so nach Rechtfertigung klingt , hämische Töne in Richtung Provinz finde ich auch nicht angebracht , zumal ständig auf die Meinungsfreiheit hingewiesen wird ; nun hat der Herr Palmer eben seine Ansicht geäußert...

  26. 64.

    Ein jeder kehre vor seiner eigenen Tür, da hat er Dreck genug dafür.... Berlin ist Berlin und Tübingen halt Tübingen. Herr Palmer hat schon im eigenen Bereich Probleme genug. Wir lösen unsere alleine

  27. 63.

    Palmer ist nicht nur ein Provokateur, er sagt was er denkt. Er ist ein größenwahnsinniger Rechtspopulist der sich wohl für einen kleinen Sonnengott hält oder haben sie den SWR Artikel nicht gelesen?

    Ein anderer mit solchen Star Allüren mußte dann doch seinen Hut nehmen, hoffentlich folgt ihm dieser Politkasper bald.

  28. 62.


    Wir bitten alle User, zum eigentlichen Thema des Artikels zurückzukehren. Kommentare, die davon abweichen, werden nicht mehr freigeschaltet.

  29. 61.

    Recht hat er, der Herr Palmer!!!
    Was hier in den letzten Jahren abgeht, ist wahrlich nicht mehr schön.
    Aggressivität, Dreck, Kriminalität (Berlin aktuell auf Platz 3 in Deutschland), eine schlechte Infrastruktur.....usw.
    Keine Lebensqualität mehr in dieser Stadt!

  30. 60.

    Es schon merkwürdig vom wem dieser Politkasper hier beklatscht wird. Vorher von linksgrünversifft faseln aber sobald ein Rechtspopulist in der falschen Partei seinen geistigen Durchfall absondert finden sie und ihresgleichen einen Grünen voll gut. Sie schmieden schon merkwürdige Allianzen. Nein, nicht merkwürdig, eher bezeichnend.

    Der Typ äußerst eine Meinung die seine Gesinnung verrät und Parteiausschlußverfahren gibt es jeder Partei, da braucht es keinen unsinnigen und merkbefreiten Hinweis von ihnen zur SED, die seit 1989 nicht mehr existiert. Es sei denn in den Köpfen von irgendwelchen rechten Wirrköpfen.

  31. 58.

    Weil Grüne Demokraten sind. Er wird ja auch oft genug kritisiert. Die AL war eine ganz andere Zeit. Die Realos haben die Fundis abgelöst und die AL war noch linker als die Fundis. Grün ist linksliberal. Dazu gehört auch eine postive Diskussionskultur. Und mal ehrlich, Palmer ist als Provokateur bekannt, manchmal ist das Provozieren auch nur eine Variante, eine Diskussion anzustoßen.

  32. 57.

    ...wo er recht hat,hat er recht,mittlerweile ist das leider traurige Realität

  33. 56.

    Der Mann hat in allen Punkten Recht. Zumindest was seine Meinung über diese üble Stadt betrifft. Ob das den üblichen Störern hier gefällt, oder auch nicht, ist doch völlig uninteressant.

  34. 55.

    Interessant. Eine andere Meinung war sonst eigentlich höchstens in der SED ein Grund, jemanden aus der Partei zu werfen. Wenn Sie so etwas gut finden, scheint das ja genau ihre Kragenweite zu sein. Daß man bei den Bündnisgrünen nicht jemanden wegen einer anderen Meinung rauswirft, könnte daran liegen, daß man dort vielleicht demokratie- und grundrechtsaffiner ist als bei SED, AL und Ihnen zuhause.

  35. 54.

    Na und? Dieser Politkasper hat meine Heimatstadt beleidigt und mich als seinen Bewohner gleich mit.

    Dafür kapere ich keine nicks um zu verunglimpfen und benutze auch keine unzähligen nicks um hier verschiedene Identitäten vorzutäuschen, nicht wahr Siegfried, äh pardon... Hagen.

  36. 53.

    Ich stimme Ihnen zu. Berlin hat schon immer polarisiert, hatte schon immer eine Ausnahmestellung und zog schon immer Gott und die Welt an. Und Berlin ist auch schon immer Kummer gewohnt. In Tübingen wohnen Tübinger, in München Münchner und in Berlin-die Welt. Da sollte sich ein Provinz-Politiker nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen. Selbst wenn man mit vielen politischen Entscheidungen derzeit nicht sonderlich glücklich ist, ist es trotzdem nicht richtig auf alles zu schimpfen und nur noch negativ zu sehen. Ich kann jeden verstehen, der hier nach Jahren oder Jahrzehnten weg will-Berlin ist anstrengend, laut und dreckig. Aber wunderbar und einzigartig und auch vielerorts schön. Das finden ja auch sehr, sehr viele Menschen, die jedes Jahr ihren Weg hierher finden um das Chaos zu vergrößern...

  37. 52.

    So ist es. Er sollte das Angebot der AfD annehmen und den Wilke aus Frankfurt/Oder gleich mit.

    Mich wundert aber auch dass die Bündnisgrünen so einen agieren lassen und nicht aus der Partei werfen. Für mich ist so ein Verhalten mit ein Grund nie die Bündnisgrünen zu wählen. Bei der AL hätte so ein Rechtspopulist keine Chance gehabt.

  38. 51.

    Warum muss die Diskussion nun wieder in die rechts vs. links Dauerdebatte driften? Hier geht's um Berlin und einen in der eigenen Partei nicht gerade unumstritten Bürgermeister einer ländlich geprägten Stadt. Er kann gerne provozieren, seine Ansicht über Berlin ist seine Meinung und damit ist es gut. Berlin hat schon immer polarisiert. Dennoch wollen mehr Menschen hierher als z.B. nach Tübingen. Selbst Studenten hat Berlin mehr, obwohl Tübingen eine Universitätsstadt ist. Das ist eben der Unterschied zwischen einer Metropole und einer gewöhnlichen Stadt.

  39. 50.

    Herzlichen Glückwunsch! Das ist jetzt schon die dritte Beleidigung, die Sie allein in dieser Kommentarspalte von sich geben. Damit Sind Sie einsamer Spitzenreiter:

    12:49 "Billiger Selbstdarstelle!"
    13:38 "rechter Pöbel"
    16:49 "eitler Schaumschläger"

    Ich kann Sie gerne aufklären, wo der tatsächliche Pöbel wohnt.

  40. 48.

    Was sie hier schreiben,hat mit dem Thema nichts zu tun. Es geht um seine Meinung zu Berlin......und da hat er tausendprozentig Recht.

  41. 47.

    Wenn sie unbedingt einen eitlen Schaumschläger als Bundeskanzler haben wollen?

    Aber mal so ganz unter uns, ihnen ist doch bestimmt ein Kalbitz oder ein Bystron noch lieber oder?

  42. 46.

    Problem ist nicht, dass ein Politiker die bewusste Provokation (statt politischer Arbeit) sucht, das kennt man im Überfluss. Problematisch sind die Andeutungen, die von Palmer ausgehen und in der Vergangenheit ausgegangen sind. Eine pauschale Kriminalisierung von Geflüchteten oder Menschen mit Migrationserfahrung ist schlicht rassistisch, ob in Tübingen oder Berlin. Damit folgt er einer Ideologie der Ungelichwertigkeit und grenzt als Politker und Teil des Machtblocks Menschen aus, wodurch er für eine größere Gesellschaftsfähigkeit solcher und anderer Ausgrenzungsformen sorgt.

    Ferner war in der Vergangenheit seine Gleichsetzung von Seenotrettung mit "Menschenrechtsfundamentalismus" ein Ausdruck seines menschenverachtenden Weltbildes. Von Menschenrechten u. -würde ist da nicht viel zu ahnen. Gerichtet war diese Äußerung damals - neben den Menschen - doch auch gg. die Asylpolitik.

    Palmer ist ein Rechtspopulist bei den Grünen.

  43. 44.

    Landbevölkerung hatte schon oft Probleme, sich mit einer Großstadt zu arrangieren. Und Tübingen ist für mich Land..... Aber wenigstens einer, der nicht nach Berlin ziehen möchte. Der Zuzug ist schon groß genug. Und Schwaben haben wir auch schon reichlich in Berlin. Ich möchte nicht in Tübingen wohnen. Alles eben eine Frage des Geschmacks.

  44. 43.

    und er hat ja sowas von Recht ...

  45. 42.

    Machen Sie doch mal die Augen auf: Linke organisieren gerade Denunziation von Demonstranten im großen Stil, steht hier auch irgendwo. Das Fotografieren von Demonstranten auf mehreren Cottbusser Demos mit Veröffentlichung im Internet diente auch nur der Denunziation, weil man alle Demonstranten versammelt als Rechte hinstellen und über diese Drohung von Demos fernhalten will.
    Ich konnte es mir beruflich auch nicht leisten, auf dem Berliner Frauenmarsch mitzulaufen - obwohl mir das Thema gerade auch beruflich auf den Nägeln brennt.

  46. 41.

    Herr Palmer sollte sich fürs Amt des regierenden Bürgermeister bewerben,dann könnte es aufwärts gehen mit Berlin..hoffendlich

  47. 40.

    Istanbul ist im Zentrum z. B. überhaupt nicht verdreckt oder vermüllt (ich war da nicht "überall").
    Der Verdreckungszustand von Berlin ist schon ziemlich einmalig und entspricht auch nicht dem anderer dt. Städte. Dresden oer München sind ja auch nicht versifft. Wenn man mal 3 Monate nicht hier war und drei Monate nicht BVG gefahren ist, muss man sich erst wieder an den Dreck speziell in den Aufgängen gewöhnen. So dreckig war es 2000 oder 2010 auch noch nicht. Das mit dem (Touri)Müll und den Glasscherben auf Bürgersteigen hat extrem zugekommen, könnte ja von der Stadt leicht reguliert werden - völliges Desinteresse.

  48. 39.

    Die Frage ist absolut berechtigt. Was kann Berlin eigentlich? Geld verbrennen, weiches es nicht selbst erwirtschaftet, zählt nicht.

  49. 38.

    Auch ich kann Herrn Boris Palmer nur zustimmen. Ich bin in Berlin geboren und lebe fast sechs Jahrzehnte hier. Berlin ist mittlerweile ein Molloch geworden, Überall Dreck, Sperrmüll, Hundescheiße und ganz viele Schmierereien.
    Sowas habe ich in anderen Großstädten in Deutschland noch nicht gesehen..... vielleicht noch in Duisburg.
    Dazu die Kriminalität,fast täglich liest man von Messerstechereien. Mir persönlich wurden in den letzten 10 Jahren sechs Fahrräder gestohlen. Es wird von Jahr zu Jahr schlimmer ! In bestimmte Gebiete geht noch nicht mal die Polizei freiwillig rein. Ältere Menschen trauen sich in den Abendstunden garnicht mehr raus....und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren sie sowieso nicht mehr abends. Selbst in dicht besiedelten Wohngebieten ziehen nachts grölende Touris durch die Straßen und lassen überall ihren Dreck fallen. Ja,auch das alles ist Berlin 2018

  50. 37.

    Gemach gemach, Herr Palmer.

    Berlin ist nur paar Jahre weiter.

  51. 36.

    Ich finde, Boris Palmer sollte Bundeskanzler werden.

  52. 35.

    Als nicht Grünen Anhänger muss ich sagen, der Mann hat vollkommen recht. Berlin war und ist chaotisch und verrückt. So wie in dem rund 100 Jahre altem Lied: "Sei nicht verrückt mein Kind",... Besonders die völlig verfehlte weich gespülte Sozialpolitik des linken Senats, ohne konsequentes Auftreten der Autoritäten, hat viel zerstört in der Stadt.

  53. 34.

    Ach ja, "der rechte Pöbel" muss irgendwie eingeflochten werden.
    Hier aber geht es um die Aussagen des grünen Thübinger OB Palmer über den Zustand Berlins aus seiner Sicht und nicht um Cottbus.
    Vielleicht warten Sie noch, Ihr Thema wird bestimmt noch aufgerufen.

  54. 33.

    Es wird so oft geschrieben, dass die Berliner selbst Schuld sind, sie hätten mit ihrem Kreuzchen bei der letzten Wahl das alles ja so gewollt. Ganz sicher nicht. Hinterher ist es immer leicht, es besser zu wissen. Sicherlich hätten es alle Berliner gerne sauberer, friedlicher und schöner. Was mir ein wenig Sorge bereitet ist die Sicherheit, mit der RRG-Gegner behaupten, CDU, AfD oder wer auch immer würde hier alles ändern und zum Guten wenden. Das halte ich für einen Irrglauben. Wer andere Millionenstädte bereist hat und sich darüber informiert, weiß, dass die „Berliner Probleme“ überall zu finden sind. Paris, London, Rom,New York, Chicago-überall gibt es Müll, Bettler, mafiöse Strukturen und eine irrwitzige Kriminalität. Tübingen ist sauberer und harmonischer, das glaube ich gerne. Da bin ich wohl auch etwas neidisch drauf. Aber das ist doch kein Verdienst von wenigen Politikern, oder weil die Menschen dort die Besseren sind. Sondern weil es in einer Stadt wie Berlin, mit sovielen Menschen und halt „Großstadtproblemen“ eine ganz andere Aufgabe und Herausforderung darstellt das alles geregelt zu bekommen. Ich finde diese Vergleicherei zwischen einer Provinzstadt und Berlin absurd und albern. Bringt uns kein Stück weiter.

  55. 32.

    Ein Freund von mir bekam auch mal vom Oberbürgermeister einer Großstadt, der ihm nächtens über den Weg lief, persönlich ein Bußgeld verhängt. Es ging nächtliche Ruhestörung. Er kam der Anordnung natürlich sofort nach, stellte das laute Krakelen irgendwelcher Charthits ein und bezahlte brav das Bußgeld.

  56. 31.

    Dass Sie die AfD mit Recht und Ordnung gleichsetzen, ist immerhin anerkennenswert.
    Glücklicherweise machen sich Linke generell nicht der Ausgrenzung schuldig (außer Andersdenkenden wie der AfD gegenüber).
    Auch von mir aus kann jeder Teil unserer Gesellschaft werden, wenn er es will und sich darum bemüht (z. B. dadurch, dass er die Deutsche Sprache erlernt und sich an die Gesetze hält).
    Merket auf: Es geht eben NICHT nur um Bildung und Qualifizierung, sondern auch um Integrationswillen und Ehrgeiz.
    Die AfD ist schlicht der Meinung, dass u. a. Integrationverweigerung, Intoleranz und Verachtung gegenüber dem Gastgeberland nicht belohnt werden sollten und Deutschlands Mittel begrenzt sind.
    Eine Einstellung, die ich zugegebenermaßen teile.

  57. 30.

    Ein Schwabe mäkelt an Berlin rum... das ist ja mal was ganz neues. Viele seiner "Landsleute" haben hier ein neues Zuhause bekommen... und sorgen schon für genug Probleme. Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie.
    Versuchen Sie mal, in Tübigen nachts um 1 von A nach B mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu kommen... ich vermute, das wird nicht so gut klappen, wie in Berlin.
    Pauschalisieren und meckern ist immer leicht... aber vieles funktioniert hier dennoch unbemerkt im Hintergrund, ohne dass es an die große Glocke gehängt wird. Schauen sie sich andere große Weltmetropolen an und sie werden Gemeinsamkeiten entdecken.
    Ich bin Berliner und oft genug frustriert... aber ich freue mich, in einer Weltstadt mit einzigartiger Geschichte leben zu können, immer einen Späti um die Ecke zu haben, halbwegs funktionierenden Nahverkehr und einen vernünftigen Job zu haben. Probleme gab es schon immer und wird es immer geben... willkommen in der Realität.

  58. 29.

    Cottbus? Was ist ihr Problem mit Cottbus? Wahrscheinlich waren sie selbst noch nicht mal in der Lausitz.
    Ich jedenfalls bin öfter in Berlin, finde das dort ziemlich spannend, bin aber jedesmal froh wieder in der Provinz zurück zu sein. Diese Kritik muss man doch aushalten können und nicht gleich in einem Atemzug andere Städte besudeln. Hey, und ich weise Sie nochmal darauf hin, es war ein Grüner der das gesagt hat.
    Im übrigen beobachte ich in meinem Umfeld den Trend, das Leute die über Jahre in Berlin gearbeitet und gelebt haben, spätestens wenn sie eine Familie gründen wieder zurück kommen. Muss ja auch Gründe haben.

    Aber mit Kritik umgehen kann halt nicht jeder, ichmeinjanur....

  59. 28.

    Tübingen? Ich kenne höchstens Thüringen. :-o

  60. 27.

    Nun, dass Herr Palmer Recht mit seinem Einwand hat, zeigen doch die reflexartigen Erwiderungen. Da wird sogar das "Wir" bemüht und auf Themen "Aufmerksamkeit" gewiesen.(Aus dieser Ecke eher lächerlich). Und auch den Begriff "Kehrwoche" zu bemühen ist doch angesichts der vielen zugezogenen Baden-Württemberger eher dümmlich.
    Sicherheit, siehe die Vielzahl an Angriffen auf Rettungs-, Feuerwehr- und Polizeikräfte, ist doch schon längst nicht mehr gegeben. Dazu braucht man sich doch nur den täglichen Polizeibericht durchlesen.
    Palmer hat den Nagel auf den Kopf getroffen.

  61. 26.

    wir können alles (besser)außer hochdeutsch.
    und wer schon mal versucht hat in Tübingen mit der U-Bahn zu fahren, der weiß wie schwer das da ist.

  62. 25.

    womit nur belegt ist, dass Grüne bürgerlicher sind als viele Rechte es wahrhaben wollen..... Und bitte, wir reden hier über Baden-Württemberg.... Also spießiger geht's in Deutschland wohl nicht :-D

  63. 24.

    Tja, wenn sich die frühere Berliner Regierung nicht dauerhaft mit dem Bankenskandal abgeschossen hätte, müssten wir hier nicht ewig von denselben unfähigen Politikern und dem linksiodeologischen Lager regiert werden. Meine Dankbarkeit ggü. Wowereit und Müller hält sich stark in Grenzen, denn die Stadt war vor den beiden tatsächlich wenigstens nicht so querversifft wie heute, Dreck, freundlich beobachteter Kriminalitätsanstieg usw. Taschendiebstähle haben sich seit 2010 vervier- oder verfünffacht, aber angeblich soll es viel besser geworden sein. Dass es am Rand noch ein paar "ordentliche" Wohlstandsbezirke gibt, ist mir völlig egal, für mich zählt vor allem die Stadtmitte.

  64. 23.

    Ich sach nur: Kehrwoche...
    Ansonsten waren alle hier Schreibenden wohl letzter Zeit selten im Ruhrgebiet, oder überhaupt in NRW... ob's da besser läuft? Ne. Aber Kehrwoche gibt's da nicht ;-)

  65. 22.

    "Und vom Flughafen will ich erst gar nicht reden. "

    Falls Sie den BER meinen, dann sei der Hinweis gestattet, dass dieser in Brandenburg und nicht in Berlin gebaut wird. Berlin ist nur zu einem Drittel als Shareholder beteiligt.

  66. 21.

    was will uns ein schwäbischer Provinzpolitiker damit sagen?

  67. 20.

    Reisende soll man nicht aufhalten, ich fühle mich jedenfalls in Berlin wohler als z.B. in Cottbus. Alleine schon deshalb weil man hier nicht alleine ist um sich dem rechten Pöbel entgegenzustellen.

  68. 19.

    Geht mir genauso: bloß weg hier, sobald sich die Gelegenheit ergibt.
    Ich halte es nur noch hier aus, wo ich bin und das seit meiner Geburt (Südwesten). Nirgends sonst möchte in dieser Stadt noch wohnen.
    Wobei ich nicht sagen kann, dass sich alles nun zum Schlechten verändert hat. So finde ich den Umgangston sogar eher freundlicher geworden. Aber die Nachteile überwiegen (leider) deutlich. Dass man als Provinzler einen Kulturschock bekommt, wenn man herkommt, kann ich verstehen.
    Meinem letzten Besuch (bayerische Provinz) habe ich dann auch nur die Traumseiten des Südwestens gezeigt und der war völlig verblüfft, dass es hier durchaus auch schön sein kann. Der kannte nur das, was eben Touris gemeinhin zu sehen bekommen und das ist halt abgeranzte Groß- und Innenstadt.
    Unerträglich sind: Dreck, der menschliche Zuwachs= das Gewimmel, Lärm, Party- und Shoppingfokus.

  69. 18.

    Ich vermute, dass Sie mir empfehlen wollten, die AfD zu wählen. Nein, das ist keine Lösung. Ich bin für Recht und Ordnung, aber ich bin auch dafür, dass Menschen Chancen bekommen, und dass niemand pauschal ausgeschlossen wird. Die AfD arbeitet mir zu sehr mit Aus- und Abgrenzung. Von mir aus kann jeder Teil unserer Gesellschaft werden, der sich vernünftig benimmt und aus seinem Leben etwas machen möchte. Es kann also letztendlich nur um noch mehr Bildung und noch mehr Qualifizierung gehen. Um es konkret zu machen: Wenn ein Flüchtling sich anstrengt, unsere Sprache lernt, sich zu unserer Demokratie und unseren Werten bekennt, dann ist er mir herzlich willkommen. Auf der anderen Seite aber darf es nicht sein, dass man Leute hier gewähren lässt, die unseren Staat und unsere Gesellschaft ablehnen. Auch nicht, wenn sie schon immer hier leben.

  70. 17.

    "Und vom Flughafen will ich erst gar nicht reden. "

    Falls Sie den BER meinen, dann sei der Hinweis gestattet, dass dieser in Brandenburg und nicht in Berlin gebaut wird. Berlin ist nur zu einem Drittel als Shareholder beteiligt.

  71. 16.

    Die Leute in Berlin wollen so leben, siehe Wahlergebnis.

  72. 14.

    Die Berliner sind Frösche, die nicht bemerken, wie sie allmählich totgekocht werden.
    Ohne polemisch sein zu wollen:
    Wer für Recht und Ordnung ist, sollte dies auf die einzig legale und halbwegs aussichtsreiche Weise zum Ausdruck bringen, die möglich ist. Und zwar in einer Wahlkabine.
    Die Situation ist wie sie ist, weil jene das Sagen haben, die das Sagen haben.

  73. 13.

    Tübingen: Einwohner: 89.447 (31. Dez. 2017)[1] (aus Wikipedia)
    Berlin Friedrichshain: 131.953 (30. Jun. 2018) (aus Wikipedia)
    Da ist doch die Frage erlaubt: wer ist Herr Palmer ???????

  74. 12.

    Provokateur? Billiger Selbstdarsteller!

  75. 11.

    Willkommen in Deutschlands einziger echter Großstadt. Berlin kennt man sogar im entlegensten Winkel der Welt. Tübingen liegt irgendwo bei........ ? ;-)

  76. 10.

    Das er ungefragt einen Mitgliedsantrag von der "AfD" bekommt, sollte ihm zu denken geben.

  77. 9.

    Der Mann hat vollkommen recht: in Berlin funktioniert garnichts: die Infrastruktur ist marode, kein Bus, keine Bahn kommen pünktlich, der Umgangston ist rauh und aggressiv, Kriminalität ist an der Tagesordnung. Eine Stadt zum Fürchten.

  78. 8.

    Palmer ist sicher der Einäugige unter den grünen Wahlblinden.
    Ich möchte an dieser Stelle mal anregen, vorwurfs- und vorurteilsfreie Interviews mit den Fraktionschefs der im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien zu führen. Sie einfach mal zu fragen, was ihre Vorstellungen so sind, was man wie (und weshalb so) anders machen sollte, um dieser Stadt unter die Arme zu greifen.
    Eine gute Überschrift wäre wohl "Was würden Sie anders machen, Herr/Frau (...)?"
    Weihnachten und der Jahreswechsel nahen. Eine gute Zeit für fromme Wünsche und gute Vorsätze.
    Nebenbei: Die Grünen zu provozieren ist leicht. Man muss sich nur an die Fakten halten und realistisch bleiben.

  79. 7.

    Leider hat Herr Palmer vollkommen Recht. Ich finde es wirklich erstaunlich, dass offensichtlich die meisten Berlinerinnen und Berliner sich mit dieser Situation abgefunden haben. Es vergeht keine Fahrt mit der S-Bahn oder U-Bahn, wo nicht irgendwelche Bettler ihr Sprüchlein aufsagen. Kaum ein Waggon ist nicht irgendwo beschmiert oder zerkratzt. Wenn man Termine beim Bürgeramt oder bei der Kfz-Zulassungstelle haben möchte, muss man wochenlang warten. Und vom Flughafen will ich erst gar nicht reden.

    Allmählich wünsche ich mir wirklich Verhältnisse wie in Singapur. Dort ist alles sauber und gepflegt, und die Leute halten sich an sämtliche Regeln. Ich frage mich wirklich, wann in Berlin wieder die Interessen der arbeitenden Bevölkerung im Vordergrund stehen. Bei uns wird Politik eher für Leistungsempfänger, aber nicht für Leistungserbringer gemacht. Ein Wunder, dass sich die Männer in Orange jeden morgen zu früher Stunde auf ihr Müllauto schwingen. Wenigstens die BSR funktioniert.

  80. 6.

    "Wenn ich dort ankomme, denke ich immer: "Vorsicht, Sie verlassen den funktionierenden Teil Deutschlands" Ja. Das kann ich nachvollziehen. Geht mir jedes Mal genauso, wenn ich von außerhalb in gewisse Stadtbezirke Berlins fahre. Da läßt sich's wohlig gruseln - das funktioniert besser als jeder dystopische Film.

  81. 5.

    Er hat ja Recht. Ich bin schon 6 mal umgezogen, habe also schon ein paar Gegenden in Deutschland kennengelernt. Aber Berlin- Hallo! Welch ein Kulturschock - das das in Deutschland liegt, eine Welthauptstadt sein will und nicht eine Provinz in wat weiß ich - Ruanda - das ist unbegreiflich. Ich finde Berlin entsetzlich. Sobald ich die Chance dazu habe, bin ich weg.

  82. 4.

    Herr Palmer - danke.
    Er hat so recht. Das empfinde ich auch jedes Mal, wenn ich nach Urlauben im Südwesten der Republik wieder nach Berlin (meine Geburtsstadt übrigens) komme. Und es wird gefühlt immer schlimmer, weil hier aber auch anscheinend alles machen kann, was ihm dünkt, ohne das es Konsequenzen hat. OA, Polizei überlastet oder nicht zuständig, die Politik kümmert sich nur um sich selbst und verliert den Basiskontakt immer mehr, nur noch Gelaber und Geseier......

  83. 3.

    Worüber wird sich denn hier aufgeregt ? Der Mann hat doch recht - oder was funktioniert GUT in Berlin?
    Es läuft halt irgendwie, aber nicht gut. Und ich als Urberliner fühle mich in dieser Stadt nicht mehr wohl. Vielleicht passe ich besser nach Tübingen. Leider lässt sich der Job nicht so einfach mitnehmen - oder 20 Jahre Betriebszugehörigkeit mit Betriebsrentenansprüchen - sonst würde ich meinen Abflug planen.
    Berlin - wie haste dir verändert !

  84. 2.

    Na endlich mal ein realistischer Grüner.
    Er hat doch vollkommen Recht mit seinen Aussagen zu und über Berlin. Auch was er zu kriminellen Flüchtlingen sagt, ist aus meiner Sicht völlig in Ordnung.Schade,er müsste mit Müller die Stadt tauschen.

  85. 1.

    Palmer als "Provokateur" zu verunglimpfen, ist schon kackdreist. Tatsächlich ist der Mann einfach nur ein kluger Kopf, der mutig genug ist, den Mund aufzumachen und sich nicht vom Mob einschüchtern läßt.

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