Ein Geflüchteter schleift einen Stuhl ab (dpa/Zahn).
Bild: dpa/Felix Zahn

Integration in Berlin und Brandenburg - Geflüchtete in Arbeit: Was gelungen ist - und was nicht

Arbeit bedeutet Integration. Deshalb sind steigende Beschäftigungszahlen bei Geflüchteten ein positives Signal. Doch wie viele Geflüchtete sind mittlerweile in Arbeit, und wie viele leben von Hartz IV? Die Situation zu bewerten, ist schwer. Ein Versuch. Von Claudia Stern

Die Integration von Geflüchteten ist ein Thema mit viel Sprengkraft – auch wenn es um die Integration auf dem Arbeitsmarkt geht. "Von mehr als einer Million Menschen, die vor allem seit 2015 nach Deutschland gekommen sind, haben heute bald 400.000 einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz", sagte Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer Ende vergangenen Jahres in einem Interview – und wurde dafür im Netz als Märchenerzähler beschimpft. Die Bild-Zeitung konterte: "So ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt wirklich: Zwei von drei Flüchtlingen leben von Hartz IV."

Wer von beiden erzählt Märchen?
Keiner.

Denn beide Zahlen finden sich in den zahlreichen Statistiken der Agentur für Arbeit wieder. Wer diesen scheinbaren Widerspruch verstehen will, muss die Zahlen genauer betrachten. Deshalb die Frage: Wie sieht die Situation von Geflüchteten auf dem Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg eigentlich aus?

Hinweis zur statistischen Heransgehensweise und dem Zahlenmaterial (ganz unten auf der Seite)*

Geflüchtete lässt sich bei einer Jobbörse für Migranten in Berlin beraten (Quelle: dpa/Kieselbach).
Eine geflüchtete Frau lässt sich bei einer Jobmesse für Migranten in Berlin beraten. | Bild: dpa/Janne Kieselbach

Immer mehr Geflüchtete haben Arbeit

Für Berlin lässt sich anhand der Statistiken der Arbeitsagentur folgendes feststellen: Im Mai 2018 waren in der Hauptstadt insgesamt 8.125 Personen aus den Top-8-Asylherkunftsländern arbeitslos gemeldet, im Juni 2016 - also ein Dreivierteljahr nach Beginn der Flüchtlingswelle - waren es 4.663. Ein Anstieg auf fast das Doppelte.

Aber: Nicht nur die Zahl der arbeitslosen Geflüchteten ist seither deutlich angestiegen, noch ein bisschen höher sogar kletterte die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigen Flüchtlinge in Berlin – nämlich von 4.684 im Juni 2016 auf 11.061 im Mai 2018. Im September 2017 überholte die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berlin sogar erstmals die Zahl der arbeitslosen Geflüchteten und liegt seither konstant leicht über der Arbeitslosenzahl. Dazu kommen noch aktuell gut 3.000 Geflüchtete, die sich in geringfügig entlohnten Beschäftigungsverhältnissen befinden - und somit auch Arbeit gefunden haben.

Deutlich geringer fallen die Zahlen für Brandenburg aus. Dort waren im Mai 2018 3.975 Geflüchtete arbeitslos gemeldet. Interessant ist, dass seit Juni 2016 kaum ein Anstieg zu erkennen ist - damals waren es 3.846 Personen.

Einen deutlichen Aufsschwung gibt es dagegen bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Deren Zahl stieg von 934 im Juni 2016 auf 3.455 im Mai 2018. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten liegt damit leicht unter der Zahl der Arbeitslosen.

Keiner weiß, wie viele Geflüchtete überhaupt in Berlin und Brandenburg leben

Aber ist diese Entwicklung tatsächlich ein Zeichen dafür, dass die Integration auf dem Arbeitsmarkt und damit auch die Integration in der Gesellschaft voranschreitet, so wie Arbeitgeberpräsident Kramer es im Dezember für die Bundesrepublik interpretierte? Nicht unbedingt. Denn was sagen all diese Zahlen aus, wenn man nicht weiß, wie viele Geflüchtete zum jeweiligen Zeitpunkt seit Juni 2016 überhaupt in Berlin bzw. in Brandenburg gelebt haben und heute noch leben? Gelinde gesagt: recht wenig.

Tatsächlich fehlt in den Statistiken der Arbeitsagentur eine entsprechende echte Bezugsgröße, stattdessen nutzt sie eine sogenannte "eingeschränkte Bezugsgröße", die sich aus der Summe der Arbeitslosen, der sozialversicherungspflichtig sowie der geringfügig Beschäftigten errechnet.

Im Mai 2018 waren das in Berlin 21.513 Personen aus den Top-8-Asylherkunftsländern. Wie viele Geflüchtete insgesamt tatsächlich in Berlin leben, würde von der Agentur für Arbeit nicht erhoben, teilte die Regionaldirektion für Berlin und Brandenburg rbb|24 auf Anfrage mit.

Weitere Recherchen führen zunächst zu der Annahme, dass tatsächlich niemand verlässlich Auskunft darüber geben kann, wie viele anerkannte Geflüchtete in Berlin und Brandenburg leben.

Für Berlin winken die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales und das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) ab. "So eine Zahl gibt es nicht", sagten eine Sprecherin und ein Sprecher der beiden Stellen unabhängig voneinander rbb|24. Das Hauptproblem sei, dass es keine übergreifende Statistik gibt. So erfasse das LAF lediglich jene Geflüchtete in Berlin, die in einer der Einrichtungen des Landes untergebracht sind.

Ähnlich in Brandenburg. Das Sozialministerium sei ebenfalls nur für Geflüchtete im laufenden Asylverfahren zuständig und habe entsprechend auch keinen Überblick über alle aktuell in Brandenburg lebenden Geflüchteten, so ein Sprecher.

Analog dazu kann das Bundesamt für Migration und Flüchtling (BAMF) auf Anfrage zwar Zahlen zur Anzahl der pro Jahr gestellten Asylanträge in Berlin und Brandenburg sowie zu Entscheidungen über die anliegenden Asylverfahren liefern; einen Überblick über die Zahl der in den beiden Ländern lebenden anerkannten Geflüchteten hat das BAMF aber auch nicht. Eine Sprecherin verweist schließlich gegenüber rbb|24 auf das Ausländerzentralregister, ebenso ein Sprecher der Arbeitsagentur Berlin-Brandenburg.

Auf der Seite des Statistischen Bundesamts, das die Zahlen des Ausländerzentralregisters auswertet, findet sich schließlich ein Tool, mit dessen Hilfe sich die Zahl der anerkannten – und damit für die Arbeitsmarktstatistiken relevanten – Geflüchteten ermitteln lässt, die derzeit in Berlin und Brandenburg leben.

Für die Top-8-Asylherkunftsländer ergibt die Auswertung, dass in Berlin Stand 31. Dezember 2017 36.510 anerkannte Geflüchtete lebten, in Brandenburg waren es 16.395. Als Bezugsgröße für die Arbeitslosen- und Beschäftigtendaten der Arbeitsagentur eignen sich die Daten allerdings nur bedingt. Denn eine detaillierte Auswertung nach Alter und Erwerbsfähigkeit der Geflüchteten ermöglicht das Tool nicht.

Kompliziertes Hartz IV

Noch komplizierter ist es mit den Hartz IV-Empfängern. Hier stieg die Zahl der sogenannten Erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (ELB) unter den Geflüchteten in Berlin im gewählten Zeitraum von 15.309 Personen im Juni 2016 auf 31.720 im Mai 2018 an, in Brandenburg von 7.877 auf 12.991 (siehe Grafiken 1+2).

Um die Zahlen richtig einordnen zu können, muss man wissen, dass die Arbeitslosenzahlen und die Zahl der Hartz IV-Empfänger von der Agentur für Arbeit grundsätzlich in getrennten Statistiken erhoben werden. Heißt: Unter den Arbeitslosen sind sowohl Hartz IV-Empfänger als auch Arbeitslose, die anderweitig Leistungen, zum Beispiel Arbeitslosengeld beziehen. Und: Nicht alle Hartz IV-Empfänger sind zwangsläufig arbeitslos, vielmehr sind die Arbeitslosen nur eine von mehreren Personengruppen, die unter dem Begriff Erwerbsfähige Leistungsberechtigte erfasst werden.

Zur Erklärung: Als ELB werden grundsätzlich Personen eingestuft, die zwischen 15 und 64 Jahre alt sind und Anspruch auf Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) haben. Darunter sind neben Arbeitslosen zum Beispiel auch Personen, die erwerbstätig sind, dabei aber so wenig verdienen, dass sie zusätzlich Anspruch auf Grundsicherung haben ("Aufstocker"), Schüler ab 15 Jahren, Menschen, die wegen der Betreuung von Kindern oder der Pflege von Familienangehörigen nicht arbeiten können oder Personen, die sich in Maßnahmen der Arbeitsagentur befinden, beispielsweise Sprachkurse absolvieren, um überhaupt eine Ausbildungs- oder Arbeitsmarktreife zu erlangen.

Für den gewählten Stichtag Mai 2018 zeigen die Statistiken der Arbeitsagentur beispielsweise, dass von den insgesamt 31.720 Erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in Berlin nur 7.340 arbeitslos waren, 4.856 waren sogenannte Aufstocker, alle Übrigen gehören einer der anderen genannten Gruppen an. In Brandenburg waren von den 12.991 ELB nur 3.520 arbeitslos, 1.541 mussten ihren geringen Verdienst beim Jobcenter aufstocken lassen.

Die "Bild"-Zeitung ist in ihrer Berichterstattung vom 16. Dezember 2017 noch einen Schritt weiter gegangen: Sie schloss nicht nur die sogenannten "Aufstocker" mit ein – also all jene Geflüchteten, die einer Beschäftigung nachgehen, bei der sie so wenig verdienen, dass sie zusätzlich Leistungen zur Grundsicherung beziehen –, sondern unter anderem auch die sogenannten Nichterwerbsfähigen Leistungsberechtigten unter 15 Jahren, die in Bedarfsgemeinschaften mit Erwerbsfähigen Leistungsberechtigten leben – also Kinder.

Trotzdem, noch immer sind in Berlin und Brandenburg – wie auch in der gesamten Bundesrepublik – viele Geflüchtete auf Hartz IV angewiesen. Weil sie arbeitslos sind, als Mütter nicht arbeiten können, die deutsche Sprache nicht ausreichend beherrschen oder als Kinder in einer Bedarfsgemeinschaft mit Erwerbsfähigen Leistungsempfängern leben. Auch aber, weil sie zwar eine Beschäftigung gefunden haben, in diesem Job aber nicht genug verdienen, um damit ihr Leben in Deutschland eigenständig zu bestreiten.

*Hinweis: Bei der Betrachtung der Arbeitslosen-, Hartz IV- und Beschäftigtenzahlen beschränken wir uns auf Personen aus den sogenannten Top-8-Asylherkunftsländern, Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien. Personen aus Osteuropa, den Balkanländern und sonstigen Drittstaaten bleiben außen vor. Da es in der Beschäftigtenstatistik keine explizite Aussage über einen Fluchtmigrationshintergrund der erfassten Personen gibt, betrachten wir – aus Gründen der Vergleichbarkeit – auch bei den Arbeitslosen- und Hartz IV-Zahlen sämtliche Personen aus den Top-8-Asylherkunftsländern, auch wenn darunter ein geringer Anteil von Personen ohne Fluchtmigrationshintergrund ist. Im Text sprechen wir dennoch insgesamt von anerkannten Geflüchteten.

Für die Betrachtung verwenden wir Zahlen bis Mai 2018, da aktuellere Beschäftigungszahlen noch nicht vorliegen und sonst keine Vergleichbarkeit vorläge.

Beitrag von Claudia Stern

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14 Kommentare

  1. 14.

    Falsch, es gibt keine falschen Statistiken. Die Auslegung ist etwas anderes. Da kann jeder unterschiedliche Schwerpunkte setzen und die Zahlen herausgreifen, die er betonen möchte. Ein Glas kann zu 50% Wasser enthalten. Fakt. Sie können dann erklären, es sei halb voll oder halb leer. Das ist Auslegung und Darstellung. Wenn 2 von 3 Menschen gerne Obst essen, dann kann ich sagen „die meisten mögen Obst“ oder „nicht jeder mag Obst“... Die Zahlen sind Fakt.

  2. 13.

    Sie glauben wirklich, dass die erforderlichen Rohdaten nicht vorliegen? Oder halten Sie die Arbeitsagenturen für unfähig?
    Der scheinbare Widerspruch zwischen in Arbeit und in Hartz IV befindlichen Flüchtlingen ist durch Aufstocker zu erklären, heißt aber im Gegenzug eben auch, dass sich viele dieser Menschen in gering qualifizierten Tätigkeiten wiederfindet. Trotzdem werden die Sozialkassen dadurch entlastet, da nicht der volle Hartz-IV-Satz anfällt. Über die Summe an staatlicher Mehrbelastung sagt das trotzdem nichts aus. Ist aber ein anderes Thema, das auch differenziert betrachtet werden muss.

  3. 12.

    Genau diese statistischen Grenzen hat doch dieser ÖR-Beitrag minutiös aufgedröselt. Also was soll Ihre pauschale Unterstellung, das sei nicht unabhängig? Oder selektieren Sie einfach danach: Alles, was nicht besagt dass Flüchtlinge alle nur in den Sozialstaat einwandern wollen und arbeitslos bleiben, den Steuerzahler kosten und kosten - das soll bitteschön rausfliegen. Denn sonst würde es ja so unangenehm kompliziert, nicht? Ich fand den Text hier interessant.

  4. 11.

    Haben sie sich den ganzen Artikel durchgelesen? Offensichtlich nicht, sonst wüßten sie zu welchen Schluß der OECD Forscher Liebig kommt.

    Und eine "Explosion" hat nur in ihrer Echokammer stattgefunden.

  5. 9.

    Prinzipiell bekommt erst mal jeder Flüchtling, sobald die Zahlungen der Asylbewerberleistungen endet, Leistungen nach SGB II.
    Tatsächlich versuchen viele Flüchtlinge eine Arbeit aufzunehmen. Jedoch ist diese Arbeit aufgrund der schlechten Qualifizierung i.d.R. nicht bedarfsdeckend, weder für eine Person alleine, noch für die zur BG gehörenden Personen (durchschnittl. 4). Also wird aufstockend SGB II gezahlt. Und das wird auch dauerhaft so bleiben. Die wirklichen High-Potentials unter den Flüchtlingen sind z.T. gar nicht in Deutschland gelandet, sondern haben sich anderen Länder gesucht.
    Allerdings weiß ich um die Aussagekraft dieser Statistiken, da mein Team teilweise die Zuarbeit für die externe Firma erledigt, die diese Statistiken erstellt. @rbb Selbstverständlich wäre es der Agentur möglich detaillierte Statistiken nach Herkunftsländern zu erstellen, da diese Information ja erfasst wird. Nur ist dies nicht gewünscht.

  6. 8.

    Durch die Grenzöffnung ist die Zahl der Hartz 4 Empfänger aus nicht EU-Ländern förmlich explodiert:

    "Besonders hoch ist die Arbeitslosigkeit vor allem bei Asylbewerbern aus nicht europäischen Herkunftsländern wie Syrien, Eritrea oder Afghanistan. Zuletzt lag die Quote der Arbeitslosen in dieser Personengruppe bei 43 Prozent. „Geringe Qualifikationen und mangelnde Sprachkenntnisse stellen für viele Flüchtlinge die größten Barrieren auf dem deutschen Arbeitsmarkt dar“"

    https://www.welt.de/wirtschaft/article172455396/Migration-Auslaender-stellen-ein-Viertel-aller-Arbeitslosen.html

  7. 7.

    Nee,ganz und gar nicht. Das viele mit Statistiken nichts anfangen können liegt vor allem daran,dass diese Statistiken keine wahre Auskunft geben, und schließlich nichts taugen....um es mal salopp zu formulieren.
    Sie verlassen sich scheinbar auf die Angaben in öffentlich rechtlichen Medien . Ich hingegen bin froh,dass es auch noch andere unabhängige Medien gibt.

  8. 6.

    Ich erwarte langfristig schwedische Verhältnisse: Stabil 2/3 Sozialleistungen für langzeitarbeitslose Zugewanderte. Wir nehmen jedes Jahr 200.000 mehr auf, die Zahlen wachsen und Zahlenjonglieren ändert ja nichts an der Realität. Wobei auch viele Gruppen anderen "Gewerben" auf der Straße nachgehen, weil sie Geld heimschicken sollen. Diese Mengen sollten mal statistisch mit erfasst werden. Dass es hier auch beruftätige Syrer usw. gibt ist klar und die werden immer ganz oben genannt. Über die Langzeitarbeitslosen auch schon vor 2015 redet keiner.

  9. 5.

    Den Großaktionären ist die Form der Einwanderung egal. Sie verdienen an beiden - sowohl am Lohndumping mittels Billigarbeitskräften als auch an der Plünderung des Sozialstaates mittels alimentierter Konsumenten. Je mehr, um so besser.

    http://norberthaering.de/de/27-german/news/1082-bertelsmann-willkommenskultur-2

    "Was drin ist, das ist drin. das ist des Lebens Sinn." (Ingo Insterburg)

  10. 4.

    Man muss sich, bevor man urteilt, erst einmal die Zahlen genau anschauen. Richtig ist, viele der Flüchtlinge üben auch niedrig qualifizierte Jobs aus, für die Deutsche unfähig waren oder sich versuchten zu verweigern. Bestes Beispiel: die Verteilung unserer kostenlosen Zeitung Wochenspiegel. Wie oft musste man sich bei der Redaktion in der Vergangenheit beschweren, weil die Leute zuvor wochenlang einfach keine Exemplare austrugen! Erst seit etwa 1 Jahr machen dies die ehemaligen Flüchtlinge und wir erhalten stets pünktlich die Zeitungen. Dass die Leute dann ergänzend noch Hartz Aufstockung erhalten, ist doch OK. Sie bemühen sich und sind zuverlässiger . Das lässt hoffen....

  11. 3.

    Danke Frau Stern, dass Sie diese komplexe Materie mal auseinander gedröselt haben!
    Dass viele mit Statistiken nicht viel anfangen können, liegt daran, dass BILD und andere sie benutzen statt sie zu erklären.
    Das zeigen auch die anderen Kommentare.

    Ein öffentlich rechtlicher Sender kann gerne öfters komplexe Themen vorstellen. Kurzum: Weniger Verkehrsunfall-Berichte bitte, mehr Infos.

  12. 2.

    Dieser Artikel ist ein bezeichnendes Beispiel für das Tohuwabu und das Durcheinander und die Widersprüchlichkeit in diesem Staat in der "Flüchtlingsfrage. Jeder argumentiert mit anderen, eigenen Zahlen. Fazit: Vertraue nur der Statistik, die Du selbst gefälscht hast.

  13. 1.

    Ich traue keiner Behörde und keiner Statistik mehr, wenn es um die Migration geht. Irgendwie und irgendwo müssen die Beamten in den jeweiligen Behörden die Statistiken so zurechtrücken, damit sie in das von der Rot-Rot-Grünen Regierung vorgebene Weltbild "Migrations bereichert uns" passen.

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