Symbolbild: Ein Flüchtling steht auf einer Straße (Quelle: dpa/Sophia Kembowski)
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Audio: Inforadio | 29.01.2019 | Studiogespräch mit K.-W. Brandenburg | Bild: dpa-Symbolbild/Sophia Kembowski

"Bürger*innen-Asyl": Berliner verstecken Geflüchtete - "Wir wollen so viele Abschiebungen wie möglich verhindern"

Berliner verstecken Geflüchtete, um sie vor der Abschiebung zu schützen - das ist das Prinzip von "Bürger*innen-Asyl". Drei Abschiebungen wurden dadurch schon verhindert. Aber das soll erst der Anfang sein. Von Klaas-Wilhelm Brandenburg

Es ist ein grauer Wintertag an einem geheimen Ort, irgendwo in Berlin. Christine Schmidt und Abraham, die beide eigentlich anders heißen, wollen sich lieber nicht bei sich zu Hause treffen. Zu hoch ist ihnen das Risiko, dass sie erkannt werden und sich das Ganze am Ende negativ auf Abrahams Asylantrag auswirken könnte. Denn Abraham sollte eigentlich abgeschoben werden – und Christine Schmidt hat das verhindert. Sie hat Abraham bei sich versteckt.

Abraham ist 28 und kommt aus Eritrea, einem der ärmsten Länder der Welt. Offiziell eine Demokratie, ist das Land in Wahrheit eine Ein-Parteien-Diktatur. Jede und jeder der mehr als fünf Millionen Eritreer wird, wenn er mindestens 18 Jahre alt ist, zum sogenannten "National Service" gezwungen – einer Art Militärdienst, der oft das ganze Leben dauert. "Ich will aber kein Soldat sein", sagt Abraham bestimmt. "Ich will mein eigenes Leben."

Abraham wollte eigentlich heiraten

Dieser Wunsch habe ihn schon einmal ins Gefängnis gebracht. Etwas mehr als ein Jahr lang habe er in Eritrea in Haft gesessen, weil er nicht mehr zum Militär gegangen sei. "Freunde von mir sind im Gefängnis gestorben", erzählt Abraham. Er selbst sei immer wieder geschlagen worden. "Andere haben ihre Beine verloren, weil sie gefoltert wurden."

Als Abraham freikommt, habe er wieder zum Militär gemusst. Wie ein Sklave habe er sich gefühlt – und sich trotzdem dem Befehl gefügt: "Ich hatte keine Wahl." Aber bald darauf hätten ihn Freunde gewarnt: Die Regierung wolle ihn wieder einsperren. Da habe er sich entschlossen, zu fliehen – erst ins Nachbarland Sudan, dann nach Libyen. Im Juni 2016 verlässt er Eritrea. Damals wollte er eigentlich heiraten, hatte die Gäste schon zur Hochzeit eingeladen.

In Berlin lebt Abraham zuerst auf der Straße

Seit April vergangenen Jahres ist er in Berlin, stellt hier einen Asylantrag – aber der wird abgelehnt. Grund ist die Dublin-Regelung, die besagt: Ein Asylantrag muss immer in dem EU-Land gestellt werden, in das man zuerst gekommen ist – bei Abraham ist das Italien. Deshalb soll er genau dorthin wieder abgeschoben werden. Aber dahin will Abraham nicht zurück: In Italien bekommen Eritreer viel seltener Asyl als in Deutschland, und die Lebensumstände von Geflüchteten sind oft katastrophal.

Deshalb flieht er im Juli aus seiner Flüchtlingsunterkunft – und lebt in Berlin erstmal auf der Straße, fast ein halbes Jahr lang. Durch einen Zufall vermittelt ihn eine Rechtsberatungsstelle für Geflüchtete an die Initiative "Bürger*innen-Asyl". Die bringt Abraham und Christine zusammen: Ende November zieht er bei ihr ein. Miete will sie von ihm nicht: "Abraham kann sowieso gerade nur überleben, weil er einen großen Freundeskreis hat, der ihn unterstützt."

"Bürger*innen-Asyl" geht auch an die Öffentlichkeit

Bis auf die fehlenden Mietzahlungen und die Tatsache, dass Abraham versteckt wird, leben die beiden fast wie in einer ganz normalen WG zusammen. "Wir bekommen uns sehr nah mit", erzählt Schmidt. "So kenne ich seine aktuellen Sorgen, und er bekommt auch meine Sorgen mit."

Dass Menschen Geflüchtete bei sich verstecken, ist nichts Neues. Dass es eine Gruppe gibt, die beide zusammenbringt und damit selbstbewusst an die Öffentlichkeit geht, schon. 15 Leute stecken hinter dieser Gruppe namens "Bürger*innen-Asyl". "Die meisten studieren noch und sind zwischen 20 und 35 Jahre alt", erzählt Pascal Roth – es ist nicht sein echter Name. Er selbst ist 31 und schreibt gerade seine Doktorarbeit.

"Es sind ganz viele"

Berliner, die bereit sind, Geflüchtete bei sich aufzunehmen, melden sich zum Beispiel per E-Mail. Die Geflüchteten selbst werden der Gruppe von Beratungsstellen vermittelt. Mit denen sind die Leute von "Bürger*innen-Asyl" genauso in Kontakt wie mit selbstorganisierten migrantischen Gruppen oder Anwälten, damit die Geflüchteten auch rechtlich beraten werden und dadurch eigene Entscheidungen über ihre nächsten Schritte treffen können. "Es sind ganz viele, die so ein 'Bürger*innen-Asyl' möglich machen und es auf ein breites Fundament stellen", erzählt Roth.

In manchen Fällen unterstützt "Bürger*innen-Asyl" die Geflüchteten auch bei den Mietkosten oder zahlt das Geld für BVG-Tickets. Das Geld dafür kommt aus Spenden, die auf Solipartys oder Demonstrationen gesammelt werden. Eingesetzt werden sie für ein Ziel: "Wir wollen darauf hinwirken, dass Berlin eine Stadt ohne Abschiebungen wird." Konkret, erzählt Roth, heißt das: "Wir wollen so viele Abschiebungen wie möglich verhindern."

"Der politische Diskurs verharmlost und normalisiert"

Durch die Unterbringung in sicheren privaten Unterkünften solle Geflüchteten ermöglicht werden, ein Bleiberecht zu bekommen. Denn so gewinnen sie entweder Zeit, damit Anwälte noch einmal in Ruhe ihren Fall prüfen können, oder sie überbrücken die sogenannte Überstellungsfrist, wenn sie nach der Dublin-Regelung in einen anderen Staat der EU abgeschoben werden sollen. Wenn diese Überstellungsfrist abläuft – in der Regel sind es sechs Monate – wird Deutschland wieder für das Asylverfahren zuständig und darf nicht mehr in ein anderes EU-Land abschieben.

Die Menschen, die hinter "Bürger*innen-Asyl" stehen, sehen das, was sie machen, als zivilen Ungehorsam. Und den finden sie legitim, wenn der Staat – wie sie sagen – Menschen mit Gewalt an Orte abschiebe, in denen sie nicht mehr leben wollen – wie Abraham nach Italien – oder in denen Hunger, Not, Elend oder Krieg herrscht. "Der politische Diskurs verharmlost und normalisiert Abschiebungen", meint Pascal Roth. "Dadurch macht er die Gewalt und den Terror, dem Leute bei Abschiebungen ausgesetzt sind, unsichtbar." Und auch Christine Schmidt, die Abraham beherbergt, sagt: "Ich fühle mich im Recht mit dem, was ich tue, und ich würde es auch jedem Richter erklären."

"Ich will nicht nach Italien zurück!"

Ob Schmidt es jemals einem Richter erklären muss – ob das "Bürger*innen-Asyl" also strafbar ist – ist nicht eindeutig zu beantworten. "Grundsätzlich sagt das Gesetz, dass ein solcher Aufenthalt oder eine Hilfe dazu strafbar ist", erklärt Margarete von Galen, Berliner Strafrechtlerin und Vizepräsidentin des Rats der Anwaltschaften der Europäischen Union. "Wenn es sich aber um jemanden handelt, dem eigentlich eine Duldung erteilt werden müsste, oder wenn das Verstecken vor dem Hintergrund erfolgt, dass dem Geflüchteten woanders Gefahr für Leib und Leben droht, könnte es gelingen, eine Strafbarkeit abzuwenden."

Eine Duldung muss Geflüchteten ausgestellt werden, wenn es humanitäre Gründe gibt – "und es ist nicht exakt festgelegt, was das genau ist", so von Galen. Ob es diese humanitären Gründe bei einer Abschiebung nach Italien gäbe, die Abraham droht, ist umstritten. Für Abraham jedenfalls ist klar: "Ich will nicht nach Italien zurück! Die Menschen dort leben auf der Straße, ich würde dort auf der Straße leben."

Drei Abschiebungen haben sie schon verhindert

Unabhängig davon, was als humanitärer Grund gelten kann, sagt Margarete von Galen ganz grundsätzlich: "Ich bin der Meinung, man sollte die Gruppe 'Bürger*innen-Asyl' gleich behandeln mit denjenigen, die das Kirchenasyl organisieren." Das Kirchenasyl wird vom Staat grundsätzlich toleriert. Deshalb werden Geflüchtete, die in Kirchen unterkommen, auch ganz offiziell an die Behörden gemeldet – anders als beim "Bürger*innen-Asyl".

Trotzdem gibt es viele Gemeinsamkeiten, meint Pascal Roth: "Wir verstehen uns als parallele Struktur zum Kirchenasyl, auch im Wissen darum, dass das Kirchenasyl überlastet ist." Die Gruppe sei einfach ein weiterer Akteur und die zivilgesellschaftliche Antwort auf Abschiebungen. Drei Abschiebungen haben Menschen wie Christine Schmidt und die Initiative schon verhindert – Abrahams ist eine davon. Eine andere war die einer Familie aus Afghanistan, die jetzt vorläufig in Deutschland bleiben darf. Aber diese drei Fälle sollen erst der Anfang sein: "Wir sind gerade in Gesprächen darüber, weitere Geflüchtete unterzubringen", erzählt Roth. Für sie sei man noch auf der Suche nach Zimmern. Und Roth ist zuversichtlich: "Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr richtig durchstarten können."

Sendung: Inforadio, 29.01.2019, 07:05 Uhr

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Beitrag von Klaas-Wilhelm Brandenburg

94 Kommentare

  1. 94.

    Nirgendwo im Text finde ich es "lobenswert, dass man sich über geltendes recht hinweg setzt". Nirgendwo im Text steht: Das, was Bürger*innenasyl macht, ist richtig toll! Und nirgendwo im Text steht: Das was Bürger*innenasyl macht, ist richtig doof! Der Text informiert darüber, dass es diese Gruppe gibt (also über die Realität), was sie macht, warum sie es macht und wie das rechtlich einzuschätzen ist (und diese Beurteilung kommt von einer Expertin, die immerhin Vizepräsidentin des Rats der Anwaltschaften der Europäischen Union ist). Der Artikel überlässt dem*der Leser*in die Beurteilung des Ganzen, und gibt keine Meinung vor.

  2. 93.

    Wenn geltendes "Recht" Humbug ist, muss man sich dagegenstellen. Dublin ist Humbug. Unsere gemeinsamen Werte, ob sie nun christlich oder durch Menschlichkeit oder Überlegung über die Flüchlingsgründe geprägt sind, gebieten uns zu helfen. Niemand ist illegal. Welche Anmassung ein Leben, eine Existenz als illegal zu bezeichnen ... Jeder sollte über seinen Aufenthaltsort bestimmen können. Jeder Weltbürger sollte dort leben wo er leben will.

  3. 92.

    Wenn Staaten geltendes Menschenrecht aushebeln und eigene Verantwortung auf andere Länder schieben, die ihrerseits oft das Gleiche tun, würde ich an dieser Stelle gerne den Regisseur Aki Kaurismäki (z.B. "Le Havre") sinngem. zitieren: "Ich halte die Dublin-Abkommen für Verbrechen gegen die Menschlichkeit."

    Abschiebung ist ein Teil der Ideologie, Migration zu kriminalisieren, zu delegitimieren. Migration aber ist die Mutter aller menschlichen Zivilsation. Es gibt keine illegalen Menschen.

    Migration und Asyl sind Reizthemen. Na und? Weil sich ein paar Populist*innen künstlich aufregen, soll man nicht mehr demokratisch handeln? Nach Recht rufen, aber Menschenrecht missachten? Absurd.

    Es ist überhaupt nichts Empörendes daran, einem Menschen einen selbstbestimmten Weg nehmen zu lassen. Das ist gelebte Solidarität: Für Menschen(rechte) sogar in Kauf zu nehmen, der eigens verübte zivile Ungehorsam werde als Unrecht interpretiert u. ggf geahndet. Meine Hochachtung.

  4. 91.

    Das Hanns Joachim Friedrichs-Zitat ist uns bekannt.
    Bitte belegen Sie Stellen im Text, an denen sich der Autor "mit der Sache gemein macht". Ansonsten ist ihre allgemeine Medienschelte-Diskussion nicht zielführend.

  5. 90.

    Können sie denn auch andere auf zweimonatigen Recherchen basierende Berichte präsentieren, die organisierten Rechtsbruch derartig kritiklos und damit wohlwollend darstellen? Der Ausgewogenheit wegen, meine ich. Muss ja nicht über Rechte sein, Clans oder Steuerbetrüger gehen auch. Gibts da was? Und nein, Juden verstecken im dritten Reich zählt nicht, das ist zu lange her und auch wirklich unanständig als Vergleich.

  6. 89.

    Allein durch das Schaffen einer besonderen Nähe zwischen Journalist und Protagonist weckt man Sympathien. Journalistik 1. Semester. Sofern Sie das tatsächlich nicht wissen sollten (was ich Ihnen nicht abnehme), scheint Ihre Ausbildung nicht besonders fundiert zu sein. Aber in Zeiten, in denen vor allem Haltung gilt und Leute wie Relotius Karriere machen können, scheint das berühmte Hajo-Friedrichs-Zitat wohl nicht viel zu mehr zu gelten: "Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache - auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazu gehört."
    Warum gehen Sie eigentlich nicht auf den von mir verlinkten Artikel ein? In welchem Verhältnis stehen Sie zu dieser Bertelsmann-Offensive?

  7. 88.

    Zurück nach Italien ist für Sie also schlimm? Und zu den genannten Beispielen, sollten Sie auch die entsprechenden Staatsformen berücksichtigen. Mauerfall : DDR. Frauenwahlrecht : hat grad 100 jähriges Jubileäum. Unser heutiger Staat bietet andere Möglichkeiten, Gesetze etc. überprüfen zu lassen.

  8. 87.

    Bitte lesen Sie doch noch einmal meinen Kommentar. Da haben Sie wohl eher etwas falsch verstanden, als dass ich „dummes Zeug“ schreibe. Schwamm drüber und trotzdem einen schönen Abend.

  9. 86.

    Auf der Website der Initiative ist auch deren Bankverbindung angegeben. Darüber sollten die Täter leicht zu ermitteln sein. Bandenkriminalität ist kein Kavaliersdelikt. Es gibt also keinen Grund, hier irgendwelche Sympathien wecken zu wollen.

  10. 85.

    "Daß der RBB ihnen hier auch noch eine Bühne bietet und unterschwellig versucht, Sympathien für Straftaten und Straftäter zu wecken, ist unsäglich..."

    > Dies ist ein Bericht, dem eine zweimonatige Recherche vorausging. Wenn ein Bericht für Sie eine "Bühne bieten" bedeutet, sollten Sie vielleicht keine journalistischen Angebote nutzen.

    "...unterschwellig versucht, Sympathien für Straftaten und Straftäter zu wecken"
    > Können Sie diese Unterstellung irgendwie belegen oder ist das nur Ihr "Gefühl"?

  11. 84.

    Diese Leute gehören vor Gericht und abgeurteilt. Daß der RBB ihnen hier auch noch eine Bühne bietet und unterschwellig versucht, Sympathien für Straftaten und Straftäter zu wecken, ist unsäglich, paßt aber auffallend ins Gesamtbild.

    http://norberthaering.de/de/27-german/news/1082-bertelsmann-willkommenskultur-2

  12. 83.

    Wenn also Gesetze dazu da sind um Recht und Ordnung herzustellen, warum hält man sie nicht ein? Und wenn man sich, wie sie insistieren, nicht an alles Gesetze halten muss, wer legt dann fest welches Gesetz einzuhalten ist und welches nicht? Sie merken schon, dass sie dummes Zeug schreiben?

  13. 81.

    Ich finde es mehr als erstaunlich, dass der RBB als ÖR Sender auf Seiten des Gesetzes stehen müsste, sich derart äußert.
    Man findet es lobenswert, dass man sich über geltendes recht hinweg setzt??? Das kann nicht ihr ernst sein.
    Ab wann muss man sich denn ihrer Meinung nach an geltende Gesetze halten? Ist Diebstahl gerade noch legitim? Darf es vielleicht zukünftig auch ein bisschen Totschlag sein? Oder auch ein klitzekleiner Mord? Natürlich nur, wenn es sich um eindeutig Gesellschaftlich Geächtete als Mordopfer handelt? Merken sie eigentlich das sie der Anarchie den Weg bereiten?

  14. 80.

    Sie vergleichen gerade die EU mit dem Dritten Reich und Flüchtlinge mit Juden. Gehts noch? Jeder bekommt hier die Möglichkeit Asyl zu beantragen, in dem Land der EU, in das er zuerst ankommt. Was soll also Ihr Vergleich?

  15. 79.

    Wer beklstscht bitte was genau? Die von Ihnen diskreditierten Kommentatoren, betonen zumeist ganz explizit, dass sie zwar über die Straftaten auch nicht begeistert sind, aber Verständnis für diese menschliche Aktion zeigen. Das ist definitiv kein "Beklatschen". Lesen Sie die Kommentare eigentlich, oder ziehen Sie sich lediglich daran hoch, dass es Menschen gibt, die nicht Ihrer Meinung sind?

  16. 78.

    Inwiefern liest sich dieser Beitrag "als Verherrlichung des Beschriebenen und indirekte Aufforderung zur Begehung von Straftaten"? Wie kommen Sie darauf?

  17. 77.

    ...wenn diese 15 Rechtsextremen Gesetzesbrüche begehen würden, um sich für andere humanitär einsetzen zu können, würde sicherlich positiv darüber berichtet werden. Den Artikel würde ich sogar erfreut lesen. Gab es aber noch nie, werden wir wahrscheinlich auch nie erleben. So ignorant und unreflektiert sollte man die im Artikel geschilderte Sache nicht mit Gesetzesübertretungen von Nazis, die rassistisch, antisemitisch und homophob regelmäßig Grenzen überschreiten, nicht in Vergleich mit jungen Leuten setzen, die sich für andere Menschen stark machen, die in der Klemme stecken.

  18. 76.

    Richtig. Und was ist mit dem Mauerfall? Frauenwahlrecht? Da hätte sich ohne Gesetzesbrüche und Widerstand nichts bewegt. Manchmal heiligt der Zweck eben doch die Mittel. Gesetze sind gewiss zum Einhalten da, um eine Gesellschaft in gewissen Bahnen halten zu können. Aber Gesetze sind einfach oft auch nur dazu da, Recht und Ordnung gewähren manche Gesetze eben nicht. Es ist UNrecht, Menschen in ein Land zurück schicken zu wollen, in dem ihnen so Schlimmes droht.

  19. 75.

    Für Ihren Beitrag ein ganz dickes DANKE!

    "Wo Unrecht zu Recht wird..."

  20. 74.

    Der Bericht liest sich als Verherrlichung des Beschriebenen und indirekte Aufforderung zur Begehung von Straftaten.

    Eine rechtmäßige Abschiebung zu vereiteln und dieses auch noch in einem positiven Licht erscheinen zu lassen ist echt unterste Schublade.

    Die Organisatoren und die Helfershelfer gehören strafrechtlich verfolgt und sind bei Vereitelung der Überstellung in ein anderes Land der EU in voller Höhe für die weiterer Kosten die dem Staat entstehen in Regreß zu nehmen.

    Anderes für richtig zu befinden zeugt von krimineller Energie.

  21. 73.

    Nein, sie haben sich zu Steinmeier geäußert. Der hatte sich zu Cottbus und den Hetzjagden geäußert.

    Zu ihren haltlosen Vorwürfen verweise ich auf das was ich zu "Tremor" unter # 69 schrieb.

    Ich bin keiner von ihren sog. "Gutmenschen" (oder das was sie dafür halten), ich halte nicht die andere Wange hin. Ich teile aus, ich "schlage zurück". Meist mit den besseren Argumenten. Genau deshalb wird darauf nicht eingegangen oder in bester RG Manier geantwortet. Das verfehlt bei mir aber.

  22. 72.

    @IchMeinJaNur: Ich verstehe ihre Motivation.Anders als Viele Kommentare hier, kann ich natürlich auch die beschriebene Sitaution von Abraham aus Eritrea verstehen. Willkürlicher Wehrdienst in einem Land, welches sich bis vor kurzem nach im Krieg mit Äthopien befand. Das mit der ehemaligen unbequemen Einberufung in den Wehrdienst zu vergleichen, ist schlichtweg arrogant und weltfremd und beschämend!
    Natürlich ist es erstrebenswert die Situation dieser Menschen verbessern zu wollen.
    Nun kommt das aber: Mit ihrer Haltung und der Art Diskussionen zu führen verhärten sie Fronten und dieses Verhärten der Fronten nutzt eine ganz bestimmte Partei sehr geschickt aus. Sie sollten meines Erachtens zudem die Art Ihrer Hilfe überdenken. Was bedeutet das wenn man sagt, dass man so viele Menschen wie möglich ein besseres Leben in Deutschland mit solchen Mitteln ermöglichen will? Zählt für sie wirklich nur der Einzelne unabhängig von jeglichen Folgen für andere Notbedürftigte aus der ganzen welt?

  23. 71.

    Manchmal tut es eben Not sich über Gesetze hinweg zu setzen.
    Kein jüdischer Mitbürger hätte die Nazis überlebt ohne mutige Menschen in diesem Land.
    Und heute? Alle Rechtslastigen sollten 4 Wochen Sonderurlaub im Kriegsgebiet bekommen.

  24. 70.

    Man kann für sein Einkommen arbeiten gehen??? ;-) Natürlich möchte jeder seinen Wohlstand mehren und schützen. Keiner wird aber durch diese Flüchtlinge hungern oder auf seine Fernreise verzichten müssen. Aber können Sie sich vorstellen, wie es ist gerne zu teilen und Menschen in Not zu helfen? Die Welt rückt immer weiter zusammen und wir werden uns so oder so damit arrangieren müssen. Dann doch lieber frohen Herzens :-)

  25. 69.

    Falsch, ganz falsch. Dazu habe ich mich zu lange mit Politik im allgemeinen und Rechtsextremen im besondern auseinandergesetzt. Ich mache da, im Gegensatz zu ihnen und ihresgleichen, sehr wohl Unterschiede. Ich kenne, wiederum im Gegensatz zu ihnen, kein schwarz/weiß, sondern unheimlich verschiedene Graustufen.

    Ich mache sehr wohl einen Unterschied zwischen Rechtsextremisten wie Alt- und Neonazis, Rechtspopulisten und Konservativen, um mal nur die Grundstömungen zu benennen. Und Rassisten in allen Lagern.

    Wie sie selbst sehr genau wissen gibt es jede Menge Grau dazwischen und jede Menge Querverbindungen, also versuchen sie nicht mich andauernd für dumm zu verkaufen!

    Sie vertreten mit Sicherheit KEINE konservative Meinung aber das behaupten sie ja auch von der rechtsextremen "Partei", deren Positionen sie hier ständig wiederkäuen PUNKT

  26. 68.

    Müssen diese persönlichen Angriffe sein? Warum machen Sie das? Sie reizen die Nettiquette mehr als aus. Wenn Sie im RL auch so sind, haben Sie bestimmt keine Diskussionspartner oder nur Gleichgesinnte. Diskutieren kann man lernen, bereust in der Schule und um Studium gab es Gelegenheiten genug. Aber es ist nie zu spät dafür. Vielleicht überlegen Sie es sich ja mal, wie Ihre Kommentare so empfunden werden. Nicht nur von denen, die Sie persönlich attackieren sondern auch von anderen. Ich finde es Schade, wenn Diskussionen so ins persönliche abdriften.

  27. 67.

    Ich habe mich zu den Hetzjagden überhaupt nicht geäußert. Sie verwechseln da mich oder was. Nur zu gerne stufen Sie die Leute sofort als rechts oder rechtsextrem ein nur weil sie nicht Ihrer linksextremen Meinung sind. Und über meine Gesinnung wissen Sie gar nichts. Also reden Sie nicht einmal mehr von Dingen von denen Sie nichts wissen und verstehen. Ich bin hier zu diesem Thema auch nicht der einzige der Ihre Beleidigungen kritisiert.

  28. 66.

    Soll ich ihnen jetzt auch noch beim Lesen helfen wo sie schon Defizite haben was Demokratie und Rechtsstaat angeht?

    Wäre hier eine rechtsextreme und fremdenfeindliche "Partei" in der Regierungsverantwortung würde ich die BRD auch als nicht sicher für Flüchtlinge einstufen. Was ist daran diffamierend?

  29. 65.

    Deutschland,Deutschland,Deutschland.....
    Er ist durch viele Länder gelaufen in denen Frieden und Freiheit herrscht. Der deutsche Sozialstaat lockt ,nichts weiter. Andere müssen auch wegen abgelehnten Asylbescheid zurück, es können nicht alle bleiben.

  30. 64.

    "Die meisten studieren, einer schreibt grad seine Doktorarbeit..." Erstens arbeiten die meisten Studenten zuzüglich des Studiums und zahlen somit Steuern, zweitens erlernen diese jungen Leute Berufe, die ihnen nach Beendigung wahrscheinlich ein gutes Einkommen bescheren und dann werden zahlen sie jede Menge Steuern zahlen. Was sollen diese Sprüche?

  31. 63.

    Ich geb ihnen mal einen Tipp! Die ihnen genehmen Puplikationen heißen wohl eher RT, Junge Freiheit oder Deutsche Stimme.

    Hier sind sie bei den ÖR, die sich durch Rundfunkbeiträge finanzieren und deshalb (weitgehend) unabhängig sind.

    Über Nazis und deren Aktionen wird hier ebenfalls berichtet, letztens erst, siehe die Aktion der "IB" vor dem taz Gebäude.

    Noch Fragen?

  32. 62.

    Man soll sich vorstellen, dass sich Rechtsextreme in irgendeiner Form für Menschen in Not einsetzen??? :-DDD

  33. 61.

    Die Gedanken sind frei. Doch ob und wie man sie äußert, steht auf einem ganz anderen Blatt.
    Sie dürfen gern Andersdenkende und deren Äußerungen für dumm halten und alles Nichtlinke für rechtsextrem.
    Doch solche Vorurteile öffentlich zu machen, spricht umgekehrt sicher auch nicht für eine sehr hohe Intelligenz und schon gar nicht für ein Mindestmaß an gutem Benehmen und Zivilisiertheit.

  34. 60.

    Gut analysiert. In der Tat ergreife ich hier gern die Gelegenheit, konservative Standpunkte zu verdeutlichen.
    Es mag fragwürdig sein, die entsprechende Kommentarfunktion diesbezüglich auszunutzen, doch könnte man diesen Vorwurf auch oft der Gegenseite machen.
    Insbesondere, da entsprechende Reaktionen von linker Seite nur eine Frage der Zeit sind, wenn es um Migranten und gegen den Rechtsstaat geht.

  35. 59.

    "Und wenn ich dann auch noch von Leuten höre, ja die Bundeswehr kann man ja auch nich mit dem Militär in Eritrea vergleichen sind meistens die, die weder bei der Bundeswehr und nie in Eritrea waren."

    Darüber kann man nur noch den Kopf schütteln und sich fremdschämen. *facepalm*

  36. 58.

    Sie werden es gefälligst MIR überlassen was ich als dumm empfinde oder wen ich als rechtsextremistisch einstufe.

    Beide Beurteilungen nehme ich weder leichtfertig noch gerne vor, mit wäre es lieber ich wäre von Menschen umgeben die keine dummen Kommentare verfassen oder sich rechtsextrem äußern.

    Merkwürdig, vor nicht allzu langer Zeit haben sie persönlich noch Herrn Steimeier für seine Äußerungen über Cottbus und die Hetzjagden sehr stark kritisiert.

    Sie drehen und wenden sich wie sie wollen, Hauptsache es entspricht ihrer Gesinnung. Was ich von der halte können sie sich denken!

  37. 56.

    Das ist ein haarsträubender Fehlschluß. Nicht jeder, der sich für etwas engagiert ist arbeitslos und hat zuviel Freizeit. Sonst gäbe es keine Sportvereine, Flüchtlingshelfer, Fördervereine in Schulen usw. Das sind alles berufstätige Menschen und Steuerzahler, die sich in ihrer Freizeit für etwas stark machen. Und ist ausschließich arbeiten zu gehen sinnvoll? Nichts anderes? Selbst wenn Sie diese Aktivitäten ablehnen und eine andere Meinung haben, ist es allemal sinnvoller sich für diese Menschen einzusetzen, als sich nie um irgendetwas oder irgendjemanden zu bemühen.

  38. 55.

    Lieber Herr Petzinna,
    andere Kommentator*innen haben vor mir schon darauf verwiesen, dass der "National Service" nicht ein "normaler" Militärdienst ist, wie es ihn zum Beispiel in Deutschland zu Zeiten der Wehrpflicht noch gab, sondern eher lebenslange Zwangsarbeit (siehe Kommentare Nummer 8 und 10) - vielleicht hätte ich das im Text noch stärker herausstellen sollen. Darum ist dieser National Service tatsächlich ziemlich oft ein Asylgrund: So bekamen im Jahr 2017 mehr als 95 Prozent der Eritreer in Deutschland Asyl.

  39. 54.

    Ich hoffe die zuständigen Behörden haben diesen unglaublichen Artikel auch gelesen. Es ist nicht zu fassen, das ausgerechnet Menschen, die noch nie einen einzigen Euro in unsere Sozialkassen eingezahlt haben, hier solch kriminellen Handlungen durchführen.
    Wir haben Gesetze....und daran hat sich jeder Mensch zu halten....Wenn nicht,ist der Rechtsstaat gefordert!!!!!

  40. 53.

    Man stelle sich vor, 15 Rechtsextreme hätten irgendeine depperte Aktion gestartet, die in vergleichbarer Form Institutionen und Prinzipien des Rechtsstaats unterwandert und verletzt.

    Hätte es im RBB oder Deutschlandfunk wohl einen Artikel darüber gegeben? Wohl eher nicht. Und wenn doch, dann sicherlich nicht derart wohlwollend und kritiklos. Der größere Teil des Artikels hätte aus einer Eindordung bestanden, dass es sich um eine Aktion von Rechtsextremen handelt, die Gesetze brechen und damit Staat und GEsellschaft gefährden.

  41. 52.

    Was wollen Sie damit sagen: "Und in Italien würde ich im Moment aufgrund der Regierungsbeteiligung der ausländerfeindlichen und rechtsextremen Lega Nord nicht als sicheres Land bezeichnen. " Sie reden über ein demokratisches Land der EU. Das ist jetzt echt der Gipfel. Warum der rbb so etwas freischaltet ist mir unbegreiflich. Diffamierung eines Staates ist echt das Allerletzte....

  42. 51.

    Wo liest du hier einen rassistischen Kommentar? Oder ist dir die Definition des Begriffes unbekannt?

    @Der Beobachter
    Natürlich könnte man da was machen,gewollt ist das aber nicht. Außerdem spielen die Flüchtlinge dem Prinzip Teile und Herrsche wunderbar in die Karten. Es funktioniert seit Jahrtausenden.

  43. 50.

    Bitte keine Phrasen. Sich über bestehende Gesetze hinwegzusetzen ist schon schlimm genug, dies auch noch zu rechtfertigen ist noch schlimmer. Sie bewegen sich gerade auf dem Weg der Selbstjustiz.

  44. 49.

    Ich bezog mich auf die im Artikel beschriebene Flucht von Italien nach Deutschland und Ihren Satz : "Man fragt sich unwillkürlich, wie es die besagten Flüchtlinge geschafft haben, nach Deutschland zu gelangen, ohne vorher einen Fuß in irgendein anderes europäisches Land gesetzt zu haben." Vermutlich meinten Sie es allgemeiner. Ich bemühe mich, die Berichterstattung des rbb konkret zu kommentieren ;-)

  45. 48.

    Fein. Vielleicht sollte mal jemand ein Wörterbuch verfassen zum Thema "Deutsch/Links":
    patriotisch = fremdenfeindlich
    vernünftig = unmenschlich
    Bezug nehmend = instrumentalisierend
    konservativ = faschistisch
    islamkritisch = rassistisch
    konträr = dumm
    Und ich hätte noch massenhaft weitere Beispiele...

  46. 47.

    Abraham scheint etwas verwöhnt zu sein, ich will nicht nach Italien, ich will nicht zur Armee, ich will nach Deutschland. Er war doch schon aus seinem Heimatland raus und in Sicherheit,aber hier ist es ja bequem und er wird umsorgt.

  47. 46.

    Wird hier nicht Mal wieder von Einigen der Rechtsstaat ausgehebelt?
    Und die üblichen Chlaqure beklatschten das?

  48. 45.

    Wird hier nicht Mal wieder von Einigen der Rechtsstaat ausgehebelt?
    Und die üblichen Chlaqure beklatschten das?

  49. 44.

    Störenfrieda, können Sie sich möglicherweise vorstellen, dass es auch Leute gibt, die nicht von staatlichen Umverteilungsleistungen leben, sondern für ihren Lebensunterhalt selbst arbeiten? Diesen Leuten ist es immer schwerer vermittelbar, dass sie immer mehr Steuern zahlen sollen, um immer mehr Menschen etwas vom Umverteilungskuchen abzugeben. Da steckt sozialer Sprengstoff drin. Wer also meint, abgelehnte Asylbewerber verstecken zu müssen, der soll bitte auch deren Lebensunterhalt finanzieren. Und vor allem soll er persönlich die Garantie dafür übernehmen, dass die Leute sich an unsere Spielregeln halten und sich hier nicht danebenbenehmen.

  50. 43.

    Konsequente Umsetzung von "Wir schaffen das." - Der rbb24-Artikel ist mMn ausgewogen.

  51. 41.

    Die Prüfungen sind alles mögliche, nur nicht "intensiv, langwierig und wohlwollend!".

    https://www.wr.de/politik/asylverfahren-werden-kuerzer-id215155749.html

    Und in Italien würde ich im Moment aufgrund der Regierungsbeteiligung der ausländerfeindlichen und rechtsextremen Lega Nord nicht als sicheres Land bezeichnen.

    https://www.deutschlandfunk.de/regierungssondierungen-in-italien-was-will-die.795.de.html?dram:article_id=417981

  52. 40.

    Ich weiß nicht was sich die Leute dabei denken. Meine sie, sie können ihre Eigenen Gesetzt machen, und sagen naja das Gesetz gefällt mir nicht dann setze ich mich einfach darüber hinweg.

    Wenn hier die Regelung des Dublin Vertrags zu Anwendung kommt, dann ist das so, sonnst können wir uns auch Verträge und Gesetze schenken, und jeder macht was er will.

    Und jetzt Mal ganz im Ernst, auch ich musste zu Militär, und habe auch keine Einladungskarte von der Bundeswehr bekommen, und ich hätte nun auch nicht wirklich Lust drauf!!!

    Und wenn ich dann auch noch von Leuten höre, ja die Bundeswehr kann man ja auch nich mit dem Militär in Eritrea vergleichen sind meistens die, die weder bei der Bundeswehr und nie in Eritrea waren.

    Ganz davon abgesehen, das sich diese Dame mit ihrer Aktion auch noch Strafbar macht.

  53. 39.

    Interessanter Artikel. Ermöglicht einem den Blick über den Tellerrand. Den Blick in andere Gedankenwelten.

    Ist natürlich ein kriminelles Handel. Trotzdem in einer gewissen Weise faszinierend, wie konsequent Mitmenschen sich für ihre Ideale einsetzen. Respekt!

  54. 38.

    Ach... ihr seid ja so toll mit eurem zivilem Ungehorsam. Der natürlich betont werden muss.
    Wirkliche Hilfe sieht anders aus.
    Trotzdem: Strafbar
    Achja: ohne Zukunft
    Profelierung auf Kosten von Flüchtlingen
    OHNE ZUKUNFT

  55. 37.

    Danke für die (zutreffende) Zustimmung.

    @ Just:

    Ebenfalls danke für den Beistand.
    Doch inwiefern falsch? Eben diese "Flucht" von einem EU-Land ins andere - die Linke stets für legitim und nicht-erwähnenswert erachten - verurteile ich ja.

  56. 36.

    Wenn sich das bewahrheitet, dass solche Fälle gehäuft vorkommen, sind diese Verantwortlichen Personen mit aller Härte zu bestrafen. Diese Männer sind nur aus Gründen sich vor dem Miltärdienst zu drücken hier reingekommen. Das ist KEIN Asylgrund.

  57. 35.

    Wenn sich das bewahrheitet, dass solche Fälle gehäuft vorkommen, sind diese Verantwortlichen Personen mit aller Härte zu bestrafen. Es sind schließlich gewerbsmäßige Gesetzesbrecher, die einen Sch... auf unsere Gesetze geben.

  58. 34.

    Glücklicherweise entscheiden nicht Sie was DUMM oder relevant oder irrelevant ist.
    Herrn Steinmeier haben Sie jedenfalls nicht verstanden, der dazu aufrief sich mit anderen Meinungen auseinander zu setzen und die Menschen dann nicht gleich als rechts oder links, als dumm oder irgendwie extrem zu diffamieren, nur weil deren Meinung nicht der eigenen entspricht.
    Vielleicht denke Sie mal darüber nach bevor Sie einmal mehr jemanden als dumm bezeichnen oder in eine bestimmte Ecke stellen !
    Ich finde es erstaunlich, dass die Redaktion solche direkte Beleidigungen zulässt !

  59. 33.

    Das Schlimmste ist, dass die meisten Tiere, im Gegensatz zu vielen Menschen, schon sehr empathisch sind. Aber es war doch klar, was es für Kommentare auf diesen Bericht geben wird. Was bin ich froh und erleichtert, dass ich von Menschen umgeben bin, die Mitgefühl haben und nicht permanent an der Hysteriegrenze sind, weil sie Angst davor haben, es könnte ihnen "jemand" durch seine pure Existenz etwas von seinem Wohlstand wegnehmen. Denn nur darum geht es bei den Meisten.

  60. 32.

    das ist wohl weder Verherrlichung noch Aufruf zur "Staatsgefährdung",sondern caritativer Eigenwillen oder ziviler Ungehorsam...

  61. 31.

    Jedem Politiker sind doch die Verhältnisse in Eritrea bekannt und damit die Fluchtursachen. Es bleibt für mich unbegreiflich, warum es nicht möglich ist, den Herrschenden dort den "Gar aus zu machen". Es muss doch auch Möglichkeiten von außen zur Veränderung geben, das stillschweigende Zusehen ist doch auch keine Lösung. Wäre Eritrea ein Ölparadies hätte sich bestimmt schon eine Lösung gefunden ;-I ...

  62. 30.

    Neutral und ohne Bewertung: Irgendwann fliegt der Verein auf, so gut dies auch gemeint ist. Aber sich über geltende Gesetze hinwegzusetzen und Kirchenasyl mit ihren Aktionen gleichzusetzen, da irren sich diese Menschen. Da werden Polizei und Justiz als alleinige Vertreter des Staates wohl anderer Meinung sein. Ich kann mir auch vorstellen das jetzt schon still und heimlich Ermittlungen zur Aufklärung durchgeführt werden. Könnte am Ende für alle Beteiligten juristisch gesehen sehr teuer werden. Wäre dann ein Phyrrus Sieg. Geld weg und vielleicht auch der Job wenn der Arbeitgeber davon erfahren sollte.

  63. 29.

    Inakzeptabel, diese strafbare Handlung Einzelner hier so positiv darstellend zu publizieren! Das zeigt, dass die "Haltung" der Redakteure nicht auf den Gesetzen der Bundesrepublik fußt, sondern auf einer eigenen politischen Ideologie. Das ist Beihilfe zu einer strafbaren Handlung und politische PR. Ganz sicher ist das kein Journalismus!

  64. 28.

    Wir haben hier keine Selbstjustiz, die Gesetze sind eindeutig und klar wird nur leider immer wieder von den Menschen umgangen, die glauben ihr Handeln und Tun steht unter dem Stern der Nächstenliebe.

    Was kommt als nächstes?
    Entführe ich den Typen von der Bank weil er mir kein Kredit gibt?

  65. 27.

    Flüchtlinge welche nach deutschem Recht kein Anspruch auf Asyl haben, müssen Deutschland verlassen, wer dagegen handelt oder dazu aufruft macht sich Strafbar.

  66. 26.

    Guten Tag, mein Name ist Anne, ich bin neu hier und politisch noch nicht so gefestigt wie sie. Versuche Menschen aber immer zu verstehen! Warum finden sie den Kommentar von Tremor dumm?
    Meines Wissens nach basierte sein Kommentar auf die "Sichere Drittstaatenlösung" und aufs Grundgesetz oder habe ich kleines dummes Ding da etwas verpasst..

  67. 25.

    Worin erkennst du hier einen Aufruf? Und warum sollte man nicht auch über Minderheiten informieren?
    Ich fand den Artikel jedenfalls interessant.

    Leider ist es so,dass mit dieser Arbeit an dem grundsätzlichen Problem gar nichts geändert wird. Die Helfer investieren ihre Energie darin und nicht etwa in politische Arbeit,die das tun könnte. Allerdings können sie hier etwas konkret bewirken,was für viele eben erfüllender ist. Irgendwie ein Dilemma.

  68. 24.

    und der Ihre unnötig. Eine Meinung als" DUMM!" (das Wort auch noch geschrien und dann ein Ausrufezeichen zu setzen)abzuwerten ist wirklich unterste Schublade.

    @Tremor. Sie liegen falsch, im Artikel geht es um einen Flüchtling, der in Italien erfasst wurde. Von dort ist er nach Deutschland geflüchtet. Diese Flucht war ein Verstoß. Jeder hat Rechte aber auch Pflichten.

  69. 23.

    Das wird im Artikel allerdings doch angesprochen!! Nochmal lesen und an Ihrer Fähigkeit des exzerpieren arbeiten!!

  70. 22.

    Sie haben das Thema wieder einmal verfehlt, es geht um abgelehnte Asylbewerber.
    Diese werden nicht abgeschoben in Länder in denen eine Gefahr besteht! Die Prüfungen sind intensiv, langwierig und wohlwollend!

  71. 21.

    Sie mögen mit allem was sie aufführen recht haben. Trotzdem ist und bleibt Dtschl. ein Rechtsstaat. Wenn also alle Rechtsverfahren durchlaufen sind und dann eine richterliche Entscheidung gefällt wird dann sollten sich auch alle daran halten. Sonst läuft der Rechtsstaat in eine Richtung die Sie und Ich uns nicht wünschen: er verliert die Akzeptanz seiner Bürger!

  72. 19.

    Jedes Tier hat mehr Empathie als diejenigen, die sich gegen die humanitäre Hilfe von Menschen auf der Flucht wenden. Argument Steuern: Berlin hat Steuereinnahmen ohne Ende, die für derartige Hilfsinitiativen eingesetzt werden können und sollten! Unglaublich was hier an rassistischen Kommentaren verbreitet wird!

  73. 18.

    Wo sehen sie hier eine Aufforderung? Der rbb kommt hier seinem Auftrag als ÖR Sender nach und INFORMIERT!

    Okay, manchen Rassisten und/oder Rechtsextremen ist selbst das zuviel.

    "...finanziert vom gemeinen Steuerzahler." Da bekommt doch die Bedeutung von "gemein" einen ganz anderen Zusammenhang.

  74. 17.

    Es wundert mich nicht, dass Deutsche glauben, dass alle Länder außer Deutschland inhuman sind. Das ist ein Produkt der Medien.
    Und selbst Deutschland erscheint ihnen inhuman und sie müssten Verfolgte-wie-in-der-NS-Zeit-retten nachspielen, weil es mit höchster gesellschaftlicher Anerkennung verbunden ist. Nun ja, sie müssen nur irgendwelche Fristabläufe herbeiführen und kein Gericht würde sie dafür verurteilen oder den Staatsschutz auf den Plan rufen. Das ist nicht zu vergleichen, aber die Anerkennung gibt es trotzdem dafür.
    Dieses Flüchtlinge-vor-Abschiebung-retten-müssen lässt Deutschland international in einem schlechten Licht stehen.
    Im Ausland gibt es auch Sendungen wie das "ZDF-Auslandsjournal", die Deutschland durch solche Aktionen als inhuman dokumentieren.

  75. 15.

    Wenn Jeder glaubt sich über geltendes Recht hinwegzusetzen, dann bräuchten wir keine Behörden und entsprechenden Insitutionen mehr. Für diesen Migranten hat das BAMF doch eine Entscheidung gefällt. Diese sog. Helfergemeinde der 'Bürger*innen-Asyl', sollten für diese Rechtsvergehen auch bestraft werden. Wer Hilfe braucht, soll diese auch erhalten, aber legal. Ich habe für dieses Vorgehen kein Verständnis. Anscheinend habe diese Leute zuviel Freizeit, da sie keiner Arbeit nachgehen oder liege ich da falsch. Dies sollten sie ändern, dann machen sie etwas sinnvolles. Alles andere gehört hart bestraft.

  76. 13.

    Sie verwechsel allen Ernstes ihre "First-World-Problems" mit den Problemen von Menschen, die verhungern müssen oder anderweitig mit dem Tode bedroht werden?

    Normalerweise wünsche ich niemanden etwas schlechtes, ihnen wünsche ich einmal in der Not wie diese Menschen zu leben, sie werden sie nch ihrem Leben hier zurücksehnen.

    Ich wette sie halten den Alltag dieser Menschen keine 12 Stunden aus.

  77. 11.

    Und ich hoffe auf eine harte Bestrafung all derer die hier ihre Unmenschlichkeit zeigen und verdrängt haben was Empathie ist.

    Empathie ist eines der Dinge die uns Menschen von den Tieren unterscheidet, okay leider nicht nicht alle Menschen.

  78. 10.

    "Darin stellte sie schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen wie willkürliche Tötungen und Verhaftungen, erzwungenes Verschwindenlassen, Folter sowie fehlende Meinungs-, Religions- und Versammlungsfreiheit fest. "

    " Amnesty International zufolge werden Regierungskritiker, Deserteure und Eritreer, die im Ausland um Asyl ersucht haben, inhaftiert"

    "Das repressive politische System, die schwierige Wirtschaftslage und die Einberufungen zu zeitlich nicht begrenzter Zwangsarbeit sorgen dafür, dass Eritrea eines der Länder mit dem höchsten Anteil an außerhalb des Landes lebenden Staatsbürgern ist."

    Was sie glauben ist irrelevant. Sie sollten sich mal mit Fakten aueinandersetzen, bevor sie überflüssige Kommentare schreiben. - sorry.

  79. 9.

    Ich frage mich, warum dieser ausführliche Artikel über eine extreme Minderheit (15 Leute???) überhaupt geschrieben und veröffentlicht wurde. Letztlich verstehe ich ihn als Verherrlichung und Aufruf zu straftbaren, staatsschädigendem Verhalten. Und das in einem öffentlich-rechtlichen Medium, finanziert vom gemeinen Steuerzahler.

  80. 8.

    Glauben kann man in der Kirche . Bitte informieren Sie sich ordentlich das tut bestimmt auch nicht weh . Versprochen.

    Der «Nationaldienst» in Eritrea gleicht einer unbefristeten Zwangsarbeit und beraubt eine ganze Generation junger Menschen ihrer Zukunft. Amnesty International belegt in einem Bericht zudem, dass Menschen, die diesem Zwangsdienst entfliehen wollen, willkürliche Haft ohne Kontakt zur Aussenwelt droht. Deshalb benötigen Flüchtlinge aus Eritrea weiterhin Schutz.

    https://www.amnesty.ch/de/laender/afrika/eritrea/dok/2015/bericht-unbefristeter-nationaldienst-fluechtlinge-brauchen-schutz

  81. 7.

    Kann ich nur voll zustimmen.
    Die Leute erheben sich über recht und Gesetz, handeln somit kriminell.
    Das ist Anti - Abschiebeindustrie wie sie leibt und lebt, höchstwahrscheinlich von links rot grün im Stillen befürwortet und gewünscht !

  82. 6.

    Da hat die GroKo wieder mal versagt, allen voran die CDU. Sicherlich ist es wünschenswert, dass so wenig wie möglich Flüchtlinge zu uns kommen und unser Sozialsystem belasten. Aber Menschen abschieben, bei denen man im Vorfeld weiß, dass denen dort nichts Gutes blüht, ist einfach nur schwach. Trotzdem sollte man aber die Flüchtlinge nicht einfach verstecken, sondern versuchen, über Rechtsmittel den Aufenthalt im zuerst registrierten EU-Land. also nicht DE, ermöglichen. Auch sollte sich der Staat weniger um die Schutzbedürftigen kümmern, sondern viel mehr um die kriminellen Clans, Gefährder oder Erdogan-, Israel- oder andere Islamanhänger, die hier großen Schaden und anrichten und dafür sorgen, dass man sich hier nicht mehr sicher fühlen kann und obendrein noch dem gemeinen EU-Bürgen nur unnötige Steuergelder kosten.

  83. 5.

    1. Die Handlung ist strafbar. Ob ein Anwalt hier Gelegenheit sieh, die Strafbarkeit abzuwenden ist irrelevant
    2. Italien ist zuständig. Ein "Verstecken", bis eine Frist zur Abschiebung nach Italien abgelaufen ist, ist strafbar.
    3. Es ist keine Abschiebung im klassischen Sinne, es ist nur eine Überstellung nach Italien. EU bleibt EU.
    4. Ein Bezug auf Kirchen-Asyl ist nicht möglich. Die Kirchen haben eine besondere Stellung. Die kann nicht für andere konstruiert werden.
    5. Was sagt die Staatsanwaltschaft zu diesem "Bündnis" ? Das fehlt im Artikel

  84. 4.

    Ich möchte aus verschiedenen Gründen auch nicht mehr in Deutschland leben, bekomme aber in anderen Industrienationen und vor allem in meinem "Wunschland" wohl weder Asyl noch eine Arbeitserlaubnis. Kann ich diese Art von Hilfe auch beanspruchen, wenn das Ziel doch ist, zu verhindern, dass Leute gegen ihren Willen irgedwo leben müssen?

  85. 3.

    Man fragt sich unwillkürlich, wie es die besagten Flüchtlinge geschafft haben, nach Deutschland zu gelangen, ohne vorher einen Fuß in irgendein anderes europäisches Land gesetzt zu haben.
    Mit Charterjets? Wurden sie herbeigezaubert? Gebeamt? Sind sie mithilfe von Regenschirmen oder durch heftiges Mit-den-Armen-Schlagen ins Land geflogen?
    So wie Linke ALLE Grenzen und Mauern für etwas Böses halten, scheinen sie auch zu glauben, dass JEDER in Deutschland leben darf, wenn er es nur will.
    Ob es dem Land nutzt oder schadet, ist dabei nicht mal nebensächlich.

  86. 2.

    Vielen Dank für diesen Einblick in das, was neulich ein Spitzenpolitiker als „Anti-Abschiebe-Industrie“ bezeichnet hat. Es gibt sie also wirklich. So bedauerlich all diese Einzelschicksale sind - es steht niemandem zu, sich über das Gesetz zu stellen und dadurch ein geordnetes Asylverfahren zu sabotieren. Wir können nicht die Probleme der ganzen Welt lösen. Ich möchte nicht, dass Leute hier jahrelang im Untergrund leben. Und ich hoffe auf harte Bestrafung für alle, die ihnen dabei helfen.

  87. 1.

    "Jede und jeder der mehr als fünf Millionen Eritreer wird, wenn er mindestens 18 Jahre alt ist, zum sogenannten "National Service" gezwungen – einer Art Militärdienst, der oft das ganze Leben dauert. " Das nehm ich Ihnen nicht ab, weil das Land gar nicht lebensfähig währe - sorry.

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