Ein Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) geht auf dem BVG-Bahnhof am Zoologischen Garten in Berlin an mehreren Omnibussen entlang (Bild: dpa/Robert Schlesinger)
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Berliner Verkehrsbetriebe - Zahl der ausgefallenen Bus-Kilometer fast verdreifacht

Innerhalb von zwei Jahren hat sich die Anzahl der ausgefallenen Fahrkilometer im Berliner Busverkehr fast verdreifacht. Ein BVG-Personalrat macht die "Leistungsverdichtung auf dem Rücken der Mitarbeiter" dafür verantwortlich. Von Oliver Soos

"Schauen Sie, genau das kostet mich schon wieder eine wertvolle Minute", sagt Yasar Lal. Der 48-jährige Busfahrer sitzt im TXL-Bus und wird auf der Turmstraße von einem Radfahrer ausgebremst. Dieser fährt mitten auf der Spur und Lal kann ihn nicht überholen, weil er auf eine Bushaltestelle zusteuert. Der Klassiker in der Turm- und in der Beusselstraße seien allerdings Lieferwagen, die die Busspur zuparken. Dann müsse er jedes Mal auf die Pkw-Spur ausweichen, auf der es sich oft staue, sagt Lal.

Busfahrer Yasar Lal steht vor einem Bus der BVG (Quelle: rbb/Oliver Soos)
BVG-Busfahrer Yasar Lal | Bild: rbb

Yasar Lal ist seit halb vier Uhr morgens am Steuer. Dreimal ist er schon an der Endhaltestelle Flughafen Tegel angekommen. Einmal pünktlich, zweimal mit jeweils fünf Minuten Verspätung. Jetzt, am Mittag, sind es zwölf Minuten. "Eine gute Bilanz", sagt der Busfahrer. "In Tegel kommt man fast immer zu spät an, oft 30 oder 40 Minuten, weil es am Saatwinkler Damm viele Staus gibt." Dann fällt eine Fahrt aus und Lal wird mit seinem Bus neu eingetaktet. Meistens aber verkürzen sich seine Pausen. Notdurft gehe im Notfall immer, aber man sehe schon zu, dass man schnell weiterkommt.

Mit Fahrplänen aus den 90ern durch den Verkehr von heute

"Alle Verspätungen werden von der BVG erfasst - und wenn ein Busfahrer negativ heraussticht, kann er zu einem Personalgespräch vorgeladen werden", sagt Matthias Templin, Personalrat für den Bereich Omnibus der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), selbst langjähriger Busfahrer. Die Kollegen hätten Druck und würden immer ihrer Zeit hinterherfahren, so Templin. "Die Fahrpläne stammen zum Teil noch aus den 1990er Jahren, als es noch viel weniger Verkehr und kürzere Ladenöffnungszeiten gab." Templin spricht von einer "Leistungsverdichtung auf dem Rücken der Mitarbeiter". Diese habe sich bei der BVG in den vergangenen Jahren zugespitzt.

Dem rbb liegen BVG-interne Dokumente vor, die diese Leistungsverdichtung und ihre Auswirkungen aufzeigen. Dabei kommen verschiedene Faktoren zusammen: Wegen des zunehmenden Verkehrs sind die Busse immer langsamer unterwegs. 2009 lag die durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit noch bei 19,3 km/h. 2018 lag sie bei 17,9 km/h. Gleichzeitig hat sich die Jahres-Kilometerleistung der Busfahrer erhöht. Das zeigen Statistiken, die an drei Berliner Omnibusbetriebshöfen erhoben wurden. 2007 fuhr ein Busfahrer im Schnitt 16.900 Kilometer pro Jahr, 2018 waren es 18.060.

Die Folge: Es kommt zu immer mehr Ausfällen im Busverkehr. Die Zahl der stornierten Fahrkilometer ist berlinweit fast um das Dreifache gestiegen: von 512.495 Kilometern im Jahr 2017 auf 1.413.344 Kilometer im Jahr 2018.

Die dem rbb vorliegenden Zahlen zeigen auch, dass die BVG ihr Angebot seit 2013 vergrößert und an die wachsende Stadt Berlin anpasst, dass aber die Busfahrer trotz höherer individueller Anstrengung nicht mithalten können. Die Differenz zwischen bestellter und erbrachter Leistung wird immer größer.

Die Zahl der Bus-Ausfälle wegen Personalmangels hat sich sogar verzwölffacht. Im Jahr 2017 sind 63.279 Kilometer ausgefallen, da kein Busfahrer zur Verfügung stand. 2018 waren es 773.045 Kilometer.

BVG-Personalrat Templin sieht zwei Gründe für den extremen Anstieg der personalbedingten Ausfälle im Jahr 2018. Zum einen räche sich jetzt, dass in den vergangenen Jahren beim Werkstattpersonal eingespart worden sei. "Immer wieder passiert es, dass ein Busfahrer zu seinem Betriebshof kommt und sein Fahrzeug ist noch bei der Reparatur. Dann hat der Fahrer einen so genannten Bereitschaftsdienst", erzählt Templin.

Viel schlimmer aber sei der hohe Krankenstand bei den Mitarbeitern. Laut BVG lag er im vergangenen Jahr im Schnitt bei 12,8 Prozent bei den Neubeschäftigten und bei 10,5 Prozent bei den Altbeschäftigten. "Die Neuen wussten oft nicht, auf welchen Stress sie sich als Busfahrer einlassen", erklärt Templin diesen Unterschied. In den 1990er Jahren, so Templin, sei ein Krankenstand von fünf Prozent die Regel gewesen. "Früher hatten die Kollegen grippale Infekte, Herz-Kreislauf-Probleme oder Wirbelsäulenschäden. Heute kommen viele psychosomatische Erkrankungen hinzu, wegen des gestiegenen Leistungsdrucks", sagt Templin.

2016 wurden außerdem die meisten Arbeitsverträge bei der BVG entfristet. Die Mitarbeiter hätten sich dann getraut, zum Arzt zu gehen - als sie noch befristete Verträge gehabt hätten, seien sie oft auch mit Erkältungen noch Bus gefahren, so Templin.

BVG-Chefin Sigrid Nikutta plant die Zahl der Busfahrer bis zum Ende des Jahres nur leicht zu erhöhen - von 4.685 auf 4.733, also um 52.

Die BVG hat es aktuell mit einer ganz anderen Herausforderung zu tun: Bis 2030 soll die Berliner Busflotte komplett von Diesel- auf Elektrofahrzeuge umgestellt werden, um das von Rot-Rot-Grün beschlossene Berliner Mobilitätsgesetz zu erfüllen. "Wir haben die ersten 30 Elektrobusse schon im Zulauf und fahren dann hoch auf 120, vielleicht auch auf 210", sagt Nikutta, "und dann bewerten wir, wie teuer und zuverlässig die Busse sind und wie groß ihre Reichweite ist." Die BVG-Chefin sagt aber, sie gehe fest davon aus, dass 2030 in Berlin nur noch E-Busse unterwegs sind.

Wenn es nach Matthias Templin ginge, hätten zwei andere Dinge Priorität: die Einrichtung von mehr Busspuren sowie eine flächendeckende Ampel-Vorrangschaltung für Busse, wie es sie bis zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 gegeben habe. Damals wurden Rotphasen an Ampeln spontan verkürzt oder Grünphasen spontan verlängert, wenn Busse angefahren kamen und Funkkontakt aufnahmen. "Nach der WM in Deutschland haben wir gespürt, dass das den Bach runtergegangen  ist und die Verkehrslenkung des Berliner Senats bekommt das nicht mehr wirklich hin", sagt Templin. Man bemühe sich, möglichst bald neue Busspuren einzurichten und die Ampelvorrangschaltung wieder aufzubauen, heißt es dazu aus der Berliner Verkehrsverwaltung. In jedem Fall würde das den Arbeitsalltag der Busfahrer deutlich erleichtern. 

Sendung: Inforadio, 30.01.2019, 06:00 Uhr

Beitrag von Oliver Soos

Kommentar

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39 Kommentare

  1. 39.

    Wenn der Radweg an der Stelle angeblich sehr gut war, warum fährt dann ein Pizzabote per Rad dann freiwillig auf dem Fußweg?

    Er macht das nicht nur beruflich, sondern muß die Pizza auch noch so schnell wie möglich abliefern. Offensichtlich ist der Radweg dann doch nicht wie beschrieben.

  2. 38.

    Hab mir gestern auf dem Weg nach Hause noch einmal den Fahrradweg angeguckt. Dieser ist wirklich sehr gut. Dabei wurde ich fast von einem Fahrradfahrer (Pizzaservice) angefahren, der auf der Fußgängerseite fuhr....
    Abgesehen davon, im Südosten, wo ich wohne, erlebe ich oft, dass Radfahrer bei völliger Dunkelheit auf der Straße ohne Licht fahren. Kann ich auch nicht nachvollziehen. Als damaliger Autofahrer habe ich einen mal beinahe übersehen. Als Fußgänger muss ich aufpassen, dass ich nicht "übersehen" werde. Aber klar, ich sehe auch jeden Tag katastrophale Radwege. Bei mir in der Nähe ist das Adlergestell mit einem tollen breiten Fuß-bzw. fahrradweg. Doch dieser ist so kaputt, dass man da eigentlich nur noch mit einem Geländewagen fahren könnte.

  3. 37.

    Bei uns herrscht auch fast immer eine friedliche Koexistenz. Wenn man sich defensiv und höflich verhält, kann das auch gut funktionieren. Das ist natürlich in der Innenstadt schwieriger. Aber das sollte keine generelle Ausrede dafür sein, friedfertiger und rücksichtsvoller miteinander umzugehen. Ich muß jetzt zum Bus und hoffe, dass er heute halbwegs pünktlich kommt ;-)

  4. 36.

    Bei uns in Lichterfelde West gibt es sehr viel Kopfsteinpflaster. Da kann niemand drauf radeln, bleibt nur der Fußweg. Da es aber bekannt ist, meckert keiner und die Radler und Fußgänger passen auf. Auch die Straßen sind relativ eng, so dass man auch mit dem Auto Rücksicht nehmen muss. Meist läuft alles reibungslos. Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber irgendwie ist das schon alles in allem ein fast dörfliches miteinander. ;-)

  5. 35.

    Ihre Gegend kann ich nicht beurteilen. Bei uns am südlichen Stadtrand sind die Gegebenheiten auf vielen Strecken wie von mir geschildert. Ich denke aber, in der Innenstadt ist es für Radfahrer noch beschwerlicher. Dafür haben die S- und U-Bahn. Auf jeden Fall müssen sich Radfahrer an die Regeln halten, manch kleine und gesittete Ausnahme sollte aber gestattet sein. Welcher Autofahrer fährt z.b. schon 30 in der 30-Zone? ;-) Fahrrad- Rowdies sind aber ein ständiges Ärgernis, auch für andere Radler. Wie das zukünftig gehen soll auf Berlins Straßen, damit Busse besser voran kommen, ist mir schleierhaft. Aber Radfahrer gehören nunmal dazu, nicht auszudenken wir würden auch alle noch einzeln ins Auto steigen. Deswegen sollte man ins Gespräch kommen, anstatt sich gegenseitig anzugiften.

  6. 34.

    Ich hatte auf keinen Fall vor, zu pauschalisieren. Doch ich finde gerade diesen Radweg, für hiesige Verhältnisse, gut ausgebaut. Alles was Sie nennen, kann ich, zumindest auf dem Stück, was ich fast täglich frequentiere, verneinen.
    Die direkt auf dem Spandauer Damm fahren sind meistens vom Typ "Ich bin Rennfahrer" und fahren dann gerne auch mal bei rot. Die Leute, die direkt auf dem Fußgängerweg fahren, sind eigentlich ein Querschnitt durch die Gesellschaft :)

  7. 33.

    Wieso schießen Sie so scharf? @IchMeinJaNur hat in allen Punkten recht. Die Äußerungen der von ihm erwähnten Kommentatoren sind unrichtig und zielen nur darauf ab, gegen Radfahrer zu stänkern. Haben Sie denn Ideen, wie man die Situation verbessern kann?

  8. 32.

    Oh oh oh...das sollten sich aber auch sehr viele Autofahrer auf die.Fahne schreiben. Der "Oberlehrer" hat mit seinen Erläuterungen völlig recht, da gibts nichts dran zu deuteln. Radfahrer dürfen auf der Straße fahren, selbst wenn ein Radweg vorhanden ist. Und wenn es keine Möglichkeit gibt einem Bus Platz zu machen, dann ist das ärgerlich für den Busfahrer, aber Radfahrer können sich ja nicht einfach in Luft auflösen. Es müssen neue, zeitgemäße Verordnungen her, damit alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt unterwegs sein können. Mehr 30-Zonen böten für Rad und Bus mehr Spielaum z.b. Und wenn Sie schon so austeilen, wie wäre es mit der eigenen Nase: Fairness und Rücksicht auch als Kommentator? ;-)

  9. 31.

    na, Sie teilen ja hier nach allen Seiten aus. Oberlehrer bringen uns aber nicht weiter, also versuchen Sie es mit §1 StVO. Dann klappts auch mit dem Nachbarn.

  10. 30.

    Diese Gesetze stammen noch aus den 50/60er Jahren (!) und der entsprechenden Verkehrsdichte. Da sollten die Räder Platz machen für den motorisierten Verkehr.

    Heute schafft jeder locker mit einem 08/15 Trekkingrad 20 - 30 km/h zu fahren und die Verkehrsdichte ist explodiert.

    Lesen Sie mal die Kommentare # 11; 12; 14; 20 und 24. Entweder purer Egoismus nach dem Motto "Radfahrer haben auf der Straße nichts zu suchen" oder völlige Unkenntnis.

    Noch schlimmer aber sehr häufig anzutreffen gibt # 21 wieder. Am Spandauer D. sind weite Teile des Radwegs, der seit den 70ern nicht mehr repariert wurde, nicht mehr benutzungspflichtig. Das fahren auf der Fahrbahn also ausdrücklich erlaubt.
    Die Reform stammt aus dem Jahr 1998! Raten Sie mal wieviele Führerscheininhaber das wissen. So gut wie keiner.

  11. 29.

    Guter Kommentar! Was interessieren mich Gesetze, wenn meine Gesundheit gefährdet ist?! Diese Verordnungen werden am grünen Tisch von Leuten geplant, die bequem im Auto chauffiert werden. Gesetze, die häufig zudem völlig überaltet dem heutigen Verkehr gar nicht mehr gerecht werden. Den mahnenden Zeigefinger haben auch meist diejenigen oben, die weder Rad fahren, noch auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen sind. Jaja, und gleich sind wieder alle Radfahrer ;-). Wenn es mit den Ausfällen und Verspätungen der Busse so weitergeht, wird sich die Situation noch verhärten. In den Gegenden, wo alternativ weder auf U- noch S-Bahn ausgewichen werden kann, ist dann das Rad für Autolose der einzige Ausweg. Anstatt sich da immer mehr ein Feindbild zu schaffen, sollten sich Autofahrer darauf einstellen.

  12. 28.

    Personal bedingte Ausfälle haben doch nichts mit zugeparkten Busspuren zu tun . Warum wird ständig um den heiße Brei geredet ?! Gründe für Personal bedingte Ausfälle sind Personalmangel aufgrund von schlechter Bezahlung und schlechte Arbeitsbedingungen ,dass gilt für alle Bereiche bei der BVG , egal ob U-Bahn ,Bus ,Tram . Solange man keine Fakten schaft kann man so viele U-Bahnen ,Busse und Trams kaufen wie man will , wenn man kein Personal hat werden die Fahrzeuge im Depot bleiben . Für Personal Angelegenheiten ist das Management zuständig was in dem Fall komplett versagt hat bzw ihre
    erfolgsabhängige boni wichtiger sind als ein reibungsloser Betriebsablauf .

  13. 27.

    Die Turmstraße hat keine Radwege, sondern Radspuren. Diese befahren die Busse wenn sie die Haltebucht anfahren.

  14. 26.

    Dann fahren bitte ab jetzt alle Radfahrer im Berufsverkehr soweit rechts wie möglich. Zwar ist das ein eindeutiges Angebot ans Überleben, hauptsache es herrscht Recht und Ordnung. Lieber Herr Steffen aus Stahnsdorf, es kann Ihnen im Alltag nicht entgangen sein, wie z.t. Autofahrer zu schnell, zu dicht und zu nötigend an Radfahrer heran kommen. Ich bin selber keine Radfahrerin, aber in mehreren Städten im Pkw unterwegs und fast täglich über solche Szenen erschrocken. Ist ja alles gut und schön was Sie hier kundtun, dazu, dass Radfahrer sich zu 100% an die STVO halten, müssten das aber auch alle Autofahrer tun. Und dem ist definitiv nicht so. Wir alle müssen rücksichtsvoller und fairer miteinander werden. Unsere Energien sollten dahingehend eingesetzt werden, nicht um andere zu schulmeistern.

  15. 25.

    @ CD: Danke, die App will/sollte/könnte die aktuelle Verspätung zeigen, wenn sie es denn immer täte. Tut sie aber nicht immer. Und mir geht’s um die frühzeitige Planung. Daher wünsche ich mir einen längerfristigen Anhaltspunkt (vielleicht durchschnittliche Abweichung der letzten drei Wochen: +- x Minuten)und würde mir damit vorher eine verlässlichere Verbindung „stricken“. Dann könnte ich für Linien mit übermäßig belasteten Streckabschnitten mehr Zeit einplanen und zB. früher starten, damit ich den fahrplanmäßigen Anschlussbus wirklich erwische und der nicht ohne mich fährt.

  16. 23.

    Es kommt tatsächlich auf den Radweg an. Liegt da alle paar Meter Müll? Scherben von Glascontainern? Parkende Autos? Durch Baumwurzeln hochgedrückte Platten? Da fahre ich auch an vielen Stellen auf dem-in unserem Ortsteil meist fußgängerlosen-Gehweg. Auf drei Straßen in unserer Gegend ist der Radweg nur wenige Zentimeter von den Beifahrertüren der parkenden Autos gelegen, dort fliegen immer wieder Radfahrer über rücksichtslos geöffnete Autotüren. Da der Gehweg viel frequentiert ist, kann man kaum ausweichen. Da fährt fast jeder vorsichtshalber auf der Straße. Man kann wie immer keine pauschalen Urteile fällen. Solange man rücksichtsvoll und umsichtig unterwegs ist, geht das aber alles. Alles auch besser als mit dem Bus. Der Fahrplan wird seit Jahren immer weniger eingehalten (besonders in den Vormittags- und Abendstunden) und die Busse sind oft überfüllt.

  17. 22.

    Touche:-) Da haben Sie IchMeinJaNur erwischt. Turmstraße ist wirklich geeignet, dem Bus nicht in die Quere zu kommen, zumal dort keine Busspur ist.

  18. 21.

    Ich sehe täglich Fahrradfahrer auf dem Spandauer Damm, obwohl es einen Radweg gibt. Andere wiederum fahren auf dem Fußgängerweg direkt neben dem Radweg. Muss man das verstehen? Und nein, ich habe nichts gegen Radfahrer; bin ja selber einer (neben Auto und Öffis).

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