Symbolbild: Ein großes Glas Milch trinkt am Dienstag (13.07.2004) in Vluyn der achtjährige Schüler Felix morgens vor dem Unterricht (Quelle: dpa/ Weihrauch)
Audio: Antenne Brandenburg | 10.01.2019 | Sabine Tzitschke | Bild: dpa/ Weihrauch

Berlin und Brandenburg wollen EU-Programm umsetzen - Schüler sollen keine gezuckerte Milch mehr trinken

Schulmilch ja, aber nur gesunde: Berliner und Brandenburger Schüler sollen aus Gesundheitsgründen in Zukunft keine gezuckerte Milch mehr trinken. Das gemeinsame Schulmilchprogramm soll geändert werden. In Brandenburg gibt es schon einen Antrag.

Ein kräftiger Schluck Milch kann gut für die Gesundheit sein, aber auch schädlich, wenn viel Zucker im Spiel ist. An den Schulen in Berlin und Brandenburg soll das nun stärker berücksichtigt werden.

Ein entsprechender Antrag von CDU, SPD und Linksfraktion soll Ende Januar im Brandenburger Landtag eingebracht werden. Darin wird die Landesregierung aufgefordert, im Rahmen des EU-Programms künftig nur noch Schulmilch ohne Zuckerzusatz anzubieten und die Förderregeln zügig zu ändern. "Zucker ist bereits in zu vielen verarbeiteten Lebensmitteln enthalten", sagte die SPD-Abgeordnete Tina Fischer. "Dies müssen wir nicht noch mit Steuergeldern unterstützen." Gesundes Schulessen sei ein wichtiger Punkt.

Berlin will nachziehen

Die Berliner Senatsverwaltung für Verbraucherschutz unterstützt den Vorstoß "nachdrücklich", wie ein Sprecher sagte. "Berlin hat sich hier auch auf den Weg gemacht. Wir befinden uns derzeit dazu im engen Austausch sowohl mit der Bildungsverwaltung als auch mit den zuständigen Brandenburger Verwaltungen."

Dank des EU-Programms können Schüler in Berlin und Brandenburg täglich verbilligt einen Viertelliter Milchgetränke kaufen. Zuckerhaltige Packungen - nicht zuletzt Schokomilch - werden momentan mit vier Cent subventioniert, reine Milch ohne Zucker mit zehn Cent.

Dafür stehen im Schuljahr 2018/2019 in Berlin rund 650.000 Euro und in Brandenburg 350.000 Euro zur Verfügung.

Grüne: "Instrument der Absatzförderung"

In Deutschland haben neben Brandenburg und Berlin nur noch Nordrhein-Westfalen und Hessen subventionierte Milch-Mixgetränke für Schulen im Angebot. Die Verbraucherorganisation Foodwatch hatte alle vier Bundesländer angemahnt, die Förderung von gezuckter Milch an Schulen zu stoppen.

Die Brandenburger Grünen stellen das Schulmilchprogramm in seiner Gesamtheit in Frage. "Die Auffassung, dass eine bestimmte tägliche Menge Milch für die gesunde Ernährung von Kindern unabdingbar ist, ist ernährungswissenschaftlich umstritten", sagte der Grünen-Abgeordnete Michael Jungclaus. "Für mich ist das Schulmilchprogramm eher ein Instrument der Absatzförderung."

In Brandenburg trinken derzeit nur 16 Prozent aller Schüler Schulmilch, nur jede fünfte Schule beteiligt sich überhaupt an dem Programm. Ein Grund für die niedrige Quote ist, dass Lehrer und Hausmeister sich mit freiwilliger Mehrarbeit für das Programm engagieren müssen. Auch gibt es aktuell nur vier regionale Milcherzeuger, die Schulmilch gezielt produzieren und die aufwändige Auslieferung an die Schulen organisieren.

Molkerei sieht Programm vor dem Aus

Die Angermünder Molkerei Hemme-Milch produzierte im vergangenen Jahr über 50 Tonnen Schulmilch, 80 Prozent davon waren Schoko-, Erdbeer- oder Vanille-Milchbecher.

Firmenchef Gunnar Hemme schätzt, dass sich bei ausschließlicher Lieferung von ungezuckerter Milch das Schulmilchprogramm erledigt habe. Er ist über den Antrag der Landespolitiker sauer und spricht "von einem Schuss ins Knie". Auch Kinderärzte, die der rbb zum Thema Schulmilch befragt hat, sehen in einem Viertelliter Kakao und Co. kein großes Übel, sondern sind eher froh darüber, dass Kinder überhaupt noch Milch trinken.

Korrektur: In einer früheren Version des Textes hieß es, dass der Antrag bereits vom Brandenburger Landtag beschlossen wurde. Das ist jedoch nicht der Fall, wir entschuldigen den Fehler.

Sendung: Brandenburg aktuell, 10.01.2019, 19:30 Uhr

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Antwort auf [Tabea L.] vom 11.01.2019 um 15:14
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49 Kommentare

  1. 49.

    Also ein guter Mensch nimmt keinem Tier was weg, und auch keiner Pflanze. Er atmet den Pflanzen nicht die Luft weg, nimmt ihnen kein Wasser weg. Er ist einfach tot :-) dann macht er nix falsch. Schulen brauchen wir dann auch nicht mehr. Und Schulmilch. Das ist doch eine politisch korrekte Lösung, oder?

    Ansonsten ist mir Milch lieber als Zichten, denn die Oberstüfler gehen in den Pausen zum örtlichen Edeka, kaufen Chips und Cola, rauchen dazu gemütlich ne echte Zichte, sitzen vorm Dönerladen, schönen fettigen Döner auffer Kralle, fehlt nur dat Pilsken.

    Da ist Schulmilch mit Zucker glaube ich das wesentlich kleinere Übel..

  2. 48.

    Tolle Idee! An der damaligen Grundschule meiner Kinder gibt es seit vielen Jahren in der großen Pause Wasser, Brote und Obst. Wird von Ehrenamtlichen geschnippelt und geschmiert und vom Förderverein finanziert. Es bleibt nie etwas übrig. Kinder essen am Liebsten gesund und einfach. Wenn man sie läßt...

  3. 45.

    Regionale Äpfel und gutes Trinkwasser-so einfach der Vorschlag, so genial ist er dennoch. Das mit der Milch ist Ansichtssache, aber statt sich da wieder kaputt zu diskutieren, wegen lactosefrei, vegan, Hafermilch oder was auch immer: Wasser und Äpfel sind sowas von multikulti. Für jedes Kind geeignet. Schulgärten gibt es schon vermehrt, sie werden in vielen verbindlichen Ganztagsschulen mit den Kindern bewirtschaftet. Oft ist das Einfache das Sinnvollste und qualitativ Beste.

  4. 44.

    Ich komme auch aus Großbeeren und könnte mir Ihren Vorschlag gut in unserer Schule vorstellen :)!
    Extrawürste entstehen immer erst, sobald andere ausgeschlossen werden- würde es Angebote geben die für alle da sind (ob Vegetarier, Veganer, Allergiker...) wäre es so viel einfacher. Und Äpfel und Wasser sind so simpel. Jeder andere Schnickschnack gehört nach Hause!
    Natürlich packe ich meinem Kind ein was es mag. Aber auf ihre Frage warum wir Milch von Kühen trinken sollen, kann ich ihr keine Antwort geben.

  5. 43.

    Regionale Äpfel und gutes Trinkwasser - das sollte in jeder Pause, ohne Anstehen, zur Verfügung stehen - das wäre eine tolle Alternative. Warum soll die Milch für die Kälber für unsere Kinder gedacht sein?
    Schulen, die Essen nicht aufwärmen, sondern selbst kochen, Frisches anbieten das halte ich für wichtig. Jedoch sollte das Essen nicht umsonst sein und Schulgarten inkl. Kochen sollte teil des Unterrichts oder zumindest Teil der Arbeit in Ganztagsschulen sein, denn viele Eltern kochen heut nicht mehr und Großeltern sind oft zu weit weg. Wertschätzung und Wissen gehen so verloren.

  6. 42.

    Helikoptereltern. Ich fasse es nicht, was Sie da schreiben. Wenn Ihr Kind eine Extrawurst ist, dann packen Sie alles nötige auch dem Kind zu seinem Pausenbrot. Sie können doch nicht allen ernstes erwarten, das jetzt auf jedes einzelne Schulkind Rücksicht genommen wird. Niemand ist übrigens gezwungen die Milch zu trinken. Woher nehmen Sie die Behauptung Milch sei ungesund. Nur weil neuerdings einige Schlauberger der Ansicht sind, ab einem bestimmten Alter soll man keine Milch mehr trinken. Ausgemachter Blödsinn ist das. Noch heute trinke ich Milch und fühl mich keineswegs krank dadurch.

  7. 41.

    Dem stimme ich voll und ganz zu!!! Ich finde es furchtbar, dass es so ein Programm überhaupt gibt. Zumal es nachgewiesen ist, dass Milch alles andere als gesund ist. Alle Eltern, die ihren Kindern Milch und andere tierische Produkte geben wollen, können das zu Hause gerne tun. Mein Kind isst von sich aus nichts Tierisches und steht in der Schule oft doof da, wenn es nicht mal eine vegetarische Variante gibt. Warum wird neben der Kuhmilch nicht auch Hafermilch o.ä. angeboten? Dann hätte jeder was davon. Auch laktoseintollerante Kinder zum Beispiel.
    Ich finde es traurig, wie unseren Kindern von klein auf anerzogen wird, dass man Tiere für seine Ernährung braucht.
    Es geht auch anders- wie man an meinem sehr gesunden, schlauen Kind sieht!

  8. 40.

    Hi Steffen, hier stimme ich ja auch mit Ihnen überein. Nur das die Lebensmittelindustrie schon bei Kindern unverfroren alles was süß und dick macht auf den Markt bringt, ist und gehöhrt zumindest auf den Prüfstand und wird auch zu recht kritisiert. Von Verboten will ich nicht sprechen, weil es zu nichts führt. Wie @ Barbara schon schrieb, spricht nichts gegen gute Vollmilch für unsere Schulkinder.

  9. 39.

    Mit Verlaub, was Sie da anführen über den „weißen Zucker“ ist bewiesen und wird auch nicht ohne Grund als „Schadstoff“ bezeichnet. Die Nordzucker Raffenerie ging sogar wegen dieser Bezeichnung damals gerichtlich dagegen vor und verloren den Prozess. Brauner unraffenierter Zucker ist beileibe besser in der Handhabung und Honig, wenn er denn auch „echter Honig“ ist und nicht mit Schadstoff ( Zuckerzugabe ) belastet ist. hat eine gesundheitsfördernde Wirkung. Auch belegt. Doch bleiben wir hier beim Thema. Was spricht denn dagegen den Schulkindern normale gesunde Milch zukommen zu lassen, nichts. Wieso muß es dieses gesüßte und ungesunde Zeugs sein? Im übrigen, wer sich regelmäßig einer gesunden Mundhygiene unterzieht, hat sowieso kaum Probleme mit seinem Gebiss. Es sei denn die Person leidet unter einer Paradontitis. Unser Mundspeichel ist im übrigen eigentlich ein Alleskönner und ein Desinfektionsmittel natürlichen Ursprungs.

  10. 38.

    Zucker gehört sowieso verboten.

    Wer Süßes isst, ist ein Verräter!

    Weitere Verbote (viele, viele, viele) müssen folgen.

    Alles für das Wohl unserer Menschen! Vorwärts mit den Beschlüssen der glorreichen Europunion! Sie führt uns ins Paradies!

  11. 37.

    Gut gemeint, aber sollte nan nicht lieber den Augenmerk auf den Taback- und Alkoholkonsum als Gesundheitsrisiko , auch bei Kindern und Jugendlichen an Schulen legen oder geht das nicht, weil der Staat die Steuern dafür kassiert?

  12. 36.

    Ich finde Ihren Hinweis auf den durch den Stoffwechsel gewonnenen Zucker von ansonsten gebundenen Zuckerarten sehr wichtig. Da so manch eine Forist*in naturalistischen Fehlschlüssen auf den Leim geht: Nur vom biologischen Sein (stammesgeschichtlich: Ausbildung v. Milch bei Säugetieren zur Ernährung der jungen Nachkommen oder Vorliebe für zuckerhaltige Energielieferanten), heißt das nicht, dass daraus ein Sollen folgt (systematische Milch- bzw. Zuckerzufuhr). Zudem: Wie "natürlich" soll Milchzufuhr für Kinder älter als zwei oder drei Jahre sein?

    Und natürlich scheint Milch wie von selbst in die Supermärkte (o. Schulen) zu gelangen, so wie auch Fleisch. (Auch tierethische) Kritik am Ökonomismus? Fehlanzeige.

    Erziehung ist immer ein heikles Thema, weswegen man umso weniger nach Deutungshoheit ringen sollte, s. Verweise auf eigene Biografie etc. (Selbst)Bildung über Milch, Zucker, globale Geopolitik u. Ressourcen, Tierethik wäre weit sinnvoller. Ich stimme Herrn Jungclaus zu.

  13. 35.

    Leider sind auch weder brauner Zucker, noch Melasse, Rübensirup, Honig, Dicksäfte oder ähnliches wirklich gesünder als raffinierter Zucker. Selbst Honig wird maßlos überbewertet. Das, was in braunem Zucker, Honig oder Dicksäften an Minerarien, Spurenelementen drin ist, ist so verschwindend gering, dass es nicht ins Gewicht fällt. Brauner Zucker schmeckt manchen wegen der karamelligen Note besser, ist aber lediglich leicht verunreinigter Zucker, also auch kein Gesundheitsplus. Und Mineralien können im Gegensatz zu Vitaminen nicht durch Erhitzen zerstört werden. Wenn man Süßungsmittel maßvoll statt massenhaft verwendet, ist es nahezu egal, welches man verwendet. In Maßen und bei guter Zahnpflege und ansonsten vernünftiger Ernährung schaden sie nicht. Aber wir nehmen durch gesüßte Getränke und versteckten Zucker sowie unsere industriell geförderte Gewöhnung an den stärkeren Süßgeschmack mehr auf, als gut ist. Ein normales Maß zu erreichen, ist gut. Weder Panikamche, noch Verharmlosung.

  14. 34.

    Die EU fördert die Schulmilch und auch mit Fruchtzusätzen. Im Land Brandenburg und Berlin soll die Schulmilch mit Zusätzen nicht mehr zugelassen werden. Kinder steht als Schulmilchprodukt dann nur noch Vollmilch zur Verfügung.

  15. 33.

    Lieber Lothar, Kindern ist der Hang zu Süßem bereits evolutionär angeboren. Das nutzt die Industrie lediglich aus, antrainieren muss sie den Kindern das gar nicht. Kinder bevorzugen tatsächlich überzuckerte Produkte. Es liegt aber an den Eltern, dieses Zeug im Laden stehen zu lassen und selbst mal einen Quark oder Joghurt anzurühren, statt Fruchtzwerge zu kaufen, die keine Frucht, aber Unmengen Zucker enthalten. Eine gute Fruchtmilch braucht aber keine Unmengen Zucker, da Milch selbst schon einen süßen Eigengeschmack mitbringt, insbesondere H-Milch. Milchmixgetränke sind dagegen ein anderes Kaliber.

  16. 32.

    Nichts spricht dagegen den Kindern was etwas zu vorzuenthalten, was diese sich sowieso anderweitig besorgen können. Was spricht denn dagegen, den Schulkindern täglich gute Milch „ohne Zusätze“ zu verabreichen? Alles gesüßte Zeugs mit chemischen Aromastoffen ist auf Dauer ungesund.

  17. 31.

    Die angeblich konzentrationsfördernde Wirkung von Traubenzucker ist längst wiederlegt. Es handelt sich hierbei um keine gesündere oder nützlichere Zuckerform. Ebenso wie Fruchtzucker, der sogar schädlicher sein kann, weil er in höheren, isolierten Mengen verzehrt zur Fettleber führen kann.
    @ anorak:
    Zucker selbst ist für den Körper gar nicht nötig. Die Energie kann er auch aus langkettigen Kohlehydraten ziehen, dazu braucht es überhaupt keinen isoliertenund nährstofffreien Haushaltszucker. Unser Körper ist darauf ausgerichtet, maximal aus früchten den Zucker zu verstoffwechseln, nicht die heutzutage gängigen Mengen, und fertige Produkte und vor allem Kinderprodukte werden viel zu stark gesüßt. Da macht die Dosis schnell das Gift.

  18. 30.

    Haushaltszucker (Sucrose) ist eine natürliche Substanz, die jede Pflanze per Photosynthese herstellt, und das macht sie nicht zum Spaß sondern weil sie sie zum Überleben braucht. Wir nehmen sie per Nahrung auf, und benötig sie ebenfalls zum Überleben. Der Mensch extrahiert diese Substanz aus solchen Pflanzen, in denen Sucrose in besonders hoher Konzentration enthalten ist (Rüben, Zuckerrohr). "Raffiniert" heißt nur, dass der Zucker besonders gründlich gereinigt wird. Brauner Zucker ist etwas weniger gründlich gereinigt, sonst besteht kein Unterschied. Honig besteht fast nur aus Zucker (Sucrose, Fructose, Glucose), etwas Wasser und einigen anderen Beimengungen. Zucker als "Schadstoff" zu bezeichnen oder irgendwelche gut/böse-Unterschiede zwischen verschiedenen Zuckerarten zu machen ist totaler Quatsch.

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