Demonstration von Jesiden in Berlin (Quelle: Imago/Mang)
Bild: imago stock&people/Mang)

Bundesinnenministerium stimmt zu - Brandenburg darf Jesiden aufnehmen

Das Bundesinnenministerium hat dem Brandenburger Landesaufnahmeprogramm für vom IS verfolgte und traumatisierte Jesidinnen und Jesiden aus dem Irak zugestimmt. Das teilte der Chef der Potsdamer Staatskanzlei, Martin Gorholt, mit.

Die Brandenburger Landesregierung will 30 bis 60 Jesidinnen und ihre Kinder aufnehmen, die in den Kriegswirren im Nordirak aus der Gefangenschaft des sogenannten Islamischen Staates (IS) entkommen sind. Der Brandenburger Landtag hatte den humanitären Akt außerhalb des regulären Asylverfahrens bereits Ende 2016 beschlossen.  

Auswahlinterviews und Sicherheitsüberprüfung

In den nächsten Wochen wird demnach das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) dem Land Dossiers von Personen zur Verfügung stellen, die für eine Aufnahme vorgesehen seien. Das einzige Kriterium für die Aufnahme dieser Menschen sei deren Schutzbedürftigkeit, so Gorholt.

Ein Mitarbeiter des Landes Brandenburg werde in der Autonomieregion Kurdistan im Nordirak zusammen mit dem UNHCR Auswahlinterviews mit Kandidaten für das Umsiedlungsprogramm führen. Zusätzlich werde das Bundesamt für Verfassungsschutz Sicherheitsüberprüfungen durchführen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 31.01.2019, 06.30 Uhr

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1 Kommentar

  1. 1.

    Bei allem Respekt für die Jesiden, ob deren unmenschliche Verfolgung, wird ihre Integration sehr schwer werden, weil sie keinen, der nicht als Jeside geboren wurde, an sich heran lassen. Es wäre schön, wäre es etwas freier und demokratischer bei Ihnen, aber sie sind sehr konservativ und werden auch hier eine Parallelwelt aufbauen, da sie niemanden, der kein Jeside ist hineinbkicken lassen werden. Siehe Gesundbrunnen, als der Vater einer konvertieren Ex Jesidin gewalttätig wurde und auch vor einem Mord nicht zurückgeschreckt hat.

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