Kleingartenanlage in Berlin-Plänterwald © imago/Arnulf Hettrich
Kleingartenanlage in Berlin-Plänterwald | Bild: imago/Arnulf Hettrich

Senat plant Bebauung von 26 Kolonien - Bekanntgabe der betroffenen Kleingärten im April

Welche 26 Kleingartenkolonien 2030 bebaut werden sollen, darüber will der Senat ab April die Öffentlichkeit informieren. Nach Angaben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hat die Berliner Umweltverwaltung bis dahin den aktuellen Kleingarten-Entwicklungsplan fertiggestellt. In dem seien die betroffenen Kolonien zu finden.

Am Freitag hatte die Berliner Stadtentwicklungsverwaltung bekanntgegeben, auf insgesamt 26 Grundstücken von Kleingartenkolonien Schulen, Erweiterungen von Krankenhäusern und rund 7.000 Wohnungen zu bauen. Allerdings stünden die betroffenen Kleingärten noch bis 2030 unter Schutz, sodass mit Bauarbeiten erst danach begonnen werde.

Die Zahl 26 sei ein Kompromiss, auf den sich die rot-rot-grüne Koalition geeinigt hätte. Insgesamt stünden 160 der 890 Berliner Kleingarten-Kolonien auf landeseigenen Grundstücken, die von der Stadt als Bauflächen genutzt werden dürften. Die sollen vorerst geschützt bleiben.

 

 

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Antwort auf [Anon] vom 26.02.2019 um 07:48
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15 Kommentare

  1. 15.

    Bär...die Kleingärten sind 1. wichtig für unsere Klimaeinflüsse, auch wenn man es nicht mehr hören kann, es sind Kaltluftschneissen. 2. Die Gärtner pflegen, bewirtschaften ihre Parzellen, zahlen noch dafür. Parks müssen vom Bezirk gepflegt werde, und das kostet,manchmal sogar sehr viel, wegen ständiger Instandsetzungen usw. 3. Ist so ein Garten die einzige Möglichkeit, eine kleine bezahlbare Oase zu haben. Viele Leute haben nicht das Geld um in den Urlaub zu fahren, geschweige sich ein eigenes Haus mit Garten zu leisten. Mit ihrer Scholle haben sie die Möglichkeit, sich dort ihre Urlaubsoase zu gestalten. So wie sie, reden nur Leute die nie ein Garten hatten u. auch kein Interesse daran haben. Die Gärtner und Siedler sind mit ihrer Scholle ein Herz und eine Seele u. hegen u. pflegen diese auch. Baugrundstück und sanierbedürftige Wohneinheiten gibt es genug. Leute geht mit offenen Augen durch Berlin...überall stehen ganze Wohnblocks leer u verrotten....ABSICHT????

  2. 14.

    Das sehe ich genauso! Kleingärten sind wie eine grüne Lunge, es werden Bäume, Kräuter, bienenfreundliche Blumen angepflanzt. Wir brauchen keine weiteren Betonklötze und Einkaufszentren!

  3. 13.

    Vor allem passt zubetonieren überhaupt nicht mit der aktuellen Klimaerwärmung zusammen. Je mehr Beton, desto heißer wird es in der Stadt. Wolkenbrüche und Überschwemmungen hatten wir auch schon oft. Das Wetter wird extremer, wurde schon seit den 80ern vorausgesagt. Wieso handeln die "Grünen" also nicht nach wiss. Erkenntnissen?
    Die Nebeneffekte werden oft völlig ignoriert, auch bei Windrädern usw. Bisschen komplex sollte man als Politiker grad noch denken können. Die Rentner trifft es bei Extremhitze mit Kreislaufproblemen wieder zuallererst.

  4. 12.

    Es fängt mit wenigen Kleingärtenflächen an und es werden unter Garantie dann nicht die letzten sein. Deshalb wünsche mir: Finger weg von diesen Flächen. Das Tempelhoferfeld kann und sollte ruhig eine Randbebauung erhalten,der Großteil allerdings sollte unberührt bleiben.

  5. 11.

    Kleingärten sind ein veraltetes Konzept. Einen Garten in der City zum Selbstzweck ist egoistischer Schnickschnack. Entweder man macht Gärten und Parks für Alle daraus oder man bebaut sie. Hab noch nie verstanden, warum solche Vereine geschützt werden.

  6. 10.

    Auch wenn ein Teil der Kleingärten verschwindet ist Berln immer noch eine sehr grüne Stadt mit dem Tiergarten und all den anderen Parks ,Grünflächen.Es geht um das Allgemeinwohl und nicht um den Egoismus derjenigen die eine Wohnung haben und unbesorgt leben können.Das hat mich auch schon bei der Entscheidung zum Tempelhoferfeld aufgeregt.Selbst eine Teilbebauhung hat der Egoismus der im trockenen sitzen verhindert.Das sollte neu entschieden werden - unbedingt.

  7. 9.

    Was tun denn nun die Grünen tatsächlich, stimmen dafür, dass unsere grüne Stadt nun verschwinden soll und die Stadt nur noch aus Beton besteht?
    Ich kann die Wähler von den Grünen nicht verstehen, dass sie so was zu lassen. Ich bin Berlinerin, viele Wähler von den Grünen sind wohl eher Zugezogene. In unserer Stadt kann ich nicht erkennen, was die Grünen tatsächlich wollen. Es steht nur auf dem Papier mehr auch nicht!!!

  8. 8.

    Mit Tegel und Tempelhof gibt es genügend Platz. Wenn man den Tourismus gezielt reduziert (zb Flugzeiten einschränkt) kommen auch wieder mehr Wohnungen auf den Markt, die jetzt von Airbnb missbraucht werden. Weniger Hotels und Hostels. Es besteht keine Notwendigkeit die Kleingärten zu vernichten.

  9. 7.

    Gute Idee Brachflächen im Umland zu bebauen. Kann allerdings nur jemand fordern, der sich nicht täglich durch bereits jetzt mit Pendlern überfüllten Straßen und ÖPNV quälen muss. Wenn noch mehr ins Umland ziehen, was bereits der Fall ist, führt das unweigerlich zum Verkehrskollaps.

  10. 6.

    Ja genau. Immer mehr Beton und weniger Natur. Für all die Touristen und Zugezogenen.
    Die geborenen Berliner freuen sich alle so sehr das sie nur noch 46% der gesamten Einwohner ausmachen und noch mehr freuen sie sich wenn man ihnen ihre Grünanlagen zubetoniert. Nein,nicht etwa darüber mal nachdenken wie viele Häuser es in Berlin gibt wo Autos drin wohnen. Nein lieber alles zerstören,wo man selber eh kein inneren Bezug zu hat.
    Betoniert doch einfach die Alpen zu. Und den Schwarzwald.Die Pfalz.
    Aber ne.....lieber woanders alles kaputt machen.

  11. 5.

    Schön alles zupflastern, mehr Wohnungen, noch mehr die nach Berlin Reinziehen und dann aber aber noch schreien wenn die Luft schlecht ist, weil es kein Grün mehr gibt!
    Wenn die Grünen das zulassen, haben Sie ihre letzte "Kompetenz" verspielt

  12. 4.

    Wie Detlef.
    Die Kleingartenkolonien, vor allem die innerstädtischen, sind Naherholung. Selbst für die, die selber keinen Garten haben. Zudem sind sie Oasen für Vögel und Insekten, Wildtiere (sofern nicht zu viel gerumgespritzt wird). Die sollten unangetastet bleiben. Zudem gehören sie zum Stadtbild dazu und machen Berlin lebens- und liebenswert. Genauso, wie die vielen Parkanlagen.
    Deswegen besser Ausdehnung ins Umland, wo bebaubare Brachflächen oder eh schon Bauland. Bzw. in die Höhe bauen.
    Schließe mich SEHR auch den ÖPNV-Aussagen von @Detlef an. Bin für S-Bahn Außenring, der die Dörfer miteinander verbindet und die aktuellen S-Bahn-Endbahnhöfe im Umland. (Ließe sich das nicht auch bis 2030 realisieren?)

  13. 3.

    Ich bezweifle das dort der Baugrund genutzt wird, um Sozialen Wohnungsbau zu errichten.

  14. 2.

    Bestandsschutz bis 2030... Es muss jetzt gebaut werden. Die Kleingärtenvereine nutzen Bauland. Das wird gebraucht. Da sollte der Bestandsschutz aufgehoben werden können.

  15. 1.

    Berlin braucht heute Bauland und nicht in 10 Jahren!
    Endlich U-Bahn und S-Bahn in die Randlagen und Umland sofort ausbauen. Dann der Bereich innerhalb des Berliner Ringes als B-tarif definieren, dann brauchen wir die Kleingärten nicht anfassen.
    Für solche Fakten bräuchten wir endlich Politiker die was können, aber nicht die heute an der Macht sind.

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