Symbolbild: Fahrgäste stehen dicht gedrängt am Bahnhof Ostkreuz als eine S-Bahn einfährt. (Quelle: dpa/Soeder)
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Neue Linien, dichtere Takte - Senat will Berliner Nahverkehr bis 2035 massiv ausbauen

Berlin wächst, und die Menschen drängeln sich in Bahn und Bus: Für viele Fahrgäste ist das purer Stress. Mit Hilfe von Milliardeninvestitionen soll in Zukunft alles besser werden. Ganz so schnell geht es aber nicht. Die ersten Verbesserungen sollen erst ab 2023 greifen.

Die Berliner sollen in Zukunft leichter mit Bussen und Bahnen von A nach B kommen. Dazu will der Senat das Angebot bis 2035 massiv ausbauen - je nach Verkehrsträger um 8 Prozent (Bus) bis fast 70 Prozent (Tram). Vorgesehen sind etwa neue Tramlinien, dichtere Takte auf bestehenden Bus-, Tram- oder U-Bahn-Linien, bessere Umsteigemöglichkeiten, die Beschaffung neuer Fahrzeuge sowie der Einsatz längerer U-Bahn- und Tramzüge. Auch Verbindungen ins Umland sollen verbessert werden.

Planungen reichen bis ins Jahr 2035

Das geht aus dem neuen Nahverkehrsplan hervor, der der Nachrichtenagentur dpa vorliegt und über den am Montag zuerst "Bild" und "B.Z." berichtet hatten. Am Dienstag will der Senat das umfangreiche Papier beschließen, das sich zunächst auf die Jahre 2019 bis 2023 bezieht, aber viele weiterreichende Vorhaben enthält.

Demnach plant der Senat, bis 2035 rund 28,1 Milliarden Euro in den Nahverkehr zu investieren. Das Geld fließt an die Verkehrsbetriebe (BVG), die S-Bahn sowie an Regionalbahnanbieter für die Bezahlung von Verkehrsleistungen, neue Fahrzeuge, für Modernisierung und Ausbau der Infrastruktur.

Löwenanteil soll auf die BVG entfallen

Das jährliche Volumen dieser Zuschüsse, das zuletzt 1,1 Milliarde Euro betrug, steigt in den kommenden Jahren stetig und soll sich zwischen 2020 und 2035 auf durchschnittlich 1,8 Milliarden Euro einpendeln. Der Löwenanteil entfällt auf die BVG.

Lang ist die Liste der in Aussicht gestellten Verbesserungen bei der U-Bahn, die als Rückgrat des ÖPNV bezeichnet wird. So sind auf den meisten Linien mit Ausnahme von U1, U3 und U4 Taktverdichtungen in der Hauptverkehrszeit auf bis zu 3,3 Minuten geplant. Für Abschnitte, die zuvor im 5-Minuten-Takt bedient wurden, bedeutet das ein Kapazitätsplus von 50 Prozent.

Neue U-Bahn-Züge kommen erst ab 2023

Allerdings hat die Sache einen Haken: Denn Besserung ist auf den meisten Linien erst ab 2023 zu erwarten, wenn in großem Umfang neue Züge geliefert werden. Schon vorher sind dichtere Takte auf der U8 sowie der U5 vorgesehen, die ab Ende 2020 auf einer neuen Strecke über den Alex zum Hauptbahnhof fährt.

Ausgedehnt werden soll das Angebot zudem im Abend- und Wochenendnachtverkehr sowie sonntags. Der reduzierte Ferienfahrplan soll teils entfallen. Festlegungen für neue U-Bahnstrecken, etwa die Verlängerung der U7 zum Flughafen BER, gibt es im Nahverkehrsplan keine. Der U-Bahn-Wagenpark wird bis 2035 um 30 Prozent von 1.272 auf 1.656 erweitert. Kostenpunkt: 2,3 Milliarden Euro.

Tram-Bestand soll auf 470 Fahrzeuge wachsen

Ein Schwerpunkt bei der Straßenbahn ist ein erweitertes Angebot auf den sogenannten Radialverbindungen zum Alex mit längeren Zügen. Zudem sollen in Pankow sowie Karlshorst-Schöneweide-Köpenick mehr Linien im Zehn-Minuten-Takt fahren. Ziel ist es, diese beiden Vorhaben bereits bis 2023 umzusetzen.

Hinzu kommen bis 2021 die Neubaustrecken Hauptbahnhof-Turmstraße, Schöneweide-Adlershof sowie zur Anbindung des Ostkreuzes. Bis 2030 sollen weitere folgen, unter anderem vom Alex zum Kulturforum/Potsdamer Platz und von der Warschauer Straße zum Hermannplatz. Bis 2035 soll der Tram-Fahrzeugbestand von 337 auf etwa  470 wachsen. Schwerpunkt im Bus-Verkehr ist der Ausbau der Metro- und Express-Linien. Zudem soll es eine deutliche Ausweitung des Zehn-Minuten-Takts geben - vor allem außerhalb des S-Bahn-Rings.

Pläne für umlagefinanzierten ÖPNV mit "Bürgerticket"

Auch bei der S-Bahn gibt es Neuerungen: Mit Inbetriebnahme des BER im Oktober 2020 soll die S-Bahn direkt in den Terminal fahren. Zu Beginn der 2020er-Jahre ist die provisorische Inbetriebnahme des ersten Bauabschnitts der Nord-Süd-Neubaustrecke S21 zwischen Wedding und Hauptbahnhof vorgesehen. Bedient wird sie zunächst durch eine neue Linie S15 von Hauptbahnhof nach Gesundbrunnen. Auf dem Ring kommen ab 2021 neue Züge zum Einsatz.

Zur künftigen Finanzierung des ÖPNV wird im Konzept ein sogenanntes Bürgerticket zur Debatte gestellt. Die Idee: Jeder Berliner muss eine ÖPNV-Abgabe zahlen und kann dann Zeitkarten kaufen, die - auch in Kombination mit der Abgabe - billiger wären als heute. Allerdings sei bei einem solchen Konzept mit Widerstand etwa von Wenigfahrern zu rechnen, heißt es. Einer Studie zufolge seien 44 Prozent der Berliner für einen solchen umlagefinanzierten ÖPNV - 25 Prozent dagegen.

Sendung: Abendschau, 25.02.2019, 19.30 Uhr  

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32 Kommentare

  1. 32.

    Warum man in einem BERLINER Nachverkehrsplan keine S-Bahn-Verlängerungen in BRANDENBURG aufführt? Ja... hm... woran das wohl liegt...? Wahrscheinlich, weil dafür das Land Brandenburg zuständig ist.
    Im übrigen sind U- und S-Bahn-Verlängerungen innerhalb Berlins sehr wohl im neuen NVP aufgeführt, auch mit Kostenschätzung.

  2. 31.

    Jetzt hab ichs ;)
    Also 1km schon zu weit,das stimmt. Für eine Einschätzung fehlt mir natürlich die genaue Lage. Der Zustand soll aber hoffentlich nicht so bleiben.

  3. 30.

    Auszug aus : „ ...Eckpunkte für den Nahverkehrsplan 2005-2009:
    „ Die Luftlinienentfernung zur Haltestelle oder Bahnhof beträgt …. als Entwicklungsziel für das künftige Angebot 300 – 400 m (Zielwert) - als maximal zulässiger Grenzwert 400 – 500 m (Toleranzwert) …..
    Als ich vor ein paar Jahren nach Adlershof zog war ich mir sicher das auch die Erschließung des ÖPNV folgen würde. Das Adlergestell ist schließlich eine der längsten Straßen Berlins. Kitas, Gewerbe und Wohngebiete liegen an ihr. Dazu eröffneten immer mehr Bau- und Möbelmärkte am Adlergestell ihre Filialen. Dies alles mit einer Buslinie zu verbinden, um eine Alternative zum Auto anzubieten, schien mir logisch.
    Doch die städtebauliche Planung geht hier an den Straßenbegleitenden Wohngebieten / Gewerbe vorbei.
    Mag die Umsetzung einer optimalen Erreichbarkeit des ÖPNV noch für die touristisch attraktive Innenstadt gelten, doch abseits der Touristenströme ist eine vorausschauende Planung nicht erkennbar.

  4. 29.

    Was willst du mit deinem Kommentar sagen?

    @Rbb-Nutzer
    aus dem Text:
    "So sind auf den meisten Linien mit Ausnahme von U1, U3 und U4 Taktverdichtungen in der Hauptverkehrszeit auf bis zu 3,3 Minuten geplant. Für Abschnitte, die zuvor im 5-Minuten-Takt bedient wurden, bedeutet das ein Kapazitätsplus von 50 Prozent."
    Scheint also doch zu gehen..

  5. 28.

    Das reicht leider eben NICHT!
    Wenn man sich heute schon die U5 oder S5 oder andere Strecken anschaut...die sind komplett überfüllt und die Taktung kann zu den Stoßzeiten eben auch nicht mehr erhöht werden, denn sie ist am Limit.
    Um eine wirkliche Alternative zu schaffen, reicht es eben nicht, in bereits überfüllte Straßen noch extra Tram´s zu quetschen.
    Gerade hier in Berlin MUSS man über neue Strecken nachdenken. Um die Leistungsfähigkeit und damit das Angebot realistisch erhöhen will, muss man über neue Linien von u+s-Bahn nachdenken.
    Natürlich ist das teuer, aber ein par Tram´s bringen das nicht. Diese sind nur für die kürzeren Strecken eine Alternative. Um größere Strecken für Pendler oder am anderen Rand der Stadt wohnende Menschen zu schaffen, geht es ohne S+U-Bahn nicht.
    Das vorliegende Konzept ist eine Farce, wenn man wirklich erreichen will, dass der Individualverkehr ersetzt werden soll.

  6. 27.

    Erst kürzlich wurde Berichtet,dass die Tramgleise über der Oberbaumbrücke abgebaut werden sollen und jetzt soll die Tram von der Warschauer Strasse bis Hermannstrasse verlängert werden. Die Leute im Abgeortnetenhaus wissen wohl nicht was sie wollen? Für mich sind das unfähige Leute. Dazu kommt der Plödsinn mit der Ausschreibung des S-Bahnnetzes. Eigentlich schreibt dieses doch der VBB aus?

  7. 26.

    Wir leben in einem reinen Wohngebiet am Adlergestell ( Zwischen Adlershof und Betriebsbahnhof Schöneweide). Die nächste Haltestelle ist der S-Bahnhof Adlershof. Fußweg: 1km ! Supermarkt: 1km !
    Ältere Anwohner, Menschen mit körperlichen Einschränkungen, selbst die Fahrradfans (also jungen, gesunden) Anwohner nutzen z.B. bei schlechtem Wetter oder zum Einkaufen von Lebensmitteln: DAS AUTO. Denn wer schon mal schwere Einkaufstüten 1 km bei strömenden Regen nach Hause geschleppt hat - fühlt sich nur noch von BVG,Medien und Politik verars....!

  8. 25.

    "Der reduzierte Ferienfahrplan soll teils entfallen."
    Wie das? Hofft man, dass Berlins U-Bahn-Fahrer bis dahin keine dann schulpflichtigen Kinder mehr produzieren?
    Es ist sicher vernünftig, Bestehendes zu verbessern.
    Allerdings sollte man auch genau darüber nachdenken, was wo weshalb gebraucht wird.
    Warum eine U-Bahn-Linie unter schwierigsten Voraussetzungen bauen, wo es auch eine (kurze) Buslinie tut?
    Weshalb nicht mal nachschauen, welche Verkehrsmittel/Linien zu Stoßzeiten besonders voll sind und dann über Alternativen/Entlastungsmöglichkeiten nachdenken?
    Wieso nicht mal Touristen fragen, welche Orte sie gern per Straßenbahn kennenlernen würden (ich könnte mir diesbezüglich - diverse bauliche/verkehrstechnische Schwierigkeiten nicht mitgerechnet - den Ku-Damm und Kreuzberg gut vorstellen)?
    Gäbe es übrigens die Möglichkeit, Schwertransporte zwecks Verkehrentlastung noch mehr auf Schienen und Wasserwege zu verlagern?

  9. 24.

    Wäre schön, wenn der Senat auch saubere Fahrzeuge (INNEN) bestellt. Saubere, rauchfreie Bahnhöfe und Bahnhofszugänge wären sehr nett. Das ist sogar in krisengeschüttelten Hauptstädten, wie Athen, möglich ;)
    Immer noch wird an den falschen Stellen gespart und z.B. für den Autobahnbau Geld aus dem Fenster geworfen: Gut 3 Kilometer A100 kosten knapp eine halbe Milliarde und für den folgenden Bauabschnitt werden für 4 Kilometer bereits 531.000.000 eingeplant, in der Summe über eine Milliarde für 7 Kilometer A100. Super ;) Hier ein "schönes Bild" vom Flächenverbrauch dieser Infrastruktur von vorgestern: https://www.berlin.de/senuvk/bauen/strassenbau/a100_16_ba/
    Immerhin bilden die Autobahnen im Stadtzentrum eine riesige Flächenreserve für künftige Generationen. Irgendwann entstehen dort wieder ÖPNV Verbindungen mit bequem erreichbaren Wohnungen und Parks ;)
    https://www.welt.de/wirtschaft/article168577292/Deutschlands-teuerste-Autobahn-entsteht-in-Berlin.html
    Vorrang für den ÖPNV JETZT!

  10. 23.

    Berlin umlagefinanziert tariffrei, also ohne Tickets! Nur so wird es effektiv und attraktiv in Richtung weniger Autos. Brandenburg kann sich vielleicht für den C-Bereich auch noch beteiligen.

  11. 22.

    Glücklicherweise wurden bereits im Jahr 2022 alle privaten PKW aus dem inneren S-Bahnring verbannt. Dank exklusiven Busspuren auf allen Hauptverkehrsstraßen und einem zuverlässigen 2-Minuten-Takt kamen alle schneller ans Ziel als je zuvor. Der neu gewonnene Freiraum wurde unter anderem für breitere Gehwege und neue Straßenbahntrassen genutzt. Nebenstraßen entwickelten sich zu .... was sind ihre Wünsche, Träume, Hoffnungen für die Zukunft Berlins?!

  12. 21.

    Strassenbahn bringt nur was, wenn Sie vollkommen unabhängig von jeglichen anderen Verkehr bewegt wird und das geht in Berlin nicht.
    Endlich die U-Bahn und S-Bahn in die Randlagen und ins Umland bringen. Dann die Busse nur als Direkte Zubringer zu den Bahnen nutzen und diese nicht Quer durch die Stadt fahren lassen.
    Das alles setzt aber Intelligenz der Politik voraus, was gerade nicht vorhanden ist.

  13. 20.

    Die FDP ist hier Mal wieder rückwärtsgewandt und ein Gegner von wirklicher Freiheit (http://www.spiegel.de/auto/aktuell/usa-konservative-milliardaere-torpedieren-nahverkehrsprojekte-a-1219791.html)! Alles zum Schaden für die Allgemeinheit - eine Partei aus Egoisten und Selbstdarstellern! Die FDP sollte endlich Mal ihre Rentenverplichtungen nachkommen (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fdp-bezahlt-millionen-schulden-nicht-und-kommt-damit-durch-a-1220026.html) und nicht immer die kleinen in der Bevölkerung zu missbrauchen!

  14. 19.

    Wieder einmal wird die leistungsstarke S-Bahn stiefmütterlich behandelt. Wann werden die letzten eingleisigen Lücken innerhalb Berlins geschlossen (Südende - Lichterfelde Ost, Schönholz - Heiligensee)? Mit dem landeseigenen Fuhrpark wird dazu die Flexibilität des S-Bahnsystem eingestampft. Auch ist die Fuhrparkbemessung viel zu klein. Die rund 530 Doppelwagen (Fuhrparkgröße 650 Doppelwagen) reichen selbst heute nicht im Berufsverkehr aus. Realistischer wäre ein Planbetrieb mit knapp 800 Doppelwagen (Fuhrparkgröße rund 1.000 Doppelwagen) zur Hauptverkehrszeit bei möglichen Streckenverlängerungen (Falkensee, Velten, Rangsdorf, Kleinmachnow). Bei der BVG sollten die Tarifverhandlungen abgewartet werden und R2G muss für ihre Pläne hoffen, dass die Steuereinnahmen weiterhin positiv bleiben und der Länderfinanzausgleich den Rest erledigt.

  15. 18.

    Eine ÖPNV Abgabe für alle Bürger damit man billiger fahren kann? Was soll denn das nun wieder? Entweder eine Abgabe für alle und dann kostenloses fahren oder weiterhin das Abomodell für die, die es brauchen. Mich aber zu einer abgabe zu zwingen mit weiteren Folgekosten... Das ist ja wohl ein Witz. Und was in Berlin inzwischen als „günstiger“ deklariert wird... Da zahlen wir dann alle 30€ Zwangsabgabe und 2€ für das Busticket für 2 Stunden Fahrt in eine Richtung?

    Ich wünschte langsam wir hätten ein Wahlsystem wie in der Schweiz wo Bürger bei Großprojekten mit eingebunden werden und mit entdcheiden können was mit ihren Geld passiert.

  16. 17.

    Der fertige BER wird nur noch mehr Massen von Touris in die Stadt schwemmen. Eine absolute Fehlentscheidung. Verdrängung, Verstopfung und Überlastung sind vorprogrammiert.

  17. 16.

    Nein. Die Innenstadt ist verstopft weil jeder glaubt nicht einmal den letzten Meter laufen zu können oder mal ein paar Stationen zu fahren. Vor allem Parkhäuser und Tiefgaragen verschärfen die Verstopfung, denn wenn die Leute sicher einen Parkplatz haben, dann werden sie auch auf jeden Fall Auto fahren, statt mal die Bahn zu nehmen.

    Parkhäuser und Tiefgaragen sollten daher nicht mehr genehmigt werden.

    Berlin ist nicht ausgelegt auf diesen Massen-Autoverkehr und wird es nie sein. Es ist einfach kein Platz.

    Aber die Leute stehen lieber ewig im Stau... statt sie mal nachdenken und bemerken, dass sie selber das Problem sind über dass sie sich aufregen.

  18. 15.

    Bei den Grundwasserständen sind U-Bahnen in Berlin vollkommener Blödsinn (!) weil das sehr hohe Baukosten verursacht. Bei den Kosten sind sie mit einer Hochbahn besser bedient. Noch viel besser mit eng getakteten Strassenbahnen, die eine eigene Trasse haben.

    Daher haben die im alten Berlin auch unglaublich viele Strassenbahnen und Hochbahnen gebaut.

    Der Autoverkehr kann eben nicht ewig Priorität haben. Das ist früher oder später komplett vorbei. Je eher es die Leute einsehen umso besser.

    Ich finde U-Bahnen auch toll, aber sorry, aber Berlin muss haushalten.

  19. 14.

    Gut, dass RRG die Projekte des Vorgängersenates, wenn auch langsam, fortsetzen möchte. Eigene Akzente zum Erreichen der angeblich angestrebten Verkehrswende setzen die aber weiterhin neben der neuen Farbe für Radwege nicht. Gerade,von den Grünen hätte ich mehr erwartetmals nur Kritik an der Verkehrssenatorin, die immerhin darüber nachdenken lässt, ob man das U-Bahnnetz ein ganz kleines bischen ausbauen könnte. Diese Kritiker scheinen sich durchgesetzt haben.

  20. 13.

    "Mit Strassenbahnen die letzten verbliebenen Strassen in der Innenstadt zu verstopfen, ist absoluter Unsinn. "

    Wermstatt einer Strassenbahn zweimGelenkbusse fahren sehen will, will,erst recht für verstöpfte Strassen stören. Dabei hatte die FDP gezeigt, dass ein busgrosser LKW der MIV ähnlich behindert.

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