Symbolbild: Zwei Menschen arbeiten in einem Kleingarten in Frankfurt (Oder). Augenommen 2017 (Quelle: dpa/ Pleul)
Video: Abendschau | 04.03.2019 | Bild: dpa/ Pleul

Schulen, Straßen, Turnhallen - Diese 15 Kleingartenkolonien sollen ab 2020 geräumt werden

Ab 2020 werden 15 Berliner Kleingartenkolonien komplett geräumt - für Kitas oder Schulen. Hunderte weitere Parzellen sollen Verkehrsprojekten weichen. Das sieht der Entwurf des Kleingarten-Entwicklungsplans vor, der rbb|24 exklusiv vorliegt. Von Laura Kingston und Robin Avram

Ab dem kommenden Jahr sollen 15 Berliner Kleingartenkolonien verschwinden, in drei weiteren muss zumindest ein Teil der Pächter seine Lauben verlassen. Das geht aus dem Entwurf für den "Kleingartenentwicklungsplan 2030" hervor, der rbb|24 exklusiv vorliegt. Die endgültige Fassung will die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klima im April präsentieren. Die Räumung soll bis 2030 abgeschlossen sein.

Auf den dann frei geräumten Flächen sollen unter anderem Kitas, Schulen, Krankenhäuser, Turnhallen und andere soziale Infrastrukturbauten entstehen. Insgesamt 429 Parzellen sollen laut dem Entwurf dafür weichen.

Kleingartenverbände bisher nicht informiert

Viele Kleingärtner haben von diesen Plänen noch nichts gehört. "Wir wissen von nichts", sagte Reinhard Schramm, Vorsitzender des Kleingärtner e.V. Tempelhof noch vor wenigen Tagen gegenüber rbb|24. "Das Einzige wovon wir wissen, ist die Neue Mitte." Für dieses Bauprojekt müssen zwei Gartenkolonien weichen, das ist bereits seit vergangenem Jahr bekannt. Aus dem Entwurf für den Kleingartenentwicklungsplan geht nun allerdings hervor, dass Schramms Verband sich von sieben weiteren Kleingartenanlagen verabschieden muss.

Bei Gesprächen mit anderen Kleingartenverbänden wird deutlich, dass sie von der Politik oftmals vor vollendete Tatsachen gestellt werden. "Die Betroffenen wissen immer erst am Ende, was passiert," sagt Jörg Gollnow-Jauernick vom Verband Marzahn. Am Freitag wurde ihm von der Senatsverwaltung für Umwelt mitgeteilt, dass die Bezirksverbände den Kleingartenentwicklungsplan am 11. März 2019 einsehen könnten.

Die 10 betroffenen Kleingartenkolonien in Tempelhof-Schöneberg

Ausgleichsflächen am anderen Ende der Stadt

Dass alle Pächter einen neuen Ort für ihre Aprikosenbäume und Hollundersträucher erhalten werden, glaubt die Senatsverwaltung offenbar selbst nicht. Zwar sollen 787 neue Parzellen als Ausgleich zu Verfügung stehen. Allerdings müssen die erwähnten 429 Kleingärtner sich diese mit "grob geschätzt [...] ca. 420" weiteren teilen, wie es in dem Entwurf heißt. Diese werden ihre Parzellen in den Jahren bis 2030 wegen anstehender Verkehrsprojekte verlassen müssen.

Zu diesen Betroffenen gehören etwa die Pächter der Anlage Bleibtreu 2 in Charlottenburg. Dort sollen die Betonpfeiler der neuen Rudolph-Wissel-Brücke entstehen. Das Ersatz-Gärtnerglück wird zudem nicht in der unmittelbaren Nähe bereitgestellt werden können. Dafür fehle einfach der Platz, heißt es in dem Entwurf.

Pächter, die ihre Zelle verlieren, sollen den Plänen zufolge eine Entschädigungszahlung von etwa 7.000 Euro bekommen. 

Weitere Kolonien-Schließungen drohen ab 2030

Parallel zu diesen Plänen arbeitet die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung derzeit an einem eigenen Vorschlag, um den Bau von Wohnungen voranzutreiben. Dieser "Stadtentwicklungsplan 2030" wird – aller Voraussicht nach – 26 weitere Kleingartenkolonien benennen, von denen die Pächter weichen müssen. Auf ihnen sollen ab 2030 rund 7.000 Wohnungen geschaffen werden. Welche Anlagen davon betroffen sind, ist noch unbekannt.  Der Senat will sich erst im zweiten Quartal dieses Jahres dazu äußern.

Diese Kleingartenkolonien werden in den kommenden Jahren geräumt

Wilhelm-Kuhr-Straße (Mitte) – vollständig betroffen

Virchow (Mitte) – nur zum Teil betroffen

Lehrter Straße (Mitte) – nur zum Teil betroffen

Hamburg (Pankow) – vollständig betroffen

Bornholm II (Pankow) – nur zum Teil betroffen  

Am Fichtenberg (Steglitz-Zehlendorf) – vollständig betroffen

Borussia (Tempelhof-Schöneberg) – vollständig betroffen

Eschenallee (Tempelhof-Schöneberg) – vollständig betroffen

Feldschlösschen (Tempelhof-Schöneberg) – vollständig betroffen

Friede und Arbeit (Tempelhof-Schöneberg) – vollständig betroffen

Germania (Tempelhof-Schöneberg) – vollständig betroffen

Hansakorso (Tempelhof-Schöneberg) – vollständig betroffen

Kaisergarten (Tempelhof-Schöneberg) – vollständig betroffen

Morgengrauen (Tempelhof-Schöneberg) – vollständig betroffen

Wild-West (Tempelhof-Schöneberg) – vollständig betroffen

Zähringer Korso (Tempelhof-Schöneberg) – vollständig betroffen

Ehrliche Arbeit (Treptow-Köpenick) – vollständig betroffen

Immergrün (Marzahn-Hellersdorf) – vollständig betroffen

Sendung:  Abendschau, 28.02.2019, 19:30 Uhr

Beitrag von Laura Kingston und Robin Avram

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

116 Kommentare

  1. 116.

    Was da drauf auf fremdem Grund steht, ist nicht entscheidend, wenn die Abrissbirne kommt. Nichts ist mehr von Wert.
    Die Gartenpieper erfahren einen Termin und können ihr Hab und Gut retten, umsetzen, was auch immer.
    Wenn ich nur als Beispiel meine Wohnung mit allem Schnick-Schnack "ausstatte", muss es erstens anderen Nachmietern nicht gefallen und ich muss bei Mietbeendigung alles in den Urzustand versetzen, damit der Besitzer keinen Trouble hat.
    Ebenso sieht das der Landeigentümer. Was nicht beräumt ist wird entsorgt. Eigenes Risiko.

    Summa summarum finde ich aber trotzdem die Situation mit dem Abriss der Kleingartenkolonien bescheuert und verachtend, da es genug anderen Baugrund in Berlin gibt. Aber jeder Bezirk wurschtelt vor sich hin.

  2. 115.

    Sie sind zwecks Eigentum der Kolonisten nicht richtig informiert, die Häuser der Pächter ist Eigentum und wird nicht mit 7000,00 € Entschädigung ausgeglichen, viele Häuser haben einen weit höheren Wert. Man darf auch nicht übersehen, das es noch viele Festbewohner gibt, die ein
    Wohnrecht auf Lebenszeit besitzen,
    Weiterhin sind viele Kolonien
    " Dauerkolonien " und dürfen vom Senat nicht abgerissen werden!
    Weiterhin stört mich die unqualifizierte Aussage,....." Warum sollen Andere für eurer Hobby bezahlen!"
    Für das teure Hobby kommen die Kolonisten selber auf, mir ist nicht bekannt, dass man dafür vom Staat oder Steuerzahler Geld bezieht!
    Also bevor sie ihr Gedankengut heraus posaunen, immer erst informieren!

  3. 114.

    Sie sind zwecks Eigentum der Kolonisten nicht richtig informiert, die Häuser der Pächter ist Eigentum und wird nicht mit 7000,00 € Entschädigung ausgeglichen, viele Häuser haben einen weit höheren Wert. Man darf auch nicht übersehen, das es noch viele Festbewohner gibt, die ein
    Wohnrecht auf Lebenszeit besitzen,
    Weiterhin sind viele Kolonien
    " Dauerkolonien " und dürfen vom Senat nicht abgerissen werden!
    Also bevor sie ihr Gedankengut heraus posaunen, immer erst informieren!

  4. 113.

    Mir platzt gerade die Hutschnur.
    Ich habe keinen Kleingarten, finde sie aber enorm wichtig wegen der Grünflächen. Natürlich braucht Berlin Wohnungen, aber jetzt den Fehler der letzten Jahrzehnte (abgesehen davon, dass nicht absehbar war, dass wir so einen Zuzug haben werden) mit den nächsten Fehlern zu übertuschen - nämlich Bauen um jeden Preis und in jede Lücke, das geht gar nicht. Haben uns die letzten beiden Sommer nicht gezeigt, dass Berlin nicht nachverdichtet, sondern eher entsiegelt werden muss, damit wir ein bisschen frische Luft haben und die Temperaturen nicht so heftig steigen ?
    Außerdem unterstelle ich jetzt einfach, Sie kennen die Preise nicht. 7000 Euro - das ist fern von der investierten Summe.
    Und ein bisschen Lebensqualität in einer hektischen, aggressiven Großstadt gönne ich den Kleingärtnern auch.

  5. 112.

    Ohne das tröstende Grün in Berlin ist es hier gar nicht auszuhalten. Auch wir haben ein Recht auf unsere Welt, welches
    viel zuwenig geachtet wird.

    Die Autofahrer, die die vielen Straßen beanspruchen und uns das ganze Leben lang vergiften und in Gefahr bringen, nehmen uns sehr viele schöne Aufenthaltsräume, die wir alle nutzen könnten, nur um überall kurz durchzufahren. Das ist völlig ungerecht.

  6. 111.

    Lieber Senat,
    auch wenn er das hier sicher nicht lesen wird. Bitte entfernt doch erstmal die ganzen Bauruinen bzw. kauft sie zurück, bevor Ihr uns Laubenpiepern und auch den Tieren und Pflanzen die letzte Zuflucht in diesem verdreckten Moloch wir wegnehmt! Es gibt so viele verfallene Bauten und auch freigewordene Geschäfte, die man zu Wohnungen umbauen könnte. Aber nein, es wird an die Gärten gegangen. Aber wir beschweren uns über zuviel CO2! Wer nimmt denn CO2 auf und wandelt es in Sauerstoff um. Schulen und Turnhallen sicher nicht!

  7. 110.

    Das ist nicht wahr! Bei uns wurden sogar die Tore entfernt, damit auch Fußgänger dort spazieren gehen können. Die Gärten öffnen sich also immer mehr.

  8. 109.

    Sie tun hinterher so, als hätten Sie unten nicht behauptet, dort würden Wohnungen entstehen. Das war einfach falsch und ist hier der wichtigste Punkt, dass die Gärten nämlich nicht einmal für Wohnungsbau platt gemacht werden. Hören Sie endlich auf, mich nochmal verzerrt anzuposten.

  9. 108.

    Sehr gut, sehe ich wie wahrscheinlich viele genauso.Nach grünen seltenen Eidechsen wie auf dem Tempelhofer Feld hat man hier nicht gesucht.Das ist schon ein Haufen die Grünen.Heimatverlust müsste doch etwas auslösen oder gilt das nicht für "spiessige ,gestrige Laubennostalgiker".Weg damit wir haben andere Klientel und es gibt ein höheres Gut, wie wir es definieren.Wir sind schliesslich die Grünen .Punkt.

  10. 107.

    Sie werfen Begrifflichkeiten durcheinander. Eigenheimbesitzer und Pächter. Pächter wußten vorher dass ihr Garten, so schön sie ihn mit Fleiß und Aufwand auch eingerichtet haben, nur gepachtet ist. Auf Zeit, auf unbestimmte Zeit sogar.

    Hier wurde moniert dass der Senat Wohnungen (teuer) zurückkauft, jetzt macht es das naheliegendste und will landeseigene Flächen bebauen, auch wieder verkehrt. Noch dazu gibt es mehr als üppige Entschädigung, die der Senat, besser gesagt der Steuerzahler (!) nicht zahlen müßte.

    Warum sollen wir eigentlich für euer Hobby zahlen?

  11. 106.

    Die haben alle ne Macke...Man soll es endlich freigeben das man die garten ganzjährige nutzen und bewohnen darf, sowie die baubare Quadratmeterzahl erhöhen.

    Die solche Pläne durchsetzen, Kolonien aus zu löschen, sollten mal kennenlernen was es heißt solch einen Garten zu führen und auf zu bauen.

    Wenn Sie anfangen Kolonien platt zu machen, können Sie ja auch gleich noch anfangen Eigenheimbesitzer von ihren Grundstücken zu enteignen.

  12. 105.

    Sicher ist da was wahres dran. Vielleicht sollten alle Parteien einmal ihr Kriegsbeil begraben und „gemeinsam“ nach Lösungswegen suchen. Schade, wenn man mehr Zeit mit gegenseitigen Schuldzuweisungen verbringt, als mit dem Problem selbst.

  13. 104.

    Bitte, gern geschehen. ;-)

    Sie haben recht, das Thema ist ernst. Berlin leidet unter der Knappheit von bezahlbaren Wohnraum und die Spekulanten verdienen daran. Nun ist RRG der erste Senat der was dagegen unternimmt aber egal was er vorschlägt, man ist dagegen.

    Wohnraumverdichtung, dagegen. Felder am Rand von Berlin bebauen, dagegen. Häuser aufstocken, dagegen.

    Da wird erfunden, da wird gedichtet, es ist unglaublich. Da unternimmt der Senat das naheliegendste, nämlich Land bebauen welches dem Land Berlin gehört und wieder wird nur gemeckert. Dabei wußte jeder Pächter woran er ist.

  14. 103.

    Immer mit der Ruhe, aber trotzdem Danke für die Vorführung unterschiedlicher Berliner Mundarten. Sehr amüsant, wenn auch nicht wirklich produktiv für dies ernste Thema.

  15. 102.

    Na Wedding, dritta Hinterhof, so wirde dir anhörst und lass ma jut sein, wenn ick uff nen Schoß will find ick schon watt.

    Un jezze schalten wa mal den Denkkasten ein oda haste den nur zum Hütetrajen? Watt meenste wofür de Kindajärten un ditt restliche Firlefanz sin? Zum ankieken oda weil mehr Männeken ooch mehr Krankenäusa, ne Penne, Vadda Jahn Gedächnishallen und so watt benötijen? Watt meenste denn wo ditt hin soll, nach JWD?

    Und du weenst hier wejen paar olle Schreberjärtn als wärs nen Weltunterjanj. Ick gloob meen Hamsta bohnert.

  16. 101.

    Hast'n Problem, woher willst'n wiss'n, wo ick herkomme? Bleib ma beim Thema, oda willst uff'n Schoß weil Mutti nich inne Nähe is?
    :-PP
    Die Kleenjärten, die Platt jemacht wer'n soll'n, sind nich für Wohnungen jedacht, sondern für irjendwat anderet. Für Kindajärten und Vakehrsfläch'n. Is dit etwa een Fünkchen Entwicklung, wie dit Jesetz jenannt wurde? Nee, dit is Beschiss der janzen Wählerschaft und die kleenen Leutchen, die sich nich wehren können.

  17. 100.

    Pass ma uff Männeken... plusta dir mal nich so uff. Ick kann zwa nich so schön balinern wie de Ostzonalen aber ick bin hier jeborn, meene Ollen ooch... Noch Frajen, Keule? :-P

  18. 99.

    Wer im letzten Winter einmal durch Laubenkolonien gegangen ist, hat vielleicht auch bemerkt, wie viele davon inzwischen ganzjährig (wenn auch nicht ganz legal) bewohnt sind. Das sind Wohnungslose, die in keiner Statistik auftauchen, weil sie selbst eine Lösung gefunden haben. Wenn die Mietpreise weiter so steigen, werden die Laubenkolonien die Slums Berlins, die die Politik natürlich nicht an prominenter Stelle haben möchte. Deshalb sollen die Innenstadt-KGAn weg. Wer Bestätigung für meine Behauptung sucht, soll auf der Karte einmal schauen, wo der Regierende Bürgermeister wohnt: mitten im größten Punktekneuel in Tempelhof.

  19. 98.

    Was mich am meisten ärgert, dass in der Abendschau am 04.03.19 ein Interview mit einem Renter gezeigt wird, bei dem im Hintergrund sein Kumpel (genauso alt) rumläuft, sodass bei vielen der Eindruck entseht, Kleingärten sind nur für alte Leute. (Bitte nicht falsch verstehen, auch ich werde mal Rentner...) Warum wird hier nicht eine von den kinderreichen Familien (für die wir jetzt wahrscheinlich Platz machen müssen) gezeigt, wo die Kinder bitterlich weinen, weil sie bald keinen Garten mehr haben werden. Das wäre mal LIVE!!!! Auch ein Kleingarten ist eine Art Kita!!! Bei mir war es so als Kind!!! Aber wahrscheinlich entwickeln Bürohengste diese Pläne, die selbst nie Kohlmeisen im Garten mit der Hand gefüttert haben! Bleibt doch bitte dieser Stadt fern!!! Ganz fern!!!!!!

  20. 97.

    Ach ja, die Wildtiere - wir haben in unserem Kleingarten kürzlich an einem Forschungsprojekt zu Wildtieren (wer Interesse hat: http://wildtierforscher-berlin.de) teilgenommen. All die Tiere, die wir durch Wildtierkameras "eingefangen" haben, werden es künftig schwer haben. Viele, viele Füchse werden, wie ja heute schon, in der Stadt herumstreunen. Nur als Beispiel.
    Während in Bayern die Bevölkerung auf die Straße geht und lautstark Bienenschutz einfordert, macht Berlin Orte, an denen Bienen Schutz finden, platt. Ich bin empört.

  21. 96.

    Sie haben Recht, die Laubenkolonien gehören zu Berlin; und sie steigern die Lebensqualität ALLER Bürger, indem sie das Stadtklima erheblich positiv beeinflussen. Und während Parks inzwischen total verwildern, pflegen Kleingärtner die Anlagen, die ein herrliches Spazier- und dadurch Naherholungsgebiet für viele darstellen. Nur mal so.
    Der in der Tat erhebliche Leerstand von Büroräumen im Kontext mit fehlendem bezahlbarem Wohnraum müsste doch Otto Normalverbraucher auch endlich mal auffallen! Und - ja, der einfachste Weg ist es eben, die vielen kleinen grünen Lungen plattzumachen, denn billiger kommt die Stadt an Grundstücke wohl nicht ran. Dass das deutlich kurz gedacht ist, fällt nicht auf oder was? Diese Stadt wird bald kochen. Herzlichen Glückwunsch, RRG!! - Was kann man überhaupt noch wählen, frag ich mich...??

  22. 94.

    Da merkt man, wer wirklich Berlin versteht und wer nicht - und wer Mundart oder Metrodialekt meint, lächerlich abstempeln zu dürfen, der hat nichts verstanden.
    Bleibt in Eurer kleinen Welt - oder Blase - wie man dass auch immer nennen mag - aber lasst die in Ruhe, die wirklich Berlin(er) sind - und kommt mir nicht mit Eurem pseudointellektuellen Kram. Arme Welt
    Und Ihr könnt mir dit nu wirklich nich vabieten - viel Spaß noch beim Uffrejen üba Leute, die det könn´ und ooch Ernst meenen, wat se zu die Kleenjärten schreiben :-P

  23. 93.

    Die Laubenkolonien haben eine lange Geschichte. Sie gehören zu Berlin und steigern die Lebensqualität der Bürger, die das Glück hatten, in dieser Großstadt einen Garten pachten zu können. Die Wartelisten sind lang und auch die reichen Familienclans machen es, wie erst kürzlich von der Polizei kommentiert, nicht leichter. Ich denke, 7000 Euro zu dem Ersatzgrundstück , das mit langen Fahrzeiten verbunden ist, sind als Entschädigung viel zu wenig. Wir brauchen Natur in dieser Stadt, in der es einen erheblichen Leerstand von Büroräumen reicher privater Investoren gibt, aber keinen bezahlbaren Wohnraum für die normal arbeitende Bevölkerung, die die Stadt am Laufen hält. Auch wenn ich einsehe, dass wir neue Schulen und Kitas brauchen, frage ich mich, ob die Verantwortlichen wirklich alle Möglichkeiten bedacht haben oder wieder einmal nur den einfachsten Weg gehen.

  24. 92.

    Und was passiert mit den Bäumen , Blumen und Wildtieren ?

  25. 90.

    Hat das jetzt schon mit Starrsinn zu tun oder ist das fehlende Lesekompetenz? Was ist denn an "Auf den dann frei geräumten Flächen sollen unter anderem Kitas, Schulen, Krankenhäuser, Turnhallen und andere soziale Infrastrukturbauten entstehen." nicht zu verstehen? Zu was sollen denn zusätzliche Kitas, Schulen, Krankenhäuser, Turnhallen und andere soziale Infrastrukturbauten sonst dienen?

    Wenn sie daran Zweifel haben ob das realisiert wird können sie mir doch nicht vorwerfen ich würde etwas "entgegengesetzt zum Artikel" behaupten oder schreiben. Ihr irrationaler Hass auf RRG trieft bei ihnen ja aus jeder Zeile aber verdrehen sie nicht meine Worte!

  26. 89.

    Baurecht? Ernsthaft? Das würde dem Zweck eines Kleingartens widersprechen. Zumal diese Kolonien auch noch Vereine sind.

  27. 88.

    Geht es auch in deutsch? Ansonsten ist das echt nur Kauderwelsch. Und unhöflich obendrein. Bringt in der Diskussion nicht wirklich weiter

  28. 87.

    Passen'se ma jut uff, dit is nich witzich und wenn'de damit nich klarkomm'n tust, wie ick inne Mundart schreib, denn hast 'n Problemchen mit dichte selbst oda willst mir meene Meinung in Mundart verbieten? Bist ja echt lustich Frollein Mimimi. Und meene Ansicht darf ick ja wohl noch vatret' n, oda? Und wenn se det in Deutsch ha'm woll'n, neee, kennen se det Wort Metrodialekt? Kieck'n se ma nach.....

  29. 86.

    Also Herr Müller sind nicht einige Kolonien in ihrem Wahlkreis? Kann ich nicht verstehen soviele Kinder kann gar nicht geben das ich all diese Kolonien platt müsste

  30. 85.

    In 'Der Tagesspiegel' gibt es dazu aktuell einen interessanten Artikel.
    Bei den Kleingärten ist mit jahrelangen juristischen Streitigkeiten zu rechnen.
    Bis die ersten Wohnungen bezugsfertig wären vergehen viele Jahre.
    Kleingärtner haben oft Lauben auf der Parzelle, einige sind zum Wohnen geeignet. Ein Autor meint: Schenkt ihnen Baurecht und es gibt viele neue Wohnungen.

  31. 84.

    Das hat doch nichts mit "denken" zu tun, wenn man entgegengesetzt zum Artikel behauptet, diese Anlagen würden für "Wohnraum" weggehen. Berlin weist auch einen selbstverursachten chronischen Lehrermangel auf. Realistisch wirkt das mit den "Schulen" nicht, mit Turnhallenneubauten genauso. Berlin konnte z. B. die als Flüchtlingsunterkünfte heruntergewirtschafteten Hallen länger erst nicht sanieren und hat die Schulen gegen die Stadt klagen lassen. Man wird am Ende sehen, ob mit "sozialer Infrastruktur" mal wieder Investoren wie für Supermarktketten gemeint sind.
    Wenn es hier um "sozial" ginge, wäre das eine Mischbebauung mit vorrangig sozialem Wohnungsbau, wovon keine Rede ist. 2016 hatte man noch den Erhalt der Anlagen ganz oder bis mindestens 2030 beschlossen.

  32. 83.

    Echt Berlin! !!! Auch wenn sie "besonders"witzig sein wollen sollten sie mal Deutsch schreiben!
    Das Thema ist zu ernst als das man sich auf so eine blöde Art äussert. (Auch wenn wir Berliner sind sollte man wissen wann was angebracht ist)

  33. 82.

    Realistisch bleiben? Wenn man so schön auf RRG eindreschen kann stören Tatsachen und die Realität doch nur! ;-)

  34. 81.

    Ketzer- Sie sollten nicht alle Kleingärten über einen Kamm scheren.
    Ganz offensichtlich sind sie kein Kleingärtner und können sich einer gewissen Schadenfreude nicht erwehren.
    BEI ALLEM REALISMUS!!

  35. 80.

    Traurig, wie sich die Berliner wieder gegeneinander (und einige - wenige - dann auch gleich wieder gegen "die Flüchtlinge") ausspielen lassen: Kleingärtner gegen Freunde des Tempelhofer Feldes. Am Ende lachen wieder die Spekulanten.

  36. 79.

    (Weiter-) Denken und lesen müsste man können! "...sollen unter anderem Kitas, Schulen, Krankenhäuser, Turnhallen und andere soziale Infrastrukturbauten entstehen."

    Für wen, meinen sie denn, sind denn die Kitas, Schulen usw.? Und Kitas, Schulen, Krankenhäuser, Turnhallen und andere soziale Infrastrukturbauten kommen nicht der Gemeinschaft zugute?

  37. 78.

    Es sollen Kitas und Schulen gebaut werden , ob. Die jetzigen haben schon kaum Personal! Wo soll das Personal für die neuen her kommen ?????

  38. 77.

    Auffällig, dass besonders in Tempelhof-Schöneberg wohl die meisten Laubenpieper verschwinden sollen. Da ist doch der Wahlkreis von Herrn Müller, dem Regierenden? Hat er sich selbst und damit seinen Wahlkreis schon aufgegeben? Das lässt tief blicken und Platz für Spekulationen. Herr Müller war letzter Verkehrssenator und die Folgen seines Nichts-Tuns in dieser Position spüren wir jeden Tag in Hinsicht BVG/S-Bahn-Chaos! Jetzt auch noch sich offenbar als Bürgermeister wegzukatapultieren ist schon etwas komisch.Hm.....

  39. 76.

    Gehe völlig mit Ihnen. Und versuchen Sie mal, auf einer Kleingartenanlage als Nichtmitglied spazieren zu gehen.... Da wird aber schnell ein „das ist Privatgeände“ oder „das ist Vereinsbesitz“ gerufen bis man verschwindet.

  40. 75.

    Das Feld ist offen, aber die Pflege kostet dem Steuerzahler. Durch die Kleingärten wird Geld eingenommen. Und offen ist es ja auch zum Teil, weil man kann sich ja einen Garten pachten.
    Das müsste man beim Vergleich Tempelhofer Feld vs. Kleingarten auch mit beachten.
    Ökologisch würde ich dem Kleingarten auch mehr Lebensraum für Tiere zusprechen.
    Natürlich alles, wenn der Garten nicht nur ein gepflegter Rasen sondern auch etwas Verwilderung zu lässt.

  41. 74.

    Die Kleingärten stehen auf Bauland. Sozusagen auf Baulandreserve. Nun wird es benötigt. Deswegen wurde es auch nie umgewidmet. Bitte einfach mal realistisch bleiben.

  42. 73.

    Sie meinen die Wege zwischen den teilweisen mannshohen Hecken und Zäunen? Teilweise ist sogar das Radfahren verboten.

  43. 71.

    Die grüne Lunge von Berlin zu betonieren und sich dann wundern wenn es immer heisser und stickige wird. Vielleicht sollte man doch noch mal richtig über das Tempelhofer Feld nachdenken. Dort ist doch genug ungenutzter Platz.

  44. 70.

    Lesen müsste man können: Im Text steht, es wird auf den genannten Anlagen KEINEN WOHNRAUM geben. Der Senat hängt eh besonders beim sozialen Wohnungsbau, schafft man nicht. Erst werden die Kleingartenanlagen für anderes zubetoniert und später kommt man dann damit, dass plötzlich dringend für Wohnraum benötigt wird. Das wird noch ein gutes Argument dafür, die Abstimmung zum Tempelhofer Feld aufzuzweichen.

  45. 69.

    Hier muss ich Peter leider Recht geben. Die Darstellung ist wirklich armselig, bei den heutigen Möglichkeiten! Zunächst dachte ich auch die Karte würde falsch dargestellt, dann ist mir klargeworden dass das Absicht ist. Daraufhin habe ich Google Earth zuhilfe genommen um die Kolonien in der Stadt wiederzufinden. Sehr mühselig! Gebt euch mal mehr Mühe! Die Optik ist so wichtig fürs Lesevergenügen und eine schnelle präzise Information!

  46. 67.

    Es ist ein Witz, das der Bezirksverband behauptet nur von der Neuen Mitte in Tempelhof zu wissen. Aus sicherer Quelle weiß ich, das Vertreter des Bezirksverbandes sehr wohl bei einer Begehung zu diesem Thema mit Verantwortlichen aus dem Bezirk bei uns im letzten Jahr vor Ort waren.
    Ich denke um weitere Verschaukelungen durch die Zuständigen zu verhindern, sollten sich die betroffenen Kolonien zusammentun und mit einer Stimme dagegenhalten.

  47. 66.

    Die Wohnungen, die auf den den bisherigen Kleingärten dann gebaut werden sollen, sind dann auch offen für alle oder wie ist Ihr Post zu verstehen? Äpfel mit Birnen verwechselt???

  48. 65.

    na ja, das mit der Röblingstraße stimmt seit kurzem nicht mehr ganz. Sie bauen dort ein oder mehrere MUF´s (Mobile Unterkünfte für Flüchtlinge)......

  49. 62.

    Wieviele Autohäuser und Großprojekte kennen sie denn die auf landeseigenen Baugrund stehen?

    Es sind Pächter, d.h. sie wußten dass sie irgendwann weichen müssen, so leid es mir für den einzelnen Kleingärtner oder Garten tut.

    Aber so kommt der Platz der Gemeinschaft gleich doppelt zu Gute, Wohnraum und keine abgeschlossenen hinter mannshohen Hecken oder Zäunen.

  50. 60.

    "Ab dem kommenden Jahr sollen 15 Berliner Kleingartenkolonien verschwinden..."

    Von 890 Anlagen mit 71.473 Parzellen. Also 1,7 % der Anlagen und 0,6% der Partellen.
    https://www.berlin.de/senuvk/umwelt/stadtgruen/kleingaerten/de/daten_fakten/index.shtml

  51. 59.

    Flutlicht, Trillerpfeifen, Geschrei und Kunststoffrasen statt Obstbaumblüte, Vogelgezwitscher und Honig aus dem Fliegerviertel. Die Anwohner unserer Kleingartenanlage 'Zähringer Korso' werden uns, die Blumen und die Abkürzung durch unsere für Alle offenen Anlage vermissen, wenn vor ihren Türen der geplante Sportplatz entstanden ist.

  52. 58.

    Tja, liebe Tempelhofer und Schöneberger, da vor allem bei euch dichtgemacht wird, habe ich mal nachgeschaut: 1. Ihr habt nicht die Grünen gewählt. 2. Das Templhofer Feld wolltest ihr ohne Bebauung behalten. So kann es kommen.

  53. 57.

    "Das Feld ist offen für alle, die Kleingärten nur für wenige."

    Naja, aber im Kleingarten sind wir verpflichtet, die Parzellen so zu bewirtschaften, dass, im Großen gesehen, die Gesellschaft auch etwas davon hat. Sprich, wir sind verpflichtet anzubauen und damit zum Beispiel Insekten (Hallo!! Bienensterben!!) Nahrungsgrundlage zu schaffen. Aber sowas, wie all die anderen Argumente, kann doch nicht neu sein, oder?

    Außerdem sind Kleingartenanlagen ebenfalls offen für alle, nur nicht die einzelnen Gärten. Bei uns gehen viele Menschen gerne spazieren, setzen sich auf die Bänke am Weg und ruhen sich in der grünen Oase aus. Bei uns ballert auch keiner mit dem Fahrrad andere um, denn das ist bei uns verboten.

    Nicht falsch verstehen - ich bin totaler Fan des Tempelhofer Feldes, aber die Bestimmung einer Kolonie ist eine grundlegend andere. Wobei ja auch auf dem Feld schon fleißig ge(klein)gärtnert wird. vielleicht wird uns dort Ausweichfläche zur Verfügung gestellt? Ich wäre dabei...

  54. 56.

    @all:
    Tempelhofer Feld: aus meiner persönlichen Sicht fänd ich dort eine Randbebauung mit Wohnung sinnvoll und einen großen, parkartigen Innenbereich, der weiterhin für die Naherholung (von Allen) genutzt werden kann und soll, sinnvoll.
    Argument "Kleingärten nutzen nur Wenigen". Falsch. (Nein, ich habe keinen /mehr/.) Sie nutzen mehr Menschen als denen, die sie bewirtschaften. Nicht nur Familie und Freunden, sondern auch Spaziergängern gereichen sie zur Freude. Ich radle gern hier durch die Kolonie und schaue, wie die Natur sich entwickelt und was die Menschen in ihren Gärten so treiben und anpflanzen (im Herbst gibt es oft Obst umsonst dort zu holen. Wird verschenkt.). Vom Faktor "Insektenweide" mal abgesehen, die, wie auch die verbesserte Luft nutzt Allen.

  55. 55.

    Naja, das kennt man ja von Kleingartengegner! Keiner denkt an die Grünen Lungen, die verloren gehen! Aber später beschweren sich die gleichen Leute über schlechte Luft in der Stadt! Ist ja auch so einfach!!!! Ich bin übrigens kein Kleingärtner, damit das nicht wie Klientelpolitik aussieht, aber ich atme noch gute Luft und möchte das auch weiter! Als Tempelhofer bin ich jetzt am stärksten betroffen. Soll Tempelhof bestraft werden, weil hier der ehemalige Flughafen gegenwärtig nicht bebaut werden darf? Klaus aus Tempelhof

  56. 54.

    Die müssen wohl ihre teuren Wohnungsankäufe refinanzieren, die von vielen gehyped wurden, und haben weder mit den teuren Ankäufen noch mit der Planung hier etwas für den Wohnungsmarkt erbracht. Das einzige, was helfen würde, wäre viel sozialer Wohnungsbau, der unter RRG bekanntlich besonders stagniert. Man bleibt noch hinter den eigenen Plänen zurück. Die Ankäufe waren direkte Klientelpolitik und offenbar sagen sie sich bei dem Thema hier, "grüne Lungen" und Kleingärtner sind nicht unser Klientel.

  57. 53.

    Die Wortschöpfung ,, Kleingartenentwicklungsplan" ist ja wohl ein Witz ! Treffender wäre wohl Kleingartenvernichtungsplan wegen jahrzehnterlanger verfehlter Wohnungspolitik ! Zuzüge aus anderen Bundesländern sowie die Ereignisse des Sommers 2015 und der daraus resultierenden Zuspitzung auf dem Wohnungsmarkt , kann man nicht von der Hand weisen . Ebenso die Umwandlung von Miet.-in Eigentumswohnungen .
    Jetzt brennt die Luft und der Kleingärtner wird zum Sündenbock ! Das, was Berlin unter den Metropolen Europas einzigartig macht , nämlich das noch vorhandene Grün und die Gärten , die Vielfalt der Insekten , die die Nahrungsgrundlage vieler Vögel sind, sollen abgeschafft , das Bienensterben weiter forciert werden ! Ganz toller Entwicklungsplan !!!

  58. 52.

    Klar, die grüne Lunge wird platt gemacht und zubetoniert. Vielleicht sollte man doch mal über das Tempelhofer Feld nachdenken bevor man die Kleingartenanlagen platt macht.

  59. 51.

    Na ja, das Tempelhofer Feld ist für ALLE BerlinerInnen geöffnet. Kleingärten stehen nur wenigen zur Verfügung. Diesen wenig gönne ich ihr Gartenglück aus vollem Herzen und finde es schade, wenn ihre Lauben weichen müssen. Aber das Tempelhofer Feld kann nicht als Alternative herhalten, um ein paar Hundert KleingärtnerInnen zufriedenzustellen.

  60. 49.

    Ich bin seit Kind auf der Kolonie (über 50 Jahre) und verstehe nicht, warum Gärten, in denen man viel Liebe, Geld und Arbeit hineingesteckt hat, weichen sollen. Autohäuser und andere unwichtigen Großobjekte dürfen sich in der Stadt breit machen... Zum K.....

  61. 46.

    Endlich mal ein guter Plan. Weiter so.

  62. 45.

    Det, wat Du abjeschottet nennst, is dit, wat die Leute ooch bewirtschaft´n, Jeld uffwenden und eenfach ma für de Vöjels und Brummers, von die et imma wenijer jibt, ooch wat tun. Aba n Park is eben nich für Vöjels und Brummers jeeichnet, weil de sojenannten urbanen Leutchens denn da allet runtertrampeln und vollpissen, weil se da lieba Party machen wolln - ma übertrieb´n jesacht. Det, wat Du abjeschottet nennst, is wohl eher ne jehörije Portion Neid oda ooch Unwissenheit üba det, wat ma ooch Kaltluftschneise oda jar Natur nennt - wa?
    Wenn de nich von hier komm´n tust, denn halt Dir da raus, wennste von hier komm´n tun solltest - haste keene Ahnung - und heul nachher nich rum, wenn nach die jelungene Zerstörung von Freifläch´n Deine Luft inne Stadt imma heißa, trockner und eklicher werden tut, weil nüscht mehr da is, den Mist inne Luft wegzufiltan oda abzukühl´n.
    Denk ma drüba nach.

  63. 44.

    Unsere Kolonie ist von bevorstehender Räumung betroffen, und in der Tat ist die Konzentration auf Tempelhof auffällig und verwunderlich - ich sehe hier im Bezirk keine Extremverjüngung. Aber - auch ich zweifle sehr daran, dass es um Bau von Schulen, Kitas etc. geht. Eine Umwidmung in Bauland wird so schnell kommen, so schnell können wir unsere Schubkarren gar nicht wegräumen.
    Mir blutet das Herz, wenn ich daran denke, dass Teich, Nistkästen und Blühpflanzen auf unserer Parzelle bald den Insketen und Vögeln nicht mehr zur Verfügung stehen werden.
    Ach ja: im letzten Sommer war es angenehm kühl im Schatten unserer Apfelbäume...
    Das Rotgrün ist in Tempelhof nicht wirklich bemerkbar. Ich bin sehr enttäuscht.

  64. 42.

    Da sollte der Senat wohl doch eher an eine Randbebauung vom Tempelhofer Flughafen nach denken, anstatt die Grün Flächen der Kleingärten platt zu machen.
    In der Röblingstr. in Tempelhof wurden vor ca. 10 Jahren die Kleingärten platt gemacht und bis heute ist dort nichts passiert. Nur Brachland und Wildwuchs, davon gibt es bestimmt noch mehr in Berlin. Dann sollten zunächst diese Grundstücke bebaut werden.

  65. 41.

    Ja, das ist das "Schöne", für das Automobil wird Grünes plattgemacht, darüber wird für Mrd gebaut (für ca 2 km sinnlose A100!!). Würde man da Wohnraum bauen, wäre das ja noch was.
    Dass generell Berlin droht zubetoniert zu werden, ohne dass in für die Menschen notwendigem Maße Grünflächen blieben, ist schlimm. Mit einer integrierten Grünplanung ließen sich Gärtnern und Wohnen verbinden, statt hier Interessen gegeneinander auszuspielen. Gärtner werden plattgemacht, Investoren bauen überteuerten Wohnbeton. Das ist sozial und ökologisch NICHT verträglich und von vorgestern!
    Mit dieser Beton-Politik machen wir Berlin kaputt, sozial, ökologisch, verkehrstechnisch. Es fehlen Konzepte, die anderswo bereits erfolgreich in verkehrsarmen und grünen (oder zurück-vergrünten) Städten vorgelebt werden.

  66. 40.

    Die Wortschöpfung ,, Kleingartenentwicklungsplan" ist ja wohl ein Witz ! Treffender wäre wohl Kleingartenvernichtungsplan wegen jahrzehnterlanger verfehlter Wohnungspolitik ! Zuzüge aus anderen Bundesländern sowie die Ereignisse des Sommers 2015 und der daraus resultierenden Zuspitzung auf dem Wohnungsmarkt , kann man nicht von der Hand weisen . Ebenso die Umwandlung von Miet.-in Eigentumswohnungen .
    Jetzt brennt die Luft und der Kleingärtner wird zum Sündenbock ! Das, was Berlin unter den Metropolen Europas einzigartig macht , nämlich das noch vorhandene Grün und die Gärten , die Vielfalt der Insekten , die die Nahrungsgrundlage vieler Vögel sind, sollen abgeschafft , das Bienensterben weiter forciert werden ! Ganz toller Entwicklungsplan !!!

  67. 39.

    Ihr ganzer Beitrag ist an Hohn kaum zu übertreffen. Es gibt genug andere Flächen die man bebauen kann aber Angesich der völlig unfähigen Bausenatorin geht man den Weg des geringsten Wiederstandes.

  68. 37.

    "Auf den dann frei geräumten Flächen sollen unter anderem Kitas, Schulen, Krankenhäuser, Turnhallen und andere soziale Infrastrukturbauten entstehen. "

    Klingt ja erstmal gut. Würden wir unter einem hausgemachten Wohnraummangel leiden, würde ich es befürworten, dass man Kleingärten für Wohungen platt macht. Aber solange Rot-Rot-Grün immer mehr Menschen aus dem Ausland ins Land und in die Stadt holt und auch künftig holen will, bin ich strikt dagegen. Wieso sollten wir auf unsere Schole verzichten, nur weil abgehobene Politiker keine Politik für D machen können/wollen!?

  69. 36.

    Tempelhofer Feld für die Spaßgesellschaft ? Und Gärten die uns Lebensfreude bringen sollen weichen. Ich bin entsetzt und sauer.

  70. 35.

    Immer weg nur mit den Grünen Lungen von Berlin.
    Gerade in einer Großstadt ist es wichtig das grüne zu bewahren.
    Immer alles zu betonieren tut der Gesundheit bestimmt nicht gut .
    Dieser Senat gehört weg.
    Im Speckgürtel ist genug Platz.

  71. 34.

    Ich finde es sehr gut, dass das Thema Bebauung von Keingartenkolonien nun mal langsam angegangen wird. Für meinen Geschmack noch viel zu zaghaft, ist es inzwischen doch klar, dass dieser Zustand aus Zeiten vor dem Mauerfall sehr wenigen Stadtbewohnern ein großes Privileg schafft, während der dafür geopferte Platz inzwischen dringend zur Schaffung von Wohnraum benötigt wird und alle anderen die Zeche in Form von überhöhten Mieten zahlen dürfen. Da hilft es auch nicht, dass die Vereine nun auf die Idee kommen, man könnte sich ja hin und wieder auch mal für Schulklassen oder sonstige "Naturinteressierte" öffnen. Sinnvoll wäre es sicher auch, einen Teil der Flächen in öffentliche Parks umzuwidmen. Aber das Konzept vom abgeschotteten, eigenen Kleingarten mitten in der Stadt hat ausgedient.

  72. 33.

    Im Zuge des Ausbaus der A100 wurden 314 Parzellen "platt gemacht". Kann mich nicht erinnern das bei der Debatte auch von "Enteignung" oder gar "Stalinismus" gesprochen wurde.

  73. 32.

    Obwohl ich dem Fluplatz zugegebenermaßen ewig hinterhertrauern werde, würde ich mir schon etwas anderes als eine große, leere Fläche für Tempelhof wünschen. Aus dieser Grasglatze einen Park zu machen (eventuell mit einer Brücke zum Jahnpark), wäre schon angenehmer. Auch wenn damit freilich die Sorge verbunden wäre, dass auch daraus eine dealerverseuchte, sonntägliche Großdisko würde.
    Aber so leid es mir tut:
    Höchste politische Tugend sollte die Vernunft sein.
    Wohnen und zur Schule gehen müssen Menschen. Skaten und kitelandboarden nicht.

  74. 31.

    Wenn jemand seit Langem Pächter ist, halte ich das Wort "Enteignung" nicht für verkehrt - "Entbesitzung" gibt es ja m. W. nicht.
    Juristisch freilich nicht dasselbe - ansonsten sehe ich da aber keinen nennenswerten Unterschied (vor allem was die menschliche Anbindung an den "eigenen" Garten betrifft).
    Und im Bericht ist keineswegs nur von Kitas und Schulen die Rede (die demzufolge wohl nicht dort gebaut werden sollen, wo man lieber Wohnungen hinstellen möchte).
    D. h. ob Kitas, Schulen, Turnhallen, Krankenhäuser und/oder "andere soziale Infrastrukturbauten":
    Wo für sie sonst kein Platz wäre (weil man anderswo lieber Wohnhäuser hinstellt), dürften auch Brennpunkte entstehen.
    Wundert mich übrigens wenig, dass mal wieder niemand nach den Kosten fragt (die wie üblich der Steuerzahler tragen darf).

  75. 30.

    Ich vermisse die Proteste der Grünen - wo sind denn die angeblichen Naturfreunde, die sonst immer laut aufschreien. Zur Luftverbesserung und Erholung sind Grünflächen unabdingbar.

  76. 28.

    Man benötigt eben sehr viel neuen Wohnraum für die vielen Neuzugezogenen aus bestimmten Ländern. Schulen und KITAS benötigen garantiert nicht soviel neue Flächen. Dafür müssen eben die Einheimischen auf Liebgewordenes und durchaus Sinnvolles, was auch der Erholung und Regeneration der Bevölkerung dient, verzichten. Und als Grünflächen für das Stadtklima darf man die Schrebergärten nicht außer acht lassen.
    Ist dies nicht eine kalte Enteignung der kleinen Leute.

  77. 27.

    Kleingärten in Mitte? Das ist Berlin. Ich könnte garnicht ruhig auf meinem Rasen liegen, wenn ich wüsste das der Boden ein paar Tausend Euro pro m3 Wert ist.

  78. 26.

    Wie Bitte?
    Der Naturfreund, der in seinem Garten für sich seine Ruhe und Erholung findet, wird ihm genommen. Eine verbohrte Rücksichtlosigkeit der Verantwortlichen auf Gartenfreunde, die sich auch auf Jahre etwas aufgebaut haben. Viele Gartenfreunde finden einen Alltagsausgleich in ihrem Garten und dies vielleicht auch aus gesundheitlichen Gründen. Nicht jeder kann es eben ertragen, ständig Menschen an seiner Seite zu haben. Ja, auch mir geht es so! Im Garten sind auch Menschen zugegen, dort ist allerdings der Abstand zu den Nachbarn etwas größer als in Wohnungen. Viele Wohnungen sind zudem hellhörig und Mieter halten sich nicht an den vereinbarten Mietsvertrag. Somit trägt ein Kleingarten bei vielen auch zu einem positiven gesundheitlichen Zustand mit dazu!
    Mich würde einmal interessieren, was sein wird, wenn alle grünen Parzellen mitten in der Stadt durch neuen Wohnraum ersetzt wurden? Wo kommen dann die neuen Einwohner hin?
    Für mich eine Milchmädchenrechnung.

  79. 25.

    Enteignungen gibt es in jeder Gesellschaft. In den USA heisst das "eminent domain" = Enteignung gegen Entschädigung. Auch in Deutschland kann man nur gegen Entschädigung enteignen.

    Aber davon mal abgesehen haben Kleingärtner lediglich Pachtverträge. Das heisst Kleingärtner sind von vornherein nicht Eigentümer. Von daher werden die auch nicht enteignet.

    Und davon mal abgesehen ist es doch sinnvoller die Anbindung an den Rand und an das Umland zu verbessern. Also mehr Regionalbahnen, neue Strecken, Verlängerung bestehender Strecken.

    Wenn wir aufhören Geld zu verschwenden (Olympia, neues Fussballstadion für Hertha) und uns auf das wesentliche konzentieren, dann haben wir auch Geld für neue Bahnstrecken und neue Wohnungen.

  80. 24.

    Zwangsentweignung, obwohl es andere bereits zubetonierte Brachflächen gäbe!!!!

    Wer jetzt noch Rot-Ro-Grün seine Stimme gibt,dem ist echt nicht mehr zu helfen!
    Besonders die Grünen sind an Falschheit und Regulierungswahn nicht mehr zu überbieten!

  81. 23.

    Vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde werden die von der SPD von ihren Parzellen geschmissenen Kleingärtner jedenfalls keine Unterstützung bekommen: dessen gegenwärtiger Geschäftsführer war, bis er den Job bekam, in Berlin für die … SPD tätig, als Büroleiter oder wissenschaftlicher Mitarbeiter eines ihrer Bundestagsabgeordneten.

  82. 22.

    Eine sorgsame Auswahl zum Zwecke einer sinnvollen Besiedlung nebst Infrastuktur ist sehr wichtig. Kleingärten kann man heutzutage auch am Stadtrand bekommen, anders als zu Mauerzeiten.

  83. 21.

    Grundsätzlich ihrer Meinung:
    Doch es geht um Schulen und KinderGÄRTEN Sportstätten Schwimmhallen FreizeitEinrichtungen in Wohnnähe. Auch ich bezweifel das diese Fleckchen dafür genutzt werden, wenn ein Investoren..... seine Hand drauf hat und die Stadt erpresst, eine Umwidmung der Flächen verpasst.

  84. 20.

    Wie sollen den Pächter enteignet werden können. Eigentümer der Flächen ist das Land Berlin. Hier von Enteignung zu sprechen ist daneben. Ich teile aber Ihre Befürchtung. Kleingärtner und Befürworter des Tempelhofer Felds gegeneinander auszuspielen gelingt der Politik bereits mit Bravour. Ich hoffe wirklich, dass man sich nicht an diesem einzigartigem Flecken Grün für die Allgemeinheit vergreift.

  85. 19.

    Dieser Senat ist eine Katastrophe.
    Zum Einen verrotten seit Jahren Gebäude und bereits versiegelte Flächen überall in Berlin, zum Anderen sollen gut gepflegte, bereits jetzt im Sinne der Erholung und zukünftig für ein erträgliches Stadtklima (also wirklich für uns alle) relevante Kleingartenflächen zubetoniert werden... Die Kleingärten sind mitnichten nur für die Kleingärtner nützlich und die Kleingärtner mitnichten "asozial", weil nur weil sie ein Fläche innerhalb der Stadt bewirtschaften. Neben den Pächtern selbst gibt es den Erholungswert für deren Familie, Freunde, Bekannte und Spaziergänger. Und nebenbei: was Berlin eben liebenswert macht, sind seine Grünflächen innerhalb der Stadt.
    Ist das alles noch zu fassen?!

  86. 18.

    Um Bornholm II täte es mit wirklich leid. Wo sich doch in dieser Gartenanlage ein wunderbares Vereinshaus befindet, in dem man sich gerne im Sommer trifft, um das eine oder andere Bierchen u.a. bei angeregten Gesprächen, zusichzunehmen.
    Die Notwendigkeit, Wohnraum zu schaffen, steht wohl über dem sentimentalen Erinnerungen.
    Aber, da es in Berlin immer etwas dauert, man sich eher über Witzen über Gender-Toiletten aufregt, werden wir uns wohl auch die nächsten 10 Jahre im Vereinshaus Bornholm II treffen können.

    Nebenbei: die Kleingärten stehen auf einem von der Stadt gepachtet Land, der jederzeit nicht verlängert, bez. gekündigt werden können. Also keine "Staatliche Zwangsenteignung wie sie es früher in der Sowjetunion unter Stalin mal gab", wie sich ein geschichtlich und rechtlich Gebildeter erzürnt.

  87. 17.

    Ok, ich kenne diese Kolonien nicht. Auffällig ist, dass Tempelhof-Schöneberg stark betroffen ist - warum? Dort wohnen doch so vielel Linksalternative und da wehrt sich keiner?
    Ich sagte es an anderer Stelle: Die Schrebergärten sind nicht nur ein Berliner Markenzeichen, sondern auch Naherholungsgebiete und auch Refugium für Insekten und andere Stadttiere. Berlin demontiert sich selber.
    Wie hier schon Stimmen sagten: da wird über Luftqualität, Verdichtung und Überhitzung der Innenstadt im Sommer gesprochen, aber das, was dagegen hilft - Grün - das wird nun systematisch entfernt.
    Es gibt immer mehr Gründe, dieser Stadt den Rücken zu kehren. Vielleicht hilft Wegzug, solche Maßnahmen zu verhindern.

  88. 16.

    Den Beschönigungen setzen Sie mit "Enteignungen" (es sind nur Pächter) und "ruhige, friedliche Orte durch No-go-Areas" (wir reden hier von Kitas und Schulen) entgegen. Großes Tennis!

  89. 15.

    Es ist unglaublich - stellen doch die Kleingärten 10 % der Grünfläche von Berlin und gehören zum Stadtbild.
    Ja ich weiß, man kann argumentieren "wieso sollen drei Gartenbesitzer mehr Recht auf Fläche haben, als 20 Leute die auf der gleichen Fläche übereinander wohnen können?". Aber mal ehrlich - wo sollen Eltern und immobile Leute denn ihre Ruhe finden? Stundenlang aus der Stadt rausfahren mit Bus und Bahn nach Brandenburg?
    Es gibt so unglaublich viele Fläche noch. Bspw. Supermärkte - riesige Parkfläche und ein Flachdachgebäude - baut um - oben drauf auf den Supermarkt, und macht zwei Parkhäuser mit Wohnungen oben drüber. Verpflichtet Shoppingcenter 2 Etagen mit Wohnungen oben drüber zu bauen u Dachterrassen. 7000€ = ein Witz

  90. 14.

    Wer die Berliner Verhältnisse mit Stalin zu vergleichen, dem fehlt es offenbar an der Erfahrung wie es in einem Gulag zugeht. Was sind das eigentliche für Leute, die ständig mit großem Geschrei und unangebrachten Vergleichen andere davon überzeugen möchten, wir würden in einer Art linker Diktatur leben? Oder, anders herum gefragt, wie rechts und wie durchgedreht muss einer eigentlich stehen, um so banale Dinge wie einen Bebauungsplan, ein Bürgerticket oder eine Ökosteuer mit Stalinismus gleichzusetzen? Oder, nochmal anders gefragt, wann wurden hysterische Wahnvorstellungen zur Normalität der deutschen Rechtskonservativen? Ich kann dieses verstörte, realitätsfremde Geheul nicht mehr hören!

  91. 13.

    Tja, damit Mieten "bezahlbar" bleiben, braucht das Land möglichst billig Bauland, anders könnten die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften wohl die propagierten Mietziele selbst nicht einhalten. Und mit "bezahlbarem" Wohnraum kann man derzeit wohl alles rechtfertigen, egal ob es dem Stadtklima und der Berliner Lebensart schadet oder nicht.

  92. 12.

    Ich denke, dass Kitas und Schulen benötigt werden steht außer Frage. Bei der Frage, ob Kleingartenanlagen dafür weichen müssen - vor allem in der Menge - bin ich sehr Zwiegespalten. Letztes Jahr wurde laut gerufen, dass wir im Zuge des Klimawandels dringend mehr Grünanlagen benötigen, weniger verdichtet werden sollte usw. usw.
    In der Stadt gibt es noch einige brachliegende Gebäude und Grundstücke. Diese sollte erstmal genutzt werden und Eigentümern, wie ALDI, grade letzte Woche in den Medien, mehr Druck zur Instandsetzung und Nutzung der Gebäude gemacht werden.

  93. 11.

    Lieber Peter,

    unter der Karte steht noch eine Liste der Kolonien. Sollten Sie die Seite mobil aufgerufen haben, könnte es Probleme bei der Ansicht geben. Hat sich wohl beim Ausspielen verschluckt. Wir haben noch einen Link weiter oben im Artikel gesetzt.

    Liebe Grüße,
    rbb|24

  94. 10.

    Zwei Beschönigungen fallen auf:

    1. Der "Kleingartenentwicklungsplan" ist wohl eher eine umfangreiche Enteignung.
    2. "NUR zum Teil betroffen"

    Wird man in ein paar Jahren von der S-Bahn aus nicht mehr das Tempelhofer Feld sehen können?
    Wenn ruhige, friedliche Orte durch No-go-Areas ersetzt werden, merken selbst Nichtgärtner, dass Grünes irgendwann braun wird.

  95. 9.

    Das ist ja mal wieder typisch für den Weitblick unseres Senats.
    Auf Kosten der kleinen Leute wird die Stadt kaputt geplant. Man tötet Grün für die blinde Durchsetzung einer Grünen Politik.
    Traurig!!!

  96. 8.

    Schade das Berlin sein Flair selber vernichtet und sich so einem 0815 Moloch, wie es sie überall auf der Welt gibt, immer mehr annähert.
    Eventuell sollte man sich mal an Städten wie Singapur ein Beispiel nehmen, die haben gelernt das ihre Stadt eine Renaturierung brauch.

  97. 7.

    Die Gärten erfreuen doch die Menschen. Statt den Gärten sollte man das Tempelhofer Feld bebauen. Oder wenigstens einen Park daraus machen. Diese riesige Wiese ist einfach nur Verschwendung.

  98. 6.

    Eine respektlose Frechheit!

  99. 5.

    wie viel Arbeit habt ihr in den Darstellung der Karte gesteckt? ist doch so nicht nutzbar... irgendwelche freischwebenen Punkte auf einer Fläche, wie soll man sich da orientieren? etwa alle Punkte anklicken? Beschäftigungstherapie?.. warum zeigt ihr keine Strassen an..

  100. 4.

    Wo bleibt da die Bürgerbeteiligung,es gibt am ,Teltowkanal so viele Freiflächen, man sollte diese erst mal fit für den Wohnungsbau machen.

  101. 3.

    RRG gräbt sich das eigene Grab noch tiefer - anstatt erst einmal brachliegende Flächen zu nutzen - sehr Bürgernah.
    Die Grünen und die Roten - die, die sich sozial, pro Umwelt usw. bezeichnen, machen sich vom Bock zum Gärtner?
    Und dann wird über weiter zunehmende Wärme, trockene, heiße Sommer und schlechter werdende Luft fabuliert? Diese Parteien sind unglaubwürdig, einfältig und sinnfrei - die soll man noch wählen? Niemals!
    Und kommt mir nicht mit Bescheuertblau.

  102. 2.

    Staatliche Zwangsenteignung wie sie es früher in der Sowjetunion unter Stalin mal gab. Da wird den älteren Bürgern, die ihr ganzes Leben gearbeitet haben, ein Leben in Ruhe und Natur verwehrt. Viel Arbeit und Geld in den Garten und der Laube investiert für nix. Wo bleiben die Gelbwesten auf den Straßen?

  103. 1.

    Die Kleingärten werden also fast vollständig zubetoniert. Die neuen Flächen sind sicher Brachflächen mit jetzt schon "wilder" Natur. In Berlin weinen die Grünen dann wohl keiner Biene eine Träne nach.

Das könnte Sie auch interessieren