Der PKW eines AfD-Mitglied brennt am 22.03.2019 in Köpenick (Bild: Morris Pudwell)
Bild: Morris Pudwell

Staatsschutz ermittelt - Auto eines AfD-Mitgliedes in Flammen aufgegangen

In der Nacht zu Freitag ist in Berlin-Köpenick das Auto eines AfD-Mitgliedes ausgebrannt. Wie ein Sprecher rbb|24 am Freitagmorgen sagte, geht die Polizei zum jetzigen Stand von Brandstiftung aus. Anwohner in der Ernst-Grube-Straße hatten gegen 2:20 Uhr einen lauten Knall gehört und den brennenden Audi entdeckt.

Die herbeigerufene Feuerwehr löschte das Feuer. Der Wagen wurde komplett zerstört, ein dahinter geparkter Toyota wurde durch die Flammen ebenfalls beschädigt. Aufgrund der "Funktion und Stellung des Halters" gehe die Polizei von einer politisch motivierten Tat aus, sagte der Sprecher rbb|24. Wie in solchen Fällen üblich hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.

Der Sprecher der Berliner AfD, Ronald Gläser, bestätigte rbb24, dass es sich bei dem Halter des Wagens um ein Mitglied der AfD handele. Der Wagen sei zehn bis zwölf Jahre alt gewesen. Aus Rücksicht auf den Persönlichkeitsschutz des Betroffenen wolle er keine weiteren Einzelheiten mitteilen.

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um eine Antwort zu verfassen.

Antwort auf [iron excuse] vom 23.03.2019 um 14:49
Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsere Netiquette zum Kommentieren von Beiträgen sowie unsere Richtlinien zum Datenschutz.

25 Kommentare

  1. 25.

    Sie sind also auch noch stolz darauf einer der schlimmsten geistigen Brandstifter hier zu sein? Was sie hier vertreten ist keine Meinung, sondern eine Gesinnung. Was ich von der halte können sie sich denken.

  2. 24.

    Zitat: "Der Wagen sei zehn bis zwölf Jahre alt ..." - Interessantes Detail.

  3. 23.

    Ihren letzen Satz verstehe ich nicht. Ich stehe zu meinen Wort und sie finden es feige dass sie hier unter etlichen Synonymen schreiben? Hä?

  4. 22.

    Sie bezeichnen also u.a. Gewerkschaften als " steuerfinanzierter Terror"?

    Wie weit rechts muß man stehen um den berechtigten Kampf gegen den rechten Terror als Terror bezeichnet?

  5. 21.

    Sie können gerne Ihre Meinung zu dem Thema haben, ich nehme mir die Freiheit, es anders zu sehen. Da kann ich auch mit dem "Agitator" gut leben, ich habe genug Selbstbewusstsein, darüber zu stehen. Schönes Wochenende!

    Feige ist übrigens, unter anderem Synonym zu schreiben und nicht mal zu seinen Worten zu stehen.

  6. 20.

    Wenn man ihre Worte liest dann wir einem klar warum sie hier als Agitator der AfD bezeichnet werden, m.E. völlig zu recht.

    Die rechtsextreme AfD ist nicht nur Symptom, sondern Teil des Problems des Rechtsrucks in Deutschland. die AfD hat faschistische und völkische Ideologien wieder gesellschaftfähig gemacht. Die AfD hat dafür gesorgt dass wieder Rechtsextremisten, ja soger Verfassungsfeinde im Bundestag und Rassisten, Antisemiten und Geschichtsrevisionisten wieder in deutschen Parlamenten sitzen.

    Und sie versuchen mit einer besonders perfiden und subtilen Art hier für die AfD zu agitieren, der aktuelle Kommentar ist das beste Beispiel dafür. Sie stehen nicht mal dazu, das ist nicht nur perfide, das ist feige!

  7. 18.

    Was bitte sind Sie für ein Demokrat? Die Linken streichen Steuergelder für den sogenannten ''Kampf gegen Rechts'' ein und benehmen sich teilweise wie die Krieger. Glauben Sie vielleicht, daß Rechte das Auto vernichtet haben? Menschen, welche geistig nicht ansatzweise in der Lage sind, fremdes Eigentum zu achten, haben die volle Verachtung verdient.

  8. 17.

    Die innere Unsicherheit wird nur durch die Attentate der Muslime gefährdet? Schon mal überlegt wie viel Menschen durch rechte Gewalttäter gestorben sind? Wie kann man eine Partei wählen die offensichtlich Berührungspunkte mit solchen Menschen hat und diese Taten nicht verurteilt?

  9. 16.

    Dann legen Sie doch mal Butter bei die Fische! Wie sieht denn dieser "Kampf" aus? Es interessiert mich wirklich, was Sie unter dieser ständigen Floskel verstehen. Für mich hat Kampf immer was Aggressives und Brutales, was mit Rechtsstaatlichkeit nicht wirklich zusammen passt. Ich irre mich aber gern, wenn Sie mich überzeugen können, dass dem nicht so ist.

  10. 15.

    Ich denke, wir sind uns in der Bewertung einig, dass die AfD lediglich Symptom und nicht Ursache ist. Das vertrete ich hier schon lange, werde dafür auch gern mal als Agitator derselben bezeichnet. Die Stärke der AfD ist die Schwäche der anderen Parteien, die nur all zu oft ihre Kernwähler aus den Augen verlieren. Alle wollen "in die Mitte", werden dadurch aber austauschbar und profillos. Die SPD versucht jetzt durch einen Linksdrift den Absturz einzufangen, vergrault ihre Wählerschaft aus Arbeitern und Angestellten dadurch aber erst recht. Die CDU lässt den gesamten konservativen Rand liegen, die FDP lässt kaum von sich hören. Die Grünen haben tolle Ideen jenseits der Umsetz- und Bezahlbarkeit, die Linke ist nicht der Rede wert. Natürlich spielt das der AfD in die Hände. Davon ab, mit Faschisten meine ich ganz andere Gestalten als die von der AfD. Von denen geht die Demokratie nicht unter, mir bereiten die echten Extremisten Sorgen.

  11. 14.

    Wer sagt Ihnen denn dass das Leute mit "ihres selbstzugesprochenen Antifaschismus" gewesen sind?

    Es wäre nicht das erste Mal dass perteiinterne Auseinandersetzungen unter Rechtsextremen so geführt werden, also sollte man sich mit Schuldzuweisungen solange zurückhalten bis gesicherte Erkenntnisse vorliegen.

    Hat man je wieder was von den angeblich linken Angreifern eines Hr. Magnitz gehört?

  12. 13.

    Und warum machen dann Abgeordnete dieser rechtsextremen "Partei" gemeinsame Sache mit Nazis?

    https://www.rbb24.de/politik/beitrag/av7/video-brandenburg-rechtsextreme-afd-uckermark-teltow.html

    Gewalt und Terror geht also auch von der rechtsextremen AfD aus.

    Es gibt leider ganz andere Gründe als die, die sie aufgezählt haben und wer das immer noch behauptet die AfD wäre eine Partei die von Protestwählern gewählt wird hat wohl eher einen "Dachschaden", wie sich auszudrücken pflegen.

  13. 12.

    Die AFD ist durch die Unzufriedenheit der Bürger entstanden , immerhin stehen etwa 10 Millionen Bürger hinter dieser Partei die demokratisch gewählt wurde. Gewalt ist daher ein No-Go , gute Politik zum Wohle unserer Bürger ist angesagt , wofür Politiker gewählt werden , Handlungen sind gefragt und nicht wir wollen, wir müssen wir sollten vor einer Wahl. Die innere Unsicherheit ist ein einer der triftigsten Gründe warum Menschen die AFD wählen , immerhin kamen durch islamischen Terror seit 2015 bei 40 Attentaten über 350 unschuldige Menschen in der EU ums Leben. Man darf auch wohl sagen, wer AFD Politiker mit den Massenmördern der Nazis vergleicht hat einen Dachschaden. Ich bin Nichtwähler.!!
    Winnie.

  14. 9.

    Rechtsextreme und Faschisten kann man nicht überzeugen, sonst wären ja es keine. Und gerade die Weimarer Republik sollte uns Warnung und Mahnung sein was passiert wenn man diese Leute gewähren lässt.

    Diese Leute sind mit allen rechtsstaatlichen Mitteln zu bekämpfen und daran hapert es wie ein anderer Bericht hier zeigt.

  15. 8.

    Da gebe ich Ihnen uneingeschränkt Recht! Solche hinlegen und Menschen gefährdeten Aktionen erreichen letztlich genau das Gegenteil, es stärkt die Extreme auf beiden Seiten. Die Weimarer Republik sollte doch eigentlich Warnung genug gewesen sein. Ansichten, mit denen man nicht einverstanden ist, muss man mit besseren Argumenten entgegen treten, nicht mit Gewalt. Nur, wer die besseren Argumente hat, wird erfolgreich bleiben. Die anderen gehen unter. Insofern ist ein Entgegentreten gegen Faschismus immer ein Überzeugen der Menschen, dass deren Weg ein gefährlicher Irrweg ist. Überzeugen ist aber mühsamer als Ausgrenzen.

  16. 6.

    Ich habe nichts gegen die Losung: "Und da sind wir den Faschisten nicht entschieden genug entgegengetreten" einzuwenden.

Das könnte Sie auch interessieren

Noël Martin (Foto: rbb/Brandenburg Aktuell)
rbb/Brandenburg Aktuell

Neonazi-Opfer Noël Martin wird 60 - "Ich existiere weiter"

Nach einer Hetzjagd durch Neonazis hatte Noël Martin am 16. Juni 1996 in Mahlow einen schweren Autounfall – seitdem ist er querschnittsgelähmt. Am Dienstag wird er 60 Jahre alt - und wünscht sich auch heute nichts mehr, als wieder laufen zu können. Von Michael Scheibe