Brücke für die Abgeordneten vom Paul-Löbe-Haus zum Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Regierungsviertel von Berlin (Quelle: dpa/Oliver Gerhard)
Bild: dpa/Oliver Gerhard

Rund 35 Prozent Frauenanteil - Anteil von Frauen in Führungspositionen stagniert

Führungspositionen werden in Berlin und Brandenburg nach wie vor häufiger von Männern als von Frauen besetzt.

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit ist zwar die absolute Zahl weiblicher Führungskräfte in den vergangenen sechs Jahren leicht gestiegen. Da aber auch die Gesamtzahl der Führungskräfte zugenommen hat, ist der Anteil der Frauen sogar leicht gesunken.

Demnach waren im vergangenen Jahr in Berlin 35 Prozent aller Führungskräfte Frauen, in Brandenburg waren es 36 Prozent. Trotzdem bekleiden in der Region weiterhin deutlich mehr Frauen Führungspositionen als in den westdeutschen Bundesländern.

Besonders hoch ist der Frauenanteil in solchen Leitungspositionen demnach in Branchen, in denen allgemein mehr Frauen als Männer arbeiten. So ist in Brandenburg im Bereich Erziehung und Unterricht fast jede dritte Stelle mit Leitungsfunktion durch eine Frau besetzt. Im Baugewerbe ist es nicht einmal jede zwölfte.

Kommentar

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3 Kommentare

  1. 3.

    Achso, aber wenn Männer in Frauenberufen die Führungspositionen besetzen z.b.in Bibliotheken dann ist das völlig in Ordnung oder was?

  2. 2.

    Irgendwie muss ja auch nicht alles mit zwang und Quote geregelt werden. Ich persönlich achte nicht auf das Geschlecht. Ob Chefin oder Chef.

  3. 1.

    Im Baugewerbe gibt es allgemein wenige Frauen. Keine Maurer sein wollen, aber Maurer leiten? Schöne Anspruchshaltung. :)

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