Schüler protestieren auf einer Demonstration für den Klimaschutz im Inavlidenpark. Quelle: dpa/Britta Pedersen
Audio: Inforadio | 15.03.2019 | Miriam Keuter | Bild: ZB

"Fridays for Future" - Tausende Schüler wollen in Berlin auf die Straße gehen

Am Freitag erreicht die Schülerbewegung "Fridays for Future" mit weltweit mehr als 1.600 angekündigten Demonstrationen einen vorläufigen Höhepunkt. Auch in Berlin wollen Schüler auf die Straße gehen. Bildungssenatorin Scheeres fordert, Schüler zu beurlauben. 

In mehr als 1.650 Städten weltweit wollen am Freitag Schüler auf die Straße gehen und für einen besseren Klimaschutz demonstrieren - auch in Berlin. Rund 5.000 Menschen sind laut Polizei für eine Veranstaltung angemeldet, die um 10 Uhr im Invalidenpark in Mitte beginnt. Die Jugendlichen fordern einen besseren Schutz des Klimas und mehr Engagement der Politik. An rund 200 Orten in Deutschland sind Demonstrationen geplant [externer Link].

"Weil wir Angst um die Zukunft unser Kinder haben"

Bei ihren Bemühungen für mehr Klimaschutz erhalten die Schüler mittlerweile Unterstützung von vielen Seiten. Unter dem Namen "Parents for Future" [externer Link] fordert zum Beispiel eine Gruppe von Eltern dazu auf, mit den Jugendlichen zu demonstrieren. Unter den Aktivistinnen ist auch Zsuzsanna Ilijin aus Berlin-Mitte, die ein vierjähriges Kind hat. "Wir vertreten die ganz junge Generation, weil wir Angst um die Zukunft unserer Kinder haben", betont die 39-Jährige. Zudem habe die 16-Jährige Initiatorin der Protestbewegung, Greta Thunberg, alle Generationen zur Teilnahme aufgerufen. "Da kommen jetzt auch Rentner und ganz junge Kinder", sagt Ilijin.

Unter dem Stichwort "Cyclists for Future" versucht der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC), Radfahrer zur Teilnahme an den Protesten zu motivieren. Vertreter der Wissenschaftler-Initiative "Scientists for Future" [externer Link] wollen zudem am Freitag in Berlin zu den Schülern sprechen.

Lehrergewerkschaft GEW-Berlin spricht sich für Schülerdemo aus

Auch der Berliner Landesverband der Lehrer-Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) spricht sich für die Demonstrationen aus. "Es ist sehr im Sinne des schulischen Bildungsauftrags, wenn Schülerinnen und Schüler sich als mündige Bürger in gesellschaftspolitische Zusammenhänge einbringen und von ihrem Recht auf Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit Gebrauch machen", sagt Tom Erdmann, der Vorsitzende der GEW Berlin, in einem Statement.

Zwar gelte auch für die Schüler, die während der Schulzeit protestieren, die Schulpflicht. Doch nach Meinung der GEW sollten Lehrer in diesem Fall von Sanktionen bei unentschuldigtem Fehlen absehen. 

Ob Schülern das Demonstrieren zur Unterrichtszeit gestattet ist, werde derzeit individuell entschieden - von Schule zu Schule, sagt der 16-jährige Jonas Sack, der in Marzahn-Hellersdorf in die elfte Klasse geht. Am Freitag wird er in zwei Unterrichtssttunden fehlen. "Es ist dem Klassenlehrer überlassen, ob der Schüler entschuldigt werden darf oder nicht. Also ob es einen triftigen Grund gibt." Bei ihm sei das bislang der Fall gewesen. 

Berlins Bildungssenatorin Scheeres reagiert verhalten

Das fordern auch Studierende der Alice-Salomon Hochschule. Sie wendeten sich mit einem offenen Brief an Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD), die bisher eher verhalten reagiert. Die Senatorin habe Sympathie für das Anliegen der Schüler, teilte die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie der dpa mit.

"Eine Teilnahme an einer Demonstration entbindet jedoch nicht von der Schulpflicht." Deutlich schärfer äußerte sich Brandenburgs Staatssekretär für Bildung, Jugend und Sport, Thomas Drescher. Einerseits stehe er auf der Seite der Schüler, sagte Drescher dem rbb am Mittwoch und betonte zugleich: "Es gibt eine Schulpflicht". Schüler sollten am Unterricht teilnehmen, um sich auch fachlich eingehend mit dem Klimawandel zu befassen. 

"Wir erwarten von Senatorin Scheeres, Schüler zu beurlauben"

Nina Stahr, Landesvorsitzende der Grünen in Berlin forderte Bildungssenatorin Scheeres auf, die Freistellung der Schüler vom Unterricht anzuordnen. "Die Kinder und Jugendlichen üben bei den Klimastreiks ihre demokratischen Rechte aus – daran dürfen sie nicht gehindert werden", erklärte Stahr in einer Mitteilung am Donnerstag. "Wir erwarten von Senatorin Scheeres, das Recht auf Versammlungsfreiheit und Meinungsfreiheit zu gewährleisten, indem sie die Schulleitungen anweist, Schülerinnen und Schüler auf Antrag für die Demonstrationen zu beurlauben."

Ein Ende der Demonstrationen ist für Jonas Sack bisher nicht in Sicht. "Ich denke, dass es jetzt erst richtig anfängt. An diesem Freitag sind so viele Städte dabei, die zuvor nicht teilgenommen haben und auch durch die Wissenschaftler und die Eltern, die sich auch mit Initiativen hinter uns positionieren, denke ich, dass es erst richtig ins Rollen kommt." Wie lange der Protest noch anhalte, hänge nicht allein von den Schülern ab. "Wir werden weitermachen, bis es einen Plan in der Politik gibt, der wirklich was bewirkt. Wo auch die Wissenschaft sagt, dass da wirklich was passiert. Nicht so ein Kompromiss wie beispielsweise mit dem Kohleausstieg 2038."

"Die Demo wird viel größer sein als an den letzten Freitagen"

Die "Fridays for Future"-Demonstrationen gehen auf die 16-jährige schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg zurück. Statt zur Schule zu gehen, demonstriert sie seit August 2018 freitags unter dem Motto "Schulstreik fürs Klima" vor dem Reichstag in Stockholm. Ihr Engagement wurde weltweit bekannt. In zahlreichen Ländern demonstrieren junge Menschen nach ihrem Vorbild für mehr Klimaschutz. Für diesen Freitag sind die bislang umfangreichsten Proteste geplant.

"Die Demo wird viel größer sein als an den letzten Freitagen", so Jonas Sack. "Weil es die globale Aktion ist. Greta hat nochmal getwittert, dass an über 1.600 Orten Demonstrationen angemeldet sind – in über mittlerweile sogar über 100 Ländern."

Sendung: Inforadio, 15.03.2019, 07:00 Uhr

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Antwort auf [Tremor] vom 15.03.2019 um 11:33
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51 Kommentare

  1. 51.

    Die "Teenies" wurden in diese Welt geboren und das Konsumverhalten wurde ihnen vorgelebt. Es ist arrogant und ignorant, das nicht zu erkennen und sogar vorwürflich gegen sie zu sein. Jeder Mensch, ob jung oder alt, der bereit ist aus dem Teufelskreis von Konsum und Umweltzerstörung auszusteigen, ist auf dem richtigen Weg, egal wie klein die ersten Schritte dahin sind. Ob Softdrinks, Smartphones oder Plastikbecher, diese Schüler entwickeln ein Bewusstsein für etwas, was die Generation vor ihnen zugelassen hat. Ihnen jetzt zum Vorwurf zu machen, dass sie diese Dinge besitzen und nutzen ist eine Frechheit. Beharrlich zu behaupten, es könnte ja sein, dass der Klimawandel nicht von uns Menschen verursacht sein könnte ist absurd. Und wird auch nichts daran ändern, dass in 1700 Städten demonstriert wurde und diese Aktion wahrscheinlich gerade erst richtig Fahrt aufnimmt. Gut so! Und Sie können ruhig weiter gegen diese Schüler giften, obwohl wir Eltern und Großeltern diejenigen sind, die eigentlich den Ball flach halten müssten. Wir haben diese Missstände mit verursacht und zugelassen.

  2. 50.

    Schöne Beispiele, aber das werden Sie nicht erleben. Es gibt immer Ausnahmen. Also sagen wir mal, 2% von der Gruppe würde das vielleicht sogar machen, wenn sie idealistische Eltern haben. Ich bin ja immer fasziniert von dem Hang von Teenies zu Softdrinks in Plastikflaschen, es darf gar kein anderes Getränk ins Haus.

  3. 49.

    Um etwas zu glauben, muss man zweifellos gar nichts sein.
    Doch um etwas als Handlungsgrundlage zu nehmen, sollte man es nicht GLAUBEN sondern WISSEN.
    Freilich wird der Klimawandel von keinem Wissenschaftler geleugnet.
    Denn das Klima wandelt sich nachweislich andauernd.
    Allerdings gibt es viele Wissenschaftler, die anzweifeln, dass daran der Mensch schuld ist.
    Und solange diesbezüglich kein abschließendes Urteil aufgrund unumstößlicher Beweise gefällt wurde, ist es unsinnig, dennoch irgendwelche Maßnahmen zu verlangen.
    Oder würden Sie erwarten, dass ein ordentlicher, objektiver und gerechter Richter ein Urteil fällt, weil die Hälfte aller Sachverständigen das Eine sagt und die andere Hälfte das Andere?
    Würde ein solcher Richter nicht - wenn er seinen Job ernst nimmt - darauf warten, dass eine Seite ihren Standpunkt BEWEIST?

  4. 48.

    Muß man Klimaexperte drin um den Experten zu glauben? Es gibt KEINEN ernstzunehmenden Wissenschaftler der den Klimawandrl leugnet. Mit der Argumentation das nur Experten demonstrieren dürfen können Sie auch keine erste Hilfe leisten- ist sind Sie Arzt?

  5. 47.

    Lieber aufgehetzte Ökokinder, als ignorante Smombiekids^^ Genug der Klischees. Ihre Äußerung macht mir Angst. Weil sie mir zeigt, wie wenig Respekt und Empathie Sie den Schülern und der Situation gegenüber besitzen. Also, weil diese Kids aktiv für etwas einstehen, werden sie von Ihnen in eine abwertende Schublade gesteckt?! Das ist eine eindeutige Fehlinterpretation von Ihnen. Gehen Sie doch nächste Woche einmal hin. Und machen sich selber ein Bild. Anstatt lemminghaft mit den Anderen weiter zu pöbeln ;-)

  6. 46.

    Völlig richtig, was Sie sagen. Es ist auch viel einfacher Äpfel aus Südafrika, Spargel aus Peru o. Birnen aus Neuseeland zu kaufen, als sich hierzulande die Finger schmutzig zu machen. Wenn die Kinder wirklich sich um die Zukunft sorgen, sollten sie am besten bei sich anfangen. Die Spargelsaison beginnt bald. Liebe Kinder meldet Euch bei Spargelbauern. Die suchen händeringend Arbeitskräfte. Oder helft bei der Apfel-, Birne-, o. Kirschernte. Ihr könntet gleich wertvolles, gesundes Bio- Obst erwerben, nicht in Plaste verpackt. Und einen weiten, tonnenweise CO2 produzierenden Weg hätte es auch nicht.
    Das wäre wirklich ein nützlicher Beitrag zur Klimarettung, als schulschwänzend mit Plakaten durch die Gegend zu laufen.
    Das finden zwar einige Politiker gut, weil es in ihre Ideologie (z.B. Grüne)passt, aber sonst ändern sie auch nichts.

  7. 45.

    Wer Kinder hat nennt sie so. Egal wie alt sie sind und selbst, wenn sie einen schon zur Großmutter machten ;-) Abgesehen davon ist der Begriff "Kinder" von mir so eingesetzt, dass ich damit unser aller Kinder dieser Gesellschaft meine. Für die tragen alle die Verantwortung. Sie sind das höchste Gut einer Gesellschaft. Ist aber nicht weiter schlimm, dass Sie das nicht verstanden haben. Alles gut ^^

  8. 44.

    Das geht eher um Zugehörigkeit. Man merkt irgendwann, dass Marken- und Facebookzugehörigkeit usw. nichts bringt und das hier ist mal eine richtig große Gruppe, die jetzt Mainstream wird.
    Ich würde das ja gut finden, wenn es um echte weltweite Ökologie gehen würde und das nicht mit mal nicht in die Schule gehen und sich versammeln abgehakt wäre. Unsere Grünen denken nicht ökologisch, weil bei denen einfach wissenschaftl. Denken beim Führungspersonal fehlt, und bekommen hier noch massenhaft naives Klientel geliefert.

  9. 43.

    Gesunder Menschenverstand hat erstmal nicht viel mit "Moral" zu tun. Ein Hype auch nicht, auf den springt man aber als junger Mensch gern auf. Wer hier moralisieren möchte, sind Sie. Daher verniedlichen Sie Teenies auch als "Kinder" usw. Dass die "Kinderchen" ohne den Hype nichts machen würden, hat man doch die ganze Zeit vorher gesehen, auch im Unterricht selbst. Mit dem Hype ist das nun plötzlich gaaaaanz aaaaanders.
    Besonders schön ist die pauschale Aussage des Zopfmädchens, man müsse nichts über das Klima lernen, weil es kaputt geht. So "grün" kann man fast alles entschuldigen, auch Unwissenheit bei den eigenen Forderungen.

  10. 42.

    Ja. Das sind sie. Viele Jugendliche leben in Elternhäusern, die Stück für Stück das vorleben. Saisonal und regional einkaufen, Nachhaltigkeit in immer mehr Bereichen, pro Familie maximal ein Auto uvm. Wenn jeder bei sich anfängt und sein Bewußtsein immer mehr dafür schärft, wäre schon viel gewonnen. Dass aber die, die ignorant weiter machen wie bisher und so tun als wäre alles in Ordnung verlangen, dass wenige (wie z.b. die Demonstranten) auf alles verzichten sollen, ist Populismus und völlig unangemessen. Und warum sollen Kinder den Bauern die Arbeit abnehmen? Was soll das?

  11. 41.

    Die für (oder gegen?)das Klima demonstrierenden Schüler, sollten sich einmal diesen Artikel eines klugen Kopfes zu Gemüte führen: https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/fridays-for-future-demonstriert-aber-bitte-fuer-eurezukunft/
    Er zeigt auf, dass die Schüler gute Gründe zum Demonstrieren hätten. Dazu gehört aber nicht das Klima.

  12. 40.

    Dass ich "despektierliche Erfahrungswerte" habe und genau weiß, dass ich damit nur provoziere (was Linken freilich niemals einfiele), sind keine Vorurteile sondern... ?
    Gegen kluge und engagierte Menschen habe ich generell nichts.
    Gegen solche, die hingegen aufgrund von Vorurteilen demonstrieren (weil ihr Wissensdurst wohl nicht ausgereicht hat, mehr als EINE Meinung zu hören), schon eher.
    (Dass all diese Jugendlichen Klimaexperten sind, die aufgrund umfassender Forschungen zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen sind, halte ich zumindest für unwahrscheinlich.)
    Ich möchte umgekehrt auch nicht mit Ihnen tauschen:
    Voller Bewunderung für blinden Aktionismus, selbstgerecht (keine andere Meinung ist akzeptabel, was Sie glauben, muss unreflektiert propagiert werden)... gruselig.
    Wissen und Weisheit beginnen mit Zweifeln und Fragen.
    Habe Sie die beiden letzgenannten Punkte einfach übersprungen?

  13. 39.

    Demonstrieren ist das Eine! Handel das Andere! Wer von den Schülerinnen und Schülern ist bereit ab morgen auf Obst und Gemüse von sonst woher zu verzichten? Wer hilft dem Bauern in der Mark Brandenburg seine Felder zu bestellen? Könnte man ja auch immer freitags machen.

  14. 38.

    z.B. dazu, das jetzt alle über den ausgefallenen Schultag mosern. Bei, wegen Lehrermangel ausgefallenen Schulstunden wurde m.W. auch nicht über Sanktionen gegen die Schulbehörde gesprochen. Der jetzt ausfallende Schultag sorgt jetzt wenigstens für eine Aufmerksamkeit welche nur von einer Demo niemals erreicht werden würde. Anstatt mit einem Nobelpreis zu winken haben die Damen und Herren unserer Regierung bisher aber keine vernünftige Reaktion auf die berechtigten Sorgen der Kinder gezeigt. Anstatt über Sanktionen gegen Schulkinder und deren Eltern nachzudenken, sollten wir lieber einen Generalstreik gegen eine untätige Regierung nachdenken, auch wenn diese ebenfalls nicht legal wäre.

  15. 37.

    Die Schüler sollten gegen die Klimapopulisten demonstrieren. Sie leiteten den menschengemachten Klimawandel ein.
    Mit Einführung von Monokulturen(Maisfelder, Rapsfelder e.t.c.) in den 90 -iger Jahren zur Herstellung von Bio- Sprit verschwanden weltweit ganze Waldgebiete. Unter anderem im Amazonasgebiet, das als "Weltwetterküche" bekannt ist.
    Seitdem gab`s Gifteinsatz (Glyphosat) im großen Stil, was Grundwasser verunreinigte u. Insektensterben erst ermöglichte.
    Die Grünen sind die wahren Klimakiller!

  16. 36.

    Und Sie nehmen Ihre despektierlichen Erfahrungswerte bezüglich der Jugendlichen genau woher? Sie wissen ganz genau, das Sie damit provozieren und sich das eigentlich nicht gehört^^ Ihren Worten entnimmt man ganz eindeutig, dass Sie nur von Vorurteilen getrieben sind und wenig bis nichts mit jungen Menschen zu tun haben. Anstatt mich zu ärgern bemitleide ich Sie deswegen aber. Ich kenne so viele tolle, kluge, engagierte und wissbegierige junge Leute, inkl. meiner Kinder und Enkel, die gerne zur Schule gehen, Bücher lesen und politisch interessiert sind. Die gibt es zuhauf in meiner Welt. Mit der Ihrigen möchte ich daher nicht tauschen müssen.

  17. 34.

    Und täglich grüßt der Moralapostel. Bitte unterlassen Sie es, unsere Kinder beurteilen zu wollen. Alles Mutmaßungen, die meisten leider nicht realistisch und ideologisch ungünstig eingefärbt. Nein. Der Grund für die Demos ist nicht die Schule versäumen zu wollen, egal wie oft Sie das manipulatorisch-penetrant wiederkäuen. Und ja, viele nehmen den Ärger auf sich und arbeiten nach. Und die Meisten würden auch sonntags demonstrieren. Doch da sitzen die Gutbürger samt ihrer Volksvertreter noch tiefer unter ihrem Stein. Wäre sinnfrei.

  18. 32.

    Auch das biologisch abbaubare Solarsmartphone, das fair in der unmittelbaren Nachbarschaft produziert und gehandelt wurde?
    Um Himmels Willen! Sollen die armen Kinderchen etwa auch noch zu Fuß zur Demo kommen und gehen, weil Motoren (außer freilich solche mit naturbelassenen Akkus) die Umwelt belasten und es auf Autobahnen kaum Fahrradwege gibt?

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