Drachen steigen beim Festival der Riesendrachen der Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land auf dem Tempelhofer Feld im September 2018 (Quelle: DPA/Christoph Soeder)
Video: Abendschau | 07.03.2019 | Boris Hermel/Dorte Störmann | Bild: dpa

Wohnungsbau in Berlin - Die SPD schielt wieder auf das Tempelhofer Feld

Das Votum beim Berliner Volksentscheid vor knapp fünf Jahren war eindeutig: Mehr als 64 Prozent der Wähler waren gegen eine Bebauung des Tempelhofer Felds. Die SPD will das nicht als letztes Wort akzeptieren - und stößt bereits auf Widerstand. Von Oliver Noffke

Das Niemandsland ist bebaut, die Ruinen saniert, die Brachen verschwinden, die Lücken werden geschlossen. Vor einigen Jahren waren endlose Weiten ein wesentlicher Charakterzug Berlins, mittlerweile sind sie oftmals verschwunden. In den Fokus der Politiker gerät nun das Berliner Grün. So erarbeitet die Umweltverwaltung unter der Leitung von Regine Günther (parteilos, für Grüne) Pläne für die Umnutzung von 15 Gartenkolonien für Schulen, Kitas und Straßen. Zeitgleich macht sich die von Katrin Lompscher (Linke) geführte Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Gedanken über Wohnungsbau auf 26 weiteren Kleingärten ab 2030.

Die SPD verantwortet keines der Ressorts, die sich mit dem unangenehmen Thema Kleingarten-Bebauung auseinandersetzen müssen, und schielt nach Tempelhof.

"Ehe ich Kleingärten bebaue, mache ich mir lieber konstruktiv Gedanken, wo ich die ein oder andere Wohnung auf dem Tempelhofer Feld hinsetzen kann", sagt Iris Spranger, Sprecherin für Bauen, Wohnen, Mieten der Sozialdemokkraten im Berliner Abgeordnetenhaus, im Gespräch mit rbb|24. "Da soll Sport gemacht werden, da soll Naherholung sein und wir brauchen das auch als grüne Lunge für Berlin. Aber die Kleingärten brauchen wir auch."

Kann Berlin sein Wohnungsproblem allein bewältigen?

Dass der Senat mit seinem Vorschlag für eine Bebauung des ehemaligen Flughafengeländes beim Volksentscheid 2014 krachend gescheitert war, habe vor allem mit den geplanten Orten für die Bebauung zu tun gehabt, so Spranger. Viele Anwohner hätten den Eindruck gehabt, ihnen solle der Zugang zum Feld genommen werden. Sie schlägt deshalb vor, die Südseite nahe der Autobahn zu bebauen. "Da kann man überlegen, ob man so einen Riegel macht, mit Gewerbe davor und dahinter dann Wohnungen setzt", sagt sie.

Michael Schneidewind vom Verein "100% Tempelhofer Feld" bezeichnet diese Idee als vorgezogenen Aprilscherz. "Es ist leider das durchsichtige Bestreben der SPD, die KleingärtnerInnen gegen die Tempelhofer-Feld-BesucherInnen auszuspielen", sagt er. "Warum eigentlich dann nicht den Spreebogen mit genossenschaftlichen Wohnungen bebauen?" Das Feld in seiner Gänze freizuhalten sei für Berlin genau die passende Stadtentwicklung. Eine Bebauung werde nur die Symptome der Wohnungsnot kurzzeitig lindern, nicht aber die Ursachen bekämpfen.

Sein Verein fordert unter anderem, dass Spekulationen mit Grund und Boden oder Baugenehmigungen ein Riegel vorgeschoben werden sollte. Etwa durch eine Bodenwertzuwachs-Steuer, mit der die Wertsteigerung von Grundstücken erfasst werden soll. Zudem sei die Bundespolitik gefragt, um der anhaltenden Landflucht etwas entgegen zu setzen. "Wir fordern die zügige Glasfaserverkabelung des ländlichen Raums, um – analog zu skandinavischen Ländern - jungen Menschen das Studieren vor Ort zu erleichtern und Firmen einen verbesserten Standort in Klein und Mittelstädten zu garantieren."

Bebauung könnte Wahlkampfthema werden

Der Koalitionsvertrag von Rot-Rot-Grün ist bei der Frage eindeutig. "Die Bebauung des Tempelhofer Feldes wird ausgeschlossen", ist darin vereinbart. Zu Kleingärten findet sich hingegen der Satz: "Wenn der Schutz nicht möglich ist, sind Ersatzflächen in räumlicher Nähe zu schaffen."

Das weiß auch SPD-Politikerin Spranger. Dennoch werde man sich über einen neuen Anlauf zur Bebauung unterhalten müssen, wenn die vereinbarten neuen Wohngebiete erst einmal entwickelt worden sind. "In der nächsten Legislaturperiode", sagt sie. Also 2021. In Tempelhof sollte dann ausschließlich Genossenschaften oder landeseigene Gesellschaften zum Zuge kommen. Spranger gesteht ein, dass die heutigen Probleme bereits vor dem Volksbegehren bestanden. Bezahlbarer Wohnraum sei heute allerdings viel knapper geworden.

Genau wie Gesetze können auch Volksbegehren wieder geändert werden. Schneidewind und seine Mitstreiter würden ihren Abstimmungserfolg von vor fünf Jahren definitiv verteidigen wollen. "Solange das Tempelhofer Feld nicht vollständig bebaut ist, wird es immer die Diskussion darüber geben", sagt er. "Wir müssen wachsam sein und bereit, uns quer zu stellen."

Eines verdeutlicht die Diskussion aber schon jetzt. Egal ob nur ein paar Kleingärten oder lediglich ein Streifen vom Tempelhofer Feld bebaut werden: Was hindert Politiker eigentlich daran, ein paar Jahre später erneut ein Stück von Berlins Grün zu fordern?

Beitrag von Oliver Noffke

Kommentar

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64 Kommentare

  1. 64.

    Was die immer vom Tempelhofer Feld wollen? Im äusseren Berliner Bereich z.B. an S-Bahnstrecken gibt es mehr freie Fläche als das Tempelhofer Feld zu bieten hat.
    Der Neubau generell befeuert vor allem auch den Mietspiegel. Bei mir in Hellersdorf werden aktuell einige Neubauten hochgezogen und als Normalverdiener und alleinerziehende Mutter werde ich für Hellersdorf im Traum nie 1.125€ für eine 3 Raum Wohnung bezahlen..und WBS bekomme ich nicht, weil zu Viel Verdienst. Ich bin dort auch aufgewachsen, aber 1.125€ für Hellersdorf, geht absolut gar nicht. Die sollen endlich die Spekulanten rausschmeissen, bestes Beispiel wie aggressiv die sind ist ja wohl die Deutsche Wohnen. Ausserdem bekommt man als normal Arbeitender schlecht ne Wohnung, weil erstmal ALG2 bezieher und Asylsuchende bevorzugt werden. Denn dort werden nochmal 10% bzw 20% draufgeschlagen auf Miete...zahlt ja das Amt.

  2. 63.

    Sie unterlegen doch Ihre ständigen Wiederholungen nicht. Hier gern eine Studie, was Mieter wünschen? Die Hauptpunkte kann Altbau fast nie erfüllen, es sei denn er ist grundsaniert.
    https://www.immowelt-group.com/presse/pressemitteilungenkontakt/immoweltde/2016/auf-wohnungssuche-darauf-legen-die-deutschen-besonders-wert/
    Wenn Sie sich mal die Mühe machen würden, sich auf dem Berliner Mietmarkt der gehobenen Preise umzusehen, würde Ihnen das die Augen öffnen. Viele, die Neubau zahlen können, müssen aktuell überteuerten Altbau mit weniger Standard mieten. Das ist das Problem, weil diese Wohnungen an die Besserverdiener gehen, die sie aus lauter Not nehmen, statt an die eigentlichen Zielgruppen. Die verlieren aktuell.
    So, und jetzt belegen Sie doch mal Ihre Thesen!

  3. 62.

    Dieses neoliberale Mantra ist längst widerlegt und deren Anhänger können keine belastbarern Studien o.ä. vorweisen. Sie legen auch keine Belege für derartige Behauptungen vor, weil es keine gibt.

    Es gibt aber mächtige Interessengruppen die uns diesen neoliberalen Unsinn als Allheilmittel, entgegen allen Tatsachen, erklären wollen. Nicht nur im Wohnungsmarkt aber das würde jetzt zu weit führen. Sie beziehen sich auf eine verschwindend geringe Zielgruppe, allen anderen Mieter können sich die Preise auf dem freien Wohnungsmarkt schon längst nicht mehr leisten.

    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/neubau-mieten-einkommen-101.html

  4. 61.

    Tut mir leid, dass ich Ihnen widersprechen muss, wenn Sie hier gefährliches Halbwissen verbreiten wollen!
    Selbstverständlich entlastet genügend Neubau den Mietspiegel. Wenn genügend Neubau zur Verfügung steht, können Vermieter keine überhöhten Preise mehr verlangen, da sie im Wettbewerb mit anderen Vermietern stehen. Damit sinkt für Neubau der Mietspiegel. Die Mieten für Altbau sind davon nicht mal direkt betroffen, da sie im Mietspiegel in andere Baujahre und damit andere Vergleichsgruppen fallen. Dieser Markt wird aber durch Neubau indirekt entlastet, weil sich die Interessenten, die einen neueren Standard wünschen und bereit sind, dafür zu zahlen, nicht mehr nur auf dem Mietmarkt der Altbauwohnungen mitmischen müssen. Damit wird der Mietspiegel für die älteren Baujahr-Gruppen ebenfalls entlastet. Eine weitere Verknappung des freien Mietmarkts verschärft die Spekulation nur noch weiter. Der Markt lässt sich niemals vollständig aushebeln, auch wenn Sie das nicht wahrhaben wollen.

  5. 60.

    Sicher, alle anderen haben keine Ahnung. Mehr Wohnungsbau entlastet nicht den Mietspiegel, im Gegenteil. Man muß den Spekulanten das Spekulationsobjekt entziehen und denen nicht noch weitere Objekte zur Verfügung stellen. Dann stürzen sich diese skrupellosen Spekulanten halt auf andere Objekte. Alles andere ist neoliberaler Unsinn, der schon seit Jahrzehnten gescheitert ist.
    Warum fordert ausgerechnet die FDP vom Senat mehr Wohnungsbau? Die Berliner FDP, dessen Vorsitzender als beratender Repräsentant für die „Jahn Baumanagement“-Gesellschaft tätig und seit 2013 bei der Gesellschaft „beton & rohrbau C.F. Thymian“ für die Projektentwicklung verantwortlich ist.

  6. 59.

    Sie verwechseln Ursache und Wirkung, tut die Linke und die SPD aber auch. Spekulation bedingt einen Mangelmarkt, ansonsten gäbe es daran nichts zu verdienen. Kommunalisiert man einen Teil des Mangels, verschärft sich das Problem sogar noch weiter. Und genau da versagt der Senat völlig. Ohne massiven Neubau werden die Preise und damit auch die Mieten weiter raketenartig in die Höhe schießen. Auf dem Mietspiegel hat Rekommunalisierung keinen Einfluss, weil die Preise der restlichen Wohnungen noch weiter steigen werden und deshalb der positive Effekt wieder einkassiert wird.

  7. 58.

    Der FDP nahe Bund der Steuerzahler gibt an, dass seine Mitglieder zu 60 bis 70 Prozent aus Unternehmen des gewerblichen Mittelstands bestünden, die übrigen Mitglieder seien in ihrer Mehrheit Privatpersonen. Also wird die wahre Motivation dieses Vereins klar.

    Wie Wohnungsbau in Berlin erschwert bis unmöglich gemacht wird kann man hier sehr eindrucksvoll nachlesen. Egal was der Senat unternehmen will, sofort sind die Verhinderer und Meckerer zur Stelle.

    Der Aufkauf größerer bestehender Wohnbauten hat positive Auswirkungen auf den Mietspiegel. Für die Mieter, nicht für die Mitglieder des BdSt.

  8. 57.

    Sie widersprechen sich. Überzogen sind die Preise aufgrund der Spekulation. Wenn ich Häuser dieser Spekulation entziehe entlaste ich den Mietspiegel, was allen Mietern zu Gute kommt.

  9. 56.

    Wie ich schon schrieb, bin ich „nur für eine Randbebauung“ auf dem THF. Habe aber auch wie Sie den Verdacht, geht das Bauen ersteinmal los, kommen neue Vorschläge hinzu und dann hat sich der Berliner Senat doch durchgesetzt. So etwas darf es natürlich nicht geben. Deshalb nochmal hier von mir der Vorschlag z.B. mit der Bepflanzung von einer Baumreihe links u.rechts entlang der alten Landebahn zu beginnen. Schon deshalb, um klarzustellen, das hier niemals gebaut werden darf.

  10. 55.

    Es hilft vermutlich nichts, aber dennoch an Sie der gute Rat, das Tempelhofer Feld mal zu besuchen oder sich wenigstens kundig zu machen, wieviel Prozent seiner Fläche versiegelt sind.

    Dann könnten Sie bitte auch mal erklären, weshalb Sie glauben, "von Kerosin verseuchtes" Gelände könnte einfach so bebaut werden, ohne Austausch des Bodens, der dann als Sondermüll zu behandeln wäre.

    Und vielleicht machen Sie sich auch mal kundig, welche Bedeutung das Tempelhofer Feld für das Klima der Berliner Innenstadt hat - wenn Sie schon allen Ernstes glauben, diese riesige freie Fläche hatte darauf weniger Einfluss als ein paar kleine bis winzige, unzusammenhängende Kleingartenanlagen, die über die halbe Stadt verstreut sind. (Berlin ist übrigens ein bisschen größer als Michendorf.)

  11. 54.

    Ach Gott, die SPD ... ein weiterer Schritt im erschreckenden Niedergang dieser Partei, die sich in Berlin laut Umfragen mittlerweile auf Platz 4 heruntergearbeitet hat.

  12. 53.

    Gern geschehen. Mich hatte nur die Zahl gewundert, da dürfte ja kaum jemand was mitbekommen. Deshalb hab ich extra noch mal nachgesehen. Obwohl, manche Quellen schrieben auch von 15 Gärten, vielleicht kam Ihre Info daher. :-)

  13. 52.

    Allen, die eine Randbebauung des Tempelhofer Felds (THF) begrüßen, sollten sich darüber im Klaren sein, dass es dabei auf kurze Sicht nicht bleiben würde. Sobald diese Wohnungen bezogen wurden, die Einwohnerzahl Berlin weiter steigt, wird der Senat den nächsten Wohnungsring auf dem THF planen. Und so geht es weiter, bis das Feld komplett bebaut ist.
    Oft liest man in den Kommentaren, dass die Freizeitgestaltung auf dem THF sehr eingeschränkt sei.
    Das Feld kann ganzjährig genutzt werden, sei es zum Drachensteigen, Kiten, Radfahren+Joggen+Skaten und und und (nicht nur auf Start-/Landebahn). Und sollten wir mal einen Winter mit richtig Schnee haben, können sogar die Langlaufskier untergeschnallt werden. Wo bitte sollen denn MieterInnen noch Grillen können, wenn das Feld erstmal weg ist, wo mit den Hunden toben? Wer mit offenen Augen durch Berlin fährt, sieht mehr aus genug Wohnhäuser, die verfallen. Einfach unter Zwangsverwaltung stellen, sanieren, vermieten.

  14. 51.

    Hi Steffen, wiedereinmal stimmt Ihre Korrektur. Danke. Da habe ich sicherlich etwas missverstanden. Da besteht wohl ein Unterschied zw. Parzelle und Anlage. Ansonsten, guter Beitrag.

  15. 50.

    Hi Lothar, es sind 15 Anlagen, die im Gespräch sind. Keine Ahnung, wie viele einzelne Parzellen das sind. Aber es ist nun mal eine Interessenabwägung zwischen Wohnraum und privatem Rückzugsraum. In einer wachsenden Großstadt ist ein Schrebergarten eben Luxus, insbesondere da es ja schon lange nicht mehr um Selbstversorgung geht sondern die Erholung im Vordergrund steht. Wir werden langfristig leider Gartensparten opfern müssen. Trotzdem halte ich es wie Sie für sinnvoller, erstmal das Tempelhofer Feld zu erschließen und bei der Vernichtung von Schrebergärten so behutsam wie möglich vorzugehen. Es ist ja nicht die einzige Möglichkeit, neuen Wohnraum zu schaffen und grüne Schneisen sind für das Stadtklima notwendig. Den alten Mauerstreifen als wichtigste Schneise hat man ja schon weitgehend zugepflastert.

  16. 49.

    Stimmt doch gar nicht, was Sie da von sich geben. Massenhafte Kleingärten sollen weichen? Gerade mal 15 Parzellen so weit ich es verstanden habe, sollen planiert werden. Ob das Tempelhofer Feld für immer so bleibt, wage ich zu bezweifeln. Zumindest mit der Bepflanzung von Bäumen entlang der ehem. Landebahn könnte längst begonnen werden um ein positives Zeichen zu setzen.

  17. 47.

    Eine absurde Welt. Ein totes, von Kerosin verseuchtes, weitestgehend versiegeltes Feld bleibt stehen, während massenhaft grüne Oasen in Form von Kleingärten dem Wohnungsbau weichen sollen. Bäume werden für ein Stahlkonstrukt geopfert.... Wo kommen wir nur hin... Ihr Stadtpflanzen werdet euch noch umgucken, wie entsetzlich heiß es im Sommer werden wird in eurer Betonhölle, ohne die grünen kühlenden Flecken zwischen den Häuserfronten. Ein Flugfeld taugt dafür nicht. Ganz und garnicht. Leben soll dem Toten weichen. Was für eine Welt. Aber Hauptsache der Fruchtsmoothie ist schön vegan und kristallzuckerfrei.... Nur wo wuchsen bloß die Früchte dafür? Auf dem Tempelhofer Feld?

  18. 46.

    Hallo, ehemals Volkspartei bzw. Vertreter des Volkes. Was haben Sie an "VolksENTSCHEID" nicht verstanden?
    Euroscheine auf den Augäpfeln können schon mal die Sicht auf die Realität versperren. Nur sind solche Volksvertreter dann keine mehr und damit auch nicht mehr wählbar. Marionetten der Wirtschaftslobby haben wir auch so schon genug.

  19. 45.

    Luxusvillen werden Sie in Berliner Kleingärten nicht finden. Sie sollte mal in so eine Anlage gehen bevor Sie sich mit unbedarften Kommentaren lächerlich machen.

  20. 44.

    Sehr geehrte Damen und Herren Volksvertreter, welchen Teil des Wortes NEIN möchten Sie noch einmal genauer erklärt haben?

  21. 43.

    Wollten Sie nur über die Bürger der ehemaligen DDR hetzen, oder kommt da noch etwas konstruktives?

  22. 42.

    Sie wiederholen den Grunddenkfehler des Senats, vom Bund der Steuerzahler heftig wegen Steuergeldverschwendung kritisiert: Man "schafft" damit überhaupt keinen Wohnruam, weder bezahlbar noch teuer, sondern kauft lediglich überteuert zurück, was man woanders wieder einsparen muss. Allein schon der alte Sparzwang in Berlin verursacht uns höhere Kosten, als man versucht, einzusparen, udn der Senat vergrößert dieses Leck noch zusätzlich.
    Der einzig sinnvolle Weg ist, selbst bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, wovor sich der Senat bisher drückt. Es ist für den viel leichter, medienwirksam Wohnungen teuer zu kaufen als Wohnraum zu gewährleisten. Genau daher machen die das.

  23. 41.

    Die Hobby-Ökologen sind vielleicht informiert? Ständig gemähter Rasen hat nämlich eine furchtbare Klimabilanz.
    https://www.pflanzenforschung.de/de/journal/journalbeitrage/englischer-rasen-belastet-das-klima-511
    Selbst wenn wir mal annehmen, die Fläche würde nur selten gemäht und nie gedüngt, dürfte der Rasen des Temelhofer Feldes maximal CO2-neutral sein. Bäume sind wesentlich bessere Sauerstofferzeuger.
    Eine lockere Bebauung mit hohem Baumbestand wie in Wannsee oder Zehlendorf ist ökologisch erstrebenswert und sollte nicht Ihren Neid wecken sondern Ziel für möglichst viele neue Quartiere in Berlin sein. Für die Innenstadtlagen ist es ohnehin nicht realistisch, für das Tempelhof Feld aber schon.

  24. 40.

    Ihre "Logik" möchte ich nicht haben. Klar, erst wenn die Plattenbauten abgerissen und deshalb kommen die Leute mach Berlin. Was für ein Schwachsinn. Die Leute kommen nach Berlin, die Plattenbauten stehen leer und kosten Unterhalt und werden deshalb abgerissen.

    Übergangsweise Unterkünfte baut man am schnellsten durch Container.

    RRG hat aktiv zugesagt Menschen aus Seenot aufzunehemn, die sonst keiner aufnehmen wollte aber Solidarität und Empathie sind ja Fremdwörter für sie und ihresgleichen.

    Und na klar bin ich nicht so informiert wie sie, ich halte mich ja auch nicht ihren obskuren Kreisen auf. Lassen sie mich raten... Kommentaspalten von RT... Epochtimes... AfD Kompakt?

  25. 39.

    Der Aufkauf bestehenden Wohnraums zu aktuell völlig überzogenen Preisen ist finanzpolitischer Irrsinn und Wahlkampf! Dadurch entstehen auch keine neuen Wohnungen und die Spekulation verschärft sich nur beim restlichen Wohnungsbestand um so mehr. Geholfen ist so nur ein paar wenigen Mietern, die zufällig das Glück hatten, dass der Senat ihr Haus aufgekauft hat. Spekulation funktioniert nur mit Knappheit, und daran ändert dieser Senat gar nichts.

  26. 38.

    Das Ziel ist bezahlbaren (!) Wohnraum zu schaffen, das realisisert RRG in dem er Wohnraum aufkauft und so den Spekulanten entzieht. Gleichzeitig sorgt man so dafür dass der Mietspiegel nicht weiter explodiert. Davon profitieren alle Mieter.

    Wenn ich schnell temporären Wohnraum schaffen will oder muß geht das am schnellsten mit Containern, die sich, nebenbei gesagt, weiter verwerten lassen.

    Wir haben '89 17 Millionen Wirtschaftsflüchtlinge aufgenommen, auch die konnten wir nicht sofort in den Arbeitsmarkt integrieren und alimentieren sie z.T. bis heute. So von wegen teuer.

    Die Binnenwanderung in der EU wäre überflüssig wenn gleiche Löhne gezahlt würden, bzw. hier EU Bürger nicht geringer entlohnt werden dürfen. Kriminelle Lohndrückerei ist Folge, geben sie mal in eine Suchmaschine "Menschenhandel mit Billigarbeitern, gedeckt durch EU-Recht" ein.

    Soviel zu ihren Worthülsen, die sich schnell als rechte Stammtischparolen entpuppen.

  27. 37.

    Der ist schon in der Halbzeit und hat nach ewigen Koalitionsverhandlungen mit vielen Forderungen der beiden kleineren Parteien seine Effizienz bisher nicht unter Beweis gestellt. Da wird sich auch nichts mehr ändern.
    Müller steht wie paralysiert vor den Koalitionspartnern, man bräuchte mal einen richtigen OBB mit Rückgrat.

  28. 36.

    Wie schön, dass Sie mich mal wieder mit Luftblasen anpöstern: Natürlich ist es wiedersinnig, in Sachsen Neubaublöcke im großen Stil abzureißen, wenn die Leutedann nach Berlin kommen und hier Containerdörfer (wird Baumüll) gebaut werden. Soviel Logik sollte man aufbringen können. Punkt zwei ist, dass der RRG-Senat aktiv Flüchtlingsgruppen nach Berlin holt, obwohl wir hier langsam aus den Nähten platzen, seit 2017 einfach überall das Personal fehlt und man nicht einmal den sozialen Wohnungsbau hinbekommt. So etwas wissen Uninformierte wie Sie natürlich nicht, es wird einfach so gelabert.

  29. 35.

    Warum wird nicht in Brandenburg investiert und gebaut?

  30. 34.

    Ich hoffe, es bleibt nicht nur beim "schielen" und es wird konkret ein Bebauungsplan für die Randbebauung vorgelegt.
    In Berlin herrscht Wohnungsnot und Platz dafür ist auf dem Tempelhofer Feld. 30-40% sollten, müssen bebaut werden können.
    Aber, wie die Vorgehensweise der Bausenatorin zeigen, werden diese Ideen nur Sprechblasen und fleischlose Absichtserklärungen bleiben. Das zeigte nicht zuletzt der yplan, das Blankenburger Feld zu bebauen. Nicht der Allgemeinsinn durchgesetzt, sondern man/Frau knickte vor dem inszenierten "Volkszorn" ein.
    Wir sollten uns auch steigende Mieten, fehlenden Wohnraum einstellen, denn dieser Senat wird nicht, rein gar nichts daran ändern.

  31. 33.

    "Es werden immer mehr Leute in die Stadt gelassen,..."

    Offensichtlich trauern sie der sozialistischen (zumindest das was die DDR Diktatur dafür hielt) Wohnungslenkung nach. Da wurde nicht jeder nach Ostberlin reingelassen, der nicht "politisch zuverlässig" war.

  32. 32.

    An all die "Hobby-Ökologen": das Gräser auch Pflanzen sind und Sauerstoff freisetzen ist Ihnen bekannt, oder? Sicher gibt es vielfältigere Biotope, besser für das Stadtklima als betonierte Straßenschluchten ist das Tempelhofer Feld aber allemal.
    Da man konstruktiv sein soll, mein Alternativ-Vorschlag bezüglich der Kleingärten: wie wäre es, stattdessen die vielen Villen und Einfamilienhäuser beispielsweise in Wannsee und Lichterfelde abzutragen und stattdessen eine Bebauung im Stil von Neukölln oder Märkischem Viertel anzulegen? Rechnen Sie mal durch, wie viel mehr Leute dort untergebracht werden könnten, als in den bestehenden Gebäuden. Geht nicht? Ach richtig, dort würde ja der Geldadel vertrieben, nicht der Durchschnittseinwohner. Da hackt selbst RRG wieder auf diejenigen ein, die sich am wenigsten wehren können.

  33. 31.

    Schöne Worthülse, mit der Sie die Realität in Berlin eh nicht wegdrücken können. Berlin hat gerade 250 Mio für teure Wohnungsankäufe ausgegeben, die null Wohnungsbau gebracht haben. Weitere Flüchtlingscontainer halte ich für völlig widersinnig, das ist kein normales Wohnen und total unökologisch, Müllproduktion. Dass die seit 2015 3 Mio Zugewanderten für uns teuer sind, u. a. weil der Übergang in Arbeit überwiegend nicht funktioniert, weiß jeder. Der ganze Fachkräftemangel wird dadurch nicht behoben. Dt. hat nur 15 Mio Nettosteuerzahler, die die Versorgung dieser Zuwanderungsgruppe aufbringen müssen. Die Polen, die z. B. hierher kommen, versorgen sich normalerweise selbst und helfen uns, das System noch aufrechtzuerhalten.

  34. 30.

    Wieso "schielen"? Es werden immer mehr Leute in die Stadt gelassen, die irgendwo bleiben müssen. Bebauung muss allerdings nur mit 100 % sozialem Wohnungsbau samt Kitas etc. erfolgen. Das schafft der Senat eh nicht, es wird mal wieder Abgabe an Investoren geben.

  35. 29.

    Ihr Vorschlag trifft auch meinem. Bin schon immer dafür, das es eine vernünftige Lösung geben muß, um eine Randbebauung am Tempelhofer Feld zu gewährleisten. Dazu ökologisch und sozial verträglich. Kitas könnten direkt am Feld gebaut werden. Eine Parkanlage wäre wünschenswert und folgerichtig. So wie es jetzt ausschaut, haben nur wenige was davon.

  36. 28.

    Solche Überlegungen wie die Bebauung des Tempelhofer Feldes entstehen nur wenn Politiker ohne Volkswirte handeln und das ist sehr wohl ein Entscheidungsmangel der Politik.
    Und natürlich können Volksentscheidungen gekippt werden, dann aber bitte mit einem neuen Volksentscheid, sonst führt es den Volksentscheid ad absurdum.

  37. 27.

    Das Problem ist die Freifläche - die erwärmt sich ziemlich stark und strahlt bei niedrigem Sonnenstand noch ab; eine notwendige Abkühlung wäre durch die Anpflanzung von Bäumen und Strauchwerk begünstigt und würde auch der Filterung und Erfrischung der Luft beitragen. Eine wichtige Kaltluftschneise würde entstehen, die erhebliche Entlastung in Sachen Wärme usw. brächte. Die brachliegenden Landebahnen, Wege und Flächen sind Wärmeproduzenten, die durch Kultivierung entsprechende positive Effekte für das Stadtklima und auch die bedrohten Tier- und Insektenarten hätte.
    Ich verstehe die "Grünen" nicht mehr........

  38. 26.

    Da stimme ich Dir zu. Diesen Luxus so ein ödes, hässliches Feld nicht zu nutzen darf sich die Stadt gar nicht leisten. Völlig unrealistisch.

  39. 25.

    Herr P, spannen Sie uns nicht auf die Folter. Was hat man denn Ihnen hinter vorgehaltener Hand gesagt, für wen die neuen Wohnungen denn auf Kosten der Ur-Berliner Bevölkerung errichtet werden müssen. Oder wollen Sie durch die Blume sagen, dass Einheimische ihre Scholle räumen müssen, damit Flüchtlinge aus anderen Kulturkreisen Neubauwohnungen in zentraler Lage auf Kosten des Jobcenters erhalten sollen, aber das keiner vorab erfahren darf?

  40. 24.

    Wir sind ein freies Land. Da darf jeder dahin ziehen wohin er möchte. Und wir sind Teil der EU. In dieser gilt die Personenfreizügigkeit. Wenn der Spanier oder Pole nun meint in Berlin leben zu wollen kann er es damit genauso wie der Deutsche meint auf Malle leben zu wollen.

  41. 23.

    Auch wenn sie ihren plumpen Rassismus etwas feiner formulieren, er bleibt plumper Rassismus untermalt mit Fake News.

    Zum einen hat Berlin das erste Mal seit langen einen Überschuss in der Kasse, zum anderen zielt ihre verschwurbelte Formulierung in die absichtlich falsche Richtung. Natürlich mit dem Unterton "was wollen die hier" und "fordern".

    Die paar Migranten auf die sie hier auf plumpe Weise abzielen stemmt Berlin mit links und geht unter in Zuzüglern, die aus ganz anderen Gründen und Ländern kommen.

    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2018/08/die-geburtsorte-der-berliner.html

  42. 22.

    Jeder Mensch kann sich in Deutschland niederlassen wo er möchte! Die Stadt braucht bezahlbaren Wohnraum! Es muss viel gebaut werden. Aber überall wo das möglich ist jammern die Menschen. Kleingärten in der Innenstadt die nur von wenigen Menschen genutzt werden, wo die meisten auch garnicht wohnen, weil sie in der Nähe eine richtige Wohnung haben finde ich egoistisch und absurd. Aber das passt zur Stimmung in dieser Stadt.

  43. 21.

    Sie müssen uns mal verraten was Kleingärten mit Natur zu tun haben. Mit den Schrebergärten, die ich noch aus der Kindheit kenne haben diese Luxusvillen en mi­ni­a­ture inklusive feinsten englischen Rasen nichts mehr zu tun.

    Ich finde die Debatte wird von den Kleingärtenfans doch recht verlogen geführt. Ich finde es legitim wenn man um sein Hobby, sein Stückchen Naherholung kämpft aber dann soll man das bitte auch so formulieren statt sich hinter Naturschutz oder gar Artenerhaltung (Bienen wurden hier schon erwähnt) zu verstecken.

    Dem Wochenendhäuslebesitzer und Datschenbewohner ist es zuzumuten ins Umland zu fahren um dort seinem Hobby nachzugehen, den jetzigen und zukünftigen Berlinern nicht.

  44. 20.

    Ich empfinde die Debatte um den Wohnraummangel in Berlin und in Deutschland als scheinheilig. Man wirft jede Menge Abkommen - wie zum Beispiel diesen Volksentscheid - über Bord, um Baugrund auszuweisen und darauf Sozialwohnungen bauen zu können. Doch woher diese Menschen kommen, die hier günstige Wohnungen brauchen und auch fordern, warum sie hier sind und warum sie überhaupt hier sein sollen dürfen, darüber sprechen nur wenige, und wenn, dann hinter vorgehaltener Hand. Wie lange soll das noch so weiter gehen? Berlin ist pleite, hoch verschuldet, hängt am Tropf.

  45. 19.

    Die Kleingärten sind genau da nützlich, wo sie jetzt sind. Oft mitten in der Stadt. Sie halten Kaltluftschneisen frei, sind "Lärmschutz" zur Bahn, die Wartelisten sind lang. Man vergrault nur Wähler wenn man die platt macht!

  46. 18.

    Nicht nur einige Kleingärten, sondern sowohl die Elisabeth Aue als auch das komplette Tempelhofer Feld werden benötigt für den Wohnungsbau nebst Infrastruktur. Das ist Realität und man muss es den Leuten deutlicher sagen. Verträumte Idylle in der Innenstadt ist Itopia. Werbekampagnen dafür und schnelles entschlossenes Handeln hat dieser Senat nicht drauf.

  47. 17.

    Toll das die Diskussion wieder startet.
    Bin auch der Meinung das das Feld eine riesige Platzverschwendung ist. Totale Brache.
    Dort könnte eine neuer Bezirk entstehen.
    Eine schöne Mischung aus Grün, Gewerbe und Wohnen.
    Eine einmalige Chance, die sich andere Städte wünschen. Nur Berlin kriegt mal wieder nix in die Reihe...

  48. 16.

    Das Tempelhofer Feld ist viel zu klein und zu umbaut, um einen positiven Einfluss auf das Stadtklima zu haben. Als ökologische Nische dient es auch nicht, da es praktisch nur aus Rasenfläche besteht. Diese ist weder artenreich noch naturnah, ist kein Rückzugsort für Insekten, von denen wiederum Vögel leben könnten. Diese riesige Brache ist ökologisch beinahe tot! Gleichzeitig ist der Freizeitwert absolut dürftig, die Aufenthaltsqualität äußerst eingeschränkt. Ich wäre deshalb auch für eine behutsame und ortsgerechte Bebauung, die die Umrisse dieses historisch bedeutsamen Ortes erhält, zum Beispiel durch einen ringförmigen Park an den Grenzen, Erhalt der Landebahnen und daran ausgerichtete lockere Bebauung. Hier könnte ein wertvoller neuer Stadtteil mit dringend benötigten Wohnungen entstehen, mit enormer Lebens- und Aufenthaltsqualität. Der jetzige Zustand ist öde und sinnlos.

  49. 15.

    Ich hoffe, es bleibt nicht nur beim "schielen" und es wird konkret ein Bebauungsplan für die Randbebauung vorgelegt.
    In Berlin herrscht Wohnungsnot und Platz dafür ist auf dem Tempelhofer Feld. 30-40% sollten, müssen bebaut werden können.
    Aber, wie die Vorgehensweise der Bausenatorin zeigen, werden diese Ideen nur Sprechblasen und fleischlose Absichtserklärungen bleiben. Das zeigte nicht zuletzt der yplan, das Blankenburger Feld zu bebauen. Nicht der Allgemeinsinn durchgesetzt, sondern man/Frau knickte vor dem inszenierten "Volkszorn" ein.
    Wir sollten uns auch steigende Mieten, fehlenden Wohnraum einstellen, denn dieser Senat wird nicht, rein gar nichts daran ändern.

  50. 14.

    1. Punkt:
    Wenn dem Senat der Wohnungsbau wirklich so wichtig wäre, stünden am Pankower Tor längst Häuser. Bei dem Theater, dass dort veranstaltet wird, ist es erstaunlich, dass der Investor noch nicht hingeschmissen hat. Ich hätte die Geduld mit diesen Polit-Dilettanten nicht gehabt.
    2. Punkt:
    Wenn die Fertigstellung des neuen Großflughafens nicht durch so unfassbares Politikversagen sabotiert worden wäre und würde, stünde in Tegel bereits eine neue "Kleinstadt".
    Mein Fazit: eine gewisse Partei kann einfach ihre Niederlage bei dem Volksentscheid nicht verarbeiten und unterläuft die ohnehin viel zu gering gewichtete direkte Demokratie, statt dort anzusetzen, wo es sinnvoll wäre. Mit dem Wohnungsbau ist seit Wowereits Zeiten viel verschlafen worden. Wenn man halt lieber Sektgläser schwenkt...

  51. 13.

    Natürlich kann ein Volksentscheid wieder gekippt werden. Ein Volksentscheid im Jahre 2019 kann ja kaum die Stadtplanung im Jahre 2500 binden.

    Aber halten wir fest, freie Flächen dürfen nicht bebaut werden wegen der Biotopfunktion, Kleingärten dürfen nicht bebaut werden aus grundsätzlichen Erwägungen. Eine Nachverdichtung kommt auch nicht in Frage, eine Überbauung von Discountern dürfte kaum billiger sein als ein Neubau anderen Orts.

    Die Stadt Berlin hat eine Fläche von 891qkm, aber nicht ein einziger davon darf verändert werden, weil irgendwer Lokal ein Interesse an der Bewahrung des derzeitigen Zustandes hat, weil irgendwer sein persönliches Interesse höher hängt als das der Allgemeinheit. Und in Zeiten des Internets auch kleinste Gruppen größte Einflüsse entwickeln können. Aber dann der Politik mangelnde Entscheidungsfähigkeit vorhalten.

    Eigentlich müsste man ganz Berlin damit zum Denkmal erklären, weil nichts mehr verändert werden kann.

  52. 12.

    Gebe Ihnen in ALLEN Punkten recht---hätte ich nicht besser schreiben können
    auf dem TempelhoferFeld könnte eine ganze Kleinstadt entstehen-------

  53. 11.

    Mir erscheint es auch so als ob man über die Kleingärtner die Ablehungsfront aufbrechen will. Das Feld ist eine einmalige Sache die es so nicht nochmal in der Welt gibt. Berlin sollte sich das Feld weiterhin leisten. Vielleicht hilft es ja auch gegen die zunehmende Stadterwärmung.

  54. 10.

    Diese Hysterie um ein paar wenige Kleingärten, die "umgesiedelt" werden sollen, treibt immer absonderliche Blüten.

  55. 9.

    Ihren Kommentar ist nichts mehr hinzuzufügen.Berlin ist mit ca. 56 Miliarden Euro verschuldet woher soll das Geld kommen? Dieser Rot-Rot-Grüne Senat ist Gift für Berlin

  56. 8.

    Den Volksentscheid kann man sich ans Knie nageln, siehe TXL. Man muss einfach sehen, dass heute eine andere Situation herrscht als damals, da muss man sich nur mal Entwicklung des Zuzugs nach Berlin sowie Miet- und Immobilienpreise ansehen. Zudem ist der Freizeitwert des TF sehr überschaubar, man darf dort ja nicht mal einen Pool bauen. Es gibt keine Alternative dazu, in Berlin die Brachen mit Wohnungen zu bebauen, auch die Enteignungsdebatte führt zu nichts, denn dadurch entsteht keine einzige neue Wohnung.

  57. 7.

    Lieber rbb,

    Warum wird nicht darüber berichten dass der Senat den Neubau von Wohnungen, egal welche Preisklasse dort entsteht, stoppt, damit ein Park entsteht?
    Nicht das ich etwas gegen Parks habe, aber Ihre Berichterstattung ist sehr in eine Richtung ausgerichtet. Zumindest sehe ich es so.

  58. 6.

    Ein zweiter Volksentscheid ist genau so bindend. Ausserdem finde ich sollte man das gesamte Tempelhofer Feld bebauen, mit ca 20-30% Parks, Grün, vielleicht auch Kleingärten, anderen Formen des Erlebens von Natur.

    Einfach nur Wiese so wie es jetzt ist, ist zu monoton. Das ist kein Naturerlebnis. Das ist einfach nur Wiese. Macht mich nicht glücklich!

  59. 5.

    Volksentscheid ist bindend,sonst kann man ja gleich die Demokratie abschaffen.

  60. 4.

    Wenn man sich nicht an ein Volksbegehren hält oder halten möchte stellen sich mir zwei zentrale Fragen:
    1. Wizu gibt es dieses dann?
    2. Wieso nennt man sich demokratische Partei, wenn man von demokratie offensichtlich nichts hält?

  61. 3.

    Wieder eine Zugezogene, die meint, Grünflächen opfern zu müssen, sich gegen den Bürgerwillen stellen zu müssen. Wo bitte, Frau Spranger, werden in räumlicher Nähe zu Tempelhof-Schönebergs zu planierenden Kleingärten denn Ausgleichsflächen angeboten, wenn Versiegelung zunimmt? Die SPD ist mit den Grünen Berlins Totengräber. Wo bitte sollen die Luftwerte, die dank dieses Bauirrsinns, immer trockener, heisser und schlechter wird, ausgeglichen? Arten- und Insektensterben nehmen noch mehr zu und die Grünen forcieren das, obwohl klar ist, dass grüne Kaltluftschneisen eminent wichtig für ein Großstadtklima sind.
    Wachstum ohne Grenzen geht nicht, kapieren dass diese Verschlimmbesserer denn nicht? Dafür muss man nichts studiert haben, um das zu verstehen, aber scheinbar haben diese hochgebildeten Leute sich den Verstand wegstudiert. Ich möchte niemanden über einen Kamm scheren, nur so langsam bekomme ich den Verdacht, dass der Senat und Stadtplaner die Bodenhaftung komplett verloren haben.

  62. 2.

    Ja dort sind "Sozialwohnungen" mit einer guten durch Mischung der Sozialenschichten zu errichten. 1 1/2 Zi. DienstWohnungen für Polizei"Anfänger"
    Feuerwehr und andere gesellschaftlich angagierte Gruppen die unseren besonderen Respekt benötigen.

  63. 1.

    Als Naturfreund finde ich Bebauung auf dem Tempelhofer Feld (nur Genossenschaften, landeseigene WU) im Austausch für einen langfristigen Erhalt von allen Kleingärten einen extrem guten Deal. Langfristig sollte dann aber auch langfristig sein. Zb. 100 Jahre. Abgesichert durch das Grundbuch, damit eine spätere Regierung nicht alles zunichte macht.

    Dann kann man auf dem Tempelhofer Feld ja auch endlich mal Bäume, Parks, Wohnungen usw. anlegen.

    Kleingärtner, Wohnungssuchende, alle haben was davon.

    Dass die Mietenexplosion nicht nur mit Bebauung bekämpft werden kann sollte klar sein. Zb Mietendeckel etc. Auch wenn CDU/FDP so tun als ob nur Bebauung hilft.

    Glasfaserverkabelung im ländlichen Raum damit sich dort Fimen ansiedeln:

    Bloss nicht! Ich finde der ländliche Raum sollte ländlich bleiben. Dort sollte man die Umwelt schützen und das Habitat vieler Tiere sichern.

    Stattdessen sollte man Städte und Mittelzentren ausbauen, aber den ländlichen Raum und Natur erhalten.

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