Protest gegen steigende Mieten #Mietenwahsinn in Berlin (Quelle: Vanessa Klüber)
Vanessa Klüber
Video: rbb|24 | 06.04.2019 | Vanessa Klüber | Bild: Vanessa Klüber

Großdemonstration in Berlin - Zehntausende protestieren gegen "Mietenwahnsinn"

In Berlin sind Zehntausende Menschen gegen steigende Mieten und Wohnungsnot auf die Straße gegangen. Zeitgleich mit der Demo gab es eine Besetzung in Kreuzberg - und dort auch Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Ein breites Bündnis aus Initiativen und Vereinen ist am Samstag mit zehntausenden Demonstranten durch Berlin gezogen, um gegen stark steigende Mieten und Wohnungsnot zu protestieren. Der Protest stand unter dem Motto "Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn".  

Der Protestzug startete am Mittag in Mitte und verlief durch Friedrichshain-Kreuzberg nach Treptow. Der Protest stand unter dem Motto "Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn". Die Polizei wollte keine konkrete Teilnehmerzahl nennen, sprach aber von einer Größenordnung "weit über 10.000". Die Veranstalter nannten die Zahl von 40.000 Demonstranten.

Während der Demonstration gegen "Mietenwahnsinn" wird eine Ladenfläche in der Wrangelstraße 77 in Berlin Kreuzberg als besetzt gemeldet. (Quelle: rbb/Klüner)
| Bild: rbb/Klüber

Besetzung in der Kreuzberger Wrangelstraße

Zeitgleich mit der Demonstration wurde ein leerstehendes Ladengeschäft in der Kreuzberger Wrangelstraße besetzt. In einer Pressemiteilung erklärten die Besetzer, die Aktion sei ein Protest gegen die Kündigung des ehemaligen Ladenbetreibers, eines türkischen Gemüsehändlers. Etwa 200 Menschen versammelten sich anschließend vor dem Gebäude, das von der Polizei abgesperrt wurde. Es kam mehrmals zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei. Am späten Nachmittag begann die Polizei damit, den besetzten Laden zu räumen. Die Polizei war mit einem größeren Aufgebot vor Ort. Sie nahm drei Personen fest, wie eine Sprecherin am Abend sagte.

Die Aktivisten werfen der Polizei vor, ohne Räumungstitel und brutal vorgegangen zu sein. Die Polizei schrieb am späten Samstagabend auf Twitter, Einsatzkräfte seien zurückgedrängt und vereinzelt mit Flaschen beworfen worden. Die spätere Räumung sei "ohne Einsatz körperlicher Gewalt (...) nicht möglich" gewesen. "Selbstverständlich werden der Einsatz & vorliegendes Videomaterial ausgewertet. Eine umfassende Aufarbeitung & Bewertung ist jedoch erst dann möglich."

Der frühere Gemüseladen hatte vor einigen Jahren als Symbol gegen steigende Preise und Verdrängung Schlagzeilen gemacht. Dem Betreiber des Ladens war gekündigt worden. Nach Protesten wurde die Kündigung zurückgenommen. Der Besitzer hat das Geschäft später jedoch aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben. Es steht im Moment leer.

Milliardenschwere Kosten für die verschuldete Hauptstadt

Parallel zur Demo startete am Samstag das seit Wochen umstrittene Berliner Volksbegehren zur Enteignung großer Wohnungskonzerne. Bereits am ersten Tag unterzeichneten 15.000 Menschen.

Die Initiative "Deutsche Wohnen & Co enteignen" fordert, dass Firmen mit mehr als 3.000 Wohnungen enteignet werden. Das Land Berlin soll diese Wohnungen dem Eigentümer zwangsweise abkaufen, dazu soll Berlin ein Gesetz beschließen. Die Forderung bezieht sich auf Artikel 15 des Grundgesetzes, der unter bestimmten Bedingungen die Enteignung von Grund und Boden oder Produktionsmitteln zulässt.

Auf einer Demonstration gegen hohe Mieten werden Unterschriften für das Volksbegehren zur Enteignung großer Wohnungskonzerne gesammelt. (Quelle: rbb/Klüber)Erste Unterschriften für das Volksbegehren zur Enteignung großer Wohnungskonzerne.

Bei einem Dutzend Wohnungsunternehmen mit zusammen rund 240.000 Wohnungen wären das schon - bei nur 120.000 Euro pro Wohnung - fast 30 Milliarden Euro neue Schulden für die noch immer hochverschuldete Hauptstadt.

Für das Sammeln der ersten 20.000 Unterschriften haben die Initiatoren des Volksbegehrens sechs Monate Zeit. Für die zweite Stufe von 170.000 Unterschriften stehen weitere vier Monate zur Verfügung. Als letzter Schritt stünde ein Volksentscheid an, bei dem alle Wahlberechtigten mit "Ja" oder "Nein" abstimmen können.

"Das Kapital erschwert das Leben in Berlin"

Auch in Städten wie München, Köln, Dresden, Göttingen und Hannover protestierten Menschen gegen steigende Mieten. Das Protestbündnis von Mietervereinen und weiteren Initiativen sprach von Demonstrationen in 19 Städten mit 55.000 Teilnehmern. In europäischen Metropolen wie Paris, Barcelona und Lissabon waren ebenfalls Proteste geplant.

Vor fast genau einem Jahr, am 14. April 2018, hatte es in Berlin die bis dahin größte Demonstration dieser Art mit deutlich mehr als 10.000 Teilnehmern gegeben. Die Veranstalter hatten gar von 25.000 Demonstranten gesprochen. Bei früheren Demonstrationen wurden jeweils nur mehrere Hundert Teilnehmer gezählt.

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147 Kommentare

  1. 147.

    Dass die Enteignung Investitionen in den Wohnungsneubau verhindert und alle Investoren abschreckt, ist UNSINN! Es werden lediglich gewinnorientierte Spekulanten abgeschreckt.

    Meine Wohnungsbaugenossenschaft möchte gern bauen. Sie kann es aber nicht, weil die Grundstücke zu teuer sind für bezahlbare Kostenmieten. Die Grundstücke sind zu teuer, weil die gewinnorientierten Investoren auf steigende Mieten spekulieren. Wenn diese gewinnorientierten Investoren abgeschreckt werden, dann ist die Bereitschaft hohe Grundstückspreise zu zahlen geringer. Dann wäre es eher möglich, dass meine Genossenschaft Grundstücke zu bezahlbaren Preisen erwerben kann, um bezahlbaren Wohnraum zu errichten. Die Berliner würden davon mehr profitieren als vom privaten Wohnungsbau zu unbezahlbaren Mieten.

  2. 146.

    Was sind die Gründe für die aktuelle Wohnungsnot? Ich sehe 2 Gründe:

    1. Wachsende Einwohnerzahl. Da ist Neubau erforderlich.

    2. Vergrößerung der Schere zwischen Arm und Reich. Das hat zur Folge, dass sich immer mehr Besserverdienende immer mehr größere Wohnfläche leisten können, die den Bedürftigen fehlt. Der freie, private Wohnungsmarkt kann dieses Problem nicht lösen, da es dort keine Prüfung der Angemessenheit der knappen Wohnfläche gibt.

    Wenn aber der anteilige Bestand an Wohnungen in der Hand von städtischen Wohnungsbaugesellschaften und sozialen Genossenschaften steigt, die darauf achten, dass Wohnraum nicht unterbelegt wird, dann können mehr Menschen mit angemessenem Wohnraum versorgt werden. (In meiner Genossenschaft gibt es für jede freie Wohnung eine Mindestbelegung!) Enteignungen sind ein Weg, den Bestand an städtischen Wohnraum zu erhöhen. Außerdem haben prekäre Familien nur im sozialen Segment der städtischen Gesellschaften eine Chance.

  3. 145.

    Steffen, 07.04.2019 | 20:49 Uhr:
    "Und die meisten Wohnungen sind eben nicht in der Größe vom Staat als angemessen anerkannt. 60 qm für zwei Personen sind nicht wahnsinnig viel und werden sehr häufig überschritten. Sie können zwar auch in einer größeren Wohnung bleiben, bekommen das aber nicht in voller Höhe finanziert."

    Entscheidend ist nicht die Größe, sondern die Miete!

    Ich lebe in einer Wohnung mit 55m² für 298 €/Monat. Ich bin froh Genossenschaftsmieter und nicht Eigentümer zu sein. Im Insolvenzfall kann ich auf jeden Fall in meiner Wohnung bleiben. Jobcenter/Sozialamt würden meine Miete bis 468 €/Monat übernehmen unabhängig von Größe. Ich bin also als Mieter sicher im Gegensatz zum Wohnungseigentümer. Ich weiß allerdings, dass ich als Genossenschaftsmieter privilegiert bin: günstige Kostenmiete ohne Gewinnmarge + sozialer Vermieter + genossenschaftliche Mitbestimmung. Deshalb halte ich das Genossenschaftsmodell für das beste und flexibelste Modell.

  4. 144.

    Sie schreiben echt elegant um meinen Post herum! Der Unterschied ist: Der überschuldete Wohnungseigentümer verliert in jedem Fall seine Wohnung und muss sich eine neue Wohnung suchen. Ob er eine findet, ist da nicht sicher. Wenn er keine findet, dann muss er in eine Obdachlosenunterkunft oder er muss eine Kellerwohnung nehmen. Der Mieter verliert dagegen seine Wohnung nur, wenn sie 1. zu groß und 2. zu teuer ist. Wenn die Wohnung nicht zu groß und zu teuer ist, dann kann der Wohnungsmieter in seiner Wohnung bleiben, der Eigentümer fliegt aber auch dort auf jeden Fall raus. Und ich habe gehört, dass es gar nicht so einfach sein soll, in Berlin eine bezahlbare Wohnung bzw. eine Wohnung, deren Kosten vom AMt vollständig übernommen werden, zu finden. Sie tun dagegen so, als ob es für den wohnungslosen ehemaligen Wohnungseigentümer völlig unproblematisch sei, eine neue Wohnung zu finden.

  5. 143.

    "An Träumen wie Ihnen ist der Sozialismus zum Glück gescheitert. "

    Ich wußte schon immer dass ich ihr Traum bin...ihr Alptraum! :-DDD

    Im Ernst, welchen Sozialismus meinen sie? Den der Einparteiendiktaturen oder gar die südamerikanischen Einmanndiktaturen?

    Außerdem haben Enteignungen überhaupt nichts mit Sozialismus zu tun, riskieren sie mal einen Blick in das GG aber Achtung. das könnte ihren Horizont gewaltig erweitern.

  6. 142.

    Aha! Aber Enteignung soll außer Schulden was bringen? In welcher Märchenwelt leben Sie? An Träumen wie Ihnen ist der Sozialismus zum Glück gescheitert.

  7. 141.

    Statt sinnlosen und teuren Neubauten nachzuhängen, um vom eigenen, sich seit Jahren abzeichnenden Versagen, abzulenken, sollte man endlich mal die Erkenntnisse umsetzen und die Ursachen bekämpfen.

    Der Neubau, besonders der kommunale, bringt außer Schulden gar nichts. Den Bestandsmietern, die von solchen gierigen Spekulanten wie Black Rock mit Mieterhöhungen erpresst werden, haben von Neubauten überhaupt nichts. Der Mietspiegel muß gesenkt, zumindest der Anstieg gebremst werden, damit sich die Leute weiter die Wohnungen leisten können.

    Davon haben dann ALLE etwas und nicht nur die Mieter, die sie priorisieren.

  8. 140.

    Statt sinnlosen und teuren Enteignungsphantasien nachzuhängen, um vom eigenen, sich seit Jahren abzeichnenden Versagen, abzulenken, sollte die Linke endlich mal die eigenen Erkenntnisse umsetzen und die Ursachen bekämpfen.

    https://www.ibb.de/media/dokumente/publikationen/berliner-wohnungsmarkt/wohnungsmarktbericht/ibb_wmb_zusammenfassung_2018.pdf

    Der Neubau, besonders der kommunale, hält seit Jahren mit dem Wachstum an Bewohnern nicht Schritt. Steckt einfach nur die Hälfte des Geldes, das die Enteignung wirkungslos verschlingen wird, in preisgebundenen Neubau und das Problem ist gelöst! Es gibt in Berlin etwa 1,9 Mio Wohnungen, davon 0,3 Mio kommunale, die DW hat 115.000 in Berlin und ist damit größter privater Anbieter. Private Konzerne sind in Summe doppelt so hoch wie die Kommunalen, der dominierende Rest sind kleine Vermieter. Konzerne enteignen bringt außer Schulden gar nichts.

  9. 139.

    Ich wähle seit ich wählen darf keine Parteien oder Personen, ich wähle Parteiprogramme oder taktisch.

    Da steigende Mieten auch mich betreffen und die Partei Die Linken die einzigen sind die ein Parteiprogramm haben welches mir nützt wähle ich zum ersten Mal Die Linken.

    Ihre dummen Unterstellungen können sie sich also sparen.

  10. 137.

    Wie trefflich Ihr letzter Satz. Genau darüber sprach ich neulich mit einem guten Freund. Wäre auch mein erstes Mal.

  11. 136.

    Klar, ich bin Mieter. Und wer Politik für Mieter macht, bei dem bin ich gut aufgehoben. Ich glaube ich werde das nächste Mal zum ersten Mal Die Linke wählen.

  12. 135.

    Wo sind denn ihre Fakten? Ich lese hier immer nur Statements die so klingen wie in einer Kindersendung.

    "Klingt komisch, is' aber so". = "Das ist wohl so." ... "...ist aber so" ...

    Oder sie kommen uns mit neoliberalen Binsenweisheiten, die schon seit 30 Jahren gescheitert sind, als wären das unumstößliche Naturgesetze.

  13. 134.

    Na Glückwunsch, dann sind Sie ja bei Frau Lompscher und ihren Beratern bestens aufgehoben.
    Z. B. gibt es da noch Prof. Daniela Brahm, mit der sich Lompscher z. B. im Stadtforum "Boden! - Wem gehört die Stadt?" umgibt. Auf der Webseite von Daniela Brahm prangt z. B. der Slogan "Hier wird der Begriff von Eigentum solange abstrahiert, bis er verschwindet.".

  14. 133.

    Ist denn der Kapitalismus nicht weniger gescheitert? Bzw. wenn man die Systemfrage hier schon in den Raum stellt: was tut der Kapitalismus bzw. die "Soziale Marktwirtschaft" aktuell für die Interessen der Mieter in Berlin? Ich glaube, es ist für unsere sehr konkreten handfesten Probleme wenig hilfreich, sich ideologisch an alten Kampfbegriffen festzubeissen.

    Der Punkt ist doch, es gibt in Berlin gravierende akute Probleme - also berechtigte Ängste & Nöte von Mietern in der Stadt. Etliche wurden schon aus ihren Kiezen vertrieben bzw. können sich die Wohnungen dort nicht mehr leisten. Andere ahnen, dass die Mietpreisentwicklung (ohne entsprechende Lohnentwicklung) auch ihren Wohnraum künftig bedrohen wird. In meinem Kiez sind etliche Senioren weggezogen, weil die begrenzte Rente die 2. Mieterhöhung eben nicht mehr abdecken konnte. Die nachverdichtenden und neu gebauten Wohnungen in Pankow/Wedding konnte sich keiner der Senioren leisten. Es ist ja nicht so, dass nicht gebaut würde...

  15. 132.

    Es gab nicht wenige Menschen von der Partei DIE LINKE bei der Demo. Und einige von ihnen haben bei der Sammlung von Unterschriften mitgeholfen. Und so ist es genau richtig. Denn die Politik wird für Menschen gemacht bzw. Politikerinnen und Politiker stehen im Dienste des Volkes.

  16. 131.

    Mieter gehen auf die Straße,
    weil sie Deutsche Wohnen hassen.
    Wir sind im Kampf ums Überleben;
    Verdrängung darf es nicht mehr geben!

    Mietenhaie können es nicht lassen,
    unsere Würde anzutasten.
    Sozialstaat gehört aber uns allen
    und nicht nur den Mietenhaien.

    Niemand wird uns aufhalten,
    Deutsche Wohnen zu entmachten!
    Unser Glück – in unsren Händen,
    Grundgesetz wird uns Halt geben.

    Auf diesem Weg sind wir nicht allein,
    ganz Berlin ist schon dabei.

    Jede Partei muss sich entscheiden,
    ob mit uns, oder mit Mietenhaien
    Rot-Rot-Grün wird bald gefragt
    nach einem gesetzlichen Gerechtigkeitsakt.

    Deutschlandweit senden wir ein Zeichen
    für alle Mieter und gegen Spekulanten!

  17. 130.

    Nur weil sie M/L in der Schule hatten heißt das lange nicht dass sie wissen was Sozialismus ist. Dass sie die DDR Diktatur für Sozialismus halten beweist das.

    Es wird Zeit die gigantische Umverteilung, diesen Raub von Vermögen aufzuhalten, zu stoppen. Umkehren lässt er sich nicht da gebe ich ihnen recht.

    Die ganzen Spekulanten und ihre willfährigen Helfer in der Politik haben genug verdient. Es reicht. Und DAS hat nichts mit Sozialimus zu tun, die Leute haben die Schnauze voll!

    https://www.br.de/nachricht/immer-mehr-millionaere-auch-in-deutschland-100.html

  18. 129.

    Sie begreifen nichts! Weder war die DDR Diktatur "Sozialismus", noch sind Enteignungen "Pseudosizialismus im Minimaßstab", da täuschen auch ihre neuen Märchen oder neudeutsch Fake News nicht darüber hinweg.

    Die "Enteignungsfantasien", wie sie die berechtigten Forderungen nennen kamen auch nicht vom Senat, sondern von oben genannter Iniative und Vereinen. Aber wenn sie schon mit Lesen überfordert sind...

    "Ein breites Bündnis aus Initiativen und Vereinen ist am Samstag mit zehntausenden Demonstranten durch Berlin gezogen, um gegen stark steigende Mieten und Wohnungsnot zu protestieren. Der Protest stand unter dem Motto "Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn"."

  19. 128.

    Eine gelungene Demonstration und eine vorhersehbare Entwicklung in Berlin: die Mieter in unserer Stadt haben vollkommen Recht. Solange der politische Wille zu echten Änderungen und wirksamen Mitteln (also Regulierungen) gegen das ausufernde Spekulieren mit Mietpreisen fehlt, wird sich die dramatische Mietensituation nicht ändern. Es scheint vielen Menschen klarer geworden zu sein, dass die Demokratie eben auch vom energischen Eintreten für die eigenen Interessen lebt. Die Lösungen müssen von der Politik kommen, die von den Demonstranten eindrücklich aufgefordert wurde, diese vorzubringen.

    Eine Vergesellschaftung von mehrheitlichen Wohnraum-Beständen ist sicherlich ein wesentlicher Schritt und dürfte im Zusammenspiel mit dem Bauen von günstigem Wohnraum sowie einem ernstzunehmenden Wohnungswirtschaftsgesetz langfristig bezahlbare Mieten in Berlin ermöglichen. Wir werden sehen, welche Parteien sich wirklich für Mieter in Berlin einsetzen und ernsthaft Lösungen schaffen wollen..

  20. 127.

    Nur weil Sie den gescheiterten Sozialismus nicht begriffen haben, wird das mit Ihrem Unverständnis zu Misswirtschaft usw. nicht "wahrer". Diese Enteignungen, um einen Pseudosizialismus im Minimaßstab zu schaffen, mit dem dann übrigens sogar noch einkommensunabhängig die Wohnungen von Gutverdienern gestützt werden sollen, sind unwirtschaftlich hoch zehn und auch nicht "sozial". Nicht mal alle großen Bestände enteigneter Gesellschaften zusammen wären groß genug, um damit entscheidend auf den Mietmarkt einzuwirken. Es gibt also keinen Nutzen für Berlin, es ist eine Steuergeldverbrennung hoch zehn von Leuten, die den gescheiterten Sozialismus auch nicht begriffen haben und links predigen, statt Wohnungen zu bauen. Man kann fehelnde Kompetenz als Senat übrigens auch nicht kaufen. Das ist nämlich hier das Thema, wieso man überhaupt auf Enteignungsfantasien kommt. Die sind der letzte Auswuchs der fehlgeschlagenen Politik und die soll jetzt noch weiter zugespitzt werden.

  21. 126.

    Ich bedanke mich artig, noch mehr Gründe, Fakten und Beweise die für eine Enteignung sprechen.

    https://www.freitag.de/autoren/andrej-holm/es-braucht-eine-grundlegende-bodenreform

  22. 125.

    Googeln Sie doch z. B. mal "Bodenreform und Andej Holm". Sie wissen schon wen. Er berät ja wohl auch heute noch ab und an unsere Frau Lompscher.

  23. 124.

    Sie schreiben echt elegant um meinen Post herum! Natürlich kann ein Eigentümer seine Immobilie verlieren. Er kann dann aber in eine angemessene Wohnung umziehen, die das Amt auch finanziert. Er hat die gleichen Rechte, wie ein Mieter. Ein Mieter, der in einer nicht angemessenen Wohnung lebt und kein eigenes Einkommen mehr hat, erlebt aber genau die gleiche Situation. Und die meisten Wohnungen sind eben nicht in der Größe vom Staat als angemessen anerkannt. 60 qm für zwei Personen sind nicht wahnsinnig viel und werden sehr häufig überschritten. Sie können zwar auch in einer größeren Wohnung bleiben, bekommen das aber nicht in voller Höhe finanziert. Für Hartz-IV-Empfänger ist das in aller Regel gar nicht zu stemmen, weil der Satz solche Sonderausgaben einfach nicht hergibt. Also tun Sie bitte nicht so, als wären Mieter sicher vor Wohnungsverlust, es ist einfach falsch!

  24. 123.

    Das ist wohl so. Aber eine Enteignung soll das Problem lösen?!
    Der Mangel wird dadurch kein bisschen kleiner, dafür die Spekulation auf dem verbleibenden Markt noch weiter angeheizt. Den meisten, die nach Enteignung rufen, sind die Konsequenzen überhaupt nicht klar! Es würde auf Jahrzehnte Berlins Kreditwürdigkeit vernichten, sämtliche Privatinvestitionen zum sofortigen Erliegen bringen und den Haushalt so sehr belasten, dass an allen Ecken bis zum Quietschen gespart und die Steuern erhöht werden müssten. Da war der Bankenskandal ein Kindergarten gegen.
    Wer noch von Enteignungen zum Schnäppchenpreis träumt: Vergesst es! Die Entschädigung muss so hoch sein, dass sich der Eigentümer ein gleichwertiges Gut kaufen kann, also Verkehrswert!
    https://www.jurion.de/urteile/bgh/1965-11-29/iii-zr-34_64/
    Gilt schon seit 1965 unverändert!

  25. 122.

    "Es geht jetzt um Gängelung oder Freiheit. Ich bin für Freiheit."

    Sie merken nur nicht mehr wie unfrei sie mit ihrer Hysterie sind. Wer die Situation in der DDR Diktatur mit der in der BRD 2019 vergleicht, der hat gewaltige Defizite nicht nur in Geschichte.

    Und um es vorweg zu nehmen, hier war doch schon mal so ein ganz Schlauer, BRD ist kein DDR Jargon, sondern eine gängige Abkürzung wie DDR oder USA.

  26. 121.

    konstanze, Sonntag, 07.04.2019 | 19:29 Uhr:
    "Vergesellschaftungen und Enteignungen erinnern an die DDR."

    Blödsinn. Enteignungen sind seit der Gründung der Bundesrepublik in der Verfassung geregelt und haben nichts mit der Willkür in der DDR gemein!

    konstanze, Sonntag, 07.04.2019 | 19:29 Uhr:
    "Es geht jetzt um Gängelung oder Freiheit. Ich bin für Freiheit."

    Welche Freiheit und Gängelung?
    Die Freiheit des Mieters, in seiner Wohnung zu angemessenen und bezahlbaren Mieten wohnen bleiben zu können?
    Oder die Freiheit des Vermieters, die Mieten beliebig festlegen zu können?
    Die Gängelung des Mieters, seine Wohnung räumen zu müssen, nur weil der Vermieter jemanden gefunden hat, der mehr bezahlen will?
    Oder die Gängelung des Vermieters, keine zusätzlichen Gewinne aus der Wohnung nur aufgrund des angespannten Wohnungsmarkts ziehen zu dürfen, und die Gängelung des Vermieters verantwortungsbewußt mit seinem Eigentum umzugehen und die vermieteten Wohnungen nicht verfallen zu lassen?

  27. 119.

    konstanze, Sonntag, 07.04.2019 | 19:29 Uhr:
    "Es ist wohl die späte Rache der Sozialisten/Grünen, dass sie durch Überlasten der sozialen Systeme die soziale Marktwirtschaft im Kapitalismus doch noch in die Knie zwingen wollen. Als Lösung bieten sie an: Enteignungen, Planwirtschaft, die lückenlose Erziehung und kostenlose Versorgung der Kinder durch den Staat - also Sozialismus."

    Blödsinniges Schwarz-Weiß-Denken. Für konstanze ist anscheinend alles Soziale böser Sozialismus und alles Unsolziale gute soziale Marktwirtschaft. konstanze will offenbar unbeschränkte Rechte von Eigentümern, planlose Wirtschaft, lückenhafte Erziehung und keine oder teure Versorgung von Kindern. Alles Andere wäre für sie "Sozialismus". Solch ein Denken ist asozial!

  28. 118.

    Steffen, Berlin Sonntag, 07.04.2019 | 18:03 Uhr:
    "Momentan ist es für einen Erwerb in Berlin an vielen Orten allerdings zu spät, nachdem die Preise Dank Nullzinspolitik in astronomische Höhen geschossen sind."

    Daher ist jeder Tip, sich eine Wohnung zu kaufen, für die allermeisten Berliner heutzutage völliger Unsinn, da sie es angesichts der heutigen Preise nicht finanzieren können!

    Und wenn alle Berliner früher auf die Idee gekommen wären, sich eine Wohnung zu kaufen, dann wären die Preise auf dem Berliner Immobilienmarkt früher explodiert. Das Ganze hätte also das Problem zeitlich nur vorverlagert, aber nicht gelöst.

  29. 117.

    Guter Punkt. Leider wird ein überforderndes Kamikazeverhalten gegenüber dem Sozialstaat auch noch schöngeredet. Ich hab das selbst im Bekanntenkreis bei Leuten, die wenig Nachrichten lesen und einfach "glauben" statt mitdenken. Die sagen sich, auf den Wahlplakaten der Linken stand doch, dass sie für günstige Wohnungen sorgen werden, udn das wird als Realität genommen. Dass gerade der RRG-Senat den sozialen Wohnungsbau schelifen lässt und gar kein Interesse an einer Erleichterung bei den Bauvorschriften hat, um Bauen mal wieder günstiger zu machen, schnallen die gar nicht. So geht das dann immer weiter. Schlechtinformierte wählen einfach Wahlgeschenkversprechen statt Realitätsbezug.
    Dass Werte fortlaufend geschaffen werden müssen und Wertbestand nicht einfach verkonsumiert werden kann, ist im linken Lager ein ideologisch völlig unerwünschter Sachverhalt, den man oft nicht mal versteht.

  30. 116.

    Steffen, Berlin, Sonntag, 07.04.2019 | 18:03 Uhr
    "P.S.: Auch beim Mietvertrag sind Sie nicht zwingend gegen den Verlust der Wohnung abgesichert, denn die staatliche Unterstützung ist auf eine angemessene Wohnungsgröße begrenzt, die relativ klein ist."

    Die meisten Alg-II-Empfänger leben bereits in einer angemessenen Wohnung. DIESE MiETER SIND ABSOLUT SICHER, dass sie ihre Wohnung nicht wegen Überschuldung verlieren! Nur ein kleiner Teil bekommt nicht die Gesamtmiete finanziert und muss umziehen.

  31. 115.

    Steffen, Berlin, Sonntag, 07.04.2019 | 17:45 Uhr:
    "Das Risiko eines langfristigen Einkommensverlustes trägt der Eigentümer genau so wie der Mieter. Im Zweifel ist es beiden nicht möglich, in der Wohnung zu verbleiben."

    Das ist FALSCH!

    Dem Wohnungsmieter kann seine Wohnung nicht weggepfändet werden. Die Miete für eine angemessene Wohnung übernimmt im worst case das Jobcenter oder das Sozialamt. Der Mieter kann also auch bei Insolvenz in seiner angemessenen Wohnung bleiben.

    Dem Wohnungseigentümer kann im Wege der Zwangsvollstreckung seine Eigentumswohnung gepfändet und zwangsversteigert werden. Er muss dann die Wohnung räumen und hat keinerlei Räumungsschutz, weil nicht Mieter. Jobcenter und Sozialamt übernehmen im worst case nur die Kosten, die nicht dem Eigentumserwerb dienen, also höchstens die Zinsen, aber nicht die Tilgung, da Transferleistungen nicht für Eigentumserwerb gedacht sind.

  32. 114.

    Merken Sie Ihre unfreiwillige Witzigkeit wirklich nicht selbst? Ihre Eskapaden beeindrucken hier wirklich niemanden. Nur laue Behauptungen aber keine Fakten, die einer Prüfung auch nur Sekunden standhalten sind ein bisschen dünn für einen ernsthaften Austausch. Aber an dem waren Sie noch nie interessiert. Kleiner Tipp: Im wahren Leben hat nicht der Recht, der am lautesten schreit, anders als in Ihren Kreisen.

    EOD

  33. 113.

    Es ist wohl die späte Rache der Sozialisten/Grünen, dass sie durch Überlasten der sozialen Systeme die soziale Marktwirtschaft im Kapitalismus doch noch in die Knie zwingen wollen. Als Lösung bieten sie an: Enteignungen, Planwirtschaft, die lückenlose Erziehung und kostenlose Versorgung der Kinder durch den Staat - also Sozialismus.
    Fragen, Was und wer den Mietwahnsinn erst ermöglicht hat und was eine Enteignung überhaupt ändern würde, bleiben unbeantwortet. Vergesellschaftungen und Enteignungen erinnern an die DDR. Es geht jetzt um Gängelung oder Freiheit. Ich bin für Freiheit.

  34. 112.

    Das Problem in Berlin wie in Potsdam ist, dass der Neubau der letzten Jahre mit dem Zuzug nicht mal ansatzweise Schritt gehalten hat. Da ist es völlig logisch, dass die Mieten steigen, weil es immer genügend Menschen gibt, die diese Preise zahlen, um eine der wenigen Wohnungen zu ergattern. Potsdam hat dies zumindest erkannt und wirkt dem jetzt mit massivem Neubau im Norden der Stadt entgegen.

  35. 111.

    Einige beharren halt darauf "den Miethaien mal was wegnehmen zu können und es ihnen endlich mal zu zeigen" ohne die Folgen abschätzen zu können. Linksextreme ziehen Andere mit ins Boot, Sie sehen ja wer auf dem Titelbild vorne die Fahnen schwenkt. Es geht manchen um die Vorbereitung einet Bodenreform und um Eskalation aus politischen Gründen.
    Schade, für viele Berliner wird es ein Eigentor werden.

  36. 110.

    Mehr Neubau wirkt keinesfalls steigenden Mieten entgegen. Das zeigen die letzten 20 Jahre in Potsdam.

  37. 109.

    Wollen sie uns mit ihrer Augenwischerei hinters Licht führen? Das wäre dann mehr als plump und dumm gemacht.

    Natürlich hat der "alte" Mietspiegel mit den Auswüchsen von sog. Modernisierungen nichts gebracht außer Geld in die Kassen der Spekulanten zu spülen. Das ist es ja gerade was gestoppt werden muß.

    Ihre aufgeregte Hysterie beweist nur mal wieder dass sie keine Argumente haben. Und obendrein ihre scheinbar bewährte Masche, wer nicht ihrer Meinung ist, der ist dumm und/oder uninformiert.So langsam müßten es sogar sie begriffen haben dass das nichts bewirkt außer dass sie sich damit lächerlich machen. Es langweilt.

  38. 108.

    "Einige wenige profitieren." ist und bleibt eine Lüge und hat mit dem Ausgang des Volksentscheids wenig bis überhaupt nichts zu tun. Was die Bremse sPD angeht gebe ich ihnen sogar recht. RRG wäre besser ohne die sPD, die sowieso lieber den Steigbügelhalter für die cDU mimt. Stemmt sich die sPD mit Müller an der Spitze weiter gegen die Mieter sehe ich die sPD bei 12%.

  39. 107.

    P.S.: Auch beim Mietvertrag sind Sie nicht zwingend gegen den Verlust der Wohnung abgesichert, denn die staatliche Unterstützung ist auf eine angemessene Wohnungsgröße begrenzt, die relativ klein ist. Davon kann jeder Hartz-IV-Empfänger ein Lied singen. Wer eine Wohnung dieser Größe nicht so weit finanzieren kann, dass er sie auch im Krisenfall weiter finanzieren kann, sollte von einer Finanzierung tatsächlich die Finger lassen, weil das nur schief gehen kann. Momentan ist es für einen Erwerb in Berlin an vielen Orten allerdings zu spät, nachdem die Preise Dank Nullzinspolitik in astronomische Höhen geschossen sind. Daran ist allerdings die Politik schuld. Mehr Neubau könnte den Anstieg wenigstens bremsen.

  40. 106.

    Das Risiko eines langfristigen Einkommensverlustes trägt der Eigentümer genau so wie der Mieter. Im Zweifel ist es beiden nicht möglich, in der Wohnung zu verbleiben. Dieses Lebensrisiko kann Ihnen keiner abnehmen. Der Eigentümer hat dann aber immer noch die Möglichkeit, die Wohnung freihändig am Markt zu veräußern. Im Moment sind Kaufpreise in Berlin so hoch, dass man sogar schuldenfrei dabei herauskommt, solange die Erwerbsnebenkosten nicht mitfinanziert wurden. Selbst bei Zwangsversteigerung werden so hohe Gebote abgegeben, dass sie den Verkehrswert in aller Regel erreichen. Insofern ist das von Ihnen gezeichnete Szenario zwar korrekt, aber momentan nicht relevant. Bei einer fundierten Finanzierung, wie die Europäische Wohnimmobilienkreditrichtlinie sie längst vorschreibt, ist das Risiko überschaubar und sogar geringer als von steigenden Mieten erwischt zu werden.

  41. 105.

    Wie Sie meinen!
    Ich bin der Meinung, der Volksentscheid wird am Ende zu einem ähnlich fulminanten Ergebnis führen, wie der Brexit. Bruch der RRG-Koalition, da Herr Müller schlau genug sein wird, nicht als der große Enteigner in die Geschichte eingehen zu wollen (ich bin gespannt, wer diesen Part übernimmt). Und ein ähnlicher Erfolg für die Bürger. Wir sprechen uns in 5 Jahren und dann können wir uns nochmal über meine "Lügen" unterhalten.

  42. 104.

    Steffen, Berlin, Sonntag, 07.04.2019 | 16:03 Uhr:
    "Eine fundierte Finanzierung hält auch einer unerwarteten Krise stand. Wenn dem nicht so ist, war die Finanzierung von vornherein nicht tragbar. Bei einer zu hohen Miete besteht genau so das Risiko, dass man diese bei dauerhafter Arbeitsunfähigkeit nicht mehr finanzieren kann."

    Das ist FALSCH!

    Wenn man z.b. wegen Arbeitslosigkeit, Behinderung oder Krankheit die Raten für den Erwerb der Eigentumswohnung nicht mehr zahlen kann, dann wird von den Gläubigern das Wohneigentum gepfändet und zwangsversteigert und man macht in der Regel große Verluste bei einer Zwangsversteigerung. Am Ende ist man obdachlos, weil das eigene Wohnen mangels Mietvertrag nicht gegen den Eigentumswechsel geschützt ist. Transferleistungen übernehmen keine Tilgung!

    Das Wohnrecht in Mietwohnungen ist dagegen gegen Überschuldung geschützt, wenn man rechtzeitig Transferleistungen beantragt. Dem Wohnungsmieter kann die Mietwohnung nicht weggepfändet werden!

  43. 103.

    Steffen, Berlin, Sonntag, 07.04.2019 | 16:03 Uhr:
    "Eine fundierte Finanzierung hält auch einer unerwarteten Krise stand. Wenn dem nicht so ist, war die Finanzierung von vornherein nicht tragbar. Bei einer zu hohen Miete besteht genau so das Risiko, dass man diese bei dauerhafter Arbeitsunfähigkeit nicht mehr finanzieren kann. Miete ist nicht zwingend billiger als Eigentum."

    Das ist alles FALSCH!

    Der Unterschied zwischen Miete und Eigentum ist, dass man mit der Miete nur die Nutzung, bei Eigentum aber Nutzung + Eigentum bezahlt. Deshalb bekommt man bei Aufgabe der Wohnung bei Miete nichts, bei Eigentum aber den Marktwert der Wohnung.

    Das bedeutet auch, dass Sozialleistungen nur die Nutzung, also Miete oder bei Eigentum die laufenden Kosten, aber nicht den Eigentumserwerb übernehmen. Vereinfacht gesagt: Mieter zahlen nur Zinsen, Eigentümer Zinsen + Tilgung. Sozialleistungen übernehmen nur die Zinsen, aber nicht die Tilgung.

  44. 102.

    Ja klar, weil der Mietspiegel jetzt schon Mietpreissteigerungen so toll verhindert. Ach nee, doch nicht! Komisch! Die größten Mieterhöhungen ergeben sich aus Modernisierungen, die ändern am Mietspiegel gar nichts, weil diese Objekte aufgrund neubaugleicher Modernisierung als neues Baujahr aus der alten Baujahrgruppe in eine neue rutschen.

    https://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/mietspiegel/de/gliederung.shtml

    Beschäftigen Sie sich lieber mal mit der Materie, als hier anderen Lügen und Unwissen zu unterstellen. Ich mein ja nur.

  45. 100.

    Unterlassen Sie es doch endlich mal, hier Anderen ständig Unfug zu unterstellen und dann direkt selbst welchen zu verbreiten! Eine fundierte Finanzierung hält auch einer unerwarteten Krise stand. Wenn dem nicht so ist, war die Finanzierung von vornherein nicht tragbar. Bei einer zu hohen Miete besteht genau so das Risiko, dass man diese bei dauerhafter Arbeitsunfähigkeit nicht mehr finanzieren kann. Miete ist nicht zwingend billiger als Eigentum, man ist nur etwas flexibler, weil man nicht erst verkaufen muss sondern nach spätestens drei Monaten die Wohnung los ist.

  46. 98.

    Wie oft wollen sie diese Lüge eigentlich noch wiederholen? Doch. Jeder Mieter profitiert direkt über den Mietspiegel davon.

  47. 97.

    Pessimistin. Als ob am Haus ständig was kaputt geht. Und mein Haus mir gehört, muss ich es im Rentenalter auch nicht verkaufen. Mietsteigerungen ausgeschlossen.

  48. 96.

    "Soweit ich das sagen kann, gibt es viele in viel zu großen Wohnungen aus einer Zeit, als kaum einer nach Berlin wollte und sie noch billig waren."

    Wann soll das gewesen sein, 1948? Oder sie meinen ein anderes Berlin als ich. Ich bin hier geboren und aufgewachsen.

  49. 95.

    @ Ulrich Petzinna, 07.04.2019 | 10:38 Uhr
    Privates Wohneigentum ist der FALSCHE Weg!

    1. Privates Wohneigentum verhindert Umzüge, so dass bei Änderung der persönlichen Verhältnisse (Trennung, Auszug der Kinder) seltener aus der Wohnung ausgezogen wird und so kein Platz für neue Familien frei gemacht wird. Gründe: a) Jeder Eigentumswechsel kostet Grunderwerbssteuer. Abschaffung der Grunderwerbssteuer? NEIN, da wichtige Einnahme und Dämpfung der Spekulation. b) Wer seine Wohnung gekauft hat, hängt mehr an der Wohnung als der, der nur mietet.

    2. Privates Wohneigentum könenn sich viele nicht leisten!

    Ulrich Petzinna, Sonntag, 07.04.2019 | 10:38 Uhr:
    "Und zweitens kann fast jeder, wenn er sich Mühe gibt eine Anzahlung fürs Eigentum ansparen. Nur ist ein kleiner Verzicht auf Konsum nötig. Das hat nichts von den angeblich armen Alleinerziehenden und Niedriglöhnern zu tun."

    UNSINN! Wenn das Geld kaum zum Leben reicht, dann erst recht nicht für eine Wohnung in Berlin!!!

  50. 94.

    Nur eine kleine Randbemerkung: Setzen Sie sich mal mit dem Steueraufkommen auseinander und beachten Sie dabei insbesondere den Anteil der indirekten Steuern!

  51. 93.

    Ja, konstruieren Sie sich weiter was zusammen. Die Entschädigungen werden nicht willkürlich sondern nach Gesetzesvorlagen festgelegt und da geht es um Milliarden, die sich erst nach 35 Jahren über die Mieten rentieren könnten. Das ist der helle Wahnsinn für den Steuerzahler, weild er die Kreditzinsen usw. tragen soll, bei nur noch 15 MIo Nettosteuerzahlern in Dt. Bei der jetzt anlaufenden Rezrssion sind das dann nur noch 13-14 Mio. Die sollen alles zahlen, wachsendes Hartz-IV-Heer, Flüchtlingskrise, von der GroKo wohlwollend geduldete weiterlaufende Mietenexplosion, Steuergeldverschwendung BER, Bundeswehr, küntig höhere Natobeiträge, Brexit bei der EU ausgleichen, eine extra EU-Armee usw. usf.
    Ich gehe davon aus, dass Sie wahrscheinlich nicht arbeiten, denn den anderen die Zahlemannrolle zuschieben geht nur von dieser Position aus, anderenfalls würden Sie selbst betroffen sein.

  52. 92.

    Und was bringt es jetzt Eigentum zu haben? Das Risiko bei Jobverlust oder steigenden Zinsen das Haus verkaufen zu müssen. Jährliche oder zumindest regelmäßige Grundsteuererhöhungen, weil die Kommunen kein Geld haben. Beteiligung der Eigentümer am Straßenausbau, weil die Kommunen kein Geld haben um die Straßen zu reparieren und lieber warten bis sie so kaputt sind, dass der Großteil der Kosten von den Anwohnern bezahlt werden muss. Ständig neue Auflagen, was man an seinem Eigentum nicht mehr darf oder erneuern muss, wie z. B. funktionierende Heizungen, Kamin, Kanalrohre... Und nicht zu vergessen, wenn man das Rentenalter erreicht hat und die Rente nicht ausreicht, muss erst das Haus verkauft werden, da einem zu zweit nur eine relativ geringe Anzahl an m² (unter 100 m²)zugestanden wird.

  53. 91.

    Im Grundgesetz steht: Eigentum verpflichtet. Das GG ist nicht das Papier Wert auf dem es steht.

  54. 90.

    Mieten runter, bleibt mehr Geld für den Geländewagen!

  55. 89.

    Zum einen sind Neoliberalismus und Demokratie zwei unterschiedliche Ding. Und zweitens kann fast jeder, wenn er sich Mühe gibt eine Anzahlung fürs Eigentum ansparen. Nur ist ein kleiner Verzicht auf Konsum nötig. Das hat nichts von den angeblich armen Alleinerziehenden und Niedriglöhnern zu tun.

  56. 88.

    Man kann sich auch alles so zurechtsuchen um eine angebliche Realität zu konstruieren.

  57. 87.

    @Immanuel
    sehr gute Beiträge von Ihnen. Bei Neuvermietung schlägt die "Charlotte" auch zu, aber dafür ist die Wohnung dann auch exellent renoviert. Und da ist ja das Problem wenn man aus eine große Wohnung rausmöchte in eine kleinere ist die Miete so hoch wie in der alten Wohnung weil Neuvermietung, da brauch man nicht umzuziehen.

  58. 86.

    Wenn man annimmt, dass die Berliner die Entschädigungskosten selbst zahlen müssten, wäre jeder Berliner wohl mit ca. 10000€ beteiligt, obwohl man selbst gar nicht in einer enteigneten Wohnung wohnt. Einige wenige profitieren.

  59. 85.

    Frage: Warum ziehen jährlich ca. 60000 Menschen freiwillig nach Berlin, wenn es doch so grausam auf dem Wohnungsmarkt zugeht?? Das verstehe ich nicht ,jeder der beabsichtigt nach Berlin zu ziehen,weiß das doch.

  60. 84.

    Ich bin Eigentümer mehrerer Wohnungen und kenne daher viele Miteigentümer. Die hohen Mieten werden in erster Linie aus reiner Gier genommen. Fast alle haben inzwischen viel günstigere Finanzierungskosten. wegen der niedriegen Zinsen, als noch vor 10 Jahren. Das Hausgeld ist in der Zeit nur um ca. 15 % gestiegen. Insgesamt bezahlen wir für die Wohnugen weniger als vor 10 Jahren und trotzdem nehmen viele 50 - 70 % mehr an Miete, eben weil der Markt es hergibt. Und sämtliche Kosten die gesenkt würden, wandern direkt als Zusatzgewinne in die Taschen der Vermieter. Dadurch wird nichts billiger, genau so, wie nichts durch die günstigen Zinsen billiger geworden ist.

  61. 83.

    Ich denke, die Vermieter sollten verpflichtet sein, die Interessen der Mieter mit berücksichtigen zu müssen. Ein Weg wäre eine Art Mitbestimmung der Mieter, ohne Eigentümer zu sein. Das klingt sozialistisch? Nein. Wir haben dies bereits im Arbeitsrecht (wikipedia > Mitbestimmung). Dort sind Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat, obwohl sie keine Anteile am Eigentum des Unternehmens haben. Am weitesten geht diese Mitbestimmung in der Montanindustrie.

    In der wohnungswirtschaft müsste es ähnliche Organe geben: Vermieter und Mieter entscheiden gemeinsam über alle wichtige Maßnahmen. Die Materie wird dadurch zwar nicht einfacher, da es keine einfachen Lösungen in den widerstreitenden Interessen zwischen Vermietern und Mietern gibt. Aber dadurch könnten zumindest extreme Auswüchse bekämpft werden, wie z.B. Luxus-Modernisierungen, unsinnige Modernisierungen und Modernisierungen mit dem Hauptzweck der Entmietung. Im Extremfall von Rücksichtslosigkeit müssten dann Enteignungen möglich sein.

  62. 82.

    Toska, Berlin, Samstag, 06.04.2019 | 17:02 Uhr:
    "Es ist alles nicht ganz billig ..."

    Auch das ist in jeder Genossenschaft anders und in meinen beiden Genossenschaften sogar innerhalb der Genossenschaft unterschiedlich: von 500 € pauschal unabhängig von der Wohnfläche (für jeden bezahlbar) bis 350 € pro Quadratmeter Wohnfläche (nicht für jeden bezahlbar, war aber anders nicht finanzierbar. Keiner macht dabei Gewinn! Das sind die reinen Kosten).

    Toska, Berlin, Samstag, 06.04.2019 | 17:02 Uhr:
    "... aber ich bin froh das ich in der Charlottenburger Baugenossenschaft bin denn da ist man relativ geschützt bis ins hohe Alter und kann davon ausgehen dass die Miete bezahlbar bleibt. Erhöhungen gibt es allerdings auch aber moderat."

    JA! Es gibt in der Regel nur Kostenmieten ohne Gewinnmarge. Ob die Kosten über die gesamte Genossenschaft oder für die einzelnen Häuser kalkuliert werden, entscheidet jede Genossenschaft für selbst.

  63. 81.

    Toska, Berlin, Samstag, 06.04.2019 | 17:02 Uhr:
    "Ihnen steht es frei sich in die Genossenschaft einzukaufen. Dann sind Sie Mitglied der Genossenschaft und werden auch eine Wohnung bekommen. Allerdings kann man für seine Enkel eine Mitgliedschaft bezahlen und aufgrund der Wartenummer bekommt man dann 10 Jahre später eine Wohnung."

    Jede Genossenschaft kann das anders regeln. Aber die beiden Genossenschaften, in denen ich (ehrenamtlich) im Aufsichtsrat bin, nehmen nicht "auf Vorrat" auf. Mitglied kann man bei uns nur werden, wenn man eine Wohnung anmietet. Ohne Wohnung keine Mitgliedschaft! Bei uns gibt es keine Wartelisten. Jeder kann sich bewerben. Vorrang haben Genossenschaftsmitglieder. Falls es keine solche Bewerbungen gibt, kann sich jder bewerben. Die Hausgruppen entscheiden dann über den neuen Mieter und damit das neue Genossenschaftsmitglied. Aber wie gesagt, andere Genossenschaften können dies anders regeln.

  64. 80.

    Thomas, Berlin, Samstag, 06.04.2019 | 15:42 Uhr:
    "Wohnungsgenossenschaften nehmen nur noch Familienangehörige auf."

    DAS IST FALSCH!
    Ich bin in 2 Aufsichtsräten von Wohnungsbaugenossenschaften (ehrenamtlich, ich krieg nix dafür!). Und in beiden Genossenschaften gibt es keinen Familienbonus. Nichtmieter werden nicht aufegnommen. Wenn eine Wohnung frei wird, dann haben zunächst Genossenschaftsmitglieder (aber nicht deren Verwandte oder Bekannte!) Vorrang. Falls es keine solchen Bewerbungen gibt, so kann sich jeder andere bewerben. Die Hausgruppen und der Vorstand entscheiden dann. Verwandte und Bekannte haben nicht mehr oder weniger Rechte und Chancen. Dies kann aber jede Genossenschaft in ihrer Satzung oder Praxis anders regeln. Dass aber alle Genossenschaften nur Familienmitglieder aufnehmen ist FALSCH!

  65. 78.

    Bürgerliche Rechte (auf Profit) werden gegen Menschenrechte (auf Wohnen) ausgespielt. Dabei wäre es ganz einfach, einen Impuls zu setzen, der bei der Selbstregulierung hilft: GRUNDRECHT auf Wohnen im GG verankern. GESCHÄFT mit einem Grundrecht mindestens "verekeln". Vermieter sind also ALLE verantwortlich für dieses Grundrecht, sonst müssen wir ihnen den BODEN kündigen wegen EIGENBEDARF zum (Selbst)bau eigener Häuser! Wohnungslose, die in Wäldern usw. siedeln, werden ständig enteignet/vertrieben - Zwangsräumungen sind auch Enteignungen -würden zurückgehen, wenn Polizei vorrangig Menschenrecht und nicht mehr vorrangig Eigentum schützt bzw. man den Menschen nicht mehr "verdinglicht" und Körperschaften "vermenschlicht" in der Rechtslage!
    Steht das Recht auf Wohnen höher in der Praxis als sämtliche Gewinn"rechte", dann haben wir eine realistische Enteignungsgrundlage "von allein". Dann muss auch keiner Angst haben, dass mit bedingunglosem Grundeinkommen die Mieten uferlos steigen ;-)

  66. 77.

    Sicher alles richtig, aber die gesetzlichen Rahmenbedingungen für sog. Modernisierungen wurden eben von der Politik geschaffen, von einer grünen Politik. Das ist eben die bittere Wahrheit. Die Abwendung der angeblichen Klimaapokalypse gibt es nun mal nicht zum Nulltarif.
    Ein weiteres Problem ist m.E. die Erhebung des Mietspiegels, in welchen nicht alle Bestandmieten einfließen.
    Außerdem sollte man wenigstens mal über ausländische Kapitalbeschränkungen am dt. Wohnungsmarkt nachdenken.
    Aber auch daß wird mit den international eingestellten Grünen nicht zu machen sein, die im übrigen gerade auch deswegen des größten sog. ökologischen Fußabdruck hinterlassen, um ihn dann auf Kosten dritter zu bekämpfen.

  67. 76.

    Viel interessanter wäre es zu erfahren, welche finanzielllen Eigeninteressen die Gegner der Enteignung haben. Also welche Anlageprodukte, welche Aktien sie besitzen, an welchen Spekulationsobjekten sie direkt oder indirekt beteiligt sind.

  68. 75.

    Ich war bei der Demonstration und bin normal berufstätig. Kommen Sie von Ihrem hohen Bonzenross bitte herunter.

  69. 74.

    "die neuen massiven Entschädigungsschulden" Von Wegen!! Sie kennen unsere Gerichte nicht. Es wird immer genau abgewogen, in der Existenz wird niemand vernichtet. Ausserdem: Die sind doch nicht komplett blöd und lassen den eigenen Staat bankrott gehen!

    PS: Daher will die USA auch sog. Investitionsschutzabkommen, was bisher erfolgreich verhindert wurde.

  70. 73.

    @ Tom 06.04.2019/13:02

    Mässigen Sie bitte Ihre Ausdrucksweise gegenüber anderen User/innen.

  71. 72.

    Sie schnallen es nicht: Am Wohnungsmarkt ändert sich dadurch nichts. Sie müssen sich also nicht einreden, dass nach Enteignungen dann eine günstige Wohnung angeboten bekommen würden. Das Geld für die neuen massiven Entschädigungsschulden wird ja auch noch vom sozialen Wohnungsbau abgezogen, es müsste überall eingespart werden. Unglaublich, was Leute alles so als Schlaraffenland konstruieren wollen.

  72. 71.

    Finanzexperten haben erreichnet, dass das heutige Akademikerpärchen mit mittlerem Einkommen nicht mehr ersparen können. Wer hohes Eigenkapital mitbringt, darf teuer kaufen, aber kann eben nicht ersparen.

  73. 70.

    Finde ich interessant, dass die alle nicht gegen die Moderniesierungsumlage und die künstlich durch x Forschriften erhöhten Baukosten, teure Müllentsorgung, teuren Strom usw. in Dt. protestieren, also sind diese per Gesetz vorgegebenen massiven Miet- und Nebenkostensteigerungen ALLEN RECHT. Aber dafür dann wieder sozialistische Enteignungsfantasien, Besetzung usw., was alles dem Wohnungsmarkt nichts nützt und vom Steuerzahler finanziert wird. Der trägt aber schon die Moderniesierungsumlage bzw. die Neubaukosten, den einen billigen Altbau bekommt hier fast keiner mehr, der wegen Job umziehen muss. Ein einziges Geschwurbel, viel klagen und jammern, dafür um so weniger wenig konstruktiv ansetzen.

  74. 69.

    @Andrea Frei: Fragt sich, wie viele von den Enteigner*innen in spe überhaupt arbeiten und wie viele ihre Miete vom Steuerzahler überwiesen bekommen. Es wäre wirklich hochinteressant, welche Leute mit welchen Wohnungsgrößen, mit wie alten Mietverträgen zu welchem aktuellen Mietpreis, mit welchen Einkommensquellen und dementsprechend Einkommen, hier eigentlich für Enteignungen demonstrieren.

  75. 68.

    Bei den Alleinerziehenden muß man aber auch mal ehrlich festellen: Solange es immer noch so viele in Berlin gibt und das oft auch noch zugezogen, kann die Wohnungsnot und überhaupt die materielle Not nicht allzu hoch sein.

  76. 67.

    Tolle Demo und so viele Menschen. Großartig.

  77. 66.

    Billig waren, Du sagst es. Denn auch die einst günstigen Mieten werden durch "Modernisierungen" enorm gesteigert.
    Einem kann zu jeder Zeit eine Modernisierungsankündigung ins Haus flattern. Das mach einfach unruhig.
    Im Investoren-Monopoly wird aus der Badstraße dann schnell die Schlossallee und schon heißt es ade, auch für Mieter die dort 30 Jahre wohnen. So läuft das in Berlin.
    Ach und nur weil man eine "zu große" Wohnung hat, rechtfertigt das noch lange nicht jemanden aus seiner Wohnung zu werfen. Dagegen klingt Enteigung ja harmlos.

  78. 65.

    Wie alt soll man denn werden mit z.B. einem Mindestlohn von 9,25€ um sich ein Haus zu ersparen, 350?
    Wie sollen Alleinerziehende, Rentner, Auszubildende, Geringverdiener und, und, und es schaffen monatl. Mietsteigerungen von 250€ und viel mehr zu bedienen? Die Menschen gehen hier schon Flaschen sammeln und das nicht aus Freude. Berlin ist nicht für seine guten Löhne bekannt!
    Wenn man schon öffentlich und anonym kommentiert, sollten man trotzdem sein Gehirn einschalten.

  79. 64.

    Die Zahlen der Demonstranten scheinen mir zu Niedrig. Vor Ort könnte man eine Masse in einem kilometerlangen Zug auf sehr breiten Straßen in der Innenstadt sehen. Die vom Veranstalter genannten 40000 waren es mindestens. Eher mehr. Schade, dass man scheinbar versucht die Bewegung medial kleinzuhalten.

  80. 63.

    So ein Quatsch den Sie da zu wissen glauben.

  81. 62.

    Was ist denn „menschenwürdiges Wohnen“? 70m2 pro Person in bester Lage für 5 Euro kalt?
    Das sind doch viel zu schwammige Forderungen.
    Soweit ich das sagen kann, gibt es viele in viel zu großen Wohnungen aus einer Zeit, als kaum einer nach Berlin wollte und sie noch billig waren.

  82. 61.

    Da wie Sie selbst geschrieben haben (SPD,GRÜNE,CDU/CSU, FDP, AfD) was Wohnungspolitik angeht absolute Versager sind, bleibt nur noch das Plebiszit des Volkes. Also durch Volksabstimmungen muss bezahlbarer Wohnraum für die breite Masse sichergestellt werden. Durch Enteignung des teuer gewordenen Wohnraumes.

    Selber bauen? Wo bitte für die Berliner 3-4 Millionen Wohnungen bauen? Wie lange soll das dauern? 70, 80 jahre? Dauert mir zu lange.

  83. 60.

    Irgendwie komisch: Letztes Wochenende wurde die Hauptstadt in Sachen Klima lahm gelegt, dieses Wochenende wegen der Mieten. Was kommt nächstes Wochenende? Es scheint jede Menge Menschen zu geben, die nach einer Woche harter Arbeit immer noch soviel Power haben, dass sie demonstrieren können und keine Erholung am Wochenende benötigen.

  84. 59.

    Namensjokes, sind sie auch noch so hervorragend, scheint man nicht zu schätzen. Hehe Daher nochmal ernsthaft,

    Wenn eine zu große Nachfrage auf einen zu begrenzten Markt trifft, dann entsteht daraus ein enormes Ungleichgewicht, welches je nach Markt unterschiedliche negative Auswirkungen für die jeweilligen Akteure haben kann. Im Falle von zu geringem Wohnraum, bedeutet dies eine hohe Machstellung von Vermietern und Immobilienunternehmen sowie steigende Preise.

    Neben dem Ansatz den Druck aus dem Markt zu nehmen, in dem man mehr baut und mehr sozialen Wohnraum versucht zu schaffen, ist es auch sinnvoll andere Standorte zu stärken, damit sich die Attraktivität nicht übermäßig nur auf eine Region oder eine Stadt konzentriert, dass heißt man muss strukturell andere Standorte auch fördern und entwickeln, Ausbau der Infrakstruktur, Ansiedlung von Unternehmen usw. Das nimmt den Druck aus dem Markt, und sorgt für eine etwas bessere Verteilung.

  85. 58.

    @Thomas
    das stimmt nicht das Genossenschafften nur Familienmitglieder aufnimmt. Ihnen steht es frei sich in die Genossenschaft einzukaufen. Dann sind Sie Mitglied der Genossenschaft und werden auch eine Wohnung bekommen. Allerdings kann man für seine Enkel eine Mitgliedschaft bezahlen und aufgrund der Wartenummer bekommt man dann 10 Jahre später eine Wohnung. Es ist alles nicht ganz billig aber ich bin froh das ich in der Charlottenburger Baugenossenschaft bin denn da ist man relativ geschützt bis ins hohe Alter und kann davon ausgehen dass die Miete bezahlbar bleibt. Erhöhungen gibt es allerdings auch aber moderat.

  86. 57.

    Falsch. Wenn DW und Konsorten enteignet werden hilft das allen Berlinern. Wenn die Spekulanten mit exorbitanten Wucher-Mieterhöhungen ausgebremst werden nimmt das Einfluss auf den Mietspiegel.

    Wie sehr DW der A*sch auf Grundeis geht kann man oben nachlesen. "...man habe in den vergangenen Jahren zu wenig mit den Mietern kommuniziert."

    Klar, nicht die erpresserischen Mieterhöhungen sind schuld, man hat nur schlecht kommuniziert warum man Wohnungen verfallen lässt um dann zu "sanieren". Seine Bilanzen nämlich.

  87. 56.

    Dass Problem in Berlin sind zu viele Personen mit zu wenig Einkommen (Rentner, ALG2-Bezieher, Studenten und Geringverdiener usw...) Die SPD stellt schon sehr lange den Bürgermeister und in dieser Zeit (von 2008 - 2018 Quelle:https://www.wiwo.de/finanzen/immobilien/14-grossstaedte-im-zehnjahresvergleich-wo-das-wohnen-noch-erschwinglich-ist/22950088.html) sind die Mieten explodiert...
    Es ist kein Raumschiff plötzlich in Berlin mit bösen Absichten gelandet, sondern man hat einfach schlechte Politik betrieben...
    Und diese Politik wirkt sich heute aus, und leider wird sie
    durch den derzeitigen Senat noch verschärft...
    Durch die geplanten Enteignungen profitieren ca. 10% Bestandsmieter, was haben 90% der restlichen Berliner davon!? Teure Klientelpolitik ohne nachhaltige Lösungen..

  88. 55.

    Ich habe sicher nicht die Situation in Deutschland mit der in der DDR von 1989 gleichgesetzt. Aber Sie und Ihre Gesinnungsgenossen sind leider auf dem Weg dahin. Dem muss Einhalt geboten werden.

    Bezeichnend ist für mich schon, wie sie den DDR-Slang "BRD" statt Deutschland verwenden. Spricht für sich.

  89. 54.

    Jaja, sprechen Sie ab was sie wollen. Wenn Sie nicht verstehen wollen was Staatswirtschaft ist, dann ist das Ihr Problem. Gut, dass es noch genügend Selbstdenker gibt.

  90. 53.

    Sagt mal gab es früher nicht ein Textfelt für den Titel ? LOL Irgenwie fehlt dieses Textfeld.

    Also, wie schon eingeleitet, die Politik hat ja nicht nur die Aufgaben Gesetze zu machen und diese durchzusetzen sondern sie kann in vielen Bereichen auch praktische Politik machen und Sie hat Möglichkeit der politischen Steuerung. Das heißt, man muss versuchen die Standortattraktivität zu dezentralisieren, die Leute wollen dort Wohnen, wo es eine gute Infrastruktur, gute Bildungs und Betreuungseinrichtungen, soziale Stabilität und vorallem ein gutes Arbeitsplatz angebot gibt. Vielleicht muss man mal dafür sorgen, dass nicht jedes hippes Start Up nur in Berlin gründet, eventuell muss man auch mal größere Unternehmen für andere Standorte gewinnen, dann wird sich dort ein eigenes Öko und Sozialsystem drumherum entwickeln.

    Nochmal zusammengefasst, man muss die Bürger mehr verteilen, dann sinkt der Druck auf einzelne Standorte, dass wird in Deutschland aber bisher nicht begriffen.

  91. 52.

    Das Problem ist doch, wieso können sich Immobiliengesellschaften überhaupt so viel erlauben und vorallem wieso steigen die Preise so stark an ? Ja weil die sich am Markt durchsetzen lassen. Das hat im Kern zwei Gründe, politisches Versagen und eine zunehmende und sehr hohe Nachfrage auf dem regionalen Wohnraum-Markt. Jetzt versucht man dort mehr Wohnraum entstehen zu lassen und die Stadt versucht auch mehr im eigenen Besitz zu bauen oder Imoblien zu erwerben, dass ist soweit auch alles sinnvoll aber es wird immer wieder die Steuerungsfunktion vergessen, wenn die Attraktivität eines Standortes übermäßig hoch ist, muss man dort doch nachbessern. Lange hat man versucht die Stadt durch finanzielle Misswirtschaft, Vermüllung, enorme Kriminalität, behördliche Inkompetenz bsp. eher abschreckend zu positionieren aber die ganzen Hipster und Möchtegern sich Entfalter kommen trotzdem massenhaft. Während in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern bald kaum noch jemand wohnt.

  92. 51.

    Hören sie doch endlich auf ihren neoliberalen Blödsinn hier tausend mal wiederzukäuen! Es kann nicht jeder Eigentum ansparen! Alleinerziehende und Aufstockern ist das unmöglich oder ich zahle statt Miete an die Bank. Toll!

    Und nur weil es woanders noch schlechter ist weil dort statt Demokratie Neoliberalismus herrscht wird es hier davon nicht besser.

  93. 50.

    Also, ich kann ja die Frustration und die Verunsicherung vieler betroffener Mitnehmer, Anwohner und Bürger nachvollziehen, die Kritik ist in vielen Belangen ja auch begründet. Dennoch sehe ich das primäre Versagen, bei der Stadt und dem Land. Das diese Dramatisierung des Immobilienmarktes überhaupt erst so enstand, ist auf eine völlig falsche Politik bzw. ein falsches Agieren im Bereich Immobilien, Wohnraum und Stadtentwicklung durch die politik in den vergangenen Jahren zurückzuführen. Bei anderen Auswüchsen und strategischen aber legalen Trickserein, der Immobilienwirtschaft, ist die Politik gefordert, auch dort bessere Rahmenedingungen zu schaffen. Aber Enteignung selbst wenn man ja Entschädigen will, ist einfach kein legitimes Mittel. Und wenn man sich die Demos, Aktionen und Proteste aktuell ansieht, habe ich den Eindruck, dass dort die extemen Linken versuchen das ganze zu instrumentalisieren.

  94. 49.

    Nee, spuken tut es ganz woanders. Meistens in den Hirnen von Leuten, die von Verstand faseln ohne ihren einzusetzen.

    Wer ernsthaft die Situation in der BRD heute mit der in der DDR vor 1989 vergleicht dem spreche ich ab dass er seinen Verstand einsetzt.

  95. 48.

    Die Investoren spielen mit Berlin nur Monopoly. Daher wird es auch so extrem teuerer.

    Bald sind wirklich nur noch Hotels da und wir Mieter gehen bankrott wie bei Monopoly.

  96. 47.

    Dank rot-rot-grün vermieten die städtischen Wohnungsgesellschaften nur noch mit WBS. Man hat also als Normalverdiener gar keine Chanche mehr reinzukommen, Wohnungsgenossenschaften nehmen nur noch Familienangehörige auf.

    Es hilft nur Neubau mit einem Vorrecht für Berliner und endlich wieder Wohnungen ohne WBS für Normalverdiener anbieten.
    Wenn Wohnungen der Deutschen Wohnen aufgekauft werden hilft zwar den Mietern, aber das ist ein geringer Prozentsatz verglichen zu allen Berlinern.

  97. 46.

    Die Immobiliengesellschaften nutzen die Rahmenbedingungen der Gesetze aus, die der ehemalige Juso-Vorsitzende und spätere Bundeskanzler Gerhard Schröder und der grüne Außenminster Joska Fischer und ihre damaligen Abgeordneten von SPD und GRÜNEN/Bündnis90 im Deutschen Bundestag erlassen haben. Und CDU/CSU sowie FDP und AfD haben bis heute nicht ernsthaft versucht diese Gesetze zu ändern.

    Wohnungsbauvereine und Genossenschaften ermöglichen günstiges Wohnen. Dieser Weg sollte politisch unterstützt werden.

  98. 45.

    Berlin die Hauptstadt der Protestler. Wollen die alle billig wie auf dem Lande, im Zentrum wohnen? Die sollen mal vergleichen, was in anderen Ländern in Hauptstädten zu zahlen ist. Vor allem nicht immer böse mit dem Finger auf die oben zeigen und sich an die eigene Nase fassen. Spare in der Zeit dann hast du....später eine Eigentumswohnung/ Haus.

  99. 44.

    In der BRD gab es ebenfalls staatlichen Wohnungsbau, Steuerbefreiung von bestimmten Wohnungsunternehmen usw. und die BRD ist bekanntlich nicht gescheitert.

  100. 42.

    Man sollte nicht von Verstand fabulieren wenn man es nicht schafft selbigen einzusetzen. Wer die Situation in der BRD im Jahre 2019 mit der in der DDR der Jahre vor 1989 gleichsetzt dem spreche ich Verstand ab. Verstand kommt nämlich von verstehen.

    "Fähigkeit zu verstehen, Begriffe zu bilden, Schlüsse zu ziehen, zu urteilen, zu denken"

  101. 41.

    Zum Thema, das selbst auch am Stadtrand die Wohnungen zu teuer sind. Dann sollte sich die Wut doch gegen die Politik richten, die es nicht geschafft hat, den Rahmen so zu setzen, dass der Wohnungsbau mit dem Bevölkerungswachstum schritt hält. Dieser Rundumschlag gegen die Wirtschaft und Unternehmen ist so durchsichtig, wer da wieder seine Interessen vertritt. Darüber hinaus, ist der Wohnungsmarkt alles andere als frei, sondern überschwemmt mit Vorschriften und Regulierungen. Würde man mit günstigen Wohnungen noch was verdienen, würde sie jemand bauen. Aber günstig bauen ist nicht mehr möglich.

  102. 39.

    Fragen sie doch mal die Mieter der DW, was "die großen Gesellschaften" unter "sanieren" verstehen. "Saniert" werden da ausschließlich die Bilanzen.

  103. 38.

    Jaja.
    Da muss ich noch anmerken, dass trotz staatlichem Wohmungsbau man in der DDR schon mal 10-15 Jahre auf eine Wohnungszuweisung gewartet hat. Zum Teil sogar im eigenen Haus.
    Dieweile waren die Kinder groß und brauchten kein eigenes Zimmer mehr sondern eine eigene Wohnung.
    Es gab Fälle, wo Geschiedene noch nach Jahren in einer Wohnung zusammen lebten , Zimmer aufgeteilt, mit gemeinsam genutzter Küche und Bad.

    Und 30 Jahre nach dem Scheitern der DDR fällt gewissen Leuten nichts Besseres ein als Enteignung.

    Unglaublich.

  104. 36.

    Selbst in Marzahn/Hellersdorf wird schon kräftig Wohneigentum gebaut zB „Eichhorst14“(186 Eigentumswohnungen) Preis: Quadratmeterpreise zwischen 3.300 Euro und 4.600 Euro. Mondpreise.

    https://www.lichtenbergmarzahnplus.de/spatenstich-fuer-eigentumswohnungen/

  105. 35.

    Nein aber es gibt ein Recht auf menschenwürdiges Wohnen, notfalls müssen Gesetze erschaffen werden.

    "...entwickelt mal ein wenig Verständnis für Wirtschaft und Markt..."

    Hatten wir, nun haben wir das Ergebnis.

  106. 34.

    Es geht hier nicht um Wohnungsbau, sondern um den Raubzug börsennotierter Ausbeuter und bezahlbare Mieten!

  107. 33.

    Man merkt wieviel Ahnung und Wissen sie über Politik im allgemeinen und über das Thema im speziellen haben. Null.

    Es war nicht "der" Senat, der die Wohnungen verkaufen mußte, es waren die Senate nach Diepgen und Landowsky, nachdem der Senat unter Diepgen Berlin in eine Milliardenpleite getrieben hat. Man durfte die Scherben zusammenkehren.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Bankenskandal

  108. 32.

    Die staatliche Wohnungspolitik in der BRD bis 1990, zusammen mit der Wohnungsgemeinnützigkeit, hat der breiten Bevölkerung günstiges Wohnen ermöglicht. Bis dann alles verscherbelt und privatisiert wurde. Diese Privatisierung hat die jetzigen horrenden Mietpreise bundesweit verursacht.

    Auch in Berlin wurde Privatisiert und landeseigene Grundstücke verscherbelt. Jetzt stehen da Eigentumswohnungen, Hotels und anderer Murks.

    Logischerweise muss wieder Rekommunalisiert werden und die Wohnungsgemeinnützigkeit wieder in der einen oder anderen Form eingeführt werden.

  109. 30.

    Entschädigung: Der Wert der Bausubstanz an sich ist ein realistischer Wert, minus der Abnutzung über die Jahre. Entgangene zukünftige Mieteinnahmen sind vielleicht ein frommer Wunsch, aber soweit zB im Falle der DW unter dem Strich kein Minusgeschäft gemacht wurde, gibt es keinen Grund zukünftige Einnahmen fürs Nichtstun zuzusprechen.

    Soll heissen, die DW wird die Wohnungen zu bestimmten Preisen erworben haben. Jedenfalls unter diesen Ankaufspreisen wird wohl nichts gehen.

    Die DW wird aber bereits Gewinne erwirtschaftet haben. Von daher gibt es auch keinen Grund, als mit mehr als dem Ankaufspreis zu entschädigen.

  110. 29.

    Wer was auch immer enteignen möchte, hat nicht zu Ende gedacht. Er kennt auch nicht die Geschichte der DDR. Enteignung löste noch nie auf dieser Welt Probleme. Sie verschärfte sie nur. Nur eIn Blick in die Altstadt von Havanna belegt dies.

  111. 27.

    Bert

    Das sind genau die Wahrheiten, die man im Arbeiter- und Bauernstaat Berlin nicht hören will.

  112. 26.

    Nach dem die staatliche Wohnungsverwaltung in der DDR schon so gut funktioniert hat, versucht man es einfach 30 Jahre später nochmal. Vielleicht klappts ja diesmal.

  113. 25.

    Die Häuser mit den Wohnungen, z.B. Frankfurter Allee müssen dringend saniert werden, wenn man dort vorbeifährt sieht man den desolaten Zustand. Wer soll's machen, wenn nicht die großen Gesellschaften, bevor sie komplett verkommen, die Enteignung ist der falsche Weg. Sanierung kostet.
    Bei Enteignung werden sie wahrschein diese Ruinen bald abgerissen... für neue Bauten in Alex-Nähe... um 1.500 Euro Miete. Leute denkt nach!

  114. 24.

    Ich möchte noch rasch an die "verblichenen" Gesellschaften Gagfah und GSW erinnern, die von Vonovia geschluckt wurden. Ich bin für die Enteignung ALLER Wohnungsgesellschaften, die jetzt noch oder zwischenzeitlich von Heuschrecken geschluckt wurden und nicht mehr in kommunaler Hand liegen sondern börsennotiert sind. Der Rückkauf ist zu teuer, belastet unser Steuersystem, sofern er nicht zum Preis des Aufkaufs geschieht, also folgerichtig Enteignung, wenn dem Gewinnmaximierer der geringere, ursprüngliche Preis nicht reicht. Die Gewinne der Jahre seither haben sie eh eingestrichen.

    Aus, vorbei - mit Wohnungen wird nicht gespielt. Netter Versuch, aber der muss jetzt gescheitert sein!

  115. 23.

    Nein, ich z.B. war für eine Randbebauung ders Tempelhofer Feldes (es ist ja groß genug) und demonstriere heute trotzdem/ demzufolge/ auch mit ....

  116. 22.

    Tja, leider ist das in diesem Fall njcht ganz so leicht... Selbst im äußerten Stadtrand ist es zu teuer für normalverdiener

  117. 21.

    Das sind bestimmt die gleichen Leute die hier demonstrieren die auch gegen eine Bebauung des Tempelhofer Feld demonstriert haben. Übrigens hat Rot / Rot die Wohnungen vorher verscherbelt und nun wollen sie enteignen. Was ist nur aus Berlin geworden.

  118. 20.

    Leute, es gibt kein Grundrecht der Welt, wonach man in bester Innenstadt Lage für praktisch Lau leben kann. Es ist die normale Entwicklung, das man entweder schaut, wo man das Geld her bekommt oder weiter hinaus zieht. Es gibt unzählige Familien, die damit kein Problem haben. Aber wieder fühlt sich in Berlin jemand verletzt und brüllt so lange, bis man seinen Willen bekommt. Die Politik hat mal wieder verschlafen und eure linken Demos und Aktionen bringen gar nichts, entwickelt mal ein wenig Verständnis für Wirtschaft und Markt...

  119. 19.

    Ich kann nicht verstehen, wie man sich die Situation hier so schön reden kann. Das wir ernsthaft über Enteignung diskutieren, ist sowas von unwürdig. Zu mal die Mehrheit der Wohnungen in Berlin nicht in Hand großer Gesellschaften sind, sondern kleiner Vermieter. Wohnungen entstehen durch dieses Vorgehen auch nicht. Aber der Schaden ist schon entstanden, die ersten Investoren, die hier Wohnraum schaffen wollten, springen schon ab. Und die Politik heißt diesen Schwachsinn noch gut. Auf ins sozialistische Berlin.

  120. 18.

    Gestern ist ja mein Kommentar nicht veröffentlicht worden, also hier nochmal.

    Recht auf Wohnen ins Grundgesetz aufnehmen. Spekulationsverbot für Immobilien und Grundstücke in die Verfassung aufnehmen. Hohe Strafen ohne Bewährung für Zuwiderhandlung.

  121. 17.

    Erst verkauft der Senat alles und freut sich über das Geld und dann wollen sie "enteignen"
    Hier stimmt doch was nicht. Irgendein Herr Taturi der2015 schon Stress gemacht hat folgen nun wieder tausende von Jüngern die da meinen wenn sie demonstrieren wird alles besser. Der Senat wischt sich mit einen Volksendscheid den Hintern ab, siehe Tempelhofer Feld.

  122. 16.

    Den Politikerinnen muss endlich deutlich gemacht werden, dass auch Geflüchtete ein Recht auf menschenwürdiges Wohnen in Berlin haben und nicht nur deutsche Rentner.

  123. 15.

    Lieber heute raus zur Demo als morgen raus aus der Wohnung.

  124. 14.

    Die zunehmende Gentrifizierung ist seit Jahren bekannt. Kritische Stimmen zu dem Thema wurden, unter anderem in den, vom Senat für Stadtentwicklung finanzierten QM-Gebieten, als
    unrealistisch bezeichnet und so indirekt eine weitere Verdrängung der Bürger aus Ihrer Kiezen vom Senat nicht nur akzeptiert, sondern auch finanziert.

  125. 13.

    So ziemlich alle Medien haben über die vorgesehene Demonstrationen berichtet. Berlin hat sehr viele Mieter/innen. In Berlin gibt es viele alleinstehende Menschen sowie Menschen mit bescheidenem Gehalt und geringer Rente. Also sehr viele Berlinerinnen und Berliner die einen sehr erheblichen Anteil ihres Einkommens für Miete ausgeben müssen. Diese Tendenz ist weiter steigend. Das Wetter ist trocken, nicht zu kalt und nicht zu warm. Wenn heute nach Polizeiangaben nicht mindestens 25.000 Bürgerinnen und Bürger auf der Demonstration ihre Meinung kundtun ist der Leidensdruck noch nicht groß genug. Auch wer heute noch günstig wohnt kann sich nicht sicher ob dies auch 2024 noch so ist. Daher gehen wir zum zweiten Mal im Leben heute zu einer Demonstration. Eigentlich müssten heute 50.000 Menschen erscheinen.

  126. 12.

    ... bleiben Sie mal ruhig in dem Glauben.
    Es wird nach einem realistischen Wert enteignet werden müssen. Wenn man Pech hat, wird man auch entgangene zukünftige Mieteinnahmen entschädigen müssen. Billig wird es nicht.

  127. 11.

    "nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten die Immobilien der Konzerne enteignen können" und die vom Gericht festgesetzte Entschädigung war sehr weit geringer als behauptet, weil die Richter dem elementaren Bedürfnis nach Wohnen einen höheren Rang als spekulativen Gewinnerwartungen beimaßen.

  128. 10.
    Antwort auf [SB] vom 05.04.2019 um 19:03

    "The great replacement" macht keinen Sinn, deswegen ist es Quatsch! Oder verstehe ich Sie falsch?

  129. 9.

    Wir schreiben das Jahr 2025. Der grün-rote Senat unter Bürgermeisterin Antje Kapek hat nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten die Immobilien der Konzerne enteignen können. Die für die Finanzierung notwendigen Gelder fehlten leider für den nötigen sozialen Wohnungsbau. Die Privatwirtschaft scheut aufgrund der Enteignungen den Bau von Wohnungen.
    Die Wohnungsknappheit spitzt sich weiter zu. Alleinstehende Rentner sitzen auf ihren 80m2, weil sie eh keine neue kleinere Bleibe finden würden. Wer Glück hat und arm ist, bekommt eine etwas heruntergekommene Wohnung mit WBS zugeteilt. Aber lieber schlecht Wohnen in Berlin, als gut in der Uckermark.

  130. 8.

    Vor Dingen wie dem Mindestlohn wird immer eindringlich gewarnt. Aber vor dem Scheitern von Marktspekulationen wie Lebensversicherung, Riester-Rente und dem Platzen von Immobilienblasen will immer keiner vorher gewusst haben, dass das möglich sei. Weil die mitverdienen wollen.

  131. 7.

    Anders formuliert: Ich hab keine Ahnung,behaupte aber einfach mal irgendwas. War zu erwarten.

    Erinnert mich an die apokalyptischen Vorhersagen bevor der Mindestlohn eingeführt wurde.

  132. 6.

    Nein, schiebe ich nicht hinterher. Mit etwas ökonomischem Verständnis kommt man aber vielleicht auch selbst drauf.
    Na dnn viel Spaß beim Wundern!

  133. 5.

    Eine Erklärung für diese unsinnige These schiebst du bestimmt noch hinterher.

    Richtige Veränderungen können leider nur auf Bundesebene stattfinden.
    Dokutip: "Akte D - Das Versagen der Wohnungspolitik"

  134. 4.

    ... es wird wohl so kommen, dass die Mehrheit der Berliner die Enteignungen befürworten werden.
    Die gleichen Leute werden sich dann wundern, dass bei Wohnungsbesichtigungen nicht mehr 30 Leute kommen, sondern 300.

  135. 3.

    Ich bin dabei hoffentlich wachen sehr viele Menschen auf um diese Spekulanten in die Schranken zu weisen wenn ein ganz normaler Bürger keine bezahlbare Wohnung trotz Arbeit findet dann ist etwas falsch in diesem Land dabei spreche ich noch nicht einmal die einkommensschwachen Menschen an diese haben überhaupt keine Chance mehr auf bezahlbaren Wohnraum deshalb muss man jetzt sofort diese Preistreiberei stoppen sonst nimmt es ein schlimmes Ende und es gibt dann wahrscheinlich Obdachlosencamps weit weg von Berlin diese Rechnung für Spekulanten darf nicht aufgehen also raus auf die Straße

  136. 2.

    Die Flut an spekulativem Kapital verteuert das Wohnen künstlich. Das nennt man auch eine spekulative Blase. Und wir Mieter werden sie hoffentlich bald zum platzen bringen!

  137. 1.

    Die fehlende Kommunikation mit den Mietern ist weder Zufall noch ein individuell begangener "Fehler", sie hat System. Dieses liegt begründet in der Börsennotierung der Gesellschaft. Schon vom Grundsatz her ist eine Aktiengesellschaft auf das Maximum des Erzielbaren aus, andernfalls der Vorstand sich ein Versagen und ein Hintergehen der Aktionäre nachsagen lassen muss.

    Wer das Grundrecht auf Wohnen akzeptiert, kann nicht gleichzeitig der Börsennotierung des Vermieters das Wort reden. Das schließt sich wirklich aus.

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