Schweinemastanlage Tornitz (Quelle: rbb/Brandenburg aktuell)
Bild: rbb/Brandenburg aktuell

Debatte über Massentierhaltung in Tornitz - Wirkungslose Antibiotika durch Schweinemast-Anlagen?

Brandenburgs größte Schweinemastanlage in Tornitz belastet Umwelt und Anwohner – möglicherweise auch mit multiresistenten Keimen. Die Aufsichtsbehörden schieben amtliche Messungen dazu auf die lange Bank. Von Robin Avram

Bevor Tierärztin Claudia Preuß-Überschär über die Gefahren durch multiresistente Keime spricht, und bevor es um kontaminierte Gülle und Abluft geht, um die Angst, dass Antibiotika nicht mehr wirken wegen einer gigantischen Tiermastanlage in der Nachbarschaft - erklärt die energische Dame im schwarzen Hosenanzug erst einmal, was das ganze mit der Würde der Schweine zu tun hat. Schweine seien sehr mobile, sehr intelligente Tiere, sagt sie. Und ihre energische Stimme wird dabei warm. Das deutsche Tierschutzgesetz trage dem inzwischen erfreulicherweise Rechnung. "Auch Schweine haben inzwischen", sagt Preuß-Überschär, "per Gesetz das Recht auf ein gutes Leben."

Rund 50 Menschen hören am 5.April 2019 in Vetschau (Oberspreewald-Lausitz) bei einem Fachgespräch zum Thema Antibiotikaresistente Keine und große Schweinemastanlagen zu (Quelle: Robin Avram / rbb)
Zur Schweinemastanlage hat fast jeder Vetschauer eine Meinung - oft keine gute. | Bild: rbb

Die Tierhaltungsexpertin des Bündnisses "Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft" leitet so ihren Vortrag vor rund 50 Vetschauer Bürgern ein. Sie sind an diesem Montagabend auf Einladung der Brandenburger Grünen-Fraktion ins Dachgeschoss des "Alten Brauhaus" gekommen. Die Botschaft der Tierärztin an ihr Publikum: Es gibt Gesetze, die sind auf eurer Seite. Der Zeitgeist, er ist auf eurer Seite. Weil die Richtlinien für die Schweinemast in Deutschland laut einem Gutachten gegen das Tierschutzgesetz verstoßen, könnte das Bundesverfassungsgericht sogar einer Klage des Landes Berlins Recht geben, und das Geschäftsmodell der Massentierhaltung in Frage stellen.

Doch diese Bürger im strukturschwachen Landkreis Oberspreewald-Lausitz haben ganz andere Erfahrungen gemacht. Sie haben das Gefühl: Politik und Aufsichtsbehörden haben lange mit einem regional bedeutsamen Steuerzahler und Arbeitgeber gekungelt – und sich einen Dreck darum geschert, was für gravierende Auswirkungen die örtliche Schweinemastanlage für Anwohner und Umwelt hat. Nach all dem, was inzwischen ans Tageslicht gekommen ist, muss man sagen: Die Wut dieser Menschen ist nachvollziehbar.

Einer der größten Schadstoffemittenten

Der von Wald umgebene Tierzuchtbetrieb zwischen den Vetschauer Ortsteilen Tornitz und Lobendorf hält gleich zwei Superlative: Mit rund 51.000 Schweinen ist die "Bolart Schweineproduktionsanlage" die größte ihrer Art in Brandenburg. Und mit 114 Tonnen Ammoniak-Austoß im Jahr 2016 ist die Anlage zudem einer der größten Schadstoffemittenten Brandenburg. Die hier versammelten Anwohner wissen aus leidvoller Erfahrung: Diese Anlage stinkt zum Himmel. Und nicht nur das: Ihr Ammoniak hat laut einem Gutachten des Nabu die umliegenden Böden versauern lassen und den umliegenden Wald stark beschädigt. "Früher haben wir im Wald körbeweise Pfiifferlinge gesammelt. Heute findet man da nichts mehr" erzählt ein Anwohner.

Richtig entsetzt und wütend ist ein Großteil der rund 8.000 Vetschauer Bürger jedoch erst, seitdem bekannt ist, dass aus einem undichten Güllebehälter der Schweinemastanlage Kot austritt - und damit das Grundwasser der Umgebung verseucht. Diesen Zusammenhang hat das Landesamt für Umwelt (LfU) Ende März auf Nachfrage des rbb klargestellt. Viel zu spät, finden die Bürger, denn die lokale Wasserbehörde hatte schon vor einem knappen Jahr vielfache Grenzwertüberschreitungen für die Schadstoffe Nitrat, Sulfat und Ammonium im Grundwasser festgestellt - sah aber keinen Zusammenhang mit der Schweinemast. Selbst, nachdem Ende 2018 bei einer Dichtemessung herauskam, dass ein Güllebehälter der Anlage leckt und saniert werden muss, zweifelte Landrat Siegurd Heinze (parteilos) einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Schweinegülle und Grundwasserschaden an.

Und auch jetzt, zwei Wochen nachdem das LfU ein Machtwort gesprochen hat, stellt die Untere Wasserbehörde auf Durchzug. "Zu den vom LfU gemachten Aussagen liegen dem Landkreis derzeit noch keine Informationen vom LfU selbst vor", schreibt der Landkreis auf Anfrage von rbb|24. Man müsse erst weitere Messungen anstellen. Auch die Umweltdezernentin des Landkreises, Grit Klug, nimmt den Betreiber in Schutz: Bei Kontrollen habe die Anlage stets einen sauberen und ordentlichen Eindruck gemacht, beteuerte sie kürzlich im Kreistag.

Ein Schweineleben in Tornitz

Sauber und ordentlich – das klingt in den Ohren der Tierärztin Claudia Preuß-Überschär wie Hohn. "Menschen, die in der unmittelbaren Umgebung einer solchen Mastanlage leben, haben natürlich ein höheres Risiko, sich einen MRSA oder einen anderen multiresistenten Keim aufzutun," sagt sie im Dachgeschoss des "Alten Brauhauses" entrüstet.

Und hier lenkt Tierärztin Preuß-Überschär die Aufmerksamkeit ihrer Zuhörer auf die Würde der Schweine - beziehungsweise auf die Missachtung dieser Würde. Als sie davon spricht, was für ein Leben Schweine haben, die in riesenhaften Zuchtbetrieben wie in Tornitz zur Schlachtreife gezüchtet werden, schleicht sich Wut in ihre Stimme, werden ihre Gesten energisch. "Diese Schweine haben kein Leben", sagt sie. "Jedenfalls nicht in dem Sinne, das sie ihre persönlichen Bedürfnisse ausleben können. Die sehen kein Tageslicht, die können sich kaum bewegen, die haben keine Möglichkeit, ihre Ferkel zu bemuttern. Nur, wenn sie zum Schlachthof gefahren werden, sehen sie Tageslicht – zum einzigen und letzten Mal."

"Mickerlinge" anfälliger für Krankheiten

Alles in der Schweinezuchtanlage in Tornitz ist auf größtmögliche Effizienz ausgerichtet. 0,75 Quadratmeter billigt der Betrieb jedem Schwein zu - das ist der gesetzliche Mindest-Standard. Die Tiere stehen dicht an dicht auf Beton-Spaltböden, durch die Urin und Kot durchgetreten werden können.

Schon zu Beginn ihres Schweine-Lebens fängt der Stress für die Tiere an. Bis zu 30 Ferkel bekomme eine Sau im Laufe ihres sechs Monate währenden Lebens. "Die Tiere bekommen viel mehr Ferkel als sie Zitzen haben", erklärt Preuß Überschär. "Die Ferkel müssen schon immer kämpfen, damit sie Platz haben bei der Mutter. Zudem werden sie viel früher vom Stillen abgesetzt. Hinzu kommt, dass die Tiere durch diese Enge im Stall einem erheblichem Stress ausgesetzt sind. Die dadurch ausgeschütteten Stresshormone bewirken eine Supression des Immunsystems. Das alles zusammen bedeutet, dass sie mickriger sind, wir sprechen auch von Mickerlingen. Die sind natürlich anfälliger für Krankheiten als robuste, große, kräftige Jungtiere."

Je größer die Anlage, desto häufiger multiresistente Keime

Diese Haltungsbedingungen sind laut der Tierärztin die Erklärung dafür, dass in großen Mastbetrieben wie in Tornitz Tiere häufiger krank werden. Deshalb werde in großen Betrieben meist wesentlich mehr Antibiotika eingesetzt als in kleineren Betrieben.

Die Bauernverbände haben diesen Zusammenhang lange bestritten, sagt Reinhild Benning, die als zweite Referentin des Abends in Vetschau Zusammenhänge erläutert. Seit 15 Jahren beschäftigt sich Benning für die NGOs Germanwatch und BUND mit Agrarpolitik und den Folgen der Massentierhaltung.

Benning sagt: "Wir wissen inzwischen aus einer Langzeitstudie, dass die größten Schweinehaltungen auch den größten Antibiotikaverbrauch haben. Jeder Antibiotika-Einsatz bringt Resistenzen mit sich, deshalb gibt es in den größten Anlagen auch die meisten Resistenzen."

Eine Langzeitstudie der Tierärztlichen Hochschule Hannover aus dem Jahr 2013 gibt Benning Recht. In vergleichsweise kleinen Schweinhaltungen mit weniger als 500 Tieren konnten die Autoren bei jeder vierten Herde multiresistente LA-MRSA-Keime nachweisen. In Anlagen mit mehr als 5.000 Schweinen waren hingegen mehr als 70 Prozent der Herden mit LA-MRSA besiedelt. Seither ist die Menge eingesetzter Antibiotika in Tiermastanlagen insgesamt zwar gesunken - aber manche Reserveantibiotika werden sogar noch häufiger eingesetzt als vor sechs Jahren.

Rund 2.400 Todesfälle durch resistente Keime

Laut Robert-Koch-Institut (RKI) sterben in Deutschland allerdings jedes Jahr rund 2.400 Menschen durch Infektionen, gegen die kaum ein Antibiotikum mehr wirkt - weil sie sich mit antibiotikaresistenten Keimen infiziert haben. Gefährdet sind Menschen mit eingeschränkter Immunabwehr, also Schwerkranke, Senioren - aber auch Kleinkinder.  

Dass antibiotikaresistente Keime aus Tiermastanlagen auch auf Menschen übergehen, ist laut einer Studienübersicht des RKI nachgewiesen. Besonders gefährdet sind die, die beruflich mit Tieren zu tun haben: Rund 80 Prozent der Landwirte, die Tiermast in MRSA-positiven Anlagen betreiben, tragen demnach den Keim in sich - weil sie ihn über den Stallstaub eingeatmet haben. Weiter heißt es dort: "LA-MRSA erweisen sich in Regionen mit einer hohen Dichte an Schweinemastanlagen zunehmend als ein wichtiger Erreger von Infektionen." Eine Untersuchung in Niedersachsen zeigte: In Einzelfällen infizierten sich auch Menschen ohne Nutztierkontakte, jedoch mit Wohnsitz in Nachbarschaft zu Mastanlagen.

Kann es sein, dass LA-MRSA-Keime aus dem leckgeschlagenen Güllebehälter des Schweinemastbetrieb längst ins Grundwasser rund um Tornitz gelangt sind? Dass sich auf den Feldern, in dem die Gülle aus der Tiermast ausgebracht wird, ebenfalls multiresistente Keime befinden - mit denen sich die Menschen potentiell infizieren können? Dass die Abluftanlage ebenfalls Keime in die nähere Umgebung pustet? Die Fachreferenten Preuß-Überschär und Benning halten das für wahrscheinlich.

Eine Anwohnerin fragt besorgt: "Die Gülle wurde auch in der Nähe von Wohnhäusern ausgebracht, das habe ich mit eigenen Augen gesehen. Auch ein Spielplatz ist da in der Nähe. Gibt es da keine Vorschriften, die das verbieten?" Nein, entsprechende Gesetze gebe es noch nicht, sagt Benning. Manche Landkreise in Deutschland machten Tiermastbetreibern aber Auflagen - die sollte es dringend auch für die Tornitzer Schweinemast geben, fordert der Grünen-Landtagsabgeordnete Benjamin Raschke.

Grundwasser-Untersuchung nicht vorgesehen

Um Handlungsdruck zu erzeugen, braucht es aber zunächst einmal den Nachweis, dass die Schweinemastanlage multiresistente Keime verbreitet.

Doch obwohl das Grundwasser rund um Tornitz laut LfU nachweislich mit Ammoniak und Nitrat aus der Tiermast belastet ist, sieht der Landkreis Oberspreewald-Lausitz keine Veranlassung, das Grundwasser auch auf die Belastung mit multiresistenten Keimen zu untersuchen. "Untersuchungen von Antibiotikarückständen oder multiresistenten Erregern sind nicht Bestandteil der Düngeverordnung," heißt es auf Anfrage von rbb|24. Daher sei eine solche Untersuchung nach aktuellem Stand auch nicht vorgesehen.

Düngeverordnung hin oder her - mehrere Bundesländer haben inzwischen Messreihen für multiresistente Keime in der Nähe von Klär- und Tiermastanlagen durchgeführt. Kürzlich legte das niedersächsische Umweltministerium einen entsprechenden Abschlussbericht vor. Darin steht: An jeder zweite beprobten Stelle fanden sich multiresistente Keime.

Nach der Diskussionsveranstaltung stehen die Vetschauer Bürger beisammen am Buffet und diskutieren aufgeregt über die Untätigkeit der Politik - und darüber, was sie selbst tun können. Die beiden Fach-Referentinnen habe eine klare Haltung: Der Tornitzer Schweinemastanlage, sagen sie, sollte am besten geschlossen werden.

Beitrag von Robin Avram

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7 Kommentare

  1. 7.

    Glauben Sie allen ernstes was Sie da behaupten. Ich wiederhole hier nocheinmal 51000 Schweine werden in kleinen Käfigen gehalten und unterstehen einer ständigen Kontrolle. Unter anderem mit der Versorgung durch Antibiotika. Hier wird nicht die Wirklichkeit erdreht und es ist ein Verbrechen was da geschieht. Tierquälerei wird zwar nur als Sache gehandelt und die Masttierbetreiber lachen sich eins ins Fäustchen, da Ihnen nichts vorzuweisen ist. Noch. In unseren Krankenhäusern besteht dringend Handlungsbedarf, das sich multiresistente Keime nicht ungehindert ausbreiten können. Darüber stimme ich mit Ihnen sogar überein. Tut aber nichts zur Sache bei dieser Schweinerei. Hohe Dosen von Antibiotika in Billigfleisch ist längst bewiesen. Männer bekommen angeschwollene Brüste bei zu hohem Verzehr von Schweinefleisch. Ist nur ein Beispiel. Und Sie wollen all das nur auf die Menschen selbst abschieben? Ach ja, von enormen Geschmacksunterschied bei gut gehaltenen Schweinen ganz zu schweigen.

  2. 6.

    Die wirklichkeit wird wieder komplet verdreht. In solche Betrieben im Osten werden fast immer Tieren mit ein Sehr hohe gesundheitsstatus gehalten, was im Westen und in Kleine Betrieben fast unmoglich ist. Auch Findet all in all out principe statt, was beinhaltet das nach jede runde komplett gereinigt und desinfiziert wird. Die meiste ubertragungen von die Antibiotica Multiresistente Keimen Findet statt in Krankenhauser mit Menschen da die Reinigung desinfection da zu wunschen uber last. Auf solche Tierhaltungsanlagen mit hohe Gesundheit werden oft viel weliger Medikamenten genutzt, im verhaltnis bei menschen. So die multiresistente Keimen kommen hauptsachlich von Menschen selber ab.

  3. 5.

    Das ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Sauerei
    Das soetwas überhaupt gestattet wird vom Staat oder Land

  4. 4.

    Stimme Ihnen vollkommen zu. Wenn ich mir im Kühlregal das Billigfleisch angucke, denke ich gleich an die Sendungen, in denen die Tierquälerei in der Massentierhaltung gezeigt wird . Allerdings bin ich mir auch bewusst, dass ich nicht weiß, wie die Tiere lebten, deren teureres Fleisch ich kaufe. Leider fehlt mir die Möglichkeit, mir direkt einen Bauern auf dem Land zu suchen, wo ich mir selbst ein Bild machen kann.

  5. 2.

    Da muss man an mehreren Fronten vorgehen. Einerseits muss jeder einzelne ehrlich gegenüber sich selbst sein und nicht nur gegen Massentierhaltung unterschreiben, sondern das Sonderangebot „Schnitzel“ im Discounter meiden und stattdessen hochwertiges Fleisch kaufen. Auch müssen Gesetze her, die die Fleisch- und auch Milch-Produktion für den Export untersagen. Wir brauchen Qualität für unsere eigenen Verbraucher für Preise, von denen die Landwirte leben können. Weniger Tiere, bessere Haltung, faire Preise. Leider steht häufig das „Fressen über der Moral“ und die Aussicht auf Gewerbesteuer macht die Errichtung solcher Anlagen oft erst möglich.

  6. 1.

    51.000 Schweine in dieser größten Schweinemastanlage Brandenburgs. Unfassbar. Hat das Bundesland außer Sklavenschweine auch noch anderes zu bieten? Tierquälerei auf höchstem Niveau. Mit Erlaubnis von Politikern und Aufsichtsbehörde. Eine Schmierenkomödie sondergleichen. Aber bevor ich nun hier kritisiert werde, hinzuzufügen sei auch das Bundesland Niedersachen und natürlich auch das vorzeigeländle Bayern mit seiner katastrophalen Kuhhaltung. Ich kann die Empörung dieser Gemeinde in Oberspreewald-Lausitz sehr gut verstehen und auch nachvollziehen.

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