Gedenkstätte ehemaliges KZ Sachsenhausen (Quelle: dpa/Ingo Schulz)
Bild: dpa/Ingo Schulz

Sicherheitsdienst mit rechtsextremen Kontakten - Brandenburger KZ-Gedenkstätten kündigen Wachschutz

Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten hat einer Wachschutzfirma mit Kontakten in die rechtsextreme Szene gekündigt. Der entsprechende Auftrag werde ab Sommer neu
ausgeschrieben, sagte Stiftungssprecher Horst Seferens am Mittwoch.

Der Sicherheitsdienst war bisher als Subunternehmen an den ehemaligen Konzentrationslagern Sachsenhausen und Ravensbrück in Oberhavel im Einsatz. Zuvor hatte die "Märkische Allgemeine Zeitung" darüber berichtet.

Im Februar sind Verbindungen des Chefs der Wachschutzfirma zur rechtsextremen Szene bekannt geworden. Die Stiftung wollte deshalb alle Wachfirmen vom Verfassungsschutz überprüfen lassen. Bisher lägen noch keine Ergebnisse vor, sagte Seferens. Die Sicherheitsdienste anderer Gedenkstätten sollen ebenfalls durch den Verfassungsschutz überprüft werden.

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5 Kommentare

  1. 5.

    Warum hat das so lange gedauert?

  2. 4.

    Haben sie den Unsinn den sie hier verzapfen mal bis zu Ende gedacht? Offensichtlich nicht oder sie haben eine merkwürdige, nein eher eine denkwürdige Einstellung zur FDGO.

    "Der Chef des fraglichen Sicherheitsunternehmens „Boxing Security“, Ronny S., ist in der rechtsextremistischen Cottbuser Szene tief verwurzelt. Auf Instagram posiert der Amateurboxer etwa in schwarzem T-Shirt mit aufgedrucktem Eisernen Kreuz und der Aufschrift: „Vize-Weltmeister ‘45“."

    Das sind also keine Kontakte IN die rechtsextreme Szene, das IST die rechtsextreme Szene!

    http://www.maz-online.de/Brandenburg/Sicherheitsfirma-eines-Cottbuser-Neonazis-bewacht-KZ-Gedenkstaette-Sachsenhausen

  3. 3.

    Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten hat einer Wachschutzfirma mit Kontakten in die rechtsextreme Szene gekündigt. Es geht doch darum, dass sie ihren Dienst sorgfältig nachgehen. Was wird heute nicht alles als rechts diffamiert. Sage ich heute etwas gegen den Mainstream bin ich gleich ein Rechter oder Antisemit.
    Denke mal der gesunde Menschenverstand der Bevölkerung wird den Politikern bei den Wahlen ein Denkzettel verpassen.

  4. 2.

    Hat zwar ganz schön gedauert aber ich freue mich! Offensichtlich ist eine Stiftung handlungsbereiter, was rechtsextreme Untriebe im gemeinsamen Zusammenhang angeht, als einige staatliche Institutionen!
    Könnte dies am fehlenden Korpsgeist liegen?

  5. 1.

    Sehr gute Idee. Jeder, der in der Sicherheit tätig ist, sollte vom Verfassungsschutz überprüft werden. Man glaubt zum Schluß gar nicht, wie wenige Firmen dann noch auf dem Markt sind.

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