Symbolbild_ Ein Man steht mit eiben E-Scooter an einer Straße (Bild: dpa/Ulrich Baumgarten)
Bild: dpa/Ulrich Baumgarten

Berliner Invalidenpark - Fußgänger protestieren gegen E-Scooter auf Gehwegen

Die Bundesregierung will Tretroller mit Elektroantrieb auch auf Gehwegen zulassen. Der Fußgängerverband Fuss e.V. hält das für höchst gefährlich und rief zu einer Protestaktion in Berlin auf. Auch die Verkehrssenatorin ist dagegen.

Der Fußgängerverband Fuss e.V. fordert, sogenannte E-Scooter nicht auf Gehwegen zuzulassen. Konkret gehe es um elektrisch betriebene Tretroller, die maximal zwölf Stundenkilometer schnell fahren können, erklärte Sprecher Roland Stimpel rbb|24 am Dienstag. Für Dienstagnachmittag rief der Verband zu einer Protestaktion in Berlin auf.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) will E-Scooter in Deutschland zulassen. Sie sollen rechtlich wie Fahrräder behandelt werden. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h sollen sie Radwege, und wenn es keine gibt, die Fahrbahn nutzen. Wenn sie langsamer als zwölf km/h fahren, sollen sie aber auch auf Gehwegen und gemeinsamen Geh- und Radwegen unterwegs sein dürfen. Letztere Gefährte sollen ab einem Alter von zwölf Jahren gesteuert werden dürfen. Alle E-Scooter müssen mit einem Versicherungsaufkleber ausgestattet sein.

Fuss e.V.: Gehweg würde attackiert

Diese geplante Elektrokleinstfahrzeuge-Zulassung auf Gehwegen gefährde vor allem die Schwächeren wie Senioren und Menschen mit Behinderung, besonders blinde Personen, kritisiert Fuss-Sprecher Stimpel. Auch Kinder nicht an der Hand zu führen, sondern herumlaufen zu lassen, werde dann gefährlich. Schließlich seien die Gefährte dreimal so schnell wie Fußgänger.

Gefährlich sei eine Zulassung für den Gehweg auch, weil das ein Tabubruch sei. "Der Gehweg als entspannter und sicherer Raum würde attackiert." Die Botschaft dahinter laute, so Stimpel: "Fußgänger brauchen keinen eigenen Raum. Dieser Restgruppe kann man alles zumuten." Dabei bräuchten eben gerade die Schwächsten diesen Schutzraum. Die maximal zwölf Stundenkilometer schnellen Roller seien "Spielzeuge, nicht Verkehrsmittel", heißt es in einer Mitteilung des Fuss e.V. Ähnlich wie fürs Fußballspielen sollte man dafür etwa nachmittags Schulhöfe öffnen, und nicht die Gehwege dafür freigeben.

Protest im Invalidenpark

Die Protestaktion fand am Dienstagnachmittag im Invalidenpark in Mitte neben dem Bundesverkehrsministerium statt. Aufgerufen hatten neben dem Fuss e.V. der Blinden- und Sehbehindertenverband, der Sozialverband Deutschland und der Berliner Seniorenbeirat.

Die Protestaktion finde statt mit Blick auf die nächsten Termine, an denen sich der Bundesrat mit der von Andreas Scheuer geplanten Verordnung befasse, erklärte Stimpel vorab. Am kommenden Montag steht das Thema E-Roller auf der Tagesordnung des Bundesrats-Verkehrsausschusses. Am 17.5. könnte das Bundesrats-Plenum die Verordnung beschließen, hieß es Anfang April von der Bundesregierung. Damals hatte bereits das Bundeskabinett die Regelungen beschlossen.

Berlin gegen E-Roller auf Gehwegen

Das Land Berlin werde sich im Bundesrat dafür einsetzen, dass E-Tretroller auf Bürgersteigen nicht zugelassen werden, sagte Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos) dem rbb. Zwar könne mit technischen Neuerungen wie dieser die innerstädtische Mobilität durchaus verbessert werden.

Allerdings müssten sich Fußgänger - und darunter gerade Kinder, Ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen - auf Gehwegen "frei und ungefährdet bewegen können", so Günther. "E-Tretroller auf Gehwegen konterkarieren diesen Anspruch." Zwar könnten solche neuartigen Elektrokleinstfahrzeuge die innerstädtische Mobilität durch attraktive Angebote verbessern, fügte Günther hinzu. Allerdings dürfe dies nicht auf Kosten schwächerer Verkehrsteilnehmer gehen.

Unfall mit E-Roller in Charlottenburg

Vergangene Woche hatte ein schwerer Unfall mit einem E-Scooter in Berlin-Charlottenburg die Debatte um die Fahrzeuge weiter angefacht. Ein 24-jähriger Mann war mit seinem E-Roller bei Rot über einen Fußgängerüberweg an der Straße des 17. Juni gefahren. Ein Kleinwagen fuhr bei Grün in Richtung Großer Stern, wie Zeugen berichteten. Das von einem 22-jährigen gesteuerte Auto und der Rollerfahrer stießen zusammen. Der Fahrer des E-Tretrollers erlitt eine schwere Kopfverletzung.

Auch die Argumentation von Fuss e.V.-Sprecher Roland Stimpel bezieht sich auf einen schweren Unfall mit einem E-Scooter: In Madrid sei die Erlaubnis für E-Scooter, auf Gehwegen zu fahren, wieder zurückgenommen worden. Grund war demnach, dass "eine junge E-Roller-Fahrerin auf dem Gehweg auf ihr Handy gestarrt und eine 90-jährige getötet hatte".

In Berlin gebe es zwar in der Innenstadt vergleichsweise breite Gehwege, sagte Stimpel. Doch in den Außenbezirken, wo die meisten Berliner lebten, sei das nicht der Fall. Zudem seien Gehwege ohnehin nicht in ihrer ganzen Breite für Fußgänger nutzbar, da etwa Fahrradwege oder Stellplätze für Fahrräder und Roller davon abgezweigt würden.

Sendung: rbb 88.8, 23.04.2019, 18:00 Uhr

Kommentar

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123 Kommentare

  1. 123.

    Sie sprechen von Elektrorollerfahrern, argumentieren aber gegen die Minderheit 'rücksichtsloser Gehwegbenutzer'. Diese werden Sie aber auch bei einem Verbot umrempeln, mit Gegenständen in Gefahr bringen oder auch einfach verbotenerweise trotzdem E-Scooter auf dem Gehweg fahren.
    Dafür trifft ein Verbot aber auch die große Mehrheit der umsichtigen E-Scooterfahrer, die niemanden mehr gefährden als ein Fußgänger. Das ist nicht verhältnismäßig.

    Man findet tatsächlich diverse Meldungen oder gar ganze Webseiten, die sich mit E-Scooter Unfällen beschäftigen. Gerade letzteres liegt sicher vor allem daran, dass die existierenden Leihsysteme wie "Bird" und "Lime" besonders unvorsichtige Kunden anziehen, weil sie 1. im Urlaub / in Feierlaune sind und 2. "nur gemietete" Hardware gefährden.
    Hier bin ich auch für regulierende Gesetze, insb. um Haftungsfragen zu klären und sicherzustellen, dass Mietscooter nicht wie schon die Mietfahrräder unsere Bürgersteige und Freiflächen zumüllen.

  2. 122.

    Für blinde Fußgänger heißt das dann wohl solange lieber zu hause bleiben, bis die Wege nach diesem öffentlichen Diskurs endlich' wieder sicher sind? Erst mal Gefahrenquellen schaffen, indem man Elektroäutos ohne AVAS zuläßt, obwohl die Unfallgefahr aus USA schon bekannt ist, und jetzt erst noch mal zusätzlich gefährlich leise Elektroroller auf die Gehwege lassen und dann in aller Ruhe diskutieren, wie gefährlich das für Kinder, Senioren und Sehbehinderte ist. Am Ende passieren vielleicht gar nicht so viele Unfälle, weil sich die betroffenen Menschen dem Risiko gar nicht mehr so oft aussetzen? Ich will jedenfalls nicht mehr hilflos auf dem Gehweg stehen, nachdem mir wieder jemand den weißen Langstock zu Schrottgefahren hat...

  3. 121.

    § 1 StVO 1. : "Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht."
    Die gilt auf dem Gehweg für Rollerfahrer genauso wie für Jogger, Fahrradfahrer (Kinder sowie deren begleitende Eltern), Lastenträger etc.

    Wenn ein Rollerfahrer einen blinden Fußgänger gefährdet, dann ist er nicht vorsichtig und rücksichtsvoll genug. Sojemand gefährdet den Blinden aber genauso, wenn er ihn mit dem Fahrrad umfährt oder mit einem schweren Balken auf der Schulter quer zum Gehweg auf der Straße herumsteht.

    Fehlende Rücksichtnahme bekämpft man aber nicht wirksam mit Verboten für eine Gruppe(/Minderheit?) - erst recht wenn Kontrollen wie hier in Berlin nahezu komplett ausbleiben (s. Rauchverbot auf Bahnsteigen). Weitaus sinnvoller ist hier ein öffentlicher Diskurs über eine höhere Rücksichtnahme durch alle Verkehrsteilnehmer, vielleicht in Medien aber vor allem auf der Straße, dem Gehweg, beim Ein- und Aussteigen in Bus und Bahn und vor/auf/hinter (Roll-)Treppen

  4. 120.

    Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) kämpft übrigens auch dafür, dass langsam fahrende Elektrofahrzeuge zur besseren Erkennbarkeit einen Warnton abgeben müssen. Davon, dass die bisher als "Spielzeut" geltenten aber bis 12 Stundenkilometer erreichenden Elektroroller blinde Fußgänger auf dem Gehweg künftig entsprechend warnen müßten ist bei Scheuers Regelung nirgends die Rede. Wenn ein Mensch im berufsfähigen Alter erblindet, läßt man ihn oder sie nach dem Grundsatz "Reha vor Rente" nicht in den Ruhestand gehen. Meines Erachtens kann man künftig nach dem Inkrafttreten dieser gefährlichen Regelung von niemandem mehr verlangen, blind auf dem täglichen Arbeitsweg Kopf und Kragen zu riskieren.

  5. 119.

    Das ist das typische Totschlagargument, was immer kommt, wenn es für triftige Argumente nicht reicht.
    Ja, überall gibt es "Rüpel", muss man sich aber damit abfinden? Letztlich ist und bleibt der Fußgänger das schwächste Glied im Fahrkehr.

  6. 118.

    111. von 20 KMH auf Radwegen hat keiner gesprochen,
    es geht um die bis 12 kmh Roller.
    An unserem Verkehrsminister, der 6 JAHRE !!!! braucht um einen Vorschlag/Gesetz zzu entwerfen,
    so langsam sollte Brüssel unseren Amtsschimmeln mal fristen setzen,
    sonst wird Deuscthland die Zukunft komplett verpassen...
    UNSERE REGIERUNG IST EINFACH NUR ZU LANGSAM,
    altmodisch, nicht innovativ, realitätsfremd...

  7. 117.

    Das wird zwangsläufig auch so kommen. Maut, Sperrung der Innenstädte und flächendeckend 30 km/h in der Stadt, bis auf ein paar Kraftfahrstraßen.
    Dann können nicht nur Fahrräder, sondern auch die E-Scooter auf die Straße. Das bietet nur Vorteile, zumindest fällt mir kein Nachteil ein aber wozu gibt es hier ja genügend Automobilfetischisten... ;-)

  8. 116.

    Das wird zwangsläufig auch so kommen. Maut, Sperrung der Innenstädte und flächendeckend 30 km/h in der Stadt, bis auf ein paar Kraftfahrstraßen.
    Dann können nicht nur Fahrräder, sondern auch die E-Scooter auf die Straße. Das bietet nur Vorteile, zumindest fällt mir kein Nachteil ein aber wozu gibt es hier ja genügend Automobilfetischisten... ;-)

  9. 115.

    Auf der Fahrbahn würde ich (außerhalb von Spielstraßen) nie fahren wollen, selbst wenn ich durch einen Motor die entsprechende Geschwindigkeit gemütlich halten könnte. Aber für Autofahrer bin ich auf dem Roller einfach noch schlechter sichtbar als Fahrräder und mit denen gibt es ja schon genug brutale Unfälle.
    Auf dem Gehweg können Fahrrad-, Roller-, Skateboard, Rollatorfahrer sowie gewöhnliche Fußgänger, Jogger, Wolkengucker, Smartphone-Netflix-Starrer, Kinder und Tiere allesamt gut miteinander zurecht kommen, wenn nur jeder ein wenig umsichtig unterwegs ist *träum*.

  10. 114.

    Trotzdem ernte ich regelmäßig überraschte Blicke oder auch erschrockene Gesichter, wenn ich z.B. hinter zwei Fußgängern anhalte, die gemeinsam einen 3m breiten Gehweg blockieren oder in 1m Entfernung an einem Kopfhörer tragenden aufs Smartphone schauenden Fußgänger vorbeifahre.
    Das (von hinten) überrascht werden, was hier mehrfach als Gefahr angeführt wird finde ich grundsätzlich nicht so schlimm - ähnlich geht es mir als Fußgänger, wenn ich um eine Ecke gehe und plätzlich einem anderen Fußgänger fast in die Arme laufe. Da wird auch nicht gleich nach Verboten gerufen sondern einander freundlich zugelächelt und aneinander vorbeigegangen.
    Ähnlich unproblematisch finde ich es wenn mich ein Fahrradfahrer von hinten überholt - zumindest solange er das vorsichtig und langsam tut. Problem ist hier einzig unvorsichtig hohe Geschwindigkeit.

  11. 113.

    Jetzt möchte ich mich als Rollerfahrer auch mal zu Wort melden.
    Ich fahre jetzt schon seit bald 4 Jahren mit dem Roller auf den Gehwegen dieser Stadt - ganz StVO konform, da ohne Motor.
    In der ganzen Zeit hatte ich noch nie einen Zusammenstoß, weil ich hochkonzentriert und defensiv fahre, alle Richtungen im Blick behalte (insb. Straßenecken, Türen, Ausfahrten, Kinder(-wagen), Hunde ...) und versuche für alle Anwesenden mitzudenken.

  12. 111.

    Die gehören nicht auf Fußwege, aber die Unfälle werden dann genauso mit Radfahrern verursachen. Es ist ja kein Platz für den Verkehr bis 20 km/h da. Die Teile werden als motorisiertes Spaßgerät für Faule und egozentrisch verstanden, habe schon welche zu zweit auf einem Teil entgegengesetzt auf engen Radwegen getroffen. Null Verständnis für die Gefährdung anderer. Dann noch mit sperriger Tasche hintendrauf, mit denen man an Radlern hängenbleiben und die ins Trudeln bringen kann. Genau so wird das weitergehen. Berlin müsste erst mal überall min. 2 m breite Radwege bereitstellen, gibt es fast gar nicht, aber starrt da wieder zweckorientiert auf die Steuereinnahmen, die natürlich nicht für stadtweit benutzbare Radwege ausgegeben werden. Wieviel auf Radwegen verunfallte Radfahrer wollen die Politiker eigentlich noch?

  13. 110.

    Berlinerin, das mag jeder deuten wie er will. Doch nun sind sie halt da.
    Und was wiegt langfristig schwerer:
    Dass sich Fußgänger ärgern, weil sie (fast) von Fahrradfahrern angefahren wurden und dies nun auf E-Roller-Fahrer umdeuten?
    Oder dass letztgenannte lebend von A nach B kommen?
    Ich würde mir gern ein E-Board zulegen. Doch mit der Balance kämpfen, wenn ein LKW oder Doppeldeckerbus an mir vorbeirauscht? Dem Lärm eines in kurzer Distanz vorbeirasenden Rettungswagen schutzlos ausgeliefert sein?
    Durch Leiterwagen der Feuerwehr eine Kombination aus beidem miterleben?
    Wortwörtlich im Stau stehen?
    Mich über rücksichtslose Autofahrer ärgern?
    Sprüche wie "Fahr an die Seite, ich hab's eilig!" anhören?
    Muss wirklich nicht sein.
    E-Roller, Segways und E-Boards eröffnen tolle Möglichkeiten im Individualverkehr.
    Jetzt voller Angst "Wehret den Anfängen!" zu rufen, fände ich hysterisch.

  14. 109.

    Ich bin total dafür, dass neben den Fahrradfahrern, jetzt auch die E-Scooter über die Bürgersteige fahren dürfen
    Die sind doch so breit, dass das doch klappen sollte.
    Außerdem geht es um ein Miteinander, das ist sozial und hilft dem Weltklima. Und darum geht es doch. Wie anders sollte wohl die selbstgesteckten Ziele verwirklicht werden? Dafür sollte man auch bereit sein Opfer zu bringen. Gemeinsam für eine bessere Welt! Hals und Beinbruch!

  15. 108.

    Was Sie nicht wieder alles (besser) wissen^^ Alles easy, genauso wird's sein und Brandenburger und Speckgürtler kennen Berlin besser als die Berliner selber und sowas alles. Danke für Ihre Tipps und Lebenshilfe, Roller müssen auf den Radweg und alles wird gut :-DDD

  16. 107.

    Tremor, KEINER will die e-Rollerfahrer auf die Straße schicken, nur auf den Gehweg gehören sie halt nicht. Der Rest obliegt ihrer Deutung :)

  17. 106.

    Ne, die Reinrausfahrer laufen vermutlich mehr Berliner Gehwege als die Berliner in Berlin, sonst würden Letztere sich ja keine Rollerfahrer auf den Gehweg WÜNSCHEN. Viel Spaß dann, wenn die Hipsterhorde mit fetter Laptop-Tasche an euch hängen bleibt oder am Rollenkoffer der Touris ...

  18. 105.

    Kinder, Seh, Geh- und Hörbehinderte haben kein Handy vor der Nase, aber das Recht auch mal in Ruhe den Fußweg zu nutzen, ohne auf Räder oder Roller achten zu müssen. Im Prinzip geht es nur um ein Statement: nicht alles was kann, muss. Macht die Innenstädte weitgehend dicht, flächendeckend Tempo 30 (# Lärmschutz), dann können die Roller auf die Straße. Vorher ist das der fußwegnutzenden Bevölkerung nicht zuzumuten. Auch ich würde mir einen "Abstandshalter" basteln. Notwehr. Wenn die Damen und Herren Rollerfahrer dann immer schön brav und gesittet fahren, wie hier behauptet wird, käme der ja dann nicht zur Anwendung^^

  19. 104.

    Die dann mit dem Auto rein und raus aus Berlin fahren und beurteilen wollen, wie der Alltag eines Berliners auf Gehwegen aussieht. Die Speckgürtler arbeiten für mich und laufen auf Bürgersteigen auf und ab. Ach Mensch, Berlinerin, das ist doch Klugscheißerei um jeden Preis^^ Lassen Sie doch einfach mal den Zeigefinger unten.

  20. 103.

    Die Teilnahme am Straßenverkehr, darunter zähle ich auch Fußgängerwege bedeutet für den einzelnen und andere Verkehrsteilnehmer grundsätzlich ein Risiko. Sich diesem Risiko auszusetzen, vorausschauend mit Rücksicht auf den anderen am Verkehr teilzunehmen und geeignete Maßnahmen zum Schutz zu ergreifen, liegen im Ermessen des einzelnen. Die Anzahl der Verkehrsunfälle ist rückläufig. E-Scooter kommen mit Versicherungspflicht und es gilt die StvO. Ohne Schutzhelm zu fahren, oder beim fahren auf dem Handy zu daddeln ist natürlich ein grob fahrlässiges Verhalten, aber das rechtfertigt keinesfalls ein generelles Verbot von E-Scootern auf Fußgängerwegen. Derartige Vertöße werden täglich von vielen Verkehrsteilnehmern, auch Fußgängern begangen und durch die Polizei ggf. geahndet.

  21. 102.

    Fußwege sind Schutzzonen für Menschen. Berlin wird immer älter. Es leben sehr viele behinderte und gehandicapte Menschen in dieser Stadt. Rollatoren, Kinderwagen, Fahrradwege, Poller, Aufsteller von Geschäften verengen ohnehin schon die Gehwege. Dann Leute mit Kindern oder Hunden, die auch herumspringen u.ä. Hör-und Sehbehinderte können viel schlechter reagieren. Ich kann es kaum glauben, dass es Menschen gibt, die sich nicht explizit für das Verbot auf Fußwegen aussprechen, zum Schutz der Fußgänger. Mein Sohn wurde vor knapp 5 Jahren von einem Rad angefahren. Ein riesiger Mann, ca. Mitte 50, schnauzte mein Kind, statt sich zu entschuldigen, auch noch an. Mein Kind hätte aufpassen müssen, denn er, Mr. Wichtig auf dem Rad, musste schließlich auf den Gehweg ausweichen, weil eine Mülltonne auf dem Radweg stand. Das ist verkehrte Welt, aber Alltag in Berlin. Kommen die E-Roller, wäre es eine riesen Sauerei den Fußgängern gegenüber. Und dann soll man das Auto stehen lassen? Zum Dank ist noch mehr Terror auf‘m Gehweg?

  22. 101.

    Vera, im Speckgürtel gibt es mehr als ein paar tausend Menschen.... und die arbeiten alle für Dich in Berlin. Achtung - Tellerrand! Bitte mal drüberschauen...

  23. 100.

    Wer hat behauptet, dass es sich bei solchen Geräten um eine Notwendigkeit handelt?
    Aber es gibt sie nunmal und damit eine erschwingliche Möglichkeit, auf PKWs und die BVG zu verzichten. Da halte ich es vernünftig, darüber nachzudenken, wie Menschen das mit möglichst geringem Risiko tun können.

  24. 99.

    Äh, da steht "Autofahrerbrille" und der Sinn ihres Kommentars erschließt sich mir nicht wirklich.

    Natürlich gibt es noch reine Freizeit- oder Sportfahrer, um die geht es aber nicht. Es geht um die Alltagsfahrer von denen einige hier meinen die müßten den knappen und deswegen schon gefährlichen Platz auch noch mit E-Scootern teilen.

    Das ist aus der Autofahrerbrille gesehen uns typisch, man meint man stehe am oberen Ende der Nahrungskette und die anderen müssen sehen was übrig bleibt.

    Der motorisierte Individualverkehr ist ein Dinosaurier...er wird aussterben. Dagegen wehrt sich die Minderheit der Autofahrer in Berlin und wird von der übermächtigen Autolobby darin bestärkt.

    Man hat es jahrzehntelang sehenden Auges versäumt Zukunftstechnologien zu entwickeln, nun will man noch schnell seine völlig blödsinnigen PS-Monster verkaufen.

  25. 98.

    Genau! Und mit dem Auto noch ein paar Mal rüberrollen, damit der (oder die?) garantiert nicht abhauen kann.

    Merken sie eigentlich noch was? *facepalm*

    Aber sie sind ein beredtes Beispiel dafür wie es heutzutage im Straßenverkehr aussieht. Das Gesetz des (Asphalt-) Dschungels, der Stärkere gewinnt.

  26. 97.

    Das hat mit Schönwetterbrille nichts zu tun. Schon der Maler Otto Nagel verewigte auf seinen Bildern zuhauf zur Arbeit radelnde Menschen.

  27. 95.

    Nee. Gar keine E-Rollerfahrer. Den Mist brauchen wir nicht. Ach nein, damit eine Minderheit ihren neuen Kram ausprobieren kann, muss das ja gehen. Und die Fußgänger, die täglich unter Radlern leiden sollen nicht rumheulen. Oh man...Aber ich geb's auf. Der Tunnelblick und die fehlende Flexibilität mal über den eigenen Tellerrand hinausschauen zu wollen ist mir schon zu anderen Themen aufgefallen. Empathie nicht vorhanden. Sie haben recht, alles gut. Bye bye

  28. 94.

    Dann lieber E-Rollerfahrer unter die Räder als Fussgänger vetletzen und unerkannt abhauen lassen

  29. 93.

    Dann lieber E-Rollerfahrer unter die Räder als Fussgänger vetletzen und unerkannt abhauen lassen

  30. 92.

    Ich lachte herzlich über Ihren Beitrag.

    > Bevor man überhaupt über neue "Fahrzeuge" im Strassenverkehr nachdenkt, sollte man dafür Sorge tragen das die vorhandenen Fahrzeuge nicht unterschiedlich behandelt werden.

    Zur Zeit wird Verkehrspolitik ausschließlich für das Auto gemacht.

  31. 91.

    Ja. Dass sie von Fahrradfahrern rücksichtslos überholt wurden.
    Grausames Schicksal.
    Da riskieren wir doch lieber ein paar tote E-Roller-Fahrer, gell?

  32. 90.

    Ich habe selten so einen engstirnigen und entlarvenden Kommentar gelesen.

    "Wie @Berlinerin schon sagt, Fußgänger auf Fussweg, Radfahrer und E-Roller/Scooter auf Radweg,Autos und der Rest auf die Straße."

    Na klar, Bahn frei...freie Fahrt für freie (Auto-) Bürger? Das heilige Blechle und dann kommt erst ein mal eine ganze Weile nichts? Genau die Fehlplanung aus den 60ern gilt es ja gerade zu korrigieren. Hier in Berlin fährt eine Minderheit Auto. Da gilt es den Verkehrsraum neu aufzuteilen. Radwegebenutzungspflicht ist generall aufzuheben, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit ist bis auf wenige Kraftfahrstraßen auf 30 km/h zu begrenzen.

    "bin 1,90 Gross und wiege 110 kg, helfe dann gerne den gestürzten Radlern und Tretrollerfahrern lächelnd wieder auf die Beine.[...]Nur soviel, zu wass mann überhaupt Rad fährt."

    Ohne Worte.

  33. 89.

    Ich habe selten so einen dummen und entlarvenden Kommentar gelesen.

    "Wie @Berlinerin schon sagt, Fußgänger auf Fussweg, Radfahrer und E-Roller/Scooter auf Radweg,Autos und der Rest auf die Straße."

    Na klar, Bahn frei...freie Fahrt für freie (Auto-) Bürger? Das heilige Blechle und dann kommt erst ein mal eine ganze Weile nichts? Genau die Fehlplanung aus den 60ern gilt es ja gerade zu korrigieren. Hier in Berlin fährt eine Minderheit Auto. Da gilt es den Verkehrsraum neu aufzuteilen. Radwegebenutzungspflicht ist generell aufzuheben, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit ist bis auf wenige Kraftfahrstraßen auf 30 km/h zu begrenzen.

    "bin 1,90 Gross und wiege 110 kg, helfe dann gerne den gestürzten Radlern und Tretrollerfahrern lächelnd wieder auf die Beine.[...]Nur soviel, zu wass mann überhaupt Rad fährt."

    Ohne Worte.

  34. 88.

    Ja. Das sehen Sie falsch. Nochmal bitte die Kommentare lesen. Sehr viele User haben dagegen argumentiert und Ihre negativen Erfahrungen als Fußgänger geschildert.

  35. 87.

    Sie dürfen nicht von sich auf andere schließen, ich z.B. bin das ganze Jahr durchgefahren. Dafür habe ich sogar ein "Winterrad" aber dank Klimawandelleugnern ist das sowieso bald nicht mehr nötig.

    Machen sie mal die Augen auf und nehmen sie ihre Autofahrerbrille ab, die Schönwetterfahrer das war einmal. Heute haben sie Menschen mit hochwertigen Fahrrädern, die das ganze Jahr durch fahren.

  36. 86.

    Aus Ihren ersten Sätzen werde ich zugegebenermaßen nicht so richtig schlau, doch was den Rest betrifft:
    Ich bin auf die entsprechenden Gegenargumente durchaus eingegangen, was doch wohl bedeutet, dass ich sie auch verstanden habe, oder?
    Und nein: Eine Befragung der Fußgänger würde zwar deren (mehrheitlich sicher ablehnende) Haltung verdeutlichen, hätte aber bez. der tatsächlichen Risiken wenig Aussagekraft.
    Wie ein kluger Kopf mal angemerkt hat: "Wissenschaft ist keine Demokratie."
    Um abzuschätzen, wie gefährlich eine Sache ist, reichen Untersuchungen und Überlegungen.
    Befindlichkeiten ändern die Sachlage nicht.
    Letztendlich reduziert sich alles auf eine Frage:
    Wo wären die Risiken größer?
    Oder wenn Sie es genauer wollen:
    Was ist wahrscheinlicher und schlimmer:
    Dass gelegentlich Fußgänger angerempelt/-gefahren werden oder dass E-Roller-Benutzer im Straßenverkehr wortwörtlich unter die Räder kommen?

  37. 85.

    Alles was den Autoverkehr oder die öffentlichen Verkehrsmittel entlastet ist zu begrüßen.
    Die hier vielfach geäußerte Sorge von Fußgängern ist aber sehr berechtigt. Ich weiß was ich jeden Tag mit eigenen Augen erlebe. Im Bereich Berliner Straße, Brandenburgische Straße, Blissestraße, Hohenzollerndamm in Wilmersdorf sind gute Radwege und neue Radstreifen vorhanden. Trotzdem wird mit dem Fahrrad zahlreich auf Fußwegen und Fußgängerüberwegen, auf Radwegen entgegengesetzt der Fahrtrichtung gefahren. Und zwar deutlich schneller als Schrittgeschwindigkeit und sehr dicht an Fußgängern. Zu viele Radfahrer missachten die Regeln und Vorschriften wie selbstverständlich vorsätzlich! Davon kann man sich objektiv jeden Tag an den großen Kreuzungen überzeugen. Das empfinde ich als erschreckende Rücksichtslosigkeit. Wenn jetzt noch Rollerfahrer hinzukämen wird es für Fußgänger noch unbehaglicher und gefährlicher. Ich möchte keine Fahrzeuge auf Fußwegen!

  38. 84.

    Also im Grunde verstehe ich diesen Disput nicht.
    Meine Rechnung ist diese:
    E-Roller-Fahrer benutzen den Bürgersteig = Geringes und kalkulierbares Risiko für Fußgänger, da solche Fahrzeuge relativ langsam sind.
    E-Roller-Fahrer benutzen die Fahrbahn = Unkalkulierbar großes Risiko (einschließlich Lebensgefahr) für die E-Roller-Fahrer.
    Oder sehe ich das falsch?

  39. 83.

    Na wenn SIE das für unwahrscheinlich halten, dann ist ja alles gut. Lieberalität auch nur in puncto Ihrer Argumente und Sichtweisen-Junge, Junge, Sie lassen's sich aber richtig gut gehen^^ Zum Glück gibt's noch Leute, die wenigstens versuchen ihr Gegenüber wahrzunehmen und zu verstehen. Ich würde mir wünschen, dass es mit den Rollern auf den Gehwegen funktionieren könnte. Man müsste eine Strassenbefragung machen, wie die betroffenen Fußgänger das einschätzen. Die sind das schwächste Glied in der Verkehrsteilnehmer-Kette und sollten nicht übergangen werden.

  40. 81.

    Bei Ihnen hört sich alles an, als wenn es doch gar keine Probleme gäbe und man begriffsstutzig sei, das nicht zu erkennen. Nee, ein Rad gehört nicht auf den Gehweg. Ist aber trotzdem oft dort anzufinden. Und gibt es keinen Radweg, sollte man auf der Strasse radeln. Tun aber viele nicht. Daher die Bedenken der Gegner. Ich bin nicht gegen die Roller, solange sie auf der Strasse fahren müssen.

  41. 80.

    Radweg-Gehweg, da so zu differenzieren, das zeugt m.E. von mangelnder Alltagserfahrung. Ich fahre seit 40 Jahren so oft es geht mit dem Rad und lasse das Auto stehen. Da wo Radwege durch Baumwurzeln hochgedrückt oder durch Scherben uvm. stark verschmutzt sind, weichen die wenigsten Radfahrer auf die Strasse aus. Schwupps-Gehweg. Wir haben hier bei uns sehr viel Kopfsteinpflaster auf engen Straßen ohne Radwege, da fahren viele automatisch auf dem Bürgersteig. Und da soll man guten Glaubens sein, dass die Roller auf die Straße ausweichen ? Nein, das sehe ich nicht. Wenn die Roller für Radwege frei gegeben werden, würden die genauso oft auf dem Fußweg landen wie Räder. Das sollte auf keinen Fall riskiert werden. Ordnungsamt und Polizei werden sicherlich nicht vor Ort sein, wenn‘s Probleme gibt. Also auch ein klares NEIN von mir.

  42. 79.

    Ich versuche mal zu dolmetschen: Sie wollen es nicht verstehen, oder? Selbst wenn es Radwege gibt, sind die oft so marode oder zugeparkt, dass von vielen Radfahrern auf die Gehwege ausgewichen wird. Das würden dann sicherlich auch Rollerfahrer tun. Gibt es erst gar keine Radwege, fahren ohnehin viele Radler auf dem Gehweg, das würden dann sicherlich auch Rollerfahrer tun. DAS ist Alltag in Berlin. Ihre theoretischen Wunschvorstellungen hören sich gut an, sind aber nicht die Realität. Jetzt verstanden?

  43. 78.

    Da gibt es aber auch nur ein paar tausend Menschen. Was soll das denn, das kann man doch nicht miteinander vergleichen. Putzig!

  44. 77.

    Wegen meiner Liberalität muss ich ALLE Argumente teilen und gutheißen?
    Wäre es möglich, dass Sie ein klein wenig in Schubladen denken?
    Jeder Mensch vertritt seine (!) Ansichten. Und ich bin schlichtweg gegen Verbote, wenn sie nicht absolut zwingend erforderlich sind.

  45. 76.

    Kurz off-topic:
    Drogen betreffen niemals nur jene Menschen, die selbst welche nehmen.
    Spätestens wenn es um die gesundheitlichen Folgen und deren Kosten geht, wird die Sache weit weniger privat.

    Zum Thema:
    Was Fahrradfahrer und deren Verhalten betrifft, habe ich mich nun wirklich schon ausgiebig genug geäußert.
    Klar geht was auf Gehwegen passiert jeden Benutzer derselben etwas an.
    Sie aber verwechseln die subjektiven Erfahrungen Einzelner (die mit Fahrradfahrern auf Bürgersteigen negative Erfahrungen gemacht haben) mit einer eher objektiven Aufzählung, wie oft es diesbezüglich zu entsprechenden Unfällen gekommen ist und einer Vermutung, dass dies auch etwas über E-Roller-Benutzer aussagen könnte.
    D. h. Sie schließen aus dem Verhalten einzelner Fahrradfahrer auf künftige Unfälle mit E-Rollern, was ich dann doch etwas abenteuerlich finde.

  46. 75.

    Niemand hat behauptet, dass es einfach wäre.
    Doch sollten bei gründlichen Überlegungen möglichst viele Aspekte berücksichtigt werden.
    Und meine Denkweise ist diese:
    Jede Erfindung hat auch Nachteile.
    Daher sollte man immer überlegen, wie groß und zahlreich diese voraussichtlich wären.
    Und wenn sich daraus keine zwingenden Gründe für ein Verbot ergeben, sollte man den Menschen möglichst viele Freiheiten lassen.
    Was E-Roller u. dgl. betrifft wären die Vorteile für die Benutzer groß, die Risiken für die Nichtbenutzer aber überschaubar.
    Bitte denken Sie mal darüber nach, was alles verboten weden müsste, weil es
    a) nicht zwingend erforderlich wäre und
    b) für manche Menschen Risiken enthält.
    Wenn man mal so darüber nachdenkt, wären das ziemlich viele Dinge, hm?

  47. 74.

    Hihi wie war das mit dem Vorschritt? Ja nicht abwarten bis irgendwas abgeschlossen ist sondern immer gleich alle Schritte parallel machen? Ich will auch gar nicht überall Radwege, aber wenn das Kopfsteinpflaster entfernt würde, könnte man auch als Radfahrer auf der Straße fahren, wenn man als Radfahrer bereit wäre 2 Minuten Umweg in Kauf zu nehmen, kann man auch den Radweg benutzen und muss nicht auf den Gehweg.
    Was an vorbeifahrenden Radfahrern so schlimm ist? Na ja bei einem Abstand von wenigen cm kann jede Bewegung des Fußgängers zu einem Unfall führen und ich hatte mehr als einmal die Situation, dass es wirklich nur knapp war und ich den spontanen Schritt zur Seite erst kurz nach dem Radfahrer beendet hatte.

    Und ja klar dürfen Polizisten Diebe erst verhaften wenn alle Mörder gefangen sind, wussten Sie das nicht?

  48. 73.

    @Tom hat doch recht. Wir 4 Kollegen sitzen auch oft beim Frühstück zusammen und beömmeln uns über manche Kommentare. Was wir uns tatsächlich wünschen würden ist, dass nur diejenigen die Situation auf Gehwegen beurteilen mögen, die ihn auch wirklich oft und in mehreren Gegenden nutzen, nicht nur von der Autotür in den Bäckerladen ;-) Denn manche Äußerungen sind nicht authentisch, das merkt man deutlich. Die Verkehrssituation derzeit in Berlin verträgt einfach keine weiteren Spirenzchen. Fußgänger sollten für das Stehenlassen oder gar den kompletten Verzicht auf‘s Auto nicht noch zusätzlich belastet werden. Wer E-Roller fahren möchte muss auf die Strasse.

  49. 72.

    Nico, ich stimmen Ihnen zu - der Roller gehört auf den Radweg. Auf den Gehweg nicht. Keiner MUSS Roller fahren, wenn es ihm zu gefährlich auf der Straße ist, weil Berlin keine Radwege hat, dann halt nicht rollern. Die Landbevölkerung hätte ab Kleinmachnow/Teltow gerne das Problem der Berliner - da gibt es größtenteils gar keinen befestigten Gehweg oder Radweg! Wer da Roller fahren will, muss die Straße benutzen. Pech. Jammern auf hohem Niveau in Berlin, echt....

  50. 71.

    Wenn einer kiffen will, geht das eigentlich nur ihn etwas an. Mit einem Fahrzeug auf dem Gehweg fahren geht aber alle etwas an, die den Gehweg mitbenutzen. Soviel zu Ihrer „Liberalität“. Solch eine Attitüde ist niemals eine Einbahnstrasse. Sie verwechseln Liberalität mit ihrer subjektiven Wahrnehmung. Ich bin bezüglich des Themas hin und hergerissen. Ich sehe beide Seiten. Mich ärgert es aber, wenn die durchaus nachvollziehbaren Argumente der Gegner so abgetan werden. Und ganz ehrlich: wären Sie oft zu Fuß unterwegs, wüssten Sie von Radfahrern, die einen von hinten ohne nötigen Abstand überholen wollen. Das passiert sehr oft. Also bitte mehr Respekt den Leuten gegenüber, die diese Erfahrungen machen.

  51. 70.

    Hallo? Fabian, geht's noch? Wenn kein Radweg auf dem Gehweg ist, dann fahre ich auf der Straße Rad! Da gehört ein Radl auch hin, normalerweise. Der Radweg ist ein Goody, das ich annehme, wenn es da ist. Was bringt Sie dazu, auch nur ansatzweise daran zu denken, auf dem GEHsteig zu radeln, wenn kein Radweg da ist? Wenn die Straße gesperrt ist, kann ich das als PKW-Fahrer ja auch nicht umgehen, indem ich auf dem Gehsteig autofahre...
    Gleiches gilt natürlich auch für Roller mit und ohne Motor, für Longboards mit und ohne Motor, Pedelecs....

  52. 69.

    Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Es liegt in der Natur der Sache, dass Egoisten immer nur in eine Richtung tolerant sind.

  53. 68.

    Sie sind doch so lieberal, denke ich??? Aber nur, wenn's nach Ihrem Gusto geht. Dann bitte auch liberal für die Argumente gegen E-Roller auf dem Gehweg. Soviel dazu^^

  54. 67.

    Aber des einen Freiheit kann aber oft auch des Anderen Nachteil bedeuten. So einfach ist das auch nicht. Ich bin auch offen für alles, aber nicht um jeden Preis und sinnfrei. Da es wesentlich mehr Fußgänger gibt, als es je E-Rollerfahrer geben wird, wäre das Problem dann doch damit schon bewältigt.

  55. 66.

    Danke. Wenn einem ein Thema wichtig ist...
    Doch wie gesagt: In vorbeifahrenden Fahrradfahrern sehe ich nichts Schlimmes.
    Und dass Sie ein E-Roller-Fahrer anrempelt und dann weiterfährt, halte ich für eher unwahrscheinlich.
    Für mich sind die von solchen Verkehrsteilnehmern ausgehenden Risiken auch nicht viel größer als die von Joggern oder eiligen Fußgängern.

  56. 65.

    Jeder hat so seine Ärgernisse.
    Ich habe ein vergleichbares mit Frauen, die ihre Kinderwagen in längst proppenvolle Busse pfriemeln müssen, um dann ein oder zwei Stationen später wieder auszusteigen. Eine solche Kombination aus Blöd- und Faulheit "erfreut" mich immer wieder aufs Neue.
    Aber ich halte es für falsch, Rad- und E-Roller-Fahrer miteinander gleichzusetzen.
    Letztere haben zwar einen langen Bremsweg, sind aber auch viel langsamer unterwegs, was ein Ausweichen erleichtern oder sich ggfs. auch auf die Folgen eines Zusammenpralls auswirken dürfte.
    Zudem sind für E-Roller, Segways u. Ä. auch Stufen ein Problem, was ebenfalls einer Raserei im Wege steht.

  57. 64.

    Ja. Sehr offensichtlich die Aktion. Die gute AfD. So besorgt um die Fußgänger. Ob die im Sommer auch die trockenen Bäume wässern? ;-)

  58. 63.

    Klar. Und ROLLstühle, KindertretROLLER sowie ROLLatoren gehören ebenfalls auf die Straße, hm?
    Auf dass wir buchstabengetreue Trennung der Fortbewegungsmöglichkeiten vornehmen und keinerlei Abwägung der Risiken erfolgen möge.
    Ich wurde als Fußgänger noch niemals von einem Fahrradfahrer an- oder umgefahren.
    Rücksichtnahme ist also möglich.
    Doch die Risiken für im Straßenverkehr (selbst mit Schutzausrüstung) praktisch kaum geschützte E-Roller-Fahrer wären enorm.

  59. 62.

    Was Sie nun wieder wollen ist provozieren. Mampfen Sie Ihr Popcorn und erfreuen Sie sich an Ihrer negativen Art.

  60. 61.

    Vielleicht sollte man erst Mal abwarten,in anderen Städten klappt das doch auch.

  61. 60.

    Man bemerke den Widerspruch.. Über Berlin reden und dann den Potsdamer Hauptbahnhof als Beispiel nennen. Das erklären Sie mal.

  62. 59.

    Glückwunsch TREMOR! Von zZ 51 veröffentlichten Kommentaren haben Sie 10 geschrieben. Fleißig.

    Unterm Strich bin ich sehr sehr froh, dass die absolute Mehrheit der Schreiber sich gegen die E-Roller Zulassung auf Gehwegen ausgesprochen hat.
    Es ist heute schon so, dass unerlaubt die Radfahrer uns Fußgänger von vorn und von hinten (und das ist noch schlimmer!!!) rasend überholen. Wie sieht es dann erst mit den Rollern aus? Es wird gruselig werden für uns.

    Aktueller Fall: Laufe mit Einkaufstasche nach rechts zum Hauseingang. In dem Moment rast ein junger Radler rechts an mir vorbei, erwischt meine (gottseidank nur) Einkaufstasche, die fällt auf den Boden, vieles kaputt, Radler biegt an der nächsten Ecke nach rechts ab...
    Ich habe diesen Fahrradfahrer nicht ankommen gehört.
    Nicht auszudenken, wenn er mich erwischt hätte.

    Keiner kann mit der Vernunft der anderen planen. Schon deshalb geht dieser "legale" Freibrief gar nicht.

  63. 58.

    E Roller sollten Kennzeichen-pflichtig sein und der Fahrer eine Haftpflichtversicherung haben. Dann ist es doch egal wo er fährt, in unserer Stadt fährt oder läuft doch sowieso jeder wie er will.

  64. 57.

    Ihre FUSS-oder Nichtroll-Logik basiert nur auf die derzeitige Gesetzgebung, ist aber im Interesse aller nicht mehr zeitgemäß.
    Ich bin der Meinung, dass ein langsamer E-Roller auf dem Radweg bzw. Gehweg weitaus weniger Schaden anrichtet als auf der Fahrbahn, zumal eine Kennzeichnung und Kfz-Beleuchtung überhaupt nicht existiert. Dieses Ärgernis betrifft auch viele Radfahrende hinsichtlich der Autofahrer. Somit sind Unfälle vorprogrammiert.
    Ein E-Roller ist wohl auf dem Gehweg, nicht weniger gefährlich als ein Rollator, den man ständig in die Hacken gefahren bekommt, oder schwerem Rollgepäck was einem über die Füße gezogen wird. Da können auch leichten Schuhen schwere Verletzungen an den Zehen und Fersen entstehen.
    Aber auf dem Gehweg stirb so gut wie keiner, auf der Fahrbahn eher. Der E-Roller gehört auf den Rad- oder Fußweg.

  65. 55.

    Herr. Dass ich oft, gern und lange per pedes unterwegs bin, habe ich bereits angemerkt.
    Allerdings hatte ich diesbezüglich noch nie irgendein Problem mit Fahrradfahrern (jene, die von hinten kommen, tun das erfreulicherweise meist mit geöffneten Augen).
    Natürlich ist mir klar, dass man über ein Problem, das man nicht hat, kaum ein qualifiziertes Urteil abgeben kann.
    Aber sollte man bei Erlaubnissen und Verboten nicht auch mal durchdenken, wieviele Menschen sie jeweils betreffen?
    Und als kritischer Liberaler bin ich dagegen, die Freiheiten anderer Menschen einzuschränken, weil sich damit für einen sehr geringen Teil anderer Leute Probleme oder überschaubare Risiken ergeben.
    Oder sollen beispielsweise auch Autos generell verboten werden, weil es halt auch rücksichtslose Autofahrer gibt?

  66. 54.

    Ich sehe das genauso, Fahrräder sind eigenständige Fahrzeuge und deshalb gehören Sie nicht in den ÖPNV.
    Genauso wenig brauchen wir keine Radwege die so Breit sind wie eine Autospur, wenn so und so nur drei Fahrräder am Tag diesen benutzen.
    Bevor man überhaupt über neue "Fahrzeuge" im Strassenverkehr nachdenkt, sollte man dafür Sorge tragen das die vorhandenen Fahrzeuge nicht unterschiedlich behandelt werden.

  67. 53.

    Braucht Deutschland einen fußgängergefährdenden Verkehrsminister?

  68. 52.

    Nochmal ganz langsam, weil Sie in Ihrem Wolkenkuckucksheim so fern der Realität sind: hört sich schick an. Und wo fahren Sie dann weiter, wenn es auf dem GEHWEG keinen RADWEG gibt? Entweder auf dem GEHWEG, oder auf der STRASSE. Also ist Ihr "easypeasy-ich habe für alles eine Lösung-Ding" hinfällig. Denn das ist keine Lösung, sondern nur Geschwafel.

  69. 51.

    Also nochmal ganz langsam geschrieben, zum Mitdenken: GEHweg heißt es warum? Weil man geht. FUSSweg heißt es warum? Weil man zu Fuß unterwegs ist. RADweg heißt es warum? Weil man mit einem berädertem Dingens unterwegs ist (Radl, Pedelec, Roller). Und Straße ist für alles, was KEINE Füße hat oder geht, also für Autos, LKW, Radler, Rollernutzer und Co mit Reifen, gemeinschaftlich, wenn es keinen oder nur einen schlechten Radweg gibt. Ich kann doch auch nicht als Radler auf den Bürgersteig heizen, nur weil der Radweg schlecht ist!

    Hier wird so viel Kappes ineinander gemischt, so weit hergeholtes, von Leuten, die bestimmt niemals Roller fahren, kein Pedelec haben und ansonsten das Auto nutzen. Weil die nicht gestört werden von Rentern/Muttis, die ihr Pedelec nicht im Griff haben, oder Pubis mit Rollern/Longboards, und dann auch noch meinen, auf dem GEHweg FAHREN zu dürfen.

    Jetzt mal rein germanistisch - es dürfte doch klar sein, wer sich wo fortbewegen darf, oder?

  70. 50.

    Sollten die Dinger ernsthaft auf Gehwegen fahren dürfen, bau ich mir einen Abstandshalter. Selbst ist die Frau. Wer dann zu dicht kommt, hat Pech gehabt. Es ist schon nervig genug ständig auf mein Kind an der Hand wegen Radfahrern wie ein Schießhund aufpassen zu müssen. Irgendwo ist jetzt auch mal gut.

  71. 49.

    Was habe ich doch für ein Glück nicht in Berlin wohnen zu müssen.
    Wenn ich hier die Kommentare so lese, auch zu anderen Themen, jeder gegen jeden.
    Wie @Berlinerin schon sagt, Fußgänger auf Fussweg, Radfahrer und E-Roller/Scooter auf Radweg,Autos und der Rest auf die Straße. Dann sollte es auch keine allzu großen Probleme geben. Aber wegen der vielen Egoisten in dieser "schönen "Stadt wird es nicht funktionieren. Ich für meinen Teil habe damit nicht so ein Problem, bin 1,90 Gross und wiege 110 kg, helfe dann gerne den gestürzten Radlern und Tretrollerfahrern lächelnd wieder auf die Beine. Aber viele andere werden das nicht so sehen.
    Dann habe ich noch eine Begebenheit die meiner Frau immer Erlebt wenn sie mit der Regionalbahn nach Hause fährt.
    Am Potsdamer Hauptbahnhof steigen immer etliche Radfahrer ein, die eine Station später wieder aussteigen (ca.2-3km).
    Und das sind mitnichten alte Leute. Den Weg schafft man sogar zu fuss. Nur soviel, zu wass mann überhaupt Rad fährt.

  72. 48.

    Nicht nur der Abgeordnete der rechtsextremen AfD sieht das skeptisch, das geht quer durch alle Parteien.

    Aber schön, wenn man so gaaaanz unauffällig Wahlwerbung für diese rechtsextreme "Partei" machen kann, nicht wahr? *facepalm*

  73. 47.

    Der AfD-Bundestagsabgeordnete Dr. Spaniel hat das Problem mit den E-Rollern auf Gehwegen in der 90. Sitzung des Bundestages angesprochen und gewarnt, so u.a. auch zu den Bremswegen. Es hat Fakten präsentiert. Anderes sagten dass das "Blödsinn hoch drei" sei.

  74. 46.

    Herr oder Frau Tremor...ich weiß ja nicht ob Sie schon einmal auf einem vollen Berliner Gehweg unterwegs waren, aber Ihre Skepsis was das Problem mit den Radfahrern auf denselben angeht, ist befremdlich. Meinen Sie das ernst, oder sehen Sie Fußwege schlichtweg immer nur im Vorbeifahren aus dem Auto? Daher kann ich Ihren gesamten Kommentar nicht ernst nehmen.

  75. 45.

    Was an einem vorbeifahrenden Fahrradfahrer so schlimm sein soll, habe ich bislang nicht herausfinden können, doch Ihr abgenutztes "Erstmal soll(en)..." ist öde.
    Fällt Ihnen wirklich nichts Besseres ein?
    Also E-Roller erst, wenn die Straßen für Fahrradfahrer ausgebaut wurden, was locker ein paar hundert Jahre dauern kann und zumindest momentan völlig unfinanzierbar ist.
    Mal ganz keck gefragt: Darf die Polizei Diebe verhaften? Oder erst nachdem alle (!) Mörder verhaftet wurden?

  76. 44.

    Und da es unzählige Gehwege ohne Radweg gibt, fahren Sie dann wo? Auf dem Bürgersteig? Oder auf der Straße???^^ Ideen kann man viele haben, aber sie müssen auch Sinn machen.

  77. 43.

    Da die Radwege oft in katastrophalen Zuständen oder zugeparkt sind, wäre die Konsequenz auf den Gehweg auszuweichen. Also keine alltagstaugliche Lösung.

  78. 42.

    Unfreiheit? Weil man sich den Gehweg mit E-Roller-Benutzern teilen müsste?
    Bei welchem Prozentsatz an Bürgersteigen wäre der Platz so knapp, dass das ernsthaft eine Einschränkung oder (wenn die Rollerbenutzer keine ZU schlimmen Raudis wären) eine Gefährdung darstellen würde?
    Sie tun fast so als würden sämtliche Gehwege vor rüpelhaften Rollerfahrern bei einer entsprechenden Erlaubnis geradezu überquellen.
    Meiner Einschätzung nach wären die Nachteile für Fußgänger überaus überschaubar und rücksichtslose Rollerbenutzer würden schon aus Gründen des Selbstschutzes meistens aufpassen, dass sie den Weg nicht mit einer Rallyestrecke verwechseln.
    Ich finde, mit einem Bürgersteigverbot für solche Transportmittel verpasst man bislang eine großartige Möglichkeit, den Leuten mehr Freiheit, Mobilität und damit Unabhängigkeit zu geben.
    Es gäbe dann endlich eine echte Alternative zu Autos und ÖPNV.

  79. 40.

    Am besten verbieten wir auch die Jogger von den Fußwegen, die sind ja auch mit 12km/h unterwegs. Jogger sollten lieber auf der Fahrbahn joggen!

  80. 38.

    So ein Spielzeug gehört nur auf abgeschlossenen Plätzen.
    Es gibt schon viel zu viel Schrott auf den Strassen.
    Was Radwege angeht muss man die Realität betrachten und z.B. schauen, das so was in der Regel nur ein halbes Jahr benötigt.

  81. 37.

    "es geht doch auch langsam und sicher." Ein anderer Radfajer hat neulich dargelegt, dass er gar nicht langsam UND sicher fahren könne. Wie soll dass dann mit Fahrzeugen funktionieren, die noch kleinere Räder haben?

  82. 36.

    Ihr persönlicher Wunsch nach Freiheit führt aber zur Unfreiheit der Fußgänger, die nicht auch noch legal von Fahrzeugen auf dem Gehweg bedrängt werden wollen.

  83. 35.

    Richtig so. Und wir müssen jetzt erst wieder jahrelang diese negativen Erfahrungen durchmachen müssen? Damit eine Minderheit sich auf Kosten anderer ausleben kann? In Hintertupfingen oder Kleinpusemuckl mag das angehen. Aber nicht in dieser übervollen Stadt. Ab auf die Straße mit den Dingern. Die Autofahrer werden begeistert sein^^ (ich bin nicht nur viel zu Fuß unterwegs, ich fahre auch Auto ;-)).

  84. 34.

    Blödsinn. Nix Sippenhaft. Solln se rollern, aber nicht auf dem Gehweg. Sie machen sich hier stark für etwas, mit dem die Fußgänger dann wieder im Regen stehen gelassen werden, wenn's funktioniert. Wie mit den Radfahrern. Nicht alle Radfahrer benehmen sich schlecht, aber zuviele. Und dass man da so seine Befürchtungen mit den E-Rollern hat, ist für jeden Fußgänger nachvollziehbar. Alle Verkehrsteilnehmer querbeet haben inzwischen zuviele schwarze Schafe, als dass man da zuversichtlich sein könnte. So wie @Spießer es schreibt: Fahrräder von hinten, knapp am sonstwas vorbei ist schon ätzend genug. Absolutes NEIN von mir.

  85. 33.

    Genau das wäre die Lösung, von jeder Straße eine Spur nur für Radfahrer, dann gerne auch für E-Scooter. Der Platz ist da.

    So liebe Automobilfetischisten, JETZT bitte Schnappatmung einstellen und shitstorm starten! Popcorn liegt bereit! :-D

  86. 32.

    Man muss nicht alles erlauben, was technisch geht: heute sind es die E-Roller und morgen fliegen uns die Drohnen um die Ohren. Nicht jede Spielerei ist sinnvoll .
    Bei dem ganzen neuen Zeugs OHNE Zusatznutzen vergisst man eines: die Senioren! Ach ja, die haben ja eh bald abgedankt, da führt ein Stutz nach e-Roller-Unfall dann eher zum Ziel: Krematorium! Danke an die Spinner auf den E-Rollern!

  87. 31.

    Was sollen die Dinger auf dem Radweg? Radwege, ungepflegt, zu schmal, zu gefährlich auch schon ohne E-Scooter?

    Ich finde das gegeneinander ausspielen typisch. Statt mehr Raum von der Minderheit zu fordern, die meint den meisten Raum einfach für sich zu mißbrauchen, sollen die beiden schwächsten Verkehrsteilnehmer gegeneinander ausgespielt werden.

  88. 30.

    Ich hab gar nix gegen die Dinger, also Roller und motorisierte Longboards, ich würde sie auch benutzen, aber auf dem Radweg. Wenn mir ein Fußgänger vors Gerät springt, sind wir beide verletzt... will ich selber auch nicht. Alles mit Rädern auf den RADweg, alles auf Füßen auf den Fußweg - und Autos auf die Straße. Fertig. Schließlich heißen die Wege ja nicht umsonst so :-)

  89. 29.

    Sie mögen es praktisch finden, ich finde es unpraktisch und sogar asozial, dass Sie Fußgängern den Verkehrsraum mit einem Fahrzeug streitig machen wollen.

  90. 27.

    Vielleicht sollte man das einfach nicht überregulieren. Es ist nun mal leider so, dass der E-Roller nirgendwo so richtig hinpasst - nicht auf den Gehweg, sicher nicht auf die Straße, zur Not auf den Radweg aber ideal ist das eigentlich auch nicht. Da man sie nicht aber nicht überall verbannen kann, muss man es wohl den Rollerfahrern überlassen, die Geschwindigkeit vernünftig zu wählen ... oder? Ich kann mir vorstellen wie ein E-Roller auf dem Fußweg sehr unsicher gefahren wird, aber es geht doch auch langsam und sicher.

  91. 26.

    E-Roller haben weder etwas auf dem Gehweg noch auf der Straße zu suchen. Auf dem Gehweg wird von vielen Geschwindigkeit und Bremsweg unterschätzt werden und auf der Straße sind sie völlig ungeeignet weil Schlaglöcher und kaputten Straßen eine Benutzung nicht möglich machen.

    Auch die E-Bikes werden insbesondere von älteren Menschen völlig unterschätzt, was leider regelmäßig auf Radwegen und auf Straßen und schlimmstenfalls im Krankenhaus ersichtlich ist.

  92. 25.

    Wenn Sie kein Rad mehr fahren können, würden Sie mit einem E-Trettroller (zu Unterscheidung der drei-/vierrädrigen E-Scooter) auf den Gehwegen erst Recht sich selber und die Fußgänger gefährden.

  93. 24.

    Sie wären dort nicht nur im Weg sondern befänden sich fortwährend in Lebensgefahr.
    Aber stimmt freilich:
    Wenn Fahrradfahrer sich rücksichtlos verhalten, dürfen E-Roller nicht auf Bürgersteigen fahren.
    Haben Sie schon mal das Wort Sippenhaft gehört?

  94. 23.

    "Auf dem Bürgersteig haben die nichts verloren."
    So ist es ! Wenn die noch zu den Radfahrern, die auch auf dem Bürgersteig nichts verloren haben, dazu kommen, dann ist kein Fußgänger mehr sicher, der ich sehr oft auch einer bin.
    Sicher kann man die Gefährlichkeit nicht aus dem Unfall mit dem Auto herleiten, aber :
    Paris hat, nach unzähligen Unfällen und Anzeigen, die Notbremse gezogen und die Dinger auf dem Gehweg verboten und will diese Verbot auch konsequent durchsetzen.

  95. 22.

    :-) so kann man es sich auch einfach machen :-D Dagegen also sind sie ein Spießer :-D

    Nach dem ich in Berlin häufig genug die Erfahrung mache wie es sich anfühlt, wenn plötzlich auf dem Bürgersteig ein Fahrradfahrer von hinten kommend knapp an einem vorbeifährt, wäre ich auch recht froh, wenn keine E-Tretroller auf Bürgersteigen zugelassen werden.

    Vielleicht sollten erstmal Stück für Stück die Straßen so ausgebaut werden, dass man überall auch mit dem Fahrrad auf der Straße fahren kann und dann lässt sich noch mal neu über die E-Tretroller diskutieren.

  96. 21.

    Die ganzen Befürworter für E-Roller auf Gehwegen können ja gerne mal ne Woche per pedes in der Kant-, oder Wilmersdorfer Str. unterwegs sein, Karl-Marx oder Hermannstrasse, in Mitte. Da fliegen einem die Radfahrer auf den Gehwegen nur so um die Ohren. Und dann noch die Roller? Nee, das geht gar nicht. Fortschritt gerne, aber dann ab auf die Strassen damit. Ach nee, da wären sie ja den Autofahrern im Weg. Echt schade.^^

  97. 20.

    Wenn Neuerungen für manche Menschen Annehmlichkeiten mit sich bringen, ergeben sie auch einen Sinn.
    Ich beispielsweise bin begeisterter Spaziergänger, der auch lange Strecken nicht scheut, liebe aber Freiheiten und Möglichkeiten.
    Und wer diese bei anderen Menschen einschränken will, sollte sich sehr genau überlegen, ob das tatsächlich zwingend erforderlich ist.
    Tut er das nicht, macht er sich der Intoleranz und ggfs. der Willkür schuldig.
    "Das könnte für manche Menschen gefährlich sein", ist mir aber argumentativ zu schwach.
    Politiker, die so denken oder handeln, haben offenbar einfach keine Lust, sich gründlich mit der Materie zu befassen.

  98. 18.

    Da sich so viele Menschen, Verkehrsteilnehmer aller Art, sich nicht mehr an die Regeln und Gesetze halten, kann man davon ausgehen, dass viele Rollerfahrer auch machen würden, was sie wollen. Das ist uns Fußgängern nicht noch zusätzlich zuzumuten. Auf manchen Gehwegen kann man kaum mit Kindern an der Hand laufen, weil Radfahrer umtriebig sind. Und dann noch die Roller? Das finden wahrscheinlich hauptsächlich Leute gut, die meist im Auto sitzen. Da kann man dann für alles sein.

  99. 17.

    Es ist in unserer Stadt für Fußgänger schon gefährlich genug, da brauchen wir nicht noch zusätzliche Gefahrenquellen. Leider sind die Entscheidungsträger ja in den seltensten Fällen selbst Fußgänger und entscheiden abermals gegen die, die eigentlich Schutz verdient hätten, so bleiben Behinderte, Kranke und Senioren schutzlos zurück. Ein weiterer Schritt hin zu einer immer rücksichtsloseren Gesellschaft mit perfiden Tendenzen.

  100. 16.

    Genau so ist es. Der Vorwurf, dass man pauschal gegen Neuerungen sei, ist Unsinn. Das behaupten bestimmt hauptsächlich Leute, die eher selten zu Fuß unterwegs sind. Neuerungen müssen Sinn machen und dürfen nicht zulasten der ohnehin gebeutelten Fußgänger gehen. Die Dinger auf der Straße-kein Problem. Auf dem Bürgersteig haben die nichts verloren.

  101. 15.

    Prinzipiell natürlich nichts, Berlinerin. Doch was ist dort, wo es keine Radwege gibt oder wo ein solcher endet?
    Und wer von hinten kommt (egal womit) muss natürlich immer aufpassen.
    Wer darin einen Grund für eine Einschränkung oder ein Verbot sieht, müsste beispielsweise auch Jogger auf den Radweg verbannen.
    Auch nicht motorisierte Tretroller und Segways sind nicht laut. Und den Gedanken, mit einem E-Roller oder Segway beispielsweise die Wege am Stadtrand (besonders dort gibt es auch etliche Fahrradfahrer) oder den Grunewald zu erkunden, finde ich reizvoll.
    Danke für die Zustimmung.

  102. 14.

    Ich bin 65 Jahre, mobilitätseingeschränkt und bin froh darüber, das die E-Roller kommen. Damit kann ich mich endlich im Nahbereich bewegen. Fahrrad kann ich nicht mehr benutzen, E-Scooter ist zu teuer für mich.

  103. 13.

    Leider. Wir erleben gerade eine verschlimmerte Renaissance des Spießbürgertums.
    Fast zu jedem Thema und speziell zu jedem Vorschlag heißt es "Das tut man nicht / das sagt man nicht / das ist zu risikoreich / das birgt Nachteile / dabei wird jemand benachteiligt / damit wird jemand unterdrückt / das soll so bleiben wie bisher und braucht nicht geändert zu werden".
    Nur wenn es einem gerade in den Kram passt, entfleucht einem ein "Das muss geändert werden, denn jemand hat behauptet / jemand fühlt sich dadurch benachteiligt unterdrückt oder diskriminiert"
    Hätten die Antagonisten in dieser Posse von Anbeginn der Menschheitsgeschichte an das Sagen gehabt, säßen wir heute bestenfalls noch auf Bäumen.

  104. 12.

    Tremor, was spricht dagegen ... beispielsweise mit einem E-Board auf dem RADweg fahren zu dürfen.
    Von mir aus auch gern erst ab 18 Jahren? Die Dinger sind g..l, schnell und total leise. Morgens fährt mir manchmal ein Typ hinterher, wenn ich vom Parkplatz komme - hey, ich muss aufpassen, dass ich ihn wahrnehme, als Fußgänger, ich höre ihn nämlich nicht. Ne Klingel hat der auch nicht am Bein... und er ruft auch nicht dauernd "Achtung". Dafür fährt er aber mind. 20 km/h. Ist ja ok, er benutzt die Straße, die ich queren muss. Aber auf dem Bürgersteig möchte ich nicht von ihm von hinten leise überrascht werden.
    Natürlich ebenso wenig wie von einem 13jährigen Pubi auf einem motorisierten Roller. Da ist die Blut-Hirn-Schranke für Hormone gerade aufgehoben - nein, wirklich, ab 18 ist ein guter Vorschlag. Aber wie gesagt, mangels Geräusch bei gleichzeitig hoher Geschwindigkeit und null Chancen, so rasch wegzuhoppen, bitte wie die anderen Räder - auf dem Radweg.

  105. 11.

    Weg mit E-Rollern! Danke!

  106. 10.

    Soviel zum "humoristischen" Teil.
    Solche Transportmittel sind schlichtweg praktisch. Dass Sie nichts damit anfangen können und vermutlich der Überzeugung sind, die ganze Welt müsse idioten- und kindersicher gemacht werden, ist bedauerlich.
    Aber zum Glück hat nicht jeder Mensch den Vorsatz, alles das für irgendwen irgendwie gefährlich sein könnte, verbieten zu wollen.
    Die Welt wäre ansonsten nämlich ein ziemlich trister Ort.

  107. 9.

    Neben den gesetzlosen Falschparkern und Geisterradlern sollen jetzt auch noch motorisierte Roller auf dem Fußweg fahren. Wie kann man soetwas nur in Erwägung ziehen? Fahrzeuge haben auf Fußwegen nichts verloren! Es ist schon ärgerlich genug wenn die rücksichtslosen Egoisten auf vier und zwei Rädern kaum bestraft werden.
    Fußgänger werden immer mehr zum Freiwild.

  108. 8.

    Die Dinger aus der Spielwarenabteilung können Sie sich gerne unter dem Arm klemmen und dann unabhänging von ÖPNV-Streiks zu Fuß den Gehweg benutzen. Da viele dieser Spielzeuge zudem deutlich schneller als 6km/h sind, gefährdet man auch zukünftig mit den Dingern ggf. seinen Führerschein und steht im öffentlichen Raum auch weiterhin mit einem Bein im Knast.

  109. 7.

    War ja so klar. Etwas Neues. Und schon ist jemand dagegen.... Der Mensch hasst naturgemäß Veränderungen. Und jeder sucht sich die Beispiele, die für seine Meinung passen. Und ein Verstoß gegen Regeln (rote Ampel ...) ist auch kein Beispiel.

  110. 6.

    Mit zwei Unfällen kann man nicht gegen E-Scooter argumentieren. Mit anderen Fahrzeuge, mit denen Grüne in Berlin die Verkehrswende erreichen wollen, wurden schon an Bushaltestellen ältere Fußgänger getötet. Zudem subventioniert der Senat diese Fahrzeuge, die häufig auf Gehwegen genutzt werden.

    Selbst wenn es zu einem Verbot der Benutzung der Gehwege kommt, wird es hier in Berlin weiterhin an Kontrollen mangeln, die alle Fahrzeugführer kostenpflichtig daran erinnern, dass man nicht überall parken oder fahren darf, mag man sich auch noch so benachteiligt fühlen.

    Auch in Paris hat man die Faxen gerade der Leihanbieter dicke und erhöht das Bußgeld kräftig. In den USA hat man die Erfahrung gemacht, dass die Dinger technisch eine noch grössere Gefahr sind als die zweifelhaften Leihräder der neuen Start-ups.

    Da deren Haltbarkeit eher an Kinderspielzeug mit ein- bis zwei-monatiger Nutzungsdauer erinnert, rollt nicht nur im übertragenen Sinn eine E-Schrottwelle auf uns zu.

  111. 5.

    Mit den zwei Unfällen kann man nicht gegen die E-Scooter argumentieren. Auch mit anderen Fahrzeuge, mit denen Grüne hier in Berlin die Verkehrswende erreichen wollen, wurden schon an Bushaltestellen ältere Fußgänger getötet. Auch subventioniert der Senat Fahrzeuge, die häufig auf Gehwegen genutzt werden.

    Selbst wenn es zu einem Verbot der Benutzung der Gehwege kommt, wird es hier in Berlin weiterhin an Kontrollen mangeln, die die Fahrzeugführer kostenpflichtig daran erinnern, dass man nicht überall parken oder fahren darf, mag man sich auch noch so benachteiligt fühlen.

    Auch Paris hat man die Faxen gerade der Leihanbieter dicke und erhöht das Bußgeld kräftig. In den USA hat man die Erfahrung gemacht, dass die Dinger technisch eine noch grössere Gefahr sind als die zweifelhaften Leihräder der neuen Start-ups.

    Da deren Haltbarkeit eher an Kinderspielzeug mit ein- bis zwei-monatiger Nutzungsdauer erinnert, rollt nicht nur im übertragenen Sinn eine E-Schrottwelle auf uns zu.

  112. 4.

    Was bitteschön hat die Tatsache, dass jemand eine stark befahrene Straße bei Rot überquert und deswegen von einem Auto erfasst wird, damit zu tun, ob er dabei einen E-Roller benutzt oder nicht?
    Und was sagt dieser Unfall darüber aus, ob und in welcher Weise solche Roller Fußgänger gefährden?
    Ich wünsche mir schon lange eine Liberalisierung der E-Mobilität:
    Es wäre (selbst wenn man sich BVG-Streiks wegdenkt) angenehm, beispielsweise mit einem E-Board auf dem Bürgersteig fahren zu dürfen.
    Von mir aus auch gern erst ab 18 Jahren.

  113. 3.

    Jeder gegen Jeden, willkommen in Deutschland.

  114. 2.

    Der Protest ist gut, weil E-Roller sind gut, aber dann bitteschön vom Straßenland etwas wegnehmen und nicht vom Gehweg.

  115. 1.

    Die bewegungsfaule Bande darf ruhig den Radweg benutzen, aber nicht den Weg, wo sich bewegungsaktive Fußgänger aufhalten - den Gehsteig. Und bitte Mofa-Führerschein und Versicherungskennzeichen für die, die über 25 kmh fahren, gleiche Forderung übrigens für Pedelecs mit Rentnern und Muttis mit Anhängern.

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