Radweg in der Berliner Holzmarktstraße (Bild: imago/Andreas Gora)
Bild: imago/Andreas Gora

Radwege in Berlin - "Bündnis für den Radverkehr" soll Prozesse beschleunigen

Ein neues "Bündnis für den Radverkehr" hat am Freitag in Berlin seine Arbeit aufgenommen mit dem Ziel, den Ausbau der Fahrrad-Infrastruktur zu beschleunigen.

Dem Gremium, das von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz geleitet wird, gehören Vertreter aller zwölf Berliner Bezirke an. Zudem sitzen zuständige Bauplaner sowie Experten der BVG, der S-Bahn Berlin, der Berliner Wasserbetriebe und der Berliner Stadtreinigung mit am Tisch.

Günther hofft auf mehr Tempo

Das "Bündnis für den Radverkehr" trifft sich vier Mal pro Jahr. Bis Ende 2019 wollen die Beteiligten einen Zweijahres-Maßnahmenkatalog erstellen, der klare Prioritäten beim Aus- und Neubau des Radwegenetzes in Berlin festlegen soll, teilte Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für die Grünen) am Freitag mit. Sie verspricht sich von der Runde verkürzte Abstimmungswege, verbindlichere Planungsprozesse und eine bessere Koordination.

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44 Kommentare

  1. 44.

    Radwege sind Steuerverschwendung...kostenloses Schulessen ist Steuerverschwendung...die fahrCard ist Steuerverschwendung...welches Schweinderl hätten Sie denn gern?^^

  2. 43.

    "Weiter stur Auto fahren zu wollen um jeden Preis ist dumm und verantwortungslos."

    Da schließt sich der Kreis, die dummen Stammtischparolen von "Detlef" und Co. auf BLÖD Niveau sind genauso.

  3. 42.

    Dumme, rechtspopulistische Propaganda inkl. Politkerbashing auf Stammtischniveau. *gäääähn*

    Wie wäre es denn zur Abwechslung mal mit Argumenten, substanzieller Kritik oder gar Verbesserungsvorschlägen?

  4. 41.

    Radwege sind sinnvoll. Weiter stur Auto fahren zu wollen um jeden Preis ist dumm und verantwortungslos.

  5. 40.

    Ihre Steuern gehen für die unfähigen Politiker und Beamten rauf, genauso Große Teile der KFZ bzw. Mineralölsteuer.
    Wenn man die alle rausschmeißen würde, wäre endlich Geld da für Sinnvolle und notwendige Sachen!

  6. 39.

    Hä? Es ist ulkig, dass bei schlechtem Wetter weniger Radfahrer unterwegs sind? Genau, stimmt ja...über‘n Berg ist‘s schneller als zu Fuß, oder wie? Es fahren viele Leute brav mit dem Rad, obwohl sie ein Auto haben. Und wenn das Wetter schlecht ist, dann halt mal mit ihrem Auto. Anstatt sich zu bedanken, dass es inzwischen so viele verantwortungsbewußte Mitbürger gibt, die aus ihrer Komfortzone kommen, so oft es geht und nicht auch noch die Stadt mit ihrer Bequemlichkeit belasten, formulieren Sie das als Vorwurf. Echt mal, das ist verkehrte Welt.

  7. 38.

    Es ist vielmehr komisch, dass Sie nichts verstanden haben. Autofahrer als Opfer? Als die Kuh, die gemolken wird?? Was für ein Blödsinn. Radfahrer sind keine Steuerzahler, oder wie? Und Straßen werden nur durch die Kfz-Steuer finanziert? Nee, das ist ein Ammenmärchen. Ich z.b. habe kein Auto und zahle sehr viele Steuern. Und finanziere die Straßen mit, die Sie mit Ihrem Auto befahren. Das ist soooo fies... ;-)

  8. 37.

    Na klar, der Autofahrer soll für alles bezahlen damit es den Radfahrern gut geht. Es ist nur komisch das bei schlechtem Wetter und Kälte so wenig Radfahrer unterwegs sind und viel mehr Autofahrer.

  9. 36.

    Also doch nur wieder substanzlose Radfahrerhetze. Wieviele Schäden verursacht ein einziges KfZ im Gegensatz zu einem Fahrrad? Wieviel Platz beansprucht ein KfZ gegenüber einem Fahrrad?

    Sie wollen keine Gleichberechtigung, sie wollen Radfahren unter allen Umständen verhindern! Dazu ist ihnen kein Scheinargument zu dumm.

    "Desweiteren wäre ich auch dafür, das an großen Plätzen und Bahnhöfen das Abstellen von Fahrrädern kostenpflichtig wird."
    Das gibt es längst: https://nationaler-radverkehrsplan.de/de/aktuell/nachrichten/neues-fahrradparkhaus-am-bahnhof-oranienburg

    Bewachtes Parken kostet, das reine Abstellen ist wie beim KfZ kostenlos. Nur bekommen sie auf dem Platz für ein KfZ locker 8 Fahrräder unter. Fahrräder zerstören keine Straßen wie ein KfZ.

    Und warum sollten Fußgänger keine Kennzeichen haben? Und wie Kennzeichen "zur Rücksichtnahme erziehen" sieht man an motorisierten Falschparkern, Dränglern und Rasern jeden Tag.

  10. 35.

    Gebetsmühlenartiges Schimpfen aufeinander
    hat nur Stillstand zur Folge.
    Nichts bewegt sich, wie wir alle (!!)
    merken müssen.

    Ein Beispiel :
    Der Senat von Berlin hatte bereits 1995
    Maßnahmen zur Förderung des
    Radverkehrs, darunter die
    Realisierung eines 660 km langen
    Fahrradrouten-Hauptnetzes beschlossen.

    2004 ging es weiter:
    Radverkehrsstrategie für Berlin -
    ...Das Radverkehrskonzept strebt die
    durchgängige Befahrbarkeit des Innenstadtnetzes
    bis 2006 und des Gesamtnetzes bis 2010 an.....

    2019
    …........

  11. 34.

    In der Berliner Innenstadt werden etwa gleich viele Personenkilometer mit dem Rad und dem PKW zurückgelegt.
    Eine Minderheit von 42% der Berliner Haushalte hat einen PKW.
    Die meisten schweren Kopfverletzungen in Deutschland erleiden Autofahrer. Wann kommt endlich die Helmpflicht für Autofahrer?

  12. 32.

    Nicht jedem Fußgänger sein Kennzeichen, jeder Radfahrer sollte sein Kennzeichen haben und Steuern und Haftpflicht bezahlen. Sie wollen Gleichberechtigung im Straßenverkehr , dann sie dafür auch genauso bezahlen wie ein Autofahrer. Desweiteren wäre ich auch dafür, das an großen Plätzen und Bahnhöfen das Abstellen von Fahrrädern kostenpflichtig wird.

  13. 31.

    "Mit diesen Umsetzungen wird mehr Verständnis der Verkehrsteilnehmer untereinander erreicht."

    Nein, es spricht Bände wie sie Radfahrer behindern und verhindern wollen. Es gibt immer mehr Radfahrer die 365 Tage im Jahr fahren, dafür braucht es keine Radwege, sondern Radspuren, notfalls müssen Straßen für KfZ gesperrt werden wo zu wenig Platz ist.

    Finanziert wird das ganze durch eine Innenstadtmaut von min. 30 €/Tag wie in London. Zusätzlich wird flächendeckend eine Parkgebühr erhoben. Wer ein Autu um- oder anmelden will muß einen Parkplatz vorweisen können.

  14. 30.

    Radwege für ein paar Fahrräder an wenigen Tagen, das ist einfach Steuerverschwendung!
    Wir brauchen endlich die volle Umsetzung der STVO für alle Verkehrsteilnehmer, heisst wer als Radfahrer oder auch Autofahrer nicht daran Hält, verliert das Recht irgendein Fahrzeug zu führen. Für alle die Auto/Motorradführerschein hat muss ein Führerschein für Rad machen, damit auch der letzte die STVO kennen lernt.
    Fahrräder sind Zweiräder wie z.B. Mofas, deshalb Helmpflicht, Kennzeichenpflicht und Versicherungsschutz und ganz wichtig raus aus dem Personennahverkehr.
    Mit diesen Umsetzungen wird mehr Verständnis der Verkehrsteilnehmer untereinander erreicht.

  15. 29.

    Danke @Nik für den Hinweis. Das ist mir schon bekannt.
    Gerade erwäge ich, nun doch komplett auf Straße zu wechseln, aber das mehr als ungern.
    Denn ich gehöre, abhängig vom aktuellen Gesundheitszustand, eben phasenweise zu den eher langsamen Radlern. Inbesondere, wenn ich das mit denen vergleiche, die eigentlich gerade die Tour de France im Geiste fahren oder auf ihren E-Bikes Gas geben. Ich wurde schon häufiger angepöbelt, ob ich nicht "bisschen schneller" könne. Nein, kann ich dann nicht.
    Jedenfalls bin ich auf der Straße nicht immer gut aufgehoben, weil ich da ggf. behindere als Behinderte und fahre dann an sich lieber auf dem Radweg. Nur da tut's halt mehr weh.

  16. 28.

    Ich gabe ca. 10 Euro aus dafür/a. Kann ich mir aber gut vorstellen, dass Sie sich das nicht vorstellen können.
    Wir schweifen vom Thema ab.
    Tatsache ist: sowohl im Auto, wie in den Öffentlichen, wie auf den Radwegen (s.a. Beitrag zu Frau Flans, der Verunfallten und nun auch Schwerbehinderten) befinden sich auch Gehandicapte.
    Hier im Beitrag geht es aber nun einmal um RADWEGE. Und mal nicht um FUSSGÄNGER, BENUTZER des ÖPNVs und AUTOFAHRER. Die Themen diesbezüglich können ja dann dort diskutiert werden, wo es um diese Verkehrsteilnehmer geht. Die Allermeisten von uns werden wohl zu sowohl als auch in der einen oder anderen Form zählen. Insofern sind die Interessen durchaus identisch, nämlich Konzepte zu finden, die allen gerecht werden, aber nicht einer Gruppe "gerechter". Es geht um gleichberechtigt. Davon sind wir allerdings weit entfernt. Insbesondere, was die Radwege angeht, die im öffentlichen Straßenverkehr den geringsten Raum zugesprochen bekommen, bzw. teilen müssen.

  17. 27.

    Ist wohl meist der Fall, stimmt. Aber wir haben fast alle einen Führerschein und könnten, wenn wir wollten. Und es macht sicherlich nicht immer nur Freude, auf‘s Auto zu verzichten. Daher sollte man vielleicht auch mal, statt immer zu meckern, auch froh darüber sein, dass es Radfahrer gibt. Und jetzt nicht noch jammern, dass die Infrastruktur dafür endlich verbessert wird.

  18. 25.

    Frau Günther war so frei, dabei Ersatzbeschaffungen und Instandhaltungsmaßnahmen ebenso mit einzukalkulieren wie deutlich steigende Fahrpreise. Auch freut sie sich darüber, dass schon vor ihrer Zeit diverse Projekte angestossen wurden. Nur kommen die lediglich schleppend, vonndarüber hinaus gehenden Plänen lieber nicht geschrieben, das wäre zu beschänend.

    ÌWenn man das alles herausrechnet, bleibt kaum mehr übrig als in den vergangenen Jahren.

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