Ein Mann hält bei einer Einbürgerungsfeier in Berlin eine Urkunde (Quelle: imageBROKER/Björn Kietzmann)
Bild: imageBROKER/Björn Kietzmann

Berlin und Brandenburg - Rund 7.300 Menschen im vergangenen Jahr eingebürgert

Insgesamt 7.301 Personen sind nach im vergangenen Jahr in Berlin und Brandenburg eingebürgert worden. Das teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag mit.

In Berlin wurden 2018 genau 6.500 Personen eingebürgert, 21 mehr als im Vorjahr. Die meisten Neubürger kamen aus der Türkei (883), gefolgt von Briten (536) und Polen (504).

In Brandenburg erhielten vergangenes Jahr 801 Ausländer die deutsche Staatsangehörigkeit, 36 Personen mehr als im Vorjahr. Dort dominierten Polen (123), vor Vietnamesen (80) und Briten (75).

Einbürgerungsboom unter Briten abgeflaut

Unter den Eingebürgerten in Berlin und Brandenburg waren zusammengenommen 611 Personen mit britischem Pass. Das waren etwas weniger als im Jahr 2017, als in Berlin und Brandenburg 628 britische Staatsbürger die deutsche Staatsangehörigkeit erhielten.

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg weiter mitteilte, erhielten seit dem Brexit-Referendum im Jahre 2016 insgesamt 1.444 Briten in Berlin und Brandenburg einen deutschen Pass. Das seien etwa zwölf Mal so viele Einbürgerungen wie in den Jahren 2013 bis 2015. Damals waren es lediglich 116.

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