Cengiz Demirci im Görlitzer Park (Quelle: dpa/Wolfgang Kumm)
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Kommentar | Drogenhandel im Görlitzer Park - Wir sollten Cengiz Demirci dankbar sein

Seit zweieinhalb Jahren arbeitet Parkmanager Cengiz Demirci an einer Lösung des Dealer-Problems im Görlitzer Park. Seine neueste Überlegung: Rosa Bodenmarkierungen für Dealer-Stehplätze. Dafür hagelt es jetzt Kritik und Häme. Das ist ungerecht, findet Wilhelm Klotzek.

Rosa Linien für Dealer-Standplätze: Das klingt wie ein Witz und hat den Anschein einer naiven Posse. Doch sollte man Parkmanager Cengiz Demirci und seinem Mitarbeiter Souleymane Sow eigentlich dankbar sein, dass sie noch nicht das Handtuch geworfen haben. Immerhin versuchen sie, Ordnung in das Chaos zu bringen - und dazu müssen sie neue Wege gehen. Denn ein nachhaltiges Konzept für die Lösung solcher Probleme gibt es bisher nicht.

Das Vertreiben von Dealern und deren Klientel aus bestimmten Straßen und Parks hat in anderen deutschen Städten - wie zum Beispiel in Hamburg - eine jahrzehntelange Geschichte. Eine Verbesserung hat sich dabei nie ergeben - sondern nur eine Verlagerung des Problems in andere Bezirke.

So geschehen auch in Berlin: Das harte Durchgreifen von Innensenator Henkel mit seinem Null Toleranz-Konzept hat nur dazu geführt, dass die Dealer ihren Handlungsschwerpunkt vom Görlitzer Park in Richtung Warschauer Straße und U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof verlagerten – wo sie heute noch stehen.

Über die Konsumenten wird selten gesprochen

Also was tun? Massenweise Dealer verhaften und sofort abschieben? Da kann man sich relativ sicher sein, dass im Handumdrehen andere Interessenten das Geschäft übernehmen. Die könnte man dann auch verhaften und verurteilen. Knallhart!  

Das Problem sind aber nicht nur die Dealer mit migrantischem Hintergrund, sondern auch die Konsumenten. Über die liest man selten etwas. Man könnte zum Beispiel auch die jungen europäischen Touristen, die deutschen Medizinstudenten aus dem "Ländle" und alle weiteren verhaften, die dort täglich einkaufen. Aber das würde die jungen hippen Bezirke empfindlich  treffen, denn das Klientel, das die Berliner Wirtschaft umgarnt, würde dezimiert. Vom Image-Schaden ganz zu schweigen.

Legalisierung könnte ein Weg sein

Zur Lösung des Problems könnte ein Umdenken in der restriktiven Drogenpolitik beitragen: Zum Beispiel die kontrollierte Abgabe von Cannabis in Coffeeshops, so wie es der Bezirk Kreuzberg vor vier Jahren für einen Modellversuch beantragte - und am Widerstand des Bundesinstituts für Arzneimittel scheiterte. Man könnte auch den Geflüchteten die Genehmigung erteilen, auf legale Art Geld zu verdienen und sich so in die Gesellschaft einzugliedern.

Solange die rechtliche Situation sich nicht ändert, müssen wir hoffen, dass Menschen wie Cengiz Demirci und Souleymane Sow nicht aufgeben bei dem Versuch, die Symptome von trägen, politischen Entscheidungsprozessen zu bearbeiten.

Demirci hat schon einiges bewegt

Obwohl wir von einer optimalen Situation im Park noch weit entfernt sind, haben Demirci und Sow auch eindeutige Erfolge vorzuweisen: Der Park ist weitaus sauberer als zuvor und alle Beteiligten wissen um die Drogenproblematik und deren Brisanz - nicht zuletzt durch Souleymane Sow, der in acht Sprachen auch mit den Dealern direkt kommuniziert und vermittelt. Das ist schon viel.

Auch deshalb sollten Kritiker nicht nach "Law und Order" schreien, sondern konstruktive Vorschläge machen. Denn besser haben sie es in den vergangenen Jahren auch nicht gemacht. Man sollte Cengiz Demirci für seine Vorschläge nicht auslachen, sondern in seinem Engagement unterstützen - so wie der Sprecher der Berliner Polizeigewerkschaft Benjamin Jendro. Der zollt  dem Parkmanager "großen Respekt" dafür, dass er sich der Sache so ernsthaft annimmt.

Beitrag von Wilhelm Klotzek

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43 Kommentare

  1. 42.

    So sehr es mir um Ihr Kind leid tut, aber die Schuld für seinen Drogenkonsum in den Berichten über Cannabis zu suchen, ist absurd. Ich frage mich auch, wie er jahrelang unbemerkt so heftig kiffen konnte, dass Sie das nicht gemerkt haben wollen und er so süchtig wurde, dass er in so jungen Jahren von Ihnen schon aufgegeben wird. Die Gründe für eine so krasse Flucht in die Droge wären sicherlich woanders zu finden, die Suche danach darf noch lange nicht aufgegeben werden. Und Ihr Sohn auch nicht. Kopf hoch und dran bleiben. Viel Glück!

  2. 41.

    Es ist entsetzlich einen geliebten Menschen durch Drogen abstürzen zu sehen. Ich fühle mit Ihnen. Diese Erfahrung musste ich mit meinem Bruder machen. Er ist Alkoholiker, angeblich „austherapiert“ und wird nie wieder von diesem Gift loskommen, so wie es aussieht. Die ganze Familie tat ihr Bestes, um das zu verhindern. Wir sind gescheitert. Ich kann Ihre Wut verstehen, aber niemand (bis auf die Kiffer selber) schwadroniert über eine angebliche Ungefährlichkeit dieser Droge. Natürlich ist sie nicht doppelt süchtig machend wie Alkohol, das steht ja nun fest. Aber kiffen in der Jugend kann extrem schädigen, da gebe ich Ihnen recht, auch das ist erwiesen. Ich stimme aber auch @Rico zu, noch gefährlicher ist illegaler, gepanschter Cannabis. Daher befürworte auch ich die Legalisierung. Denn die inzwischen bekannten Stoffe, die zur Streckung von Cannabis eingesetzt werden und die extrem starken Züchtungen sind zusätzlich zerstörerisch. Die Illegalität der Droge hält die Kids nicht vom Konsum ab. Daher sollte wenigstens die Züchtung und der Verkauf kontrolliert werden. Um noch größere Schädigungen zu vermeiden. Und damit diese widerlichen Verbrecher nicht mehr am Drogenkonsum unserer Kinder verdienen. Denn eines ist klar: wo kein Abnehmer ist, ist kein Händler!

  3. 40.

    Ihre Geschichte geht mir sehr nahe und es tut mir unendlich leid für Sie und Ihren Sohn. Aber gerade wegen solcher Fälle wie dem Ihren muss es eine andere Drogenpolitik geben. Das vergiftete Dreckszeug, dass illegal verkauft wird, ist um ein mehrfaches zerstörerisch, als kontrolliert gezüchtetes. Denn leider werden jugendliche Konsumenten kiffen, ob legal oder illegal. Sie sehen ja, die Illegalität hielt Ihr Kind auch nicht davon ab. Der Cannabiskonsum ist auch meist nur ein Symptom, nicht die Ursache für die Flucht in die Drogen. Ihre Kritik an der angeblichen "Akzeptanz" dieser Droge gegenüber, ist nicht ganz korrekt. Wenn es nach den Meisten ginge, würden wir uns eine gänzlich drogenfreie Welt wünschen. Sie ist es aber nicht. Ich verstehe Ihre Zweifel, aber gerade deswegen muss staatliche Kontrolle über den Stoff her.

  4. 39.

    Habe gerade endgültig den Kampf um mein einziges Kind, gegen Cannabis verloren. Er hat sich in drei Jahren, weitestgehend heimlichen Cannabiskonsums, emotional und psychisch in einen Zombie verwandelt, der Stress nur noch "gechilled" aushalten kann. Er hat sich entschlossen, volljährig diesen gechilledten Weg, ohne Ziel, ohne Antrieb, ohne Ausbildung usw. weiter zu gehen...
    Bei Stange gehalten wurde er dabei von "positiven" Artikeln, die über die Ungefährlichkeit des Konsums im Vergleich zu Tabak und Alkohol schwadronieren und niemals, aber auch niemals, die Auswirkungen auf die Entwicklung des wachsenden Gehirns beleuchten. In die gleiche Kerbe schlägt solche liberale Drogenpolitik und unsere Gesellschaft, in der Cannabis toleriert wird. Dabei ist der eigentliche Grund für die Toleranz, dass es selbst konsumiert wird. Und man ist ja selbst keine Krimineller, nein, niemals! Unsere Gesetze sind nur falsch. Sieht man doch in Canada. Die haben doch die richtigen Gesetze, nicht wahr?

  5. 38.

    Die Themen können nicht voneinander abgegrenzt werden. Wie soll das gehen? Dealer weg, alles gut? Leute, Eure Meinung ist die eine Sache, die Realität aber ganz offensichtlich weit davon entfernt.

  6. 37.

    Lieber Herr Klotzek, Sie haben mit dem Artikel nun die Emotionen hochkochen lassen, leider ist die Diskussion in persönliche Streitereien ausgeartet. Was jedoch bei dem Thema vorhersehbar war. Ich möchte einfach alle mal bitten, die Themen deutlich voneinander abzugrenzen und zum eigentlichen Thema zurückzukehren. Wollen wir wirklich Dealer dulden? Das ist doch das Thema. Wenn ich Markierungen für Dealer setze, dann dulde ich, dass diese dort ihren Geschäften nachgehen. Ich finde, dies ist keine Lösung. Markieren wir demnächst Fahrspuren für Raser? Alles was wir nicht in den Griff bekommen durch Entgegenkommen ggü. Tätern zu dulden kann doch keine Lösung sein.

  7. 36.

    Dann wäre es doch sinnvoll, sich Medien zuzuwenden, die eher Ihrer Fasson entsprechen, anstatt hier dauernd die beleidigte Leberwurst zu spielen^^ Ich lese seit knapp zwei Jahren jeglichen Text von rbb24 zu dem Thema und kann Ihre Vorwürfe nicht nachvollziehen. Natürlich äußern sich auch Politiker, Wissenschaftler und Journalisten häufig positiv über eine Legalisierung von Cannabis. Das ist aber weder „Wahlkampf“, noch Manipulation. Sondern sind einfach Fakten, die dafür sprechen. Egal wie Sie das finden. Die Gegenargumente werden auch nie unerwähnt gelassen. Das ist ja schon fast paranoid, was Sie da äußern. Sie sind dagegen, das ist Ihre Meinung und Ihr Recht. Aber greifen Sie doch nicht ständig Befürworter, andere User und rbb, der Legalisierung an. Die meisten argumentieren sachlich und sauber und dürfen auch ihre Meinung haben ;-) Wie gesagt, Online-Medien Ihrer Positionierung gibt es auch. Alles Gute!

  8. 35.

    Da Sie an einer sachlichen Auseinandersetzung erkennbar desinteressiert sind, werde ich nicht weiter das Gespräch mit Ihnen suchen.

    Bleiben Sie mal so, wie Sie sind!

  9. 34.

    Ist richtig. Ich bin in Rage. Besser gesagt: Überdruss. Die ewig gleichen Floskeln jener, die eine Ordnung vertreten die nicht funktioniert. Es dennoch für Ordnung hält und ausgibt. Danke an Menschen wie Cengiz Demirci. Oder KARUNA. Die sich in den aberwitzigen Folgen falscher Politik, für die Menschen einsetzen die die Ergebnisse ganz unten zu tragen haben.
    Die Ergebnisse sind so absurd , wie einem der geradezu niedliche Versuch erscheint, mittels Spraydose eine Marktordnung herzustellen.
    Im übrigen möchte ich Sie bitten nicht zu jammern. Es steht Ihnen frei mich, die Fakten, oder meine Überlegungen zu widerlegen. Tun Sie das aber nicht mit der einfachen Behauptung sie seien Falsch. Zeigen Sie mir eine wissenschaftlich fundierte, an den Fakten orientierte Untersuchung über den Erfolg der vorherrschenden Drogenpolitik. Es gibt sie einfach nicht. Man müsste sie komplett erfinden und dabei notorisch behaupten das Elend jetzt, sei irgendeine Verbesserung aufgrund dieser guten Rezepte.

  10. 33.

    Ihre Beiträge hier, nicht nur mir gegenüber, sind voll von Falschem, Unterstellungen, Belehrungen und Anschuldigungen. All das , was Sie anderen unterstellen. Sie sollten Sie auch mal die Beträge gründlich durchlesen. Dann wären Sie auch drauf gekommen, dass ich keineswegs ein Gesetz als ewig geltend definiert habe, Ich habe sogar geschrieben, dass Gesetze geändert werden können und dass dann die Lage eine andere ist.
    Könige, Sklaven, Frauen, Bankkonten....? Sie kommen massiv vom Thema ab und schreiben sich in Rage ! Sowas machen immer Menschen, denen die Argumente zum angesagten Thema ausgehen. Das macht aber Ihre Ansichten nicht allgemeingültiger, ganz im Gegenteil: Viel geredet, nicht gesagt.

  11. 32.

    Herr? Plotosus. Wir reden seit Jahrzehnten darüber. ob es klug, richtig zielführend ist wie unsere Drogenpolitik, wie unsere Drogengesetze verfasst sind. Ihre Ergebnisse sind katastrophal. Getragen von einer Doppelmoral die unerträglich ist.
    Sie verweigern die Diskussion auf dieser Grundlage. Denn solange es Recht und Gesetz ist und sie einzuhalten sind, ist der Sklave eben ein Sklave, die Frau nicht wahlberechtigt und ich muss sogar vielleicht glauben...das der König direkt und irgendwie von Gott abstammt.
    Grosses erstaunen, selbstverständlich: Wir wollen die Gesetze ändern. Das nennt man Politik und das ist nicht anrüchig. Während Sie behaupten quasi ein ewig gültiges Gesetz zu vertreten. Frauen dürfen selbstständig ein Bankkonto eröffnen, dürfen nicht mehr vertraglich gesichert in der Ehe vergewaltigt werden. Was haben wir uns nicht alles vom Hals geschafft, was als ewig gültiges Ewigkeitsrecht galt. Sie haben in Ihrer Argumentation einfach keine Erfolge in der Sache vorzuweisen.

  12. 31.

    Schöne Reaktion aus dem Handbuch für social-media der "Identitären Bewegung" Seien Sie ehrlich. Was nützte es, Ihnen Quellen zu nennen. Sie akzeptieren ja nicht einmal die allgemein zugängliche Quelle die da heisst: Betrachtet man die Drogenpolitik, ihre Auswüchse "Krieg gegen Drogen" historisch-sachlich mit dem Willen zu Erkenntnis...kommt man zum Beispiel als Kriminalbeamter auf diesen Satz: "Historisch betrachtet willkürlich und bis heute weder intelligent noch zielführend" https://www.spiegel.de/panorama/justiz/cannabis-bund-deutscher-kriminalbeamter-fordert-ende-des-verbots-a-1191381.html
    Den Umfang der Blockade unseres Justizwesens, können Sie gerne bei den Justizministerien der Länder abrufen. Sie ergibt sich aber auch einfach logisch. Schliesslich ist die falsche Drogenpolitik Gesetzesgrundlage. Muss also von Behörden umgesetzt werden. Also. Wen oder was akzeptieren Sie als Zeugen für irgendwas? Die in Ihrem Milieu beliebten "Fachleute" offenbar nicht.

  13. 30.

    Das liegt daran, dass rbb24 neutral berichtet und sich an die Fakten hält, fern jeglicher Ideologien und Dogmen. Und das bedeutet wohl, dass es mehr PRO als CONTRA gibt. Viele der Gegner verwechseln einfach ihre Meinung mit den Gegebenheiten. Aus Angst, Unwissenheit und Verdrängung. Lieber weiter rumwurschteln wie bisher und jammern, als endlich eine neue Richtung einzuschlagen, um das Problem eindämmen zu können. Da geraten viele in Panik. Schwierig finde ich auch, dass den Befürwortern der Legalisierung immer wieder unterstellt wird, dass sie nicht genauso besorgt über die Situation seien, wie die Gegner. Und Drogen nicht ablehnen würden. Oh ja, wir sind besorgt und bestürzt, wie viele jugendliche Kiffer es gibt. Dewegen muss jetzt auch etwas passieren.

  14. 29.

    hier habe ich nur so lange die Möglichkeit meine Meinung zu veröffentlichen wenn mein Beitrag freigeschaltet wird ! Oft genug war dies nicht der Fall wenn ich nur die leiseste Kritik, immer den sogenannten Netiquetten entsprechend, an der journalistischen Arbeit hier äußerte ! So haben Sie auch hier ein Instrument die freie Meinungsäußerung zu unterdrücken und alles in eine Ihnen genehme Richtung zu lenken. Soviel zu den Möglichkeiten hier !

  15. 28.

    Ja ist richtig. Spielt direkt in den Wahlkampf mit rein. Richtig so. Das wir darüber informiert sind, welche Parteien bereit sind die völlig verfehlte Drogenpolitik mit ihren katastrophalen Ergebnissen zu beenden. Warum sollte ich mir von Leuten etwas erzählen und aufdrücken lassen, die zum Beispiel jeden Oktober stolz verkünden mit wieviel Hektorlitern sie einmal mehr, wieviel tausend Leute mit Bier abfüllten. Und sind sie in der politischen Verantwortung, mit dieser Haltung genau diese katastrophalen Ergebnisse in der Drogenpolitik abliefern. Denn Drogen nehmen die anderen. Sagt meine Nachbarin im Wartezimmer. Mit 500mg Tramal im Blut. Widerlich, wie sich ein bestimmtes Milieu zu Abstinenzlern erklärt, obwohl wir alle wissen: Abstinent sind die allerwenigsten. Wir hörten auch noch nicht von einer Razzia. Zur Bürozeit im Bankenviertel. Wo der Kokskonsum nicht das Problem ist. Es ist die Tatsache, das der Kerl unter Koks Entscheidungen über unsere Finanzströme trifft.

  16. 27.

    Ich habe niemanden belehrt, nur die Grundlagen eines ernst zu nehmenden Journalismus dargelegt. Anscheinend sind diese Ihnen fremd.
    Erstaunlich das Sie wissen was meine Meinung ist, was ich glaube und was bei meinem Nachdenken herauskommt.
    Anscheinend haben Sie hellseherische Fähigkeiten.
    Fakt ist, dass Drogenhandel illegal ist. Es gibt Gesetze die einzuhalten sind und die nicht nach dem Gusto einer bestimmten politischen Richtung zurechtgebogen werden dürfen. Selbst Herr Lux von den Grünen sieht diese Stellplätze sehr kritisch. Wenn die Gesetze entsprechend anders lauten dann ist es eben so,. Aber im Moment ist es eben nicht so. Da gibt es keinen Deutungsspielraum , ob es einem nun passt oder nicht ! Wer diese "Stellplätze" positiv sieht, der hat eine mehr als fragwürdige Einstellung zu den geltenden Gesetzen ! Dies gilt auch ausdrücklich für den Verfassers des Kommentars hier !

  17. 26.

    "Gesicherte Erkenntnis."

    Nichts davon ist gesichert. Ihre persönliche SUBJEKTIVE Meinung, weiter nichts! Ansonsten, belegen Sie Ihre Ausführungen bitte mit Quellen.

  18. 25.

    Belehren Sie uns bitte nicht darüber was "Journalismus muß" In Wahrheit fühlen Sie sich von reflektierender Berichterstattung belästigt, die Sie dazu zwingt Ihre Glaubenssätze zu überdenken. Sie kennen ja bereits das Ergebnis. Das nennen Sie dann "Meinung" Ist sie und beansprucht sie mit nichts unterlegt sein zu müssen...nennt man das aber Glauben. Gehört zu den grössten Hindernissen in der MeinungsBildung. Da wir ja alle rettungslos gläubig sind. Die falsche Drogenpolitik frißt grosse Teile unserer ordnungsbehördlichen Kräfte. Blockiert 1/3 unserer Ressourcen im Justiz- und Gerichtswesen. Gesicherte Erkenntnis. Mästet seit Jahrzehnten Parteien und deren unaufrichtige Funktionäre, die mit diesen untauglichen Mitteln ihre Glaubensgemeinschaft um sich scharen. Und das alles mit den vorliegenden, niederschmetternden Ergebnissen. Nur Verlierer. Überall. Da lässt es sich trefflich hämen. Wo es die letzten in dieser Hierarchie ausbaden müssen.

  19. 24.

    Beides stimmt. Ein Kommentar ist die persönliche Meinung des Autors. Insofern kann man sie mittragen, dagegen sein, sich mit ihr auseinander setzen oder ignorieren. Die Berichterstattung zum Thema Cannabis ist etwas anderes. Hier bedient der rbb vorrangig die Meinung derjenigen, die für die Legalisierung sind. Das ist dann die Haltung des rbb. Da in der Politik das Thema kontrovers diskutiert wird, erscheint dann der Eindruck, der rbb würde eine Seite unterstützen. Muss sich jeder selbst eine Meinung bilden, dann klappt das schon.

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