Wasserbehandlungsanlage bei Vetschau (Quelle: imago/Rainer Weisflog)
Bild: imago/Rainer Weisflog

Sulfat-Grenzwert festgelegt - Brandenburg trifft Maßnahmen für sauberes Trinkwasser

Das Land Brandenburg hat einen Grenzwert für Sulfat in der Spree festgesetzt, um sauberes Trinkwasser in Frankfut (Oder) und Teilen Südberlins zu gewährleisten. Wie das Umweltministerium am Mittwoch mitteilte, darf der Wert von 280 Milligramm Sulfat je Liter Spreewasser an 37 Tagen im Jahr nicht überschritten werden. Andernfalls müsse der Sulfatgehalt minimiert werden, etwa durch das Zulassen von Wasser aus anderen Gebieten.

Auch Teile Südberlins werden mit Brandenburger Trinkwasser versorgt

Die Wasserbetriebe in Frankfurt (Oder) und das Berliner Wasserwerk im Ortsteil Friedrichshagen bereiten Spreewasser für die Trinkwasserversorgung auf. Damit versorgen sie auch Teile Südberlins. Sulfat gelangt durch stillgelegte Braunkohle-Gruben in das Gewässer.

Sendung: Antenne Brandenburg, 22.05.2019, 14:30 Uhr 

Kommentar

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2 Kommentare

  1. 2.

    Das war gerade auch mein Gedanke, Dennis ...
    Aber leider verdienen die Industrien daran, dass es Grenzwerte gibt. Die Nebenwirkungen der Mengen hinterfragen die wenigsten. Wir haben ja auch anderes zu tun, als ums über alles mögliche zu informieren ... leider sagen einem die Medien nicht immer die ganzen Fakten.

  2. 1.

    Jeder normale Mensch würde dafür sorgen, dass GAR KEIN Sulfat ins Trinkwasser kommt! Nicht dass das auch noch legalisiert wird!

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