"Wem gehört die Stadt??!", steht am Bauzaun in Berlin (Quelle: dpa/Wolfram Steinberg)
Bild: dpa/Wolfram Steinberg

Armut in Berlin - Der Sozialwohnungsschwund

Die BerlinerInnen finden kaum noch passenden Wohnraum. Da hilft auch ein Wohnberechtigungsschein wenig. Welche Möglichkeiten es gibt, bezahlbar zu wohnen  – und warum sie nicht ausreichen. Von Cornelius Pape, Negin Behkam und Alexander Wenzel

Wohnen wird immer teurer in Berlin – und das schon seit vielen Jahren. Bisherige Versuche, dem Mietpreis-Boom ein Ende zu bereiten, schlugen fehl oder entwickelten nicht die gewünschte Dynamik. Der sogenannte "Mietendeckel" ist nun der jüngste Versuch des Berliner Senats, bezahlbaren Wohnraum auch in Zukunft zu gewährleisten.

Ein Blick auf die nackten Zahlen zeigt, dass zwischen 2013 und 2017 die Angebotsmieten in Berlin um knapp 25 Prozent gestiegen sind. Auch die ortsüblichen Vergleichsmieten (Mietspiegel), die neu abgeschlossene Verträge und Anpassungen von Bestandsmieten beinhalten, kletterten im besagten Zeitraum um 15,3 Prozent.

Grund für diese Preisexplosionen ist sicherlich auch die Tatsache, dass seit 2013 kaum noch Wohnungsleerstände zu verzeichnen waren. Aber vor allem der Wohnungsneubau, der mit der kontinuierlich wachsenden Einwohnerzahl nicht mithalten kann, muss hier als Ursache genannt werden. So lebten im Jahr 2017 5,6 % mehr Menschen in Berlin als noch 2013, während im gleichen Zeitraum nur 2,6 % mehr Wohnungen zum Bestand dazukamen.

Steigende Mieten und fehlende Wohnungen führen auch dazu, dass immer mehr Menschen auf der Straße landen. Laut Senatsverwaltung für Soziales waren im Jahr 2017 rund 37.000 Menschen wohnungslos – eine Zahl, die sich seit 2014 fast vervierfacht hat. Doch Schätzungen, wie viele Menschen tatsächlich wohnungs- oder obdachlos sind, gehen weit auseinander. Denn bundesweit werden dazu kaum Statistiken geführt.

Die anhaltende Nachfrage wirkt sich konkret auf die Mietpreise aus, wenn auch je nach Bezirk in unterschiedlichem Maße. Insbesondere die Lagen innerhalb und entlang des S-Bahn-Rings sind begehrt. Die Einwohnerzahl wuchs hier stark, genau wie die Miete.

Auffällig ist zudem, dass die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte um 8,3 % gestiegen sind, der Mietpreisentwicklung jedoch weit hinterherhinken. Die MieterInnen müssen ergo immer größere Teile ihres Einkommens für die Wohnkosten ausgeben. Immer weniger Menschen sind in der Lage, diese Kosten zu stemmen.

Wohnen kann arm machen: Gespräch mit der Betroffenen Michaela P. (28)

  • Warum leben Sie in einer Sozialwohnung?

  • Obwohl Sie in einer Sozialwohnung leben, beziehen Sie Wohngeld?

  • Ist Wohngeld ein gutes Hilfsmittel?

  • Ist denn wenigstens die Beantragung reibungslos verlaufen?

Berlin ist im Fieber: Allein im Jahr 2018 sind die Mietpreise in Berlin um 20 Prozent gestiegen. Die SpekulantInnen feiern hohe Gewinne und Kapitalzuwächse, während Menschen mit mittlerem und niedrigem Einkommen immer mehr unter hohen Mietkosten leiden.

Sozialwohnungen: Mehr abgebaut als neugebaut

Nach Schätzungen des Berliner Mietervereins fehlen in Berlin 100.000 Wohnungen. Zugleich sinkt die Zahl der Sozialwohnungen seit Jahren: Zwischen 2008 und 2018 hat sich die Anzahl der staatlich geförderten Wohnungen in Berlin fast halbiert. Von mehr als 172.000 Wohnungen wurden über 75.000 abgebaut.

Vom Abbau betroffen waren zum Beispiel Wohnungen am Maybachufer und in der Manitiusstraße in Berlin-Neukölln – eine begehrte Ecke für viele junge Menschen. 99 ehemalige Sozialwohnungen in den Häusern Maybachufer 40-42 und Manitiusstraße 17-19 wurden dort schon Ende 2017 abgebaut. Die Hauseigentümerin wollte Mieterhöhungen von bis zu 330 Euro pro Wohnung durchsetzen, was zu heftigem Widerstand der AnwohnerInnen führte: Am Ende haben sie allerdings gewonnen.

Protest der Mietinitiative "Mani & May" (Quelle: Mani&May)

"Wir haben das Land Berlin unter Druck gesetzt und vom Senat gefordert, sich für uns einzusetzen und zu verhandeln. Das ist nicht von alleine passiert; dafür haben wir gekämpft", sagt Denny Chakkalakal von der Neuköllner Mietinitiative "Mani & May". Sie seien eine der wenigen Miet-Initiativen, die erfolgreich waren. Am Ende hat der Senat verhandelt und die Vermieterin zog die Mieterhöhung zurück.

Neukölln hat fast 15.500 Sozialwohnungen – und damit nach Mitte die meisten Sozialbauwohnungen. In Neukölln ist Berlin am ärmsten. Laut Wohnungsmarktbericht 2018 der Investitionsbank Berlin ist Neukölln mit einem mittleren monatlichen Haushaltseinkommen von 1.775 Euro der ärmste Bezirk Berlins. Zum Vergleich: Im Durchschnitt verfügen die Berliner Haushalte über ein monatliches Haushaltseinkommen vom 2.025 Euro.

Im Bezirk Mitte befinden sich die meisten Sozialwohnungen: Fast 15.900. Insgesamt gibt es in Berlin 94.657 Sozialmietwohnungen (Stand 30.04.2019).

WBS: fast nutzlos

Obwohl die Anzahl der Sozialwohnungen stetig zurückgeht, steigt die Zahl der Wohnberechtigungsschein-InhaberInnen und damit der Bedarf an Sozialwohnungen rasant. Vom 2008 bis 2018 hat sich die Zahl der WBS-InhaberInnen mehr als verdoppelt; sie stieg von 14.222 im Jahr 2008 auf 43.415.

Aber bekommt man mit dem Schein überhaupt eine Sozialwohnung? Rainer Wild, der Geschäftsführer des Berliner Mietervereins, sagt: "Die Chance, eine Sozialwohnung mit WBS zu ergattern, ist gering, denn es gibt nur ungefähr 5.000 freiwerdende Sozialwohnungen im Jahr."

Auch andere Mietinitiativen protestieren gegen Mieterhöhungen. (Quelle: Alexander Wenzel)

Er fügt hinzu: "Inzwischen sind immer mehr Wohnungsunternehmen, unter anderem staatliche Wohnungsunternehmen, bei der Vermietungspraxis durch die Kooperationsvereinbarung dazu angehalten, Wohnungen nur an Wohnberechtigte zu vermieten. Sie brauchen eigentlich keinen Wohnberechtigungsschein. Viele MitarbeiterInnen verlangen diesen jedoch, weil man keine Lust hat, die Einkommensverhältnisse selbst zu überprüfen."

Andrea (Name geändert) ist eine von vielen in Berlin, die zwar einen WBS besitzt, aber bis jetzt keine Sozialwohnung bekommen hat. Sie erhielt ihren Schein im November 2018 schon zwei Wochen nach Beantragung. Doch genützt hat das bislang nichts. "Es gibt so viele BewerberInnen, dass man oft keinen Besichtigungstermin für eine Sozialwohnung bekommt", sagt die 29-jährige. Das sei vor allem für Einzelpersonen schwer, da die Nachfrage nach bis zu 50-Quadratmeter-Wohnungen sehr groß ist.

50 Prozent der Berechtigten verzichten auf Wohngeld

Ein weiterer Fall: 100 Euro bekommt Michaela P. jeden Monat vom Wohnungsamt Steglitz-Zehlendorf überwiesen. Die 28-jährige Studentin ist eine von 24.268 MieterInnen, die in Berlin Wohngeld beziehen. Die Sozialleistung gibt es als Mietzuschuss für MieterInnen und als Lastenzuschuss für Wohn-EigentümerInnen.  

Doch trotz steigender Mieten bezogen laut Statistischem Bundesamt 2017 nur 1,4 Prozent aller deutschen Haushalte Wohngeld. In Berlin, wo sich die Mieten seit 2008 mehr als verdoppelt haben, ist der Anteil sogar noch geringer: 1,2 Prozent aller Haushalte erhielten hier den staatlichen Zuschuss. Und auch in den Jahren zuvor waren es nicht wesentlich mehr: Seit 2008 schwankt der Anteil der Empfängerhaushalte in Berlin zwischen 0,9 und 2,1 Prozent.

Die geringe Anzahl erklärt sich der Geschäftsführer des Berliner Mietervereins, Reiner Wild, damit, dass nur ein Teil derer, die Wohngeld beziehen könnten, auch wirklich den Antrag stellt. 50 Prozent der Berechtigten würden darauf verzichten. "Das hat grundsätzlich mit Problemen der Annahme von Transfers zu tun – viele Mieter wollen nicht abhängig werden", so Wild. 

Grundsätzlich besteht auf Wohngeld, geregelt über das Wohngeldgesetz (WoGG), ein Rechtsanspruch. Ob der Antrag jedoch genehmigt wird, ist abhängig von der Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder, dem Gesamteinkommen und der monatlichen Miete oder – bei Eigentum – Belastung (zum Beispiel Kreditkosten). Entsprechend dem örtlichen Mietniveau sind Gemeinden und Kreise in sechs Mietstufen eingeteilt. Berlin befindet sich in Stufe IV. Hier werden bei einem Einpersonenhaushalt Mieten bis zu 434 Euro, bei einem fünfköpfigen Haushalt Mietpreise bis zu 834 Euro bezuschusst.

Kein Geld für alle

Problematisch dabei ist für Wild, dass sich die Ermittlung der Mietstufen hauptsächlich an den Bestandsmietverhältnissen orientiert. Denn das bedeutet: "Für jemanden, der umgezogen ist, ist das Wohngeld völlig unattraktiv." Schwierigkeiten gebe es zudem bei Modernisierungen: Kommt es infolgedessen zu Mietsteigerungen, müssen auch Wohngeld-BezieherInnen einen Teil der Steigerung selbst tragen – denn die Miet-Höchstbeträge bleiben gleich. 

Empfänger von Sozialleistungen wie Hartz IV oder Sozialgeld, Studierende, die BAföG beziehen – sie alle sind nicht wohngeldberechtigt. Zudem würden einige durch die Einkommensentwicklung aus dem Wohngeld-Anspruch rauswachsen, ergänzt Wild. Bei einer allein wohnenden Person liegt die Einkommenshöchstgrenze in Berlin bei 955 Euro, bei einem Zweipersonenhaushalt sind es 1.307 Euro. Über die Hälfte derer, die in Berlin den staatlichen Mietzuschuss bekommen, sind deshalb RentnerInnen und PensionärInnen. Doch auch speziell in dieser Gruppe würden, so der Geschäftsführer des Berliner Mietervereins, viele Berechtigte auf ihren Anspruch verzichten: "Viele knausern dann eher und akzeptieren diese Miethöhen."

Ein Projekt der Volontäre der Evangelischen Journalistenschule Berlin  

Beitrag von Cornelius Pape, Negin Behkam und Alexander Wenzel (EJS)

Kommentar

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15 Kommentare

  1. 15.

    Bleibt nicht weiter als Vollzeitarbeit, wenn das Einkommen zur Miete nicht reicht. Gehe nicht über Los, ziehe kein Wohngeld ein...

  2. 14.

    Ja, das leidige Thema "Wohnungsnot". Berlin scheint in den letzten 10, 15 Jahren auch international immer beliebter zu werden, was Zuzüge von 40.000 Menschen jährlich erzeugt. Wo die alle leben, habe ich mich immer wieder gefragt: In Gesprächen kann man's erfahren: In tw. äußerst fragilen Untermietverträgen, in WGs oder im gehobenen Preissegment.
    Ich glaube kaum, dass man dagegen viel tun kann:
    Nicht im kühnsten Traum sind Tausende neuer Wohnungen jährlich im Stadtgebiet zu bauen, zzgl. Infrastruktur (Schulen, Kitas, verkehr etc.). Keiner weiß, ob bei Entspannung der Mietlage nicht 60.000 Menschen p.a. zuziehen. In Zeiten des Klimawandels wäre es irre, im Stadtgebiet noch stärker zu verdichten und Menschen das Atmen zu verunmöglichen. Belüftungsachsen, Parks, Freiflächen sind existenziell. Irre ist auch, dass der ländliche Raum weiter ausdünnt. Wir brauchen attraktive Infrastruktur in BRB und Meck-Pomm, um Menschen dort Leben zu ermöglichen. Zuzugtrends hatten nie Dauergültigkeit.

  3. 13.

    Vor einigen Tagen habe ich einen Artikel über den immer höheren Leerstand von Sozialwohnungen gelesen.
    Nun ziehe ich selbst aus einer sehr günstigen Wohnung in Pankow aus und muss feststellen, dass mir nun klar ist weshalb der Leerstand so hoch ist.
    Ich wollte einen Nachmieter stellen, der sehr glücklich über meine Wohnung gewesen wäre und auch meine hochwertigen an die Wohnung angepassten Einbauten übernehmen wollte.
    Bei einer Überprüfung der Wohnung durch einen Elektriker (schaute nur in den Sicherungskasten) stellte dieser fest, dass die Leitungen komplett erneuert werden müssen da noch alte Aluminium Leitungen verlegt worden seien.
    Ach ja renovieren soll ich aber bitte schön, der Anstrich von vor einem halben Jahr sei nicht mehr schön genug : ( obwohl die Wände aufgestemmt werden und Fenster soll ich bitte auch noch putzen.
    Dazu die Aussage dass es sein kann dass eine Elektrikfirma vielleicht erst in einem Jahr einen Termin hat und die Wohnung so lange leer steht.

  4. 12.

    Fakt ist, dass BEZAHLBARER Wohnraum fehlt. Wohnraum ist ja nicht verschwunden. Er gehört nur anderen.

    Da Grund und Boden aber nicht - wie andere Wirtschaftsgüter - beliebig vermehrbar ist, würde eine weitere "Privatisierung" (= Enteignung der Allgemeinheit) weitere fatale Konsequenzen haben.

    So blöd sind zB die skandinavischen Staaten schon lange nicht mehr. Dort wird Gemeineigentum (gehört Dir und mir!) oftmals nur noch verpachtet und strikt an die Zweckerfüllung gebunden.

    Es gibt aber noch viele andere Lösungsmöglichkeiten, die das persönliche INDIVIDUELLE Recht auf Wohnen sichern würde. Im Moment beschränkt man sich aber darauf, dass die einen Bauen (weil sie Kredit bekommen) und die anderen das ein Leben lang bezahlen und darüber hinaus durch steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten) müssen. Pervers.

    EIN seit zig Jahren funktionierender Weg sieht zum Beispiel so aus:
    Sozialer Wohnungsbau - Warum Wiener günstig wohnen (bitte googlen, Link einbinden funktioniert nicht)

  5. 11.

    Das Land Berlin verfügt über staatliche Wohnungsbaugesellschaften... Dann muss eben darüber die Lösung laufen.

  6. 10.

    Viele scheinen schon wieder den Bevölkerungsschwund Berlin nach der Wende vergessen zu haben. Dabei hatte gerade der RBB am Beispiel Marzahn-Hellerdorf daran erinnert.

    Auch die höchstrichterliche Begründung, warum Berlin keine Haushaltsnotstand ausrufen könne, wurde erfolgreich verdrängt.

    Nebenbei fällt auf, dass die aufgezählten Bezirke am Rad West-Berlins liegen. Zu Mitte gehört ja auch Moabit.

    Als Single ohne Kinder erhält man bei Mindestlohn übrigens schon ca. 1.300 netto.

    Es sollte wieder hinterfragt werden, was die Mieter der geförderten Wohnungen aktuell verdienen. Das dürfte aber zu viele Wählerstimmen kosten.

  7. 9.

    Der gemeinnützige und damit soziale Wohnungsbau fiel in den letzten 20 Jahren Forderungen zum Opfer, um "Schulden" zu tilgen. Der öffentliche Wohnbestand wanderte für Kleingeld ans Kapital und die darauf folgende Mietpreisexplosion zahlt nun jeder Mieter selbst.

    Mieter mit weniger als 1.300 EUR Nettoeinkommen pro Monat berappen heutzutage - so ging es gestern durch die Medien - bereits mehr als 40% ihres Einkommens für ihren Wohnraum. Für den Kinder, Unterhalt und Anschaffungen bleibt deshalb weniger zur Verfügung. Billig ist Trumpf. Den mietinduzierte Kaufkraftschwund in unserer Stadt bekommen nicht nur Familien sondern auch Gewerbetreibende zu spüren. Auf kleinen Flächen kann mit Billigprodukten niemand überleben.

    Dabei ist doch eines klar: Jede Mietskaserne bezahlt letzten Endes der Mieter und niemand anderes. Jeden Monat, bis die Bude abgezahlt ist. Gehören tut ihm davon am Ende NÜSCHT!

    Ich finde, das darf so nicht weitergehen.

  8. 8.

    Haben Sie schon mal ein Haus gebaut und das Dachgeschoss vermietet ?
    Haben Sie schon mal ein Wohnhaus gebaut ? Kosten : Erträgen( Miete )alles ein Rechenexempel

  9. 7.

    Wurden hier in der Aufzählung vielleicht bewusst die bindenden Absprachen der „Landeseigenen Wohnungsgesellschaften“ mit dem LaGeSo vergessen?

  10. 6.

    Gierige Vermieter! Zum K...

  11. 5.

    Ich verstehe das Gemecker nicht. Einfach ins Umland ziehen. Ok die Sprüche alles mit dem Rad und die Öffis zu erledigen bekommen dann einen Pfaden Beigeschmack. Das heut der Wohnraum knapp ist hat auch Ursachen. Die werden allerdings permanent von der Überzahl beklatscht. Also nicht jammern. Wer das eine will muß das andere mögen.
    In Deutschland haben wir zumindest das freie Wahlrecht.

  12. 4.

    Jammern hilft nicht-die Situation ist da----jeder muss das Beste draus machen---
    1962 nach unserer Heirat 1960 suchten wir eine Wohnung , da ein Kind unterwegs war---
    NIX---die freien Wohnungen wurden gebraucht für DDR-Flüchtlinge !!!
    entweder marktfreie Wohnung ( teuer ) oder man hatte Wohnberechtigungschein
    wir fanden dann in Friedenau eine renovierungsbedürftige 5-Zimmer Whg. auf dem
    freien Markt- der Verwalter genehmigte wenigstens Untermieter--ins Berliner Umfeld
    konnten wir ja nicht, oder wir wären DDR-Bürger geworden-einige W-Berliner sind nach
    Westdeutschland gezogen --die es sich leisten konnten-----und dort Arbeit fanden

  13. 2.

    Ich kann ihnen nur den Tipp geben: ziehen sie ins Umland. Wir haben es vor Jahren gemacht und niemals auch nur 1 Minute bereut. Ja der Weg zur Arbeit und Freunden ist weiter als bisher. Aber der Gewinn an Lebensqualität wiegt dies alles wieder auf. Viel Glück!

  14. 1.

    Also was machen wir den jetzt? Mit einer Randbebauung des T-Feldes ist es doch nicht getan. Ein Tropfen auf den heißen Stein. Dort wohnen dann doch nur wieder die Zugezogenen die sich's leisten können. (National und International)
    Ich suche auch eine Wohnung. Zu dritt in einem Zimmer geht einach nicht. Meine Tochter ist erst 2 Monate alt.
    Ich als Berliner fühle mich rausgedrängt.

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