Ein Mann steht am Gleis eines Berliner U-Bahnhofs, während eine Bahn an ihm vorbeifährt. (Bild: dpa/Arne Immanuel Bänsch)
Video: Abendschau | 08.07.2019 | Max Kell | Studiogespräch mit Michael Müller | Bild: dpa/Arne Immanuel Bänsch

Wien als Vorbild - Müller plant BVG-Jahresticket für 365 Euro

Berlins Regierender will den Nahverkehr deutlich attraktiver machen. Sein Plan: Ein Jahresticket für 365 Euro, also pro Tag einen Euro. Die Idee hat Michael Müller aus Wien importiert, wo das Konzept Wirkung zeigt. Die BVG hinterfragt das allerdings.

Nach den Vorstellungen von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller soll ein BVG-Jahresticket für Erwachsene künftig lediglich noch 365 Euro kosten. Daran arbeite sein Kabinett, sagte der SPD-Politiker am Wochenende der "Neuen Zürcher Zeitung" (Schweiz).

Er habe sich mit der Idee, dass Abonnenten täglich lediglich einen Euro zahlen, von Wien anstecken lassen, erklärte Müller dem Blatt. In der österreichischen Hauptstadt war das vergünstigte Ticket bereits im Jahr 2012 eingeführt worden. Es hatte zu einem deutlich gestiegenen Fahrgastaufkommen geführt. Gleichzeitig registrierte die Stadt Wien einen leichten Rückgang beim Pkw-Verkehr.

Der Billigtarif wäre eine Abo-Reduzierung um rund die Hälfte

Bei Einführung eines solchen Tarifs würde sich das Jahresticket für den Berliner AB-Tarifbereich von derzeit knapp 730 Euro um rund die Hälfte verbilligen. Berlins Schüler allerdings fahren seit diesem Sommer bereits ähnlich wie in Wien kostenlos und Berlins Azubis haben derzeit einen ähnlich günstigen Tarif wie in Wien: 365 Euro für das Jahresabo.

Wie teuer ein solcher Schritt wäre, ist allerdings noch unklar. Nach Recherchen der Zeitung "B.Z." stammen von den 735 Millionen Euro Fahrgasteinnahmen bei der BVG derzeit allein 40 Prozent von den 524.000 BVG-Abonnenten. Eine so starke Reduzierung der Abo-Preise auf knapp die Hälfte würde selbst bei einer Zunahme der Abonnenten zunächst zu einer deutlichen Reduzierung der Einnahmen führen. Die Kosten müsste dann das Land Berlin übernehmen, hinzu kämen die Kosten für das voraussichtlich steigende Fahrgastaufkommen. 

Müller: Finanzierung durch CO2-Steuer

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) kündigte in der rbb-Abendschau am Montag an, den Fuhrpark der BVG in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren zu erneuern und um 30 bis 40 Prozent mehr Wägen aufzustocken. Finanziert werden könnten die Neuerungen durch die Einnahmen aus der geplanten CO2-Steuer, sagte Müller. Eine Anhebung der Parkgebühren schloss er aus. Ziel sei es, dass künftig mehr Menschen ihr Auto stehen ließen. Dadurch könne die Umwelt entlastet werden. 

BVG: Erfolg des Wiener Tickets fraglich

Die BVG begrüßt Müllers Vorschlag - verknüpft das aber ebenfalls mit Forderungen. "Jede Idee ist gut, die dazu führt, dass mehr Menschen den ÖPNV nutzen", sagte eine Sprecherin. Notwendig seien dann aber auch mehr Personal und Fahrzeuge. "Das ist eine sehr große Investition."

Das Landesunternehmen plagt ohnehin ein U-Bahn-Mangel: 1.500 neue Wagen würde sie gern bei Stadler bestellen, der Konkurrent Alstom aber legte Beschwerde ein. Die Vergabekammer hat bisher nicht darüber entschieden, wie die Wirtschaftsverwaltung bestätigte. Die "Berliner Morgenpost" (Montag) hatte darüber berichtet.

Die BVG hinterfragt auch den Erfolg des Wiener 365-Euro-Tickets. Die Zahl der Fahrgäste sei seit der Einführung 2012 nicht stärker gestiegen als die der Einwohner, es werde auch nicht weniger Auto gefahren. Diese Daten stammen aus einer Studie des Beratungsunternehmens Civity. 

Zudem war der Rabatt in Wien auch nicht so stark wie er in Berlin wäre: Vor 2012 kostete die Jahreskarte in der österreichischen Hauptstadt 449 Euro. Zugleich wurden laut der Studie ab 2012 Gelegenheitsfahrten deutlich teurer. Der öffentliche Verkehr war schon vorher deutlich gewachsen, während die Parkgebühren stiegen.

Opposition hinterfragt Finanzierung

Die Berliner CDU-Fraktion forderte mehr Informationen über die Finanzierungsvorstellungen Müllers für diese Idee. "Anders als in Österreichs Hauptstadt ist unser Nahverkehr leider unterfinanziert", hieß es in einer Mitteilung. Es fehlten Fahrzeuge. Müller müsse klar machen, wie er seinen Vorschlag finanzieren wolle.

Aus Sicht der FDP hänge die Attraktivität des Nahverkehrs nicht nur an den Preisen, "sondern Sicherheit, Sauberkeit und ein gutes Angebot" seien entscheidend. Wenn das Angebot und die Qualität des ÖPNV verbessert werden würden, seien die Fahrgäste nach Überzeugung des infrastrukturpolitischen Sprechers der FDP, Henner Schmidt, auch bereit, dafür zu zahlen.

Ähnlich reagierte die AfD-Fraktion auf Müllers Plan. "Was nutzen billigere Fahrkarten, wenn die Berliner stundenlang auf überalterte, schmutzige und unkomfortable Fahrzeuge warten müssen?", fragt der ÖPNV-Experte der Partei, Gunnar Lindemann, in einer Mitteilung vom Montag. Er plädiere dafür, mehr Geld vor allem in die U-Bahn zu investieren.

VBB: Ticket auch für Brandenburger Pendler?

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) zeigte sich am Montag überrascht von dem Vorschlag des 365-Euro-Tickets. Auf Nachfrage der rbb-Sendung "Brandenburg aktuell" sagte eine Sprecherin, es sei noch völlig unklar, ob auch Brandenburger Pendler das günstige Jahresticket erwerben könnten. Zudem müssten nach ihren Worten Ausgleichszahlungen in Millionenhöhe an die Verkehrsunternehmen geleistet werden. Der VBB will den Berliner Vorschlag nun zusammen mit Brandenburg prüfen.

Sendung: rbb88,8, 08.07.2019, 9 Uhr

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150 Kommentare

  1. 150.

    Der halbwegs erträgliche Fortbestand dieser Stadt besteht aber auch darin nicht nur zu meckern sondern auch mal über den Tellerrand hinweg zu schauen und sich mit den Argumenten der sogenannten Ignoranten hier auseinander zu setzen. Nicht alle Autofahrer hier in der Stadt fahren aus Bequemlichkeit mit dem Auto oder weil sie Ihre sogenannte Komfort Zone nicht verlassen wollen, sondern einfach weil es nicht anders geht. Und alle die hier ständig mit diesen Argumenten kommen, sollten sich das mal überlegen. Wenn ich sage das mir eine Maut oder irgendwelche zusätzlichen Steuern egal sind, sage ich das nicht weil ich so verdammt egoistisch bin, sondern weil ich das Auto einfach brauche. Und davon gibt es mehr als genug. Also hören Sie bitte auf hier alle über einen Kamm zu schären.

  2. 149.

    Neo, Donnerstag, 11.07.2019 | 12:27 Uhr:
    "Ich antworte al in einem Satz:
    Ihren Frust und Ihre Missgunst möchte ich nicht haben."

    Welchen Frust? Welche Missgunst?
    Oder soll dieser Satz nur heißen, dass Sie keine Argumente mehr haben?

  3. 148.

    Nein, das sind Tatsachen. Egal was sie uns weismachen wollen. Ich habe auch Hobbys, nur keine die ich mir von der Allgemeinheit bezahlen lasse.

    Was das trollen angeht, da ist ihr Kommentar 95 ein schönes Beispiel für und die Opferrolle ist hier schon besetzt von allen die hier laut aufjaulen, weil die Idee angeblich nicht umsetzbar ist, Wahlkampf sei oder weil man aus Egoismus, Faulheit oder geistiger Unbeweglichkeit nicht auf geliebte Gewohnheiten verzichten will.

  4. 147.

    Ich antworte al in einem Satz:
    Ihren Frust und Ihre Missgunst möchte ich nicht haben.

  5. 146.

    Monika, NK, Mittwoch, 10.07.2019 | 15:31 Uhr:
    "... Da sind nicht mal die Steuern auf Neukauf, Produktion, Zulieferer, Werkstätten usw. enthalten, die nur wegen der Existenz des Autos entstehen. Buff alle Arbeitslos. Keine Einkommenssteuer, keine Umsatzsteuer.."

    Das Argument kenne ich von der Tabakindustrie, von der Rüstungsindustrie, von der Spielautomatenwirtschaft etc.: Wir müssen unsere (gesundheitsschädlichen, krankmachenden und todbringenden) Waffen, Zigaretten, Spielautomaten etc. herstellen und verkaufen dürfen (Waffen in Kriegsgebiete, wo sie dringend gebraucht werden!), da sonst unsere Arbeitnehmer arbeitslos werden und Steuerausfälle entstehen. Sehr überzeugend!

  6. 145.

    MonikaNKMittwoch, 10.07.2019 | 15:31 Uhr
    "Die Busse fahren übrigens auf den Straßen, die für Autos gebaut wurden und die durch ihr Gewicht verursachten Schäden bezahlen sie auch nicht selber."

    Busse zahlen auch Steuern. Das Gewicht wäre viel größer, wenn die Busnutzer alle mit PKW fahren würden!!!

    Wieviel kostet ein Meter Autobahn? Ich zahle für mein Auto 120 € pro Jahr Kfz-Steuer. Von diesem wenigen Geld kann nicht einmal das Stück Straßenland instandgehalten werden, auf dem mein Auto parkt!!! Das Autofahrer abgezockt werden würden, ist ein Märchen.

    Außerdem fehlt in den Kosten des Autoverkehrs immer, der gesamtgesellschaftliche Schaden durch die Abgase: Umweltverschmutzung, Atemwegserkrankungskosten, Kosten des Klimawandels, den die nächsten Generationen dann werden ausbaden müssen. Der Autoverkehr ist natürlich nicht an allem Schuld, aber er trägt jedenfalls nicht alle seine gesamtgesellschaftlichen Kosten.

  7. 144.

    Neo, 10.07.2019 | 13:06 Uhr:
    "Im Gegensatz zu den Kfz-Nutzern, die bereits mehr finanzielle Belastungen haben(ist auch okay so), zahlen die Nicht-Kfz-Nutzer lediglich die Abgaben, gemäß dem gelebten Arbeitslebens, oder auch nicht, falls leider arbeitslos, dann "nur" die übliche MWSt.
    Dann müsste es eine Infrastrukturabgabe für alle Bürger geben, wollen Sie das etwa?"

    NEIN. Es geht hier nicht darum, dass alle für alles zahlen sollen, sondern darum, dass die bloße Nutzung und die minimale Abnutzung durch das Laufen oder Radfahren - so wie die luft fürs Atmen - kostenlos bleiben soll. Lediglich die MEHRBELASTUNG unserer Straßen und der Umwelt durch den Autoverkehr im Vergleich zum Fußgänger- und Radverkehr rechtfertigt eine deutlich höhere Belastung der Autofahrer.

    Im Vergleich zu Fußgängern und Radfahrern:
    Autos sind deutlich schwerer und machen damit Straßen kaputt.
    Autos brauchen sehr viel mehr Platz, der in der Großstadt knapp und teuer ist.
    Autos verschlechtern die Luft.

  8. 143.

    Neo, 10.07.2019 | 08:49 Uhr:
    "Antwort auf [Immanuel] vom 10.07.2019 um 01:59
    "Warum sollten Autofahrer nicht dafür bezahlen, dass sie überproportional die Umwelt verschmutzen, dass sie fahrend und parkend überproportional viel Platz auf den Straßen blockieren, dass sie als Hauptverursacher Staus produzieren? "
    Das tun die KFZ-Nutzer bereits über KFZ-Steuer, über die Spritpreise (mehrfache Besteuerung bis hin zum Endpreis), über die Entrichtung von Parkgebühren etc.."

    Anwohner zahlen in Parkzonen für das Parken NULL Euro. Die 20,20 Euro für einen Anwohnerparkausweis sind lediglich eine Verwaltungsgebühr für das Ausstellen dieser Vignette, damit die Behörde die Menschen bezahlen kann, die diese Dinger ausstellen. So wurde mir das im Bürgeramt erklärt.

    Anwohner zahlen also NIX fürs Parken, also für die Nutzung von 3-5 m² öffentlichen Straßenlandes.

  9. 142.

    Neo, 10.07.2019 | 08:49 Uhr:
    "Antwort auf [Immanuel] vom 10.07.2019 um 01:59
    "Warum sollten Autofahrer nicht dafür bezahlen, dass sie überproportional die Umwelt verschmutzen, dass sie fahrend und parkend überproportional viel Platz auf den Straßen blockieren, dass sie als Hauptverursacher Staus produzieren? "
    Das tun die KFZ-Nutzer bereits über KFZ-Steuer, über die Spritpreise (mehrfache Besteuerung bis hin zum Endpreis), über die Entrichtung von Parkgebühren etc..
    Welche Steuern für Umwelt und Natur bezahlen Fußgänger, Radfahrer und E-Scooterdeppen?
    Keine, außer die üblichen Abgaben, die alle bezahlen über die Mehrwertsteuer - denn Ihre Infrastruktur wird ja bereits durch die KFZ-Steuer mitfinanziert."

    FALSCH! Die Autofahrer zahlen mit ihren Steuern nur einen Bruchteil der Gemeinkosten des Autoverkehrs. Der Autoverkehr wird vom Staat, also von allen Steuerzahlern subventioniert.

  10. 141.

    Also der Bus kommt alle 20 Min. in der Zeit sind schon 500 Autos gefahren. Die noch vor lauter Bus und Radspuren fahren können. Denn nicht selten wird die Kapazität einfach halbiert. Wer sich über CO2 aufregt, der sollte die Vorrangschaltungen abschaffen, die Autos zum Bremsen/ Anfahren und damit Energieverschwendung nötigen.
    Die Busse fahren übrigens auf den Straßen, die für Autos gebaut wurden und die durch ihr Gewicht verursachten Schäden bezahlen sie auch nicht selber.
    knapp 10 Mrd Euro Kfz Steuern die CO2 bereits berücksichtigen. 41 Mrd Mineralölsteuer. Macht rund 50 Mrd wovon läppische 5 Mrd in die Straßen fließen. 45 Mrd werden zweckentfremdet. Da sind nicht mal die Steuern auf Neukauf, Produktion, Zulieferer, Werkstätten usw. enthalten, die nur wegen der Existenz des Autos entstehen. Buff alle Arbeitslos. Keine Einkommenssteuer, keine Umsatzsteuer..
    Mineralölsteuer in 16 Jahren 178% Steigerung, wenn das bei den Mieten Schule macht. Alle 8 Jahre verdoppeln sich die Mieten.

  11. 140.

    Haben Sie das so verstanden? Dann bitte nochmals lesen und die Differenzierung versuchen zu erahnen:
    Im Gegensatz zu den Kfz-Nutzern, die bereits mehr finanzielle Belastungen haben(ist auch okay so), zahlen die Nicht-Kfz-Nutzer lediglich die Abgaben, gemäß dem gelebten Arbeitslebens, oder auch nicht, falls leider arbeitslos, dann "nur" die übliche MWSt.
    Ist das so besser verständlich?
    Dann müsste es eine Infrastrukturabgabe für alle Bürger geben, wollen Sie das etwa?
    Ich bin jedoch für eine CO2- und Kerosinsteuer. Und auch hier spare ich Nicht-Kfz-Nutzer aus.
    Wo bitte lesen Sie eine Forderung?

  12. 139.

    Meinen Sie das wirklich ernst das Fußgänger und Radfahrer für Umwelt und Natur zahlen sollen ?? Ich möchte das Wort Deppen in diesem Zusammenhang lieber nicht in den Mund nehmen !!

  13. 138.

    "Warum sollten Autofahrer nicht dafür bezahlen, dass sie überproportional die Umwelt verschmutzen, dass sie fahrend und parkend überproportional viel Platz auf den Straßen blockieren, dass sie als Hauptverursacher Staus produzieren? "
    Das tun die KFZ-Nutzer bereits über KFZ-Steuer, über die Spritpreise (mehrfache Besteuerung bis hin zum Endpreis), über die Entrichtung von Parkgebühren etc.. Wer viel fährt, zahlt auch viel. Da macht auch die CO2 Steuer Sinn.
    Wenn Bund und Kommunen mit den eingenommenen Beiträgen nur den eigenen Bedarf decken und für alles andere kaum was übrig bleibt, kann der gemeine KFZ-Betreiber nix dafür.

    Welche Steuern für Umwelt und Natur bezahlen Fußgänger, Radfahrer und E-Scooterdeppen?
    Keine, außer die üblichen Abgaben, die alle bezahlen über die Mehrwertsteuer - denn Ihre Infrastruktur wird ja bereits durch die KFZ-Steuer mitfinanziert.
    Das 365´er Programm ist ein interessantes - jedoch muss die Infrastruktur stehen, bevor es eingeführt werden kann.

  14. 137.

    Sandra, Dienstag, 09.07.2019 | 09:25 Uhr:
    "Bravo! Es ist doch wunderbar das Berlin all die vorhanden finanziellen Erleichterungen ermöglicht und noch weitere schaffen möchte, während die anderen Bundesländer ihren Bürgern immer mehr "abknöpfen" müssen um diese Wohltaten über den Länderfinanzausgleich zu finanzieren."

    Falsches "Argument"! Denn die Art der Finanzierung des ÖPNV hat KEINE Auswirkungen auf den Länderfinanzausgleich! Kein Bundesland zahlt oder bekommt weniger oder mehr, wenn ein Bundesland die finanzierung des ÖPNV ändert!

  15. 136.

    Möter, Dienstag, 09.07.2019 | 08:33 Uhr:
    "Dazu fällt mir der § 241a BGB ein: Unbestellte Leistungen.
    Ich denke jeder kann seine Fortbewegungsmöglichkeit frei wählen, und bezahlt was er auch nutzt. Warum sollten Autofahrer den Nahverkehr finanzieren?"

    Warum sollten Autofahrer nicht dafür bezahlen, dass sie überproportional die Umwelt verschmutzen, dass sie fahrend und parkend überproportional viel Platz auf den Straßen blockieren, dass sie als Hauptverursacher Staus produzieren?

    Wieviel Fahrgäste gibt es im Bus im Vergleich zum Auto pro Quadratmeter? Und was zahlt der Autofahrer für den vielfachen Flächenverbrauch im Vergleich zum Fußgänger, Radfahrer, BVG-Nutzer? Viel weniger! Vielleicht wäre es mal an der Zeit die Kosten des Flächenverbrauchs anzupassen.

  16. 135.

    Stimmt nicht. "Neid" ist die ständige derzeitige Ausrede für alle Ignoranten, denen ihre Bequemlichkeit wichtiger ist, als die Natur und der halbwegs erträgliche Fortbestand dieser Stadt.

  17. 133.

    Nachschlag: es sollte eigentlich heißen: " vom Stadtrand in die West-City.".
    Wäre Berlin nicht so überfüllt, gingen die Menschen wohl auch entspannter miteinander um.
    So aber hilft nur gegenseitige Rücksichtnahme, Toleranz und sich selbst nicht als das Maß aller Dinge ansehen.
    Und ansonsten: Tippfehler sind für alle da.Wer welche findet , darf sie behalten :-)

  18. 132.

    Ich bin für ein tollerantes Miteinander in dieser Stadt, auch bei allen Verkehrsteilnehmern, egal, wie sie sich durch die Stadt bewegen. Als geborene West-Berlinerin kann ich sagen, dass es das hier mal gab, was unsere Stadt auch liebenswert gemacht hat. Ich fahre seit 42 Jahren mit dem Auto vom Stadt zur Arbeit in die West-City und kann daher beurteilen, wie sich der Straßenverkehr und das Verhalten der Verkehrsteilnehmet verändert hat. Viele will heute nur schnell von A nach B , ohne Rücksicht auf Verluste. Der Autofahrergruß als Dankeschön ist fast ausgestorben, Radfahrer zeigen kaum noch mit Handzeichen an, wenn sie abbiegen wollen usw. Leute, mehr Rücksichtnahme bitte, dann klappts auch mit dem Nachbarn ( auf der Straße). Und an alle Dauerkritiker.Wem es in Berlin nicht mehr gefällt, keiner wird gezwungen bei uns zu wohnen.

  19. 131.

    Ich habe keinen PKW Führerschein, fahre ausschließlich mit den Öffentlichen und habe schon seit Jahren ein Umweltticket im Jahresabo. Ich gehöre damit absolut nicht zur Zielgruppe dieses Vorschlags, fände eine Reduzierung des Umweltkartenpreises aber super!

  20. 130.

    Da klingen Neid, Missgunst, unreflektierte Abneigung auf die, die Hobbys haben und auf die, die ihr Leben leben mit.
    Seien Sie Gewiss: Ich zahle genug, fahre gerne, vor allem mit dem Rad, das haben Sie wohl übersehen und bin mir der Verantwortung für die Natur bewusst und für meine Ernährung muss kein Tier sterben oder mißbraucht werden.
    Und wenn Sie mit der Gesamtsituation so dermaßen unzufrieden sind, kann ich nichts dafür. Alle anderen ebenso nicht.
    Also hören siezauf zu trollen und stellen Sie sich nicht in die Opferrolle, das ist sehr bequem, stimmts?

    Ich finde die Idee von Müller nicht schlecht, Aber die Rahmenbedingungen stimmen halt noch nicht.

  21. 128.

    Das Carsharing nichts für Menschen ist die jeden Tag mit dem Auto unterwegs sein müssen oder wollen sollte eigentlich jedem klar sein aber es ist ein zusätzliches Angebot um besonders Leuten in den Städten die Möglichkeit zu geben zu überlegen ob man das eigene Auto wirklich jeden Tag braucht oder ob es auch Alternativen gibt . Und für mich und immer mehr Menschen in den Städten ist es halt eine gute Alternative wovon wiederum auch Sie als sehr aktiver Autofahrer und damit sind wir wieder beim Thema im erheblichen Maße profitieren !! Weiterhin wohnt ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung nicht nur am Stadtrand sondern auch in der Stadt und deshalb kommt es auf eine gute Mischung bzw. Verteilung des Verkehrs an . Im übrigen finde ich die ÖPNV Verbindung von Berlin Gatow nach Berlin Lichtenberg nicht überaus problematisch aber das soll jeder für sich entscheiden .

  22. 127.

    Die Mehrheit der Groß-Berliner hat immer noch Zugriff auf mindestens einen privaten PKW.

    Wie kostendeckend der Autoverkehr ist, hängt von der die Berechnung anstellenden Lobbygruppe ab.

  23. 126.

    Es gab mal eine Zeit, da gingen die Menschen zu ihrer Arbeit. Sie brauchten nicht einmal ein Fahrrad, weil deren Arbeitsweg so kurz ist. Heute leben wir in einer Zeit, wo oft Arbeitswege bis zu 100 km und mehr pro Tag zurück gelegt werden. Schaut man sich täglich den RE1 an, der nach Berlin rein fährt, dann ist klar, was passieren wird, wenn alle Autofahrer, die jeden Tag die AVUS befahren, da auch noch mit einsteigen.

  24. 125.

    Ich? Nein. WIR bezahlen für euren Spaß. Die Mehrheit der Berliner.

    "...meinem schönen alten und lauten Moppet und ab dafür in die Tiefgarage."

    Wenn sie soviel Geld für ein schönes Hobby haben, dann haben sie auch Geld für eine Maut, ergo Geld um sich an den tatsächlichen Kosten zu beteiligen.

  25. 124.

    Sehr guter Vorschlag! Ich kaufe mir dann, als Gelegenheitsfahrerin sofort ein Jahresabo!
    Wenn Berlin jeden Monat 10 Millionen Unterhaltungskosten ausgibt für einen leer stehenden unbenutzten Flughafen, vielleicht sollte dieses Steuergeld lieber verwendet werden zum weiteren Ausbau eines funktionierenden Nahverkehrs??

  26. 123.

    Beitrag 116: Im Interesse der Zeitung? Wo war ich da mit meinen Gedanken? Es muss heißen: Im Interesse der Taktung. Sorry.

  27. 122.

    Carsharing ist bei 220 Arbeitstagen/Jahr doppelt so teuer wie mein Auto. Zudem finde ich das unhygienisch. Müsste ich ja jedesmal alles abwischen und hunderte Meter laufen um eins zu finden, da sie meistens im Citybereich stehen. Es reicht mir schon jeden Tag mindestens 12 Stunden außer Haus zu sein.
    Ziehen Sie nach Spandau-Gatow und fahren Sie täglich nach Lichtenberg mal sehen wie lange sie ihre Vorschläge aufrecht erhalten. Ich werde nicht Umsteigen, weil so gut wie nichts zu meinen Uhrzeiten fährt, oder man locker zwei-dreimal so lange unterwegs ist. Berlin ist sehr groß. Die Arbeitgeber ändern öfters ihren Standort. Der Umstieg wird nicht stattfinden. Nicht jeder wohnt an der U- oder S-Bahn. Busse kann man außerhalb der Bürozeiten vergessen. Sehr freundlich der ÖPNV.
    Und weil das so ist, wähle ich den mir bequemsten Weg.

  28. 121.

    Bravo! Es ist doch wunderbar das Berlin all die vorhanden finanziellen Erleichterungen ermöglicht und noch weitere schaffen möchte, während die anderen Bundesländer ihren Bürgern immer mehr "abknöpfen" müssen um diese Wohltaten über den Länderfinanzausgleich zu finanzieren.

  29. 120.

    Ich gebe Ihnen recht das diese Aktion vom SPD regierenden Müller nur eine Wahlkampftaktik ist auf Grund der zur Zeit sehr schlechten Werte für diese Partei aber gerade Ihnen als Autofahrer - Fan sollte an einen möglichst guten ÖPNV System in den großen Städten gelegen sein denn Autofahrer profitieren in nicht unerheblichen Maße von einen guten ÖPNV . Stichwort - Umstieg vieler vom Auto auf Busse und Bahnen und damit mehr Platz für die anderen Autofahrer . Es geht auch nicht darum das Autofahren gänzlich zu verbieten da es besonders im ländlichen Raum immer seine Bedeutung haben wird aber das Leben im öffentlichen Raum ( Fußgänger , Radfahrer , ÖPNV und Autoverkehr ) sollte besser organisiert sein als das in den vergangenen Jahrzehnten der Fall war und besonders in den großen Städten ist meiner Meinung nach ein Umdenken notwendig . Habe übrigens mein Auto vor mehreren Jahren verkauft und nutze nur wenige male im Jahr ein Mietauto bzw. Carsharing ansonsten zu 90 % den ÖPNV .

  30. 119.

    Dazu fällt mir der § 241a BGB ein: Unbestellte Leistungen.
    Ich denke jeder kann seine Fortbewegungsmöglichkeit frei wählen, und bezahlt was er auch nutzt. Warum sollten Autofahrer den Nahverkehr finanzieren?

  31. 118.

    Der Höhepunkt war für mich kürzlich am Regionalbahnhof Lichterfelde Ost: ein Reinigungsmitarbeiter mit der DB-Weste mit Kippe (pausierend) unterm Nichtraucherschil auf dem Bahnsteig!
    Herr Müller, sollten wir nicht mal erst klein anfangen?

  32. 117.

    Auto-Erfahrung:
    Sauberes Auto innen
    Volltrunkene rammen mich höchstens mit ihrem Car-Sharing-Auto. Wie umweltbewusst, dass sie ein solches nutzen.
    Ich sitze warm oder gekühlt, höre Musik, höre Verkehrsnachrichten
    Bei Termindruck, weil der Bus mal wieder nicht kommt, kann ich zurück in die Garage rennen und mein Auto holen (alles schon passiert)
    ---------------------------------------------------------------------------
    Als ich aufhörte zu arbeiten, habe ich mein Auto in der Garage gelassen und mich voller Begeisterung auf die BVG & Co. gestürzt. Von meiner Begeisterung ist nichts geblieben, außer dem Vorsatz, niemals mein Auto aufzugeben. Neulich morgen die Überlegung, sich eine Monatskarte zu holen. Nachdem der Bus mal wieder zu früh (aber immerhin kam einer) abfuhr, war der Gedanke vom Tisch.

  33. 116.

    BVG-Erfahrung:
    Busse, auf die ich bei einem 10-Minuten-Takt 50 Minuten warten muss und die BVG mir erklärt, im „Interesse der Zeitung“ wäre der Intervall angepasst worden.
    Busse, deren Fahrer gern durch sehr grobe Fahrweise die Gäste durch den Bus schießen lassen.
    Busse, in denen Kinder mit Schuhen (!) auf den Sitz gestellt werden. Sitze, auf die ich mich mit heller Kleidung setzen möchte. Das gleiche gilt bei Taschen & Co. Erst auf die dreckige Erden, dann auf den Sitz.
    Busse, in denen Fahrgäste mit riesigen Rucksäcken rücksichtslos alles umnieten.
    Busse, in die Leute ungehindert vom Fahrer mit stinkendem Döner oder Pommes einsteigen.
    Busse, die am Stadtrand bei einem 20-Minuten-Takt 2 Minuten zu früh fahren. Das 22-minütige Warten ohne irgendwelchen Wetterschutz hat Spaß gemacht.
    Busse, deren Fahrer mir sagen, nein an der Haltestelle halten wir nicht. Hielten sie aber doch.
    Busse, in die man Volltrunkene, die dann alles terrorisieren, einsteigen lässt.

  34. 115.

    Ihr letzter Absatz ist Unsinn, dass sollten Sie einsehen: die Debatte zu um das 365' er Ticket ist keine Aktion für sozial Schwache.
    Es wäre ein weiterer Anreiz, den Wagen stehen zu lassen, wenn die Öffis entsprechend aufgestellt wären.
    Sind sie jedoch nicht, daher ist dieses Ticket vorerst obsolet.
    Aber ja, ich entscheide auch immer wieder aufs Neue, welches Transportmittel ich für meinen Arbeitsweg wähle. Meistens ist es mein Fahrrad, weil ich keinen Bock auf den Stau am Nachmittag habe.
    Da strampele ich nach dem Büroalltag lieber den Frust wieder raus. Hat auch was, anstatt in Öffi-Dosen den Geruch und die meist unschöne Stimmung zu ertragen.
    Dazu einige dönerfressenden und biersaufenden Trottel oder auch Bettler oder Scheinmusikanten und Touris, die sich nicht benehmen können.
    Dann lieber umweltschonend mit dem Rad, bei Beachtung der Regeln!
    Kostet bei weitem weniger als ein BVG-Ticket und ist flexibler als alles andere im der Innenstadt.

  35. 114.

    Und wenns das ÖPNV-Ticket gratis gibt, fahr ich weiter mit Auto. Wie bereits mehrfach beschrieben, auf den Preis kommt es hier m.E. doch gar nicht an. Die Rahmenbedingungen müssen passen und das tun sie nunmal definitiv nicht.

  36. 113.

    Das wünschen sich auch Nichtautofahrerinnen aus dem Wedding. Wenn nicht einmal diese Selbstverständlichkeiten umgesetzt werden können (oder wollen?) darf man berechtigte Zweifel an den Plänen dieser Regierung haben. Wenn nicht einmal Geld für mehr offensichtlich dringendes Ordnungspersonal vorhanden ist möchte man wissen wie die viel kostenintensiveren Vorhaben finanziert werden sollen?

  37. 112.

    Stimmt! Wollte gestern mit dem Zug nach Wittenberg. Stand gerade am Bahnhof, da kam die Durchsage: der Zug fällt ersatzlos aus. Es ist der RE, der auch Berlin bedient. Die Qualität stimmt noch nicht!

  38. 111.

    Eine Phantomdiskussion

    Aus den Presseartikeln zum 365€-Ticket kann man viel lernen, vor allem wie die Schlagzeilen produzieren werden.

    Ich habe das gesamte Interview bei der NZZ mit den Stadtoberhäupter von Wien, Berlin und Zürich über aktuelle Probleme und Aufgaben gelesen. Es wird ein weiter Bogen über viele Themen gespannt. Müller hat drei kurze Sätze zum ÖPNV gesagt. Der wichtigste dürfte

    "Ich will Schritt für Schritt auch das Ziel verfolgen, ein Jahresticket für den öffentlichen Personennahverkehr für 365 Euro anbieten zu können."

    Darauf basiert diese ganze Diskussion. Welche Schritte das sind, hätte den Rahmen des Interviews gesprengt. Leider haben sich viele - ich schließe mich ausdrücklich mit ein - sich nicht für das gesamte Interview interessiert.

    Hat eigentlich schon jemand von der "vierten Gewalt" bei Müller versucht nachzufragen, in welchen Zeitrahmen er diese Schritte machen möchte und wie weit der Weg nach seiner Ansicht ist?

  39. 110.

    Walther, Montag, 08.07.2019 | 19:49 Uhr:
    "... und möchte aber NICHT die Bakterien Tausender inhalieren"

    Tja, in der Großstadt leben, aber keine Bakterien der Großstadtbewohner inhalieren müssen. Ein unauflöslicher Widerspruch!!! Das ist so wie: Ich möchte mitten in einer Millionenmetropole leben, aber ganz alleine.

    Für Hypochonder wie "Walther" bleibt nur die weitgehend bakterienfreie Arktis und Antarktis, keinesfalls aber eine Stadt oder gar Großstadt.

  40. 109.

    Noch besser ist ein ticketloser Verkehr, allgemein steuerfinanziert mit etwa 1 Euro pro Tag und Einwohner. Das hätte einen besseren Finanzrahmen und ist auch praktischer.

  41. 108.

    Nein es wird aber nicht besser, und nein die meisten haben keinen Arbeitsweg von vier U-Bahnstationen, es wird pauschalisiert, egal ob Schichtarbeiter, egal ob Pendler! Das 365,- Ticket ist ein mieser Trick um der BVG mehr Geld zu verschaffen, die aber nichts draus macht.
    Die Menschen wollen einfach ihre Ruhe. Und wenn ich ab und zu ÖPNV nutze ist mir das egal was die Fahrkarte kostet.
    Man entscheidet sich wie man möchte, ohne Diktatur.
    Das Ticket ist nur Wählerfang sozialschwacher weil die SPD am wahltechnich im Sinkflug ist.
    Die arbeitende Bevölkerung sieht nicht ein, im Autoland Deutschland Bus und Bahn zu fahren, wozu auch. Wir arbeiten, um uns was zu kaufen und Freude daran zu haben. Ich stelle mich ganz einfach mal auf die Seite der 1.5 Millionen Autofahrer in Berlin, die sicherlich auch zu Radfahrern in ihrer Freizeit zählen, aber der ÖPNV ist echt die letzte Wahl, schon allein ist er unflexibel.

  42. 107.

    Genauso ist es. Die derzeitigen Zustände in den Bahnhöfen und vielen Fahrzeugen sind unmöglich bis katastrophal. Peinlich für eine Hauptstadt, wieviel Dreck, Elend und Unzuverlässigkeit hier herrschen.

  43. 106.

    Genau. Wahlpropaganda von Müller ist das. Mehr nicht. Hält die SPD ihre Wähler wirklich für so einfältig, nicht auch den Zusammenhang zwischen Kostensenkung bei den Fahrpreisen und Investitiongskosten sehen können?

    Übrigens: Ein Model hat 2 Beine und ist meistens sehr hübsch.

  44. 105.

    Wer individuelle und bequeme Autofahrer/innen zum Umsteigen auf die öffentlichen Verkehrsmittel bewegen möchte muss ihnen etwas bieten: pünktliche, saubere Züge. Auch im Berufsverkehr mindestens ein bequemer Stehplatz. Freundliche, saubere Bahnhöfe. Was viele Menschen abschreckt oder mindestens unbehaglich wirkt sind Enge, penetrante Bettler, berauschte Personen, rücksichtslos egoistische Raucher bzw. Zigarettenkippen, Müll, beschmierte Züge und Bahnhöfe. Man könnte sofort damit beginnen diese unangenehmen Zustände endlich zu unterbinden. Seit Jahrzehnten wird es leider unterlassen konsequent die Hausordnung bei U- und S-Bahn durchzusetzen.

  45. 104.

    Das Wiener Model geht einher mit einer deutlichen Erhöhung der Parkgebühren. Das Herr Müller hier sagt, dass er die Parkgebühren nicht erhöhen will beweist mir, dass er mit niedrigen Preisen nur Wählerstimmen gewinnen will. Es geht ihm nicht um eine gerechtere und umweltfreundliche Verkehrswende.
    Das wichtigste ist jetzt vor allem den schienengebundenen ÖPNV auszubauen. Dafür braucht es viel Geld. Wenn wir gleichzeitig die Investitionen erhöhen und die Preise so drastisch senken, werden die anderen Bundesländer mit Recht denn hohen Betrag, den Berlin aus dem Länderfinanzausgleich erhält infrage stellen.

  46. 103.

    Teil 2 ( Fortsetzung ) . Aber auch einige U Bahn Netz Ergänzungen halte ich für dringend notwendig wie z.b. die U 9 von Osloer Straße nach Pankow Kirche , U 9 von Steglitz nach Lankwitz Kirche , U 7 nach Schönefeld , U 1 zum Adenauer Platz , U 3 zum Mexikoplatz oder die U 8 ins Märkische Viertel . Und erst wenn man diese ganzen Tram , S Bahn und U Bahn Projekte zumindest ansatzweise gestemmt hat sollte man sich auch mit anderen Dingen wie verbilligte Tickets beschäftigen denn am wichtigsten ist ein zuverlässiges und gut funktionierendes ÖPNV Angebot und nicht die Frage ob man am Tag 1 Euro mehr oder weniger bezahlt . Viele Leute würden dann automatisch mehr den ÖPNV nutzen wenn die Qualität stimmt . Im Moment ist das System an vielen Tagen überlastet und dort muss man ansetzen . Wien hat es vorgemacht in dem es erst massiv in den Ausbau von Tram und U Bahn Netz investiert hat und es immer noch tut und erst danach die Jahreskarte billiger gemacht hat .

  47. 102.

    Ich habe mir aus Zeitgründen nicht alle 90 bisherigen Kommentare durchgelesen aber ganz allgemein bin ich der Meinung das ähnlich wie bei der Bahn auch der ÖPNV in den großen Städten und da allem voran auch in Berlin besser gemacht werden muss egal ob mit neuen und ausreichenden Fahrzeugpark sowohl bei S Bahn als auch bei U Bahn und Tram . Dazu muss ausreichend Personal vorhanden sein besonders auch bei den Fahrern der Fahrzeuge und auch die sonstige Infrastruktur muss auf einen modernen , zuverlässigen und Zeitgemäßen Stand gebracht werden . Außerdem muss das Netz deutlich und hier besonders auch Zeitnah erweitert werden und das nicht erst in 15 oder 20 Jahren . Die geplanten Tramstrecken gehören dort genauso dazu wie die neuen S Bahn Strecken Richtung Falkensee , die S 21 vom Nordring zum Potsdamer Platz , die Siemensbahn und im Brandenburger Umland die Verlängerung nach Stahnsdorf und Rangsdorf so wie diese im I2030 Plan enthalten sind . Teil 2 folgt im Anschluss !!

  48. 101.

    Die Olsen Bande hatte auch viele Pläne...

  49. 100.

    Welche Argumente? Mein Argument ist Bequemlichkeit und Zeitersparnis. Die ist viel wert wenn man durch die ganze Stadt muss. Im Übrigen schlafen doch die meisten noch wenn ich zur Arbeit fahre.

  50. 98.

    Warum sollte man so etwas wollen? Warum sollte man dafür sein?
    60er-2000er ging doch auch Auto fahren ohne mosern. heute nicht mehr? Ist heute Öko? Klar in meinem Garten ist es schön grün, ich achte auf öko-Produkte, weniger Verpackung... und möchte aber NICHT die Bakterien Tausender inhalieren. 1,5 Millionen denken genauso.
    Jeder benutzt das was er möchte. Sie die Sprottendose inkl. aller Begleiterscheinungen, ich das Auto mit all seinen Vorzügen. Warum So aggro gegen alles was Sie nicht möchten? Sie brauchen das 365,- Ticket, ich werde sie nicht daran hindern. Holen Sie sich das Ticket, falls es je etwas wird. Viel Spaß MfG

  51. 97.

    Sie versuchen schnippisch-witzig hier die Oberhand zu behalten. Das finde ich befremdlich. Das Thema ist zu ernst, um hier so ein hämisches Ping-Pong zu spielen. Um Ihre Frage zu beantworten, nein, es handelt sich nicht um eine Kurzstrecke. Ich muss 2x umsteigen. Und selbst wenn es eine Kurzstrecke wäre, wäre es legitim, sie mit dem Bus oder der Bahn zu fahren. Ihre Provokationen sind kindisch. Fahren Sie Ihr Auto, aber lassen Sie verantwortungsbewußte Menschen in Ruhe, die bereit sind in aller Interesse aus ihrer Komfortzone heraus zu kommen. Guten Abend.

  52. 95.

    Ach.... DU bezahlst also unsere Infrastruktur für unsere Autos?
    Klasse, Hut ab und bitte weiter so.

    Also ich lasse mein Auto gerne stehen um nach Mitte zu jockeln. Entweder mit dem Rad oder mit meinem schönen alten und lauten Moppet und ab dafür in die Tiefgarage.
    Da macht es doch noch glatt Spaß als in den übervollen Öffis.
    Für 365 Ocken steige ich erst um, wenn die Öffis ihre Infrastruktur haben.

  53. 94.

    Nicht Ihr Ernst, oder? Bitte lesen Sie sich in das Thema ein, man kommt um die Argumente dafür gar nicht drumherum.

  54. 93.

    Alle halten diese Stadt am Laufen. Alle, die morgens mit den Öffentlichen zur Arbeit fahren und genauso Steuern zahlen, wie Autofahrer. Und jetzt nicht wieder mit der KFZ-Steuer kommen. Klar, wer ein Auto hat, muss dafür natürlich extra Steuern zahlen. Für gesunde Menschen, die lediglich den Weg zur Arbeit bewältigen müssen, gibt es zuhauf „Möglichkeiten“ mit den Öffentlichen. Völliger Nonsens.

  55. 92.

    keine schlechte Idee,aber wie will die BVGdas stämmen....bei dem Personal und Fahrzeugmangel.....

  56. 91.

    Wenn nur die fahren würden, die aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen müssen, wären alle Strasse wieder halbwegs frei und unser aller Luft wieder besser. @Maik hat völlig recht. Wer zu bequem ist und es lieber den " Deppen"^^ überlässt mit den Öffentlichen zu fahren, nach dem Motto "selbst schuld", der soll wenigstens zahlen. Und zwar nicht zu knapp.

  57. 90.

    @ Nico

    Was sind denn benachteiligte für Sie?

  58. 87.

    Welche Leute sollen das sein? Krankenwagen? Ausnahmegenehmigung. Diese Leute sollten sich doch am meisten freuen wenn sie wieder durch die Stadt kommen weil anderen auf Egotrip dafür zahlen müssen und dann auf das Auto verzichten.

  59. 86.

    Ach so, das Sozialticket kostet seit heute nicht mehr 27,50 EUR? Sie sollten sich schämen ob Ihrer Vorurteile... Wissen Sie eigentlich wie viel schwer es vielen ALG II - Empfängern fällt, das aufzubringen?

  60. 85.

    Also ich weiß ja nicht, wieviele (Neu) - Berliner Sie im Innenstadtbereich kennen aber es gibt sehr viele Alteingessene Berliner, die nicht innerhalb des S-Bahnrings wohnen, die eben ein Auto haben.
    Wir Berliner konnten bis vor einigen Jahren.auch noch völlig unbehelligt in unserer Stadt Auto fahren.
    Eben auch aus den bisher genannten Gründen , die die Bereiche innerhalb und außerhalb des S-Bahrings unterscheiden.
    Daran wird sich für mich auch nichts mehr ändern, ich habe zuhause und am Arbeitsplatz einen Stellplatz fpr den ich zahle , blockiere also parkend kein Straßenland. Nochmal: Jeder soll sich so durch die Stadt bewegen können, wie es für ihn persönlich am besten passt. Egal ob aus gesundheitlichen Gründen, Bequemlichkeit oder arbeitsplatzbedingt.

  61. 83.

    Netter Versuch.....ich liebe es in Spandau bei Berlin zu wohnen. Und ich liebe es mit meinem Auto morgens um 3:30 die leere Heerstrasse entlang zu fahren. Und Mittags fahre ich entspannt meine Schleichwege und komme meistens gut ans Ziel. Was auch immer Sie mir mitteilen wollen, es bleibt beim Auto, bis eine auch für mich attraktive Lösung gefunden worden ist.
    Und meine Wahl des Berufs.....hat mich weiter gebracht, sonst würde ich nicht hier wohnen.

  62. 82.

    Vollkommen in Ordnung, nur sollen die die das meinen angemessen an den Kosten beteiligt werden, z.B. mit einer Innenstadtmaut. Parkplätze sind ebenso privat zu finanzieren. KfZ dürfen nur noch zugelassen oder umgemeldet werden wenn dafür ein Parkplatz, privat finanziert, vorhanden ist. Mal sehen wie schnell die Leute auf den ÖPNV umsteigen.

  63. 81.

    Ich sagte doch,ich zahle. Und ich terrorisiere niemanden. Und für Sie zur Info, ich wohne in Berlin. Was auch immer Sie machen ist mir vollkommen egal. Solange ich nicht vernünftig von A nach B komme , und das zu jeder Tageszeit, fahre ich mit meinem Auto.

  64. 80.

    Was sind Sie denn für ein Egoist, die Stadt gehört Ihnen nicht alleine, es gibt auch Leute die die Stadt am Laufen halten und auf den PKW angewiesen sind, weil es keine anderen Möglichkeiten gibt, bitte unterlassen Sie solche unmöglichen Kommentare.

  65. 78.

    Ist keine so schlechte Idee. Jedenfalls überlegens Wert. Nur das ringsherum muss natürlich auch stimmen. Aber daran kann man ja arbeiten und gute Ideen gibt es bestimmt.

  66. 76.

    Gute Idee. Dann bitte alle Straßen mit Maut befahren, die dann der öffentlichen Hand zu Gute kommen. Wie kann es sein dass ich eure Straße bezahle, Infrastruktur, Polizei, Krankenwagen, Krankenhäuser, Spätfolgen für Unfälle, Umweltverschmutzung?

  67. 75.

    Aber das ist doch ihr persönliches Pech wenn sie in Kladow wohnen und in Lichtenberg arbeiten. Augen auf bei der Berufswahl.

  68. 74.

    Die Mehrheit der Berliner Haushalte hat jedoch Zugriff auf mindestens einen privaten PKW. Wenn man allerdings in den Grenzen von Frau Günther denkt, liegt vieles in fußläufiger Entfernung - und sei es die nächste S-/U-Bahn-Station. Dann ergibt sich eine knappe Mehrheit für Haushalte ohne Auto wie innerhalb des Ringes. Außerhalb hat nur 1/3 der Haushalte keinen PKW. Dort gibt es dafür weniger bis gar keine Car-Sharing-Angebote.

  69. 72.

    Sie werden zahlen, jedesmal wenn sie hier nach Berlin hereinkommen und mit ihrem Egoismus und Rücksichtslosigkeit die Berliner terrorisieren.

    Die Mehrheit der Berliner besitzt kein Auto und warum sollen wir für ihren Egotrip auch noch zahlen? Maut ab s-Bahnring 50 €/Tag wäre gerecht.

  70. 71.

    Bin dafür. 'n ollen Euro pro Tag. Da würde ich mein Auto glatt öfters stehen lassen und vll. auch Verspätungen, Überfüllungen irgendwie lockerer wegstecken. Ist eben "Preiswert" ;-)

  71. 70.

    Selbst gratis würde ich nicht in Berlin mit ÖPNV fahren. Voll, warm, mir zieht es, dreckig, häufiges umsteigen und und und. Da kann der Sprit 5 Euro der Liter kosten und ich fahre trotzdem mit Auto. Da bin ich allein, habe meine Ruhe, mich labert keiner an und sauber ist es auch von der Bequemlichkeit mal abgesehen. Ich schaffe es nicht mal mit einem Kinderwagen in Berlin von A nach B zu kommen. Bis ich in einer Bahn / Einem Bus bin, habe ich mindestens 3 durchfahren lassen...

  72. 69.

    Tja Yannik, wer lesen kann ist klar im Vorteil :-)
    Ich habe nie geschrieben, dass es in den Außenbezirken keine U-und S-Bahnen gibt:
    "Die tollen sog. Alternativvorschläge der Innenstadtbewohner sind in den Außenbezirken gar nicht umsetzbar. Carsharing und Leihfahrräder gibts nicht am Stadtrand und man kommt auvh nur mit dem Bus zur U- oder S-Bahn. Jeder soll so in und durch die Stadt ..."

  73. 68.

    Am meisten nehmen Busspuren Platz weg, auf jeden Bus der mal vorbeischaut kommen hunderte Autos die die Spur nicht nutzen können, und drinnen sitzen Sozialticketinhaber die nicht mal bezahlt haben.

  74. 67.

    Ich finde das eine gute Idee. Habe schon einen Vorschlag für die Finanzierung. Die Anwohner im City-Bereich müssen endlich deutlich mehr Gebühren zahlen, dann kommt das Geld wieder rein. Es sind doch die Anwohner, die hier am meisten gegen die Autofahrer poltern, dann können sie wenigstens mit gutem Beispiel vorangehen.

  75. 66.

    Es geht dem Regierenden Bürgermeister von BERLIN um das AB-Jahresticket für die BVG-Berliner Verkehrsbetriebe. Seit wann gehört Babelsberg zu Berlin? Diesen unsinnigen Aufreger gab es doch schon beim kostenlosen Schülerticket für BERLINER SCHÜLER.

  76. 65.

    Naja! Am meisten Platz nehmen die parkenden Autos weg. Höhere Parkgebühren haben in Wien wesentlich zum Umstieg vom Auto in den ÖPNV beigetragen. @Mueller Das ist der Hebel. Trotzdem ist ein günstiges Jahresticket für viele attraktiv. Die nicht ermäßigten Einzelfahrscheine können dann deutlich teurer (kostendeckend) werden für alle, die sich das selten leisten wollen.

    @BVG Gerne das Angebot an Welcome Tickets für Touristen und Besucher erweitern um eine günstige Wochen- und Monatskarte.

  77. 64.

    Die Liste der Baustellen beim ÖPNV ist lang. Das populistische 1€-Ticket ist die kleinste.

    Wenn die vorhandenen Busspuren genutzt werden würden, würde das den Platzbedarf für die Straßenbahn minimieren. Dank der Mittellage würde gleichzeitig auch das Falschparkerproblem angegangen. Irgendwo habe ich mal ein Bild gesehen, wie ein Berliner Doppeldecker das in einer anderen Stadt praktizierte. Außerhalb des Ringes sind zudem noch viele Mittelstreifen vorhanden.

    Gerade für den Stadtrand muss das Angebot verbessert werden. Nur fürchten sich insbesondere die Grünen in Klein-Berlin um ihre Pfründe und blocken ab. Davon würden auch die Brandenburger Pendler profitieren. Müller's Ticket gilt aber nur in Berlin. Die Tarifgrenze muss deshalb geringfügig angepasst werden und darf nicht mehr mitten zwischen zwei Haltestellen genau auf der Landesgrenze liegen.

  78. 63.

    Glaube ich nicht. Getreu dem Motto: "Lass mir alles ausgehen, nur meine Ausreden nicht" wird es dann andere Gründe geben. Und die werden immer lächerlicher, wie man jetzt hier schon lesen kann. @Paula/Berlin: Weil es "am Stadtrand" keine Busse und S-Bahnen gibt? Da lachen ja die Hühner und hunderttausende Berliner, die vom Stadtrand aus täglich zur Arbeit und zur Schule fahren und zurück. Schenkelklopfer^^

  79. 62.

    Hallo Mike,
    also bevor Sie hier so schlau losschimpfen und behaupten, dass man in Wien über 2000 Euro fürs Anwohnerparken bezahlt, solten Sie sich doch erstmal kundig machen! Wien unterscheidet zwischen 2 Parkzonen. In der inneren Innenstadt zahlt man pro Monat zehn Euro, in der erweiterten Zone 7,50. So kommen Sie auf maximal 240 Euro für zwei Jahre.

    Das ist zwar erheblich teurer als die 20 Euro Gebühr, die wir Berliner zahen, aber eben auch nicht so krass, wie Sie das hier propagieren. Sie können gerne nachlesen:
    https://www.wien.gv.at/amtshelfer/verkehr/parken/kurzparkzone/parkpickerl.html

  80. 61.

    Nee, es geht nicht um Bevormundung, sondern der Privatverkehr muss reduziert werden. Drastisch. Wir ersticken im Blech und in Abgasen und es werden jährlich mehr Autos, alleine schon durch 40.000 neue Zuzügler jedes Jahr. Das ist keine Spaßdiskussion mehr. Wer Kinder hat sollte wenigstens ihnen zuliebe und für deren Nachkommen umdenken und umsteigen. Nicht wir bevormunden, die Zustände und die Umwelt machen es nötig. Das scheinen nur viele nicht zu kapieren.

  81. 60.

    Dafür. Bitte sofort umsetzen.

  82. 59.

    In Kopenhagen wird häufiger der eigene PKW genutzt als in Berlin, in Wien etwa gleich häufig wie in Berlin. Zeitgleich zum Ausbau der U-Bahn in Kopenhagen sank der Anteil derjenigen, die mit den Rad zur Arbeit fahren. Zufall? In Kopenhagen und in Wien gibt es Sperrzeiten für die Mitnahme von Fahrrädern in den Bahnen, hier werden munter die Gänge blockiert, weil man ja als Radfahrer zwingend auf den Klappsitzen sitzen muss und auch gerne rücksichtslos die Räder zwischen die stehenden Fahrgäste in vollen Zügen gequetscht.

  83. 58.

    Man merkt dass wir es mi Menschen und Menschinnen an der Macht zu tun haben die einfach nur dumm sind.
    365,- Jahresticket, und wer soll es bezahlen? Wo sind die Verkehrsmittel und Fahrpersonal w/m/d?
    Oder versucht Müller eine weitere Spaltung der Berliner in dem er mit Phrasen rum eiert?
    Irgendwas in den Raum werfen, und andere diskutieren. Wenn Herr Müller solche ein Blödsinn von sich gibt, soll er diesen Blödsinn auch zu Ende bringen. Und sich solch ein Ticket kaufen und die ehrlichen Bürger und Wirtschaftskraft davon verschonen. Herr Müller schauen Sie aus dem Rathaus, was sehen Sie? Autofahrer. Ergo Straßenbau statt 365,- Ticket

  84. 57.

    Wien ist als zweitgrößte Stadt im deutschen Sprachraum mit ca. 1,9 Millionen Einwohner*innen (2,8 im Großraum) eher vergleichbar als Kopenhagen mit ca. 0,6 Millionen (1,3 im Ballungsraum). Trotzdem gilt Kopenhagen bezüglich des Radverkehrs als vorbildlich - beim ÖPNV würde ich auch eher nach Wien schauen. Mir gefallen die flächendeckenden Strassenbahnen mit Vorrang :) Wer wirklich eine Verkehrswende will benötigt neben einem bedarfsgerechten ÖPNV auch kostendeckende Parkplatzgebühren. Hier die Kostentabelle für Wien https://www.stadt-wien.at/wien/parken-in-wien.html
    Wenn Sie nur an einem Platz in der Stadt parken wollen, so ist das in Wien mit Park und Ride auch schon ab 500 Euro jährlich möglich. Ist eben eine Millionenstadt mit ca. 200.000 PKW-Pendlern; ein Drittel der Bevölkerung Kopenhagens ;)

  85. 56.

    Die App aus Vilnius hat die BVG schon vor ein paar Monaten ganz stolz als Eigenentwicklung vorgestellt und auch gleich dazu einen passend den Mobilitätshub vorgeführt.

    Wenn man aber schon die Früchte der Verkehrspolitik die Grünen genießen möchte, muss man wie auch schon beim BerlKönig halt in einem hippen Innenstadtteil wohnen. Dort stehen auch massenhaft Sharing-Autos rum.

  86. 55.

    Falsch. Tram ist eben nicht besser. Diese nehmen dem bereits bestehenden Verkehr (Fußgänger, Fahrrad, Auto, E-Roller usw) nur Platz weg, der eh schon kaum vorhanden ist.
    Außerdem kann die Tram nur relativ kleine Strecken bewältigen.
    Hier geht es in erster Linie um Pendler von außen. Da gibt's zu S+U Bahnen keine Alternative. Man muss hier über neue Strecken reden, sonst funktioniert das eben nicht. Klar, kostet es mehr Geld und Zeit. Aber genau das muss man schnellstens in Angriff nehmen, sonst ist dauerhaft keine Entspannung in Sicht

  87. 53.

    Paula, Sie haben recht. Ich sehe es ganz genauso. Jeder soll so fahren wie er es für richtig hält. Aber viele hier sind eben Bewohner der Innenstadt und im bevormunden ganz groß...........

  88. 51.

    Mit dem Lesen klappt es prima und mit dem rechnen auch. 45 min. Fahrzeit Spandau - Lichtenberg. Anfahrt mit dem Bus nach Spandau je nach Uhrzeit ca 25min. 10 min. Warte und Umsteigezeit. Von Lichtenberg noch umsteigen auf die Tram und noch mal 20 min. Ein bisschen Fußweg, ein paar Ausfälle bei Bus und Bahn und ich fahre lieber mit dem Auto.........

  89. 50.

    also ich bin ein passionierter Autofahrer würde mir aber bei diesem Angebot sofort ein Jahres Abo zu legen und damit auch mein Auto öfters stehen lassen dies wäre vom rot roten Senat endlich mal was vernünftiges kann ich nur begrüßen wenn es wirklich so kommt

  90. 49.

    Sie haben natürlich vollkommen recht, es gibt viele, die der Umwelt zu liebe, oder aus welchen Gründen auch immer freiwillig auf das Auto verzichten. Ich bewundere das außerordentlich. Die BVG ist seit mehr als 35 Jahren mein Arbeitgeber, durch den ich sogar kostenlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln reisen kann. Aber das bringt mich nicht weiter, wenn ich morgens und abends mehr als 90-120 min unterwegs bin, um zum Arbeitsplatz oder nach Hause zu kommen. Da bevorzuge ich, egoistisch wie ich nun einmal bin, weiterhin den Luxus mit meinem Auto zu fahren. Auch dann, wenn es eine Maut gibt oder der Benzinpreis sich verdoppelt.Die Fahrzeit ist dank der mir bekannten Schleichwege einfach kürzer und je mehr Zeit ich mit meiner Familie verbringe desto angenehmer gestaltet sich mein Feierabend.

  91. 48.

    U-Bahnen sind am teuersten und dauern an längsten zu bauen. Besser sind Strassenbahnen.

  92. 47.

    Jetzt haben doch Heike und Nico genug Aufmerksamkeit bekommen. Antworten können sie ja gerade auch nicht, stehen im Stau...;)

  93. 46.

    Generell eine begrüßenswerte Idee.
    Aber seien wir doch mal realistisch. Welcher Autofahrer wird denn bei den derzeitigen Zuständen der BVG vom Auto weggelockt? Ausfälle am laufenden Band, Sperrungen aller Orten, Dreckig, Versifft, "Musiker", Bettler, Straftäter, Zeitungsverkäufer, Menschen die sich nicht benehmen können, völlig veraltetes Equipment, usw.

    Ich kann nur für mich sprechen, aber für jede Strecke die ich mit dem Auto fahren muss, würde ich mit der BVG/Bahn gut die doppelte Zeit brauchen. Und das gemäß Routenplaner des VBB.
    Dafür sitze ich aber mit Personen meiner Wahl im gut riechenden Auto, hab eine Klimaanlage und höre meine Musik. Niemand belästigt mich mit seiner Lebensgeschichte, Zeitungen, Musik, Telefonaten oder seinem Mittagessen.

    Ich habs schon mal gesagt: Make BVG great again. Dann kommen die Fahrgäste auch wieder zurück.

  94. 45.

    Na dann können wir wohl noch ne Weile bockig sein. Ich bin diese Dauerdiskussion sowieso leid. Die tollen sog. Alternativvorschläge der Innenstadtbewohner sind in den Außenbezirken gar nicht umsetzbar. Carsharing und Leihfahrräder gibts nicht am Stadtrand und man kommt auvh nur mit dem Bus zur U- oder S-Bahn. Jeder soll so in und durch die Stadt fahren, wie es für ihn in der eigenen Situation am besten passt, ohne diese ständigen Versuche der Bevormundung.

  95. 44.

    @Heike: Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Habe geschrieben, dass noch Zeit hinzuzurechnen ist. Und ja, die Sie ja anscheinend oft Öffentliche benutzen, die Angaben stimmen meistens. Die Planer gibt's übrigens auch für die Bahn und gerade wird eine neue App konstruiert in Zusammenarbeit mit einer europäischen Stadt, ich glaube es war Vilnius, wo sämtliche Verkehrsmittel, z.B. auch Car-Sharing Beachtung finden......

  96. 43.

    Ein vernünftiger Ansatz wie ich meine. Dann klappt es endlich auch mit dem Stadtverkehr in Berlin. Keine Extrakosten für Busse, Trams oder S- und U-Bahn. Senkung der Steuern für die Bürger sind möglich! Der "sogenannte ÖPNV" hat ausgedient und gehört auf den Müllhaufen der Geschichte! Wenn Bedarf da ist, dann werden sich selbsttätig die passenden Transportfirmen gründen. Wenn nicht, dann eben nicht.

  97. 39.

    Eine tolle Idee. Ich glaube viele, die jetzt ab und zu mal mit der BVG fahren, würden sich ein solches Jahresticket kaufen und damit auch häufiger fahren. Ich kann leider nicht auf das Auto verzichten, würde mir aber trotzdem ein solches Ticket besorgen.

  98. 38.

    Ganz ernsthaft, dieses Fass ohne Boden "ÖPNV" gehört abgeschafft, die Bremsen für Autoverkehr in Berlin ebenfalls. Für Leute, die sich wirklich "öffentlich transportieren" lassen wollen, findet der Markt schon eine passende Lösung.

  99. 37.

    Wie oberflächlich. Sie mögen es kaum für möglich halten, es gibt aber viele Menschen, die bewußt auf‘s Auto verzichten, obwohl sie es sich leisten könnten. Und immer mehr Menschen, die innerhalb der Familie „Car-Sharing“ betreiben und Alltagswege mit den Öffentlichen bestreiten. Freiwillig. Aus Verantwortungsbewusstsein und der Umwelt zuliebe. Dieses manische und völlig überzogene Gezetere über Müller und die schlimme BVG ist wirklich nervig. Und anderen, die nicht Ihrer Meinung sind, Neid zu unterstellen ist kindisch und respektlos.

  100. 36.

    Im Berufsverkehr mit den PKW quer durch die Stadt zu fahren, machen nur Leute mit zu viel Zeit und Geld. Ich nutze dafür schon lange nicht mehr den PKW, weil in meinem Fall die Stadtautobahn ständig zugestaut ist und die Kombi Bus-Bahn-Bahn-Bus dadurch schneller ist.

    Für 2€ am Tag kann man kein Auto unterhalten. Wegen mir kann der Preis deshalb so bleiben. Der Unterschied hat nur Symbolcharakter. Stattdessen sollte in dichtere Takte und neue Bahnlinien investiert werden.

  101. 35.

    Sie haben Recht, ich bin bockig und ich werde es auch so lange bleiben,bis unsere Regierung um Herrn Müller endlich ein vernünftiges Verkehrskonzept vorlegt, von denen Alle und ich meine auch wirklich alle Verkehrsteilnehmer profitieren. Und wenn das passt, steige ich gerne auf den ÖPNV um.

  102. 34.


    1. VBB Routenplaner
    2. via Michelin
    schnell reagiert.Wie oft sind sie diese Strecke schon in diesen angegeben Zeiten gefahren?

  103. 31.

    Oh, ein ganz schlauer....der Routenplaner. Stimmt genau was Ihnen dort angezeigt wird, wenn man direkt neben den Bahnhöfen wohnt. Spandau ist groß und Lichtenberg auch. Da passt es mit 120 min schon. Ich fahre diese Strecke auch oft genug mit dem ÖPNV. Sollten Sie auch einmal probieren. In der jetzigen Situation eine wunderbare Erfahrung.

  104. 30.

    Das gibt es auch in Deutschland. Seit Jahresbeginn beispielsweise in Bonn. Aber nur für Neukunden und in der Menge begrenzt. Warum? Zu teuer und der bereits öfter kommentierte drohende Kollaps des ÖPNVs. Kann man nur für Neukunden einführen. Dann werden die Bestandskunden nur sauer sein. Also am wichtigsten ist aus meiner Sicht dem Kollaps zu entgegnen und auszubauen. Das kostet und dauert. Danach kann man die verbliebenen Verweigerer immer noch ködern, wenn sie einen wirklichen Grund hätten, den ÖPNV zu verweigern.

  105. 29.

    „Wir alle sollen zahlen?“ Wer ist wir alle und was meinen Sie zahlen zu müssen? Mit meinen Steuergeldern werden auch die Strassen finanziert, die Sie mit Ihrem Auto befahren. Und es werden damit Schulen gebaut für anderer Leute Kinder. Und viele Einrichtungen, die ich nicht brauche oder besuche. So ist das nunmal mit den Steuern. Warum hat jeder kleine Angestellte immer das Gefühl, dass er „für andere“ Dinge zahlt und ist eingeschnappt? Und weil den Menschen jetzt finanziell entgegen gekommen wird, die mit den Öffentlichen fahren, nehmen Sie das bockig als „Argument“ weiter Auto zu fahren? Wie albern! Fahren Sie Auto, aber lassen Sie solche hanebüchenen Ausreden. Millionen Menschen verstopfen nicht die Strassen und verpesten nicht die Luft und freuen sich über die Maßnahme. Alle Autofahrer sollten dankbar sein, statt zu meckern, nicht auszudenken, wenn wir alle auch noch Autos hätten. Na dann gute Fahrt weiterhin und immer schön Steuern zahlen, damit mein Ticket billiger wird...

  106. 28.

    Sehr gute Idee, weiter daran arbeiten!

    Die Reaktion der Raserparteien „Freie Fahrt Für Freie Bürger“ CDU und FDP zeigt nicht nur das niedrige Niveau, auf dem die Politik machen, sonder untermauert nur die Richtigkeit von Müllers Vorschlag.

  107. 27.

    Die Idee ist gut, aber erst in 10 Jahren umsetzbar, wenn genügend Personal und Fahrzeuge vorhanden sind und dann muss natürlich geklärt werden, wer das bezahlt, wahrscheinlich der Berliner Steuerzahler und über den Länderfinanzausgleich.

  108. 26.

    Was nörgelst du denn rum. Das 365-Ticket ist keine Zwangsmaßnahme ala Grüne und Linke, sondern freiwillig. Also wenn du weiterhin mit deiner Blechkiste im Stau die Umwelt verpesten willst: Biddeschön!

  109. 25.

    Aktuelle Fahrtdauer von Spandau nach Lichtenberg

    BVG: 39 min
    Auto: 46 min

    Sicherlich kommen noch ein paar Minuten für den Weg zum und vom Bahnhof drauf aber dafür dauert die Autofahrt im Berufsverkehr auch mindestens eine Stunde.

  110. 24.

    Schon richtig informiert, z.B. vbb Routenplaner? S+U Spandau bis S+U Lichtenberg 44 Minuten. Je nachdem, wo Sie Ein- bzw. Aussteigen natürlich längere Fahrzeit, aber 120 Minuten???? Allerdings kann man den wohlriechenden PKW mit schöner Musik nicht wegdiskutieren. S-Bahn ist nichts für zarte Gemüter ;)

  111. 23.

    Eine kleine Erleichterung und ein Ausgleich für alle Berliner, die schon jahrelang die Öffentlichen nutzen und sich nicht mit albernen Ausreden morgens weiterhin für den Weg ins Büro ins Auto setzen. Jetzt zu einem angenehmen Preis. Noch ein weiterer Anreiz das Auto stehen zu lassen, noch weniger Grundlagen für faule Ausreden^^. Natürlich muss es vorangehen mit dem Ausbau der ÖPNV, aber das mit dem Preisnachlass ist ein Lichtblick. Gute Sache, erfreulich!!

  112. 22.

    Ausreden. Hunderttausende Berliner allen Alters schaffen das täglich. Im Stau zu stehen und egoistisch die Stadt zu verpesten ist die Alternative? Dann stehen Sie bitte wenigstens ehrlich zu Ihrer Bequemlichkeit, Ihre Erklärungsversuche sind aber zu durchschaubar, sorry.

  113. 21.

    Neulich Wohningsbau, jetzt ÖPNV-plötzlich wacht Müller auf. Hat er das mit seinen Regierungspartnern abgesprochen?

    Da in Österreich das Fahrgastaufkommeb erheblich gestiegen ist, müsste zeitgleich erheblich die Kapazität ausgebaut werden. Da zudem auch in die Infrastruktur investiert werden müsste, wäre eine zeitnahe Überarbeitung des Nahverkehrsplanes erforderlich. Auch wenn es nicht so attraktiv wie ein Flug China ist, sollte er die Damen Pop und Günther mal einen Zug nach Paris nehmen und sich die dortigen Vorhaben erläutern lassen.

    War Frau Lompscher mit in Wien? Alternativ böte sich für die eine Zugfahrt nach Hamburg an. Dort klappt es mit dem (sozialen) Wohnungsbau besser als hier.

  114. 20.

    Weil der Arbeitsweg von Spandau nach Lichtenberg mit dem Auto 45 min. beträgt und mit dem ÖPNV mindestens 120 min.

  115. 19.

    Kann das wahr sein? Ein vernünftiger Vorschlag von Michael Müller? Ich bin überrascht.

  116. 18.

    Endlich! Super! Ab wann kann ich das Jahresticket zu dem Prieis kaufen? Jetzt einfach noch das Wiener Finanzierungsmodell übernehmen und die Subventionen für die Autoparkplätze streichen. Vergleiche dazu die Parkgebühren in der Wiener Innenstadt von 1 bis 2 Euro pro Stunde. Das ermäßigte Jahresparkticket kostet dafür nur 2544 Euro und kann auch für zwei Jahre erworben werden. Die aktuelle Verwaltungsgebühr für einen Anwohner*innenparkausweis von 20 Euro ist wirklich lächerlich (ca. 0,4 Prozent des Wiener Preises) und sollte mindestens auf die tatsächlichen Kosten für die Bereitstellung von Innenstadtparkplaetzen angehoben werden. @ rbb Dürfte dann ein ähnlicher Preis wie in Wien bei rauskommen, oder?!

  117. 17.

    Warum fahren sie 45 Minuten durch die Stadt? Und bei den beschriebenden 120 Minuten mit dem ÖPNV, fahren sie ja komplett durch die Stadt. Da würde ich gerne mal den Nutzen oder Sinn verstehen.

  118. 16.

    Da kann ich Ihnen nur voll zustimmen.
    Solange der ÖPNV dauerüberfüllt und unpünktlich ist, stellt er keine Alternative dar.Außerdem fehlt auf den Bahnhöfen von U- und S- Bahnen ein ausreichendes Angebot von öffentlichen Toiletten. Unterwegs mit dem Auto habe ich div. Möglichkeiten ein WC aufzusuchen.
    Solange die BVG nicht mehr Fahrzeuge und Personal hat,
    bleibt es eine Utopie, Autofahrer von der Straße zu bekommen.Das schließt nicht aus, dass man als Autofahrer auch mal Bus - und oder U-Bahn nutzt aber eben nicht dauerhaft. Viele Fahrradfahrer kombinieren ja auch ( bei schlechtem Wetter oder längeren Strecken) und zwängen sich dann zusätzlich in den überfüllten ÖPNV. Fazit: Die Idee von Herrn Müller ist gut aber unter den aktuellen Voraussetzungen nicht realistisch, wenn man damit mehr Fahrgäste gewinnen will.

  119. 15.

    Nicht zum ersten Mal frage ich mich, ob Michael Müller seine tollen Einfälle überhaupt noch mit jemand anders bespricht, bevor er damit an die Öffentlichkeit geht. So wünschenswert ein solches Jahresticket auch wäre – wer den Berliner Nahverkehr kennt, der weiß, dass er auf Jahre hinaus keine wesentlich höhere Transportleistung erbringen kann. Im Gegenteil: S- und U-Bahn müssen um jeden einzelnen Zug kämpfen, um ihre Pläne halbwegs einhalten zu können. Dazu kommen immer wieder Ausfälle bei der Straßenbahn wegen Fahrermangel. Wie kann man dann mit so einem unerfüllbaren Versprechen herausplatzen? Und wie will Müller die Erweiterung des U-Bahnnetzes bezahlen, die er sich so sehr wünscht, wenn er die Einnahmebasis der BVG verkleinert?

  120. 14.

    Schöne Idee, nur die Bahnen sind jetzt schon überfüllt

  121. 13.

    Kluge Idee, auch wenn ich das nicht mit meinen Steuern finanzieren möchte. Aber wer für Jeden krampfhaft nach Sondertarifen sucht, aber die Senioren dieser Stadt, wohlgemerkt, nur über 65 Jahre, immer noch mindestens 51 Euro für eine Monatsmarke zahlen lässt, der sollte sich wirklich etwas für alle einfallen lassen oder?

  122. 12.

    Speziell der letzte Satz von diesem Nico ist eine diskriminierende Frechheit

  123. 11.

    Ganz kurz und knapp: und wenn man gratis mit Frühstück im ÖNVB fahren könnte, ich fahre Auto ! und nichts anderes.
    Das ist doch wieder so eine Idee von Herr Müller wo er gar nicht weiss wie er das finanzieren soll. Der Herr schein viel zu reisen und schnappt da was auf was in Berlin nicht umsetzbar ist.

  124. 10.

    Was nützt ein Dumping-Ticket bei fehlenden Kapazitäten -?-
    Kein Mensch steigt freiwillig in überfüllte Busse und Bahnen wenn er nicht muss.
    Im Auto bin ich viel schneller und habe auch ein Stellplatz. Selbstgeißelung ist nicht mein Ding.

  125. 8.

    Das ist kein Schwachsinn, Du bist wenig umweltfreundlich. In Wien, wo ich öfters bin, ist die Sache hervorragend angenommen worden.

  126. 7.

    Das ist der falsche Weg. Es ist noch immer so, dass der die Kapelle bezahlt, der sie bestellte. Aber mal wieder typisch SPD :-(die immer wieder das Pferd vom Schwanze her aufzäumt und Fragen über Fragen hinterlässt. Was machen bspw. die Babelsberger, die nach Wannsee fahren wollen? Zahlen die dann extra für die paar Kilometer bis zur Landesgrenze?

  127. 6.

    Danke Möter, Sie haben vollkommen Recht. Herr Müller hat wieder etwas aufgeschnappt, was in einer anderen Großstadt in Europa funktioniert und wir alle sollen zahlen. Nein Danke, ich fahre weiter Auto.

  128. 5.

    Eine gute Idee ohne finanzielle Situation angedacht zu haben. Dazu müssen Personal und Fahrzeugflotte erweitert werden.

  129. 4.

    Gottseidank zahle ich meine Kfz-Steuer an den Bund und finanziere diesen Schwachsinn Müllers nicht.

  130. 3.

    Super Idee,dann nur mehr Sicherheit in Bus und Bahnen, und die Sache ist geritzt. :-)

  131. 2.

    Attraktiver machen ist das eine. Dass man rund um die Uhr mobil ist die andere. Da ich mein Leben ungern an Haltestellen und Bahnhöfen verplempern möchte, fahre ich Auto, kann hier und da noch etwas erledigen, transportieren und benötige 45 min durch die Stadt anstatt 120 min und kann habe noch etwas von meinem Feierabend. Der ÖPNV ist gut für die die keinen Führerschein haben oder Kurzstrecken absolvieren, für 1 Million Autofahrer in Berlin nicht mal im Ansatz eine Alternative. Zumal der ÖPNV im Grunde nur eine Möglichkeit der Fortbewegung darstellt um Benachteiligte auch ans Ziel zu bringen.

  132. 1.

    Eine gute Idee, nur sollte sich der Zustand (Fuhrpark, Pünktlichkeit usw,) der BVG verbessern, damit es sich lohnt. Und zum anderen muss Geld investiert werden um die BVG zum optimalen Zustand zubefördern. Aber da ist das Problem, RRG hat Ideen zur die Finanzierung ist noch nicht bedacht.

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