Radfahrer demonstrieren leicht bekleidet in Berlin. (Quelle: rbb/Abendschau)
Video: Abendschau | 14.07.2019 | Sabrina Wendling | Bild: rbb/Abendschau

200 Teilnehmer in Berlin - Radfahrer protestieren mit nackter Haut gegen Unfälle

Mehr als 200 Radfahrer haben am Sonntag am Berlin Bikini und Badehose Bicycle Ride teilgenommen. Mit viel nackter Haut und wenig Bekleidung ging es darum, auf die Verletzlichkeit von Radfahrern aufmerksam zu machen.

Die Demonstration fand im Rahmen des internationalen World Naked Bicycle Ride statt, der bereits seit 2001 in vielen Ländern weltweit stattfindet. Die Route war ein Rundkurs ausgehend vom Frankfurter Tor über unter anderem Kottbuser Tor, Hallesches Ufer, Großen Stern, Torstraße und Karl-Marx-Allee.

Ziel: Weniger Unfälle

Ziel der Demonstration ist es, die Zahl an Unfällen mit Fahrradfahrern zu senken. Im vergangenen Jahr starben elf Radfahrer im Berliner Straßenverkehr. Insgesamt kamen 45 Menschen ums Leben. 

Erst vor wenigen Tagen wurde eine Radlerin in Charlottenburg von einem abbiegenden Auto überrollt und starb.

Im vergangenen Jahr fand die Veranstaltung des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) zum ersten Mal in der deutschen Hauptstadt statt. Damals waren gut 150 Teilnehmer dabei. 

Sendung: Abendschau, 14.07.2019, 19:30 Uhr

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3 Kommentare

  1. 3.

    Sagt ihnen " World Naked Bicycle Ride" etwas oder haben sie es mit dem Denken nicht so?

    Ihre restlichen Ausführungen lassen das vermuten.

  2. 2.

    Warum "mit nackter Haut"? Wie sinnbefreit. Oder soll hier Aufmerksamkeit erheischt werden, die sonst zwischen dem Demonstrationseinerlei in dieser Stadt verloren ginge? Was kommt morgen? Wie bettelt man da um Aufmerksamkeit. Und dient das wirklich dem Thema, wenn "mit nackter Haut gegen Unfälle" protestiert wird.
    Wogegen aber protestieren sie denn? Gegen menschliche Fehler, die nunmal im Straßenverkehr passieren? Auch mit tragischen Ausgang?
    Ich rege dann mal an, dass Fußgänger auch nackig gegen Radfahrer und E-Scooter protestieren, die sie sind die wahren Verlierer in diesem Verkehrschaos.

  3. 1.

    Also mal Butter bei die Fische: ich bin selbst Radler, laufe seit einem Nicht-Fahrrad-Unfall mit einem gebrochenen Arm durch Berlin und wurde bereits mehrfach von Radlern auf dem Gehweg fast umgenietet - wer da dann noch von den interviewten Radlern/innen von Rücksicht spricht und auch zugeben muss, auch nicht ganz legal unterwegs gewesen zu sein und dies auch durchaus zu tun - der sollte von dieser Demo fernbleiben.
    Der Bock sollte sich nicht zu Gärtner machen und nur auf andere schimpfen, während das Gewissen nicht ehrlich ist.
    Ich kann nicht einseitig Respekt und Rücksicht auf mich fordern und selbige nicht gewähren - so nicht liebe Mitradler.
    Wobei sich der überiwegende Teil an die Regeln hält - nur fällt mir besonders auf, dass sich Menschen mit Kindersitzen besonders unverschämt verhalten - als hätte sie das Recht gepachtet - sich bewegen zu dürfen, wie es ihnen dünkt.
    Mehr Radverkehr muss her, aber auch mehr Einhaltung der Regeln durch denselben.

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