Kreuzberg von oben (Quelle: dpa/imageBROKER/Jochen Tack)
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Friedrichshain-Kreuzberg - Bezirk verhindert Häuserkauf von Rocket Internet

Das Unternehmen Rocket Internet stößt bei seinem angestrebten Einstieg in den Berliner Wohnungsmarkt auf Widerstand. Den geplanten Kauf dreier Häuser in Kreuzberg hat der Bezirk verhindert.

Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg habe sein Vorkaufsrecht für die Urbanstraße 67 genutzt, bestätigte der zuständige Stadtrat Florian Schmidt am Freitag entsprechende Medienberichte. Die Häuser gehen demnach an die landeseigene Gewobag und eine Genossenschaft.

Zuvor Proteste

Zuvor hatte einen Anwohnerinitiative gegen den Verkauf der Urbanstraße 67 an einen Investor protestiert und begründete das unter anderem mit der Gefahr von stark steigenden Mieten.

Berliner Bezirke haben zuletzt mehrfach ihr Vorkaufsrecht genutzt. Ziel ist, dass die Mieten in der Stadt nicht weiterhin immer schneller steigen.

Der Unternehmen Rocket Internet, gegründet von den Brüdern Alexander, Oliver und Marc Samwer, produziert Start-ups. In der Vergangenheit waren Unternehmen wie Zalando, Hello Fresh und Home24 entstanden. Rocket Internet macht inzwischen auch Immobiliengeschäfte und will künftig technologische Versicherungs- und Gesundheitsdienstleistungen anbieten.

Sendung: Abendschau, 05.07.2019, 19.30 Uhr

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3 Kommentare

  1. 3.

    Wo ist das Problem? Ist das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg wahnsinnig auf Kosten aller Berliner solch einen Quark zu kaufen? Leben wir jetzt in der DDR?

  2. 2.

    Aber es wird doch jetzt einen Mietendeckel geben, da gibt es doch gar keinen Grund mehr. Eine Mieterhöhung ist doch gar nicht zu befürchten.
    Muss eine landeseigene WBG keine Grunderwerbsteuer zahlen?

  3. 1.

    Entgeht der Stadt dadurch ggf. auch Grunderwerbssteuer?

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