Symbolbild: ein gefällter Baum in Berlin, hier Schöneberg. (Quelle: imago images/Schoening)
Bild: www.imago-images.de

Radweg-Umbau an Heerstraße gestoppt - Fällung von 61 Bäumen war ein "Planungsfehler"

Mehr als 60 Bäume waren 2018 entlang der Heerstraße gefällt worden, um einen Radweg zu sanieren. Ein Planungsfehler, gesteht die Verkehrsverwaltung ein. Und: Die Sanierung ist gestoppt. Als Teil der West-Route soll der Radweg vollkommen neu gedacht werden.

Zugunsten der Pläne für einen Radschnellweg zwischen Berlin-Charlottenburg und Spandau hat die Berliner Verkehrsverwaltung die vorgesehene Sanierung eines vorhandenen Radwegs entlang der Heerstraße gestoppt. Die Ausschreibung für den Bau des Radwegs zwischen Stößenseebrücke und Freybrücke sei zurückgezogen worden, teilte die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz am Donnerstag mit.

"Derzeit fachlich beste Route"

Als Grund führt die Senatsverwaltung den jüngsten Fortschritt bei der geplanten Radschnellverbindung zwischen Charlottenburg und Spandau - der sogenannten Westroute - an. Bei einer Informationsveranstaltung am Dienstagabend habe sich eine Präferenz für eine Streckenführung entlang der Heerstraße ergeben, heißt es weiter.

Am Mittwoch hatte die Senatsverwaltung über die bei der Informationsveranstaltung diskutierten Routenvarianten berichtet. Es hieß, das von der infraVelo GmbH beauftragte Planungsteam habe "einen Verlauf der Radschnellverbindung an der Heerstraße als die derzeit fachlich beste Route bewertet".

Bäume fielen Planungsfehler zum Opfer

Verkehrsstaatssekretär Ingmar Streese sagte, die bisherigen Pläne für den Radweg an der Heerstraße würden nun mit Blick auf die West-Route überprüft. Die Machbarkeitsstudie soll Ende 2019 abgeschlossen sein, dann folgen Planungen und Bürgerbeteiligung. Mit einem Baubeginn ist laut Verkehrsverwaltung nicht vor 2023 zu rechnen.

Besonders bitter ist der Ausschreibungsstopp mit Blick auf die 61 Bäume, die entlang der Heerstraße gefällt worden waren. Generell ist die Fällung von Straßenbäumen in einem solchen Ausmaß unüblich. Wie die Verkehrsverwaltung nun eingesteht, beruhten die Fällungen auf einem Planungsfehler. Die jetzt gestoppte Ausschreibung hatte eine Bauzeit von anderthalb Jahren in vier Bauabschnitten vorgesehen.

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

58 Kommentare

  1. 58.

    Die "grünen Plane" wollen scheinbar eh den Motorisierten Verkehr aus Berlin raus haben.
    Wenn das so weit ist, können alle Straßen als Radwege und für Pferdekutschen verwandt werden. Da frage ich mich, wozu werden noch weiter Radwege gebaut, wenn eh bald Berlin zurück versetzt wird auf einen Stand, der dem Neandertal nicht unähnlich ist.

  2. 57.

    Ach, Planungsfehler? Oder wurde doch nachträglich der Zuschuß für die 5G-Masten gestrichen? Die Massenfällerei von Bäumen ist derzeit ein weltweites Phänomen, weil die neuen tollen Sendemasten viel Platz brauchen und die Anbieter sich regelrecht um Standorte kloppen. Da werden Kommunen auch gerne mal mit Geld geködert. Berlin kein Einzelfall. Und was den Radweg angeht: Radfahrer sind die größten Umweltschädlinge überhaupt. Zahlen keine Steuern, fahren wie die Wilden, halten sich an keine Verkehrsregeln, aber werden von der Politik hofiert und kriegen von den Steuergeldern der Autofahrer Radwege hingebaut, so breit wie der Nürburgring - dafür Bäume fällen und Asphaltschneisen durch gewachsene Landschaften treiben, alles kein Problem, nur damit Deutschland wieder mit mahnend erhobenem grünen Finger vorausgehen kann. Und auf der anderen Seite das Land entdieseln und einen Ablaßbrief auf CO2 einführen wollen. Manchmal kommt man sich vor wie bei den Schildbürgern.

  3. 56.

    Ich rede von Berlin und nicht von Bayern. Aber nennen Sie mir doch bitte drei Laender, wo es demokratischer und freier zugeht als in Deutschland.

  4. 53.

    Und ich weiss, auf was ich steige, damit ich rechtzeitig zum Bus komme... Dass Sie eine Egoistin seien, sagen nur Sie. Wenn Sie diesen Schluss aus unbestrittenen Fakten ziehen moechten, ist das mal wieder Ihr Bier. Ich jedenfalls werde mir nun das meinige einschenken und danke Ihnen fuer das aufschlussreiche Gespraech.

  5. 52.

    Wie ich geschrieben habe, ich weiß in was ich einsteige, wenn mein Bus weg ist. Und Sie erzählen mir wieder nett verpackt, was ich doch für eine Egoistin bin. Aber zum Thema..... Fragen Sie bei der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz nach. Dort bekommen Sie eine hoffentlich für Sie befriedigende Antwort.

  6. 51.

    Heike, dass JEDES Auto massiv Ressourcen verbraucht, ist einfach ein Fakt. Das kann man gar nicht meinen, das IST so. Oder besteht Ihr Auto nicht aus 700 - 1500 kg Material, faehrt es ohne Energie, braucht keine 4 qm Parkplatz und rollt geraeuschlos? Sie aber empfinden jeden als Aggressor, der diese einfachen Wahrheiten in Erinnerung bringt. - Aber darueber wollte ich gar nicht diskutieren, weil das hier eben gar nicht das Thema ist. Ich wollte darueber diskutieren, warum der RSV-Teil ueber Pichelswerder nicht schon mal gebaut wird, weil doch ALLE Planungsvarianten darueber laufen. Ich wollte darueber diskutieren, ob weitere Planungen im Abschnitt zwischen Staaken und Theo ueberhaupt noetig sind. Dazu jedoch hoere ich im besten Fall, dass man ja eh nichts aendern koenne. Das klingt fuer mich in einer der vergleichsweise bestfunktionierenden Demokratien der Welt teils nach fauler Ausrede.

  7. 50.

    Ich habe Sie vollkommen verstanden, mit allem was Sie hier geschrieben haben. Aber das interessante an Ihnen ist, das Sie Sie im Grunde genau das gleich meinen wie Mark, nur in andere Worte verpacken, um es nach sachlicher Diskussion aussehen zu lassen. Ein schlechtes Gewissen habe ich nicht, den ich weiß ja in was ich einsteige, wenn mein Bus weg ist.......

  8. 49.

    Auch ich will die RSV5, nur zeitnah und ohne den unnoetigen Teil der Planungen. - Dieses Forum ist immer genau das, was auch SIE daraus machen, Heike. Ich habe z.B. mehrere Anregungen zu sachlicher Diskussion gegeben, auch aktuell. Als Reaktion bringen Sie Mark aufs Tapet, der natuerlich der Boese ist; Sie sind da ganz unschuldig. Und in demselben Stil machen Sie eine nebuloese Andeutung, meine Aussage zur wegfallenden Fahrspur wuerde Ihnen "eine ganze Menge sagen". Was denn? Dass mir persoenlich eine einzige KFZ-Fahrspur auf der Heerstrasse reichen wuerde, ist kein Geheimnis. Weil ich aber weiss, dass andere das anders sehen, fordere ich statt dessen den Ausbau des Radwegs. Was ist also Ihr Problem? Sie haben weiter 2 Spuren à 3 m zur Auswahl. Warum sehen Sie das als Angriff? Falls Sie ein schlechtes Gewissen haben, weil ein Auto mehr Platz braucht, Laerm und Dreck macht und ein hohes Betriebsrisiko hat, muessen Sie selber damit fertig werden. Das kann ich Ihnen nicht abnhehmen.

  9. 48.

    Der Senat will die RSV5 und damit ist das Thema durch....dieses Nadelöhr wird wahrscheinlich bis dahin ein Nadelöhr bleiben. Ausser der Senat hat eine Eingebung. Und wenn Sie Mark seine Kommentare richtig lesen, dann wissen Sie auch was gemeint ist. Oder auch nicht, aber das ist mir eigentlich auch egal Das ist hier zum Teil kein Gedankenaustausch sondern ein Ort, wo einige Ihren ständigen Frust gegen fast Alles versuchen los zu werden. Und wen es um verkehrspolitische Dinge geht, sind es oftmals die Autofahrer.
    Und Ihre Anmerkung, das für die Sanierung auch gerne eine KFZ-Spur wegfallen kann, sagt mir eine ganze Menge.

  10. 47.

    1. Heike, wie man in den Wald reinruft... - Sie haben Maik unterstellt, er habe immer was zu meckern. Auch andere verbreiten ueble Sprueche ueber "die Radler". Das muss man nicht still erdulden. 2. Ob Diskussionen hier irgend jmdn in der Verwaltg interessieren, weiss ich nicht. Das ist aber bisher auch kein Kriterium gewesen. Das hier ist ein Forum zum Gedankenaustausch; nicht mehr, aber nicht weniger. 3. Ich finde den Radweg an grossen Teile der Heerstrasse auch okay; eben bis auf das Nadeloehr ueber Pichelswerder. Ich halte daher das gesamte Konzept einer vierjaehrigen Planungsphase fuer die RSV 5 fuer sinnlos, weil der Heerstrassen-Radweg eine ideale, fast fertige Route ist. Wenn ich von Pankow ueber Tiergarten nach Kladow radle, mache ich bestimmt keinen Schwenk ueber die Reichsstrasse. - Diese konkreten Fragen sollten hier Hauptthema sein. Statt dessen wird darueber gezankt, wer sich wie weit zuruecknehmen muss. Wozu?

  11. 46.

    Autofahrer werden hier egal wann, von den Radfahrern immer als Egoisten und Faulenzer etc. betitelt. Das wissen Sie ganz genau. Sie brauchen hier nicht aufzählen, wer alles einen Nachteil davon hat. Glauben Sie es interessiert im Senat irgendjemanden? NEIN. Und bis auf dieses kleine Stück, ist der Radweg der Heerstraße ganz okay. Da brauch keiner Angst haben. Ich sehe aus meinem Küchenfenster jeden Tag etliche Radfahrer...Mutter, Vater, Kind alle fahren.Also ist doch erstmal alles gut. Das einzige was hier im Moment ärgerlich ist, ist das die Bäume abgeholzt worden sind.

  12. 45.

    Nun bin ich baff: welcher Autofahrer wird denn gemobbt, wenn auf dem Brueckendamm ueber Pichelswerder umgehend die Baumstuempfe entfernt werden und dort ein ausreichend breite Radspur hinkommt?? Wer haette davon einen Nachteil?? Niemand!! Wer aber hat von Ihrer Forderung, nach typisch Berliner Verwaltungsart alles so dahin plaetschern zu lassen, einen Nachteil? Viele! Radfahrer, die dort schnell und sicher langfahren wollen. Autofahrer, die vielleicht lieber mit dem Rad fahren wuerden, sich aber nicht trauen. Die Baufirmen, die sich an der zurueckgezogenen Ausschreibung beteiligt haben und eigentlich arbeiten wollen. Die Steuerzahler, die den ganzen Verwaltungszirkus finanzieren duerfen...

  13. 44.

    Also das einzige was bei dem Radschnellweg irgendwann schnell ist, sind künftig die Radler die den nutzen. Weder Planung noch Bau gehen schnell, nur beim Abholzen der Bäume ging es sehr schnell. Hoffentlich sind die nicht umsonst gefällt worden, denn Baubeginn ist frühestens 2023 aber im Herbst 2021 sind Parlamentswahlen in Berlin. Mal sehen, wie es dann weitergeht. Bis Ende 2020 werde ich noch von Mo. - Fr. Morgens und Abends beobachten, was aus den Baumstümpfen wird und wieviele Radler den Fußweg befahren, denn der Radweg ist ja bekanntermaßen zu schmal und kaputt.
    Breiter als jetzt wirds über die Freybrücke wohl nicht.

  14. 43.

    Ich wohne an der Heerstraße, und fahre dort oft genug mit dem Rad lang. Also ich komme gut klar....auch die nächsten 4 Jahre und alles andere ist einfach nur mobbing gegen Autofahrer. Oder auch nicht. Das ist mir auch ehrlich egal. Ob nun 4 Jahre länger oder nicht, die letzten 20 Jahre ging es auch.

  15. 42.

    Faszinierend, dass es 2019 noch immer Leute gibt, die simpelste Klischees aus den 1960ern nicht nur im Kopf haben, sondern auch noch in Textform bringen...

  16. 41.

    Und warum sollten die Radfahrer das tun? Weil SIE das so wollen, Heike? So lange Sie selber nicht das Rad nutzen, koennen und muessen Sie das doch ueberhaupt nicht beurteilen. Sobald Sie selber mit dem Rad den gefaehrlichen und engen Brueckendamm dort an der Heerstrasse nutzen, bin ich sehr gespannt auf Ihr Urteil, ob dieses Risiko grundlos noch weitere vier Jahre bestehen soll.

  17. 40.

    Die Radfahrer haben schon in Berlin genügend Spielwiese bekommen. Die Fällung der Bäume war übrigens notwendig, sie ragten allesamt im Laufe der Jahre in den Profilraum von Doppeldeckern und Lkws. Man sollte hier nicht über nutzlose Gelegenheitsradwege lamentieren, sondern wirtschaftlich denken.
    Die motorisierte arbeitende Bevölkerung geht vor.

  18. 39.

    Um beim Thema zu bleiben, jetzt kommt ein Radschnellweg und dann ist doch alles chic. Die Bäume sind vielleicht zu früh gefällt worden, aber es wäre sowieso passiert. Die Radfahrer müssen sich halt noch eine kleine Weile mit den jetzigen Umständen zu frieden geben.

  19. 38.

    Lieber Frank, ich bin erstaunt. Sie versuchen jetzt gerade ganz offensichtlich durch die Hintertür, mir und Paula Mobbing zu unterstellen. Das hätte fast geklappt. Aber eben nur fast.........

  20. 37.

    In #28 liefert 'Sonderling' eine weitere pauschalisierende Behauptung ueber "die Radfahrer". Nicht die erste in dieser "Diskussion", nicht die erste, die mit dem eigentlichen Thema gar nichts zu tun hat. Mark macht sich die Muehe, trotzdem sachlich darauf einzugehen. Aber auf wen dreschen Heike und Paula ein? Natuerlich auf Mark: Heike unterstellt Mark, er habe immer was zu meckern. Paula unterstellt ihm gar uebles Verhalten ggueber anderen Verkehrsteilnehmern und gibt voellig anmassende, sachfremde Ratschlaege. DAS ist gewaltvolle Kommunikation in Reinkultur: Persoenliche Pauschalisierungen, persoenliche Unterstellungen. Und wenn Mark darauf angemessen reagiert, werfen Heike und Paula natuerlich IHM Agression vor. So arbeiten z.B. auch Mobber. Schade - Vor allem, dass KEINER hier die sachliche Frage auch nur anreisst, warum der Radweg nicht JETZT gebaut wird, wenn die Baeume eh weg sind und wenn er nach allen Planungsvarianten eh ueber diese Bruecke fuehren MUSS.

  21. 36.

    Man sollte merken wann es reicht. Nämlich dann, wenn man sich nur wiederholt und nichts Neues anzuführen vermag. Ungeduld kann schon ein Problem sein.
    Als die Geduld verzeilt wurde, stand ich gerade hupend im Stau ;-)
    Hilft aber nix, manche Dinge dauern eben.
    Schönes Rest-Wochenende.

  22. 35.

    Offensichtlich haben sie nicht verstanden, sonst würden sie ja nicht meckern statt kritisieren und diskutieren.

  23. 34.

    Jetzt habe ich mal eine Frage..... ich sagte, das ich gerne Auto fahre. Wenn ich dieses bewusst mache, genauso wie fliegen, warum sollte ich es den nicht gerne machen?? Sie sind derjenige der hier wie Paula schon geschrieben hat, der agressiver wird,sobald etwas geschrieben wird, was Ihrer Gesinnung nicht entspricht. Überdenken Sie bitte Ihre Wortwahl.

  24. 33.

    Also jetzt ist doch aber mal gut , die Verkehrswende soll kommen, das Mobilitätsgesetz soll umgesetzt werden und dieses dauernde Rumgezetere gegen Autofahrer beschleunigt kein Verfahren sondern heizt nur Stimmungen an. Argumente werden nur noch wiederholt und der Umgangston immer agressiver. Es reicht.
    Ich wünsche mir jetzt erst mal nur noch Berichte über Erreichtes und nicht ausschließlich über bis 2030 Geplantes. In der Zwischenzeit möge Rücksicht, Respekt und der normale Menschenverstand regieren. Leben und leben lassen. Und wenn es einige immer noch nicht kapieren:" Lieber Gott, lass Hirn regnen und klaue den Bedürftigen die Schirme."
    Die Diskussion wird sich mit Beginn der kalten Jahreszeit ohne wieder relativieren. Da reduzieren sich die Radfahrer von selbst und viele fahren Auto oder Öffis.

    Antworten

  25. 32.

    Wir haben es doch längst verstanden. Oft genug werden ja die selben Argumente wiederholt. Immer und immer wieder. Davon gehts aber nicht schneller und agressives Verhalten gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern hilft auch nicht weiter. Kaufen Sie sich einen Punchingball oder toben Sie sich im Boxstudio aus. Vielleicht hilfts ja.

  26. 31.

    Das meckern überlasse ich ihnen, ich kritisiere lieber mit Substanz. Beispiel gefällig?

    Dieser Senat wurde gewählt damit er die dringend erforderliche Verkehrswende einleitet. Immerhin, die anderen Parteien haben nämlich gar kein Konzept oder propagieren ein "fröhliches" Weiter so!

    Doch dann stolpert man ständig über Bremser in der eigenen Verwaltung oder man knickt vor der Autolobby und den Autofanatikern ein. Außer ein paar Vorzeigeprojekte traut man sich viel zu halbherzig an die Sache heran.

    Dass ihnen als Autofanatikerin, die nach eigenen Worte "gerne Auto fährt" und auch sonst nicht müde wird Ausreden zu erfinden warum sie angeblich ständig Autofahren müssen, das gelegen kommt ist glasklar.

    Und drehen sie mir nicht die Worte im Mund herum.

  27. 30.

    Gedanken sind frei... aber Sie haben, egal was passiert, wahrscheinlich immer etwas zu meckern. Die Verkehrswende wird kommen, aber das braucht seine Zeit. Und erzählen Sie mir jetzt bitte nicht, das wir keine Zeit mehr haben. Die Welt dreht sich auch ohne das wir radikal werden, morgen noch weiter.

  28. 29.

    Zurücknehmen? Wohin denn? Auf die seit 40 Jahren nicht mehr sanierten Rad"wege"? Auf Straßen wo man von einem 150 PS SUV mit 10cm Abstand mit 70 km/h überholt wird? Oder auf Hochbordradwegen, die an jeder Kreuzung zur Todesfalle werden?

    Es wird echt Zeit radikaler zu denken. Wir brauchen die Verkehrswende... JETZT! Aber das ist mit dieser Verkehrsverwaltung, die aus Angst vor der Autolobby und den Autofanatikern ständig einknickt nicht zu schaffen.

  29. 27.

    ... und schon wieder einer, der Radfahrertipps gibt, nachdem er mit diesem Verkehrsmittel das letzte Mal an einem Sonntag im April vor vier Jahren zum Baecker gefahren ist...

  30. 26.

    Mimimimi.
    Fahr' einfach mit offenen Augen. Weiche entspannt den "Schlaglöchern" aus und benutze ein Rad das den miserabelen Ansprüchen auf den Strassen dieser Stadt einfach genügt.

  31. 25.

    RBB 13.08.2019 Von Spandau nach Tiergarten
    "Viel Geld für Planung, wenig für den Bau

    Den Bau von insgesamt zehn Radschnellverbindungen hat die rot-rot-grüne Regierung angekündigt, um den Radverkehr in Berlin zu stärken. Beauftragt, diese Infrastruktur zu entwickeln, ist das landeseigene Unternehmen Infravelo. In diesem Jahr stehen Infravelo 6,5 Millionen Euro zur Verfügung. Davon sollen laut rbb-Informationen im Jahr 2019 jedoch lediglich 73.000 Euro für den Bau von zwei Radwegen ausgegeben werden - große Millionenbeträge stehen bereit für Studien und Planungsarbeiten.
    Gegenüber der rbb-Abendschau rechtfertigte Katja Krause, Geschäftsführerin von Infravelo, die lange Planungsdauer. "
    Und der Planungsfehle ? Infravelo 6,5 Million!

  32. 24.

    Ich hatte vor Kurzem schon kritisiert, dass man hier Bäume für einen Radweg gefällt hat. Diese trieben erneut aus, weil die Stümpfe ja nun fast 2 Jahre so dastehen und dann wurden sie noch 2x nachgeschnitten.
    Und nun das. Hört sich nach Vollklatsche an. Wer hat denn da den Knall nicht gehört. Planungsnieten gegen Natur. Wer muss sich jetzt dafür verantworten und wann werden dieses 61 Bäume auf wessen Kosten nachgepflanzt? Ich fahre morgens und abends lang und sehe dieses Elend. Einige Baumtümpfe schlagen wieder aus, andere sind wohl endgültig tot.
    Vollmundig ständig über die Klimakrise diskutieren und dann die fürs Klima der Stadt wichtige Bäume fällen.
    Unglaubwürdiger, umglaublicher und unfähiger gehts nicht mehr.

  33. 23.

    Diese Rücksichtslosigkeit ist zum ...
    Schon damals bei der Planung für die Fällung der Bäume waren viele Bürger dagegen. Und nun ? Jetzt sollten zur Strafe doppelt so viele Bäume gepflanzt werden !

  34. 22.

    Hoffentlich wird bei den Planungen der Südwest Anbindung auch eine Tram-Linie berücksichtigt. Schulkinder können schlecht mit dem Rad von Kladow nach Westend kommen.

  35. 21.

    Danke, Maik, fuer einen der wenigen Beitraege hier, die nicht aus purer Emotion kommen. Aber nochmal: Die Baueme mussten leider auch fuer JEDE zukuenftige Planungsvariante fallen. Denn ALLE RSV-5-Varianten gehen ueber diese enge Bruecke. Eine KFZ-Spur wird da nicht umgewidmet werden. Daher mussten die Baeume weg; traurig, aber wahr. Unverstaendlich, dass der rbb auf dieser Grundlage eine dezent populistische Unter-Ueberschrift bringt. - Das REALE Problem ist nun aber, dass die Verwaltung nicht endlich fuer Taten sorgt! Und dort nicht endlich einen sicheren Radweg baut. Sondern eine hier VOELLIG unsinnige 4-jaehrige Planungsphase vorschiebt, um sich weiter in gut bezahltem De-Facto-Nichts-Tun zu ueben. Weil, was soll auf diesem Brueckendamm geplant werden?? Zur Lage des Wegs gibt es keine Alternativen, und dass es Asfalt wird, ist eigentlich auch klar. Worauf also warten?? Auf Radler, die dort stuerzen, vllt sogar runter auf die KFZ-Spur? HIER sehe ich die Aufgabe des rbb nachzuhaken!

  36. 20.

    Das mit den 60 Bäumen ist ja jetzt der Hammer! Da sollte es Konsequenzen geben. Wenn der Normal Bürgen in seinem Garten einen Baum fällt, gibt's eine Strafe, aber hier scheint es unter den Teppich gekehrt zu werden. Was war das für ein Theater damals, als das Schiffartsamt am Landwehrkanal die Bäume wegen der Sicherheit fällen lies. Hier waren hier keine Demos? Nach dem Motto, für einen Radweg ist das schon OK, und wo sind die Ausgleichspflanzungen für die 60 Bäume?

  37. 19.

    "Da wollte doch nicht etwa jemand in der Verwaltung Stimmung gegen das Mobilitätsgesetz machen, oder?"

    Da sprechen Sie etwas Wahres an, das Gefühl habe ich nicht nur bei der Verkehrsverwaltung, dass "Mitarbeiter" die Arbeit der zuständigen Senatoren sabotieren und die Umsetzung der Richtlinien blockieren. So einer war doch auch letztens hier, der meinte alles was von "oben" kommt böswillig zu kommentieren und ich meine böswillig und nicht etwa berechtigte Kritik.

    Da liegt es doch nahe wenn ich meinem Arbeitgeber eine auswischen will ohne mir zu schaden. Frei nach J. Edgar Hoover: „Mir ist egal, wer unter mir Präsident ist.“

  38. 18.

    Ich frage mich, weshalb so viele Menschen auf den 61 gefällten Bäumen herumreiten. Die sind nach damaligen Planungen zu Recht gefallen, sollten sie doch Platz für ein umweltfreundliches Verkehrsmittel machen.
    Okay, nun war es umsonst, aber was solls? An der A24 wurden tausend Bäume umgelegt, um noch mehr Platz für ein extrem umweltfeindliches Verkehrsmittel zu schaffen und keine Sau hat deswegen geheult. Also wägt einfach mal, bevpr ihr alle lospoltert, ein wenig die Werte und Gründe ab.

  39. 17.

    Ich hatte seinerzeit die Verkehrsverwaltung und den Baustadtrat von Berlin Spandau auf die Sinnlosigkeit hingewiesen.
    Ich erhielt nur geistlose Antworten. Zusätzlich, seit der Fällung der gesunden Bäume, müssen jährlich die nachwachsenden Triebe, weil der Baum leben will, mit viel Steuergeld beschnitten werden.
    Das sind mittlerweile soviel Fehler die unsere Politiker machen, siehe auch BER, wir sollten sie alle wegjagen diese unfähigen Steuerfresser !

  40. 16.

    Da wollte doch nicht etwa jemand in der Verwaltung Stimmung gegen das Mobilitätsgesetz machen, oder? @rbb Könntet ihr nicht Mal recherchieren, wie es zu diesem Fehler kam? Ist ja nicht das erste Mal bezüglich Baumfällungen in Berlin. Meist erfolgt eine gründliche Prüfung nur, wenn es im Vorfeld massive Bürgerproteste gibt.
    WIE können solche Fehler künftig vermieden werden? Hat die "Umwelt"Senatsverwaltung dazu Ideen?!

  41. 15.

    Wilder Aktionismus des Berliner Senats. Die Regierungsparteien haben keine wirkliche Planung für diese Stadt. Es entsteht der Eindruck, dass sie nur auf Wählerstimmen der jüngeren Bevölkerung aus sind. Ich wünsche mir, dass die Verantwortlichen für diese Geldverschwendung herangezogen werden. Dieser Senat entzweit die Bürger Berlins. Diese Hetze gegen die Autofahrer, Kleingärtner usw. , usw. ist symptomatisch für diese Regierung. Keine gemeinsamen Lösungen. Aber wer Rot-Rot-Grün wählt, bekommt ganz genau das „Wilden Aktionismus „.

  42. 14.

    Da dauern diese Planungsverfahren schon mehrere Jahre und trotzdem passiert sowas.

  43. 13.

    ..gequirlter Unsinn, da an der Heerstr. jeder den Radweg nutzen muss, u.a. weil diese als Autostr. in Abschnitten gekennzeichnet ist. Und wer auch nur einmal den dortigen Radweg benutzt hat, weiß, wie gefährlich dieser sowohl für die eigene Gesundheit als auch wegen der Löcher und Aufbrüche sogar für den Zustand des Rades ist.

  44. 12.

    Hoppla, mal eben über sechzig ausgewachsene Bäume gekillt. Na, macht ja nix, kann ja mal passieren.

    Man stelle sich das Theater vor, wenn so etwas unter CDU-Verantwortung geschehen wäre. Wo wir doch jetzt Klimanotstand haben und ganz schnell ganz radikal umgesteuert werden muss. Aber wenn unsere Umweltengel so etwas verzapfen, ist das wohl nicht so schlimm. Und Gründe zum Rücktritt hat diese Dame, die derzeit Verkehrssenatorin spielt, ja schon mehr als genug. Aber nicht mal das kriegt sie gebacken.

  45. 11.

    Die Grünen lassen also 61 Bäume fällen, für nichts und wieder nichts!

    Was wohl Gretel dazu sagt?

  46. 10.

    Heerstr. hat genug Radwege und 30er Seitenzone. Noch mehr Radwege für Nichtzahler sind sowieso blödsinnig.

  47. 9.

    Wäre echt toll, wenn für jeden dort sinnlos gefällten Baum ein Politiker oder Ärmelschonerträger gehen müsste! Wie ein solcher Baum dort - ohne jegliche Entschädigung.
    Wenn ein Baum krank ist, dadurch eine Gefahr darstellt - Ok.
    Aber an der Heerstrasse wurden überwiegend gesunde Bäume gefällt - für ein nicht nachvollziehbares Szenario. Hallo, könnte man nicht die Heerstrasse an diesen Stellen in "Stummelallee" umbenennen.
    Das entspricht nicht mehr meinen "grünen Daumen"!

  48. 8.

    Seltsame Sache: Die Baeume waeren doch bei jeder Variante des Radschnellwegs im Weg gewesen?? Wer zwischen Spandau und Westend fahren will, MUSS dort die Havel queren, wo die Baeume standen. Und der Brueckendamm ueber Pichelswerder hat nun mal eine eng begrenzte Breite. Bei einem breiteren Radweg bleibt da also leider in keinem Fall Platz fuer Baeume, so lange man der Heerstrasse nicht eine KFZ-Spur wegnimmt (meinetwegen gern...). Ergo war die Faellung traurig, aber unumgaenglich. - Also wieso in aller Welt faengt man nun nicht endlich SOFORT an, dieses Nadeloehr zu beseitigen und die schmale Buckelpiste dort zu sanieren?? Der aktuelle Weg ist gesundheitsgefaehrlich, und ich will echt nicht bis 2023 warten, bis sich da was aendert! infraVelo und Senatorin koennen eine GaLa-Bau-Zusatzqualifikation erwerben und sich persoenlich und praktisch einbringen. Da haben dann alle was von: die haben Erfolge, unser Geld wird sinnvoll ausgegeben, und sicherer radeln koennen alle obendrein.

  49. 7.

    Radwege völliger Blödsinn! zu 70 Prozent werden diesen nutzen! Da wo schon Radwege sind, werde noch nicht einmal richtig genutzt! Geldverschwendung alles..lieber mal schneller Baugenehmigungen geben damit endlich bezahlbarer Wohnraum entsteht! Alles Wahlversprechen ob Senat oder Regierung, was nie eingehalten wird

  50. 6.

    Ist doch prima!
    Dann kann man erst noch ein paar seiner Spezis mit Aufträgen für Machbarkeitsstudien versorgen, und denen ein paar
    Millionen dafür aus Steuermitteln zuschustern. Oder weshalb sind solche "Gutachten" eigentlich immer so unglaublich teuer.
    Man braucht sich außerdem erst Mal für nichts zu entscheiden und braucht keine Verantwortung für irgendetwas zu übernehmen. Dann ist das Geld alle und für den eigentlichen Radwegebau nichts mehr übrig, außer ein Eimer grüne Farbe vielleicht. Diesen Senat kannst du echt in der Pfeife rauchen. Diese Figuren bringen nichts zustande, außer die Interessen von Investoren zu bedienen. Schade um die Bäume.

  51. 5.

    Der das verursacht hat sollte in Regress genommen werden sonst bekommt man keine Genehmigung für das Fällen von kranken Bäumen und den verblendeten grünen Ideologen wird wie in einer Partei Diktatur gehandelt

  52. 4.

    R.I.P. Sehr traurig um die schönen alten Bäume. Bedauerlich auch das weitere jahrelange WARTEN auf einen Radweg. Baubeginn frühestens in vier Jahren. Ebensolange wie die mit "jetzt" angekündigten Busspuren ;) 2050?!
    So als realistische realpolitische Schätzung.

  53. 3.

    Wer übernimmt die Verantwortung dafür? Wer steht für den Schaden ein? Niemand? Dann gehört die Führungsetage des dafür verantwortlichen Amtes komplett neu besetzt. Auf der Stelle. Ansonsten wird es wieder passieren.

    Aber interessiert ja niemanden.

  54. 2.

    61 gefällte Bäume - für nichts! Planungsfehler...!
    Und niemand wird zur Verantwortung gezogen. Von den selbstgefälligen Grünen ist in diesem Fall wohl auch keine Aussage zu erwarten.

    Dieser Senat, mit einem Bürgermeister auf unterstem Beliebtheitsniveau aller Regierungschefs, bekommt nichts gebacken.

  55. 1.

    Das ist so bitter, und niemand schreit auf. 61 Bäume fallen einem Planungsfehler zum Opfer. Wo bleiben die Kommentare? Was für eine Idiotie war da geplant? Ein Radschnellweg zwischen Stößensee- und Freybrücke? Wieviele Meter sind das? 1.000? Wer wird hier in Regreß genommen? Die Strafe für soviel Dummheit kann hat nicht groß genug sein!

Das könnte Sie auch interessieren

Blick über den Spreekanal auf das Humboldt-Forum und den Sockel des ehemaligen Nationaldenkmals Kaiser Wilhelm I. (Quelle: imago-images/Peter Meißner)
imago-images/Peter Meißner

Museumsinsel - Senat beschließt Freitreppe für Flussbad Berlin

Berlin ist einem Flussbad an der Museumsinsel wieder ein Stück näher gekommen. Der Senat hat das Stadtumbaugebiet "Umfeld Spreekanal" beschlossen, zu dem auch das Flussbad gehört. Als erste Maßnahme soll eine Freitreppe am Wasser entstehen.