E-Scooter im Regierungsviertel Berlin (Bild: imago images/Chris Emil Janssen)
Bild: images/Chris Emil Janssen

Steigende Unfallgefahr - Behindertenverbände fordern Führerschein für E-Scooter

Immer wieder geraten in Berlin E-Roller-Fahrer mit Fußgängern ins Gehege, es gab schon erste Unfälle. Besonders brenzlig wird es für Menschen, die nicht schnell ausweichen können: Rollstuhlfahrer, Blinde, Senioren oder Kinder. Mehrere Verbände schlagen Alarm.

Sie fahren auf Gehwegen, manchmal sogar betrunken, und lassen ihre Gefährte mitten auf Bürgersteigen stehen oder liegen: Fahrer von E-Tretrollern gefährden nicht nur sich selbst, sondern können auch für andere Verkehrsteilnehmer zum Problem werden, so für Fußgänger oder Eltern mit Kinderwagen. Verbände warnen nun, dass auch immer häufiger Rollstuhlfahrer und Blinde sich im wilden Gestrüpp von E-Tretrollern verheddern und mit gefährlichen Verkehrssituationen konfrontiert werden.

Verband fordert mehrere Fahrstunden für E-Tretroller

"Wir sind strikt gegen E-Tretroller. Die Zulassung kam übereilt und viel zu schnell", kritisierte jetzt der Vorsitzende des Berliner Behindertenverbands, Dominik Peter. Er fordert verpflichtende Kurse für alle E-Rollerfahrer. "Die E-Tretroller können eine echte Stolperfalle sein", ergänzt Stephan Heinke, Leiter des Gemeinsamen Fachausschusses Umwelt- und Verkehr beim Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband.

"Man kann echt viel mit den Rollern anstellen. Ich verstehe nicht, warum man nicht sagt: Bevor die Nutzung erlaubt ist, muss man vier praktische Stunden absolvieren, in denen auf die Gefahren hingewiesen wird", so Peter. Aus seiner Sicht ist auch die Altersgrenze zu niedrig angesetzt. Sie liegt für E-Tretroller - auch E-Scooter genannt - bei 14 Jahren.

Blinde fühlen sich sehr unsicher

"Ordnungsamt und Polizei müssten konsequenter im Einsatz sein und kontrollieren", fordert zudem Heinke. Auch das Strafmaß für Missachtung der Regelungen müsse deutlich höher sein. "Die jetzigen Bußgelder sind keine wirklichen Strafen", so Heinke. Bei Verstößen sind unterschiedliche Bußgelder fällig. Nach ADAC-Angaben kostet etwa das Fahren mit einem E-Tretroller auf dem Gehweg bis zu 30 Euro. Das Fahren ohne eine Betriebserlaubnis kostet 70 Euro.

Ein großes Problem für Blinde sei es auch, dass sie herannahende E-Tretroller nicht sehen und daher nicht zur Seite gehen könnten. "Ein junges Mädchen aus unserem Verband wurde bereits von einer Rollerfahrerin in Berlin angerempelt und auch noch beschimpft, weil es nicht ausgewichen ist", berichtet Heinke. "Auch Rollstuhlfahrer können nicht so schnell ausweichen", ergänzt Dominik Peter. "Unsere Mitglieder fühlen sich inzwischen sehr unsicher in der Stadt, weil die E-Tretroller sehr schnell auf den Gehwegen unterwegs sind", berichtet er.

VdK fordert Null-Promille-Grenze

Der Sozialverband VdK übt ebenfalls Kritik und weist auch auf Gefahren für Kinder und Senioren hin: "Für kleine Kinder, für Ältere und für Menschen mit Behinderung ist das Risiko am höchsten. Sie können oft nicht so schnell reagieren und zur Seite springen, wie es notwendig wäre", sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. E-Roller in diesem großen Maßstab einzuführen, sei unbedacht gewesen. Es müsse besser kontrolliert werden, wer wo mit den Rollern fahre. Und: "Wir fordern auch eine 0,0-Promille-Grenze für alle, die E-Roller fahren."

Seit Mitte Juni sind E-Tretroller in Berlin zugelassen und unterwegs. Bis zum 18. Juli zählte die Berliner Polizei 21 Verkehrsunfälle mit vier Schwer- und 15 Leichtverletzten. Bei der überwiegenden Mehrzahl (18) waren die E-Scooter-Fahrer selbst die Unfallverursacher. Als Hauptgrund für die Unfälle nennt die Polizei "Unachtsamkeit bei der Benutzung von E-Scootern". Zudem wurden elf Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen Trunkenheit eingeleitet.  

Eine rbb|24-Datenauswertung hat indes deutlich höhere Zahlen zum Vorschein gebracht: Demnach verletzten sich mindestens 40 E-Scooter-Fahrer in rund einem Monat. Zehn der Fahrer verletzten sich dabei so schwer, dass sie in einer Klinik stationär aufgenommen werden mussten. Das hat eine Umfrage von rbb|24 unter unfallchirurgischen Kliniken in Berlin ergeben.

Sendung: Abendschau, 03.08.2019, 19:30 Uhr

Kommentar

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84 Kommentare

  1. 84.

    "Mit E-Scooter fahrenden, hatte ich bisher noch keine Probleme "

    Aha. Thema verfehlt, setzen, sechs. Wenn die Themen Radlrambos (keine Angst, darüber berichtet der rbb oft genug) oder KfZ (DAS wär doch mal ein Thema, erlebe ich hier jeden Tag) auf dem Gehsteig dran sind, kommt ihre große Stunde.

    Nee, im Ernst. Was sollte das "ein durchtrainierter Radfahrer(ca. 80Kg) mit ~20 km/h entgegen"? Noch besser: "wenn ich mich dem in den Weg gestellt hätte und nicht ausgewichen wäre, dann wäre ich heute eine tragische Meldung auf rbb24.".

    Das lesen wir hier ja jeden Tag, Tausende schwerverletzte Fußgänger durch Radterroristen. Oh Mann, geht's noch?

  2. 83.

    Ihre höchst subjetiven Eindrücke in allen Ehren aber dass 50% aller Radfahrer ohne Licht fahren ist eine Lüge.

    "aber sie haben ausreichendes Rücklicht, was ich bei 50% der Radfahrenden vermisse."

    Bleiben sie einfach bei Tatsachen und gut ist.

  3. 82.

    Aus dem Tagebuch eines Berliner Fußgängers:

    Gestern Nachmittag kam mir, auf einem relativ schmalen Gehweg, ein durchtrainierter Radfahrer(ca. 80Kg) mit ~20 km/h entgegen - wenn ich mich dem in den Weg gestellt hätte und nicht ausgewichen wäre, dann wäre ich heute eine tragische Meldung auf rbb24.

    Und gestern Nacht, kam mir doch auf dem Gehweg ein Auto(mit ~10 km/h) entgegen - ich habe ja schon viel erlebt hier in Berlin, aber das war selbst für mich neu.

    Mit E-Scooter fahrenden, hatte ich bisher noch keine Probleme - was aber auch daran liegen könnte, dass es in den Außenbezirken noch nicht soo viele davon gibt.
    Bin mal gespannt, wie sich das noch entwickeln wird (Vorausgesetzt natürlich, dass ich als Fußgänger lange genug überlebe, um diese Entwicklung noch mitzubekommen ;) ).

  4. 81.

    Natürlich ist es eine Form von „Aggression“ und „Nötigung“, wenn man jemanden zum Anhalten zwingt, auch wenn er auf verbotenem Terrain fährt. Zumal es auch Aggressionen in dem Gegenüber auslösen kann. Das müssen Sie nicht persönlich nehmen, aber Sinn und Zweck sollte es ja eigentlich immer sein, eine nicht „gewaltsame“ Lösung für ein Problem zu finden. Da es leider schon häufiger passierte, dass ich angeschrien und beleidigt und mit dem Mittelfinger bedacht wurde, wenn ich Radfahrer auf dem Gehweg mahnte, werde ich mich definitiv nicht einer direkten Konfrontation mit einem Rollerfahrer aussetzen. Zumal meine Schulmeisterei bestimmt keinen verantwortungsbewußteren Menschen aus ihm machen wird. Wäre das möglich, würde er von Vornherein nicht auf dem Gehweg fahren. Und meinen Enkel setze ich solchen Situationen nicht aus. Das tut man mit einem Kind nicht. Sie gehen Ihren Weg, ich meinen. Ja, ich bevorzuge Deeskalation, auch wenn es mir zum Nachteil gereicht.

  5. 80.

    Sie vermengen hier zwei unterschiedliche Dinge: Niemand beschwert sich hier über Scooter auf der Straße oder auf Radwegen. Daher ist das "Projekt 'rücksichtsvoll Scooter fahren auf der Straße oder Radwegen'" auch nicht gescheitert.

    Die hier angesprochenen Probleme beziehen sich stets auf E-Roller auf Bürgersteigen - also sich nicht an die Regeln haltende Fahrer und nicht etwa die geltenden (neuen) Verkehrsregeln.

  6. 79.

    Falsch parkende Autos können für alle Verkehrsteilnehmer eine Behinderung bedeuten, nicht nur für die von Ihnen angesprochenen. Aber es geht hier auch nicht um falsch parkende Autos.

    Rollern nicht auszuweichen, sei keine Option für ältere Menschen? Wie kommen Sie auf sowas? Ich bin ein älterer Mensch und weiche nicht aus.

    Also bin ich aggressiv, wenn ich auf mein Recht auf dem Fußweg bestehe und soll mich brav an den Rand drücken? Ob das diese asozialen Zweiradfahrer zu einer Änderung ihres Verhaltens veranlasst? Hmmmmm.

  7. 78.

    Ich stimme Ihnen völlig zu. Meine Überlegung war, dass die Verleiher evtl. nicht informieren und normaler Menschenverstand scheint ausgestorben zu sein.
    Nach den Motto:" Lieber Gott lass Hirn regnen und klaue den Bedürftigen die Schirne".

  8. 77.

    Wieso muss eigentlich alles immer und überall erklärt werden. Will denn niemand mehr seinen (falls vorhanden) Verstand einschalten? Der sagt mir von selbst, dass ich etwas nicht mittig auf dem Gehweg rumstehen lasse. Dazu brauche ich keine mehrsprachige Erklärung.

    Aber in dieser Welt gibt es offenbar ein paar zuviel geistig Arme. Neulich am KaDeWe-Eingang: Ein ca. 10jähriger versucht mit einem Hoverboard ins Kaufhaus zu fahren. Der Vater ist dabei. Wer von den beiden das kleinere Hirn hatte, kann ich leider nicht beurteilen. Vermute aber der Vater hatte diesbezüglich nichts zum Weitergeben in seinen Genen.

  9. 76.

    Kann man so auch nicht sagen. In manchen Straßen bedeuten falsch parkende Autos, dass Kinder, Senioren und Behinderte nicht durchkommen und z.b. auf der Strasse laufen müssen. Rollern nicht auszuweichen ist z.b. für ältere Menschen keine Option. Bin ich mit Kind an der Hand, würde ich das auch nicht tun. Zumal das ja auch nicht möglich ist, wenn sie von hinten kommen und haarscharf an einem vorbei düsen. Ich sehe es ähnlich, noch mehr Aggressionen müssen nicht sein. Ist schon nervig genug in Berlin unterwegs zu sein.

  10. 75.

    Keine Sorge, man will Behinderte nicht diskreminieren (kommt das von Krematoriuim?). Man will sie auch nicht diskriminieren. Wo Sie dabei eine Diskriminierung sehen, verstehe ich wiederum nicht.

    Niedlich, wenn hier jemand schreibt, man könne diese Rücksichtslosen auf dem Gehweg ja ansprechen, aber sich nicht in den Weg stellen. Ansprechen habe ich versucht, der Typ hat mich fast umgefahren und ignoriert. Ein anderer hat mich beleidigt. Der Nächste hat mir erklärt "wer sagt das", als ich ihn bat, auf dem Radweg zu fahren.
    Ich stelle mich nicht in den Weg. Ich gehe einfach weiter. So wie es mein gutes Recht auf dem Fußweg ist. Meistens habe ich noch eine richtig schöne feste Tasche dabei. Aua.

  11. 74.

    Nicht vorschnell ausweichen ist die einzig wirksame Methode, um die rücksichtslosen Ignoranten mit ihren Zweirädern auf den Gehwegen in ihre Schranken zu weisen. Ein fahrendes Fahrzeug mit einem selbsternannten Gutmenschen am Lenker stellt eine grössere Gefahr dar als ein falsch packendes Auto.

  12. 73.

    Ich habe Ihren kompletten Kommentar gelesen. Zunächst schreiben Sie, meine Äußerung sei falsch, dass das Projekt des rücksichtsvollen Fahrens...etc...gescheitert sei. Sie könnten das nicht bestätigen. Im Artikel sind aber zuhauf Beispiele dafür, sowie in vielen Kommentaren. Dass Sie am Ende einräumen, dass es schon.ab und an Problemchen gibt, ändert nichts daran, dass Sie die Informationen des Artikels und anderer User weitgehend negieren, indem Sie die Situation als "einwandfrei" und "super" bewerten. Vllt. selber Ihre Schreibe nochmal checken. Sie sehen das halt so, wir definitiv anders. Oder der Kommentar von Ihnen ist ein anderer, als der, den ich hier lesen kann...^^

  13. 72.

    Ich sehe die Vermieter in der Pflicht, die Touristen und Einheimischen darauf hinzuweisen, wie, wo und ab welchem Alter hier E-Scooter im Straßenverkehr gefahren werden dürfen. Auch wie und wo die Roller nach Gebrauch abgestellt werden dürfen. Und das dann eben auch fremdsprachlich. Ergänzend dazu bleiben nur polizeiliche Kontrollen und Knöllchen, bis sich rumgesprochen hat, dass es sich hier nicht um Spaßmobile handelt, die überall, zu Mehreren oder gar unter Alkoholeinfluß gefahren werden dürfen.
    Übrigens: In Großbritannien sind sogenannte E-Scooter, anders als in Deutschland, nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Legal dürfen sie bislang nur auf privatem Gelände genutzt werden.

  14. 70.

    Habe mich missverständlich ausgedrückt. Ich trete nicht mehr beiseite. Früher habe ich das immer getan, doch seitdem ich mein Verhalten geändert habe, müssen solche Personen um mich herumfahren. Ist übrigens bei den starr nach unten schauenden Handy Anbetern nicht anders. Viele von denen glauben doch glatt, man weicht Ihnen ja schon aus. Mache ich auch nicht mehr. Ist es etwa meine Schuld. Dabei mache ich das auf Gehwegen schon immer so in Berlin, ich halte mich rechts.

  15. 69.

    LOL:
    "Lesen Sie die Kommentare zum Artikel? (...) Es gibt die Rollerfahrer auf dem Gehweg gar nicht?"
    Lesen Sie mal nicht nur die ersten zwei Zeilen, dann werden Sie staunen:
    "Was ich aber auch regelmäßig sehe sind (...) wenig rücksichtsvolle E-Scooterfahrer auf dem Bürgersteig, oft mindestens zwei gleichzeitig."

  16. 68.

    Bitte nicht noch mehr Aggression auf unseren Straßen, davon haben wir genug.
    Ansprechen / belehren gerne, aber in den Weg stellen provoziert nur Verletzungen bei Ihnen, den Fahrern oder unbeteiligten dritten.

  17. 66.

    Danke. Genau darum geht es. Und um Menschen mit Handicaps, die nicht offensichtlich sind, die aber ständig als Hindernis angesehen werden. Entweder man springt nicht zur Seite und wird angepöbelt (Rad+Scooter), oder man läuft nicht schnell genug über die (grüne) Ampel und Rad+Auto fahren einem entnervt fast in die Hacken. Das passiert regelmäßig. Und die Kinder. Die armen Kerlchen müssen in manchen Ortsteilen bei Fuß laufen wie Hunde. Wofür? Für so einen Spaßfaktor, der unter dem Strich nicht einmal umweltfreundlich ist und erwiesenermaßen die Verkehrsbelastung Berlins nicht entlastet, völlig überflüssig und extrem belastend für die Fußgänger. Da muss der Spaß aufhören und im Interesse der Bürger, die davor verwahrt werden sollten, entschieden werden. Die Touristen haben auch vor der Roller-Ära Berlin gestürmt. Das ist kein Argument.

  18. 65.

    Danke. Auch Ihnen kann ich hier nur Zustimmen. Meine Reaktion ist nun, sich diesen Leuten entgegenzustellen, wenn diese, sei es mit dem Fahrrad oder jetzt auch mit den E-Scootern auf den Gehwegen angefahren kommen. Diese müssen mir dann ausweichen und nicht umgekehrt.

  19. 64.

    Einfach die Zulassung entziehen. Es stehen doch genug Fahrräder rum zum mieten .und auch wichtig Abgabe der Räder nur an Abgabe Punkte. Ich kann auch nicht ein Mietwagen da abstellen wo ich will .

  20. 63.

    Bitte den Artikel LESEN:
    "Immer wieder geraten in Berlin E-Roller-Fahrer mit Fußgängern ins Gehege, es gab schon erste Unfälle. Besonders brenzlig wird es für Menschen, die nicht schnell ausweichen können: Rollstuhlfahrer, Blinde, Senioren oder Kinder. Mehrere Verbände schlagen Alarm."
    Das Sie das hier nicht verstehen erkennt man an ihrem Kommentar. Hier werden keine Menschen mit Behinderung diskreminiert. Vielmehr wird darauf verwiesen, das sie und auch Kinder , allen rücksichtlosen Verkehrsteilnehmer noch exztemer ausgesetzt sind als gesunde, erwachsene Mitmenschen und damit hochgradig gefährdet. Persönliche Einschränkungen welcher Art auch immer , sind nicht unbedingt sofort erkennbar, müssen sie auch nicht sein. Jeder hat ein Anrecht darauf unversehrt von A nach B zu kommen.

  21. 62.

    Absolut richtig Ihre Ausführungen. Gestern auf dem Nachhauseweg spricht mich am Richard-Wagner Platz eine ältere Dame mit sehr krummen Rücken an, ob denn der Fahrstuhl zum U-Bahnhof funktioniert? Denn sie laufe oftmals vergeblich zu solch Fahrstühlen um dann festzustellen, das diese nicht funktionieren tun. In diesem Fall konnte ich der Dame versichern, das ihr anvisiertes Objekt funktionstüchtig ist. Dies ist nur ein Beispiel,was behinderte Menschen oftmals alles so durchmachen müssen im Alltag.

  22. 61.

    Das ist in Deutschland ein klassischer E-Scooter:
    https://www.fahrradgigant.de/media/catalog/product/cache/1/image/e4d92e6aceaad517e7b5c12e0dc06587/7/0/700902-01.jpg
    Der darf unter bestimmten engen Voraussetzungen seit kurzem auch im Bus und der S- und U-Bahn mitfahren. Vorher war das nur Rollstühlen vorbehalten.

    Die Medien griffen zum Anglizimus und verwendeten den Begriff für die E-Tretroller.

    Auch eine Vespa wird manchmal als Scooter bezeichnet. Die gibt es ebenfalls elektrisch und steht von anderen Herstellern als Mietroller auf vielen Gehwegen rum.

    Hier im Artikel ist das Fahrzeug aber eindeutig definiert.

  23. 60.

    Weil die Kennzeichenpflicht und der Versicherungsschutz was genau für eine Ordnung gewährleisten? Funktioniert bei Kfz ja auch nur mäßig. Es wird tausendfach täglich falsch geparkt, die Geschwindigkeit überschritten, bei rot über die Ampel, Fußgänger genötigt uvm. Und nützt nichts, weil es für die Behörden entweder nicht von Belang zu sein scheint, oder man keine Zeugen oder Beweise hat. Das würde einen bürokratischen Aufwand bedeuten, bei dem unterm Strich fast nichts heraus kommt. Daher hilft nur: weg mit den Rollern. So zeitnah wie möglich.

  24. 59.

    Traurig, was Sie hier schreiben. Es geht um die Rechte von Menschen mit Handicap, um Leute die nicht oder nicht mehr im Vollbesitz ihrer physischen oder geistigen Kräfte sind. Es ist schon schlimm genug, dass so manche Ampelschaltungen für Alte und Behinderte eine Zumutung darstellen, weil sie viel zu schnell wieder für den Autoverkehr auf Grün umspringen (Bismarckstr. z. B.).

  25. 58.

    Die E-Roller werden offensichtlich als Freizeitfreude und nicht als Autoersatz genutzt.
    Zu allen Themen rund um den Straßenverkehr wird nun seit Jahren festgestellt dass es einen erheblichen Anteil von Verkehrsteilnehmern gibt die Vorschriften und Gesetze missachten und die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer billigend in Kauf nehmen. Wie lange wollen die Verantwortlichen in der Politik und den Behörden es noch hinnehmen dass es jedes Jahr in Deutschland Tote im vierstelligen und Verletzte im fünfstelligen Bereich gibt. Keine Woche vergeht in D. ohne Berichte über schreckliche Berichte von Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr. Die Wahrscheinlichkeit für rücksichtsloses gefährdendes Verhalten im Verkehr bestraft zu werden muss endlich viel größer werden!

  26. 57.

    Wir möchten alle User dazu aufrufen, ausschließlich zum Thema des Artikels zu kommentieren, sich an die Netiquette zu halten
    https://www.rbb24.de/hilfe/hilfe___kommentarfunktion.html
    und Diskussionen auf persönlicher Ebene zu unterlassen. Bitte diskutieren Sie konstruktiv. Vielen Dank!

  27. 56.

    Und wir verstehen Ihren Kommentar nicht, denn Menschen mit Behinderung werden hier doch nicht diskriminiert. Wir berichten über eine Forderung der Behinderten-Verbände.

  28. 55.

    Es gibt eine recht einfache Methode, einfach den Wortlaut der STVO so umschreiben, das da steht, Helmpflicht, Versicherungsschutz und Kennzeichenpflicht gilt für alle Zweiräder.
    Klar wäre dass das Ende der Vermietung von Fahrrädern und Roller, aber das hilft.
    Ich weiss das die Grünen das nicht wollen! Aber das ist die effektivste Methode Ordnung im Strassenverkehr zu schaffen.

  29. 54.

    Na sehen Sie, dann stellen sie sich mal auf einen nicht motorisierten Roller bzw. auf ein eBike order normales bike. So wer wird wohl schneller sein (Und das Eigengewicht der Geräte ist wirklich Blödsinn einzubeziehen, ein Vergleich zu der Masse (60-120 Kilo) die drauf steht/sitzt), na sicherrrrrr der böse E-Scooter mit seinen lächerlichen 18 kmh... Empfehlen Sie Ihren Prof weiter...

  30. 53.

    Behindertenverbände fordern Führerschein für E-Scooter. Und warum will man Behinderte jetzt schon wieder diskreminieren? Verstehe ich nicht!

  31. 52.

    Sehen Sie, Sie können nicht lesen, ich redete von Fahrten. Von Spandau nach Lichtenberg fast täglich durch die City.
    Neuerdings sehe Ich vom Brandenburger Tor bis Friedrichshain ohne Ende E-Rollerfahrer, was Sie mir absprechen wollen und als gelogen hinstellen. Diese Rollerfahrenden benehmen sich zu 99,99%.
    Sie verfolgen scheinbar nur Negativ-Meldungen. Ich konnte etwas anderes beobachten. Guten Abend.

  32. 51.

    "Die e-Roller haben eine Masse von etwa 20kg. Dies entspricht dem Unterschied zwischen einer Person mit 50 kg Masse und einer Person mit 70 kg Masse." Da hätten Sie im Physikunterricht mal lieber aufgepasst, oder fand der immer Freitags statt? ;-) Entscheidend neben der Masse ist die Geschwindigkeit, mit der diese bewegt wird. Diese vervielfacht die Kraft, die beim Auftreffen auf ein Hindernis wirkt.

  33. 50.

    Jetzt aber: Bravo. Sehr gut auf den Punkt gebracht. Auch weiß ich um Ihre Fahrkünste;-)

  34. 49.

    Danke für Ihren Kommentarbeitrag. Genau aus diesem Grunde benutze ich als älterer Mann nicht diese Scooter. Schön finde ich allerdings, wenn ich sehe, wie sich E-Scooter Nutzer*innen vorbildlich verhalten.

  35. 48.

    Gute Replik. Ich werde zukünftig auf Ihren Nick achten^^. Im Ernst: Sie sind genervt von Kommentaren, die anderen Menschen ganz offensichtlich wichtig sind. Anstatt jetzt Ätschibätschi mit mir zu machen, würde ich es einfach mit Empathie versuchen. Die von Rollern genervten Menschen kommen hier zu Wort. Das ist gut so. Man sollte nicht für andere entscheiden wollen, was ihnen wichtig sein darf und was nicht.

  36. 47.

    Die Politiker haben es doch schon längst aufgegeben, Recht und Ordnung in dieser Stadt durchsetzen zu wollen.

    Ich denke, wir sollten es ihnen gleich tun, und einfach resignieren - ändern können wir ja sowieso nichts, egal wie sehr wir uns darüber aufregen.

    Ach, macht doch alle was ihr wollt... ist schließlich Berlin, da darf man das. ;-)

  37. 46.

    Auch HH leidet unter den Dingern und ihren Fahrern. Im ZDF Länderspiegel hat es Samina Mir vom ADFC HH auf den Punkt gebracht: "Ein Idiot bleibt ein Idiot, egal hinter dem Steuer, auf dem E-Scooter oder ob er auf dem Fahrrad unterwegs ist."

    So sehe ich das auch, es gibt NICHT den Autofahrer, nicht den Radfahrer und auch nicht den Scooterfahrer, es gibt Vollidioten, egal wie sie sich fortbewegen.

    https://www.zdf.de/politik/laenderspiegel/laenderspiegel-vom-3-august-2019-100.html Ab 10:15.

  38. 43.

    Ich war als Kraftfahrer noch zu Westberliner Zeiten unterwegs, bis ich einen besseren Job hatte. Ich bin Motorrad und Auto gefahren und bin früher über 10.000 Kilometer/Jahr mit dem Rad gefahren, heute komme ich noch auf ~ 5.000 Kilometer im Jahr.

    Was wollen sie mir also erzählen?

  39. 42.

    Der Sommer und damit das Sommerlochthema wird gehen.

    Verkehrspolitisch hat die Stadt andere, bedeuterene Probleme.

  40. 41.

    Zynisch finde ich die Formulierung: Behinderte, Ältere usw. können nicht schnell genug ausweichen. Wieso die ???

  41. 40.

    Ich beobachte keine besondere Rücksichtslosigkeit bei den E-Scooteristen. Die verhalten sich auf Gehwegen ähnlich rücksichtslos wie viele Radfahrer. Schlimmer sind die Männer in den Papageienanzügen mit ihren Sportgeräten auf Zeitenjagd.

  42. 38.

    Nee, nicht falsch. Lesen Sie die Kommentare zum Artikel? Dann strafen Sie alle User mit schlechten Erfahrungen Lügen? Es gibt die Rollerfahrer auf dem Gehweg gar nicht? Okay... Haben Sie den Artikel gelesen? Das ist dann auch alles an den Haaren herbeigezogen? Alles klar. Ich beneide Sie um Ihre Welt, in der es diese Probleme dann nicht zu geben scheint.^^ Alles gut!

  43. 37.

    Lieber Tim, ich bin neu hier auf dieser Seite des rbb24.
    Es macht eigentlich Spaß hier die Kommentare und Ansichten zu verfolgen. Was ich jedoch feststellen muss, ist dass Sie zu den wenigen Kommentatoren hier gehören die bei den meisten Kommentaren vollkommen unsachgemäß und zum Teil fast feindselig reagieren. Sie reagieren auf Meinungen , die nicht Ihrer zu Wertvorstellung passen, einfältig, plump, frech und zum Teil mehr als unangebracht. Auch wenn Sie bei vielen Dingen anderer Meinung sind sollten Sie doch sachlich bleiben und andere Meinungen tolerieren.

  44. 36.

    Bevor immer neue Gesetze und Regelungen gefordert werden müssen die vielen vorhandenen Gesetze in Berlin durchgesetzt werden. Auf Fußwegen und Fußgängerüberwegen haben die Fahrzeuge Elektroroller und Fahrrad kein Recht zu fahren. Die tagtägliche tausendfache gesetzeswidrige Missachtung dieser Regel muss endlich geahndet und unterbunden werden. Der Schutz von Fußgängern, insbesondere von kleinen Kindern, Älteren und Menschen mit Behinderung wird verantwortungslos vernachlässigt. Grundsätzlich ist es bedenklich, dass Personen die sich korrekt verhalten ausweichen müssen. Es wird immer schlimmer, bald soll man noch bei "Grün" abbremsen, damit Rotlichtsünder freie Fahrt haben? Verkehrsgefährdende Aktionen wie unachtsames Abbiegen, Türen unachtsam öffnen und Fußwegmissbrauch müssen dringendst eingedämmt werden.

  45. 35.

    Ich bin mehr als 10.000 mal als Kraftfahrer gerade in den genannten Gegenden quer durch die Stadt gefahren. Sie wissen gar nichts über Fahrwege, Zustände und Behinderungen.
    Lassen Sie es, Sie mischen sich in Themen ein, öfters bewiesen in anderen Kommentaren, wovon Sie nichts verstehen.
    Sie trollen hier nur.
    In Ihrem ÖPNV fahren keine E-Roller. Schauen Sie lieber aus dem Bahn- und Busfenster und erfreuen sich blühender Landschaften.

  46. 34.

    Besonders für ältere Menschen und Kinder (samt deren Eltern) ist es extrem, dass man auf diesen Mist jetzt noch zusätzlich Acht geben muss. Wo soll bitte zu Stoßzeiten Gelassenheit herkommen, wenn man mit Kind und Einkaufstasche auf dem propevollen Bürgersteig unterwegs ist, zudem auf Radfahrer und jetzt auch noch die Roller achten soll? Wie oft sind Sie in so einer Situation, dass Sie das so herunterspielen und fast belächeln, was andere Menschen super stresst? Seien Sie doch einfach so gelassen und lesen Sie die Kommentare nicht, oder gestehen Sie Ihren Mitmenschen den Frust zumindest zu, den sie täglich ertragen müssen.Take it easy^^

  47. 33.

    Selten so einen Unfug gelesen. Vielleicht sind ältere Mitbürger einfach zu vernünftig, so ein Teil zu benutzen, weil sie vorher nachdenken und sich der Gefahren bewusst sind. Weil sie einfach nicht asozial nur an sich selbst denken, sondern niemanden damit gefährden wollen.

    Dass Sie meinen, hier alle älteren Menschen als geistig behindert darstellen zu müssen, ist schon dreist.

  48. 32.

    "Das Projekt „rücksichtsvoll Scooter fahren auf der Straße oder Radwegen“ ist nämlich sowas von gescheitert"
    Falsch! Das funktioniert einwandfrei, sehe ich tagtäglich auf dem Weg von/zur Arbeit. Und sogar auf dem Bürgersteig funktioniert es (unmotorisiert) super: Rücksichtsvoll und natürlich unfallfrei.

    Was ich aber auch regelmäßig sehe sind im weg herumstehende Leihscooter (wie auch Leihräder) und hin und wieder auch wenig rücksichtsvolle E-Scooterfahrer auf dem Bürgersteig, oft mindestens zwei gleichzeitig.

    Das Problem sind hier eindeutig nicht die geltenden Verkehrsregeln, sondern:
    - das System der Verleiher
    - die (scheinbar) ungeklärte Haftungsfrage abgestellter Roller und
    - zu wenig Kontrollen durch das Ordnungsamt.

    Lösungsansätze s. unten.

  49. 31.

    Bereits vor der ersten Zulassung eines E-Tretrollers meldeten viele Stimmen ihre Skepsis bezüglich dubiosen Fahrverhaltens an. Nichts, absolut nichts Effektives zum Schutz von Mitmenschen wurde von der zuständigen Politik unternommen, rowdyhafte und lebensgefährliche Situationen zu verhindern. Mit anderen Worten, die Unfälle sollten eintreten!

  50. 30.

    Sind auf dem Gehweg verboten. Wie andere Fahrzeuge auch. Wenn eingebMenschen sich nicht an Regeln halten, muss man nicht für die überwiegende Zahl der Regelkonformen noch mehr Vorschriften basteln.

  51. 29.

    Hat Berlin keinen Bürgermeister und Regierungschef? - Terror in der Stadt!

  52. 28.

    Wo beginnt denn für Sie das Extrembeispiel?

    E-Scooter fahren auf dem Fußweg, sagt man, sie mögen die Fahrbahn benutzen, wird man ausgelacht, angepöbelt oder ignoriert. Je nach fehlender Erziehung des Fahrers.

    Ja, die Fußgänger müssen lauter werden, um ihren Fußweg zurückzuerobern. E-Scooter auf dem Fußweg? Kennzeichnen fotografieren und Anzeige erstatten. Das stand hier neulich mal als Rat der Polizei (!).

    Es kann durchaus passieren, dass ich einen Scooter-Fahrer auf dem Gehweg mal versehentlich umrenne. Upps!

  53. 27.

    Mal von ihren frei erfundenen Zahlen abgesehen, was sollen die Dinger auf den Radwegen, die ohnehin schon zu schmal und gefährlich angelegt sind? Roller und Fahrräder fahren sich komplett anders. Dann kommt es noch erschwerend dazu dass jeder meint er könne so ein Ding beherrschen. Ich schätze mal 90% können es nicht, wie die Zahlen beweisen.

  54. 26.

    Lieber Laie,
    bei Unfällen "gewinnt" niemand.
    Die e-Roller haben eine Masse von etwa 20kg. Dies entspricht dem Unterschied zwischen einer Person mit 50 kg Masse und einer Person mit 70 kg Masse. Die Bandbreite der Masse von Menschen ist deutlich größer. Fahrräder und nicht motorisierte Tretroller können deutlich schneller sein als e-Roller.
    Verletzungen werden weder durch höhere Geschwindigkeit noch durch höhere Masse geringer.

  55. 25.

    Thema sind E-Scooter. Radfahrer auf Gehwegen sind auch fürchterlich, aber das ist hier nicht das Thema. Das angebliche „Bashing“ entsteht durch die schlechten Erfahrungen, die Menschen täglich mit den Dingern haben. Das Projekt „rücksichtsvoll Scooter fahren auf der Straße oder Radwegen“ ist nämlich sowas von gescheitert, die Menschen müssen das schon äußern dürfen. Ich finde es gut, dass rbb24 einem die Möglichkeit dazu bietet.

  56. 24.

    Meine Beobachtung in Friedrichshain und Kreuzberg bisher: Die meisten E-Roller-Fahrer sind junge Touristen, oft offenbar betrunken und/oder zu zweit auf einem Fahrzeug, die ganz selbstverständlich mit Höchstgeschwindigkeit auf dem Bürgersteig fahren. Die Roller werden zudem allzu oft mitten auf dem Gehweg stehengelassen, nicht mal an den Rand geräumt. Da ist E-Roller-Bashing angesagt, bis diese Probleme in den Griff bekommen sind oder die Dinger wieder aus dem Verkehr gezogen wurden.

    Momentan sind die E-Roller offensichtlich nur als Spaßmobile und Fortbewegungsmittel für Fußfaule im Einsatz, die sonst die kurzen Strecken laufen würden, und nicht als Ersatz für Fahrten mit motorisierten Kraftfahrtzeugen... was auch von Anfang an eine abstruse Hoffnung war. Sie entlasten somit nirgends den Verkehr, sondern sorgen nur für Gefährdung und Platzmangel und haben somit eigentlich keinen Gewinn für die Stadtgesellschaft. Nur für ein paar Verleihfirmen, die an ihnen verdienen.

  57. 23.

    Kein Unterschied mit/ohne Motor?! Wie war das im Physikunterricht - irgendwas mit Masse & Geschwindigkeit, kann ein Physiker vielleicht besser erklären. Einfach mal einen E-Roller oder ein E-Bike selbst vom Gehweg räumen, dann erschließt sich das mit der Masse. Sind verdammt schwer die Dinger. Bezüglich der Geschwindigkeit verhält es sich glaub ich ähnlich, der Schnellere & Schwerere "gewinnt" bei Unfällen mit geringeren Verletzungen. Hinkt vielleicht ein bisschen, aber vergleichbar mit LKW- und Radfahrer oder Fußgänger bei einer Kollision. Zumindest beim Beispiel oben: rücksichtlose E-Rollerfahrer gegen Kinder auf Gehwegen.

  58. 22.

    E-Tretroller und Segways sind gleichgestellt, für beide gelten die gleichen Rahmenbedingungen bzgl. Alter, Führerschein, Haftpflicht, Gehwegverbot etc. - s. z.B https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/e-mobilitaet/elektrofahrzeuge/segway/

  59. 21.

    Mich schauen immer die Passanten fragend und neidisch an, mangels Lebenserfahrung:
    "Wie hat er wohl den E-Roller in Betrieb genommen..."
    "Hm, wie geht das wohl...",
    "Geht das wirklich so einfach..."
    "Ähm, da braucht man wohle ne App..."
    "Ich könnte das auch mal probieren..."
    Aus diesen Gesichtern kann man erkennen, dass was ich nicht kenne, erst einmal alles ablehnen und mit überzogenen Darlegungen drauf kloppen.
    Leute fahrt selbst, und habt Spaß! Und fahrt bloß keine Kinder und Rollstühle an (Ironie Ende).

  60. 20.

    So langsam nervt das E-Scooter Bashing! Nahezu jeden Tag: E-Sooter. Hat der RBB keinen anderen Sorgen?
    Viellecht eine Fusion mit dem NDR oder dem MDR? Dann wird die Berichterstattung wenigstens ausgewogener!
    Ich fordere: (LÖL)
    Als erstes einen Führerschein für Fahrradfahrende und als zweites an JEDES Fahrrad ein Versicherungskennzeichen. Dann wollen wir doch mal sehen, ob wir die Fahrradrambos nicht langsam zur Räson bringen. Derzeit verstecken diese ja ihr rowdyhaftes Verhalten noch in ihrer Anonymität.
    Die kleinen E-Scooter sind in keinsterweise gefährlicher als die Kampfradler. Das Gefährt ist immer nur so gefährlich, wie es sein Nutzer gewähren lässt.
    Im überbürokratisierten Deutschland nervt es nur noch, für alles und jedes eine Erlaubnis zu benötigen.Hauptsache Kasse machen, egal womit.

  61. 18.

    Die E-Scooter sind aber neu, somit om Fokus der Öffentlichkeit und etliche Nutzer scheinen sich echt daneben zu benehmen. Und es ist wie immer, das fällt dann auch auf die vernünftigen Nutzer zurück.
    Ich wäre ohnehin für eine Helmpflicht für alke Zweiräder, im Auto gilt als Sicherheitsvorkehrung die Anschnallpflicht. Das verhindert keine Unfälle, mindert aber die Verletzungsgefahren. Mit diesem Vorschlag ist mir aber auch der nächste Shitstorm sicher. So what!?

  62. 17.

    Lesen Sie doch einfach die Kommentare. Meinen Sie ernsthaft, die entspringen der Fantasie? Auch in Paris und London? Mein Sohn ist in Neukölln letzte Woche von hinten leicht angefahren worden. Trotzdem er noch recht jung ist, hätte das verheerende Folgen haben können, er hat eine Behinderung an beiden Knien. Wäre er gefallen, wäre er in der Klinik gelandet. Auch er bekam den Mittelfinger, von einem anderen Fußgänger aber eine stützende Hand (Danke!). Solange es keine Lösung für diese E-Roller-Zumutung gibt, muss darüber berichtet werden.

  63. 16.

    Danke, dachte ich auch. Aber es ist halt was Neues und Menschen empören sich gerne. Und dann kommen immer Extrembeispiele. Meist regt sich ja immer einer schon auf, wenn er etwas sieht, was ihn eventuell stören könnte. Etwas mehr Gelassenheit ist notwendig

  64. 15.

    Die Ungleichbehandlung von E-Scootern zu Segways war von vornherein nicht verständlich da sie am Vergleichbarsten vom Fahrverhalten sind. Für Segways braucht man einen Führerschein, für E-Scooter nicht.

    Fehler des Gesetzgebers. Volle Verantwortung der Politiker für diese Art der Einführung und damit indirekt auch für viele der Verletzungen und Schäden.

    Unverzüglicher Handlungsbedarf für den Senat. Ansonsten sollte eine Selbsthaftung des Landes und der Politiker geprüft werden.

  65. 14.

    Man eine Woche Ruhe jetzt geht das wieder los mit dem E Scootern... Was bitte ist an den Dingern anders als am eBike? Was der Verein hier anbringt hat doch nichts mit E Scooter zu tun, das betrifft alle Arten von Rad und Roller (Mit oder ohne Motor...)

  66. 13.

    Strafanzeige und Strafantrag wegen aller infrage kommenden Delikte sind in solchen Fällen immer angebracht. Fotos von Kennzeichen und Fahrer wären allerdings enorm hilfreich.

  67. 12.

    Das Problem sind nicht E-Roller an sich, sondern rücksichtslose Fahrer von meist gemieteten E-Rollern sowie das System der Verleiher.
    Kein Blinder, Rollstuhlfahrer oder anderer Fußgänger sollte überhaupt den Rollern ausweichen müssen - umgedreht wird ein Schuh draus. Ich persönlich habe nichts gegen E-Roller und Fahrräder auf dem Bürgersteig, solange sie sich rücksichtsvoll devot und als "Nutzer zweiter Klasse" verhalten. Wer das nicht tut, der sollte durch Ordnungsamt (und Polizei?) sofort streng bestraft werden. Die entsprechenden neuen Stellen beim OA sollten sich doch durch entsprechende Ordnungsgelder schnell refinanzieren lassen, insbesondere wenn dann auch Falschparker und "Falschraucher" gleich mit abkassiert werden.
    Bzgl. der Stolperfallen sollte das doch ähnlich funktionieren: Jeder Leihroller ebenso wie Leihfahrräder, der im Weg steht, wird 'abgeschleppt' und führt gleich zu einer Geldstrafe beim Betreiber. Der kann sich das dann vom verantwortlichen Nutzer zurückholen.

  68. 11.

    Gut. Besser oder ergänzend wäre auch eine saftige Geldstrafe bei Missachtungen oder gar selbstverursachten Unfällen! Diese Geldstrafe sollte in Anhängigkeit vom Gehalt oder jeglicher anderer Zahlung sein.
    Es muss in der Geldbörse schmerzen! Das Geld geht dann in die Unfallvorbeugung!
    Es ließe sich soviel Geld mit dem Leichtsinn dieser Menschen verdienen!

    Ich miete mir ja auch kein Auto und fahre dann ohne Führerschein, ohne Gurt und ohne Verständniss für die Technik (Einschätzung Bremsweg, Beschleunigung, Fahrverhalten usw ...)!
    So kanns nicht sein

  69. 10.

    Dem kann ich mich anschließen und meine Beobachtungen im Märkischen Viertel und im Staaken -Center fühten dazu, dass ich meine, auch Menschen mit Behinderung, die einen E-Rollstuhl nutzen, sollten erst mal geschult werden. Bitte Schritttempo in Fußgängerzonen, alles andere ist echt gefährlich, weil man auch diese Gafährte nicht hört und kleine Kinder die Gefahr nicht erkennen können. Die Antwort die ich kürzlich bekam, als ich eine E'Rollstuhlfahrerin darauf hinwies, dass sie ohne mein Einhreifen einen Dreijährigen umgefahren hätte: " Ich bin behindert und darauf muss man Rücksicht mehmen." Machen wir aber das gibt ihr nicht das Recht, andere in Gefahr zu bringen.
    Ich sag es immer wieder, wir können nur mit gegenseitiger Rücksichtnahme friedlich unf gesund zusammenleben. Egal ob mit Behinderung oder ohne, als Fußgänger, Auto-Rad-Rollstuhl oder Scooterfahrer.
    Bitte vor Meckerkommentaren erstmal darüber nachdenken. Keiner von uns hat einen "Freifahrtschein" für Rücksichtslosigkeit.

  70. 9.

    Frau Günther muss endlich aktiv werden. Die ganzen Probleme geschehen mit Ansage. Sie hätte von vorn herein die Verleiher in die Pflicht nehmen müssen und nicht mit Freude auf deren Marketingsprech zur E-Mobilität bewusst hereinfallen dürfen. Es muss eine stärkere Regulierung geben! Bzgl. der Bußgelder ist Herr Scheuer gefordert.

    Der Spaßgesellschaft könnte man viele Verstöße mittels Geofencing verleiden. Wenn nur noch 6km/h gefahren werden kann wie teilweise im Ausland oder gar der Antrieb sich komplett abschaltet, wäre schon viel geholfen. Die Gehwege fallen unter die Hoheit der Ordnungsämter. Es sind also Bezirksfürsten wie Herr von Dassel stärker gefordert als nur zu symbolischen Aktionen und viel Gerede.

    Die Fußgänger müssen stärker im ihren Verkehrsraum kämpfen, auch um so die noch schwächeren zu schützen. Die Radfahrer haben an der Oberbaumbrücke vorgemacht, was zu tun ist. Leider ist die FUSS-Lobby zu schwach.

  71. 8.

    Gestern auf dem Gehweg in der Guericke Straße. Zwei E-Scooter mit drei erwachsenen Personen kommen angefahren. Einer alleine und auf dem anderen zwei. Ich sagte höflich beim vorbeifahren, das Sie bitte gefälligst die Straße zu benutzen hätten. Zeigt mir einer von ihnen den Stinkefinger und alle lachten nur. Nur gut das es gerade fest zu Regnen begann.

  72. 7.

    Frisch aus dem Urlaub zurück konnte ich gestern auf dem Gehweg im letzten Moment vor mein Kind springen, um es vor einem rasenden E-Rollerfahrer zu schützen. Der wich dann auf die Straße aus. Kurz darauf wurde ich überraschend von hinten von einem E-Rollerfahrer mit Körperkontakt - aber zum Glück ohne Verletzungen - überholt. @Verbände @rbb Hilft es, wenn Betroffene Anzeigen gegen Unbekannt erstatten wegen Nötigung bzw. gefährlicher Körperverletzung ? Offenbar wird das Ausmaß des Problems seitens der Polizei und der verantwortlichen Politiker noch immer unterschätzt.

  73. 6.

    Drosselung auf 6 KmH Höchstgeschwindigkeit für Etretroller!
    Wer auf Gehwegen fährt, sollte auch nicht schneller, als Fußgänger*innen laufen können, fahren dürfen.

  74. 5.

    Ich finde die Forderung nach Fahrstunden und Eignungsprüfung vernünftig und richtig.
    Auch die „Parkmöglichkeiten“ sollten klar definiert werden, damit die Roller nicht wie schon die unzähligen Kippenstummel unkontrolliert wahllos und rücksichtslos stehen gelassen werden wo es gerade passt. Selbst erlebt: Direkt vor dem Hauseingang im Weg, direkt auf dem Radweg, an der Ampel. In allen Fällen ist ein angemessener Platz keine 5 Schritte weiter weg.

  75. 4.

    Ich fahre jeden Tag von Spandau nach Lichtenberg, fahre am 17.Juni, Brandenburger Tor, Unter den Linden, Alexanderplatz, Prenzlauer Tor, Volkspark Friedrichshain, Storkower vorbei usw.
    Man sieht so um die 200 E-Tretroller-Fahrende ABER mirist noch nie einer gravierend negativ aufgefallen.
    Alle brav auf der Strasse, niemand auf dem Gehweg. Beim Inbetriebnehmen ist klar, dass die Roller auf dem Gehweg zu finden sind, sie fahren dann zügig auf die Fahrbahn.
    Die Behindertenverbände tragen hier echt dick auf und Radwege sollen nun mal wenn möglich benutzt werden.
    Man bringt sehr oft Verständnis für Rollstuhlfahrende auf, lässt sie bei Roter Ampel noch rüber und fragt sich ob sie keine Augen im Kopf haben, aber egal, man ist lieb und nett und denkt man tut was gutes.
    Was vielleicht auffällt, dass früh morgen so um 5 Uhr Betrunkene mal gerne die Roller benutzen, und ich selbst gefährden, aber sie haben ausreichendes Rücklicht, was ich bei 50% der Radfahrenden vermisse.

  76. 3.

    Was für ein Quatsch! Wozu? Roller dürfen nicht auf Gehwegen fahren. Und wieso 4 Stunden? Funktioniert wie bei den Leihrollern?

  77. 2.

    Von den E-Scooter-Fahrern, die ich bislang gesehen habe (es waren etliche), fuhren ca. 90% auf dem GEHweg - nicht etwa auf Radwegen oder der Straße! Oft waren zwei Personen auf einem Roller unterwegs. Hinweise auf Straßennutzungspflicht wurden, wie es auch von Kampfradlern auf dem Gehweg schon bekannt ist, leider ignoriert oder mit Beleidigungen erwidert.

  78. 1.

    Alle Forderungen sind sinnvoll und nachvollziehbar. In der kurzen Zeit gibt es fast niemanden, der nicht schon unangenehme Erfahrungen gemacht hat. Stolperfallen durch herumliegende Roller, von hinten angefahren und bedrängt, auf dem Gehweg zur Seite gedrängt, angepöbelt, alles dabei. Neulich gab es einen kurzen Bericht in der Abendschau, das OA ließ alle mit "Du Du Du" laufen, sogar die Eltern eines 10-jährigen, der mitten auf dem Gehweg flott unterwegs war. Völlig unverständlich. Es reichte die Ausrede, dass man das halt nicht wusste. Dafür müsste eigentlich ein doppeltes Bußgeld gezahlt werden. Schützt die Bürger. Weg mit den Dingern.

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