Feierlichkeit zum 25. Jahrestag des Mauerfalls im November 2014. Im Bild: Die Ballons der Lichterkette steigen vor dem Brandenburger Tor in den naechtlichen Himmel. Quelle: imago stock&people
Video: Abendschau | 19.08.2019 | Arndt Breitfeld | Bild: imago stock&people

4. bis 10. November - Berlin feiert Mauerfall-Jubiläum mit siebentägigem Festival

Zum 30. Jubiläum des Mauerfalls bietet Berlin an sieben Tagen ein Kulturprogramm mit Ausstellungen, Konzerten und Projektionen. Für das Mauerfallkonzert und andere Aktionen an Originalschauplätzen hat die Verwaltung nun das Programm vorgelegt.

Berlin will den 30. Jahrestag des Mauerfalls mit einem einwöchigen Festival feiern. Vom 4. bis 10. November soll an insgesamt sieben Originalschauplätzen entlang der Berliner "Route der Revolution" gefeiert werden, wie Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Montag ankündigte. Die sieben Orte stehen stellvertretend für wichtige Ereignisse der Geschichte von 1989/90. Geplant sind insgesamt über 100 Veranstaltungen.

An der Gethsemanekirche, dem Alexanderplatz, dem Schlossplatz und dem Brandenburger Tor, am Kurfürstendamm, der East Side Gallery und in der Stasi-Zentrale in Lichtenberg sollen vom 4. November an großflächige 3D-Videoprojektionen die Besucher in die Atmosphäre der
Jahre 1989 und 1990 eintauchen lassen
[berlin.de]. Begleitet wird dies von einem vielfältigen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm.

Mauerfall-Konzert mit Staatskapelle und WestBam

Unter dem Motto "Deine Vision im Himmel über Berlin" sind nach Angaben der verantwortlichen Kulturprojekte Berlin alle dazu eingeladen, ihre Botschaften zu teilen. Im Rahmen einer großangelegten Kunstaktion am Brandenburger Tor sollen ab 4. November
30.000 dieser Botschaften über der Straße des 17. Juni schweben. Am 9. November selbst soll sich abends die Stadt zur Konzertbühne und einem einzigen Festival verwandeln [berlin.de].

Auf zahlreichen Bühnen mit international bekannten Musikern, Orchestern und Bands verschiedenster Musikrichtungen, darunter die Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim, Techno-DJ WestBam und die Sängerin Patti Smith, soll als Höhepunkt und Abschluss der einwöchigen Feierlichkeiten das Mauerfall-Jubiläum gemeinsam mit Berlinern und Gästen aus der ganzen Welt gefeiert werden. Das ZDF wird vom Brandenburger Tor live berichten.

Bereits ab Oktober soll im Rahmen des Dienstagskinos im Abgeordnetenhaus von Berlin [berlin.de] an sieben Abenden Filme aus Ost und West gezeigt werden, die sich mit der Friedlichen Revolution und dem Fall der Mauer beschäftigen.

In die Planungen einbezogen sind die Gedenkstätte Berliner Mauer, der Berliner Beauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, die Robert-Havemann-Gesellschaft, Vereine und Initiativen sowie die Kirchen.

Sendung: Abendschau, 19.08.2019, 19.30 Uhr

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Antwort auf [Vera] vom 20.08.2019 um 19:05
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32 Kommentare

  1. 32.

    Berlin feiert den Mauerfall. Besser gefiele mir: 'Berlin feiert die Menschen' denen wir den Mauerfall* verdanken.
    *die friedliche Revolution

  2. 31.

    Was meines Erachtens fehlt, ist die Bösebrücke im Zuge der Bornholmer Straße. Dort ging zuallererst die Mauer auf, weil die Wachhabenden keinerlei Instruktion hatten und der Zustrom der Ausreisewilligen ins Unermessliche wuchs. Das Beispiel an der Bornholmer Straße machte dann stadtweit Schule. Wenn es um Berlin geht, wäre dieser Ort meiner Meinung der allererste, der für ein Gedenken ausgesucht werden sollte.

    Dazu könnten alle damals Beteiligten eingeladen werden, gleich auf welcher Seite sie standen. Soweit sie noch am Leben sind.

    Dann könnte das Jubiläum des 30-jährigen Mauerfalls zum Anlass genommen werden, nicht nur den Mauerverlauf mit einer doppelten Pflasterreihe zu illustrieren, sondern von Mal zu Mal das Überspringen zu illustrieren. Keine Macht hätte jemals das Recht, eine vielfach verwobene und verwachsene Stadt entlang ihres vordergründigen Interesses zu zerteilen. Immer bleibt die Stadt unteilbar - eines.

  3. 30.

    Wenn man hier so die Kommentare sieht... fallen einem kaum noch Worte dazu ein. Es wird immer nur rumgemeckert.... anstatt sich mal mal zu freuen. Aber wahrscheinlich wissen die wenigsten wirklich wie es früher war , da sie zu jung dafür sind. ich , übrigens am 9.11.61 geboren habe in meiner Familie durch den Nationalsozialismus auch ein Mitglied verloren. Dafür wurde auch ein Stolperstein gesetzt. Wenn wir unsere "Ostverwandtschaft" besucht haben wurden wir kontrolliert. Ich musste mich bei den Kontrollen nicht nur ausziehen sondern mir wurde auch noch in den A... geschaut ob ich nicht noch etwas verbergen könnte. Ich glaube das keiner hier so etwas mitgemacht hat.!!! Daher ist es aus meiner Sicht nun einmal ein denkwürdiger Tag der auch dementsprechend gefeiert werden sollte....

  4. 29.

    Ihre Abneigung gegen AfD & Co. teile ich. Gegen rechte Dumpfbacken hilft - denke ich - auch gute Laune und Lebensfreude, weil die Rechten für ihre Ideologien das Gegenteil, also Frust, Verschwörungswahn und Angst brauchen. Deshalb finde ich es gut, wenn Menschen feiern (solange sie nicht irgendein rechtes Zeug feiern).

  5. 28.

    Finde ich gut, dass Sie bereit sind zu kommunizieren. Ich räume ein, dass mein 1. Kommentar womöglich einseitig rüber kam. Ich gönne jedem seine Feier. Und gehöre definitiv nicht zu denen, die sich für das Maß der Dinge halten. Deswegen verärgerte es mich sehr, dass Sie mich so angingen und mir das unterstellten. Ich bin lediglich sehr frustriert über die immer noch bestehenden, oder derzeit wieder größer zu werden scheinenden, Fronten zwischen "Ossis" und "Wessis". Weil ich persönlich von Anfang an dieses Schubladendenken nicht hatte. Gepaart mit der Angst (ja, Angst!) vor den bevorstehenden Wahlen im Kontext zu dem Rechtsruck besonders in den neuen Bundesländern. Daher ist mir die Feierlaune gründlich vergangen.

  6. 27.

    Ich gebe zu, dass ich etwas übertrieben habe. Aber Sie meinten, dass Sie keine Lust auf diese Feier haben und deshalb die Feier nicht stattfinden solle und Sie keinerlei Verständnis dafür haben, dass Andere feiern wollen bzw. wie andere feiern bzw. dass das unter Ihrem Niveau ist. So hatte ich Sie jedenfalls verstanden. An anderer Stelle schreiben Sie, dass jeder so feiern solle, wie er will. Auf Letzteres kann ich mich mit mir einigen. Ich verstehe dann aber nicht, warum Sie hier so sehr gegen diese Feier argumentieren.

  7. 26.

    Ich werfe gar nichts vor, schalten Sie mal einen Gang runter. Und wer behauptet, dass ich ein lebenlang demütig bin? Sie werfen hier mit Vorurteilen um sich, kennen mich nicht und lesen nur, was sie herauslesen mögen. Reicht jetzt auch. Sie wollen mir etwas aufzwingen und legen mir Dinge in den Mund, die ich nicht äußerte, das möchte ich nicht. Genauso wie ich betonte, dass es okay ist zu feiern, ich aber eine andere Sichtweise dazu habe. Nun ist's auch gut, guten Abend.

  8. 25.

    Gustav, —-, Mittwoch, 21.08.2019 | 08:05 Uhr:
    "Antwort auf [Immanuel] vom 21.08.2019 um 00:28
    Meine Frage, wer hinterher aufräumt war ironisch. Da ulkigerweise niemand bei solchen Veranstaltungen danach fragt, weder nach Public Viewing, noch nach Strassenfesten uvm."

    Die Ironie habe ich immer noch nicht verstanden. Ja, leider wird dort auch viel Dreck gemacht. Aber das Aufräumen mit BSR und Alba ist in der Regel so gut organisiert, dass man am nächsten Tag davon nichts mehr sieht.

    Gustav, —-, Mittwoch, 21.08.2019 | 08:05 Uhr:
    "Wenn freitags die Schüler demonstrieren, wird aber ein riesen Theater um jedes Reilchen gemacht."

    Warum werfen Sie alle (Jugendlichen) in einen Topf? Wer sagt Ihnen, dass die Jugendlichen von Fridays for Future dieselben sind, die dann bei den Partys den großen Dreck hinterlassen???

  9. 24.

    N. N., Mittwoch, 21.08.2019 | 07:36 Uhr:
    "Antwort auf [Immanuel] vom 21.08.2019 um 00:23
    Das "Lösen der Probleme" sollte aber derzeit im Vordergrund stehen."

    Das schließt gelegentliche Feste doch nicht aus.

    N. N.:
    "Die gesellschaftliche Stimmung kippt bedenklich. Da wird auch dieses Fest nichts dran ändern. Die größte Lebensfreude wäre es doch, wenn alle mal wieder zufriedener wären und toleranter miteinander umgingen."

    Das wird auf dem Fest vermutlich so sein.

    N. N.:
    "Es schadet Menschen auch nichts, einfach mal demütiger zu werden und besonnener ihre Freizeit zu verbringen"

    Jedes zu seiner Zeit und jeder, wie er mag. Sie sind lieber lebenslang demütig. Andere wollen auch mal feiern.

    N. N.:
    "Wie gesagt, jeder soll machen wie er meint"

    Ja, dann lassen Sie doch die feiern, die das wollen. Keiner wirft Ihnen vor, dass Sie voller Demut nicht feiern mögen. Dann werfen Sie den anderen auch nicht vor, dass sie nicht nur demütig sein, sondern auch mal feiern wollen.

  10. 23.

    Ich setze nichts aus. Ich äußerte meine Meinung. Und stehe übrigens in Familie und Kollegenkreis nicht alleine damit da. Die Freiheit solche Partys zu feiern soll gegeben sein, genauso wie Argumente dagegen. Das ist gelebte Toleranz. Meine Frage, wer hinterher aufräumt war ironisch. Da ulkigerweise niemand bei solchen Veranstaltungen danach fragt, weder nach Public Viewing, noch nach Strassenfesten uvm. Wenn freitags die Schüler demonstrieren, wird aber ein riesen Theater um jedes Reilchen gemacht. Macht Eure Party, wir werden zu diesem Zeitpunkt wahrsch. noch an den Wahlergebnissen zu knabbern haben. Und empfinden uns trotzdem nicht als Spaßvremsen, denn wie es um die gelungene Einheit steht, werden diese deutlich widerspiegeln.

  11. 22.

    Das "Lösen der Probleme" sollte aber derzeit im Vordergrund stehen. Die gesellschaftliche Stimmung kippt bedenklich. Da wird auch dieses Fest nichts dran ändern. Die größte Lebensfreude wäre es doch, wenn alle mal wieder zufriedener wären und toleranter miteinander umgingen. Das ist derzeit wenig der Fall. Es schadet Menschen auch nichts, einfach mal demütiger zu werden und besonnener ihre Freizeit zu verbringen, leben wir doch ohnehin schon in einer Spaß- und Freizeitgesellschaft. Da kommt diesbezüglich keiner zu kurz. Wie gesagt, jeder soll machen wie er meint, ich aber empfinde das derzeit als Heuchelei den Bürgern gegenüber. Die von Ihnen erwähnte Vielfalt besteht übrigens auch darin, dass es z.b. ernsthaftere, nachdenklichere Mitbürger gibt. Das hat nichts mit Miesepetrigkeit zu tun.

  12. 21.

    Vera, Berlin, Dienstag, 20.08.2019 | 14:21 Uhr:
    "Haben wir so viel Geld zum Rausschmeißen? Sicherheit (Justiz, Feuerwehr, Polizei), Bildung (Kindergärten, Schulen, Uni) haben es nötiger. Es wird uns jeden Tag von Politiker vorgejammert: kein Geld, kein Geld... Sie feiern sich mal wieder selber, was so großartig (nicht) läuft."

    Nach dieser Devise dürfte es nie mehr Feiern geben, weil das Geld im Haushalt immer knapp sein wird. Wer will diese traugige Gesellschaft? Ich denke, man sollte nicht nur dann feiern dürfen, wenn man im Geldüberfluss schwimmt.

  13. 20.

    Gustav, —-, Dienstag, 20.08.2019 | 13:15 Uhr:
    "Aber eine „Einheitsfeier“ kann ich in dem Spektakel auch nicht erkennen."

    Wie hat denn eine Einheitsfeier auszusehen? Und wer legt dies fest?

    Gustav, —-, Dienstag, 20.08.2019 | 13:15 Uhr:
    "Wer zu solchen Events geht, möchte Spaß und Party."

    Was ist denn daran auszusetzen?

    Gustav, —-, Dienstag, 20.08.2019 | 13:15 Uhr:
    "Und danach ist alles wie vorher."

    So ist es: Nach und vor Feiern ist Alltag. Das ist ganz normal so.

    Gustav, —-, Dienstag, 20.08.2019 | 13:15 Uhr:
    "Wer räumt eigentlich hinterher auf, wer trägt die Kosten?"

    Wenn das Ihr einzigstes Problem ist: Das wird so sein wie bei allen anderen öffentlichen Großveranstaltungen. Dafür gibt es einen Kulturetat. Und die Kosten werden nur einen ganz ganz kleinen Teil im Promillebereich oder noch kleiner im Jahreshaushalt ausmachen.

  14. 19.

    N. N.,Dienstag, 20.08.2019 | 08:16 Uhr:
    "Ein paar Nummern kleiner und mal mit politischem und kulturellem Anstrich, das fänd ich angemessen. Diese sinnfreie Feiermentalität ohne Anspruch nicht."

    Jeder hat eben andere kulturelle Ansprüche. Das ist Vielfalt. Keiner kann verlangen, dass sich alles nur nach seinen eigenen persönlichen Ansprüchen richtet.

    Ich weiß nicht, ob ich dorthin gehen werde, weil dies vermutlich auch nicht meinen kutlurellen Geschmack entspricht. Aber ich bin dagegen, dass solange nicht gefeiert werden soll, wie noch nicht alle Probleme gelöst sind. Das würde die Menschen frustrieren und ihnen Lebensfreude rauben, die Stimmung in der Gesellschaft nur vermiesen und täte uns allen damit nicht gut. Ich möchte eine glückliche, lebensfrohe Gesellschaft. Und dazu gehört sowohl das Lösen von Problemen wie auch das Feiern schon auf dem Weg dorthin, bevor alle Probleme gelöst sind.

  15. 18.

    N. N., 20.08.2019 | 08:16 Uhr:
    "Antwort auf [Immanuel]
    Sie verwechseln Miesepetrigkeit mit Realismus. Ich gehöre einfach nicht zu den Menschen, die sich zu einem festgelegten Termin über Dinge freuen können, die ansonsten nicht gut laufen."

    Sie sollen sich doch nicht über die Dinge freuen, die nicht gut laufen, sondern können sich über die Dinge freuen, die gut laufen bzw. sich verbessert haben bzw. darüber, dass es Allen jetzt viel besser geht als in den 80er Jahren mit der Teilung. Es geht um den Mauerfall und darum, dass es uns allen jetzt sehr viel besser geht als davor.

    Man feiert ja auch jedes Jahr Geburtstag, obwohl nicht alles im Leben gut läuft.

    Es gibt Menschen, für die ist das Glas immer nur halb leer und sie sind darüber unglücklich und können ein Leben lang nicht feiern. Und für andere ist das Glas halb voll und sie feiern trotz der Unvollkommenheit der Verhältnisse. Letztere Menschen haben ein glücklicheres Leben. Sie gehören anscheinend leider nicht dazu.

  16. 16.

    Haben wir so viel Geld zum Rausschmeißen? Sicherheit (Justiz, Feuerwehr, Polizei), Bildung (Kindergärten, Schulen, Uni) haben es nötiger. Es wird uns jeden Tag von Politiker vorgejammert: kein Geld, kein Geld... Sie feiern sich mal wieder selber, was so großartig (nicht) läuft.

  17. 15.

    Was mich ärgert, dass dort, wo der Schlagbaum geöffnet wurde, nur ein paar unsägliche Tafeln stehen aber vom eigentlichen Schauplatz, dem Grenzobjekt nichts erhalten wurde. Anstelle dessen verschandeln ein Lidl und ein Superhipstereigentumsneubau die Umgebung. Der Senat hat dieses Gelände versauen lassen. Aber an der Bernauer Straße das sogenannte Mauermahnmal errichtet, nur weil da ne Kirche vom SED-Staat weggebombt wurde.
    Da können die Stadtplaner ja ganz stolz drauf sein und die Teuerberliner an der Bornholmer auch, die bestimmt schon Beschwerden wegen des zu erwartenden Lärms in den Taschen haben, wenn dort gefeiert würde.
    Ein Festival zu Ehren derer, die die Öffnung erzwungen haben mit Brimbamborium und Selbstbeweihräucherung der Politkaste? Verschwendung von Steuergelder ist das. Man kann dies auch anders zelebrieren.

  18. 14.

    Volle Zustimmung. Soll feiern wer will, dagegen ist ja nichts zu sagen. Aber eine „Einheitsfeier“ kann ich in dem Spektakel auch nicht erkennen. Wer zu solchen Events geht, möchte Spaß und Party. Und danach ist alles wie vorher. Wer räumt eigentlich hinterher auf, wer trägt die Kosten? Denn über die fff Schüler wird ja immer gewettert, dass der Müll hinterher beseitigt werden muss. fff hat wenigstens eine Botschaft, die Partymeile ist just for fun. Feiert, tanzt, trinkt, aber tut nicht so, als wenn das irgendetwas mit der Wiedervereinigung zu tun hat. Aber wer weiß wie nötig ein Vollbesäufnis nach den Wahlen sein wird...^^

  19. 13.

    Ich hoffe, die "LINKE" bleibt allen diesbezüglichen Veranstaltungen aus Respekt den Opfern der deutschen Teilung gegenüber fern. Wer zu feige war, sich aufzulösen sondern vielmehr sich über Transformationen in die Gegenwart rettete, hat meiner Meinung nach kein Recht, an "Feierlichkeiten" zum Fall der innerdeutschen Grenze (mit unzähligen Toten) teilzunehmen. Aber in Berlin ticken ja die Uhren bekannterweise eh anders.

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