Kinder sind mit dem Fahrrad zur Schule unterwegs (Quelle: dpa/Ralf Hirschberger)
Video: rbb|24 | 25.08.2019 | Material: Abendschau | Bild: dpa/Ralf Hirschberger

Fahrraddemo in Berlin - Kinder und Eltern demonstrieren für sichere Radwege

Für sichere Radwege in Berlin haben am Sonntag mehr als 100 Kinder und Eltern demonstriert. Die Teilnehmer fuhren am Nachmittag auf Fahrrädern vom Rathaus Tempelhof zum Rathaus Schöneberg.

Unter dem Motto "Kidical Mass: Jeder kann Rad fahren, außer Kinder in Berlin" forderten die Radfahrer mehr Sicherheit für Kinder auf Berliner Radwegen, wie die Organisatoren vom Verein Changing Cities mitteilten. "Wir müssen den Teufelskreis durchbrechen, dass Eltern wegen unsicherer Radwege ihre Kinder mit dem Auto zur Schule fahren", sagte die Vereinssprecherin Ragnhild Sørensen. Derzeit sei es für Kinder zu gefährlich, eigene Erfahrungen im Straßenverkehr zu sammeln.

Das Demonstrationsmotto "Kidical Mass" ist angelehnt an die Critical-Mass-Bewegung, mit der Radfahrende mehr Rechte im Straßenverkehr fordern.

Sendung: Abendschau, 25.08.2019, 19:30 Uhr

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38 Kommentare

  1. 38.

    Sie denken das Sie alles richtig machen.... falsch. Vielleicht sollten Sie mal öfters mit den ÖPNV fahren und einige "Todeszonen überspringen" dann geht es Ihnen bestimmt besser.

  2. 36.

    Viele überspringen mit den Öffis gefährliche Straßenabschnitte, z.B. die Todesstrecke T-Damm.

    Das ist keine Bequemlichkeit, sondern Lebenserhaltung, wir können ja eine Spur für Radfahrer abtrennen und schon können Sie in Ruhe mit der BVG fahren, was Sie ja ohnehin nicht tun. Das nenne ich heuchlerisch.

  3. 35.

    Das ist die typische Denke aus Autofahrersicht, immer schön einseitig von sich auf andere schließen. Ich fahre bei jedem Wetter, das ganze Jahr.

  4. 34.

    Attacke!!! Wow. Wo lesen Sie denn hier so viele fiese Dinge aus meinem Kommentar. Tiiieeef Luft holen und runterfahren. Ich habe Sie weder persönlich gemeint (sonst hätte ich das geschrieben), noch Ihre Worte angezweifelt. Sie sind aber schnell getriggert. Völlig unnötig.

  5. 33.

    Wo habe ich geschrieben, das es Verboten ist Fahrräder mit in die Bahn zu nehmen...nirgends. Es geht darum, wie Fahrräder in der Bahn mitgenommen werden. Wenn der Zug stark bremsen muss und Sie dann von einem nicht gesicherten Fahrrad getroffen werden, die Kleidung verdreckt oder Sie sogar verletzt werden, dann ist das Geschrei groß. Das hat nichts mit Babys oder Hunden zu tun.Welche Ausreden von Vielen lesen sich den in Ihren Augen so dumm, das Sie so fassungslos sind? Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie einige hier der Meinung sind , schlauer zu sein als andere, Sie scheinen ja auch in diese Kategorie zu fallen.

  6. 32.

    Doch. Vielen geht es um "Kuschelzonen". Wenn man die dummen Ausreden liest, die viele haben, um nicht mit den Öffentlichen fahren zu müssen, kann man es kaum fassen. Es ist erlaubt Räder mit in die Bahnen zu nehmen. Der Eine fühlt sich davon gestört, der Andere durch schreiende Babys, der Nächste durch Hunde. Das gehört aber nunmal dazu.

  7. 31.

    Es geht hier nicht um Kuschelzonen in den Öffentlichen, es geht darum das z.B. das Radfahrer mit dem Rad fahren sollen und in der Bahn eine Unfallgefahr darstellen, weil sie einsteigen wo sie wollen und nicht dort wo es für sie vorgesehen ist. Scheint eigentlich doch nicht so schwer zu sein oder? Und das hat nichts mit Gemütlichkeit zu tun. :-)

  8. 30.

    Wir können aber nicht alle darauf warten, dass uns alles angenehm und kuschlig genug ist, bis wir unsere Komfortzone (Auto) verlassen können. Inzwischen wissen wir alle, dass es für den Senat viele Versäumnisse abzuarbeiten gibt, das wird Jahre dauern. Dann sind wir jetzt halt die Generation, die es in den Öffentlichen nicht so gemütlich hat. Unsere Komfortzone nicht verlassen zu können, sollten wir nicht anderen anlasten. Hunderttausende Menschen schaffen das täglich. Alte, Behinderte, Kinder. Die lachen wahrscheinlich über die „Argumente“, die Berliner bringen, um bloß nichts ändern zu müssen. Lieber Gott, lass mir alles ausgehen, nur meine Ausreden nicht... ;-) (das ist nicht persönlich gemeint!^^).

  9. 29.

    Als ich im öffentlichen Dienst angefangen habe zu arbeiten, durften Fahrräder nur außerhalb der Stoßzeiten in den Zügen mitgenommen werden. So stand es in den Beförderungsbedingungen und das hat auch ganz gut funktioniert. Ganz vorne hinter dem Zugfahrer darf kein Fahrrad mitgeführt werden, da sonst der Fluchtweg bzw Notausstieg für den Fahrer versperrt ist. Desweiteren sollten Fahrräder nur an den Stirnwänden eines Abteils mitgeführt und gesichert werden,( alles andere ist eine zu große Unfallgefahr, wenn der Zug voll bremsen muss) was jedoch die Radfahrer herzlich wenig interessiert.
    Aber wir kommen vom Thema ab.
    Solange sich die Verkehrsstruktur hier in Berlin sich nicht grundsätzlich ändern wird,wird es für jeden, und ich meine jeden, Verkehrsteilnehmer weiterhin problematisch sein und auch bleiben.

  10. 28.

    Ich kann das schon verstehen, wir werden aber nicht drumherum kommen. Ist nunmal möglich, wird dann auch gemacht. In Hinsicht auf die sich verändernde Verkehrsstruktur in Berlin wäre es m. E. sinnvoll, dass in den Zügen wie früher nur ganz vorne und ganz hinten mit einem Rad gefahren werden darf (oder ist das sogar noch so?). Dann könnten die Anderen dem aus dem Weg gehen. Trotzdem sind das Leute, die dafür nicht mit dem Auto fahren. Jedes Auto weniger zählt!

  11. 27.

    In fahrradfreundlichen Städten radelt ein viel größerer Teil der Fahrradfahrer das ganze Jahr über. Das könnten wir hier auch haben, man müsste nur konsequent Fahrradinfrastruktur aufbauen und im Winter auch von Eis und Schnee befreien. Nicht dass wir angesichts des Klimawandels noch mit viel Eis und Schnee zu rechnen hätten (solange der Golfstrom nicht abreißt...)

  12. 26.

    Ich muss Paula recht geben, ich soll auf mein Auto verzichten und fahre mit dem ÖPNV und dann kommen die vielen Alibi- Radfahrer, die sich dann noch in die überfüllten Züge drängeln weil draußen drei Tropfen vom Himmel fallen oder der Weg zur Uni oder Arbeit doch viel zu weit ist. Also entweder ich bin Radfahrer oder ich lasse das Ding stehen und fahre mit dem ÖPNV. Aber beides passt absolut nicht zusammen.

  13. 25.

    Nicht unbedingt. Da wir, leider, wahrscheinlich immer mildere Winter bekommen werden, fahren viele jetzt schon z.t. ganzjährig mit dem Rad. Und nerven tun die Radfahrer, das ist aber schon sehr einseitig, was Sie da schreiben. Wenn alle Radfahrer auch noch mit Autos fahren würden-das wäre der Supergau. Und bitte nicht pauschal alle Radler so negativ darstellen. Ist nicht alles schwarz-weiß. Man mag es kaum glauben, gibt ja auch brave Autofahrer^^

  14. 24.

    Der Sommer verabschiedet sich so langsam und sobald die dunkle, nasskalte Jahreszeit beginnt, wird sich das Problem nicht nur für Kinder massiv redizieren.
    Schon jetzt beklagen Kollegen von mir, wie Nutzer des ÖPNV mit Rad sie in Bus, U-Bahn, S-Bahn und Tram behindern und nerven. Viele Radfahrer fahren scjon jetzt nicht ausschießlich mit dem Rad und je schlechter das Wetter, desto mehr werden es. Mit und im Winter wohl eher ohne Rad. Dann vllt. sogar mit dem Auto. Zur Schule, zur Arbeit und überhaupt. Das "Schönwetterthema" pausiert dann etwas, bis es wie Kai aus der Kiste im Frühjahr wieder lospowered.

  15. 23.

    Mit dem was Sie schreiben, haben Sie natürlich auch recht. Aber für mich zählt nicht das Argument, wenn es mit dem Fahrrad zur Schule nicht geht, dann muss das Auto her. Dafür gibt es den ÖPNV.

  16. 20.

    Naja, ein Problem ist das von Seiten Ihres Kindes aus vielleicht nicht. Aber es nützt die ganze Verkehrserziehung bei Kindern nicht, wenn sich immer weniger Autofahrer an die Regeln halten. Da kann Ihr Kind aufpassen wie es will. Ich fahre täglich Rad und bin, trotz jahrzehntelanger Erfahrung und größter Vorsicht, immer wieder in brenzligen Situationen. Das größte Problem sind Hammergrundstücke und Parkplätze, aus denen rausgeschossen wird und Teilabschnitte ohne Radweg, der Mindestabstand wird so gut wie gar nicht eingehalten. Ich drücke Ihrem Kind die Daumen, dass alles weiter gut läuft.

  17. 19.

    Nein aber sie suchen immer wieder Vorwände um nicht umdenken zu müssen. Sie wollen partout nicht auf ihr egoistisches und schädliches Tun verzichten. Dafür bringen sie haarsträubende Ausreden hervor und suhlen sich in der Opferrolle.

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