Müll in Neukölln (Bild: rbb/Christoph Parker)
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Video: rbb|24 | Stefan Oberwalleney | 08.08.2019 | Bild: rbb/Christoph Parker

Bezirksbürgermeister fordert höhere Strafen - "Illegaler Müll ist in Neukölln ein riesiges Problem"

Bretterstapel, kaputte Kühlschränke, löchrige Sofas: Auf Neuköllner Straßen sammelt sich der Müll. Der Bezirk hat bereits mehr Personal eingestellt, um die Verursacher zu finden und die Sachen wegzuschaffen. Das aber reicht nicht, sagt Bezirksbürgermeister Hikel.

Pappbecher, Essensreste, Verpackungen - oder gar Kühlschränke, Matratzen und Autoreifen am Straßenrand: In Berlin-Neukölln mehren sich Beschwerden über illegal entsorgten Müll. "Im Jahr 2018 gingen bei unserem Ordnungsamt über 12.000 solcher Meldungen ein, das waren mehr als 34 pro Tag", erklärte der Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) am Mittwoch im rbb-Inforadio.

Illegal entsorgter Müll sei tatsächlich "ein riesiges Problem in Neukölln", betonte er weiter. Dabei gehe es nicht nur um Privatverbraucher: Auch das Gewerbe entledige sich häufig seiner Hinterlassenschaften, um Entsorgungsgebühren zu vermeiden.

Dreck in Neukölln (Bild: rbb/Christoph Parker)
Bild: rbb/Christoph Parker

Hikel: Bußgelder verdoppeln oder verdreifachen

Die Bußgelder für solche Vergehen müssten deshalb drastisch verschärft werden, so Hikel. Die illegale Entsorgung von Autoreifen sollte beispielsweise künftig mindestens 250 Euro kosten. Bisher seien dafür zwischen 75 und 200 Euro Strafe fällig.

Hikel erklärt, das Neuköllner Ordnungsamt habe elf neue Stellen geschaffen, um das riesige Müllproblem anzugehen. Die Mitarbeiter seien neuerdings bis Mitternacht im Einsatz; allein könnten sie das Problem allerdings auch nicht lösen.

Sendung: Inforadio, 07.08.2019, 07:05 Uhr

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60 Kommentare

  1. 60.

    Wer argumentieren will, sollte halt Argumente mitbringen.
    Und machen Sie Sich keine falschen Hoffnungen, denn es gibt nur drei Möglichkeiten:

    1. Man versucht eine Pauschallösung zu finden, die Lohn und/oder Strafe per Gießkanne auf ALLE ausschüttet (also auch auf jene, die gar keine illegale Müllentsorgung betreiben).

    2. Man denkt (wie ich vorgeschlagen habe) mal darüber nach, was für Leute sich für gewöhnlich so verhalten und versucht, eine zielgruppenorientierte Lösung zu finden.

    3. Man kommt zu keinem Ergebnis und das Problem bleibt ungelöst.

    Schöne Woche.

  2. 59.

    Ja, Herr Oberlehrer. Zurück zum Thema. Du lieber Himnel, mit Ihnen in Kommunikation zu treten ist schlichtweg unmöglich. Aber Sie bleiben sich zumindest selbst treu, egal zu welchem Thema^^/ Müll auf die Straße zu werfen ist nicht in Ordnung und ich hoffe für die Neuköllner Bürger (und auch für die in anderen Bezirken, wo das geschieht), dass Maßnahmen folgen werden. Tief durchatmen und allen ein schönes Wochenende :-)

  3. 58.

    Bei allem Respekt:
    Ich bin nicht dafür verantwortlich, was manche irgendwo hineininterpretieren wollen.
    Und ebensowenig kümmert mich sonderlich, wer mich (oder sich selbst) wofür hält.
    Doch wer mich für einen Fremdenhasser (der ich nicht bin) oder einen Konservativen (der ich momentan bin) hält und dies äußert, muss damit leben, dass ich umgekehrt in seine Kommentare ebenfalls hineininterpretiere, was mir so in den Sinn kommt. Gleiches Recht für alle.
    Da kritische Äußerungen betr. diverser Personengruppen eh nur ein Bombardement an Anfeindungen auslösen (man über ihren Wahrheitsgehalt aber nicht nachdenken oder gar diskutieren mag), ist man da als Konservativer in einer Lose-lose-Situation:
    Entweder man gibt sich heuchlerisch überkorrekt, man riskiert eine verbale Eskalation (die zu nichts führt) oder man schweigt (wozu Foren aber m. W. nicht da sind).
    Und nun bitte zurück zum Thema.

  4. 57.

    Dieser durchsichtige Versuch, mir Äußerungen zu entlocken, die man mir dann natürlich umgehend zum Vorwurf machen kann, erinnert verblüffend an das Verhalten diverser Journalisten Frauke Petry und Beatrix von Storch gegenüber, von denen man unbedingt wissen wollte, wozu Grenzpolizisten Waffen tragen, um dann anschließend die AfD zu einer Bande potentieller Massenmörder abstempeln zu können.
    Doch bedaure: So einfach mache ich es Ihnen nicht.
    Daher bleibe ich dabei: Wenn Sie wissen wollen, wo Müll für gewöhnlich illegal abgeladen wird und was für Personen das wohl demzufolge wahrscheinlich so tun, müssen Sie schon selbst darüber nachdenken und eigene Schlüsse ziehen.
    Allerdings traue ich Ihnen und Störenfrieda (Ach du Schreck! Ein Vorurteil! Aber so ganz frei scheinen Sie davon ja auch nicht zu sein, hm?) weder das eine noch das andere zu.
    Denn es scheint Ihnen beiden zu genügen, voller Empörung darauf hinzuweisen, was nicht gesagt werden darf.

  5. 56.

    "Unterstellungen (wie "Fremdenhass") vermeiden Sie ja nun auch nicht gerade. "

    nun, genau das wurde von ihr/ihm nicht unterstellt. Er/sie hat sie darauf hingewiesen, dass dieser Eindruck beim Lesen ihrer Beiträge entsteht. Diesen Eindruck haben hier offenbar einige- mich eingeschlossen.

    Gerade wenn das nicht ihre Absicht ist, ist das ein wichtiger Hinweis für sie, an der Formulierung ihrer Beträge etwas zu ändern. Ich würde mich wundern, wenn sie in diesem Falle gerne missverstanden werden würden.

  6. 55.

    Nein, nein, nein, so einfach ist das nicht. Wer Sie und Ihre Kommentare über eine längere Zeit kennenlernen dürfte, weiß, dass Sie oft Vorbehalte und auch eindeutige Abneigungen gegen Linke und Menschen mit Migrationshintergrund hegen. Wer hingegen @Störenfrieda kennt, weiß, dass sie schon immer deutlich auf Seiten der Humanität und des Gesetzes steht. Natürlich ist das Vermüllen der Strassen zu ahnden. Und egal wer dort wohnt und das aus welchen Gründen tut, das OA muss einschreiten und die restliche, „ordentliche“ Bevölkerung davor schützen. Ein Blick über den Tellerrand in andere Millionenstädte, auch in vielen anderen Ländern, würde helfen, es ist dort leider auch nicht besser. In einem Stadtteil, in dem es große Armut, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit gibt, ist das nichts Überraschendes. Wer mit sich selber und seinem Leben nicht klar kommt, hat wenig Kapazitäten frei, sich um solche Dinge Gedanken zu machen. Dann muss der Staat an diesen Orten ein Auge mehr drauf haben. „Der Neuköllner“ an sich ist aber nicht zu verurteilen, oder vorschnell zu beschuldigen. Und Ferndiagnosen, wer der Buhmann sei, sind unangemessen. Das steht niemandem zu.

  7. 54.

    Unterstellungen (wie "Fremdenhass") vermeiden Sie ja nun auch nicht gerade.
    Und ich stelle lediglich Fragen wie:
    Was für Leute verursachen wohl den meisten, illegal abgeladenen Müll?
    Wo wohnen sie?
    Sollte man sie nicht eher bestrafen als ihnen fortwährend entgegenkommen?
    Würden sie ein Entgegenkommen eher annehmen oder ignorieren?
    Also Fragen, die Ihnen offenkundig unangenehm sind, da Sie Personengruppen (außer in den von mir zuvor genannten Beispielen) keinesfalls mit deren destruktivem Verhalten in Verbindung bringen möchten.

  8. 53.

    Bitte hören Sie auf unterstellend zu werden. Was ich lesen mag und was nicht, das wissen Sie ja nun gar nicht. Und Ihre "Wahrheit" muss nicht die Meine oder die Richtige sein. War ein Versuch, Sie möchten nicht darauf eingehen, dann belassen wir es doch dabei. Alles gut!

  9. 52.

    Fantasie ist eine feine Sache. Nur wenn man sie nicht im Griff hat, wird's schwierig.
    Ich habe mich so vage ausgedrückt, um eine ergebnisoffene Diskussion anzuregen. Denn eines steht fest: Wer auch immer irgendeiner Personengruppe (mutmaßliche Kapitalisten und Rechte nicht mitgerechnet) an irgendetwas irgendeine Schuld gibt, landet eh in der Fremdenhasserecke. Auch wenn er nicht hasst und das Fremde allen längst vertraut ist.
    Warum sollte ich da irgendwem das Ziehen eigener Schlussfolgerungen abnehmen?
    Sie wollen die Wahrheit nicht lesen und ich mag nicht lügen.
    Was bleibt da noch?

  10. 51.

    Wäre schön, wenn dem so wäre, dass Sie keinen Fremdenhass empfinden. Wer viele Ihrer Kommentare zu vielen Themen lesen gelesen hat, hegt aber schon öfter den Verdacht. Kompromisse sind das halbe Leben, dann versuchen Sie sich doch eindeutiger auszudrücken und die User (ich inklusive) versuchen das nicht sofort dahingehend zu werten. Auch ich empfand Ihren heutigen Kommentar als nicht okay. MfG.

  11. 50.

    Wer fragt "Welche Menschen laden wohl für gewöhnlich ihren Müll ab, wo sie nicht dürfen?" ist bereits ein rechtsextremer Rassist und hemmungsloser Hetzer?
    Schätze mal, unter dieser Limbostange käme nicht mal Ant-Man durch...

  12. 49.

    Höhere Bußgelder sind sicher richtig und notwendig. Dennoch sollte über eine kostenlose Abholung nach vorheriger Terminabsprache oder an festgelegten, bestimmten Tagen nachgedacht werden. Das ist mit Sicherheit für die Stadt kostengünstiger. Dann müssten die Strafen aber auch drastisch erhöht werden.
    Außerdem fehlen Papierkörbe /Abfalleimer und öftere Leerung der vorhandenen.
    Wie wäre es mit einem Rundschreiben der Hauseigentümer an ihre Mieter, dass Müll/Abfall in die Mülltonne/Abfalleimer bzw. In den Papierkorb gehört - z. B. wie auch die Zigarettenkippen. Unterwegs "angefallener" Müll oder Kippen sollte mit nach hause genommen und in den entsprechenden Mülleimern entsorgt werden. Jeder Einzelne sollte sich an SEINEM ANTEIL für SEINE STADT erinnern!

  13. 48.

    Feingefühl? Hier darf man kein Feingefühl an den Tag legen wenn man sich mit Rechtsextremen, Rassisten und hemmungslosen Hetzern gegen die Menschlichkeit anlegt.

    Mein Feingefühl hebe ich mir für andere Dinge auf.

  14. 47.

    Niemand, der sich derart positioniert, hat recht. Sondern Hass und Vorurteile. #OMASGEGENRECHTS

  15. 46.

    Nur mal ein kleines Intermezzo zwecks Klarstellung:

    1. Es wäre erfrischend, würden manche Personen darauf verzichten, jede Kritik an irgendwelchen Personengruppen automatisch als Hass zu bezeichnen.
    Ich hasse niemanden. Okay, von Leuten die mir ins Wort fallen, sich vordrängeln oder Rap für Musik halten vielleicht mal abgesehen.

    2. Wenn ich eine Abneigung entwickle, dann nicht gegen das Fremde, sondern gegen das Vertraute. Sprich: Dazu sind bei mir negative Erfahrungen vonnöten. Von nix kommt nix.

    3. @ Mark: Womit habe ich einer BESTIMMTEN Gruppe (von den Müllverursachern mal abgesehen) die Schuld an irgendetwas gegeben?
    SIE haben meine Worte sofort als eine Kritik an Personen verstanden, an denen Sie offenbar keine Kritik zulassen wollen.
    Zum Vergleich: Das ist in etwa so als hätte jemand geäußert "Einer von euch hat etwas Böses getan...", woraufhin ein anderer mit hochrotem Kopf aufspringt und ruft "Aber ICH war es nicht!".

  16. 44.

    Und damit beenden wir diese Debatte um Tucholsky, um den es in diesem Artikel nicht geht.

  17. 43.

    Tut mir furchtbar leid, dass es gegen Ihr Feingefühl verstößt, wenn jemand bez. illegaler Müllentsorgung die Frage aufwirft, was für Menschen wohl in den entsprechenden Gegenden wohnen.

    @ KL: Danke.

  18. 42.

    Falsch. Tucholsky würde sich im Grabe umdrehen, wenn er mit ansehen müßte, wie Leute, die sich als links ausgeben das Geschäft des globalen Großkapitals betreiben und eifrig mithelfen, den Sozialstaat mittels Herbeischaffung alimentierter Konsumenten zu plündern und die Löhne mittels Billigarbeitskräften zu drücken und damit sowohl in den Herkunftsländern als auch in den Zielländern großen Schaden anrichten. Er würde sich gruseln vor Leuten, die das mitmachen und Kritiker als Nazis diffamieren und damit die Nazis verharmlosen. Er hat die wirklichen Nazis nämlich noch erlebt.

  19. 41.

    Lassen sie da Kurt Tucholsky heraus! Das ist ja noch widerlicher! Tucholsky verstand "sich selbst als linker Demokrat, Sozialist, Pazifist und Antimilitarist" und würde sich im Grab umdrehen wenn er sehen könnte wie sein Name oder Aussagen von denen mißbraucht werden, die er sein Leben lang auf seine Art bekämpft hat! Pfui!

    "Deutsche, kauft deutsche Zitronen!"

  20. 40.

    Klar. „Der Neuköllner“ an sich ist so.^^ Bei über 300.000 Einwohnern, verteilt auf mehrere Ortsteile, verteilt auf eine riiieeesige Fläche, ist es absolut sinnvoll, alle über einen Kamm zu scheren. Wir haben Bekannte und Familie in Nord-Neukölln, die genauso verzweifelt über den Dreck dort sind, wie dort alle anderen Menschen auch, die sich ein sauberes, gepflegtes Umfeld wünschen. Aber:was wäre der Mensch ohne seine Vorurteile und Pauschalisierungen^^

  21. 39.

    "Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht." (Tucholsky 1922)

  22. 37.

    Neukölln hat 330.000 Ew und hatte 2017 11.100 Meldungen über illegale Müllablagerungen (336 Meldungungen pro 10.000 Ew.). Mahrzahn Hellersdorf hat 267.000 Ew und hatte 440 Meldungen (16 Müllmeldungen pro 10.000 Ew.). Illegale Müllablagerungen werden nicht durch Touristen verursacht. Die schmeißen höchstens einzelne Pappbecher weg. Abgesehen davon sind viele gegenden Neuköllns nicht wirklich touristische Hotspots. Das Müllproblem ist in Neukölln bezogen auf die Einwohner also 21 mal so groß wie in Hellersdorf-Mahrzahn. Muß ja dann wohl doch an den Einwohnern liegen.

  23. 36.

    "Bretterstapel, kaputte Kühlschränke, löchrige Sofas..."

    Die fehlen in keinem vernünftigen Tourikoffer.

  24. 35.

    Könnte das vielleicht an der deutlich geringeren Bevölkerungsdichte und auch an einer wesentlich geringeren touristischen Nutzung dieser Bezirke bzw. Stadtteile liegen?

  25. 34.

    Ach nein? In Neukölln fahren keine Autos? Das habe ich aber anders in Erinnerung. Immer diese billigen Ausreden.

  26. 33.

    Und wer darf wieder die Entsorgung bezahlen? Die Probleme sind nicht nur in Neukölln sondern in der gesamten Stadt verteilt, überall wo eine höhere Anzahl von Mietern mit Migrationshintergrund lebt. Viel Müll fliegt aus dem Fenster, da hilft auch keine regelmäßige Sperrmüll-Abholung. Es ist einfach eine Respektlosigkeit gegenüber anderen Mietern und Bürgern. Die Stadt verkommt eben immer mehr.

  27. 32.

    Es ist leider in unserer Gesellschaft inzwischen so, daß viele es ausnutzen, daß der Dreck schon "vom Personal" weggeräumt wird. Ob Straßenmüll, Popcorn und Chips im Kino oder Folien, Becher, Zeitung im Flugzeug. Ich frage mich immer, wie man einen Kinosaal nach nur einer Veranstaltung so verdreckt zurücklassen kann, oder warum im Supermarkt immer irgendwelche Artikel, die man doch nicht kaufen will, woanders hin verteilt werden, anstatt sie wieder ordentlich an ihren Platz im Regal zu legen, Hauptsache weg. Genauso ist es mit dem Müll auf der Straße, die anderen räumen das schon weg. Velleicht hat Mutti zu oft das Kinderzimmer für Bubi oder Bibi aufgeräumt...

  28. 30.

    Klar. Platz auf Bürgersteigen und Straßen... wer braucht den schon (vom Aroma beim Spazierengehen ganz zu schweigen).
    Und auch anderweitig muss ich Sie enttäuschen:
    Wer seinen Müll einfach IRGENDWOHIN (ganz sicher aber nicht vor die eigene Haustür) verfrachtet, ist zum Umdenken garantiert komplett unfähig.
    Soziopathen ändern sich nicht, ein Entgegenkommen ist daher Zeitverschwendung.

  29. 29.

    Einfach alle Mülltonnen raus aus den Höfen und auf die Straße stellen zusätzlich Bereiche für Sperrmüll einrichten, der an bestimmten Tagen abgeholt wird. Dann ist wieder Platz zum Spielen und Tanzen in den Höfen :)
    Vielleicht fangen dann auch ALLE an mehr über MÜLLVERMEIDUNG nachzudenken - auch das Gewerbe, Fast-Food Buden und die Supermärkte :)
    Früher gab es regelmäßig Sperrmülltage und vieles wurde dann von Nachbarn oder Gebrauchtwarenhändlern mitgenommen. Die BSR ist auf ihren Recyclinghöfen inzwischen selbst an der Verwertung / Verbrennung interessiert ;)

  30. 28.

    Manch einer kennt es halt so aus seiner Heimat, für ihn ist es so ganz normal. Das ist nun mal auch Multikulti, da treffen nun mal unterschiedliche Mentalitäten und Ansichten aufeinander.

  31. 27.

    Womöglich hängt dies ja mit der Bevölkerungsstruktur dort zusammen, mit verschiedenen kulturellen Hintergründen, der fehlenden emotionalen Bindung an das Land, die Stadt, den Kiez und vermutlich auch mit dem finanziellen und sozialen Hintergrund. Diese Vermüllung kann man an vielen Ecken auch im Wedding beobachten. In Charlottenburg, Steglitz, Köpenick eher seltener.

  32. 25.

    Es sollte besser Nord-Neukölln heißen. Auch in Duisburg-Marxloh und in Essen-Karnap bestehen die gleichen Probleme. Auch wenn es Euch nicht passt vom rbb. Ich komme zurück aus Gelsenkirchen, Recklinghausen und der wunderbaren Stadt Krefeld (Mies van der Rohe, Haus Lange, Haus Esters, Bauhaus vom feinsten), um die Ecke herum, der ganze Dreck ... Ich verzichte auf weitere Beschreibungen, wie tief das zurzeit hofierte Mittelalter in unsere 'noch' offenen Gesellschaft greift.

  33. 24.

    Die Frage ist nicht, ob es das irgendwo anders AUCH gibt, sondern, ob es das woanders auch IN DIESEM UMFANG gibt. Sie verstehen den Unterschied? Wenn es im Wedding ähnlich ist, wundert mich das übrigens überhaupt nicht. Das ändert allerdings nichts daran, daß es in Pankow, Köpenick, Frohnau oder Zehlendorf nicht so aussieht. Warum ist das wohl so?

  34. 23.

    Erstmal ist ein Unterschied, ob es Sperrmüll oder wie auf dem einen Bild echter Müll (Becher etc.) ist. Den echten Müll auf die Straße zu kippen ist völlig inakzeptabel. Beim Sperrmüll ist es bei vielen einfach mangelnde Kenntnis, wie man das Zeug los wird bzw. auch mangelnde Möglichkeiten oder auch fehlende Unterstützung durch andere Menschen. Das sollte so einfach gemacht werden wie möglich. Im Umland holen die Kreisverwaltungen noch Sperrmüll kostenlos ab. Wenn die BSR einmal im Monat ortsbezogen Sperrmüll abholen würde, dann wäre schon viel geholfen. Die Kosten dürfen ja fast identisch sein...

  35. 22.

    Was ist denn das für eine Argumentation?! Dann muss man sich einen Handwagen leihen. Außerdem ist auch sehr viel Kleinmüll auf den Straßen. Mehrheitlich ist hier zutiefst verabscheungswürdiges asoziales Verhalten ersichtlich. Da gibt es nichts zu beschönigen.

  36. 21.

    Das gibt es auch in Köpenick. Bei mir in Grünau liegen ständig Gartenabfälle, Sperrmüll, Reifen u.ä. im Wald. Manche fahren auch einfach auf den Parkplatz und kippen dort ab. Zum Glück wird das relativ schnell entfernt. Ich bin regelmäßig auf dem Recyclinghof und es klappt immer bestens. Ohne Auto könnte ich das allerdings nicht schaffen....

  37. 20.

    Ihr Erklärungsversuch in Ehren, das ist aber kein Argument dafür, seinen Müll auf die Strasse zu stellen. Wer Geld für neue Möbel hat, muss auch das Geld für die Entsorgung der alten Möbelstücke aufbringen. Oder klein hacken und Stück für Stück in den Hausmüll, oder in blaue Säcke und zum Recyclinghof, wie auch immer. In jungen Jahren habe ich 2 alte Teppiche mit der BVG zur BSR gefahren. Ging alles. Neukölln hat so schöne, grüne, ruhige Straßen, tolle Altbau-Wohnungen. Und jedes Jahr verkommen die Gehwege mehr zur Müllhalde und zum Hundeklo. Beschämend.

  38. 19.

    Wenn die Wahrscheinlichkeit für rücksichtsloses Verhalten gegenüber Mitmenschen, Tieren und Umwelt empfindlich bestraft zu werden weiterhin so gering bleibt wird sich nichts ändern. Das ist doch auch in anderen Lebensbereichen keine neue Erkenntnis. Nicht nur in Neukölln braucht es reichlich engagiertes Ordnungs-Personal auf den Straßen um diesen gewissenlosen Gesetzesbrechern und Umweltsündern entgegen zu treten. Natürlich auch in den späten Abendstunden.

  39. 17.

    Viele haben einfach keine Möglichkeit zum BSR Hof zu fahren und durch BSR abholen lassen ist teuer. Da hat manch einer grad mal das Geld für ein gebrauchtes Möbelstück und das entsorgen der alten ist dann doppelt so teuer.
    Da sollten mal andere Möglichkeiten entwickelt werden. Vor einigen Jahren hat die BSR auch noch kostenlos von der Straße abgeholt nach vorheriger Anmeldung. Es gabs zwar Wartezeiten, aber es ging. In NRW gibt es regelmäßige Sperrmüll Entsorgung vom Straßenrand. Warum geht das in einer Großstadt wie Berlin nicht !

  40. 14.

    Das geht weniger an Sie als vielmehr an alle, die das Problem in erster Linie bei der BSR sehen:

    Es erscheint mir blauäugig und viel zu bequem, in erster Linie die Umstände verantwortlich zu machen.
    Woher kommt der Glaube, dass die Umweltsünder von heute zu Umweltengeln würden, wenn man es ihnen nur bequem genug machte?
    Dass meist vermiden wird, auch mal Täter für Taten verantwortlich zu machen, ist einer der Gründe, warum Poltiker und Medien heutzutage kaum noch Respekt genießen.
    Und in diesem Fall heißt das:
    Wo ist das Problem mit der illegalen Müllentsorgung besonders schlimm?
    Was für Menschen leben dort?
    Wie setzt sich in den entsprechenden Bezirken die Bevölkerung zusammen?
    Und wie sieht es da sonst noch so aus?
    Machen die Wohnanlagen einen gepflegten Eindruck?
    Oder deutet auch da so einiges eher auf Menschen hin, die auf ein gepflegtes Umfeld wenig Wert legen?
    Wer diese Fragen vermeidet, weil er niemandem auf den Schlips treten will, ist politisch nutzlos.

  41. 13.

    Last den Dreck liegen , bis es Ihnen selbst zu viel wird .............

  42. 12.

    Mir ist völlig unverständlich, wie Sie solche Leute auch noch verteidigen können. Die Müllentsorgung ist vor allem eine Frage der ERZIEHUNG. Wenn ich meinen Müll ordnungsgemäß entsorgen WILL, dann mache ich das auch. Und ich weiß, wovon ich rede. Ich habe einen mehr als 3000 m² großen Hof übernommen, der völlig vermüllt war. Der Vorbesitzer und seine Mieter, waren ebenfalls solche Dre...eine. Ich habe etwa 30-40 große PKW-Hängerladungen (1,4-Tonner) zum nächsten Entsorger gefahren. Und der war auch nicht um die Ecke sondern 4 Ortschaften/ 25 km weiter. Daß man in Zeiten des Internets angeblich einen Entsorgungshof schwer findet, ist eine billige Ausrede. Und wer tatsächlich kein Auto hat, kann immer noch seine Bekannten fragen.

  43. 11.

    Das meiste kommt doch von Kleinbetrieben / Entrümplern / Schwarzarbeitern. Manche machen auf seriös und schreiben tolle Namen auf ihren Sprinter, haben aber keine Adresse... Wer so eine Handynummer beauftragt, muss sich auch mal fragen wie die zum halben Preis arbeiten können wie ein "normales" Unternehmen. Erst billig, billig, billig - und dann den Überraschten spielen...

  44. 10.

    Viel zu geringe Strafen und viel zu wenig Kontrolle auf der einen Seite. Viel zu teure und aufwendige Sperrmüllentsorgung, die auch noch viel zu lange dauert, auf der anderen.
    Wer auch nur ein klein wenig Ahnung von der menschlichen Psyche hat versteht, woher das Problem kommt.

  45. 9.

    Das ist leider ein gern übersehenes Problem:
    Viele Leute verlangen billige Wohnungen für alle.
    Ohne zu bedenken, dass sich dies auch auf die Wohnqualität im Allgemeinen und auf die Nachbarschaft im Speziellen auswirken könnte.
    Denn dann wohnt man möglicherweise neben Menschen, neben denen niemand wohnen will.

  46. 8.

    Ist es heutzutage SO schwer, den Standort eines Recyclinghofes herauszufinden?
    Für mich setzt hier mal wieder der politische Aktionismus zu spät ein:
    Nicht der Müll ist das Problem, sondern die Leute, die ihn abladen.
    Ich erlebe auch an Müllcontainern oft genug (mal live mal anhand der Ergebnisse), dass Leute zu dumm oder zu faul sind, ihren Abfall zu trennen.
    Und man sollte sich vielleicht mal fragen, warum derlei Probleme in den letzten Jahren mehr und mehr zugenommen haben, was das wohl für Leute sind und warum sie nichts auf Umweltschutz geben.
    Angemessene Strafen (sollte man die Schmutzfinken ausnahmsweise mal erwischen) sind zweifellos notwendig.
    Aber ohne Ursachenforschung kann man das Problem nicht an der Wurzel anpacken, sondern immer nur Kosmetik betreiben.

  47. 7.

    Flohmarkt am Obi abschaffen - rund um den Flohmarkt (Grenzallee, Ballinstraße, Wöhrmannkehre) liegt alles, was nicht verkauft wird am WE. Ekelig. Und nein, es wird nicht weggeräumt. Hier ist die Medizin/Lebensmittelbranche angesiedelt, die Hygiene ist unterirdisch. Zu Dreck gesellt sich Dreck - die temporären Anwohner schmeißen auch alles vors Haus. Fällt kaum mehr auf...

  48. 6.

    Auf meinem Symbolbild ist keine Matratze oder Möbelstück zu sehen.
    Müllsammler Halbkreisinschenöre wären da richtig.
    Damit wäre das weg, was die anderen als Rechtfertigung zu weiteren Ablage nutzen!
    Späti Imbiss fastfoodverkäufer ....
    sollten zum reinigungsplan etwas dazutun.

  49. 5.

    Iih, das ist ja eklig. Warum ist dieses Müllproblem ausgerechnet in Neukölln so groß? Dann doch lieber Gentrifizierung.

  50. 4.

    Stimmt. Es werden die Symptome bekämpft, nicht die Ursache. Zumal es je keinen Spaß macht, mit seinem Zeug zur BSR zu fahren um festzustellen, dass man dort dann anstehen muss. Warum nicht wieder regelmäßig Sperrmüll durch die BSR abholen lassen? Einmal im Monat ankündigen, in welcher Straße und jeder stellt sein Zeug raus. Es geht doch um die Sauberkeit.

  51. 3.

    Für mehr Personal oder gar mehr Ladehöfe hat Berlin kein Geld übrig. Zudem ist das Problem mit dem illegalen Sperrmüll so neu, das es erst einmal analysiert werden muss. Das kann dauern. Vergessen Sie nicht das wir von Berlin reden.

  52. 2.

    höherer Strafen ?--erst mal muss man den Verursachern habhaft werden
    legt ja niemand seien Adresse auf die ausrangierten Gegenstände---
    Ein TIPP : in den Straßen große Container aufstellen zu entsorgen

  53. 1.

    Problem ? Strafe erhöhen! Anstatt das Problem durch mehr und besser erreichbare BSR Ladehöfe anzugehen.
    Manche Ladehöfe liegen versteckt , fernab der Hauptstrasse.
    Es ist nun einmal so das in der Realität viele Menschen den bequemsten Weg gehen.
    Der meiste Müll ist der alte Sessel, Fernseher oder die Matratze.
    Währe es letztendlich nicht billiger die Gebühren der Abholung von Möbeln zu senken und das Personal aufzustocken?
    Immer mehr Menschen haben kein Auto und haben keine Lust wochenlang auf einen BSR Abholtermin zu warten.
    Es ist nicht schön, aber die Realität.

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