Die Friedrichstraße in Berlin.
Bild: Foto: Paul Zinken/dpa

Öffentlicher Nahverkehr - Verkehrsverbund fordert weniger Autos in Innenstädten

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat sich dafür ausgesprochen, den Autoverkehr in den Innenstädten der Region zu reduzieren. Die Geschäftsführerin Susanne Henckel sagte am Mittwoch im rbb-Inforadio: "Die Menschen in Berlin und Brandenburg wollen nicht, dass unsere Städte ausschließlich dem Autoverkehr geopfert werden."

Mehr Personal und Investitionen

Es brauche deshalb einen Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs. Der müsse attraktiver werden, so Henckel. Dafür seien Investitionen in Technik und Personal nötig. Auf konkrete Forderungen wie eine City-Maut wollte sie sich aber nicht festlegen.

Henckel reagierte zurückhaltend auf den Vorschlag des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD). Müller plant ein Jahresticket für den öffentlichen Nahverkehr zum Preis von 365 Euro anzubieten. Henckel sagte, niedrige Preise seien kein Allheilmittel.

Sendung: radioeins, 14.08.2019, 06.00 Uhr

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

26 Kommentare

  1. 26.

    Richtig. Sie denken nicht nur an sich. Und wenns denn mal vorbei ist mit mir, was kümmerts mich?! Wir haben eine Verantwortung den folgenden Generationen gegenüber. Auch die Kinderlosen. Schlimm genug, dass wir das jetzt erst so richtig kapieren.

  2. 25.

    Die schlauen und intelligenten Berliner stellen sich schnell um. Getränke Hoffmann bietet dann Parkplätze wo man sein E-Transportrad während des Einkaufens aufladen kann, Harry baut Anhänger und Rudi repariert die. Hornbach liefert mit E-Lieferwagen aus und statt der Autovermietung gibbet halt E-Leihlastenräder.

    Ja und die Dummen, unverbesserlichen die ziehen weg...und verpesten woanders die Gegend.

    Schade dass ich das nicht mehr erleben dank dem Schnarchtempo des Senats und dem ständigen Ausbremsen der mächtigen Autolobby und rücksichtloser Egoisten in ihren Blechkisten.

    Aber immerhin werden meine Kinder und Enkel davon was haben, das ist doch auch schön.

  3. 24.

    Bin gespannt wo die Anwohner dann ihr Fahrzeug abstellen werden.In freie Parkhäuser?
    Was ist mit Getränke Hoffmann?Was ist mit Rudis Autowerkstatt?
    Was ist mit Harrys KFZ-Aufbereitung?Oder mit Hornbach und Co?
    Rudis Anhängervermietung.Lieferservice/Autovermietung ect?
    Ziehen die einfach mal alle dann ausserhalb der Innenstädte?
    Das kostet Arbeitsplätze!

  4. 23.

    Weniger Autos in Innenstädten?Und auf der anderen seite sollen auf Deutschlands Straßen endlich mehr E-Autos fahren!
    Finde den Fehler.

  5. 22.

    Ob ich Sie nerve, ist mir völlig egal. Wenn Sie undifferenzierte Kommentare an mich loslassen, werde ich darauf antworten. Ungestörte Propaganda können Sie in Ihren Kreisen verbreiten, hier werden Sie Widerspruch erfahren. Widerlegt haben Sie mal überhaupt nichts. Wenn weniger Menschen Autos nutzen, sinken die Steuereinnahmen massiv. Das tut dem Staat sehr wohl weh, da er gleichzeitig auch noch massiv in den ÖPNV investieren muss. Es mag sein, dass auf der anderen Seite gesellschaftliche Folgekosten sinken. Das bestreite ich nicht mal. Nur wann und in welcher Höhe die tatsächlich vermieden werden, ist reine Glaskugel und basiert auf Schätzungen, meist auch noch ideologisch geprägt. Am Ende muss die Gesellschaft ohnehin die Kosten tragen, entweder die einen oder die anderen. Lebenswerter ist ohne Frage die ÖPNV-Variante. Es findet sich nirgends im Land ein Finanzminister, der diese Kosten freigibt. Daher noch mal die Frage: Was tut der Senat aktuell dafür?

  6. 21.

    Sie lenken mal wieder vom Thema ab, sie haben hier eine Milchmädchenrechnung aufgestellt, die ich ihnen widerlegt habe, was wahrlich nicht schwer ist.

    Das Thema lautet Verkehrsverbund fordert weniger Autos in INNENstädten. Sie haben die nachweislich falsche Behauptung aufgestellt "nur tut es dem Staat dann richtig weh, wenn die Leute mal wirklich das Auto konsequent stehen lassen oder gar abschaffen würden." welche ich widerlegt habe.

    Bleiben sie doch ein einziges Mal beim Thema und unterlassen sie das plumpe derailing! Es nervt!

  7. 20.

    Bevor Sie hier wieder so dick auftragen, sollten Sie sich lieber mal des Gesamtproblems widmen. Studien, die nur einen Teil von Ursache und Wirkung betrachten, sind wenig hilfreich.
    Ohne Individualverkehr funktioniert unsere Gesellschaft gar nicht. Ein Landbewohner muss auch zur Arbeit in der Stadt kommen, sonst zahlt er keine Steuern sondern empfängt Geld vom Staat. Also gibt es drei Möglichkeiten. Entweder er fährt mit dem Auto bis zur Arbeit. Den Zustand haben wir aktuell. Ist suboptimal. Oder er fährt bis zum Stadtrand und steigt dort in den ÖPNV um. Das kostet Berlin auch Milliarden, weil P+R geschaffen werden müssen und das Ticket in die Stadt die tatsächlichen Kosten nicht deckt. Dafür nimmt die Lebensqualität in Berlin zu. Was aber tut der Senat dafür? Oder drittens der ÖPNV beginnt bereits im Dorf. Das erhöht die öffentlichen Kosten im Milliardenbereich und es kommt zwangsläufig zum Überangebot. Es entstünde ein Individualverkehr mit Chauffeur.

  8. 19.

    Ihre Milchmädchenrechnung lassen die Schäden die durch den KfZ Verkehr verursacht und von der Allgemeinheit bezahlt werden außer Acht. Sie betreiben Augenwischerei und manipulieren mit falschen Zahlen durch weglassen.

    Dann sind nämlich alle Einnahmen zusammen die berühmten "Peanuts". Anders gesagt, die allgemeine Belastung sinkt wenn der individuelle motorisierte Verkehrsanteil sinkt. Durch einen geringeren Autoverkehr sparen die Kommunen erhebliche Kosten.

    https://www.internationales-verkehrswesen.de/studie-autoverkehr-kosten-kommunen/

    https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/studie-autofahrer-verursachen-hoehere-kosten-als-sie-abgaben-zahlen-12085783.html

    https://www.vcd.org/themen/verkehrspolitik/kostenwahrheit-im-verkehr/

  9. 18.

    Es ist korrekt, dass die Kfz-Steuer nur Pillepalle ist. Trotzdem kommen damit gut 10 Milliarden Euro zusammen. Den weitaus höheren Steuerbetrag holt sich der Staat über die Kraftstoffsteuern, die über 60% des Kraftstoffpreises betragen. Umweltpolitisch ist das auch richtig so. Nur tut es dem Staat dann richtig weh, wenn die Leute mal wirklich das Auto konsequent stehen lassen oder gar abschaffen würden. Die Gesamteinnahmen der Energiesteuer belaufen sich auf über 40 Milliarden Euro pro Jahr. Der Großteil davon dürfte auf Kfz entfallen. Hinzu kommen die weiteren Steuern, denn der überwiegende Anteil der Wegstrecken entfällt auf Berufsfelder, vor allem im ländlichen Raum.

    https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Service/Einfach_erklaert/2018-01-11-grundlagen-benzinpreis.html
    https://www.umweltbundesamt.de/daten/umwelt-wirtschaft/umweltbezogene-steuern-gebuehren#textpart-1

  10. 17.

    Weil Fußgänger und Radfahrer keine Steuern zahlen, viele selber kein Auto haben und die Pimperlinge an Kfz-Steuer ein Tropfen auf den heißen Stein sind?^^ Ist klar. Wie mit Hundebesitzern. „Ich zahl schließlich Hundesteuer“. Die ersetzt mir aber keine neuen Schuhe für meine Kinder, die in liegengelassene Haufen treten, oder finanziert mir eine neue Gartenhecke, die von den süßen Fiffis totgepinkelt wurde. Das ist, bei allem Respekt, albern, was Sie da als „Argument“ verkaufen wollen.

  11. 16.

    Dürfen sie... wenn sie endlich für die daraus enstehenden Schäden bezahlen und sich auch nicht noch dafür sponsern lassen.

  12. 15.

    Wär schön wenn die Autofahrer genug Steuern zahlten um für die von ihnen verursachten Kosten auch aufzukommen. Das ist leider zur Zeit nicht der Fall.

  13. 14.

    Der Verkehrsverbund sollte lieber dafür Sorge tragen das nicht ständig Busse und Bahnen ausfallen, bzw. Nicht die geforderten Kapazitäten zur Verfügung gestellt werden.
    Das was derzeit abgeliefert wird, verprellt die Kunden nur!
    Und dann ständig die Fahrräder in den überfüllten Zügen, das gehört grundsätzlich verboten.
    Wenn man wirklich an einer Verkehrswende interessiert ist, brauchen wir viel mehr U-Bahnen und S-Bahnen in Berlin und im Umland und definitiv keine Strassenbahn!

  14. 12.

    Es ist richtig das es auch unter Radfahrern Leute gibt die durch rüpelhaftes Verhalten andere gefährden aber ich habe besonders überlegt wie viele Fußgänger und Radfahrer umgekehrt durch Autofahrer schwer verletzt oder getötet werden weil auch unter diesen immer wieder Verkehrsregeln missachtet werden von den Beleidigungen und Nötigungen die fast jeder Radfahrer regelmäßig durch Autofahrer erlebt mal ganz zu schweigen . Es ist also auch eine Frage zwischen den " stärkeren " und " schwächeren " Verkehrsteilnehmer wenn es zum Konflikt kommt . Im übrigen gibt es gerade für Radfahrer nach wie vor viel zu wenige sichere Radwege im Gegensatz zur Straßenfläche für Autos so das auch Radfahrer immer wieder gezwungen werden sich in Situationen zu begeben die so eigentlich nicht sein sollten !!

  15. 10.

    Nicht aufregen, wo ein Wille ist, gibt es auch einen Weg zum Fahren ( mit Auto)! Deutschland hat das Auto erfunden und ich möchte es auch weiterhin genießen damit zu fahren.

  16. 9.

    Also jetzt ist doch aber mal gut , die Verkehrswende soll kommen, das Mobilitätsgesetz soll umgesetzt werden und dieses dauernde Rumgezetere gegen Autofahrer beschleunigt kein Verfahren sondern heizt nur Stimmungen an. Argumente werden nur noch wiederholt und der Umgangston immer agressiver. Es reicht.
    Ich wünsche mir jetzt erst mal nur noch Berichte über Erreichtes und nicht ausschließlich über bis 2030 Geplantes. In der Zwischenzeit möge Rücksicht, Respekt und der normale Menschenverstand regieren. Leben und leben lassen. Und wenn es einige immer noch nicht kapieren:" Lieber Gott, lass Hirn regnen und klaue den Bedürftigen die Schirme."
    Die Diskussion wird sich mit Beginn der kalten Jahreszeit ohne wieder relativieren. Da reduzieren sich die Radfahrer von selbst und viele fahren Auto oder Öffis.

  17. 8.

    Diese Nachrichten wiederholen sich jede Woche, vielleicht ein bisschen umgeschrieben und eine etwas abgeänderte Überschrift. Und schon gehen alle wieder aufeinander los. Und Leute, wo sind die Nachrichten, das mal irgendetwas in diese Richtung passiert ?

  18. 7.

    "Gefährdung im Straßenverkehr insbesondere für Fußgänger & Radfahrer". Als ob nur Autos gefährden. Unsere lieben Radler gefährden zunehmend Fußgänger. Haben Sie mal überlegt, wie viele Unfälle andererseits, provoziert durch rüpelhaftes Radfahren, durch vorausschauendes und umsichtiges Fahren von Autofahrern erhindert werden?

Das könnte Sie auch interessieren