Georg Pazderski, Landesvorsitzender der AfD Berlin, spricht beim Parteitag der AfD Berlin. Im Mittelpunkt steht ein Leitantrag der Parteispitze zur Halbzeitbilanz des rot-rot-grünen Senats. (Quelle: dpa/Soeder)
Bild: dpa/Soeder

Ohne Gegenkandidat - Pazderski als AfD-Fraktionschef wiedergewählt

Georg Pazderski bleibt Fraktionschef der AfD im Berliner Abgeordnetenhaus. Bei der turnusmäßigen Wahl am Dienstag bekam er nach Angaben eines Sprechers 17 Stimmen von den derzeit 22 Abgeordneten. Wieviele Enthaltungen oder Gegenstimmen es gab, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen. Pazderski hatte aber keine Gegenkandidatin. Die bisherige stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Haushaltsexpertin Kristin Brinker, die ursprünglich gegen ihn hatte antreten wollen, verzichtete.

Auch Hansel bestätigt

Als Parlamentarischer Geschäftsführer wurde Frank-Christian Hansel wiedergewählt, stellvertretende Fraktionschefs wurden Kristin Brinker, Ronald Gläser und Karsten Woldeit.

Pazderski führt die Fraktion seit dem Einzug der AfD in das Abgeordnetenhaus 2016. Er ist auch AfD-Landeschef und -Bundesvize. Pazderski ist ein erklärter Gegner des "Flügels" um Björn Höcke. Brinker gilt ebenfalls als eher moderate Politikerin. Die Berliner AfD-Fraktion hat nach mehreren Ausschlüssen aktuell 22 Mitglieder.  

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Antwort auf [klaus] vom 10.09.2019 um 20:50
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9 Kommentare

  1. 9.


    Sie versuchen genau das was sie anderen vorwerfen.

    "Ihr dürft schon eine eigene Meinung haben, sie muss nur meiner Meinung entsprechen!"

    "Ob eine Partei demokratisch ist, oder nicht stellt bei uns zum Glück immer noch das Bundesverfassungsgericht fest und nicht irgendwelche einzelne Personen, deren Partei in der Wählergunst sinkt."

    Sie wissen also welche Kommentatoren welcher Partei angehören? Zum Glück haben wir noch andere Institutionen als das BVG, ich z.B. empfinde die Presse durchaus als "vierte Gewalt".

    https://de.wikipedia.org/wiki/Vierte_Gewalt

    Und was Anglizismen angeht, sollten sie sich damit abfinden dass diese schon längst zu unserem Alltag gehören und sich mal mit der Bedeutung des Wortes auseinandersetzen. Wer zum Thema auf ein völlig anderes Thema verweist, der betreibt nunmal whataboutism.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Whataboutism

  2. 8.

    Herzlichen Glückwunsch an Herrn Pazderski, welcher garantiert kein Rechtsradikaler ist. Ich hoffe, dass er auch in der Bundespolitik der AfD zukunftig eine noch größere Rolle spielen wird.

  3. 7.

    Liebe Kommentierende,
    bitte bleiben Sie beim Thema, und das ist "Pazderski als AfD-Fraktionschef wiedergewählt".
    Danke,
    das Team von rbb|24

  4. 6.

    Zum Glück leben wir in einer Demokratie, in der jeder seine Meinung frei äußern kann.
    Ob eine Partei demokratisch ist, oder nicht stellt bei uns zum Glück immer noch das Bundesverfassungsgericht fest und nicht irgendwelche einzelne Personen, deren Partei in der Wählergunst sinkt.
    Billig ist hier nur, dass mit irgendwelchen Anglizismen- "whataboutism" - versucht wird, anderen die freie Meinungsäußerung zu verbieten.
    Das sind sie, die wahren Demokraten!
    Ihr dürft schon eine eigene Meinung haben, sie muss nur meiner Meinung entsprechen!

  5. 5.

    Ja und? Auch Kalbitz und nicht wenige Neonazis haben mal einen Eid auf unser GG geschworen.

    Das Thema lautet hier die AfD und keine anderen Parteien, also ist ihr billiger whataboutism fehl am Platz.

  6. 4.

    Selbst das setelle ich in Abrede. Die Politik der rechtsextremen und völkisch-nationalen AfD ist mit den Grundsätzen unserer Demokratie unvereinbar.

  7. 3.

    Warum auch!? Er ist Oberstleutnant a.D. und hat einen Eid auf das GG geschworen. Mir ist auch nicht bekannt, dass er jemals dagegen verstoßen hat. Teile der LINKEN wurden im übrigen auch vom VS beobachtet.

  8. 2.

    Die Berliner AfD ist politikfähig

  9. 1.

    Die rechtsextreme AfD macht weiter wie bisher. Von wegen keine Kämpfe zwischen Flügel und den angeblich "moderateren Kräften". Auch diese sog. "moderateren Kräfte" sind genau so rechtsextrem wie der völkisch-nationale "Flügel" der AfD und deren Vertretern mit eindeutiger rechtsextremer Biografie.

    Sie werden "nur" nicht von den VS Ämtern beobachtet.

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