Erweiterungsbau Marie-Elisabeth-Lüders-Haus in Berlin (Bild: imago images/STPP)
Bild: imago images/STPP

Marie-Elisabeth-Lüders-Haus - Sanierung von Bodenplatte für Bundestagsanbau beendet

Mit jahrelanger Verspätung sind die Ausbesserungsarbeiten an der Bodenplatte für den Erweiterungsbau des Bundestags beendet worden. Das hat das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung am Mittwoch mitgeteilt. Der Bau ist neben dem sogenannten Marie-Elisabeth-Lüders-Haus entstanden.

Die veranschlagten Kosten für den Neubau mit zusätzlichen Abgeordnetenbüros und Besprechungsräumen waren im vergangenen Jahr von ursprünglich 190 Millionen auf jetzt 247 Millionen Euro gestiegen. Wegen der undichten Bodenplatte war zwischenzeitlich auch über einen Abriss spekuliert worden.

Eröffnung ist für 2021 geplant

Die Fertigstellung des Projekts ist für das dritte Quartal 2021 vorgesehen, hieß es nun. Ursprünglich hatte das Gebäude schon 2012 fertig werden sollen. Wegen früherer Probleme war der Termin bereits auf 2016 verschoben worden. 2015 informierte das Bauamt dann über Schäden an der Bodenplatte. Gerichtlicher Streit um den Schuldigen für die Misere und das Vorgehen bei der Sanierung sorgten in der Folge für Verzögerungen.

Zur markanten Gebäudereihe, die sich als Ost-West-Klammer über beide Seiten der Spree erstreckt, gehört neben dem Marie-Elisabeth-Lüders-Haus auch das Paul-Löbe-Haus des Bundestags.

3 Kommentare

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  1. 3.

    Doch schon. Sonst kriegen sie baulich nichts auf die Reihe. Die guten sind wohl in Dubai.

  2. 2.

    Ein weiterer Skandalbau ähnlich wie auch der BER , Staatsoper Berlin oder der S Bahnhof Warschauer Straße nur das dieser bisher leider weitgehend in der Öffentlichkeit nicht so wahrgenommen wurde !! Man kann über solche Bauprojekte nur noch den Kopf schütteln .

  3. 1.

    Hammer! (im wörtlichsten Sinne..) schon fertig! Vor dem BER! Hat ja auch nur die Hälfte gekostet....

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