Ein Polizeiwagen steht im Görlitzer Park. (Quelle: rbb)
Bild: rbb

Drogenhandel im Görlitzer Park - Der Deal mit den Dealern

Aufdringlich bis aggressiv ist der Drogenhandel im Görlitzer Park, sagen viele Anwohner. Sie sorgen sich um ihre Kinder und fühlen sich von der Politik im Stich gelassen. Beim rot-rot-grünen Senat kommt das nicht an. Von Bettina Malter und Andrea Everwien

Dass sich der Park verändert hat, geschah schleichend, erzählt Nina S. Seit gut 20 Jahren blicken sie und ihr Mann von ihrer Wohnung aus auf den Görlitzer Park. Sie erinnern sich noch gut daran, wie vor ein paar Jahren Flüchtlinge aus Afrika hier ankamen.

Während Deutschland diskutierte, wie viele Menschen das Land stemmen könne, war der Görlitzer Platz ein Ort, an dem Geflüchtete ankommen konnten. Ein Ort, an dem Geflüchtete auf Menschen trafen, von denen sie sie akzeptiert wurden. Und das obwohl sie dealten. So erlebten viele im Kiez diese Zeit.

Überfall auf ein Nachbarsmädchen

Heute hat sich der Blick auf den Görlitzer Park bei vielen Anwohnern verändert. Auch der von Nina S. "Meine 13-jährige Tochter, die wird rund um die Uhr angesprochen", sagt sie. "Morgens auf dem Weg zur Schule, auf dem Nachhauseweg." Empörend sei das.

Inzwischen macht sie sich immer öfter Sorgen um ihre Töchter. Nina S. erinnert sich noch genau, wie ihre älteste Tochter kreidebleich nach Hause kam, weil ein Dealer sie festgehalten hatte. Sie weiß noch, wie angsterfüllt ihre Jüngste war, nachdem sie von einem Mann auf dem Fahrrad verfolgt worden war.

Sie hat noch das Gespräch vor Augen, bei dem sie von dem Überfall auf ein Nachbarsmädchen erfuhr. Einige ihrer Bekannten sind mittlerweile weggezogen. Auch Nina S. und ihr Mann hatten über Wochen überlegt, sich ein neues Zuhause zu suchen. Letztlich haben sie sich fürs Bleiben entschieden.

Poizei führt Personenkontrolle im Görlitzer Park durch. (Quelle: rbb)

"Man weiß nicht, wie man sich zu benehmen hat"

Wie sehr der Alltag am Görlitzer Park mittlerweile vom Drogenhandel dominiert wird, weiß auch Peter Dorscheid. Er betreibt seit 36 Jahren eine Radiowerkstatt in der Nähe des Parks. Er ist einer der letzten in der Republik, der kaputte Analoggeräte repariert. Altes zu bewahren, bereitet ihm Freude. Nun erlebt er, wie sein altes Kreuzberg sich verändert. Wenn er morgens seinen Laden aufschließt, sitzen vor seinem Schaufenster bereits die Dealer.

"Die Präsenz der Dealer ist eine Belastung. Man weiß nicht, wie man sich zu benehmen hat, um ihre Aggression nicht zu provozieren", sagt er. Der 67-Jährige erlebt oft, wie die Dealer vor seinem Laden ihre Revierkämpfe austragen. Oft sind es Schlägereien, manchmal beobachtet er Messerstechereien.

Was Monika Herrmann sagt

Im sogenannten "Handlungskonzept Görlitzer Park" lässt sich nachlesen, welche Strategie der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg im Umgang mit dem Park verfolgt. "Keine Gruppe darf diskriminiert werden, keine den Park dominieren", heißt es darin. Die Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Bündnis90/Die Grünen) sagt: "Das war ein Anliegen der Nachbarschaft, die sich hier engagiert hat für den Park. Sie sagen, keine Gruppe soll ausgeschlossen werden." Aus dieser Logik ist ein Deal mit den Dealern entstanden.

Nina S. ist über Herrmanns Aussage wütend. "Es dominiert eine Gruppe ganz klar den Park." Sie ist nicht die einzige, die sich mittlerweile aus ihrem Park ausgeschlossen fühlt und hat sich zusammen mit andern Anwohnern mit einem  Brief an den Bezirk gewandt. Darin fordern sie: Es muss sich etwas verändern. Eine Reaktion darauf blieb aus.

Streit im Kiez

Besonders schwierig empfinden Nina S. und ihre Nachbarn, dass es schwer ist, im Kiez überhaupt über die Probleme zu sprechen. Immer wieder erleben sie im Kiez die Logik: Wer für Flüchtlinge ist, kann doch nicht gegen die Dealer sein - und wer die Dealer kritisiert, muss Rassist sein.

Auf einer Bürgerversammlung sei sie bereits beschimpft worden, nur weil sie kritisch guckte. Aus diesem Grund möchte Nina S. anonym bleiben.

Gegenüber Kontraste weist Bürgermeisterin Herrmann darauf hin, dass für die Sicherheit im Park der Senat zuständig ist. Innensenator Andreas Geisel (SPD) sagte vor Kurzem im Abgeordnetenhaus: "Der Görlitzer Park ist ein Park, der von sehr vielen Menschen, auch Familien mit Kindern genutzt wird und die fühlen sich an dieser Stelle nicht in irgendeiner Art und Weise belästigt."

In den Ohren von Nina S. klingt dieser Satz wie Hohn.

Sendung: Kontraste - Die Reporter, 04.09.2019, 21:15 Uhr

Beitrag von Bettina Malter und Andrea Everwien

Kommentar

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126 Kommentare

  1. 125.

    Oh man. Ich hoffe die Legalisierung wird bald kommen, damit dieses hysterische Gekreische von schlecht informierten Wutbürgern endlich ein Ende hat. // Parks gehören den Menschen, die Erholung brauchen. Und Kindern, die sich austoben müssen. Dealer, Kiffer und Hunde bitte draußen bleiben. Der Görli als sauberer, straffreier Raum für Groß und Klein. Kein Stoff und kein Hundedreck. Ach wär datt scheen...

  2. 124.

    "Der Zigarettenkonsum ist zurückgegangen ohne dass die Regierung den Vertrieb übernommen hat." Aber er hat die Reklame dafür massiv eingeschränkt und zwar im legalen Bereich! Wie erfolgreich er wäre, würde es eine einzige Marke ohne Markennamen und indirekte Kaufanzeize wie sichtbares präsentieren im Kassenbereich der Supermärkte wäre, kann man gerne mal ausprobieren.

    Mundpropaganda für Drogen gibt es ja derzeit überhaupt nicht. Wie gesagt, es lebt aktuell ein ganzer krimineller Wirtschaftszweig von der Sucht und der Beschaffungskriminalität.

    Dies zu beenden muss doch das gemeinsame Ziel sein, oder etwa nicht?
    Nicht das sinnlose Hochhalten irgendeiner Verbotsideologie!

  3. 123.

    Aprospos Amerika:
    Ihrer Logik zuvolge hätte Präsident Trump Recht, wenn er sich gegen ein Verbot des Verkaufs privater Handfeuerwaffen ausspräche.
    Der Staat sollte vielmehr den Vertrieb übernehmen, damit illegalen Waffenhändlern das Wasser abgraben und alles wäre in Butter.
    Denn eine Sache ist ja viel weniger verwerflich oder gefährlich, wenn sie von der Regierung erledigt wird, hm?

  4. 122.

    Ich sagte nicht, dass der Staat das absichtlich täte.
    Doch wenn Drogen problemlos verfügbar wären, würde Mundpropaganda sicher das ihre tun.
    Warum sollte man meiden, was problemlos erhältlich (und demzufolge ja wohl nicht soooo schlimm) wäre?
    Wo bliebe da die Abschreckung? (Unabhängig davon, für wie erfolgreich man sie hielte. Selbst die größten Kritiker würden ihr sicher nicht JEDEN Erfolg absprechen.)
    Doch, genau das ist das Thema: Es ist lachhaft, die Legalisierung einer verwerflichen Sache mit ihrer Bekämpfung gleichzusetzen und Abschreckung (u. a. durch Bestrafung) mal für selbstverständlich notwendig, dann aber für ineffektiv zu halten.
    Der Zigarettenkonsum ist zurückgegangen ohne dass die Regierung den Vertrieb übernommen hat.
    Die Vernunft hat sich einfach mehr und mehr durchgesetzt - keine staatliche Konkurrenz.
    Was den Drogenmarkt betrifft, sollten sie beispielsweise das Bundeskriminalamt oder die DEA befragen.
    F. f.

  5. 121.

    TremorBerlinFreitag, 06.09.2019 | 13:08 Uhr
    auf [EUROPASTOLZ] 06.09.2019 um 12:37

    Dealer würden (wenn sie ihre Preise nicht anpassen würden) keine neuen Kunden mehr generieren. Der Staat täte das." Wieso sollte er? Kein wirtschaftliches, erst recht kein sonstiges Interesse. Also die einzig Erfolg versprechende Herangehensweise.


    "Was also würden Sie betr. Waffen und Kinderpornos empfehlen?" Ist hier nicht das Thema, egal wie oft Sie versuchen, das gleichzusetzen.

    "Raucher gibt es nach wie vor" Und?
    " ...der Schwarzmarkt für Zigaretten wurde... nicht ausgetrocknet." dennoch rauchen weniger Leute. Vor allem weniger junge Menschen!

    "Jep, hat geklappt." eben!

    "Oder meinen Sie, der Drogenmarkt hätte seine jetzigen Ausmaße auch, wenn man ihn NICHT bekämpfen würde?" Wird er bekämpft oder befeuert?

    "Ohne Dealer käme niemand mehr auf den Gedanken, Drogen zu kaufen? Meinen Sie das im Ernst" Genau das. Zumindest wesentlich weniger junge Menschen! Daran ist mir gelegen.

  6. 120.

    Stimmt. Dealer würden (wenn sie ihre Preise nicht anpassen würden) keine neuen Kunden mehr generieren. Der Staat täte das.
    Was also würden Sie betr. Waffen und Kinderpornos empfehlen? Sie ebenfalls zu legalisieren, denn die Bekämpfung funktioniert ja auf die Dauer nicht?
    Nebebnei: Raucher gibt es nach wie vor und der Schwarzmarkt für Zigaretten wurde m. W. auch noch nicht ausgetrocknet.
    Jep, hat geklappt. Vermute ich zumindest. Oder meinen Sie, der Drogenmarkt hätte seine jetzigen Ausmaße auch, wenn man ihn NICHT bekämpfen würde?
    Ohne Dealer käme niemand mehr auf den Gedanken, Drogen zu kaufen? Meinen Sie das im Ernst?
    Ich verstehe Ihre Neigung zu Verballhornungen, begreife sie aber nicht zwangsläufig als Humor.

  7. 119.

    TremorBerlinFreitag, 06.09.2019 | 12:30 Uhr
    Antwort auf [EUROPASTOLZ] vom 06.09.2019 um 12:05

    "Finden Sie den Gedanken denn gar nicht absurd, dass die Regierung zum Drogengrossisten werden soll, damit das zweitgrößte Problem (= die Dealer) zurückgedrängt,..." gar nicht, sondern endlich erfolgreich!

    "...das größte Problem (= die Drogen) aber gehegt und gepflegt wird"
    - genau das wird eben nicht geschehen! Es wird ja keinerlei Reklame mehr dafür gemacht und niemand verdient mehr viel Geld am illegalen tun.

    " und den Konsumenten das Schicksal des körperlichen Abstiegs und der Verelendung etwas weniger bedrohlich erscheint?" Nein, Junkies denen der Stoff ausgegeben wird, werden z.T. sogar wieder arbeitsfähig.

    "...Doch wo sehen Sie sonst noch die erwähnte Bekämpfung der "Neukundenakquise"?"

    Vor allem keine Reklame mehr für Drogen! Weder direkt durch die Dealer oder ihre "Freunde" oder die Drogenbarone noch durch den Staat.
    Das ist das Ziel!

  8. 118.

    TBerlinFreitag, 06.09.2019 | 12:31 Uhr
    auf [EUROPASTOLZ] vom 06.09.2019 um 12:05

    "Ich bin überzeugt davon, dass Strafen für Verbrechen ein gutes Mittel dagegen sind." Genau das laube ich Ihnen nicht. Die Realität zeigt , dass das Gegenteil der Fall ist. Oder gilt Straffreiheit für Kinderpornografie, illegale Waffen und so weiter? Und sind diese Dinge verschwunden? Nein. Es wird fleißig damit Geld verdient und dadurch der Druck auf Neukundenanwerbung aufrecht erhalten. Das zu beenden würde zum Erfolg führen.

    "Denn was man fürchtet, meidet man." Hat ja ganz toll geklappt!

    "Fürchtet man aber nicht mehr die Folgen von Drogen (beispielsweise die hohen Beschaffungskosten), warum sollte man sie dann noch meiden?"
    Weil junge Leute gar nicht erst damit konfrontiert würden, da niemand mehr Geld damit verdienen würde. Sie würden erst gar nicht mer auf die Idee mit den Drogen gebracht.

    "Oder war auch das ein zu abstruses "Allgemeinplätzchen"? "
    Ich sehe, Sie beginnen zu verstehen.

  9. 117.

    "Doch ihnen quasi die Arbeit wegzunehmen" würde zumindest dafür sorgen, dass die Dealer kein Neukundengeschäft mehr generieren und damit den Drogenmissbrauch befeuern würden!
    "... und Rauschgift staatlich gutzuheißen," Wer will denn den Drogengebrauch gutheißen? Ich will ihn beenden, mindestens deutlich zurückdrängen - und zwar endlich erfolgreich!

    "... und ein Schlag ins Gesicht für alle, die jemals unter Drogen in irgendeiner Form gelitten oder Drogenmissbrauch in irgendeiner Weise bekämpft haben. "
    Nein, es wäre endlich ein erfolgreicher Schlag ins Gesicht derer, die durch die bisherige Verbotsideologie Geschäfte mit dem Leid der immer wieder neu ins kriminelle Drogenmilieu gesogenen jungen Menschen verdienen!

    Neben den Drogenbaronen auch die "Law&Order" Parteien, die nie erfolgreich was gegen Drogenmissbrauch auf die Kette bekommen haben, aber mit der Angst vor Drogenkriminalität prima auf Wählerstimmenfang gegangen sind - und gehen.

    Pfui Deibel!

  10. 116.

    Was aber meine "abstrusen Vergleiche" betrifft:
    Ich bin überzeugt davon, dass Strafen für Verbrechen ein gutes Mittel dagegen sind.
    Denn was man fürchtet, meidet man.
    Fürchtet man aber nicht mehr die Folgen von Drogen (beispielsweise die hohen Beschaffungskosten), warum sollte man sie dann noch meiden?
    Oder war auch das ein zu abstruses "Allgemeinplätzchen"?

  11. 115.

    Wie gesagt: Bekämpfen. Nicht kanalisieren.
    Finden Sie den Gedanken denn gar nicht absurd, dass die Regierung zum Drogengrossisten werden soll, damit das zweitgrößte Problem (= die Dealer) zurückgedrängt, das größte Problem (= die Drogen) aber gehegt und gepflegt wird und den Konsumenten das Schicksal des körperlichen Abstiegs und der Verelendung etwas weniger bedrohlich erscheint?
    Zigaretten sind ein gutes Beispiel:
    Die wurden immer teurer, hatten ein immer schlechter werdendes Image (wozu vielleicht auch die Bilder auf den Packungen beigetragen haben). Doch wo sehen Sie sonst noch die erwähnte Bekämpfung der "Neukundenakquise"?
    F. f.

  12. 114.

    Jup. So wie (bereits erwähnt) Kinderpornographie und Waffen. Ebenso Menschenhandel, Auftragsmorde, Diebstähle, Hehlerei, Zwangsprostitution, Schutzgelderpressung etc. etc.
    Alles "Wirtschaftszweige". Zu wettern (= Kritik zu üben / etwas zu verurteilen) ist keine Option, sondern eine Selbstverständlichkeit, wenn man etwas für moralisch oder sachlich falsch hält.
    Woher wollen Sie wissen, dass eine Legalisierung weniger Probleme mit sich brächte?
    Das eigentliche Problem - der Drogenmissbrauch - bliebe doch bestehen.
    Dealer sind Abschaum. Doch ihnen quasi die Arbeit wegzunehmen und Rauschgift staatlich gutzuheißen, wäre nicht nur eine Legalisierung sondern auch eine Legitimation dieses schmutzigen Geschäftes und ein Schlag ins Gesicht für alle, die jemals unter Drogen in irgendeiner Form gelitten oder Drogenmissbrauch in irgendeiner Weise bekämpft haben.

  13. 113.

    TremorBerlinFreitag, 06.09.2019 | 11:16 Uhr
    Antwort auf [EUROPASTOLZ] vom 06.09.2019 um 10:51

    "... bekämpfen." Richtig! Und zwar mit geeigneten, Erfolg versprechenden Mitteln. Nicht mit Allgemeinplätzchen.

    "Nicht durch eine Legalisierung von Drogen, sondern durch Aufklärung über die Folgen von Drogenmissbrauch." Zigaretten sind nicht verboten. Durch Aufklärung und Bekämpfung der "Neukundenakquise" wurde das Rauchen unter jungen Menschen erfolgreich zurückgedrängt!

    "Abschreckung ist ein weit besserer Schutz (weil eine bessere Prävention) als Kanalisierung." Nein, hat nachweislich bisher nirgends auf der Welt funktioniert, egal mit welchen abstrusen Vergleichen Sie da auffahren!

    "Wären Sie auch dafür, den freien Handel mit beidem zu legalisieren..." Sie wollen doch jetzt nicht behaupten, dass ich für Kinderpornografie spreche, oder?

    Durch die Haltung gegen Freigabe von Drogen wird seit Jahrzehnten die Drogenkriminalität am Leben gehalten. Schwer zu verstehen, ist aber so.

  14. 112.

    Saufen ist auch ein Wirtschaftszweig. Und watt für eena.^^ Und es würde auch gesoffen werden, wenn‘s verboten wäre. Und für die Ewiggestrigen nochmal ganz deutlich: Cannabis ist zur Alltagsdroge geworden. Wie Alkohol. Nun wird es Zeit, dass der Staat sich darum kümmert und Schadensbegrenzung betreibt. Egal wie man das findet. Das ist längst überfällig und muss geschehen. Über Cannabis zu wettern und den Kopf in den Sand zu stecken ist keine Option mehr. Das geschah jahrzehntelang. Und Horden von Dealern okkupieren die Parks und Bahnhöfe. Die Nachteile, die die Legalisierung mit sich brächte, sind im Gegenzug wesentlich geringer.

  15. 111.

    Ich sage doch nicht, dass an der aktuellen Situation nichts geändert werden soll.
    Mögliche Änderungen:
    -: Kostenlose Testlabore für Drogen --> Reduzierung der gestreckten Ware.
    -: Erarbeiten eines Konzeptes die Dealer in legale Beschäftigungsverhältnisse zu bekommen --> Reduzierung des Marktes an Dealern.
    -: Aufklärungsarbeit in Richtung kiffen verstärken, ähnlich zum Rauchen Vorbilder schaffen --> Reduzierung des Marktes an Konsumenten.
    -: Ausweiten des Angebotes an medizinischen Cannabisprodukten
    -: Konzept zur Drogenpolitik, was, wie, wo und warum.

    In diesem Punkt muss ich Ihnen Recht geben. Die bestehenden Gesetze werden nicht angewandt und der Konsum wird einfach geduldet und nichts passiert. Da muss die Politik endlich mal Farbe bekennen ob Drogen ja oder Nein und dann dementsprechend handeln.
    Meine letzte ernst gemeinte Frage: An welchem Punkt stoppt dieses die Leute machen es, also erlauben wir es? Der Staat macht Regeln und kümmert sich nicht um die Einhaltung?

  16. 109.

    Wie wäre es denn, zur Abwechslung mal auf eines der Argumente einzugehen, statt nur mit Whataboutism um sich zu werfen? Ihren Standpunkt und Ihre Meinung haben jetzt alle verstanden, nun sollten mal die Fakten diskutiert werden.

  17. 108.

    Wir reden nicht von einem Wirtschaftszweig, sondern von Verbrechen.
    Und die sollte de Staat nicht begehen, sondern bekämpfen.
    Nicht durch einen Konkurrenzkampf mit Drogenhändlern, sondern durch Bekämpfung derselben.
    Nicht durch eine Legalisierung von Drogen, sondern durch Aufklärung über die Folgen von Drogenmissbrauch.
    Abschreckung ist ein weit besserer Schutz (weil eine bessere Prävention) als Kanalisierung.
    Kehren wir ruhig nochmal zu den von mir genannten Beispielen Waffen und Kinderpornographie zurück:
    Wären Sie auch dafür, den freien Handel mit beidem zu legalisieren oder die Produktion in staatliche Hände zu legen, damit die bisherigen Produzenten und Händler weniger Umsatz machen?
    Der Zweck heiligt nicht immer die Mittel; falsch ist falsch, wer auch immer es wozu auch immer tut.

  18. 107.

    TremorBerlinFreitag, 06.09.2019 | 08:47 Uhr
    "Sie wollen also, dass der Staat etwas tut, ..., damit es niemand anderes macht?"
    Es ist notwendig alles zu tun, was die Kundenakquise beendet!

    "...sagen damit also, dass es okay ist, wenn der Schaden damit womöglich geringer ausfällt?" Es ist nicht nur "okay" sondern geboten, Schaden zu mindern!

    "Wenn etwas ethisch nicht zu rechtfertigen ist, ändert sich daran auch durch eine vorgeschobene Begründung nichts." Eben! Genau deswegen muss ja was geändert werden!

    "Drogen sind ... in der Schmuddelecke, ihnen haftet das Stigma..."
    Völlig wurscht! "Neukundenakquise" muss beendet werden, sonst nix. Aktiver Menschenschutz!

    "Und ich möchte nicht, dass meine Steuergelder dafür verplempert werden,..."

    "Ich möchte das nicht" ist genau die Haltung, von der seit Jahrzehnten die ganze Drogenindustrie bis zu den Parkdealern bestens lebt, nebst Law & Order Parteien - BRAVO!!

  19. 106.

    Sie vetstehen meine Argumente nicht. Ich stelle nur noch eine Frage: Wo sehen Sie den Vorteil, nichts an der derzeitigen Situation zu ändern, keinen neuen Weg zumindest zu versuchen?

  20. 105.

    Berlin.de/Merkmale der Strafgefangenen und Sicherheitsverwahrten Berlins. Auch Ihre Aussage stimmt so nicht ganz. Aber das werden Sie dann noch sehen, es ist alles explizit gelistet.

  21. 104.

    Chris hat da wohl zweideutig geschrieben. Nicht jeder zweite Ausländer sitzt im Gefängnis sondern jeder zweite Insasse ist Ausländer. Durch den Schreibfehler, "zweite" nicht groß zu schreiben und die ungewöhnliche Satzstellung, kam dann die andere, falsche Aussage heraus.
    P.S.: ich kenne die Statistik zum Ausländeranteil der Insassen nicht und kann die 51% nicht bestätigen oder bestreiten.

  22. 103.

    Okay also das Argument ist, die Leute kiffen nunmal. Gilt dieses Argument für ganz Deutschland oder nur Berlin? Vor Jahren war das Argument auch mal, die Leute rauchen halt nunmal. Aber durch entsprechende Werbung, Aufklärung, Änderung des Status in der Wahrnehmung, rauchen immer weniger Leute (okay dies gilt nicht für Berlin). Hier wurde es doch auch geschafft etwas zu ändern.
    Nein der Kontakt von Jugendlichen zu Straftätern soll so nicht bleiben, aber es gibt auch andere vermeintlich "harmlose" Drogen, z.B. gibt es das Gerücht, dass ab und zu mal Ecstasy harmlos ist. D.h. der Kontakt zu den Straftätern bleibt.
    Andere Städte haben gute Erfahrungen gemacht mit der Bereitstellung von kostenlosen und anonymen Testlaboren für Drogen, damit wurde das Problem der gestreckten Ware teilweise gelöst.
    Ich glaube nicht daran, dass die Dealer verschwinden würden, die dealen ja nicht zum Spaß, sondern weil sie oft legal kein Geld bekommen, d.h. entweder andere Drogen oder andere Straftaten.

  23. 102.

    Bleiben wir doch beim Thema. Die Legalisierung von Cannabis ist sicherlich ein zweischneidiges Schwert. Aber so kann es doch nicht weitergehen!? Die Leute kiffen nunmal. Ob legal oder illegal. Und Jugendliche haben Kontakt zu Sraftätern, viele von denen unter der Fuchtel von Clans. Und das soll so bleiben? Obwohl alleine die letzten zwei Jahrzehnte aufzeigten, dass trotzdem immer mehr konsumiert wird? Zumal die Gifte, die Substanzen, mit denen gestreckt wird, hoch toxisch sind und die Nebenwirkungen um ein Vielfaches verstärken. Mir fehlt es an Argumenten, alles so zu belassen. Es gibt mehr Argumente, es zunächst versuchsweise zu legalisieren. Die Parks und berüchtigten Ecken Berlins wären zudem vom Großteil der Dealer befreit.

  24. 101.

    Sie wollen also, dass der Staat etwas tut, das zutiefst unmoralisch und verwerflich ist, damit es niemand anderes macht?
    Und sie erklären das mit Arithmetik, sagen damit also, dass es okay ist, wenn der Schaden damit womöglich geringer ausfällt?
    Das ist schon im An- und Grundsatz falsch.
    Man darf Menschenleben und menschliches Leid nicht gegeneinander aufrechnen.
    Wenn etwas ethisch nicht zu rechtfertigen ist, ändert sich daran auch durch eine vorgeschobene Begründung nichts.
    Drogen sind - wie ich bereits geschrieben habe - in der Schmuddelecke, ihnen haftet das Stigma des Elends, der Verwahrlosung und der Aussichtlosigkeit an.
    Und ich möchte nicht, dass meine Steuergelder dafür verplempert werden, all dies in Geschenkpapier zu wickeln, nur um Verbrecher zu einer beruflichen Veränderung zu zwingen und die Folgen von bodenloser Dummheit abzumildern.

  25. 100.

    Ein Senat, egal welcher, kann sich lediglich an geltendes Recht halten. Was soll also dieses Bashing? Die Versäumnisse in der Drogenpolitik haben sich jahrzehntelang angesammelt. Auch CDU-Senate haben sich nicht mit Ruhm bekleckert. Ich gebe Ihnen recht, es muss etwas passieren. Da Cannabis bei einem Großteil der Konsumenten aber inzwischen zur Alltagsdroge wurde, reicht das „Verjagen“ der Dealer nicht mehr aus. Es muss sinnvolle Strategie her. Und ich habe bisher aus keiner Partei eine wahrnehmen können. Sie etwa?

  26. 99.

    Der letzte aktuelle Mikrozensus besagt, dass derzeit etwas über 675.000 „Ausländer“ (Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit) in Berlin leben. Da wir z.zt. 3188 Häftlinge in Berlin zu verzeichnen haben, kann an Ihrer Statistik ja irgendetwas so gar nicht hinhauen. Würden Sie mir verraten, um welche es sich dabei handelt? Weil so kann Ihre Aussage ja nicht im Raum stehen bleiben. Nachher glaubt das noch jemand #fakenews^^.

  27. 98.

    Müssen wir dann alles erlauben für das es einen Markt gibt?
    Es gibt einen Markt für illegale Waffen, einen Markt für Datendiebstahl, einen Markt für illegale Prostitution obwohl diese auch legalisiert wurde.
    Es gibt einen Markt für Drogen wie Ecstasy, LSD, Heroin, Crystal Meth, usw. diese Märkte sind alle da und auch dort scheint ja dann ein Verbot nichts zu bringen.
    Und auf welche Lebensbereiche kann man ihre Regel das Verbot bringt nichts also erlauben wir es noch anwenden? Es wird überall zu schnell gefahren, also heben wir Tempolimits auf, die Leute fahren auch immer öfters bei Rot über die Ampel, also erlauben wir das?

  28. 97.

    Wusste gar nicht, dass wir in Berlin so große Gefängnisse haben, dass jeder zweite Ausländer in Berlin im Gefängnis sein kann.

  29. 96.

    Razzia durchführen, alle dealenden Personen festnehmen und einsperren- oder, wenn es geht: abschieben in die Heimat! diese Dealer sind Kriminelle ! und keine Minderheit! tja- klingt nach einfacher Lösung - wird eben kompliziert solange Berlin rot -rot- grün regiert wird.

  30. 95.

    Sie wiederholen den Quatsch sogar, das ist befremdlich. Der Markt ist da, was Sie meinen oder sich wünschen hat nichts mit der Realität zu tun. Ich wünsche mir auch vieles und gehe trotzdem mit offenen Augen durch die Welt. Ein Verbot hat bisher nichts gebracht, aber gebetsmühlenartig zu wiederholen, dass Drogen doof sind, ist kein Weg, um in irgendeiner Form das Problem anzugehen. Der Park ist insgesamt nur ein Sinnbild von der Ignoranz dem Thema gegenüber. Diese öffnet Dealern Tür und Tor, weiterzumachen wie bisher. Dann bitte aber auch nicht mehr drüber meckern.

  31. 94.

    "Und das hat uns das beschert, was gerade abläuft. Eine kaum noch zu bändigende Subkultur."

    Genau. Weil Berlin ja in den letzten Jahren so rigoros durchgegriffen hat... Die nachgiebige, liberale Drogenpolitik potenziert eben genau die Probleme.

  32. 93.

    Na ja, es gibt immer neue Drogen und damit neue Probleme. Was soll denn alles legalisiert werden ?

    https://www.aerztezeitung.de/panorama/gesellschaft/article/994718/partydroge-lachgas-vergeht-unseren-eu-nachbarn-lachen.html

  33. 92.

    Hier mal der Link zu der Kontraste Sendung des rbb

    https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvZG9rdS8yMDE5LTA5LTA0VDIxOjE1OjAwXzYxNTAwNDY4LTQ3Y2EtNDRlMS1iMTg0LTkyMDg2NjllODYxMy9kZXItZGVhbC1taXQtZGVuLWRlYWxlcm4/

  34. 91.

    @.N.N. Das ist nicht meine persönliche Wahrnehmung sondern meine persönliche Meinung. Für die Jugendarbeit und Aufklärung bin ich nicht zuständig. Ich verbreite aber gerne immer wieder die Meinung das ich gegen den Konsum von Drogen bin legal oder illegal beschafft. Die Realtät ist auch dss es glücklicherweise sehr viele Menschen gibt die den Konsum von Drogen aus den unterschiedlichsten Gründen ablehnen. Kein Konsum=Kein Markt.

  35. 90.

    Was schreiben Sie denn da? Kein Konsum=kein Markt. Aha. Und was soll das bedeuten? Das ist völlig sinnfrei. Es gibt Konsum. Und zwar sehr viel und immer mehr. Also gibt es einen Markt. Und der ist hochkriminell und toxisch. Und daher muss ein Plan her. Zu behaupten Cannabis müsste nur weiter verboten bleiben und dann wird alles gut, ist schlichtweg naiv und lächerlich. Das sind keine Argumente, sondern Wolkenkuckucksheime. Und das hat uns das beschert, was gerade abläuft. Eine kaum noch zu bändigende Subkultur. Es wird seit Jahrzehnten gekifft. Kapiert es doch endlich. Es muss eine Strategie her. Wegducken und einfach so weiter machen ist keine Option.

  36. 89.

    Laut Statistik ist mehr als jeder zweite Ausländer in Berliner Gefängnissen( 51%).
    Gehts um Ausweitung oder Bekämpfung der Drogenkriminalität in diesem Park? Sicher, alles hat irgendwo seine Ursache. Müsste da eigentlich nicht auch Paragraph 54, Abs.2, Nr. 3 u. 4 AufenthG zwingend angewandt werden?

  37. 88.

    Laut Statistik ist mehr als jeder zweite Ausländer in Berliner Gefängnissen( 51%).
    Gehts um Ausweitung oder Bekämpfung der Drogenkriminalität in diesem Park? Sicher, alles hat irgendwo seine Ursache. Müsste da eigentlich nicht auch Paragraph 54, Abs.2, Nr. 3 u. 4 AufenthG zwingend angewandt werden?

  38. 86.

    Sie wollen es nicht verstehen. Das ist Ihre persönliche Wahrnehmung. Ist meiner nicht unähnlich. Ich lehne Drogen ab und trinke auch so gut wie nie Alkohol und rauche nicht. Die Realität sieht aber so aus, dass es Konsumenten gibt. Und davon immer mehr. Und der illegale Cannabis ist wahnwitzig hoch gezüchtet und mit hochgiftigen Sunstanzen gestreckt. Da muss eingeschritten werden. Und daher muss ein Plan B her. Wäre das Leben ein Wunschkonzert, lägen wir auf einer Wellenlänge. Ist es aber nicht. Die Clans verdienen und vergiften unsere Jugendlichen. Das Verbot hält keinen einzigen Kiffer vom Konsum ab. Das haben die letzten Jahrzehnte bewiesen. Im Gegenteil.

  39. 85.

    <Der Schritt bis zur Bürgerwehr ist nicht mehr weit.>
    Und was kommt dann?
    Horden geistig minderbemittelter, die wahllos auf alles einprügeln was nicht bei drei auf dem Baum ist?
    Wollen sie das?
    <AfD Zahlen beweisen es.>
    Diese Zahlen beweisen lediglich, das es Leute gibt, die aus ihrer Froschperspektive nicht über den Tellerrand sehen können, oder, was noch schlimmer wäre, wollen.

  40. 84.

    @ N. N.
    Es gilt viele Drogen. Alkoholsucht, Spielsucht, Shoppigsucht, Koffeinsucht, Medikamentensucht …. u.v.m. Ich denke diese Süchte reichen aus um unzählige Psychologen und Wirtschaftszweige am läufen zu halten. Sie nennen das Beispiel Cannabis. Ich denke das Leben ohne Cannabis kann auch sehr schön sein. Darum sollte auch Cannabis nicht legalisiert werden. Ich sehe keinen Sinn darin. Die Verwendung von Beträubungsmitteln beim Zahnartzt beispielsweise befürworte ich allerdings sehr, obwohl es für manchem sehr Widersprüchlich scheint. Kein Konsum=Kein Markt.

  41. 83.

    "Der Schritt bis zur Bürgerwehr ist nicht mehr weit. AfD Zahlen beweisen es."

    Die rechtsextreme, völkisch-nationale NSAfD hat noch viel mehr vor als nur eine Bürgerwehr aber das lässt sich alles in Geschichtsbüchern nachlesen. https://de.wikipedia.org/wiki/Sturmabteilung

  42. 82.

    Eine Legalisierung von Cannabis würde aber nicht das Problem der Dealer lösen. Hier liegt ja das Problem, dass es sich zumeist um illegale Einwanderer ohne gültige Aufenthaltserlaubnis handelt, die zwar geduldet werden, aber nicht legal arbeiten dürfen. Diese verdienen sich dann halt ihr Geld mit Drogenhandel (scheinbar vom Staat geduldet, sonst müsste der sich mal langsam Gedanken darüber machen, wie diese Leute ihr Geld legal in Deutschland verdienen können). Wenn diese Geldquelle wegfällt, brauchen sie halt eine andere Geldquelle, sprich entweder werden andere Drogen verkauft oder der Straßenstrich im Tierpark wird größer oder andere Kriminalitätsdelikte nehmen zu.
    Die wirksamste Lösung gegen viele Dealer und den Drogenhandel, wäre es endlich den Dealer eine andere Perspektive für den Geldverdienst zu schaffen.

  43. 81.

    So falsch scheine ich dann doch nicht mit meiner Ansicht zu liegen, denn der hohe Preis für harte Drogen hält diese Problematik ganz passabel im Griff, trotz "Anfüttern" etc..
    Bei weichen Drogen wie Cannabis funktioniert das Anfüttern von Kindern und Jugendlichen doch ohnehin nicht, weil das Suchtpotential viel zu gering ist. Da ist ein hoher Preis sehr wohl ein perfekter Schutzfaktor. Es bringt dem Dealer nämlich rein gar nichts, Gras zum "Schnuppern" billiger oder gar gratis anzubieten. Nur wenn es dauerhaft günstig zu erwerben ist, wird es für Jugendliche im größeren Umfang interessant.
    Es wird immer Menschen geben, die sich mit Drogen zudröhnen und die werden immer Wege finden, an Drogen zu kommen. Man kann es aber wenigstens eindämmen.

  44. 80.

    "Die konsumierte Menge nimmt automatisch ab, wenn der Konsument deutlich mehr für diesen Dreck bezahlen muss. Das funktioniert weltweit bestens. Ein hoher Preis ist die beste Abschreckung, sich überhaupt dem Thema Drogenkonsum zu nähern."

    Genau mit dieser offensichtlich falschen Aussage wird seit Jahrzehnten der internationale Drogenhandel mit den entsprechenden Folgen am Laufen gehalten. Gratuliere!

    Die Gewinnung von Neukunden im Drogengeschäft läuft wie immer im Klaupitalismus durch so genannte Sonderangebote, die bei Kindern und Jugendlichen sogar so weit geht· dass die Abgabe bis zur Abhängigkeit vollkommen kostenlos durch z.B. "Romeos" usw. statfindet. Dann, wenn die Sucht getriggert worden ist wird der Preis angehoben und die Kids beklauen zuerst ihre Eltern, dann die Oma von nebenan, später dealen sie dann selbst

    - the never ending Story.

    Diese Realitäten auszublenden hat bisher bereits verhindert., dass dieses Milieu erfolgreich ausgetrocknet werden konnte.

  45. 79.

    Habe stark den Eindruck, dass das Geschäftsmodell der Dealer und einer sich als bürgerliche Rechtsstaatspartei verkleidende Rechtsradikalenpartei hier verteidigt werden soll, statt tatsächlich gemeinsam zu überlegen, welche Mittel die richtigen wären, endlich nach Jahrzehnten mit Verbot und Polizei sinnlos weiterzumachen zu beginnen, einen anderen Weg einzuschlagen.

    Vielleicht ist tatsächlich die Freigabe nicht richtig. Aber mir hat bisher keiner der Verbotspropagandisten schlüssig nachweisen können (von Beweis ganz zu schweigen) dass mit den bisherigen Mitteln irgendetwas verhindert worden wäre. Weder sind die Kosten für Suchtbehandlung gesunken, noch wurde die Dealer- oder Beschaffungskriminalität tatsächlich eingeschränkt. Eher im Gegenteil!

    Ich warte noch immer auf plausible Gegenmaßnahmen, die endlich wirklich Erfolg versprechend sind. Leider bisher völlige Fehlanzeige, nur Angriffe auf die Vorschläge, die zumindest die "Neukundenakquise" behindern helfen würden.

  46. 78.

    Sie schreiben wortreich, aber ohne inhaltliche Logik. Die einzige wirksame Methode, den Drogenkonsum einzudämmen ist über den Preis. Kinder kommen gar nicht erst in Kontakt mit dem Müll, wenn sie es sich nicht mal ansatzweise leisten können. Die konsumierte Menge nimmt automatisch ab, wenn der Konsument deutlich mehr für diesen Dreck bezahlen muss. Das funktioniert weltweit bestens. Ein hoher Preis ist die beste Abschreckung, sich überhaupt dem Thema Drogenkonsum zu nähern.

  47. 77.

    HavelländerBerlin SteglitzDonnerstag, 05.09.2019 | 13:16 Uhr
    Antwort auf [Freedrugs] vom 05.09.2019 um 08:10

    "Bitte Argumente dagegen.ich seh keine."

    Nun, gute Argumente gab es hier reichlich, vor allem von Tremor und Steffen. Die aus meiner Sicht wichtigsten gegen eine staatliche Ausgabe, hier zusammengefasst:

    - ... Nachfrage gibt, folgt daraus nicht, dass diese (durch den Staat) mit einem Angebot befriedigt werden muss " Nein, nur wenn man wirklich diesen "Markt" beenden will. Aufklärung und so weiter soll ja nicht beendet werden!

    - ... Konsum nur von Cannabis hat diverse negative gesundheitliche und soziale Folgen..." - unbestritten. Soziale Folgen fast ausnahmslos wg. einhergehender Kriminalität. Genau die soll ja beendet werden.

    "- Daraus folgt, dass ein verantwortlich handelnder Staat nicht als Händler eines solches Produktes auftreten darf, sondern sich seine Aktivitäten auf Aufklärung und Strafverfolgung beschränken " Das hätten die Dealer gerne!

  48. 76.

    Die Nachfrage ist da und wird immer größer. Die damit verbundene Kriminalität auch. Also muss die Situation anders gehandelt werden. Das Verbot hat alles immer schlimmer gemacht. Wo ist also jetzt das Argument? Ignoranz soll ein Argument sein?

  49. 75.

    Dann bitte auch weg mit Alk und frei verkäuflichen Arzneimitteln. Das sind Drogen. Ich kapiere die Logik nicht: Cannabis ist verboten. Und keiner hält sich dran. Aber alle schreien danach, dass es weiter verboten bleibt. Weil...weil warum genau? Cannabis ist und bleibt eine Droge. Die, weil illegal, chemisch unfassbar vergiftet wird, um sie zu strecken, damit noch mehr daran verdient wird. Cannabis wird von aber immer mehr Menschen konsumiert. Auch illegal. Also legalisieren, Züchtungen kontrollieren, Abgabe kontrollieren. Dann verdient der Staat und nicht der Clan. Warum sollte Cannabis weiter illegal bleiben? Es gibt keine Argumente dafür. Eher im Gegenteil.

  50. 74.

    Der Markt regelt, genau. Deswegen würden dann private Dealer die staatliche Preise unterbieten, zulasten der Qualität, aber dennoch Preisdumping. In Holland wurden auch „staatliche“ Drogenkuriere überfallen und das Zeug dann auf dem Schwarzmarkt billig angeboten. Kids müssten weiter illegal kaufen, weil der Staat erst an Volljährige abgeben würde. Die staatliche Abgabe wäre bestimmt nicht anonym, so dass der Kunde statistisch erfasst werden würde. Die Freigabe würde den Kundenkreis vergrößern, weil nun jeder rankäme. Die Hemmschwelle würde sinken, weil es ja erlaubt wäre. Einzig die neue Geldquelle für den Staat kann ich als positiv akzeptieren. Kann natürlich auch passieren, dass das freie Zeug auf einmal langweilig wird, weil ja jeder rankäme. Dann würden neue Drogen den Markt erobern. Die Chemiebaukästen sind unendlich

  51. 73.

    - Der Schwarzhandel würde kaum verdrängt werden. Staatliche Ausgabestellen wären gewissen Regularien unterworfen (Reinheit, Steuern, Aufklärung, keine Ausgabe an Jugendliche etc.). Dies würde auch zu einem entsprechend hohen Preis führen. Dieser Preis könnte durch den Schwarzmarkt jederzeit unterboten werden (sofern keine Subventionen fließen sollen). Außerdem kann der Schwarzmarkt nach wie vor auch Jugendliche bedienen, unterliegt keinen anderen bürokratischen Hürden wie Öffnungszeiten usw. und er kann auch härtere Drogen anbieten

    Was macht also ein erwachsener Mensch, der eigenverantwortlich beschließt, Cannabis konsumieren zu wollen? Einen kontrollierten, legalen Verkauf im Supermarkt - wie bei schwerem Alkohol mit einer geschlossenen Vitrine - könnte ich mir durchaus vorstellen. Aber auch hier greifen die selben Mechanismen wie bei staatlichen Ausgabestellen - der Schwarzmarkt würde nicht verschwinden, und auch nicht die Probleme am Görlitzer Park...

  52. 72.

    "Bitte Argumente dagegen.ich seh keine."

    Nun, gute Argumente gab es hier reichlich, vor allem von Tremor und Steffen. Die aus meiner Sicht wichtigsten gegen eine staatliche Ausgabe, hier zusammengefasst:

    - Nur, weil es für ein Produkt eine Nachfrage gibt, folgt daraus nicht, dass diese (durch den Staat) mit einem Angebot befriedigt werden muss (denn Nachfrage gibt es, wie Tremor ausführte, ebenso nach Waffen und Kinderpornos)

    - Schon der Konsum nur von Cannabis hat diverse negative gesundheitliche und soziale Folgen, siehe WHO-Studie: https://www.drogenbeauftragte.de/presse/pressekontakt-und-mitteilungen/archiv/2016/2016-2-quatarl/aktuelle-who-studie-zum-thema-cannabiskonsum.html?L=0

    - Daraus folgt, dass ein verantwortlich handelnder Staat nicht als Händler eines solches Produktes auftreten darf, sondern sich seine Aktivitäten auf Aufklärung und Strafverfolgung beschränken sollten (der Einsatz im medizinischen Bereich ist selbstverständlich ein Sonderfall)

  53. 71.

    EinerseitsAndererseitsBerlinDonnerstag, 05.09.2019 | 12:32 Uhr

    "Diese Vorgänge sind wieder einmal ein Paradebeispiel dafür, wie rot-rot-grüne Parteien rechtspopulistische Wähler, deren Zunahme sie anschliessend tränenselig beklagen, durch ihre Ideologien überhaupt erst produzieren."
    Nö, der Drogenkosum hat im tiefschwarzen Deutschland der Adenauerära begonnen und wurde durch bieher kein einziges Verbot oder Strafandrohung oder Polizeirazzia beendet. Irgendwas war da wohl falsch.
    " Anstatt hier einzugreifen, und nicht nur den Drogenhandel sondern auch die allmähliche Vermüllung und Verwahrlosung des öffenlichen Raumes zu beenden,"
    Sie meinen jetzt aber nicht enrsthaft, dass das miteinander zu tun hat, oder?

    "Da kann ich nur noch den Kopf schütteln." Und?
    " Das Stadtmuseum in FHK hat sich ja nicht einmal entblödet, die Dealer in einer Ausstellung noch als eine Art von "postkolonialen Widerstandskämpfern" zu feiern." Wäre schlüssig. Die Dealer haben daran kein Interesse.

  54. 70.

    MiWoBerlinDonnerstag, 05.09.2019 | 07:49 Uhr
    auf [Anto] vom 04.09.2019 um 22:51

    "Kriminalität ist keine Perspektive ... für niemanden!" Das sehen offensichtlich sehr viele Bürger anders - von tagtäglicher Steuerhinterziehung bis zum Volkssport Versicherungsbetrug...

    "... gehört bestraft mit allen Konsequenzen, dazu gehört auch die Abschiebung!" Ja, vor allem in Länder, in denen Rechtlosigkeit und sogar der Tod droht. Suuperidee!

    "Wer in einem Land das einem Hilfe und Sicherheit bietet nichts anderes im Kopf hat als Verbrechen zu begehen hat das recht auf Hilfe irgendwann verwirkt." ...und die Todesstrafe verdient?
    "Wo ist eigentlich die Staatsanwaltschaft die prüft ob der Senat den Tatbestand der Begünstigung erfüllt?" Die muss sich sinnlos um straffällig gewordenen Kleindealer und ihre Kundschaft kümmern...

    "Wir sind die als Hauptstadt numal das Spiegelbild Deutschlands, aber dieses Bild möchte niemand sehen!" Auf nach Ostsachsen oder Südbrandenburg!

  55. 69.

    TremorBerlinDonnerstag, 05.09.2019 | 10:13 Uhr

    "Zunächst mal bedeutet es, dass der Staat zum Dealer wird" Nein, bedeutet es bei legaler Abgabe nicht.
    " und der Steuerzahler für die Unvernunft Einzelner geradestehen muss." Das ist derzeit nicht der Fall?

    "Argumentieren Sie allen Ernstes, dass die absichtliche Einnahme von RauschGIFT tolerabel ist, wenn sie Einnahmen generiert (die mit viel Glück sogar die medizinische Behandlung von Süchtigen und entsprechender Unfallopfer und anderer Leidtragender decken)?" Nein, ich WILL, dass der Markt dafür ZERSTÖRT wird und die Neukundenakquise beendet wird! Das ist sicherzustellen.
    "Wer denken kann, möge das tun. " Eben!

    "Unterstützung für Idioten würde ich aber nur sehr ungern dazuzählen."

    Warum unterstützen Sie dann diesen Schwarzmarkt durch haltlose Behauoptungen? Die Nichtlegalisierung hat ja bisher offensichtlich prima funktioniert, gelle? *Ironie aus*

  56. 68.

    SteffenBerlin Donnerstag, 05.09.2019 | 09:33 Uhr
    auf [EUROPASTOLZ] vom 05.09.2019 um 02:26

    "... Durchgreifen gegen Dealer die Preise für Gras in die Höhe treibt, dass ist das nur zu gut!" Ja, für den Schwarzmarkt und die Hintermänner der Dealer! Sonst sinnloser Aktionismus!
    "Denn hohe Preise sind eine sehr gute und vor allem wirksame Strategie gegen Drogen." Ja, das kann man weltweit seit Jahrzehnten gut beobachten.

    " Gras ... so populär, weil es viel zu billig zu haben ist. " Nein, nur deswegen populär, weil die Dealer sich "Neukunden" schaffen. Christiane F. Kinder vom Bahnhof Zoo...

    "Wenn ... alleine deshalb eingeschränkt wird, weil es teuer ist, dann begrüße ich das sogar." Wird aber nicht, lediglich die Beschaffungs- und Dealerkriminalität wird gefördert!

    "Tabak wird ja auch immer teurer durch die Steuern und hat damit positive Lenkungseffekte." Jepp, für den Schwarzmarkt. Die Kinder werden aber nicht zum Rauchen von Dealern animiert!
    NUR deswegen der Rückgang!

  57. 67.

    Diese Vorgänge sind wieder einmal ein Paradebeispiel dafür, wie rot-rot-grüne Parteien rechtspopulistische Wähler, deren Zunahme sie anschliessend tränenselig beklagen, durch ihre Ideologien überhaupt erst produzieren. Anstatt hier einzugreifen, und nicht nur den Drogenhandel sondern auch die allmähliche Vermüllung und Verwahrlosung des öffenlichen Raumes zu beenden, wird eher solange gewartet, bis selbst im erzlinken FHK-Bezirk die AfD keine Splitterpartei mehr sein wird. Da kann ich nur noch den Kopf schütteln. Das Stadtmuseum in FHK hat sich ja nicht einmal entblödet, die Dealer in einer Ausstellung noch als eine Art von "postkolonialen Widerstandskämpfern" zu feiern.

  58. 66.

    Lia R.BerlinDonnerstag, 05.09.2019 | 12:12 Uhr

    "Ich bin gegen die Legalisierung von Drogen und gegen den Konsum von Drogen jeglicher Art. Das gilt nicht nur für diesen Park." Und jetzt noch die Frage: Wie wollen Sie Ihren Wunsch denn genau um,setzen - und zwar tatsächlich dauerhaft erfolgreich?

    Die einzige mir bisher plausibel erscheinende Methode ist, den Markt zusammenbrechen zu lassen durch Massnahmen, die genau das bewirken. Das verhindert zumindest die Neuanwerbung von "Kundschaft" und es wird dann keine neuen Dealer mehr geben, die für immer neuen "Nachwuchs" ihrer "Kundschaft" sorgen müssen! Wenn Ihnen was wirklich Erfolgversprechenderes einfällt, ich meine mal ohne sinnloses Aufpumpen des Polizeistaates, haben Sie mich ganz schnell auf Ihrer Seite!

  59. 65.

    GGDonnerstag, 05.09.2019 | 06:59 Uhr
    Ant.auf [EUROPASTOLZ] vom 04.09.2019 um 19:24

    "erst stellen Sie fest, die meisten Kunden der Dealer seien Wohlstandskinder." Der Begriff bezieht sich auf junge Erwachsene, die im Wohlstand groß geworden sind. Kannten Sie den etwa nicht?

    " Und als Fazit sagen Sie, der Staat soll Drogen freigeben. Also staatlich organisierter Drogenverkauf an Kinder? Ihr Ernst?" Nein, ich will vor allem, dass dieser illegale Markt vollkommen zusammenbricht - endlich! Ich leide darunter, wenn ich erlebe, dass junge Menschen systematisch als "Neukunden" für die Dealer angeworben werden und in die Abhängigkeit getrieben werden. Das ist meine Motivation. Das zu beenden muss unser gemeinsames Interesse sein. Das ist bisher in keinem Land mit egal welchen brutalen Methoden gelungen - also muss man doch anders daran gehen, wenn man wirklich erfolgreich sein will.

    Meinen Sie nicht?

    Es gibt Parteien, bei denen bezweifel ich diesen Erfolgswillen ganz entschieden.

  60. 64.

    Guter Artikel. Aber der Link sollte hinzugefügt werden:
    Sendung: Kontraste - Die Reporter, 04.09.2019, 21:15 Uhr

    https://www.ardmediathek.de/rbb/player/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvZG9rdS8yMDE5LTA5LTA0VDIxOjE1OjAwXzYxNTAwNDY4LTQ3Y2EtNDRlMS1iMTg0LTkyMDg2NjllODYxMy9kZXItZGVhbC1taXQtZGVuLWRlYWxlcm4/der-deal-mit-den-dealern

  61. 63.

    Ich bin gegen die Legalisierung von Drogen und gegen den Konsum von Drogen jeglicher Art. Das gilt nicht nur für diesen Park.

  62. 62.

    Danke.

    @Dieter:

    Zunächst mal bedeutet es, dass der Staat zum Dealer wird und der Steuerzahler für die Unvernunft Einzelner geradestehen muss.
    Argumentieren Sie allen Ernstes, dass die absichtliche Einnahme von RauschGIFT tolerabel ist, wenn sie Einnahmen generiert (die mit viel Glück sogar die medizinische Behandlung von Süchtigen und entsprechender Unfallopfer und anderer Leidtragender decken)?
    Wer denken kann, möge das tun. Und wer intelligent genug ist, kommt vielleicht sogar von selbst auf den Gedanken, dass Drogenkonsum keine gute Idee und jeder für sein Handeln selbst verantwortlich ist.
    Mit Steuegeldern werden viele gute Dinge finanziert: Schulen und Krankenhäuser, Polizei, Feuer- und Bundeswehr, THW und Obdachlosenhilfe.
    Unterstützung für Idioten würde ich aber nur sehr ungern dazuzählen.

  63. 60.

    Wenn das Durchgreifen gegen Dealer die Preise für Gras in die Höhe treibt, dass ist das nur zu gut! Denn hohe Preise sind eine sehr gute und vor allem wirksame Strategie gegen Drogen. Gras ist nur deshalb inzwischen so populär, weil es viel zu billig zu haben ist. 20,00 EUR für einen Rausch sind ja nun wirklich kein Hindernis und für viele mehr als erschwinglich. Wenn der Konsum alleine deshalb eingeschränkt wird, weil es teuer ist, dann begrüße ich das sogar. Gilt im Übrigen für alle Drogen. Tabak wird ja auch immer teurer durch die Steuern und hat damit positive Lenkungseffekte. Der Staat darf das gerne auch bei Alkohol praktizieren und die skandinavischen Modelle übernehmen.

  64. 59.

    Wieder mal verstaubte Ansichten aus dem letzten Jahrhundert!

    Staatlich kontrollierte Abgabe von Gras bedeutet auch staatlich kontrollierte Qualität - ohne das den Produkten gefährliche Zusatzstoffe beigemischt werden.
    Zum anderen finanzieren Sie den Drogenkonsum dann nicht mit, sondern profitieren von den staatlichen Steuereinnahmen. Diese sollten zielgerichtet in Aufklärung gesteckt werden. Damit lässt sich die Zahl der Drogenkonsumenten am besten eindämmen. Siehe Aufklärung über Zigarettenrauch. Hier haben wir - obwohl legal - stark rückläufige Zahlen.

    Wir brauchen uns nichts vormachen, wer Drogen nehmen möchte, wird diese auch bekommen. Er sollte nur vorher wissen, worauf er sich einlässt. ...es wird Sie vielleicht verwundern aber jeder Mensch ist in der Lage, selber zu denken.

  65. 58.

    Die Prohibition ist in Bezug auf die Freigabe von Drogen ein ganz schlechtes Beispiel, auch wenn es immer wieder herhalten muss. Für Alkohol existiert nur deswegen kein nennenswerter Schwarzmarkt, weil er ohnehin trotz staatlicher Kontrolle spottbillig zu haben ist. Das System würde bei anderen Drogen nicht zwangsläufig funktionieren, da die Dealer einfach darauf reagieren werden. Sie werden das Gras billiger anbieten als staatlich legitimierte Stellen (ohne Steuern), sie werden Kundengruppen erschließen, die bei staatlich kontrollierten Verkaufsstellen ausgeschlossen sind (Kinder und Jugendliche) und sie werden verstärkt auf andere, aggrassivere Drogen umschwenken (z.B. Cristal). Denn auch da haben Erfahrungen in den USA gezeigt, dass Legalisierung von Cannabis zu äußerst unerwünschten und gefährlichen Entwicklungen führt. Die mexikanische Mafia ist längst auf andere Drogen ausgewichen, der Schwarzmarkt läuft munter weiter.

  66. 57.

    Die Prohibition konnte schlicht deshalb nicht funktionieren, weil Alkohol zu leicht zu produzieren ist, er gesellschaftlich (trotz seiner zerstörerischen Wirkung auf Körper und Psyche) zu populär war und es seinerzeit kaum Rückzugsmöglichkeiten aus dem Alltag (und sei es auch nur das Fernsehen) gab.
    Drogen haben IMMER auch negative Folgen für Menschen, die selbst keine konsumieren (denken Sie da nur an drogeninduzierte Unfälle, zerbrechende Beziehungen/Familien, gesundheitliche Langzeitfolgen und Beschaffungskriminalität, sollte der Konsum nicht mehr legal finanzierbar sein).
    Was Sie Polemik nennen, bezeichne ich in dieser Situation als Sarkasmus.
    Der Staat sollte nicht zum Drogenhändler werden, nur damit Rauschmittel aus der Schmuddelcke herauskommen, in die sie gehören.
    An alle mitlesenden Drogenkonsumenten: Ihr wollt dumm und verantwortungslos sein? Dann seid es. Aber erwartet nicht, dass ich das gutheiße oder gar mitfinanziere.

  67. 56.
    Antwort auf [Tremor] vom 05.09.2019 um 07:52

    Schauen Sie doch mal wie gut das Verbot von Alkohol damals in den USA funktioniert hat und was für Strukturen der organisierten Kriminalität sich deswegen aufbauen konnten. Warum sollte es bei Gras anders sein? Einen Joint zu rauchen ist nicht gefährlicher als Schnaps zu trinken und man schadet niemandem außer sich selbst. Das ist überhaupt nicht vergleichbar damit Kinder sexuell zu mißbrauchen und das wissen Sie auch. Solche Polemik können Sie sich also ruhig sparen.

  68. 55.

    Jeder Wirtschaftsstudent lernt schon im Grundstudium, dass die Nachfrage das Angebot regelt und umgekehrt.
    Warum macht man sich auf Seiten des Senats dieses Prinzip nicht zunutze und legalisiert endlich die Drogen. Was spricht dagegen?
    Ich sehe nur Vorteile.
    Die Beschaffungskriminalität fiele endlich weg. Für die Dealer würde es sich schlichtweg nicht mehr lohnen, Drogen zu verkaufen, drogenbedingte Erkrankungen würden auch der Vergangenheit angehören, weil der Staat und seine Ausgabestellen über die Reinheit der Drogen entscheiden und noch Einiges mehr würde in positive Bahnen gelenkt..
    Dass sind aber alte Hüte, die ich hier vorschlage. Bitte Argumente dagegen.ich seh keine..

  69. 54.

    @Anto

    Kriminalität ist keine Perspektive ... für niemanden!

    Kriminnalität gehört bestraft mit allen Konsequenzen, dazu gehört auch die Abschiebung!
    Wer in einem Land das einem Hilfe und Sicherheit bietet nichts anderes im Kopf hat als Verbrechen zu begehen hat das recht auf Hilfe irgendwann verwirkt.
    Wo ist eigentlich die Staatsanwaltschaft die prüft ob der Senat den Tatbestand der Begünstigung erfüllt?
    Wir sind die als Hauptstadt numal das Spiegelbild Deutschlands, aber dieses Bild möchte niemand sehen!

  70. 53.

    Ich empfehle, diese Frage vertrauensvoll an die Vorsitzenden der Partei "Bündnis 90/Die Grünen" zu richten.

  71. 52.

    Seit Jahren werden hier offensichtlich Drogen verkauft. Die Kriminalität im Umfeld bedroht seit Jahren das Leben und die Gesundheit von dort lebenden Menschen. Auch Kinder werden erheblich beeinträchtigt. Innensenator Geisel hat hinsichtlich des Görlitzer Parks offensichtlich Wahrnehmungsstörungen.
    Jeder noch so übermäßig verständnisvolle Politiker müsste doch hier alle erdenklichen Maßnahmen ergreifen um diese unzumutbaren Zustände zu beenden. Die bisherige Politik ermuntert doch offensichtlich zum Verkauf und auch Kauf von Drogen in diesem Park. Auch die Käufer fördern ja diese Zustände. So darf es nicht weitergehen. Gibt es niemand in der Führung bei Justiz und Polizei der ein Konzept vorlegen kann um diese unakzeptablen Zustände nachhaltig zu beenden? Und falls ja, WER verhindert ggf. notwendige Maßnahmen?

  72. 50.

    erst stellen Sie fest, die meisten Kunden der Dealer seien Wohlstandskinder. Und als Fazit sagen Sie, der Staat soll Drogen freigeben. Also staatlich organisierter Drogenverkauf an Kinder? Ihr Ernst?

  73. 49.

    Fazit: Wer sich als verantwortliche Partei für die Legalisierung von Drogen ausspricht, der wird dies Problem niemals lösen und die Vorstellung, dass die Nutzer des Parks von der Politik angehalten werden, den Drogendealern doch auf Augenhöhe zu begegnen,, ist untragbar realitätsfern. Stellt sich die Frage, wie die Mehrheit leben möchte und ob sie bereit ist, sich dafür offen zu engagieren, ohne Angst vor Stigmatisierung.

  74. 48.

    HavelländerBerlin SteglitzMittwoch, 04.09.2019 | 20:15 Uhr

    [EUROPASTOLZ] vom 04.09.2019 um 19:24:
    "Wir müssen uns endlich über Freigabe bzw. Abgabe durch staatliche Stellen an Süchtige nachdenken..."

    "Irgendwie passt das nicht mit Ihrer Theorie zusammen, dass die meisten Käufer "deutsche Wohlstandskinder" sind. Oder zählen Sie die zu den "Süchtigen"?" Sie etwa nicht?

    "Und wenn ja, meinen Sie ernsthaft, die würden sich an einer staatlichen Ausgabestelle einreihen?" Nun ja, vielleicht lieber, als sich von einem illegalen Dealer im Park abzocken zu lassen.

    "Mit Ihrer Logik drängen Sie sich quasi für einen Posten im aktuellen Senat auf." Immerhin erkennen Sie an, dass dahinter eine gewisse Logik steht - das lässt hoffen. Gleichviel: Wir müpssen statt über Brutalomethoden aus uralten Zeiten endlich beginnen, das Problem intelligent und erfolgreich anzugehen.

    Solange Dealer ein Interesse an "neuen Kunden" haben, werden sie auch immer wieder für "neue Kunden" sorgen.

  75. 47.

    leoMittwoch, 04.09.2019 | 21:20 Uhr

    "Wer für Flüchtlinge ist, kann doch nicht gegen die Dealer sein..." doch, durchaus, aber auch für eine besseren Umgang mit dem Problem Drogen.
    "... - und wer die Dealer kritisiert, muss Rassist sein." Nein, nur die Rassisten, die den Dealer kritisieren werden Rassisten genannt - völlig zu Recht. Die anderen Kritiker der Dealer nennt man Kritiker.

    "... Veränderungen sind also polit. nicht erwünscht, das ist die einzige Botschaft, die man dem Beitrag entnehmen kann. Langjährigen Anwohnern kann man wohl nur noch sein Mitgefühl aussprechen, wie auf einer Beerdigung. " Durchaus wird das Problem gesehen.

    Ohne eine veränderte Drogenpolitik insgesamt (Bund) ist eine Veränderung dieser Verhältnisse nur mit unverhältnismäßig teuren und brutalen Mitteln (die ebenfalls die Anwohner massiv in Mitleidenschaft ziehen würden) zu erreichen. Diese Erkenntnis nennt man Realismus.

    Alles andere ist reines Wunschdenken und hat in der Politik nix zu suchen.

  76. 46.
    Antwort auf [Jörg Niemand] vom 04.09.2019 um 21:43

    Jörg NiemandBerlinMittwoch, 04.09.2019 | 21:43 Uhr
    Antwort auf [Ralf Petermann] vom 04.09.2019 um 21:03

    "...Hier muss hart, sehr hart durchgegriffen werden ohne Rücksicht auf Herkunft und Co.
    Doch die, die das dann veranlassen werden dann als Rechte, Rassisten und Nazis beschimpft."

    Nein, nur die Rechten, Rassisten und Nazis werden als Rechte, Rassisten und Nazis beschimpft - völlig zu Recht.

    "Hartes Durchgreifen" klingt zwar schön, funktioniert bekanntlich nicht mal in Strafanstalten. Und da gibt es Sicherheitsschleusen und so weiter ...

    Wie wollen Sie das denn mit wie vielen Polizisten zu welchem Preis durchführen?

    Völlige Illusion! Das hat in den letzten 50 Jahren nirgends funktioniert - und auch die neueste Brutalopartei wird es nicht schaffen. Eher treiben die die Preise für die Dealer hoch... Vielleicht sogar eine Art Zusammenarbeit? Sich gegenseitig befruchtende Maßnahmen? Vlcht. sollte man die Parteispenden darauf hinterfragen...

  77. 45.

    Woher nehmen Sie, dass ich Menschen, die bedroht werden als "selber schuldig" bezeichne?

    Steht in meinem Text, für den Sie mich angreifen, in keinem einzigen Satz!

    Die Drogendealer befriedigen eine Nachfrage, die offensichtlich besteht. Sonst könnten sie kein einziges Gramm von dem Zeug gewinnbringend verkaufen!
    Das Phänomen ist doch hinlänglich spätestens seit der Prohibition in den USA bekannt, die dann ja zum Vorteil sehr vieler Bürger dann auch aufgehoben wurde.

    Abgabe von Drogen durch staatliche Stellen würde zum Zusammenbruch des Schwarzmarktes führen > Park wieder Park!

    Verschärfung des Vorgehens gegen Dealer treibt lediglich durch die "Erschwernis" die Preise in die Höhe mit der Folge, dass der Verkaufsdruck auf die Dealer noch mehr ansteigt.

    Oder glauben Sie im Ernst noch immer, sie könnten diesen Markt durch Polizei beenden? Wie teuer darf es denn sein? Und wie wollen Sie die unbestechlichen (oder unbedrohbaren)Polizisten bezahlen?

    Marktwirtschaft eben.

  78. 44.

    Als Anwohner der Falckensteinstraße sehe ich täglich, stündlich, minütlich die Dealer ihrem lauten, aggressiven und illegalen Geschäft nachgehen. Sie uriniern in Hauseingänge, hinterlassen ihren Müll und haben mittlerweile einen eigenen Essens-Lieferservice, der herumläuft und warme Mahlzeiten austeilt. (Kein Scherz)

    Dass hier keine drastischen Maßnahmen durchgeführt werden ist ein Armutszeugnis für den Rechtsstaat. Am Zaun des Spielplatzes meiner Tochter stehen sie JEDEN Tag. (Görlitzer Str. / Falckensteinstraße) Und keiner unternimmt etwas dagegen. So wir im Görlitzer Park praktiziert ist der Drogenhandel gelebter Rassismus. Von den Grünen toleriert weden hier live zu beobachten Vorurteile und Klischees bestätigt.

    Übrigens: Wer Drogen sucht, sollt mal systematisch unter den parkenden Autos hinter den Reifen suchen. Dort findet man sicher allerlei Stoff. Ich kann beobachten wie die Dealer dort ihre Verstecke haben. - Meist in alten Pappbechern versteckt.

  79. 43.

    Außer großer Worte und tollen Versprechungen konnte die AfD bisher nichts an Konstruktivität beitragen. Nichts als Dummdöslei und heiße Luft und ein Haufen verbIendeter Spinner rennt ihnen hinterher. Ihr Haus steht auf wackeligen Steinen. Schau hinüber nach Italien - hat er das nicht toll gemacht, der Herr Salvini?

  80. 42.
    Antwort auf [Jörg Niemand] vom 04.09.2019 um 21:43

    Von wem wird das dann behauptet? Ich verstehe den Zusammenhang nicht.

  81. 41.

    Vorurteile. Es sind auch zuhauf Erwachsene aus allen gesellschaftlichen Schichten, die Cannabis konsumieren und kaufen. Früher kifften fast ausschließlich Jungerwachsene und Erwachsene. So richtig zur Teeniedroge wurde Cannabis erst in den späten 80er Jahren. Gekifft wird seit Jahrzehnten, dass es jetzt so massive Formen annimmt ist natürlich verstörend. Das Problem jetzt in eine Ecke schieben zu wollen ist kontraproduktiv. Auch wer es nicht wahr haben will: Cannabis ist zur Alltagsdroge geworden, steht Alkohol gegenüber. Die Vorgehensweise im Görlitzer Park ist unfassbar ignorant und feige. Es muss eine Strategie und konsequentes Handeln her. Verkehrte Welt.

  82. 40.

    Was da abgeht, ist nicht mehr zu tolerieren.
    Da muss endlich durchgegriffen werden.
    Aber das Gegenteil ist bei diesem Justiz Senator der Fall.
    Die Polizei wird muss noch beweisen, dass ihre Kontrollen nicht rassistisch sind..
    Hier scheint mir werden die Täter geschützt und nicht die Opfer.

  83. 39.

    Meint ihr alle wirklich, die dealer aus dem Görli sind mit dem "Party Boot" nach Europa gekommen, um ihren "Traumjob" - also Drogendealer im Görli - auszuüben? Das machen die sicherlich nicht, weil es ihnen Spaß macht, sondern weil sie keine andere Perspektive haben/ sehen. Da gibt's meist viel Druck von den Familien im Heimatland, Geld zu schicken - sie sind ja schließlich im reichen Europa. Die Realität in Europa sieht aber nun mal anders aus und meist darf keiner von denen arbeiten. Bleibt also nur der Weg in die Illegalität, um die Familie zu ernähren. Auch mal die andere Perspektive betrachten.
    Und Schuld haben ja wohl eher diejenigen, die die Drogen kaufen. Ohne Käufer keine Dealer.

  84. 38.

    Ich habe die einseitige Reportage auch gesehen. Der Polizei wird unreflektiert, undistanziert alles geglaubt, sogar interne(!) Dokumente als Argument geführt und letztlich ein Ungleichgewicht der Deutungshoheit konstruiert. Die Polizeibehörden sind keine Staatsanwaltschaften, Gerichte und auch keine Legislative. Wo sind wir hier, bei "Judge Dredd"? Deskriptive, objektive, kritische Berichterstattung geht anders. Das war obrigkeitshöriger Ordnungspolitikwahn. Die Polizist*innen konnten zudem nicht einmal zw. Vergehen und Verbrechen unterscheiden. Peinlich.

    Es wurde insinuiert, es müsse härter durchgegriffen werden und der Senat sehe weg. Das sind die rechtspopulistische Reduktionen von sozialen Problem auf eine ordnungspolitische Perspektive. Das ist unseriöser Journalismus. Welche konstruktiven Vorschläge wurden denn unterbreitet? Journalistische Einordnung? Hinterfragung der Rassismusvorwürfe? Beleuchtung v. strukturellem Rassismus in Asylgesetzgebung? Nichts.

  85. 37.

    "wenn das zutrifft, wozu diese Aufregung ? "

    Weil wir in einer "aufgergeten" Zeit leben. Da spricht man dem Görli, der noch nie ein "bürgerlicher" Park wie die benachbarten Treptower Park oder Volkspark Friedrichsain war, die Bezeichnung "Park" ab. Und wenn man sich besonders die Entwicklung des Treptower Parks anguckt, dann fragt man sich, wo die Aufregung da bleibt. Und der Park hat keine Probleme mit Dealern.

  86. 36.

    Unfassbar ! Ja, wir brauchen neue Ideen und Konzepte im Kampf gegen die Drogenkriminalität. Aber DAS kannst ja wohl nicht war sein. Die Inkompetenz des RRG Senats ist an Peinlichkeit kaum zu überbieten ! Die grüne Bürgermeisterin ist auf ökokuschelkurs mit den Dealern. Der zuständige Senator fällt den eigenen Polizeikollegen in den Rücken. Unfassbar. Liebe Berliner, wacht auf und geht wählen. Schützt uns vor diesen Politikern.

  87. 35.

    Weil einige, oder nicht wenige, dazu übergangen sind, alle "Fremden" über einen Kamm zu scheren. Ich behaupte, die A...lochquote ist unabhängig von der Herkunft gleich. Augenmaß wäre durchaus angebracht.
    In Bezug auf den Görli - wer meinen Kindern Drogen aufquatschen will, möglicherweise noch "mit Nachdruck", den lade ich, unabhängig von der Herkunft, gern ins "Dojo" ein - mal so als Co-Trainer. Gemessen an der Gesamtzahl der Flüchtlinge, dürften es nur wenige sein.

  88. 34.

    womöglich weil auf kriminelle Minderheiten nicht " sehr hart durchgegriffen werden " darf, das gebietet die derzeitige politische Richtung, bei Schwarzarbeitern und Parkverstößen dagegen wird aber " hart durchgegriffen "

  89. 33.

    Warum wurde mein Kommentar eigentlich nicht veröffentlicht? Der Drogenhandel im Görli wird sich nur verringern, wenn der Drogenverkauf endlich legalisiert wird - dann muss auch niemand mehr in den Park, um sich zu versorgen. Außerdem bin ich nie angesrochen worden, das Ganze klinge schon ein bisschen aufgeblasen.
    PS: Klug... ist eine Beleidigung. Kommentare mit Beleidigung sollten nicht veröffentlicht werden!

  90. 32.

    "Der Görlitzer Park ist ein Park, der von sehr vielen Menschen, auch Familien mit Kindern genutzt wird und die fühlen sich an dieser Stelle nicht in irgendeiner Art und Weise belästigt."
    träfe diese Aussage zu , bräuchte es nicht diesen Beitrag des rbb , aber eher gibt die Bürgermeisterin Herrmann ,wider besseren Wissens , Unsinn von sih.

  91. 31.

    "Ich glaube, dieser RotRotGrüne Senat wird es hellhörig werden, wenn ihre Zeit abgelaufen ist und sich hoffendlich 2022 die Mehrheitsverhältnisse geändert haben. "

    Ist doch aber auch verständlich. Die Umfragewerte sprechen aktuell auch nicht gegen das regierende RRG (57% im Vergleich zu 53% bei der letzen Wahl)und bei der opositionellen AfD 11% zu 14%. Der Rest der Opposition CDU (17% zu 17%) und FDP (7% zu 7%) stehen auch nicht für andere Mehrheitsverhältnisse. Bis 2022 ist noch Zeit, aber aktuell sieht der Berliner Wähler keinen Opption für andere Mehrheitsverhältnisse. Sprich der Berliner Wähler ist da etwas - in Brandenburg gibt es ja auch eine Mehrheit für RRG - anderer Meinung.

  92. 30.
    Antwort auf [Jörg Niemand] vom 04.09.2019 um 21:43

    Warum werden sie das?

  93. 29.

    " doch, der Görli ist trotz der massiven Probleme mit den Dealer ein typischer großstädtischer Park. "

    wenn das zutrifft, wozu diese Aufregung ?

  94. 28.

    Picknick, Grillen, Spaziergänger, Sonnenanbeter, Musiker , Frisbee-Spieler, Gassi-Gänger, Jogger, Partyvolk, Flaschensammler - doch, der Görli ist trotz der massiven Probleme mit den Dealer ein typischer großstädtischer Park.

  95. 27.

    Bürgermeisterin Herrmann will den Park schönreden

  96. 25.

    inhaltlich ist dieser Artikel ein Hohn, wohlgemerkt nicht auf den verfasser. Besonders : Wer für Flüchtlinge ist, kann doch nicht gegen die Dealer sein - und wer die Dealer kritisiert, muss Rassist sein. Unfassbar ! In Berlin steht der Görlitzer Park ja schon lange im Focus mit negativem Vorzeichen , Veränderungen sind also polit. nicht erwünscht, das ist die einzige Botschaft, die man dem Beitrag entnehmen kann. Langjährigen Anwohnern kann man wohl nur noch sein Mitgefühl aussprechen, wie auf einer Beerdigung.

  97. 24.

    Wenn jemand sieht, dass welche Rauschgift verkaufen, dann muss er die Polizei rufen.

  98. 23.

    Ich glaube, dieser RotRotGrüne Senat wird es hellhörig werden, wenn ihre Zeit abgelaufen ist und sich hoffendlich 2022 die Mehrheitsverhältnisse geändert haben.
    Dann werden wohl wieder "Experten" sich in den Wahlanalysen und der Frage, warum die AfD soviel Stimmen bekommen haben, suhlen.
    Das das nur eine logische Folge für ihre Untätigkeit ist, darauf wird auch da keiner kommen.
    Das kann man doch schon heute erleben, wie sich die "Experten" überschlagen, auf der Suche nach den Gründen des Wahlerfolges der AfD in Brandenburg und Sachsen.
    Nur leider werden dort, wie später auch in Berlin, die Wahlverlierer an der Macht kleben und die "Weiter so"-Parole ausgeben.

  99. 22.

    Ich glaube, dieser RotRotGrüne Senat wird es hellhörig werden, wenn ihre Zeit abgelaufen ist und sich hoffendlich 2022 die Mehrheitsverhältnisse geändert haben.
    Dann werden wohl wieder "Experten" sich in den Wahlanalysen und der Frage, warum die AfD soviel Stimmen bekommen haben, suhlen.
    Das das nur eine logische Folge für ihre Untätigkeit ist, darauf wird auch da keiner kommen.
    Das kann man doch schon heute erleben, wie sich die "Experten" überschlagen, auf der Suche nach den Gründen des Wahlerfolges der AfD in Brandenburg und Sachsen.
    Nur leider werden dort, wie später auch in Berlin, die Wahlverlierer an der Macht kleben und die "Weiter so"-Parole ausgeben.

  100. 21.

    Vielleicht können die Dealer im Görli so ungeniert dealen, weil sie Park-zu-Haus-Lieferungen an bestimmte Senatsmitglieder tätigen?

  101. 20.

    Der Zuspruch hält sich in Berlin glücklicherweise sehr in Grenzen. Gegen den Drogenhandel am und im Görli hilft nur eine Legalisierung. Wenn man Gras und andere Drogen legel erwerben kann, muss niemand mehr in den Park gehen. Zudem muss ich sagen, dass ich im Görli nie angesprochen werde, das klingt mir schon ein bisschen aufgebauscht.

  102. 19.

    "Wir müssen uns endlich über Freigabe bzw. Abgabe durch staatliche Stellen an Süchtige nachdenken..."

    Irgendwie passt das nicht mit Ihrer Theorie zusammen, dass die meisten Käufer "deutsche Wohlstandskinder" sind. Oder zählen Sie die zu den "Süchtigen"? Und wenn ja, meinen Sie ernsthaft, die würden sich an einer staatlichen Ausgabestelle einreihen? Mit Ihrer Logik drängen Sie sich quasi für einen Posten im aktuellen Senat auf.

  103. 18.

    Tolle Theorie.....danach sind auch viele Menschen, bei denen eingebrochen wurde, selbst Schuld.....warum haben sie auch Wertgegenstände zu Hause. Keine Wertgegenstände...keine Diebe und Einbrecher...
    Merken Sie noch was ?

  104. 17.

    RRG wäre für Brandenburg die Katastrophe, Berlin ist das abschreckende Beispiel, habe am Sonntag bei der Wahl mein möglichstes getan dies zu verhindern. hat zwar noch nicht ganz geklappt aber bei der nächsten Wahl nach weiteren fünf Jahren der Ignoranz haben's hoffentlich die letzten Mitbürger begriffen das hier alles den Bach runter geht.

  105. 16.

    Schon das Wort " Park " ist ja irreführend. Das ist ja kein Park mehr so wie viele andere in Berlin auch. Was man braucht ist eine umfassende Strategie gegen die Drogenhändler.
    Die Zero- Tolerance-Politik wurde in Berlin noch nie durchgezogen was ja auch kein Wunder ist bei den Alt-Sozialisten und Ökolinken.

  106. 15.

    Der Bezirk stellt den Dealern kostenlos die Verkaufflächen zur Verfügung und stellt auch unentgeltlich die Organisatoren.

    Was verdient man eigentlich brutto als Parkläufer? Bei manchen gibt es zumindest Hinweise, dass die nach Feierabend selber aktiv werden.

  107. 14.

    Ich kann nicht verstehen, daß der Innenminister von Berlin, Herr Geisel sich nicht durchsetzen kann, hier muss das Gesetz eindeutig die Oberhand und es muss Null Toleranz gelten, aber solange sich Herr Geisel von der Kuschel Grünen auf der Nase herumtanzen lässt wird sich nichts ändern. Kein Wunder, dass die Afd soviel Zuspruch hat.

  108. 13.

    Mal kurz nachdenken - wer sind die Kunden dieser Dealer? Die meisten sind deutsche Wohlstandskinder, die ihren Leistungsdruck oder ihr "Hippsein" meinen mit Drogen aufpeppen und bestehen zu können. Ohne die Kundschaft - keine Dealer.

    Die Dealer befriedigen offensichtlich Nachfrage - daran sind die regierenden Parteien vollkommen unschuldig. Das aggressive Vorgehen ist eine damit immer einhergehende Folge, die mit polizeilichen Maßnahmen nicht bzw. nur ungenügend zu beenden ist. Auch eine Brutalo-AfD oder irgendein anderer Heilsbringer wird das nicht schaffen.

    Wir müssen uns endlich über Freigabe bzw. Abgabe durch staatliche Stellen an Süchtige nachdenken, um den illegalen Drogenhandel endlich zu verhindern. Aber genau das wird seit Jahrzehnten von angeblich bürgerlichen Politikern koonsequent verhindert - zum Schaden von Parkanwohnern und Süchtigen.

    Denn wo kein Schwarzmarkt, da kein Dealer! Gewollt?

  109. 12.

    Ich finde die Situation im und um den Görlitzer Park verheerend und die Ignoranz der kreuzberger Politiker wie Frau Hermann eine Frechheit. Täglich sind hier die Deals zu beobachten. Belästigungen bis Bedrohungen sind an der Tagesordnung. Den Park benutzt niemand mehr aus unserer Familie. Den Park nachts zu schließen ist mit Sicherheit keine Option und wird die Dealer weiter in die Wohnstraßen treiben. Es müsste durchgegriffen werden politisch und darauffolgend von Seiten der Polizei.

  110. 11.

    Wenn es noch eines weiteren Beweises für die erschreckende Unfähigkeit des RRG-Senats bedurfte: Hier ist er.

  111. 10.

    Nicht jeder ist flexibel genug, einfach mal den Wohnort zu wechseln und auch nicht jeder kann oder will sich das bei den aktuellen Mietpreisen für Neumietverträge auch leisten. Es kann doch nicht sein, dass man inzwischen vor kriminellen Strukturen scheinbar nur noch fliehen kann, statt dass diese abgegangen werden. Das ist ein öffentlicher Park und keine vom Senat vermietete Sondernutzungsfläche für den Handel mit berauschenden Substanzen.

  112. 9.

    Dann braucht man auch nicht zu wundern, daß die etablierten Parteien immer mehr an Zustimmung verlieren! Und dann nach Wahlen wieder rumheulen, warum das so ist!

  113. 8.

    Würde man den Park frei von Dealern manchen wollen, würde es auch gelingen. Die Dealer dort sind nicht nur im Park aktiv. Die "Sache" breitet sich schon bis nach Friedrichshain und Treptow aus. Man könnte den "Park" zubetonieren und Parkplätze bauen, was in einen Linksgrünen Bezirk allerdings nicht machbar ist. Ich denke der Park wird sowieso nie wieder als Park nutzbar sein. Das schöne Kreuzberg ist fertig.

  114. 7.

    Bei soviel Arroganz der Volksvertreter sollten die gewählten Politiker sich nicht über fallende Wählerzahlen wundern. Der Schritt bis zur Bürgerwehr ist nicht mehr weit. AfD Zahlen beweisen es.

  115. 6.

    Frau Herrmann ist ein gebranntes Kind und weiß deshalb eine Polizeipräsenz durchaus zu schätzen. Hier zeigt sie jedoch mit dem Finger auf den falschen. Zu einen gilt man bei der Intoleranten gegenüber Andersdenkenden wie im Artikel erwähnt sofort als Rassist. Zu anderen gibt es die Berliner Besonderheit mit besonders großer Freimenge an Gras, die den so öffentlichen Handel überhaupt erst attraktiv macht. Das zu ändern wäre Angelegenheit federführend des Justizsenators. Der verfolgt jedoch ganz andere Ziele und nimmt die geschilderten Kollateralschäden billigend in Kauf. Viele Wähler sehen das offensichtlich ähnlich. Also müssen die Kritiker der offenen Drogenszene in einer Demokratie damit leben, das Kinder bedrängt werden.

    Auch sei an den öffentlichen Aufschrei der Linksalternativen erinnert, als die Idee aufkam, die alten Zäune und Mauern instand zu setzen und so eine etwaige Strafverfolgung, sofern überhaupt toleriert, zu vereinfachen.

  116. 5.

    Es wird, wieder einmal, nicht die Möglichkeiten ausgenutzt, welche die Polizei hätte.

    Schon vor Jahren (lange vor der Wende), als sich die Dealer noch in der Hasenheide herumtrieben, wurde die einfachste Methode nicht angewandt:

    Die Polizei müsste einfach nur regelmäßig das Gelände durchsuchen und die Verstecke ausräumen.
    Erstens gibt es für Drogenverstecke keine Eigengebrauchsgrenze
    Zweitens wird sich kein Dealer bei der Polizei melden, dass ihm jemand seinen Stoff geklaut hat.
    Drittens bekommen die Dealer Schwierigkeiten, denn entweder arbeiten sie auf Kommission, müssen ihren Lieferanten also noch bezahlen, oder sie haben den Stoff gekauft und haben, da sie ihn nicht mehr haben, kein Geld.

    Das Ergebnis wird entweder sein, dass die Dealer mehr Stoff bei sich tragen, was dann bei Kontrollen wieder positiv für die Polizei ist, oder dass sie sich verdrücken.
    Und auch hier müsste die Polizei sich einfach um die Wahre, nicht die Leute, kümmern.

  117. 4.

    Rot Rot Grün macht alles, nur nicht Berlin attraktiver.
    Auch ein Grund warum die AfD stärker wird, weil viele solch katastrophalen Zustände bei sich nicht haben wollen,wie in Berlin!!!

  118. 3.

    Mich stören "Nachbarn" mehr, wenn sie auf den Kinderspielplätzen oder direkt daneben grillen. Bei Drogenfunden lohnt es sich die Polizei zu rufen, die beschlagnahmen dann. Auch bei Übergriffen ist die 110 die richtige Nummer. Glücklicher Weise haben die Parkläufer einen positiven Effekt, indem sie den weiterbreiteten Mißbrauch der Grünanlage durch freundliche Hinweise auf Regeln unterbinden. Sie sind allein durch ihre beharrliche Präsenz diesbezüglich wirksamer als OA & Polizei, die mangels Personal nur selten Verstöße ahnden.

  119. 2.

    Es wird sich nichts ändern, wenn dort weiter so gewählt wird wie bisher.

  120. 1.

    Liebe Frau S.,
    was hält sie bitte noch da ? Ihre Kinder werden bedroht, tgl. angesprochen, sie fühlen sich dort nicht mehr wohl.Ich wäre schon längst weg.

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