Pfarrer Gregor Hohberg (l-r), Rabbiner Andreas Nachama und Iman Kadir Sanci beim Berliner "House of One" (Bild: dpa/Jörg Carstensen)
Audio: radio88.8 | 16.09.2019 | Michael Müller | Bild: dpa/Jörg Carstensen

Drei-Religionen-Haus in Berlin-Mitte - Festakt leitet Bauarbeiten für "House of One" ein

In Berlin entsteht ein bisher einzigartiges Gottes- und Begegnungshaus für gleich drei Religionen: Im House of One sollen in einigen Jahren Christen, Juden und Muslime ihren Glauben leben können.

Ein Festakt am Montag bildete den offiziellen Auftakt für die Bauarbeiten im Stadtteil Mitte.  Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) setzte zusammen mit Vertretern der drei beteiligten Religionen die letzten der Gründungspfähle, auf denen das Gebäude stehen wird. Nach der Grundsteinlegung im April kommenden Jahres soll das Projekt dann 2023 oder 2024 fertig sein, wie die Stiftung House of One mitteilte.

Die Kosten belaufen sich auf 47,2 Millionen Euro. Das Geld kommt aus Spenden, vom Bund und vom Land Berlin. Geistliche der beteiligten Gemeinden betonten, das Haus solle ein Ort des Friedens sein - in der heutigen Zeit sei das nötiger denn je.

Sendung: Inforadio, 16.9.19, 14 Uhr

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