Marsch für das Leben 2019 in Berlin (Bild: imago images/epd)
Video: Abendschau | 21.09.2019 | Max Kell | Bild: imago images/epd

"Marsch für das Leben" - Abtreibungsgegner demonstrieren in Berlin

In Berlin haben am Samstag mehrere Tausend Menschen gegen Schwangerschaftsabbrüche demonstriert. Die Kundgebung fand unter dem Motto "Marsch für das Leben" statt. Initiator ist der Bundesverband Lebensrecht. Auch die Katholische Kirche sowie Ärzte- und Juristen-Vereinigungen beteiligten sich daran. Sie fordern, Schwangerschaftsabbrüche zu verbieten und verweisen dabei auf die "Unantastbarkeit der Menschenwürde".

Zu der Kundgebung gab es insgesamt sechs Gegenveranstaltungen. Zu den Protesten hatten unter anderem das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung und Frauengruppen aufgerufen. Nach Angaben der Polizei gab es bei den Demonstrationen keine Störungen.

Sendung: Abendschau, 21.09.2019, 19:30 Uhr

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19 Kommentare

  1. 19.

    Das ist das übliche Gelaber der Moralapostel, die vom Leben der Familien am Rande der Armut nicht die geringste Ahnung haben.

    Ich empfehle einen Besuch, besser ein Praktikum bei der "Arche", o.ä. Mal sehen wie ihnen die Wirklichkeit bekommt.

  2. 18.

    Ich bin erstaunt über die Kommentare. Fakt ist doch, dass zu einem Kind 2 Personen gehören. Wie kann da einerseits eine Frau alleine über das Leben des Kindes entscheiden. Andererseits sollten auch die Väter zu ihrer Verantwortung stehen. Eine Gesellschaft sollte andere Hilfen für ungewollt Schwangere haben, als eine Abtreibung.

  3. 17.

    Ich finde den Begriff "Kinderarmut " nach wie vor sehr irreführend. Zu allen Zeiten waren Eltern in erster Linie für ihre Kinder zuständig. Also nicht nur moralisch , sondern für die Erziehung und ihr leibliches Wohl. Ihre Unversehrtheit. Heute wird sofort nach dem Staat geschrien, wenn das eigene Einkommen nicht reicht oder man gar nicht arbeiten geht. Das betrifft dann aber die Eltern und nicht zu allererst die Kinder. Die haben ja kein eigenes Einkommen. Aber es gibt für sie Kindergeld, div. Vergünstigungen bei geingverdienden Eltern, den Berlin-Pasd und in Berlin kostenlosen Kitsbesuch, kostenloses Grundschulessen und koste Schülerticktets für den ÖPNV .Den Begriff Kinderarmut würde ich eher für emotional und körperlich vernachlässigte Kinder einsetzen. Und schon sind wir vorrangig wieder bei den Eltern. Die Entscheidung , Kinder zu bekommen hat auch was mit Verantwortung zu tun.

  4. 16.

    Eine Frau darf bis die ersten drei Monate einer Schwangerschaft nach Beratung dafür entscheiden das Kind abtreiben zu lassen und das ist auch gut so. Welche Gründe auch immer es sind, es ist einzig die Entscheidung der Frau selber. Und ich stimme Paula vollkommen zu"Moralapostel sollen sich um ihr eigenes Leben kümmern"
    Das geltende Recht in Deutschland ist zwar, das ein Schwangerschaftsabruch illegal ist, aber.....den Rest wissen Sie ja selber.

  5. 15.

    Kiderarmut ist relativ, nach 1945 hätten sie ja dann gar keine bekommen dürfen, oder?

  6. 14.

    Nun ja, diese Sektierer passen doch hervorragend in die Zeit mit Verboten, Bevormundung und Vorschriften.
    Die Zeiten der Selbstbestimmung ist vorbei und der Gang zurück ins Mittelalter ist kaum noch aufzuhalten.
    Ich finde es schön anrüchig, dass der Wortführer dieser Demonstration die Katholische Kirche ist, die sich für des Leben Ungeborenen einsetzt, hat sie doch selbst ein gespaltenes Verhältnis zu Kindern und Jugendlichen.

  7. 13.

    Jede Frau muss selbst entscheiden können, ob sie das Kind behält oder abtreibt, gern mit Beratung. Aber wir Frauen sollten uns nichts von Demonstranten vorschreiben lassen, wie wir zu handeln haben!

  8. 12.

    Da stimme ich Ihnen hundertprozentig zu. Kinder machen können Viele, sich verantwortungsvoll und liebevoll kümmert bedeutend weniger. Verantwortung fängt m. E. bei der Verhütung an, wenn man keinen Kinderwunsch hat und das betrifft beide Geschlechter. Kommt die Schwangere in die Situation , eine Abtreibung
    In Erwägung ziehen zu müssen, ist es nach entsprechender Beratung auch ihre alleinige Entscheidung. Die kann ihr niemand abnehmen .
    Moralapostel sollen sich um ihr eigenes Leben kümmern.

  9. 11.

    Jede Frau kann und soll entscheiden, ob sie schwanger werden will oder nicht. Jede Frau kann und soll über ihren eigenen Körper entscheiden, geltendes Recht in Deutschland ist aber: über das Lebensrecht ihres Kindes darf niemand entscheiden. Aus gutem Grund: wir leben nicht im Mittelalter!

    Kindstötung ist Mittelalter, Schutz der Menschenwürde und des Lebens ist eine Errungenschaft der Neuzeit!

  10. 9.

    Danke für Ihren Beitrag. Ich bewundere alle, die sich trauen, beim Marsch für das Leben mitzugehen, denn sie werden von den Gegendemonstranten beschimpft und sogar bedrängt. Es ist beschämend, wieviele Polizisten die Teilnehmer am Marsch für das Leben schützen müssen. Auch die oben stehenden Kommentare sind voller Haß.
    Für alle, die nicht in Berlin sein konnten oder sich das Spießrutenlaufen nicht antun wollten: Bei kath.net ist der Beitrag von Bischof Oster zu lesen.

  11. 7.

    Jetzt reicht es aber!!! Jede Frau sollte alleine entscheiden ob Sie das Kind will oder nicht!
    Wir sind Gott sei Dank nicht mehr im Mittelalter

  12. 6.

    Ja, das mit der Menschenwürde ist so ein Ding. Wer kümmert sich dann um die Würde, Unversehrtheit, Erziehung und Geborgenheit ungeliebter, ungewollter Menschlein nach der Geburt? Niemand. Die Gutmenschen und Moralapostel können ja mal einen Sozialarbeiter vom Jugendamt in einem Brennpunkt begleiten. Manche Bilder werden sie nicht mehr los. Kümmert Euch um die lebenden Kinder. Missbraucht (Kirche!!), geschlagen, verwahrlost. Kinderarmut wird immer gravierender. Heuchelei.

  13. 5.

    diese berichterstattung des rbb zu dieser christlichfundamentalistischen veranstaltung, wo nazis und nazis der afd sich mit patriarchalen moralaposteln (der christliche rbb ist damit ebenso gemeint) sich verbünden, ist ein schlag in das gesicht einer selbstbestimmen frau, sowie eines jeden slbstbestimmten menschen.
    rbb schämt euch und
    hört auf polizeiberichte abzukopieren, recherchiert selbst vor ort. berlin besteht nicht nur aus kirchen und es leben hier nicht nur christen, sondern menschen. die themen des rbb und auch der abendschau, handeln viel zu oft religiösen gedöns das ist sehr auffällig. macht programm und radio und fernsehen für alle und nicht nur, für euch selbst.
    ich bin enttäuscht von euch und geben petra pau* recht!
    (*müsst ihr selbst nachschauen)

  14. 4.

    Das sind übrigens die Gleichen, die auch die Klimaproteste ablehnen. Fragt man sich, für welche Zukunft von Kindern sie auf die Straße gehen. Mal abgesehen davon, dass die katholische Kirche sich um ihre eigenen Baustellen kümmern sollte.

  15. 3.

    Es gab (laut Polizei) keine Störungen?! WTF!
    Gab es aber, die Fundis wurden in ihrer Route gestört und auch blockiert. Mussten daraufhin eine verkürze Route nehmen und die Bühne wurde auch kurzfristig gestürmt.
    Zudem gab es Verhaftungen.

  16. 2.

    Hauptsache der Autoverkehr wurde behindert!

  17. 1.

    Mehrere Tausend? Beim Fahrradkorso wussten Sie von 2000 Teilnehmern zu berichten, beim Marsch für das Leben konnte jeder feststellen, dass es fast doppelt so viel Teilnehmer gab, wie bei den Märschen der letzten Jahre, die immer zurückhaltend mit 5.500 geschätzt wurden.
    Keine Störungen? Wenn das Stürmen der Kundgebungsbühne und eine fast einstündige Blockade der Demo keine Störung war, was dann?
    Tausende Menschen aus ganz Deutschland kommen nach Berlin, um zu hochaktuellen Fragen ihre Meinung kundzutun (Abtreibung, Trisomie23-Tests, Sterbehilfe, assistiertet Suizid) und sie berichten so lapidar „Abteibung soll verboten werden“... die kath. Bischöfe von Regensburg, Görlitz und Passau sprechen und nehmen teil - und Sie berichten nichts.
    Nicht mal über die Gegendemos, deren Teilnehmer Obszönitäten brüllen und Bibeln zerreißen?
    Wäre ein AfD-Funktionär mitgelaufen, es wäre sicher skandalisiert worden. Aber Tausende friedliche Demonstranten(alt, jung, multikulturelle) sind dem RBB egal!

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