Teilnehmer einer Demonstration gegen die Impfpflicht versammeln sich am 14.09.2019 vor dem Brandenburger Tor in Berlin. (Quelle: rbb / Daniel Marschke)
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Video: rbb|24 | 14.09.2019 | Material: ARD, rbb|24 | Bild: rbb / Daniel Marschke

Masernschutzgesetz der Bundesregierung - Impfpflichtgegner demonstrieren in Berlin-Mitte

Gegner der vom Bundesgesundheitsministerium beschlossenen Impfpflicht gegen Masern sind am Samstag durch Berlin-Mitte gezogen. Unter ihnen waren generelle Impfgegner, aber auch Ärzte, die eigentlich fürs Impfen sind.  

Gegner einer Impfpflicht gegen Masern haben am Samstag in Berlin-Mitte gegen die verpflichtende Impfung demonstriert. Zunächst versammelten sich am späten Vormittag Hunderte Menschen am Brandenburger Tor. Anschließend zogen der um weitere Teilnehmer gewachsene Demonstrationszug durch Berlin-Mitte.

Bei der Demo ging es nicht um die Grundsatzdebatte – Impfen ja oder nein. Mit der Impfpflicht für Masern wurden auch Menschen mobilisiert, die nicht generell gegen das Impfen sind.

Die Gruppe "Netzwerk Impfentscheid Deutschland" hatte die Demonstration bei der Polizei mit rund 1.000 erwarten Teilnehmern angemeldet. Nach rbb-Informationen deckte sich das in etwa mit der tatsächlichen Teilnehmerzahl. Die Veranstalter sprachen von etwa 3.500 Personen, die Polizei nannte auf Nachfrage eine Schätzung von etwa 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Gegner halten individuelle Impfentscheidung für wichtig

Das  "Masernschutzgesetz" [bundesgesundheitsministerium.de]", das das Bundeskabinett im Juli 2019 verabschiedet hat, sieht vor, dass Kinder und Betreuer die Impfung bis 31. Juli 2021 nachweisen müssen. Das gilt für diejenigen, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens im kommenden März schon in einer Kita, Schule oder Gemeinschaftseinrichtung sind. Kinder ohne die Impfung dürfen ab dann in Kitas nicht mehr aufgenommen werden. Eltern von nicht geimpften Kindern drohen Bußgelder von bis zu 2.500 Euro.

Die Pflicht gilt auch für Tagesmütter, das Personal in Kitas, Schulen, in der Medizin, in Gemeinschaftseinrichtungen und außerdem für Asylbewerber und Flüchtlinge. In der Medizin ist die Impfung bereits jetzt üblich. Derzeit liegt der Gesetzentwurf der Bundesregierung beim Bundesrat, der bis zum 20. September die Gelegenheit zur Stellungnahme hat.

Kinderkrankheiten wie Masern, Scharlach aus dem Buch Dr. F. König's Ratgeber in gesunden und kranken Tagen, 1928. (Quelle: imago images/H.-D. Falkenstein)Kinderkrankheiten sind Krankheiten, die vorwiegend im Kindesalter auftreten

Die Bundesregierung installiere einen "Impfzwang", kritisiert das "Netzwerk Impfentscheid Deutschland". Zudem befürchten die Gegner des Masernschutzgesetzes, dass für weitere Krankheiten eine Impfpflicht eingeführt werden könnte. Die Initiative setzt sich für eine weiterhin freiwillige Impfentscheidung ein.

Auch Ärzte gegen Impfpflicht

Befürwortet wird "nur diese Kernforderung" auch vom Verein "Ärzte für individuelle Impfentscheidung". Die dort organisierten Ärzte halten das Masernschutzgesetz nicht für erforderlich und bezweifeln, dass eine Impfpflicht zu einer höheren Durchimpfungsrate führt. Die Annahme entbehre "jeder belastbaren Evidenz". Aktuelle Forschungsergebnisse, die von der EU finanziert würden, fänden keinen Zusammenhang zwischen der Frage der Freiwilligkeit und der Impfquoten, so die Ärzte. Unter "Verweis auf führende Fachleute und offizielle Behördenveröffentlichungen" könne man nachweisen, dass die bisher schon ergriffenen Maßnahmen zur Steigerung "der ohnehin schon hohen Impfquoten also sehr wohl greifen" würden.

Es gibt Kritik am neuen Gesetz

Dass die Masern noch nicht – wie angestrebt – eliminiert seien, so "Ärzte für individuelle Impfentscheidung" in einer Stellungnahme weiter, hänge zudem nicht primär von den Durchimpfungsraten ab. Der Verein empfiehlt die konsequente Verfolgung der beispielsweise vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Maßnahmen zur Erhöhung der Durchimpfungsraten.

Auch die Brandenburger Regierung kritisierte den Gesetzesentwurf der Bundesregierung für die Masern-Impfpflicht. Brandenburgs Gesundheitsstaatssekretär Andreas Büttner (Linke) bemängelte, dass in dem Gesetz Flüchtlinge gesondert herausgestellt würden. Das Land Brandenburg hatte schon im April eine Masern-Impfpflicht für Kita-Kinder beschlossen.

Generelle Impfgegner kämpfen mit einer Vielzahl von Argumenten nicht nur gegen die Impfpflicht, sondern gegen Impfungen im Allgemeinen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat zu den "20 häufigsten Einwänden gegen das Impfen" Stellung bezogen. [rki.de]

Sendung: Abendschau, 14.09.2019, 19:30 Uhr

Kommentarfunktion am 17.09.2019, 07:50 Uhr geschlossen

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220 Kommentare

  1. 220.

    moin, an das vereinigte Impfgegner-Netzwerk und auch den " neuen " Impfgegnern. Zu Anfang eine einfache Frage. Wer hat die Demo gesponsert? Ist eine ehrliche und kompetente Antwort möglich?

  2. 219.

    Sie sollten sich bitte fragen warum es sowenig Tote wegen Masern in Mitteleuropa gibt. Wegen den Impfungen, gegen solche wie sie so wettern. Gäbe es keine Impfungen wären es abertausende Tote. Ist schon blöd wenn man Ursache und Wirkung nicht auseinander halten kann

    Zitat "Angelo"
    Gott behüte, das eine seit 2017, was dazu einen Herzfehler hatte?

  3. 218.

    Angelo Zitat " .... wenn meine Kinder an Masern erkranken, dann muss ich das verantworten."
    Dass sind eben auch Behandlung und Folgekosten.
    Ihr Beispiel ist zudem falsch. Wenn Sie jemand einen Schaden zu fügen, müssen Sie schon dafür aufkommen. Es ist recht dreist sich erst darüber beschweren dass die Gesellschaft eingreift und wenn es schief geht nach der Gesellschaft fragen die für ihren medizinischen Irrsinn bezahlen darf. Impfgegnern ist das Leben anderer Menschen egal.

  4. 217.

    Zitat "SARAH Pelzer": , die wissen was sie tun und warum sie es tun.
    Mit ihre Worten hier wiederlegen Sie sich höchst selbst. Wieviel Menschen sind in den letzten hundert Jahren an Masern und Pocken gestorben? Ist ihnen egal, dass sie das Leben von Millionen Menschen gefährden? Ihre Thesen widersprechen nicht nur der Wissenschaft, sie widersprechen dem gesunden Menschenverstand.

  5. 216.

    Jetzt haben Sie es geschafft: Ich habe ihren Link gelesen und damit Lebenszeit verschwendet. Was entnehme ich Ihrer sehr sorgfältigen Google-Suche:
    1) Zur Quelle: "Dennoch wollen die Innsbrucker Forscher noch nicht von einem definitiven Beweis sprechen, dass Aluminiumsalze krebsauslösend sind. „Weitere Untersuchungen sind unbedingt erforderlich. Unserer Ergebnisse basieren auf reinen statistischen Korrelationsanalysen, und es wurde kein ursächlicher Zusammenhang untersucht“, sagt Concin […] "
    2) Was Sie hier als klar belegt verkaufen wollen, wird selbst von den Wissenschaftlern der Studie nicht als definitiver Beweis interpretiert - das war das, was ich angesprochen habe! Es ist überhaupt nicht klar belegt. (Danke für die Unterstützung meiner These)
    3) Sie (stellv. für alle Impfgegner) suchen sich aus Studien ihre Rosinen raus, selbst unter Missachtung der Meinung der Durchführenden. Filterblase lässt grüßen! Man glaubt letztlich nur den Experten, die das eigene Weltbild stützen.

  6. 215.

    Ich weiß, was @Leonard mit "verlorener Bodenhaftung" meint. Man braucht nur Ihren Kommentar zu lesen.^^ Ihre tollen Erfahrungen mit den aufgezählten Krankheiten in Ehren, aber das ist lediglich Ihre subjektive Wahrnehmung gepaart mit "Glück gehabt". Nicht mehr und nicht weniger. Es wird geimpft und alles wird gut. Für mich ist das Thema jetzt durch. Demonstriert mal fein und den Impfnachweis dann bitte zeitig besorgen. :-)

  7. 214.

    Immanuel
    "Fundierte Erkenntnisse kommen nur aus wissenschaftlicher Beschäftigung mit dem Thema."
    Um was geht es Ihnen eigentlich? Jeden impfkritischen Menschen mit ihren Erkenntnissen platt zu machen? Persönliche Erfahrungen können sie nicht niedermachen, die sind da. Auf dieser Demo waren Menschen, die wissen was sie tun und warum sie es tun. Beweise, Belege, Zahlen, was soll das? Beschäftigung mit dem Thema? Körper, Gesundheit, Mensch sein, das ist kein Ding über das man diskutieren kann, das man in Statistiken pressen kann. Verschiedene Menschen, verschiedene Konstitutionen, verschiedene Meinungen, verschiedene Immunsysteme, der eine verträgt es, der andere nicht. Und das gilt es zu respektieren.

  8. 213.

    AN BOJO:
    In der Erziehung ist nichts falsch gelaufen, die Impfung ist falsch gelaufen! Wenn Sie die unverwüstliche Gesundheit eines "Ackergauls" besitzen, bitteschön,nur rein mit dem Zeug. Jährliche Grippeimpfung, HPV für Männer gleich noch mitnehmen, Gürtelrose, FSME, die Auffrischungen bitte nicht vergessen und in 10 Jahren sprechen wir uns wieder. Vielleicht sind wir dann gesundheitlich bei einem runtergekommenem, kaputttrainiertem Rennpferd angekommen..Wer weiß? Vielleicht auch nicht..Ich bin es leid, dass Menschen mit der moralischen Keule kommen und mit erhobenem Finger auf die Bösen mitgefühllosen, asozialen Deppen zeigen. Wieviel Mitgefühl ist denn da, wenn es um Impfschäden geht? Wo ist das Mitgefühl des Arztes, wenn er verzweifelte Eltern nach Hause schickt mit dem Standardspruch: Hat nichts mit der Impfung zu tun? Sie können hier ja weiterdiskutieren bis in alle Ewigkeit, mit Zahlen und Statistiken rumschmeissen. Es gibt Menschen die es vertragen und andere eben nicht.

  9. 212.

    oh ja, von welcher Bodenhaftung sprechen Sie? Die Erfahrung mit Kinderkrankheiten zu verbieten? Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen gemacht mit Kinderkrankheiten, sowohl bei mir selbst (Masern, Mumps, Röteln, Windpocken)und bei meinen Kindern (Keuchhusten, Windpocken, Masern), sowie bei den Kita-Kindern in der Kita, die ich aufgebaut habe. Es reicht einfach, dass Krankheiten als etwas einstufen werden, was man mit Spritzen wegdrücken kann. Krankheit ist da, um etwas zu lernen und verstehen. Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Schatten ist etwas, was Entwicklung fördert. Deshalb sind alle Impfbefürworter Angsthasen und extrem abgehoben. MfG

  10. 211.

    Leonard, B., Montag, 16.09.2019 | 16:32 Uhr:
    "Dieses Gekreische um die Impfungen geht zu großen Teilen auf völlig hysterische Helikopter-Eltern zurück, die nur ihre Interessen und die ihres Sprösslings interessieren."

    Das Tragische dabei ist, dass sie meinen Gutes zu tun, damit aber ihren Kindern schaden, indem sie sie dem viel höheren Risiko einer Nichtimpfung (sogar auf Masern-Ansteckungspartays = vorsätzliche Körperverletzung und Verletzung der elterlichen Aufsichts- und Fürsorgepflicht!) statt dem viel kleineren Risiko einer Impfung aussetzen.

  11. 210.

    Lieber Herr Lehmann,
    "es sollte jedem klar sein, dass welche Interessen die Hersteller" von Lebensmitteln "verfolgen". Deshalb keine Lebensmittel mehr kaufen oder gar essen! Nur noch Gras und Baumrinde!

    Herr Lehmann:
    "Wenn es hier so ist, warum sollte es beim Impfen dann anders sein und humanitäre Gründe im Vordergrund stehen?"

    Alle Unternehmer wollen Gewinne, jedenfalls keine Verluste machen.

    Die Impfstoffe wurden aber zusätzlich von unabhängigen Wissenschaftlern und in wissenschaftlichen Studien überprüft.

    Herr Lehmann:
    "Es erfolgt auch keine umfangreiche unabhängige Aufklärung und Offenlegung aller notwendigen Informationen, die die Impfpflicht rechtfertigen. Die WHO steht offensichtlich nicht die Impfaufklärung im Vordergrund, sondern die Bekämpfung aller Impfkritiker."

    Verschwörungswahn!
    Welche Informationen werden denn zurückgehalten? Bitte detailiert und konkret antworten und nicht pauschal und verschwörerisch!

  12. 209.

    Ich stimme Ihnen zu. Dieses Gekreische um die Impfungen geht zu großen Teilen auf völlig hysterische Helikopter-Eltern zurück, die nur ihre Interessen und die ihres Sprösslings interessieren. Ob auf Spielplätzen oder bei Elternabenden, man kann kaum fassen, wie viele Eltern langsam die Bodenhaftung verlieren. Ja, Impfungen können in sehr seltenen Fällen schädigen. Daraus wurde bisher auch kein Hehl gemacht. Ich bin aber froh, dass ein Gesetz das jetzt regelt und sich bereits fast ausgerottete Krankheiten durch diese Panikmache nicht wieder ausbreiten können.

  13. 208.

    Es sollte jedem klar sein, dass welche Interessen die Hersteller der Impfstoffe und Medikamente verfolgen. Hier mal ein Beispiel: https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/antibiotika-pharmakonzerne-101.html
    Offensichtlich sind ja tausende Tote infolge von Antibiotikaresistenten seit Jahren kein Problem. Warum werden hier nicht Gesetze erlassen und Pflichten auferlegt?
    Wenn es hier so ist, warum sollte es beim Impfen dann anders sein und humanitäre Gründe im Vordergrund stehen? Es erfolgt auch keine umfangreiche unabhängige Aufklärung und Offenlegung aller notwendigen Informationen, die die Impfpflicht rechtfertigen. Die WHO steht offensichtlich nicht die Impfaufklärung im Vordergrund, sondern die Bekämpfung aller Impfkritiker.

  14. 207.

    Die Impfpflicht ist da, das ist auch richtig so. Es wird leider Kinder geben, die Komplikationen erleiden, die Quote ist aber extrem gering. Natürlich tut es mir trotzdem um jedes davon betroffene Kind leid. Die Hysterie deswegen kennt inzwischen keine Grenzen mehr, im Zeitalter der Heli-Eltern war das aber zu erwarten. Sich gut zu informieren und nicht völlig undifferenziert alles mitzumachen ist vernünftig, das Verantwortungsbewußtsein der Allgemeinheit wird von vielen in ihrem Über-Eltern-Wahn aber völlig ausgeblendet. Gründet eigene Kitas und Schulen, dann wäre für alle ein Gewinn. Gibt ohnehin zuwenig Kita-, Hort- und Schulplätze.

  15. 206.

    Albert Pruy, Rödelsee, Montag, 16.09.2019 | 13:45 Uhr:
    "Antwort auf [Immanuel I.] vom 16.09.2019 um 02:06
    Es ist ein ganz großer Trugschluss von einer höheren Lebenserwartung in einer Gesellschaft darauf zu kommen dass diese Automatisch gesünder sein soll. Die ständig steigenden Ausgaben im Gesundheitswesen sprechen hier für eine ganz andere Sprache."

    Ganz einfaches Beispiel:
    In den 70ern und 80ern konnte Aids noch nicht behandelt werden, die Aids-Kranken starben schnell und verursachten kaum Gesundheitskosten. Heutzutage können Aids-Infizierte dank inzwischen entwickelter Medikamente und Behandlungsmethoden fast ein normales Leben führen. Die (lebenslange) Medikamentation und Behandlung kostet allerdings auch deutlich mehr Geld als das schnelle Versterben früher.

    Die Gesundheitskosten sind also gestiegen und den Aids-Infizierten geht es besser, insbesondere wenn man davon ausgeht, dass es Überlebenden gesundheitlich besser geht als Toten.

  16. 205.

    Albert Pruy, Rödelsee, Montag, 16.09.2019 | 13:45 Uhr:
    "Antwort auf [Immanuel I.] vom 16.09.2019 um 02:06
    Es ist ein ganz großer Trugschluss von einer höheren Lebenserwartung in einer Gesellschaft darauf zu kommen dass diese Automatisch gesünder sein soll. Die ständig steigenden Ausgaben im Gesundheitswesen sprechen hier für eine ganz andere Sprache."

    1. Man darf nur gleiche Altersgruppen vergleichen. Und heute sind Menschen deutlich gesünder als gleichalte Menschen vor 100 oder 1000 Jahren.

    2. Natürlich ist eine Gesellschaft deren Menschen immer älter werden, wegen des höheren Alters gesünder, als wenn diese Menschen nicht so alt geworden wären, sondern mit 40 schon an Grippe gestorben wären. Ältere Menschen haben natürlich ihre Zipperlein.

    3. Steigende Gesundheitskosten resultieren auch daraus, dass heute Krankheiten kostenpflichtig behandelt werden können, an denen früher Menschen kostengünstig gestorben sind.

  17. 204.

    Es ist ein ganz großer Trugschluss von einer höheren Lebenserwartung in einer Gesellschaft darauf zu kommen dass diese Automatisch gesünder sein soll. Die ständig steigenden Ausgaben im Gesundheitswesen sprechen hier für eine ganz andere Sprache.

  18. 203.

    Ein Gutes hat ja die Impfverweigerung: das verbessert die CO² Bilanz.
    >Ironie aus<

  19. 202.

    Wenn Sie in Ihrer Freizeit Skateboard fahren oder mit dem Roller stürzen, wer zahlt das, Sie selbst?

  20. 201.

    Joachim, Berlin, Samstag, 14.09.2019 | 17:27 Uhr:
    "Antwort auf [Immanuel I.] vom 14.09.2019 um 14:11
    Wir sind keine Universalgenies, aber Menschen, die sich oft mehrere hundert Stunden lang informieren, recherchieren, Bücher lesen, Publikationen sowie Vorträge besuchen und uns erst dann eine Meinung bilden. Dies ist dann in der Regel fundierter als Ihre lapidare Antwort."

    Man kann sich hunderte, tausende, Millionen Stunden lang "informieren, recherchieren, Bücher lesen, Publikationen sowie Vorträge besuchen und uns erst dann eine Meinung bilden". Wenn man sich aber nur aus Fantasie- und Verschwörungswahn-Literatur, -Publikationen und -Vorträge informiert, dann wird man dadurch kein bischen schlauer. Und diese Fantasie und dieser Verschwörungswahn gibt es zuhauf in der Filterblase der Impfverschwörungswahnhaften.

    Fundierte Erkenntnisse kommen nur aus wissenschaftlicher Beschäftigung mit dem Thema.

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