16.04.2018, Berlin: Eine Modulare Unterkunft für Flüchtlinge (MUF) im Märkischen Viertel (Quelle: dpa/Britta Pedersen)
Bild: dpa/Britta Pedersen

Gebäude für 1.150 Flüchtlinge geplant - Berlin lässt weitere MUF im Stadtgebiet errichten

Berlin plant in mehreren Bezirken neue Flüchtlingsunterkünfte. Für mehrere Standorte mit insgesamt rund 1.150 Plätzen würden kurzfristig Bauanträge eingereicht, teilte das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) am Dienstag mit.

Weitere Bauanträge in Arbeit

Die Unterkünfte entstehen demnach in der Rauchstraße in Spandau (300 Plätze), in der Kirchstraße in Pankow (320 Plätzen), am Bohnsdorfer Weg in Treptow-Köpenick (270 Plätze) und in der Ratiborstraße in Friedrichshain-Kreuzberg (250 Plätze).

Für weitere Standorte seien Bauanträge in Vorbereitung: Fröbelstraße in Pankow, Zossener Straße in Marzahn-Hellersdorf, Rudower Straße in Neukölln, Hassoweg in Treptow-Köpenick, Askanierring in Spandau und Rheinpfalzallee in Lichtenberg.

Bei den neuen Unterkünften handelt es sich laut LAF um eine modulare Gebäude in Fertigbauweise (MUF). Die Wohnungen sollten langfristig nicht nur für Flüchtlinge, sondern auch für Studierende, Senioren oder Familien zur Verfügung stehen, hieß es. Aktuell betreut das LAF rund 22.000 Flüchtlinge in rund 90 Unterkünften. Das Amt ist für Menschen zuständig, deren Asylanträge noch nicht entschieden sind.

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7 Kommentare

  1. 6.

    Angeblich gehen die Zahlen der Geflüchteten zurück.
    Was denn nun? Einmal so und einmal so.
    Man kann in dieser Hinsicht keine Meldung mehr glauben.
    Oder Berlin hat die Entwicklung wieder mal zu spät mitbekommen.

  2. 5.

    Die MUFs kommen zu spät. Wie so alles in Berlin!
    Die privaten Betreiber sind immer noch in Goldgräber-Stimmung.

  3. 3.

    Gewöhne Sie sich daran, die angekündigte nationale Anstrengung zur Abschiebung wird es nicht geben. Sie würde unschöne Bilder erzeugen und ist aufgrund des sehr langen möglichen Klageweges und mangelnder Dokumente sowieso nicht möglich.

    Erfreuen Sie sich daran das Sie täglich an fremden Sprachen, Gebräuchen, sich verändernde Geschäftsstraßen / Wohnviertel und ausufernden Hochzeitskorsos teilhaben dürfen. Das erspart ihnen auch unnötige Debatten in Zeiten des Klimawandels, in ferne Länder zu reisen, da Sie einfach zu Hause bleiben können. WinWin-Situation!

  4. 2.

    Wenn konsequent abgeschoben würde, dessen Aufnahmestatus negativ beschieden wurde, bräuchte man nicht noch mehr solcher Asylunterkünfte.

  5. 1.

    Warum werden diese Flüchtlings Unterkünfte immer in den selben Bezirken errichtet. Warum zum Beispiel nicht in Steglitz Zehlendorf?

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