Teilnehmer einer Demonstration der Bewegung «Extinction Rebellion» blockieren die Straßenkreuzung auf dem Potsdamer Platz.
dpa/Christoph Soeder
Video: rbb|24 | 20.09.2019 | Bild: dpa/Christoph Soeder

Der Tag im Liveblog - Klimastreik in Berlin endet mit friedlichen Sitzblockaden

Mehr als 100.000 Menschen haben am Freitag in Berlin und Brandenburg für mehr Klimaschutz demonstriert. In der Hauptstadt besetzten Aktivisten am Abend mehrere Kreuzungen mit Sitzblockaden, darunter den Potsdamer Platz. Der Tag im Liveblog.

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Mit vielen Aktionen und Kundgebungen sind am Freitag Menschen für mehr Klimaschutz eingetreten. Aufgerufen zum Klimastreik hatte die Schülerbewegung "Fridays for Future" - in Berlin bekam sie Unterstützung von Hunderten Gruppen und Verbänden. Alle Ereignisse des Tages in Berlin und Brandenburg liefert Ihnen dieser Text.

Weitere Informationen zu den Geschehnissen weltweit, finden Sie bei tagesschau.de.

+++ 22:40 Uhr - Alle Sitzblockaden friedlich beendet - Verkehr läuft wieder +++

Um kurz nach 22 Uhr hat die Polizei die Aktivisten am Potsdamer Platz und am Halleschen Ufer dazu aufgerufen, die Sitzblockaden zu beenden. Die meisten sind dem auch sofort nachgekommen. Nur ganz vereinzelt habe man Aktivisten wegtragen müssen, sagte die Polizeisprecherin. Alles in allem blieb die Lage demnach außerordentlich friedlich.

Die Kreuzung am Potsdamer Platz ist wieder befahrbar. Einzelne Klimaaktivisten demonstrieren nun auf dem Gehweg unter der historischen Uhr.

Und damit beenden wir unsere Live-Berichterstattung zum Klimastreik in Berlin und Brandenburg. Wir wünschen Ihnen noch einen angenehmen Abend.

+++ 21:49 Uhr - Polizei beobachtet Sitzblockaden - Tiergartentunnel wieder frei +++

Nach wie vor halten mehrere Hundert Demonstranten im Kreuzungsbereich am Potsdamer Platz eine Sitzblockade ab. Die umliegenden Straßen sind noch gesperrt, wie eine Polizeisprecherin rbb|24 berichtet. Die Polizei beobachte den friedfertigen Protest. Die Veranstaltung ist bis 22 Uhr angemeldet. Wie danach mit den Sitzblockierern verfahren wird, soll sich dann klären.

Die Lage am Alexanderplatz hat sich derweil entspannt. Die Kreuzung Karl-Liebknecht-Straße / Spandauer Straße ist wieder befahrbar.

Auch die Sperrung des Tiergartentunnels in Richtung Kreuzberg konnte inzwischen aufgehoben werden. "Die Demonstranten im Kreuzungsbereich Hallesches Ufer / Mehringdamm werden aufgefordert, den Bereich zu verlassen",  so die Polizeisprecherin.    

Menschen tanzen im halbdunkeln auf der Alexanderstraße in Berlin (Bild: dpa/Annette Riedl)
Abendlicher Klimastreik auf dem Alexanderplatz | Bild: dpa

+++ 19:54 Uhr - Polizei meldet keine gravierenden Zwischenfälle +++

Insgesamt 600 Polizisten haben heute den #Klimastreik abgesichert. Ernsthafte Zwischenfälle habe es keine gegeben, sagte eine Polizeisprecherin auf Anfrage von rbb|24. Die vereinzelten Sitzblockaden am Abend seien "harmlos und friedlich".

+++ 19.27 Uhr - Potsdamer Platz durch Umweltaktivisten besetzt +++

Aktivisten der Organisation "Extinction Rebellion" haben nach der Klimastreik-Demo die Kreuzung am Potsdamer Platz mit einer Sitzblockade besetzt. Die Polizei lässt sie aktuell noch gewähren.

+++ 19:25 Uhr - Sitzblockade am Alexanderplatz +++

Nichts geht mehr auf der Kreuzung Spandauer Straße/Karl Liebknecht Straße.

+++ 19:04 Uhr - Verkehr durch Klima-Demo teilweise noch eingeschränkt +++

Wie die Verkehrsinformationszentrale meldet, verlagert sich das Demo-Geschehen Richtung Kreuzberg. Vor allem am Schöneberger Ufer, am Halleschen Ufer sie am Moritzplatz und Oranienplatz kommt es noch zu Behinderungen. Auch am Leipziger Platz ist es voll. Der Tiergartentunnel ist Richtung Kreuzberg wegen einer Sitzblockade gesperrt. Ebenfalls gesperrt ist die Mehringbrücke in Kreuzberg - wegen einer Sitzblockade.

+++ 18:13 Uhr - Polizei Berlin geht von 100.000 Demo-Teilnehmern aus +++

Während die Berliner Polizei von knapp 100.000 Teilnehmern ausgeht, haben die Veranstalter des Klimastreiks hingegen bis zu 270.000 Menschen gezählt.

+++ 18:00 Uhr - Erst Demo, jetzt Party: Tanz-Demo für Klimaschutz in Berlin +++

Nach der Großdemonstration rund um das Brandenburger Tor hat sich in Berlin am Freitagnachmittag eine weitere Klimademo in Gang gesetzt: Am Potsdamer Platz startete gegen 17 Uhr eine Art Party-Protestzug mit einigen Tausend Teilnehmern, zu dem die Berliner Clubbetreiber aufgerufen hatten. Begleitet von Techno-Beats, die von mehreren Lautsprecherwagen wummerten, zogen die Demonstranten Richtung Alexanderplatz. Die Feierlaune wollten sich die Teilnehmer trotz Sorgen um das Weltklima sichtlich nicht nehmen lassen. Das Motto der Demo lautete: "No Future, no Dancefloor".

+++ 17:42 Uhr - Umweltaktivisten blockieren Kreuzung im Wedding +++

Die Aktion findet an der Kreuzung Müllerstraße/Fennstraße statt, direkt vor der Zentrale von Bayer.

+++ 17:24 Uhr - Plakate und Sitzblockaden in Potsdam +++

Gegen die Braunkohle, für eine Verkehrswende: Zu den Klimastreik-Protesten in Potsdam kamen am Freitag auch viele Schülerinnen und Schüler. Sie hatten Plakate dabei, auf denen Slogans wie "Versaut nicht unsere Zukunft" und "Wenn Mutter Erde stirbt, gibt's keine Kinder mehr" stand.

Aktivisten blockierten kurzzeitig den Verkehr in der Innenstadt. "Einige wütende Autofahrer hatten wir auch dabei", sagte eine Demo-Teilnehmerin dem rbb. Es habe aber auch Zuspruch gegeben, die Sitzblockade wurde dann relativ schnell wieder aufgelöst. "Es geht nicht darum, Menschen richtig zu verärgern, sondern darum, ein kurzes Zeichen zu setzen." Die Welt stecke in einer echten Klimakrise, so die junge Frau. "Das ist wichtiger als zwei Minuten des Alltags."

In rot gekleidete Aktivisten beim Klimastreik
Stiller - und roter - Protest beim Klimastreik am Potsdamer Platz. | Bild: rbb|24/

+++ 16:30 Uhr - 5.500 Demonstranten beim Klimastreik in Potsdam +++

Insgesamt haben an den deutschlandweit organisierten Demos laut "Fridays for Future" rund 1,4 Millionen Menschen teilgenommen.

+++ 16:00 Uhr - Umweltaktivisten planen Sitzblockaden +++

Die Umweltschutzaktivisten von "Extinction Rebellion" planen, mit Sitzblockaden den Potsdamer Platz zu besetzen, sagte die Sprecherin der Organisation, Anne Botzki, dem rbb. "Friedlicher ziviler Ungehorsam hat immer gesellschaftlichen Wandel gebracht."

Aktivisten von Extinction Rebellion beim Klimastreik
| Bild: rbb/Sabrina N'Diaye

+++ 15:52 Uhr - Vizekanzler Scholz: Klimabeschlüsse Ergebnis von "Fridays for Future" +++

Finanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) hat den Druck der Protestbewegung Fridays for Future als einen der Gründe bezeichnet, warum die Bundesregierung nun ihr Klimapaket beschlossen hat. "'Fridays for Future' hat uns alle aufgerüttelt", sagte Scholz am Freitag.  

+++ 15:27 Uhr - Klimastreik-Veranstalter sprechen inzwischen von 270.000 Teilnehmern +++

Das berichtet "Fridays for Future" auf Twitter. Eine offizielle Bestätigung für die Zahlen gibt es bisher nicht. Aber unsere rbb-Reporter in der Innenstadt berichten: Es ist sehr, sehr voll rund um das Brandenburger Tor.

Hier eine Übersicht zum Ablauf des Tages.

"Wir können sehr zufrieden sein," sagte eine Sprecherin der Berliner Polizei dem rbb. Bisher seien alle Aktionen des Klimastreiks, auch die nicht angemeldeten, friedlich verlaufen.  

+++ 15:05 Uhr - Klimastreik trifft in der Lausitz auf wenig Resonanz +++

In der Cottbuser Innenstadt kamen heute zum Klimastreik nur ein paar hundert Menschen zusammen - deutlich weniger als in Berlin oder Potsdam. Ein Zeichen für die Skepsis der Lausitzer, berichtet rbb-Reporter Andreas Rausch: Die Angst vor dem Strukturwandel durch den Kohleausstieg ist groß.

Mehr zu diesem Thema finden Sie hier.

+++ 15:00 Uhr - "Fridays for Future" meldet 100.000 Teilnehmer +++

Die Umweltorganisation "Fridays For Future" hat per Twitter mitgeteilt, dass inzwischen "weit mehr als 100.000" Menschen am Klimastreik in Berlin teilnehmen. Genaue Zahlen könne man aber erst später mitteilen. "Das ist mit Abstand unser größter Klimastreik jemals", teilte die Organisation auf Twitter mit.

Umweltschützer legen sei beim Klimastreik auf die StraßeUmweltaktivisten liegen beim Klimastreik vor der Komischen Oper auf der Straße.

+++ 14:50 Uhr - Bundesregierung stellt Klimaschutzpaket vor +++

Im Futurium, unweit vom Bundeskanzleramt, hat die Pressekonferenz der Bundesregierung zum Klimaschutzpaket begonnen. Zu Beginn sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel: "Wir leben heute nicht nachhaltig." Sie räumt ein, dass  Deutschland das selbstgesteckte Ziel, bis 2020 40 Prozent des CO2-Ausstoßes zu reduzieren, verfehlen wird. Und sie verstehe, so Merkel, dass viele Menschen der Politik nicht zutrauen, dass der nächste Meilenstein - 55 Prozent weniger CO2-Ausstoß im Jahr 2030 - erreicht wird. "Ich verstehe die, die sagen: Wir glauben da nicht dran," sagte Merkel.

Zugleich lobt Merkel die Massenproteste zum Klimaschutz. "Wenn mich etwas beeindruckt – das sage ich mal als Naturwissenschaftlerin - dann ist das, wenn Greta Thunberg sagt: Unite behind the science." Klimaschutz sei nicht ideologisch, so Merkel, die Physik studiert hat, sondern es gebe "massive Evidenzen", dass der Klimawandel real ist. "Wer das ignoriert, der handelt nicht zukunftsgerecht."

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) grüßt Demonstranten nach einer Pressekonferenz nach der Sitzung des Klimakabinetts der Bundesregierung.

+++ 14:21 Uhr - schon jetzt massive Kritik am Klimaschutzpaket +++

Das Klimaschutzpaket ist noch gar nicht offiziell verkündet und wird massiv Kritik geäußert. So twitterte Volker Quaschnig, Professor für Regenerative Energiesysteme an der HTW Berlin, bei Twitter: "Meine Erwartung ans #Klimakabinett waren extrem niedrig. Sie wurden nun noch massiv untertroffen. 3 Ct mehr pro Liter Sprit ab 2021 und dann gleich 5 Ct mehr Pendlerpauschale. Das rettet jetzt die Welt?"

Die Linke im Bundestag hat das Klimapaket von Union und SPD als "unsozial und ineffektiv" kritisiert. Es würden vor allem kleine und mittlere Einkommen belastet, teilten die Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch am Freitag mit.

Greenpeace Deutschland teilte mit, die Große Koalition könne keinen Klimaschutz. "Union und SPD fehlen die moralische Verantwortung und der politische Mut, unsere Zukunft zu sichern. Auch nach monatelangen Verhandlungen liefert Kanzlerin Merkel lediglich ein Bündel Eckpunkte und Maßnahmen, das meilenweit hinter den Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaabkommen zurück bleibt."

+++ 13:37 Uhr - Polizei spricht von Zehntausenden +++

Die Berliner Polizei schätzt, dass momentan mehrere Zehntausend Demonstranten durch die Berliner Innenstadt ziehen. Auch die Demonstration auf dem Alten Markt in Potsdam hat weiterhin Zulauf. Nach rbb-Information demonstrieren dort derzeit 2.000 Menschen. "Fridays for Future" geht davon aus, dass es heute bis zu 20 Demonstrationen für besseren Klimaschutz in Brandenburg gibt. In Hamburg sind laut Polizei 50.000 Menschen auf den Straßen, in München 25.000.

Klima-Proteste in Berlin (Quelle: dpa/Markus Schreiber)

+++ 13:15 Uhr - "Alle fürs Klima" setzt sich in Bewegung +++

In diesen Momenten beginnt die Demonstration durch die Berliner Innenstadt und das Regierungsviertel.

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163 Kommentare

  1. 163.

    Wieviel sind "viele" in absoluten Zahlen? Den "Fridays for Future" stellen sie doch einmal bitte diese Frage. Bei der letzten Wahl in Brandenburg rund 5 Prozent der Bürger. Da kann schon auf die Meinung der Bevölkerung geschlossen werden. Das auftreten von "Fridays for Future" ist vor diesem Hintergrund anmassend gelinde gesagt.

  2. 162.

    Klimawandel und Wetter gibt es seit es die Erde gibt!
    Hört endlich auf zu diskutieren und handelt. Schließen wir uns zusammen und bauen Rückhaltebecken, Zisternen o.ä., bevor der Himmel seine Schleusen plötzlich öffnet. Dann werden wieder Sandsäcke knapp, das kostbare Trinkwasser rauscht ungenutzt ins Meer und der Meerespiegel steigt.
    In der Stadt PETRA (Jordanien) war es viel heißer und trockener. Da haben alle mitangepackt und gebaut, um zu Überleben.

    "Das Obst drohte zu vergammeln, da tat man sich versammeln und eh man sich versammelt, war der Rest vergammelt."

  3. 161.

    Joker, Brandenburg, Samstag, 21.09.2019 | 21:38 Uhr:
    "Ich habe in keinster Weise den Klimawandel geleugnet.
    Ich leugne nur die Tatsache, das der Mensch ganz alleine am Klimawandel schuld ist oder sein soll!"

    Das hat NIE jemand behauptet !!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Warum erfinden Sie Thesen, die NIE jemand aufgestellt hat, um sich dann an ihnen abzuarbeiten ?????

    Mit Ihren Worten:
    Vielleicht sollten sie mal alle Beiträge richtig lesen und auch verstehen.

  4. 160.

    Sie wollen oder können es nicht begreifen!

    1. Dass es schon immer Klimaänderungen gab, heißt noch lange nicht, dass Klimaänderunegn zu keinen Problemen für die Menschheit führt.

    2. Das Problem für die Menschheit sind nicht nur die Klimaveränderungen, sondern auch die Geschwindigkeit der Klimaveränderungen, an die sich die betroffenen Menschen nur schwer anpassen können. Wenn sich das klima in 1000 Jahren ändert, so kann sich die Menschheit allmählich darauf einstellen. Wenn sich das Klima in 10 Jahren im gleichen Maße ändert, so ist die Zeit für eine Anpassung zu kurz.

    3. Selbst wenn es eine natürliche Klimaerwärmung geben sollte, so wäre es für die Menschheit besser, wenn es nicht noch zusätzlich eine menschengemachte Klimaerwärmung gäbe.

    4. Die jetzige Klimaerwärmung und die Geschwindigkeit der Klimaerwärmung mit ihren Auswirkungen für die Menschheit sind bzw. werden so dramatisch sein, dass es auf jedes Zentel Grad ankommt, um das sich das klima nicht erwärmt.

  5. 159.

    Preuße, Berlin (West), Samstag, 21.09.2019 | 09:53 Uhr:
    "Warum wird von mehr als 100.000 Menschen gesprochen beim RBB ? Die Polizei macht andere Angaben."

    So ist das nunmal: Jeder kommt beim Schätzen auf andere Zahlen.

    Preuße:
    "Was soll die ständige Zensur bei kritischen "Fridays for Future" Kommentaren ? Im Internet sind viele der Meinung der RBB berichtet einseitig für "Fridays for Future" und gegen die Lausitzer Braunkohle."

    Wieviel sind "viele" in absoluten Zahlen? Ein Dutzend, zwei Dutzend, 3 Dutzend?
    Es sitz ein völlig normaler Effekt, dass sich hauptsächlich die 3 Dutzend, die sich aufregen, überall im Internet melden und die Tausende, die damit zufrieden sind, sich nicht die Mühe machen, das auch noch ins Internet zu schreiben. Daher kann man von den Kommentaren im Internet nicht auf die Meinung der Bevölkerung schließen. Und auch hier in den bisher 158 kommentaren haben sich nur max. ca. 70 menschen zu Wort gemeldet. Das ist jedenfalls nicht repräsentativ.

  6. 158.

    "Ich habe in keinster Weise den Klimawandel geleugnet." Aus das gehört zu der Masche von euch Klimawandelleugnern. Grüße an "anorak2". Das ist haargenau dieselbe Masche, scheint beliebt bei ihnen zu sein.

    Der Rest beweist was ich ausgeführt habe, von "Mit Klimawandelleugnern versuchen zu diskutieren ist genau so sinnlos wie mit anderen Fanatikern zu diskutieren." über pseudowissenschaftliche Thesen" bis "verdrehen Tatsachen und Fakten bis es ihnen passt".

    Nochmal: Fangen sie mit dem Zusammenhang zwischen Erderwärmung, Golfstrom und dem Wetter in Europa an!

  7. 157.

    und über Gott brauchen wir nicht zu diskutieren. Wenn Sie glauben, das es einen Gott gibt, na dann beten Sie doch für ein besseres Klima. Vielleicht erhört er Sie ja und morgen ist alles so, wie Sie es sich gewünscht haben.

    Ich, von meiner Seite aus, glaube an keine Götter. Weder an den einen noch an den anderen oder sonstigen.
    Wenn es einen Gott geben würde, hätte er diese jämmerliche Spezies, welche nicht mehr als eine Krankheit des Universums ist, schon längst ausgelöscht.
    Wer so, mit "Gottes Weisterwerk" umgeht, alles zerstört und beherschen will, Gefahr läuft, sich auch noch im Universum wie eine Seuche zu verbreiten, verdient es nicht zu existieren ;-)

    Aber das ist nur meine Meinung :D
    Von mir aus kann 2135 (101955) Bennu hier auf dem Planeten ein wenig aufräumen. Gerne auch was früher...
    Vielleicht wachen wir dann mal auf und verstehen, das wir nur ein winziges Lichtlein sind und hier, auf diesem Planeten und in diesem Universum, nur geduldet werden.
    Peace

  8. 156.

    Ich habe in keinster Weise den Klimawandel geleugnet.

    Ich leugne nur die Tatsache, das der Mensch ganz alleine am Klimawandel schuld ist oder sein soll!

    Vielleicht sollten sie mal meinen Beitrag richtig lesen und auch verstehen.
    Ich habe nicht umsonst den Verweis zu "Auszug aus Wikipedia - Altholozän" dazu erwähnt.
    Oder sind die Klimaforscher, von denen diese Daten kommen, auch Klimawandelleugner, obwohl die von einem Klimawandel berichtet haben?

    Dort gab es auch schon vor ca. 10000 JJahren Klimawandel und der ist im Vergleich des Erdzeitalter nen Fliegenschiss.
    Oder wollen Sie DIESEN KLIMAWANDEL VON FRÜHER LEUGNEN?
    Was denken Sie, woher das ganze Eis kam? Vielleicht von der letzten Eiszeit??
    Sicher ist, das dieses Eis nicht von Bofrost aus der Truhe gekratzt wurde.

    Waren daran damals auch die Menschen schuld gewesen? Haben die vor 10000 Jahren zu viel CO2 produziert??

  9. 155.

    Mit Klimawandelleugnern versuchen zu diskutieren ist genau so sinnlos wie mit anderen Fanatikern zu diskutieren.

    Da kann man genau so gut mit fundamentalistischen Islamisten oder Christen über die Existenz eines Gottes diskutieren. Die werden ihnen pseudowissenschaftliche Thesen ebenso um die Ohren hauen wie sie es machen.

    Sie verdrehen Tatsachen und Fakten bis es ihnen passt. Sie sollten sich erst einmal über grundsätzliche Zusammenhänge informieren, bevor sie weiteren Unsinn schreiben.

    Fangen sie mit dem Zusammenhang zwischen Erderwärmung, Golfstrom und dem Wetter in Europa an.

  10. 154.

    Mit Klimawandelleugnern versuchen zu diskutieren ist genau so sinnlos wie mit anderen Fanatikern zu diskutieren.

    Da kann man genau so gut mit fundamentalistischen Islamisten oder Christen über die Existenz eines Gottes diskutieren. Die werden ihnen pseudowissenschaftliche Thesen ebenso um die Ohren hauen wie sie es machen.

    Sie vetdrehen Tatsachen und Fakten bis es ihnen passt. Sie sollten sich erst einmal über grundsätzliche Zusammenhänge informieren, bevor sie weiteren Unsinn schreiben.

    Fangen sie mit dem Zusammenhang zwischen Erderwärmung, Golfstrom und dem Wetter in Europa an.

  11. 153.

    Auszug aus Wikipedia - Altholozän
    "Diese Tundrenzeit endete etwa 9640 v. Chr. mit der Friesland-Phase, einer extrem schnellen Wiedererwärmung zum Präboreal, dem ersten Abschnitt des Holozäns. Bedingt durch Veränderungen von Meeresströmungen stiegen die Durchschnittstemperaturen auf Teilen der Nordhalbkugel innerhalb von nur 20 bis 40 Jahren um sechs Grad Celsius, in Grönland sogar bis zu 10 Grad."

    ----

    und wir schieben Panik, das in Grönland das Eis im Sommer schmilzt.
    wo dazu unter Grönland auch keine vulkanische Aktivitäten gibt?!
    und das dieses Eis in einer Warmzeit schmelzen könnte... ist was vollkommen außergewöhnliches???

    Bis vor ca. 10000 v.Chr. konnte man bis fast nach Island zu Fuß laufen. Bis vor 7000 Jahren konnte man zu Fuß nach London laufen, da es noch gar keine Nordsee gab. Da war nur nen kleiner Binnensee.

    Was sind schon 7000 Jahre... im Vergleich zum Erdzeitalter insgesamt?

  12. 152.

    Ich halte mich da eher an die Wissenschaften.---

    das würde ich Ihnen echt auch ans Herz legen! Dabei kann man sehr viel lernen und DANACH kann man sich eine Meinung bilden. Klimaforschung ist ein sehr interessantes Thema. Warum auf welchen Gründen ganze Arten ausgestorben sind. Ursachen von Eiszeiten oder Warmzeiten erkennen und auch verstehen. Es gibt massig Material im Netz, die man öffentlich lesen kann. Es gab immer Wechsel zwischen Warm- und Eiszeiten. Die letzte Eiszeit war 10.000 Jahre v.Chr und irgendwann kommt auch wieder eine.

    Einfach mal selber klug machen und nicht blind jemand hinterher rennen, wenn jemand einem das Blaue vom Himmel verspricht.

  13. 151.

    Falsch!
    Vor 100.000 Jahren gab es hier sehr viel weniger menschliche Umweltverschmutzung! ---

    vor 100.000 jahren gabs auch sooo viel Industrieanlagen von den Menschen auf diesem Planeten und es fuhren ja auch massig ÖPVN - oder andere kleinere sparsamere Fahrzeuge, wie Autos, herum.

    und wenn wir nun bei den 100.000 schon sind, vor etwa 126.000 Jahren bis vor 115.000 Jahren haben wir uns in der Eem-Warmzeit befunden. Da war das Klima wärmer, als es heute ist! Ø Temperatur Grönland = 0 Grad!
    Die Zeit dauerte 11.000 Jahre.

    Aber vorsicht... das hat die Klimaforschung über viele Jahre erforscht und bewiesen... also das bedeutet - das wollen bestimmte Menschen und Organisationen hier ja eindrucksvoll verleumden!

    Zitat Immanuel: "Ich halte mich da eher an die Wissenschaften."
    aus dem Yps Heft oder von der Sendung mit der Maus?

  14. 150.

    Regierungen, die Versprechen brechen, (Pariser Abkommen), gefährden die Demokratie!---

    und wer hat diese Regierung gewählt???
    Das sind die, die jetzt sich jetzt mit unter am meisten darüber beschweren *lach*

    Ich kann ohne schlechte Gewissen sagen, das bis heute noch nie im Leben Lila, Rot, Grün oder Schwarz gewählt habe und wie man sieht, war die Entscheidung richtig gewesen!

    und @Immanuel...
    nur, weil man anderen Menschen seine Meinung aufdrängen will, bedeutet es noch lange nicht, das diese Meinung auch die richtige sein wird.
    Sie können ja auch gerne damit anfangen und nicht mehr Ihre sinnlosen Behauptungenhier in der Welt zu verbreiten.
    Bis heute kenne ich noch immer nicht Ihre ominösen "unnötigen Privatfahrten".
    Nebenbei angemerkt kann man ALLES mit ÖPNV absolvieren. Kann auch mit ÖPVN umziehen. Da werden sich sicherlich die anderen Fahrgäste echt drüber freuen.

  15. 149.

    Faktencheck:
    FFF Kernforderung : Regierungen sollen Selbstverfplichtungen umsetzen (Pariser Abkommen)und die Ergebnisse von Wissenschaft in Gesetze umsetzen. Sie fordern nichts "jugendlichlich unüberlegtes", sondern wissenschaftlich fundiertes und Umsetzung von Regierung-Verträgen!

    Regierungen, die Versprechen brechen, (Pariser Abkommen), gefährden die Demokratie!

    Wenn von über 100.000 Demonstranten ein paar Müll fallen lassen, (was wohl die absolute Ausnahme ist, habe gestern kaum Müll gesehen) hat doch nichts mit der Regierungsarbeit zu tun. Die absolute Mehrheit verhält sich anständig. 14 Jährige haben wenig Entscheidungsmöglichkeiten, Fliegen die Eltern, fliegen die Kinder mit. Die Forderung nach Konsequenz trifft die verkehrten.

    Students for future: Wer fordert, die sollen ohne Technik leben wegen der Glaubwürdigkeit, verbannt sie aus dem politischen Leben. Technik ist Basis für politische Organisation.

    Das meiste CO2. den meisten Dreck, produzieren Konzerne!

  16. 148.

    In der Regel werfe ich alte Handys nicht weg sonder verkaufe sie an jemanden, der es gebrauchen kann oder es geht (wenn defekt) in die Wertstoffsammlung.
    Übrigens nutze ich gar keine sozialen Medien.
    Das Smartphone benötige ich aus verschiedenen Gründen und würde jetzt zu weit führen...

  17. 147.

    100.000 ist eine Polizeiangabe, können Sie auch bei der Morgenpost nachlesen. Die Veranstalter sprechen von 270.000.

    Wo haben Sie denn Ihre Zahl her?

    Und ja: Wir geben keine Kommentare frei, die Hetze und Beleidigungen gegen andere Menschen/Gruppen beinhalten. Oder nicht zum Thema sind.

  18. 146.

    Warum wird von mehr als 100.000 Menschen gesprochen beim RBB ? Die Polizei macht andere Angaben.
    Was soll die ständige Zensur bei kritischen "Fridays for Future" Kommentaren ? Im Internet sind viele der Meinung der RBB berichtet einseitig für "Fridays for Future" und gegen die Lausitzer Braunkohle.

  19. 145.

    Wenn ich sowas vom Laien lese bekomme ich das Kotzen. Vielleicht mal etwas weiter denken, Produktion und vor allem Netzbetrieb. Vielleicht sollten Sie sich mal informieren was so eine eNodeB an Strom verbraucht... Dann schauen Sie was noch alles dazugehört und dann vergleichen Sie das mal mit Ihrem PC oder Kühlschrank, dann kurz die Birne einschalten und nochmal überlegen ob dieses Statement noch valide ist...

  20. 144.

    Joker:
    "und wenn man sieht, wieviele FFF Teilnehmer fleißig posten, anstelle mal auf Handy und PC zu verzichten...
    ach ersparen wir uns das :)
    ist ja eh sinnlos :D"

    und wenn man sieht, wieviel "Joker" hier fleißig postet, anstelle mal auf Handy und PC zu verzichten...
    ach ersparen wir uns das :)
    ist ja eh sinnlos :D

    Joker:
    "limaschutz - Umweltschutz = ja
    aber nicht so, wie es gefordert wird!"

    ... sondern mit Abschaffung des ÖPNV und mehr Autoverkehr!
    So denkt jedenfalls der "Joker" der Realitäts- und Wissenschaftsverweigerung.

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