Nummernschild wird in einer Berliner Prägungsstelle geprägt (Quelle: dpa/Baensch)
Bild: dpa/Arne Immanuel Baensch

Nach jahrelangem Vorlauf - Berliner können Neuwagen ab sofort online zulassen

Nach jahrelangem Vorlauf schaltet der Senat am Dienstag die Onlinezulassung frei. Ein Termin bei der Zulassungsstelle ist bei der Erstzulassung eines Neuwagens damit nicht mehr erforderlich. Allerdings müssen sich Onlinenutzer dabei mit der Online-Ausweisfunktion, der sogenannten eID-Funktion des Personalausweises identifizieren. Weil diese bei vielen Berlinern noch aktiviert werden muss, dürfte in den meisten Fällen vor der ersten Benutzung noch ein Besuch im Bürgeramt anfallen.

Wer kein passendes Kartenlesegerät besitzt, kann auch ein aktuelles Smartphone-Modell mit NFC-Funktion, einer Funktion zur Datenübertragung ähnlich wie Bluetooth, benutzen. Nach der Online-Anmeldung verschickt die Zulassungsbehörde die Dokumente und die Plakette per Post.

Sendung: Radioeins, 01.10.2019, 10:17 Uhr

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

Das könnte Sie auch interessieren

Medienvertreter stehen am 22.10.2012 in Berlin an der Gedenkstätte für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma (Quelle: dpa/Michael Kappeler)
dpa/Michael Kappeler

S-Bahn-Ausbau - Sinti und Roma bangen um Berliner Gedenkort am Reichstag

Der geplante Ausbau der S21 in Berlin sorgt für Ärger: Die S-Bahn-Linie soll unterirdisch am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma vorbeiführen, der Gedenkort könnte gesperrt werden. Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma ist empört. Von Carmen Gräf und Birgit Raddatz