Baumblütenfest in Werder (Bild: imago images/Schöning)
Audio: Antenne Brandenburg | 16.09.2019 | Steven Bahl | Bild: imago images/Schöning

Abgesagtes Baumblütenfest - SPD fordert Rücktritt von Werders Bürgermeisterin

Nach der Absage des Baumblütenfestes in Werder an der Havel fordert die SPD-Stadtfraktion den Rücktritt von CDU-Bürgermeisterin Manuela Saß. Die Absage bedeute einen unvergleichbaren überregionalen Imageverlust sowie erheblichen wirtschaftlichen Schaden, sagte der Vorsitzende der SPD in Werder, Steven Bahl, dem rbb.

Es habe zudem eine ganze Reihe von Missmanagement-Fällen gegeben, für die Saß die Verantwortung trage. Dazu gehöre auch eine verfehlte Kita- und Grundschulpolitik, sagte Bahl. Das Baumblütenfest alternativlos abzusagen sei der Höhepunkt gewesen.

Die Stadt hatte am Dienstag bekannt gegeben, dass es zumindest in den kommenden zwei Jahren kein Baumblütenfest geben werde. Grund sei die gescheiterte Suche nach einem Dienstleister, der das Fest ausrichtet. Obstbauern haben angekündigt, gegen die Absage zu protestieren. Sie wollen am Donnerstag vor das Rathaus ziehen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 16.09.2019, 10 Uhr

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4 Kommentare

  1. 4.

    "Werderaner Sauf- und Raufnächte - Familien müssen draußen bleiben" :-DDD

    Aber aber... Bahl hat doch vollkommen recht, wie soll man sich die sPD sonst noch schönsaufen wie bei einem Sufffest?

    Sollen die Werderaner den Schaustellern die Namensrechte verkaufen und das Sauf-, Pinkel- und Schlägerfest kann auf dem Bombodrom Wittstock stattfinden.

    Zwei Fliegen mit einer Klappe! ^^

  2. 3.

    Die Schausteller fordern also, dass das Fest wie gehabt stattzufinden hat. Ein Paradebeispiel dafür, wie "normal" es hierzulande geworden ist, dass der Schwanz mit dem Hund wedelt! Die Schausteller sind für die Veranstaltungen da - nicht andersherum!
    Und überhaupt: Es sind doch die, die jetzt am lautesten klagen, die das Fest auf dem Gewissen haben. Wer hat denn den Charakter des Baumblütenfestes als Volks- und Familienfest seinem Profitstreben geopfert? Sollen doch jene selbst ein Fest nach ihren Vorstellungen auf die Beine stellen. Namensvorschlag: "Werderaner Sauf- und Raufnächte - Familien müssen draußen bleiben"

  3. 2.

    Der Rücktritt wäre überfällig. Es muss ein ganz anderer eisiger Wind durch die Verwaltung wehen. Den Obstbauern kann man nur raten: selbst ausrichten und zeigen, das man die anmutende selbstherrliche Verwaltung dafür überhaupt nicht braucht. Wozu auch? Toiletten, Sicherheit Verkehr: man hat sowieso nur gängelnd und am Bedarf vorbei konzeptlos "Aufträge gönnerhaft vergeben". Liebe Obstbauern - das könnt ihr selber am besten. Und sollte die Verwaltung aus "Rache" z.B. einen Umzug nicht genehmigen, ja dann wird sie ein "Sturm" davonjagen.

  4. 1.

    Ein Dienstleister soll wohl hier die Rolle des Sündenbocks übernehmen. Miese Politik!

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