20.11.2018, Berlin: Siegrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der BVG, sitzt hinter dem Lenkrad eines neuen Personenbusses der BVG (Quelle: dpa/ Koall)
Inforadio | 29.10.2019 | Thorsten Gabriel | Bild: dpa/ Koall

Bewerbungsgespräch bei der Bahn - BVG-Chefin Nikutta könnte bald den DB-Güterverkehr leiten

Die Chefin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Sigrid Nikutta, könnte ab November zur Deutschen Bahn (DB) wechseln. Nach rbb-Informationen soll sich Nikutta um einen Vorstandsposten an der Konzernspitze beworben haben.

Den Informationen zufolge soll Nikutta sich am Mittwoch zu einem Vorstellungsgespräch mit dem Personalausschuss des Aufsichtsrates bei der Bahn treffen. Wenn sie dort überzeugt, könnte sie Anfang November bereits in den Vorstand berufen werden, wo sie für den Güterverkehr der DB zuständig sein könnte.

DB Cargo fährt seit Jahren Verluste ein

Die promovierte Psychologin leitet die Berliner Verkehrsbetriebe bereits seit 2010. Sie kam damals von der DB Cargo zur BVG und war in den vergangenen Jahren mehrfach für Posten beim Bahnkonzern im Gespräch.

Bislang gibt es  für diese Sparte kein eigenständiges Vorstandsressort. Mit Nikutta würde die Konzernspitze von sechs auf sieben Posten erweitert. Konzernchef Richard Lutz unterstützt dem Vernehmen nach eine Kandidatur Nikuttas. Bislang liegt die Gütersparte DB Cargo bei Finanzvorstand Alexander Doll.

Die Deutsche Bahn verliert im Güterverkehr seit Jahren Marktanteile. Als einziges Geschäftsfeld des Staatskonzerns hat DB Cargo auch im vergangenen Jahr im laufenden Geschäft Verluste eingefahren.

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3 Kommentare

  1. 3.

    Nichts gegen Quereinsteiger. Aber was qualifiziert eine promovierte Psychologin zu diesem Posten ?

  2. 2.

    Na, da geht die Quotenfrau der BVG als Quotenfrau zur DB.

    Vielleicht kommt ja jemand mit Sachverstand, darf auch gerne m oder d sein. Jemand, der sich auch gegen den Senat durchsetzen kann, damit diese unsägliche Entscheidung mit den alltagsuntauglichen Elektrobussen nicht bis zum bitteren und teuren Ende umgesetzt wird.

    Als kleiner Trost: Der Güterverkehr bei der Bahn wird sich so schnell nicht rappeln. Da wird auf absehbare Zeit weiter Verlust eingefahren (mit oder ohne Frau Dr. Nikutta). Ganzzüge fahren die privaten EVU's halt günstiger.

  3. 1.

    Na Hauptsache nicht mehr BVG!

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