Studenten verlassen die Universität (Quelle: dpa, Eric Audras)
Bild: PhotoAlto

Semesterstart in Brandenburg - Politik und Unis rätseln über Gründe für Studienabbrüche

Immer mehr Abiturienten studieren, aber immer mehr Studienanfänger brechen ihr Studium auch ab. Pädagogen und Bildungspolitiker in Brandenburg sehen hier alle Seiten in der Pflicht: die Studierenden selbst, die Schulen und auch die Hochschulen. Von Dominik Lenz

Nach dem Abitur an die Uni - das ist für eine steigende Zahl von Absolventen der gängige Weg, auch wenn für viele dabei noch gar nicht klar ist, wohin es beruflich gehen soll. Von Seiten der Hochschulen gibt es zunehmend Klagen über den Studierzustand der Jungstudenten, denn rund ein Drittel von ihnen bricht in den ersten Semestern das Studium ab und immer mehr junge Menschen seien "gar nicht mehr in der Lage, ein Studium anzutreten".

Als geradezu typisch bezeichnet Robert Meile von der Studienberatung der Uni Potsdam den Gesprächseinstieg bei vielen seiner mittlerweile oft sehr langen Beratungen: "Ich habe nur eine ganz kurze Frage", heiße es da etwa. Doch oft gehe es dann um sehr viel. Wichtige Erfolgsfaktoren für das Studium seien dabei die sozialen Rahmenbedingungen, also etwa die Frage: "Habe ich eine Finanzierung? Bin ich hier sozial gut angekommen? Fühle ich mich wohl hier?"

Studienberatung ist Lebensberatung

Studienberatung sei eben oft auch Lebensberatung für junge Menschen, die mitunter gar nicht so genau wissen, wohin sie wollen. Oft kämen sie zu diesen Gesprächen dann auch gleich gemeinsam mit ihren Eltern. Wenn dann dabei die Mutter sage: "Wir interessieren uns für ein Studium", gehe es erstmal darum herauszufinden, was das Kind will, sagt Bettina Hertrich, die ebenfalls in der Studienberatung der Uni Potsdam arbeitet.

Die weiteren Anliegen, mit denen Studierende später zu ihnen kämen, seien dabei meist vielfältiger geworden, betonen Hertrich und Meile. So gebe es nicht mehr den klassischen Studierenden, sondern auch all jene, "die ein Interesse an Bildung haben".

Unis beklagen die oft fehlende Studienvorbereitung durch die Schulen

Draußen vor dem neuen Palais ist es noch leer an diesem Tag kurz vor dem Semesterstart. Die Uni  war oder ist für viele hier ein Sprung ins kalte Wasser, denn die Schule habe kaum Vorwissen vermittelt, sagen viele. Doch es gibt auch andere Stimmen - und das zeigt: Wie gut eine Schule auf das Studium vorbereitet, hängt immer noch vor allem von der Schule ab.

Falsche Erwartungen an die Universität, schlechte Vorbereitung und Bildungslücken bei den Schulabgängern waren Klagen, die Hochschulvertreter im Frühjahr im Wissenschaftsausschuss im Potsdamer Landtag vorgetragen hatten. Den Studienanfängern fehle es an grundlegenden Kenntnissen in Mathematik oder an Textverständnis. Manche schlugen zudem die Einführung eines Uni-Knigge vor, um zu vermitteln, wie eigentlich ein Professor richtig angesprochen wird.

Auch Daniela Stokar von Neuforn, Leiterin des Zentrums Studium, Karriere und Marketing an der TH Brandenburg berichtete von teilweise völlig falschen Erwartungen an das Studium. Mehr und mehr habe sie mit Menschen zu tun, die "an grandioser Selbstüberschätzung leiden oder einfach gar kein Gefühl dafür haben, wie die eigenen Leistungen sind". Oft würden die Studierenden von einem Kulturschock erzählen, weil sie sich das Studium weniger theoretisch vorgestellt hätten. Viele dieser Probleme aber hätten eigentlich schon früher geklärt werden können, sagt Stokar von Neuforn. Sie berate mehr und mehr junge Menschen, die das Studium abbrechen wollen, wobei es darum gehe zu fragen, welches die eigentlichen Gründe für die Studierenden seien, ob vielleicht einfach das Geld fehle oder ob es um die Selbstorganisation geht.

Die TH Brandenburg versucht es nun mit einem neuen Mentorenprogramm: Drittsemester nehmen Erstsemester an die Hand und erklären, wie ein Campus funktioniert, wie man sich selbst strukturiert und einen Professor richtig anspricht.

Politik fordert mehr Flexibilität von den Hochschulen

Brandenburgs amtierende Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) zeigt sich verärgert über die Klagelieder der Hochschulen über das angeblich sinkende Niveau der Abiturienten. Doch auch sie sagt: Die Zahlen derer, die ein Studium nicht erfolgreich beenden oder eine duale Ausbildung abbrechen, seien zu hoch. Ernst plädiert darum für eine bessere Kooperation zwischen Schulen und Hochschulen. Junge Menschen müssten bereits in der Schule die Uni kennen lernen, argumentiert sie.

Auch Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD) würde nach eigener Aussage mehr Vorbereitung in den Schulen begrüßen. Sie erwarte auch mehr Flexibilität von den Hochschulen. Schließlich würden heute andere Kompetenzen abgefragt, als die Hochschulprofessorinnen und Professoren das zu ihrer Schulzeit kannten, sagt sie.

Beide Ministerinnen begrüßen, dass inzwischen mehr als die Hälfte jedes Abiturjahrgangs studieren wollen. Klar aber sei damit auch, dass damit auch die Voraussetzungen vielfältiger werden, die die Studierenden mitbringen. Damit müssten beide Seiten, also sowohl die Schulen als auch die Hochschulen umzugehen lernen. 

Die Ministerien empfehlen den Erstsemestern in Zeiten scheinbar unbegrenzter Studiermöglichkeiten, neben dem Blick auf spätere Chancen auf dem Arbeitsmarkt vor allem jene Fächer zu wählen, die sie mit Leidenschaft machen. Britta Ernst geht noch einen Schritt weiter, denn sie sagt: Die Wahl des Studiums sei für das Leben genauso wichtig wie die Partnerwahl.

Sendung: Inforadio, 07.10.2019, 16.20 Uhr

Beitrag von Dominik Lenz

Kommentar

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27 Kommentare

  1. 27.

    Wozu denn bitteschön das 's'? Praktika ist doch schon Plural oder suchen Sie den Pluralissimus genau so wie der Rundfunk immer auf der Suche nach 'aktuellsten' ist? Beides ist kompletter Nonsens.

  2. 26.

    Das Dilemma ist doch unsere Einstellungspraxis: solange für die dummdödeligsten Jobs ein Studium verlangt wird (allem voran SozPäd oder Soz) werden alle Kinder studieren MÜSSEN, damit es ihnen nicht geht wie mir - ich kann mich trotz endloser Berufserfahrung nirgends bewerben, mir fehlt das Studium. Die Praktikanten in der HR/PA packen meine Bewerbung gleich auf den Stapel "minderqualifiziert". Ende des Recruiting-Prozesses. Armes Deutschland. Hier zählt nur der Stempel.

  3. 25.

    Da gibt's eigentlich nicht viel zu rätseln. In der "Pressebox" der TH Brandenburg von 2012 (!!) wurden die Gründe schon genannt.
    Hauptgründe für Studienabbrüche sind ungenügende Studienqualifikationen und mangelnde Leistungsbereitschaft.

  4. 24.

    Viele Eltern fördern doch ihre Kinder, wo sie nur können - egal ob in der Schulzeit oder danach, mit ihren Praktikas in anderen Städten bzw Auslandsaufenthalten (das muss einfach "drinsein" wie z.B. nach Australien), weil die Kinder es besser haben sollen, mit all ihren Möglichkeiten, als die Eltern. Ich kann ja verstehen, dass man in den 50ern - 70er Jahren so gedacht hat, aber wenn der Vater z.B. Abteilungsleiter ist, soll dann das Kind nach der Uni gleich Firmenchef werden?

  5. 23.

    Wenn ich die Kommentare von Frau Ernst und Münch lese bin ich immer mehr davon überzeugt, das die beiden Damen nicht von unserer Welt sind. Viele brechen das Studium ab. Aber ebenso viele schmeißen die Lehre hin weil es ja so schön ist auf Kosten anderer zu leben. Die jungen Leute wurden durch unser Bildungssystem beschissen auf das Leben vorbereitet. Sie haben in vielen Fällen eine mangelhafte Allgemeinbildung, können kaum Kopfrechnen und mit lesen und schreiben ist es auch nicht weit her. Fragt doch mal in den Ausbildungsbetrieben nach, dann habt ihr die Antworten.

  6. 22.

    gruselig - aber leider kein Einzelfall. Frage: haben die Eltern versagt? Hatten die Eltern denn sowas wie eine Inspiration, als sie selber dereinst ihre Jobs suchten? Können sie eigene Erfahrungen / Warnungen weitergeben? Das müssten Sie als Vater/Mutter derselben beurteilen können. Haben Sie damals beratend zur Seite gestanden?

    Eigene Erfahrung: bei mir tat es niemand. Niemand meiner beiden Eltern sprach mit mir über Beruf, Zukunft, Jobs. Nix. Diese Nachkriegs-Generation hat da wohl auch völlig uninspiriert die Ideen der Eltern übernommen. Die, wo die Eltern sich kümmerten, sind auch echt was geworden - tja. Denn ein "Kind" mit 20 oder jünger allein zu lassen bei diesen Dingen, oder erst nach dem Abi darüber nachzudenken, ist vermutlich ein bisschen dünne... wo soll es denn herkommen? Wer da keinen starken Charakter hat, der wird durch 12 Jahre Schule eher irritiert als beraten. Da braucht es Eltern. Oder bessere Schulen...

  7. 21.

    wie zutreffend , eine meiner Enkelinnen hat nun, nach gutem Abitur, privatem chinesich Unterricht , einem Praktikum bei der Jungrobbenaufzucht und einem Kanadaaufenthalt zur Verbesserung ihrer franz. Kenntnisse !!! ein Studium in Journalistik und Islamwissenschaften begonnen , Berufsziel unklar , aber egal...Eltern zahlen

  8. 19.

    Leistungsnachweise mußten jedes Semester vorgelegt werden, ansonsten war Schluß mit dem Studiengang . Nur bei attestierter Erkrankung gab es Ausnahmen

  9. 18.

    Akuter Lehrermangel, zahllose Ausfallstunden sind einige Gründe für die vielen Studienabbrüche. Dazu das grottenschlechte Bildungssystem unseres Landes. Jede Dorfschule macht ihren eigenen Lehrplan. Bildung darf nicht mehr Ländersache sein!!!!!

  10. 17.

    Ich kann Ex-Student nur zustimmen. Meine Erfahrung als Instrumental-Lehrer ist, dass im Laufe der vergangenen 30 Jahre die Bereitschaft, sich anzustrengen und Vorgaben zu erfüllen, stetig gesunken ist. Alles muss nur noch Spaß machen, sich für etwas anstrengen ist uncool, und wenn der, die, das Kind nicht mehr will - also keinen Bock mehr hat - dann wird eben etwas anderes ausprobiert. Durchhaltevermögen = Null.
    Solange Kinder schulisch in Watte gepckt werden, und ein rotes "falsch" am Rand des Heftes, wenn es soetwas noch gibt, unpädagogisch ist und man sich als Lehrer doch bitte "mit solchen Dingen zurückhalen" soll, werden wir weiterhin überdurchschnittlich bewertete Schüler ohne vernünftige Vorbereitung auf Garnichts produzieren.
    Dann hilft nur noch die Erbschaft von den Eltern, die ja nur das beste für die Kleinen wollten.

  11. 16.

    Bei manchen Ideen, ob bei den Ministerien oder hier in den Kommentaren, wird einem schlecht. Wie kann man so wenig von Bildungsbiografien wissen und dann pauschal urteilen wollen? Unis müssen flexibler sein und Studienwechsel oder Auslandssemester vereinfachen. Weniger verstaubte, föderale, partikularinteressengebundene Bildungspolitik!

    (Hoch)Schulstandorte sind Selektionsorte, an denen vornehmlich nach sozio-ökonomischen Kriterien selektiert wird - ein überhaupt nicht benannter Punkt von sozialer Ungerechtigkeit. In Erziehung, Sozialisation und Bildung ist der Anpassungs- und Erfolgsdruck in unserer neoliberalen Gesellschaft so groß, dass junge Menschen lieber irgendetwas studieren, statt das Passende oder eine Ausbildung zu beginnen, auch "dank" NC. Duale Ausbildung oder Studium gibt es, sind Erfolge von Bildungspolitik, werden aber im großen Stil seit Jahren abgeschafft in Deutschland.

    Dass "Erstis" nicht direkt die BA-Arbeit verfassen können, ist übrigens normal.

  12. 15.

    Zitat: 'denn die Schule habe kaum Vorwissen vermittelt' ...wie man/frau es hier auch an verschiedenen Kommentaren sehen kann. Fehlende Grundkompetenzen (= Deutschkenntnisse), die bereits im Schüleralter hätten angelegt werden müssen. Dann wundert es mich auch nicht, hier lesen zu müssen, dass die Eltern ein wenig "mitschult" seien, dass Relativsätze, in denen es nicht um einen Ort oder eine Richtung geht, mit "wo" beginnen und dass Adverbien groß geschrieben werden, etc. pp.
    Aber selbst beim rbb scheinen die einen oder anderen Sprachakrobaten (ganz gleich, ob mit oder ohne erfolgreich abgebrochenem Studium) untergekommen zu sein, wie man es täglich in Funk und Fernsehen in Form von Negativbeispielen wahrnehmen kann ('so, wie die soll das Kind bitte auf keinen Fall sprechen'!). Rundfunkklassiker: 'aktuellste'. Na klar, aktuell als Superlativ - geht's noch?
    Aber wat soll's? Es scheint ja niemanden zu stören, wie mit unserer Sprache umgegangen wird :-(

  13. 14.

    Für mich ein zeichen das das Abi zu einfach ist wenn soviele abbrechen müssen.

  14. 13.

    Ich kann Ex-Student nur zustimmen. Meine Erfahrung als Instrumental-Lehrer ist, dass im Laufe der vergangenen 30 Jahre die Bereitschaft, sich anzustrengen und Vorgaben zu erfüllen, stetig gesunken ist. Alles muss nur noch Spaß machen, sich für etwas anstrengen ist uncool, und wenn der, die, das Kind nicht mehr will - also keinen Bock mehr hat - dann wird eben etwas anderes ausprobiert. Durchhaltevermögen = Null.
    Solange Kinder schulisch in Watte gepckt werden, und ein rotes "falsch" am Rand des Heftes, wenn es soetwas noch gibt, unpädagogisch ist und man sich als Lehrer doch bitte "mit solchen Dingen zurückhalen" soll, werden wir weiterhin überdurchschnittlich bewertete Schüler ohne vernünftige Vorbereitung auf Garnichts produzieren.
    Dann hilft nur noch die Erbschaft von den Eltern, die ja nur das beste für die Kleinen wollten.

  15. 12.

    Das Brandenburger BM senkt von Jahr zu Jahr das Benotungsniveau, schafft die 2. Fremdsprache als Pflichtfach ab und will aber ein Feuerwehrfach einführen, um Nachwuchs zu rekrutieren (anstatt den Beruf attraktiv zu machen). Linksgrüne veraltete erfolglose Ideen werden weiter als neueste wissenschaftl. Erkenntnis "verkauft" und "durch das Dorf getrieben". Diese Versagenden rauben unseren Kindern Lebensfreude, die entsteht wenn man etwas geschafft hat, die oben beschriebenen Folgen sind das katastrophale Ergebnis. Chancen für gute Schüler werden zu Nichte gemacht, weil das Brandenburger Abi belächelt und runtergestuft wird. Ein Wechsel im BM ist mehr als überfällig - und das auf allen Ebenen.

  16. 11.

    Es gibt unterdessen auch so gute duale Studiengänge, mit eigenen Hochschulen, da verdient man, lernt den Beruf UND studiert - ganz ohne "wie darf ich nur den Prof ansprechen" - dahin wandern auch viele moderne Jugendliche ab, die nicht auf verstaubte Unis, Mief unter den Talaren und Prof-Anredefloskeln stehen. Wer auf sowas steht oder in die universitäre Forschung gehen will, kann ja an der Uni bleiben, der Rest soll bitte einen ordentlichen Beruf erlernen, praxisnah, fachorientiert, modern.

  17. 10.

    Ist doch logisch. Wer seit er oder sie oder es denken kann, nur erfahren hat, man braucht nurdas zu tun, was Spaß macht. Mama und Papa räumen alle Anstrengungen aus dem Weg und verklagen den Lehrer, sobald ihr Schätzchen sich mal anstrengen müsste oder eine schlechte Zensur bekommt. Bei Lernspielzeug heißt es nicht etwa:" richtig oder falsch", sondern:" großartig " und bei falscher Antwort:" nicht ganz ".
    Wer so aufwächst, kann natürlich kein Studium bewältigen.
    Was mir außerdem als Teamchef mit 30 Jahre altem Studienabschluss auffiel: In meiner Generation überlegte man sich, welchen Beruf man ausüben möchte und suchte sich das dazu passende Studium. Ich habe viele junge Bewerber erlebt, die nie überlegt hatten, was sie etwa mit einem Sinologie- oder Kulturtheorie-Studium anfangen können. Auch darauf, dass man ständig weiterlernen muss, sind viel von der super-umsorgten Kindheit und Jugend geprägten nicht vorbereitet.

  18. 9.

    Ich habe nicht studiert und auch kein Abi und doch arbeite ich heute in einem Job, wo das eigentlich Einstellungsvoraussetzung ist. Man sollte mal über diesen ganzen Anforderungswahnsinn nachdenken. In Deutschland zählen statt Leistung nur Papiere und Nachweise. Das ist eigentlich traurig.
    Uns fehlen Bus- und Bahnfahrer, Handwerker und viele andere Produktive Arbeiter, die letztendlich ja das erwirtschaften, was die Dienstleister nur verbrauchen.
    Man sollte endlich aufhören die Selbstverliebtheit der Jugendlichen zu züchten. Auch zählt dazu, dass man die Gehaltsverhältnisse der verschiedenen Jobs ins Gleichgewicht bringt. Ein Putzi ist mindestens genau soviel Wert wie ein Angestellter, der sich die Finger nicht schmutzig machen will. Das bedarf eines wesentlich höheren Mindestlohns. Arbeit muss endlich fair bezahlt werden, dann flüchten auch nicht so viele entgegen ihrer Eignung ins Studium.

  19. 8.

    Wenn es nur darum geht unabhängig von der Qualifikation so viele wie mögliche Abiturienten an die Unis zu bringen um irgendwelche UECD "Wettbewerbe" zu gewinnen, muss man sich gar nicht wundern.
    Wenn die Hörsäle überfüllt sind, dann läuft schon was falsch.
    Das böse Erwachen kommt, wenn wirklich Leistung und Eigeninitiative abgefordert wird.

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