Demo gegen hohe Mieten am Alexanderplatz
Video: rbb|24 | 03.10.2019 | Abendschau | Bild: Tobias Schmutzler/rbb

Mietendemo in Berlin - Tausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Unter dem Motto "Richtig deckeln, dann enteignen" haben in Berlin mehrere Bündnisse gegen hohe Mieten demonstriert. Angemeldet waren 10.000 Teilnehmer, gekommen sind allerdings weniger.

Unter dem Motto "Richtig deckeln, dann enteignen - Rote Karte für Spekulation" hat ein Bündnis aus rund 50 Initiativen am Donnerstag in Berlin für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. Die Demonstranten zogen für ihr Anliegen vom Alexanderplatz zum Kottbusser Tor. Für den Protestmarsch in Berlin waren laut Polizei 10.000 Teilnehmer angemeldet worden. Tatsächlich hatten sich am frühen Donnerstagnachmittag ein paar tausende Demonstranten versammelt. Die Veranstalter sprachen von 4.000 Teilnehmern, die Polizei senkte ihre eigene Schätzung derweil am Nachmittag von 2.500 auf rund 1.700 Teilnehmer.

Gegen 14 Uhr war der Demozug am Alexanderplatz gestartet. Die geplante Route verlief weiter über Mitte und Kreuzberg zur SPD-Zentrale am Willy-Brandt-Haus. Der Demonstrationszug endete schließlich am Nachmittag am Kottbusser Tor.  

Auf der Kundgebung vor dem Marsch war die Stimmung friedlich und ausgelassen. Zahlreiche Menschen kamen in rot, manche auch als Miethai kostümiert.

Demonstranten gegen Aufweichung des Mietendeckels

Angesichts des angespannten Wohnungsmarktes in Berlin will die rot-rot-grüne Landesregierung alle Mieten für fünf Jahre per Gesetz einfrieren. Das Bündnis kritisiert, dass der Senat den Gesetzesvorstoß an entscheidenden Stellen aufgeweicht und die Interessen der Vermieter zu sehr geschützt habe.

"Wir brauchen einen Mietendeckel und kein Sieb", kommentierte laut Mitteilung Jonathan Dießelhorst von der beteiligten Initiative "Stadt von unten". "Die Demonstrierenden fordern einen Mietendeckel, der einen Mietenstopp, vor allem aber die Absenkung von Mieten auf ein bezahlbares Niveau durchsetzt", teilten die Veranstalter weiter mit.

Im April hatten in Berlin Zehntausende gegen "Mietenwahnsinn" und Wohnungsnot protestiert. Gleichzeitig startete ein Volksbegehren für die Enteignung großer Immobilienkonzerne.

Sendung: Inforadio, 03.10.2019, 14:00 Uhr  

Kommentar

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91 Kommentare

  1. 91.

    Eleonora, Berlin Steglitz, Freitag, 04.10.2019 | 13:08 Uhr:
    "Auch wenn die Mietsteigerungen in Berlin überdurchschnittlich hoch waren, so darf man den Ausgangswert nicht außer acht lassen. Diesbezüglich hat Berlin als Metropole Nachholbedarf."

    Nein, Berlin hat KEIN Nachholbedarf!

    Eleonora, Berlin Steglitz, Freitag, 04.10.2019 | 13:08 Uhr:
    "Die Mieten sind in Berlin nicht überhöht, die Demo war nicht nötig."

    Es gibt nicht "Die Mieten" in Berlin. Nicht alle Mieten sind überhöht. Aber es gibt zuviele überhöhte Mieten in Berlin!

  2. 90.

    Eleonora, Berlin Steglitz, Freitag, 04.10.2019 | 13:08 Uhr:
    "Man vergisst bei dem Anspruch nach weiterhin günstigen Mieten jedoch, dass sich Berlin in den letzten 30 Jahren sehr herausgeputzt hat und international begehrt ist."

    Es geht nicht um "günstige" Mieten, sondern gegen völlig überhöhte Mieten, aus denen hohe Renditen gezogen werden.

    Eleonora, Berlin Steglitz, Freitag, 04.10.2019 | 13:08 Uhr:
    "Dadurch kann der Preis nicht fallen. Das ist ein einfaches Marktgesetz."

    Sicherlich werden die Mieten nicht sinken, aber sie sollen auch nicht überproportinal steigen. Deshalb muss der Markt reguliert werden. Ein unregulierter Wohnungsmarkt würde zu sozialen Katastrophen, Spannungen und Unruhen führen.

  3. 89.

    Lia R.:
    "Antwort auf [Immanuel] vom 04.10.2019 um 02:07
    Immanuel. Ob Sie es glauben oder nicht, die meisten Menschen mit Geld in den Fingern oder auf der Bank müssten bzw. mussten dafür sehr, sehr viel Arbeiten. Eigentlich wissen das alle, warum Sie nicht."

    Lia R. Ob Sie es glauben oder nicht, viele Menschen mit Geld in den Fingern oder auf der Bank haben nicht dafür arbeiten müssen. Sie haben das Geld geerbt oder das Geld "für sie arbeiten lassen". Ob Sie es glauben oder nicht, viele Menschen, die sehr, sehr viel Arbeiten, haben trotzdem nicht viel Geld in den Fingern oder auf der Bank. Ob Sie es glauben oder nicht, viele Menschen sind aufgrund von gesundheitlichen, mentalen oder sozialen Problemen benachteiligt und haben keinerlei oder nur sehr wenig Chancen, irgendwann einmal viel Geld in den Fingern oder auf der Bank zu haben. Zwischen Reichtum und harter Arbeit besteht keine zwingende Korrelation. Eigentlich wissen das alle, warum Sie nicht.

  4. 88.

    Steffen, Berlin, Freitag, 04.10.2019 | 11:44 Uhr:
    "Antwort auf [Immanuel] vom 04.10.2019 um 02:37
    "Da es aber Mieter gibt, die nicht dieses Glück haben und stark unter ihrem Vermieter leiden..." Wie schon gesagt, es ist ganz offensichtlich nicht die Mehrheit sondern eine kleinere Gruppe, die es zu allen Zeiten schon gab und bereits immer unter der Mietbelastung gelitten hat. Dafür gibt es Sozialwohnungen. Außer in Berlin natürlich, da fehlen diese."

    Ja, es gibt nicht genug Sozialwohnungen mit bezahlbaren Mieten, und sie lassen sich auch nicht so schnell herzaubern, und außerdem gibt es zum Teil völlig überhöhte Mieten. Als kurzfristige Lösung bleiben nur gesetzliche Mietbegrenzungen. Alles andere kann nicht kurzfristig helfen. Und wer nun an was Schuld hat, ist für eine kurzfristige Lösung zweitrangig!

  5. 87.

    Die Demonstartion für bezahlbaren Wonraum in Berlin (und der gesamten Bundesrepublik) "war nicht nötig"???! - Wie kann man so etwas Aberwitziges äußern?! Welche Expertise befähigt Sie zu solchen steilen Einschätzungen? - Ihre Haltung würde zu einer Zerstörung unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts und zum Verlust der bürgerlichen Mitte führen. Wollen Sie das Erfolgsmodell BRD opfern für die Extreme von Gated Communities und Slums, von Armeen privater Wachschützer und brennenden Barrikaden? In was für einer Welt leben Sie eigentlich?

  6. 86.

    @Steffen, da mich dieses Mietenthema sehr beschäftigt, habe ich hier schon öfters Kommentare verfasst, in denen genau das drin steht, was Sie angesprochen haben. Nr. 6, 7, 39, 46, 69.. einfach zurückblättern. Ich hoffe sehr, dass in Berlin bald die Vernunft und die Realität einkehrt. Schöne Grüße

  7. 85.

    Nein, nicht in der falschen Stadt......es gibt auch hier bezahlbare Wohnungen, nur eben nicht am Nabel der Welt.

  8. 84.

    Nico, Freitag, 04.10.2019 | 10:27 Uhr:
    "Antwort auf [Mira Weissbrodt] vom 04.10.2019 um 09:34
    Niemals, gerecht ist nur ein freier Markt."

    Wie kommen Sie denn auf diesen Unsinn, dass der freie, ungeregelte Markt, indem die Reichen und Bestverdienenden in einem Wohnungsmangelmarkt den Preis bestimmen, gerecht sein könnte ??? Das ist doch kompletter Unsinn !!!

  9. 83.

    Sie haben das Problem bzw. das Thema sehr gut beschrieben. Nur in einem einzigen kleinen Punkt möchte ich widersprechen: Ganz sinnlos war die Demo nicht, sie richtet sich nur an die falschen. Tatsächlich gibt es in Berlin Menschen, denen aufgrund der Mieten das Wasser bis zum Hals steht. Das ist aber nicht wegen der Vermieter sondern weil der Senat seinen sozialen Pflichten nicht nachkommt. Es fehlt für diese Menschen schlicht an Sozialwohnungen, weil kaum noch welche gebaut werden und dadurch der Gesamtbestand ständig sinkt. Gleichzeitig sitzen unzählige Gutverdiener in Sozialwohnungen, deren Einkommenssituation sich längst verbessert hat. Warum gibt es dafür keine Fehlbelegungsabgabe als sozialen Ausgleich? Diese Einnahmen könnten dann zur Unterstützung Einkommensschwacher dienen, um die Situation wenigstens vorübergehend zu entschärfen. Kommunaler Wohnungsbau muss trotzdem endlich durchstarten. Aber Lompscher schläft einfach weiter...

  10. 82.

    Nico, Freitag, 04.10.2019 | 10:12 Uhr:
    "Antwort auf [Immanuel] vom 04.10.2019 um 02:58
    "...Ghettos wohnen, mit rieisgen sozialen Problemen kann kein Vorbild für uns sein. Wir sollten uns also nicht daran anpassen!"
    Lieber die Probleme am Stadtrand als in der Stadt."

    Lieber keine Probleme durch Vermeidung von Ghettos mittels sozialer Durchmischung als Probleme am Stadtrand!

  11. 81.

    Heike, Berlin, Freitag, 04.10.2019 | 10:01 Uhr:
    "Wer am Nabel der Welt wohnen möchte, und als Ausstattungsmerkmal eine gute Anbindung an den ÖPNV will, sowie sich wünscht fast alles fußläufig zu erreichen, um womöglich auf das Auto zu verzichten, muss für die Miete eben tiefer in die Tasche greifen. Der Mietspiegel berücksichtigt sämtliche Merkmale. Wer damit Probleme hat, wohnt in der falschen Gegend, sowie in der falschen Wohnung."

    ... und in der falschen Stadt! Dumm nur, wenn er hier verwurzelt ist, hier seine Familie lebt und hier seine Arbeit hat!

  12. 80.

    Doria, Mitte, Freitag, 04.10.2019 | 09:46 Uhr:
    "Protestieren gegen "Mietenwahnsinn" und "Wohnungnot", aber zentral und mit guter ÖPNV Anbindung wohnen wollen, und anderen das Auto verbieten wollen, sind mir die Richtigen."

    Belegen Sie bitte Ihre Behauptungen mit Quellen!!!
    Oder entstammt dies nur Ihrer pauschalisierenden Fantasie???

  13. 79.

    Nico:
    "Die Mieten sind bezahlbar, je nach Einkommen."

    Das gilt leider nicht für alle Berliner!

    Nico:
    "Der Rest ist in § 558 Abs. 3 BGB geregelt. Wo ist das Problem? Wozu eine Demo?"

    Die Kappungsgrenze reicht NICHT aus zur Linderung der Wohnungsprobleme, sonst hätten wir nicht die aktuellen Wohnungsprobleme.

  14. 78.

    Nico:
    "Städte insbesondere Hauptstädte sind weltweit teuer, so wird sich auch Berlin anpassen."

    Die Aufgabe der Politik ist es, aufgrund der dabei entstehenden Probleme den Anpassungsprozess zu verlangsamen.

    Nico:
    "Städte sind etwas für Leistungsträger oder die es waren."

    Leistungsträger sind auch Bus- und Müllfahrer, Supermarkt-Kassiererinnen, Hilfsarbeiter etc. pp., ohne die in der Stadt nichts läuft.

    Nico:
    "Danach richten sich die Preise für Immobilien und Mieten."

    NEIN.

    Nico:
    "Scheinbar gibt es dafür einen Markt der läuft."

    ... der aus dem Ruder läuft, indem er zu sozialen Problemen führt.

    Nico:
    "Sozialistische Tendenzen waren eine Laune des Kalten Krieges, die sind nun vorbei."

    Aber "sozialistische Tendenzen" will doch KEINER! Wie kommen Sie denn auf diesen UNSINN ???

    Es geht hier um SOZIALE Lösungen für Mietenprobleme!

  15. 77.

    "Was hat Enteignung mit sozialer Marktwirtschaft zu tun"?

    Was haben die brutalen Erpressermethoden der Immobilienmafia samt Entourage mit der sozialen Marktwirtschaft zu tun?

    "Findet sich nicht ein Staatssekretär (m/w/d), der im Bereich Städtebau ausgebildet wurde und Lompscher mit Fachwissen unterstützen kann"?

    Der wurde von den Helfershelfern der Immobilienmafia weggemobt.

    In der Affäre um den Staatssekretär Andrej Holm im Jahr 2017 forderte Kohlmeier als erster prominenter Sozialdemokrat den Rücktritt des Staatssekretärs. Er begründete dies mit seiner DDR-Biografie und dem intransparenten Umgang Holms mit seiner hauptamtlichen Stasi-Tätigkeit am Ende der DDR. Der taz-Journalist Erik Peter bezeichnete diese Forderung angesichts des Umstandes, dass Kohlmeiers Kanzlei sich auf ihrer Homepage als „Partner für Immobilieninvestment in Berlin“ anbiete als „kein Zufall“

  16. 76.

    Genau den Eindruck habe ich auch! Das sieht hier sehr nach infamen Medienkampagnen der Immobilienkonzerne- und womöglich auch -verbände aus. Ich halte es für unrealistisch, dass sich so viele Bürger hier ehrlich die Mühe machen, nur um sich in ihren Leserkommentaren höhere Mieten zu wünschen.

  17. 75.

    Möter, Freitag, 04.10.2019 | 08:36 Uhr:
    "Antwort auf [Immanuel] vom 04.10.2019 um 02:17
    Möter hat leider kein Zimmer frei, wir wohnen als Familie zu dritt in einer höherpreisigen privat vermieteten Dreizimmerwohnung, die wir uns locker leisten können, da wir alle drei fleißig sind."

    So geht es vermutlich auch anderen Familien, die aber vielleicht nicht das Glück gut bezahlter Jobs haben, denen Sie aber trotzdem ein "Zusammenziehen" empfehlen. Im übrigen könnten Sie natürlich ein Zimmer frei machen, wenn Sie schon ein "Zusammenziehen" anbieten. Ich denke, Sie sollten mit gutem Beispiel vorangehen und - entsprechend Ihrer Empfehlung - Bedürftigen eines Ihrer Zimmer anbieten, um nicht nur als zynischer Dummquatscher dazustehen.

  18. 74.

    Ich bin entsetzt über die Kaltschnäuzigkeit und Menschenverachtung einiger Kommentare hier: wer in Berlin wohnen möchte, solle gefälligst "tiefer in die Tasche greifen"! Die meisten greifen schon tiefer, als sie überhaut können!
    Dass „der Markt“ es allein und ungebremst nicht richtet, ist doch lange bekannt. Während der gesamten Regierungszeit von Kanzler Adenauer gab es einen kompletten Mietendeckel. In den 1980ern gab es einen in West-Berlin. Das war alles natürlich verfassungskonform und Teil unserer sozialen Marktwirtschaft. Heute brauchen wir so etwas dringender denn je, wenn wir das immer stärkere und immer gefährlichere Auseinanderdriften unserer Gesellschaft stoppen wollen. Daher: MIETENDECKEL JETZT UND WIRKLICH KONSEQUENT!

  19. 73.

    Es existiert kein freier Markt, er hat nie existiert und wenn, dann wäre er alles andere als gerecht. Sogenannte "Liberale" haben immer größten Wert darauf gelegt, dass ihre Privilegien, die sie auf dem angeblich so freien Markt genießen, durch Repression gegen die, die sie ausbeuten, abgesichert werden. Und sie haben immer den Staatsapparat, der für sie die Geschäfte ermöglicht, zum Teil selbst gestellt und darüber hinaus durch eine Riesenlobby beeinflusst.

    Demokratie statt bürgerlich- parlamentarischer Kapitalismus!

  20. 72.

    "Wem meinen Sie denn mit „euch“? Wenn Sie generell Vermieter meinen, dann sollten Sie mal hinterfragen bzw. recherchieren, warum sich die Vermieter eine Wohnung gekauft haben bzw. wer der jeweilige Vermieter ist. Meinen Sie in jedem Vermieter steckt das für Sie anscheinend rote Tuch „ein Kapitalist“, der nur so mit Geld um sich schmeißt und sich schon die Finger danach leckt, um endlich wieder jemanden abzuzocken? Wenn das so ist, dann dürften Sie nun wirklich in Schubladen denken"!

    Warum mußte es denn Betongold sein? Weil mit traumhaften Renditen geworben und auch erzielt wurden.

    Womit? Durch das Ausnutzen einer Mangelware, auf die jeder angewiesen ist und man so den Preis in schwindelerregende Höhen treiben konnte. Sprich: Abzocken!

    Warum haben sie keine Alternative gewählt, z.B. Staatsanleihen oder Edelmetalle? Aus Gier!

  21. 71.

    Ich werde ihre Geschichtsklitterung bis hin zur -fälschung nicht weiter kommentieren. Ihre Lügen ständig richtigzustellen ist müßig.

    Auch ihr rechtspopulistisches Politikerbashing ist keiner Antwort würdig. Aber ihr "weil seit 2015 immer mehr Leute einquartiert werden, die auch auf 'Nichtunistädte' verteilt werden könnten" ist hochinteressant.

    Sie wolle also DDR Methoden einführen, so mit Zuzugsgenehmigungen und das GG aushebeln, welches die "freie Wahl des Wohn- und Aufenthaltsortes oder Geschäftssitzes, d. h. die Möglichkeit eines Wechsels des Wohn- bzw. Geschäftssitzes sowie teilweise auch des Umzugs in andere Staaten mit deren Visum und Aufenthaltsberechtigung." ermöglicht?

    Sie lassen erneut durchblicken wessen Geistes Kind sie sind. Besonders der Hinweis auf die Jahreszahl 2015.

  22. 70.

    "Von ein paar Tausend klar links positionierten Leuten lässt sich der Senat zu einem aberwitzigen Mietendeckel zwingen und Investoren verschrecken, die gemeinsam mit der Stadt mehr Wohnungen bauen könnten".

    Ich bedanke mich für das treffende Beispiel dafür was ich genau einen Kommentar vorher geschrieben habe.

    "Der Immobilienmafia, deren Nutznießern und Entourage ist sehr daran gelegen die berechtige Kritik in ein bestimmtes Licht zu rücken, damit man weiterhin der ungehemmten Abzockerei der Mieter nachgehen kann".

  23. 69.

    @Nico, ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Viele Berliner tun sich schwer damit zu begreifen, dass ihr Sonderstatus seit dem Mauerfall weg ist. Dazu noch der Regierungswechsel von Bonn nach Berlin, dass Berlin jetzt auch noch Hauptstadt wurde. Da hat sich schon viel getan. Man vergisst bei dem Anspruch nach weiterhin günstigen Mieten jedoch, dass sich Berlin in den letzten 30 Jahren sehr herausgeputzt hat und international begehrt ist. Die Touristenströme nehme jährlich zu, weil Berlin absolut 'in' ist. Ebenso ziehen jährlich 40000 Menschen zusätzlich nach Berlin, obwohl noch nicht mal für die Hälfte neu gebaut wird. Dadurch kann der Preis nicht fallen. Das ist ein einfaches Marktgesetz. Auch wenn die Mietsteigerungen in Berlin überdurchschnittlich hoch waren, so darf man den Ausgangswert nicht außer acht lassen. Diesbezüglich hat Berlin als Metropole Nachholbedarf. Die Mieten sind in Berlin nicht überhöht, die Demo war nicht nötig.

  24. 68.

    Immanuel. Ob Sie es glauben oder nicht, die meisten Menschen mit Geld in den Fingern oder auf der Bank müssten bzw. mussten dafür sehr, sehr viel Arbeiten. Eigentlich wissen das alle, warum Sie nicht.

  25. 67.

    "Da es aber Mieter gibt, die nicht dieses Glück haben und stark unter ihrem Vermieter leiden..." Wie schon gesagt, es ist ganz offensichtlich nicht die Mehrheit sondern eine kleinere Gruppe, die es zu allen Zeiten schon gab und bereits immer unter der Mietbelastung gelitten hat. Dafür gibt es Sozialwohnungen. Außer in Berlin natürlich, da fehlen diese. Daran Schuld sind aber nicht die Vermieter sondern unser Bausenat. Die lassen massenweise Wohnungen aus der Preisbindung auslaufen, sind aber nicht bereit, für ausreichend Ersatz zu sorgen. Die Kritik richtet sich also an die Falschen. Der vorhandene Berliner Wohnraum findet reißenden Absatz bei Leuten, die diese Mieten locker zahlen können. Die würden mit einer Mietpreisbremse sinnlos entlastet. Geringverdiener hätten trotzdem keine Chance, weil Vielverdiener bevorzugt werden. Wenn der Senat nicht endlich baut, wird die Situation noch schlimmer. Und Lompscher gedenkt gar nicht, etwas zu tun. Die führt lieber Klassenkampf.

  26. 65.

    "...Ghettos wohnen, mit rieisgen sozialen Problemen kann kein Vorbild für uns sein. Wir sollten uns also nicht daran anpassen!"
    Lieber die Probleme am Stadtrand als in der Stadt.

  27. 64.

    Wer am Nabel der Welt wohnen möchte, und als Ausstattungsmerkmal eine gute Anbindung an den ÖPNV will, sowie sich wünscht fast alles fußläufig zu erreichen, um womöglich auf das Auto zu verzichten, muss für die Miete eben tiefer in die Tasche greifen. Der Mietspiegel berücksichtigt sämtliche Merkmale. Wer damit Probleme hat, wohnt in der falschen Gegend, sowie in der falschen Wohnung. Man sollte hierbei auch berücksichtigen, wer den ÖPNV vor der Tür hat, spart eine Menge Geld.

  28. 63.

    Protestieren gegen "Mietenwahnsinn" und "Wohnungnot", aber zentral und mit guter ÖPNV Anbindung wohnen wollen, und anderen das Auto verbieten wollen, sind mir die Richtigen.
    Jetzt verstehen sie hoffentlich dass nicht alle in Bester Wohnlage wohnen können oder wollen. Vielleicht sind die Demonstranten auch bald aufs Auto angewiesen.

  29. 62.

    Der Mietendeckel ist okay, wenn ihn Grüne und Linke nicht torpedieren würden.
    Es ist kein Instrument zur Subventionierung des unteren Mittelstand oder von grünen Genossenschaften und Wohnungseigentümern. Er ist dazu da, die Spekulationen zu deckeln.
    Beste Möglichkeit sind keine Umlage der Grundsteuer auf Mieten und keine Erhöhung ohne Gegenleistung! Un natürlich Staatseigentum! 80 Prozent in Staatshand, nicht!!!!! Genossenschaften! Dann kann die Miete gestaltet werden.

  30. 61.

    Einkommensbezogen ist Berlin im Vergleich zu anderen Großstädten zumindest nicht teuer(Q:Statista). In Wien bekommt man als Neubürger nur mit langer Wartezeit eine städtische Wohnung und auch die Preisregulierten werden eher im Familien- und Bekanntenkreis weitergereicht. Der Student in der Sozialwohnung lebt wie hier später als Anwalt weiterhin subventioniert. Wohnungen im unregulierten freien Markt sind gerne deutlich teuer als hier in Berlin und häufiger nur befristet anmietbar. Dazu kommt noch das Gesossenschaftsmodell mit teils sehr hohen Anteilpreisen, die auch als erklägliche Anzahlung für eine ETW taugen würden. Die Stadt will vermehrt preiswertere, aber tendenziell kleinere Wohnungen bauen.

    Die Riesensiedlungen, die in West- wie Ostberlin in der 60ern bis 80ern gebaut wurden, haben, wenn auch in kleinerem Maßstab ähnliche Probleme wie Paris. Aus den Fehlern muss gelernt und auf eine dauerhafte soziale Mischung geachtet werden.

  31. 60.

    Städte insbesondere Hauptstädte sind weltweit teuer, so wird sich auch Berlin anpassen.
    Städte sind etwas für Leistungsträger oder die es waren. Danach richten sich die Preise für Immobilien und Mieten. Scheinbar gibt es dafür einen Markt der läuft.
    Sozialistische Tendenzen waren eine Laune des Kalten Krieges, die sind nun vorbei.
    Die Mieten sind bezahlbar, je nach Einkommen. Der Rest ist in § 558 Abs. 3 BGB geregelt. Wo ist das Problem? Wozu eine Demo?

  32. 59.

    Möter hat leider kein Zimmer frei, wir wohnen als Familie zu dritt in einer höherpreisigen privat vermieteten Dreizimmerwohnung, die wir uns locker leisten können, da wir alle drei fleißig sind. Aber ich kann ihnen gerne noch einmal schildern wie das klappt.

  33. 58.

    Wow, hier hat sich ja die ganze Horde von Vermietern versammelt, um gegen den Mietendeckel zu wettern.

    Sorry Leute, aber jede Form der Kapitalanlage hat ein Risiko. Damit muss man einfach leben können oder sein Geld auf das Sparbuch packen. Ihr verdient sehr gutes Geld seit Jahren und es können auch mal weniger ertragreiche Zeiten kommen.

  34. 57.

    "Billigmieten"???
    Was ist Ihr Maßstab?
    New York? Ja, dann sind unsere Mieten "Billigmieten".
    Oder die Einkommen in Berlin? Nein, dann sind unsere Mieten keine "Billigmieten".
    Wohnungen gibt es schon jetzt kaum und die Weltbevölkerung wird nicht nur wegen gedeckelter Mieten alles stehen und liegen lassen und in ein fremdes Land umziehen!

    Vergleichen Sie doch einfach mal die Berliner Situation mit der entspannteren Situation in Wien, dann werden Sie zu ganz anderen Schlussfolgerungen kommen.
    Aber man kann sowieso nicht die verschiedenen Städte miteinander vergleichen ohne die speziellen Besonderheiten zu berücksichtigen.
    Städte wie z.B. Paris, wo viele Arme in den Vororten (Banlieues) in Ghettos wohnen, mit rieisgen sozialen Problemen kann kein Vorbild für uns sein. Wir sollten uns also nicht daran anpassen!

  35. 56.

    John, Berlin, Donnerstag, 03.10.2019 | 21:00 Uhr:
    "Wie wäre es einfach mal mit Bauen von neuen Wohnungen. Aber bitte nicht vom Land sonst erleben wir das nächste Disaster siehe BER!"

    NEIN!
    Es sollte mehr sozialen und genossenschaftlichen Wohnungsbau geben - im Gegensatz zu Privatinvestoren: OHNE PROFIINTERESSE!
    Der BER mit seiner Komplexität und den vielen planerischen Fehlern hat NICHTS mit Wohnungsbau zu tun!
    Schließlich bauen auch die Wohnungsbaugesellschaften OHNE planerischen Katastrophen wie beim BER. Also Wohnungsbau geht auch wunderbar kommunal OHNE BER-Katastrophen!

  36. 55.

    John, Berlin, Donnerstag, 03.10.2019 | 21:00 Uhr:
    "Vielleicht hat es sich endlich auch unter uns Mietern rumgesprochen wie fatal die Auswirkungen eines Mietdeckels für uns wären."

    Der jetzt diskutierte Mietendeckel hat noch viele Unstimmigkeiten. Aber er ist ja noch nicht verabschiedet und wird vorher noch mehrmals geändert werden.

    John:
    "Habe schon viele Anfragen aus dem Ausland meiner Familie bekommen, alle wollen jetzt erst recht nach Berlin."

    Na dann erklären Sie Ihren Freunden, dass es überhaupt nicht einfach ist, eine Wohnung zu bekommen - egal ob mit oder ohne Mietendeckel.

    John:
    "Es gibt keine günstigere "Weltstadt" mit so niedrigen Mieten."

    Das stimmt. Und die Mieten werden sich an das Weltniveau anpassen. Aufgabe der politik ist es, diese Anpassung soweit wie möglich zu verlangsamen, solange sich die Einkommen auch nur langsam entwickeln. Berlin sollte nicht so schnell die sozialen Probleme bekommen, die die anderen Weltstädte haben.

  37. 54.

    Steffen, Berlin, Donnerstag, 03.10.2019 | 19:48 Uhr:
    "Wenn es Ihnen zum Demonstrieren zu kalt war, dann kann der Druck durch drohende Mietsteigerungen nicht all zu groß sein. Spricht tatsächlich dafür, dass nur ein verhältnismäßig kleiner Teil der Berliner wirklich ein (drohendes) Problem hat. Die große Masse scheint sehr zufrieden mit ihrem Vermieter zu sein, so wie ich."

    Ich bin auch zufrieden mit meiner Genossenschaft.

    Da es aber Mieter gibt, die nicht dieses Glück haben und stark unter ihrem Vermieter leiden, ist Handeln geboten, auch falls dies nur eine Minderheit ist, die mit ihrem Vermieter Probleme hat.

    Schauen Sie mal den Film "Betongold", dann wissen Sie, wie es einem unschuldigen Mieter ergehen kann, wenn der Vermieter nur deshalb ein Haus kauft, um die Mieter hinauszudrängen, um dann eine unvermietete Eigentumswohnung an Besserverdienende verkaufen zu können.

  38. 53.

    Alfred Neumann, Berlin, Donnerstag, 03.10.2019 | 19:39 Uhr:
    "Antwort auf [Immanuel] vom 03.10.2019 um 16:04
    Was hat Enteignung mit sozialer Marktwirtschaft zu tun?"

    Wenn die Vermietungspraxis eines Vermieter zu sozialen Verwerfungen führt, dann kann Enteignung ein Mittel sein. Bessere Mietgesetze wären ein anderes Mittel.

    Alfred Neumann, Berlin, Donnerstag, 03.10.2019 | 19:39 Uhr:
    "Warum folgt Lompscher nicht den Spielregeln der sozialen Marktwirtschaft und sorgt dafür, dass mehr bezahlbarer Wohnraum gebaut wird?"

    Weil dies NIE ausreichen würde, denn freie Wohnungen ziehen mehr Menschen nach Berlin. Es wird in Berlin - so wie in jeder westlichen Großstadt - immer Wonungsnot geben, egal wieviel gebaut wird. Die Wohnungsnot kann lediglich etwas höher oder niedriger sein, sie wird aber NIE mehr verschwinden und die Mieten kennen nur eine Richtung: nach oben. Dies kann durch den Gesetzgeber und die Wohnungspolitik lediglich gedämpft werden.

  39. 52.

    Alfred Neumann, Donnerstag, 03.10.2019 | 18:45 Uhr:
    "Antwort auf [Markus] vom 03.10.2019 um 13:51
    Lompscher zahlte für ihre erste Wohnung in Berlin 28 Mark - für die ganze Wohnung. So weit weg von kostenlos war das nicht."

    Was hat das mit dem Thema hier zu tun???

    Wer die Mieten miteinander vergleicht, sollte aber auch die Löhne miteinander vergleichen. DDR-Mark und D-mark lassen sich sowieso nicht miteinander vergleichen, weil die DDR-Preise fiktiv waren.

    Natürlich waren die DDR-Mieten nicht kostendeckend und auch ein Grund für den Verfall der WOhnungen. Aber NIEMAND will diese DDR-Verhältnisse zurück, auch wenn dies immer wieder von den Gegnern einer sozialen Marktwirtschaft behauptet wird. Die DDR ist endgültig vorbei, und das ist auch gut so!
    Antworten

  40. 51.

    Möter, Donnerstag, 03.10.2019 | 17:35 Uhr:
    "Wenn, man einmal betrachtet:
    Zwei Personen, Einkommen zusammengerechnet großzügig von 2.000-4.000 Euro können sich doch ne 1.500 Euro 2-immer Wohnung leisten."

    Der See war durchschnittlich nur einen Meter tief, trotzdem ist die Kuh ertrunken.
    Nicht alle Arbeitgeber rechnen so "großzügig" wie ein "Möter".

    Möter:
    "Wenn natürlich ein Einzelner von 1.250 Euro 20 Stundenwoche in dergleichen Wohnung lebt, und über 1.000 Euro Miete bezahlen soll, sollte er sich etwas passenderes suchen, richtig arbeiten oder zusammenziehen."

    Dann sollte "Möter" schon mal ein Zimmer in seiner Wohnung freiräumen, damit ein Bedürftiger mit ihm zusammenziehen kann - entsprechend seines Vorschlages! Dieses Angebot von "Möter" sollte man annehmen, auch wenn derjenige wegen des Zusammenlebens mit diesem "Möter" vermutlich nicht zu beneiden ist. Zum Glück bin ich auf diesen "Möter" und sein großzügiges Angebot nicht angewiesen.

  41. 50.

    Möter, Donnerstag, 03.10.2019 | 17:35 Uhr:
    "Antwort auf [Immanuel] vom 03.10.2019 um 15:54
    was ist daran nicht zu verstehen:
    Ich miete, WENN es für meinen Geldbeutel bestimmt ist. Ich miete nicht mehr, wenn es mir zu teuer wird."

    ... und dann leben Sie auf der Straße. Schön für Sie! Andere wollen dies aber nicht!

    Möter, Donnerstag, 03.10.2019 | 17:35 Uhr:
    "Millionen Menschen in Berlin jaulen nicht und haben auch kein Problem mit den Mieten. Nur immer dieselben säuseln traumatisiert herum."

    Sie sind der einzige hier, der "jault"!

    Möter, Donnerstag, 03.10.2019 | 17:35 Uhr:
    "Vielleicht mal weniger in Szene-Cafés und Theater rumhängen und nicht bis in die Nacht Cocktails schlürfen"

    Sie sollten nicht von sich auf Andere schließen! Es "hängen" nicht alle so "rum", wie Sie!

  42. 49.

    Lia R., Berlin, Donnerstag, 03.10.2019 | 17:18 Uhr:
    "Antwort auf [Eleonora] vom 03.10.2019 um 16:08
    Eleonora. Ich stimme Ihren Kommentaren voll zu. Allerdings ist auch schon der Nullzinszeit vorbei. Sparen lohnt nicht, das ist der Knackpunkt. Wer ruft denn mal in Brüssel an."

    Und warum???

    Wer sagt denn, dass es Zinsen geben muss???
    Machen Sie doch selber eine Bank auf und zahlen Sie allen Sparern 10% Zinsen aus Ihrem Vermögen, denn wer soll denn diese Zinsen bezahlen???
    Warum sollen die Menschen mit viel Geld noch mehr Geld (Zinsen) bekommen, ohne dafür zu arbeiten, nur weil sie es auf eine bank bringen???

  43. 48.

    Max Müller, Berlin, Donnerstag, 03.10.2019 | 17:15 Uhr:
    "Zeugt nicht gerade von hoher Intelligenz der Teilnehmer wenn sie nicht wissen wie es zu DDR Zeiten mit Mietendeckel und Volkseigentum in diesem Stadtbezirk aussah!"

    Zeugt nicht gerade von hoher Intelligenz des Max Müller, wenn er nicht weiß, dass die Forderungen der Demonstranten nichts mit DDR-Verhältnissen zu tun haben. Aber für jemanden, für den alles, was nur etwas sozialer als der gegenwärtige Zustand ist, gleich DDR-Verhältnisse sind, der nur Schwarz-Weiß, nur freie Marktwirtschaft und DDR kennt, der zu keienrlei differenzierten Betrachtungen in der Lage ist, der gegen alles Soziale in einer Marktwirtschaft ist, ist das natürlich schwer zu verstehen.

    Max Müller:
    "sie nicht wissen wie es zu DDR Zeiten mit Mietendeckel und Volkseigentum in diesem Stadtbezirk aussah!"

    Max Müller weiß nicht, dass Mietendeckel NICHTS mit Volkseigentum zu tun hat. Armer Max!

  44. 47.

    Clara, Donnerstag, 03.10.2019 | 17:02 Uhr:
    "Antwort auf [Immanuel] vom 03.10.2019 um 15:54
    Keiner zwingt einen in der zu teuer gewordenen Wohnung zu bleiben und "vor die Hunde zu gehen".
    Einfach Mietsache kündigen, neue günstigere Wohnung suchen. Im Internet findet man Tausende, ebenso haben Gesellschaften immer welche frei."

    Über welchen Ort fernab von Berlin schreibt diese Frau???

  45. 46.

    @John, ich freue mich, dass Sie als Mieter dieses Problem der Billigmieten ansprechen. Durch eine Mietabsenkung wird der Berliner Immobilienmarkt INTERNATIONAL heiß begehrt und überrannt. Nur mit Beziehungen und Schwarzgeldzahlungen wird man dann bei einem Mieterwechsel zum Zuge kommen können und eine schmucke Altbauwohnung ergattern können. Entweder das Mietniveau wird in allen europäischen Großstädten abgesenkt, oder gar nicht. Dieses "linke" Vorhaben wird für alle Berliner und Neuberliner zugunsten der Besserverdiener scheitern. Ich bin mir dennoch sicher, dass die privaten Kleinvermieter ihre Immobilie nicht unter Wert vermieten werden. Dann würde entweder verkauft , oder Eigenbedarf angemeldet werden. Alles andere würde zwangsläufig zu Verlusten führen. Die jetzigen Bestandsmieten sind immer noch für eine Hauptstadt supergünstig.

  46. 45.

    War auch ein bißchen blöd diese Demonstration zur Enteignung auf den heutigen Tag zu legen.... Da kommen bei vielen vielleicht doch Erinnerungen von vor 30 Jahren hoch. Dies nur ein Tip für die Terminwahl für die nächsten Demo

  47. 44.

    Vielleicht hat es sich endlich auch unter uns Mietern rumgesprochen wie fatal die Auswirkungen eines Mietdeckels für uns wären. Habe schon viele Anfragen aus dem Ausland meiner Familie bekommen, alle wollen jetzt erst recht nach Berlin. Es gibt keine günstigere "Weltstadt" mit so niedrigen Mieten. Das wäre dann wirklich kein Spaß mehr. Wie wäre es einfach mal mit Bauen von neuen Wohnungen. Aber bitte nicht vom Land sonst erleben wir das nächste Disaster siehe BER!

  48. 42.

    Fundstück:

    "Das Mitgefühl ist die in uns eingebaute Schranke zum Unmenschlichen. Mit seiner Unterdrückung und Verzerrung ist die Geschichte unserer Zivilisation nicht nur verflochten, sie ist ihr Fundament"
    Arno Gruen

  49. 40.

    Ihr Artikel enthält fehlerhafte Informationen: Die geschriebene Route stimmt nicht, auch gab es keine Kundgebung vor dem Willy-Brandt-Haus. Anscheinend waren sie nicht bei der Demo, sondern nur dem Auftakt dabei.

  50. 39.

    @ Aisa, ich stimme Ihnen zu. Spätestens wenn ein Mietkataster eingeführt wird gehen uns die Augen auf, wie viele Wohnungen und Häuser von ausländischen Investoren aufgekauft wurden. 2012 hat mir ein Immobilienmakler in Berlin erzählt, dass man nicht mehr von 1 oder 2 Raumwohnungen spricht, sondern von Italienerwohnungen. In dieser Zeit stieg der Kaufpreis auch für kleinere Wohnungen in Berlin sprunghaft auf das Niveau, das vorher nur die größeren Wohnungen ab 100 Quadratmeter hatten. Ich hatte mir bereits damals gewünscht, dass ausländische Investoren die doppelte Grunderwerbsteuer zahlen müssen und "unsereins" dafür entlastet wird, damit mehr Berliner eine eigene Immobilie zur Absicherung kaufen können. Ich bin übrigens auf dem Markt ein kleiner Fisch und habe mir zur Altersvorsorge - wozu Vater Staat immer geraten hat- eine Wohnung gekauft und vermietet. Meine Mieter sind Spitzenverdiener, ich bin es nicht. Gibt es eine Mietabsenkung, dann muss ich verkaufen oder Eigenbedarf anmelden

  51. 38.

    Wenn es Ihnen zum Demonstrieren zu kalt war, dann kann der Druck durch drohende Mietsteigerungen nicht all zu groß sein. Spricht tatsächlich dafür, dass nur ein verhältnismäßig kleiner Teil der Berliner wirklich ein (drohendes) Problem hat. Die große Masse scheint sehr zufrieden mit ihrem Vermieter zu sein, so wie ich.

  52. 37.

    Was hat Enteignung mit sozialer Marktwirtschaft zu tun?
    Warum folgt Lompscher nicht den Spielregeln der sozialen Marktwirtschaft und sorgt dafür, dass mehr bezahlbarer Wohnraum gebaut wird? Mit ihrem Mietendeckel werden die Gutverdiener weiterhin leicht eine Wohnung finden, die Geringverdiener dagegen noch schwerer.
    Warum beginnt Lompscher nicht jetzt zu handeln, wo doch der Meitendeckel angeblich nur fünf Jahre gelten soll?

    Ab den 60 Jahren wurde in beiden Berlin viel gebaut. Dabei wurden auch viele Fehler gemacht, so dass die Leute von dort wegzogen, sobald sich für die eine Gelegenheit ergab. Das war gerade um die Jahrtausendwende zehntausendfach der Fall. Aus den Fehler muss man lernen und nicht einfach in Nichtstun verharren und sich an den Protestwählern erfreuen. Findet sich nicht ein Staatssekretär (m/w/d), der im Bereich Städtebau ausgebildet wurde und Lompscher mit Fachwissen unterstützen kann?

  53. 36.

    Wem meinen Sie denn mit „euch“? Wenn Sie generell Vermieter meinen, dann sollten Sie mal hinterfragen bzw. recherchieren, warum sich die Vermieter eine Wohnung gekauft haben bzw. wer der jeweilige Vermieter ist. Meinen Sie in jedem Vermieter steckt das für Sie anscheinend rote Tuch „ein Kapitalist“, der nur so mit Geld um sich schmeißt und sich schon die Finger danach leckt, um endlich wieder jemanden abzuzocken? Wenn das so ist, dann dürften Sie nun wirklich in Schubladen denken!

  54. 34.

    Sehr schön!

    Endlich mal eine Aufzählung des wesentlichen Ursache-Wirkungszusammenhangs der aktuellen Situation! Danke!

    Eine differenzierte Betrachtung erscheint durchaus sinnvoll, um nicht alles in eine Schublade zu schmeißen. Investitionen von Privatpersonen, die sich eine Wohnung anschaffen, um die eigene Rente aufzustocken und ausländische „Groß-Investoren“ sind nicht gleichzusetzen.

  55. 33.

    Wenn mit dem Mietendeckel soziale Ziele verfolgt werden sollen, dann sind die vorgeschlagenen Höchstwerte viel zu hoch, und vor allem die Steigerungen entsprechend der Inflationsrate verfehlt:
    https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.584727.de/18-21-1.pdf
    Inflationsbereinigt sind die verfügbaren Einkommen der oberen 10 % der Bevölkerung seit 1991 um 30% gestiegen, während die der unteren 10% um über 10% gesunken sind, wobei dieses Absinken insbesondere in den Jahren seit 2011 stattgefunden hat und sich offenbar weiter fortsetzt. Auch im 2. Dezil sind die Realeinkommen im gleichen Zeitraum real leicht gesunken.
    Eine Differenzierung zwischen Eigentümerinnen und Mieterinnen ergibt nach der Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung:
    „Bei Mieterinnen und Mietern ist die Armutsrisikoquote seit 1991 deutlich gestiegen: Lag die Armutsrisikoquote hier Anfang der 1990er Jahre bei etwa 16 Prozent, betrug sie im Jahr 2015 knapp 29 Prozent (Abbildung 9)“. (S.458)

  56. 32.

    Günstige Wohnung gibt es nicht. Was meinen Sie warum keiner mehr umzieht. Die paar freien Wohnungen sind teuer und es gibt zu viele Bewerber.

  57. 31.

    Lompscher zahlte für ihre erste Wohnung in Berlin 28 Mark - für die ganze Wohnung. So weit weg von kostenlos war das nicht.

  58. 30.

    Im Speckgürtel gibt es schon lange keine Wohnungen mehr. Auch Bauland ist knapp. Erst mal informieren dann kommentieren.

  59. 28.

    was ist daran nicht zu verstehen:
    Ich miete, WENN es für meinen Geldbeutel bestimmt ist. Ich miete nicht mehr, wenn es mir zu teuer wird.

    Millionen Menschen in Berlin jaulen nicht und haben auch kein Problem mit den Mieten. Nur immer dieselben säuseln traumatisiert herum. Vielleicht mal weniger in Szene-Cafés und Theater rumhängen und nicht bis in die Nacht Cocktails schlürfen, dann reicht auch das Geld für die Miete. Wenn man das nicht will, der Speckgürtel bietet ne Menge Wohnraum.

    Wenn, man einmal betrachtet:
    Zwei Personen, Einkommen zusammengerechnet großzügig von 2.000-4.000 Euro können sich doch ne 1.500 Euro 2-immer Wohnung leisten. Wenn natürlich ein Einzelner von 1.250 Euro 20 Stundenwoche in dergleichen Wohnung lebt, und über 1.000 Euro Miete bezahlen soll, sollte er sich etwas passenderes suchen, richtig arbeiten oder zusammenziehen.

  60. 27.

    Die Demo war ein Desaster, jedenfalls für die Veranstalter. Viel weniger Demonstranten als erwartet, hatten sich am dem Alexanderplatz versammelt. Fahnen der Linken und der DKP waren zu Hauf, von den angekündigten Gewerkschaften dagegen nichts zu sehen. Welcher Schluss lässt sich daraus ziehen? Ganz einfach: Von ein paar Tausend klar links positionierten Leuten lässt sich der Senat zu einem aberwitzigen Mietendeckel zwingen und Investoren verschrecken, die gemeinsam mit der Stadt mehr Wohnungen bauen könnten.

  61. 26.

    "Das ganze hat hier nichts mit Demo für bezahlbaren Wohraum zu tun sondern dient ausschließlich als Platform für eine politische Richtung".

    Unsinn wird durch Wiederholungen nicht wahrer oder sinnvoller. Die Mieten in der DDR war hoch subventioniert, wie auch andere Dinge des täglichen Bedarfs wie z.B. Grundnahrungsmittel und der ÖPNV.*

    Wer die Situation heute mit der der DDR Diktatur vergleicht, der macht genau dass, was er den Demonstranten vorwirft.

    Der Immobilenmafia, deren Nutznießern und Entourage ist sehr daran gelegen die berechtige Kritik in ein bestimmtes Licht zu rücken, damit man weiterhin der ungehemmten Abzockerei der Mieter nachgehen kann.

    *Daran alleine wäre die DDR wirtschaftlich gesehen NICHT zugrunde gegangen, da gab es andere Gründe für. Aber das ist ein anderes Thema.

    http://www.memo.uni-bremen.de/docs/m2706b.pdf

  62. 25.

    Eleonora. Ich stimme Ihren Kommentaren voll zu. Allerdings ist auch schon der Nullzinszeit vorbei. Sparen lohnt nicht, das ist der Knackpunkt. Wer ruft denn mal in Brüssel an.

  63. 24.

    Zeugt nicht gerade von hoher Intelligenz der Teilnehmer wenn sie nicht wissen wie es zu DDR Zeiten mit Mietendeckel und Volkseigentum in diesem Stadtbezirk aussah!

  64. 23.

    Keiner zwingt einen in der zu teuer gewordenen Wohnung zu bleiben und "vor die Hunde zu gehen".
    Einfach Mietsache kündigen, neue günstigere Wohnung suchen. Im Internet findet man Tausende, ebenso haben Gesellschaften immer welche frei.
    Das schließt natürlich "Beste Lage" aus. Sonst würde ja jeder da wohnen wo er gerne möchte. Geht aber nicht.
    Möters Vorschläge sind gar nicht so abwegig. Keinem wird hierzulande etwas geschenkt. Sicherlich auch nicht den Demonstranten.

  65. 22.

    Interessant ist die Formulierung, der Senat hätte den Gesetzentwurf aufgeweicht und die Interessen der Vermieter zu sehr geschützt...
    Wer hemmungslose Geld- und Profitgier weniger gegen das Gemeinwohl vieler Bürger durchsetzt, kann sich weder als Demokrat, noch als Vertreter der Berliner Bevölkerung verstehen. Punkt.

  66. 21.

    Ich lenke nicht vom Thema ab. Ich wehre mich aber gegen das intrigante Spiel unserer Berliner Politiker. SIE haben die Mietpreise in die Höhe getrieben, weil die Nachfrage das Angebot übersteigt und dennoch viel zu wenig gebaut wird; weil unter Sarrazin viele Tausende Sozialwohnungen zum Spottpreis verkauft wurden; weil die Baupreise durch immer neuere Bauvorschriften verteuert werden; weil seit 2015 immer mehr Leute einquartiert werden, die auch auf 'Nichtunistädte' verteilt werden könnten; weil die Mietnebenkosten wie Strom, Gas, Wasser enorm gestiegen sind; weil wir eine Nullzinspolitik haben und keine Rücklagen mehr gebildet werden können; weil durch die Finanzkrise Tausende ausländische Investoren ihr Geld über die Grenze gerettet und in deutsche Immobilien gesteckt haben ; weil das Lohnniveau in Berlin viel zu langsam steigt. Die Schuld an den gestiegenen Gesamtmietpreisen tragen ganz bestimmt nicht einzig und alleine die Vermieter! Zur Krönung folgte die Diätenerhöhung.

  67. 20.

    Sven, Berlin, Donnerstag, 03.10.2019 | 12:36 Uhr:
    "Der alte Traum heißt kostenloses wohnen. Im Kommunismus. Und natürlich selbst keine Investitionen zu tätigen.
    Ein Traum halt..."

    Der Einzige, der dies träumt, ist Sven, denn außer ihm fordert das NIEMAND!

    Sven:
    "Wir sollten besser aufpassen. Wie das nicht funktionierte gerät gerade in Vergessenheit."

    Da spricht der Sven zu sich selber im Plural Majestetis.

  68. 19.

    SB, Berlin, Donnerstag, 03.10.2019 | 11:31 Uhr:
    "Antwort auf [Gunter] vom 03.10.2019 um 10:06
    Das wird mit der in Berlin versammelten „Klientel“ einstweilen nicht möglich sein. Die wollen den schon x- und jedesmal wieder gescheiterten Sozialismus."

    Wenn man keinerlei Argumente hat, dann erfindet man einfach den "alternativen Fakt", die anderen würden "den schon x- und jedesmal wieder gescheiterten Sozialismus" wollen, um sich dann künstlich darüber aufzuregen.

    Wer keine Argumente hat, der schreit laut "Sozialismus", "DDR" und glaubt, dass diese inhaltslose Parole irgendeinen argumentativen Wert hätte.

    Ich bin immer wieder überrascht, dass es immer noch Menschen gibt, die in einem platten Schwarz-Weiß-Denken verfangen sind, für die es nur "freie Marktwirtschaft" ohne Regeln und "Sozialismus" gibt, für die alles Soziale, alles, was nicht "freie Marktwirtschaft" ohne Regeln ist - also auch "soziale Markwirtschaft" -, gleich "Sozialismus" ist.

  69. 18.

    Möter, Donnerstag, 03.10.2019 | 11:09 Uhr:
    "Antwort auf [Gunter] vom 03.10.2019 um 10:06
    Sehe ich auch so, wem die Miete zu hoch ist soll wegziehen. 6,78 € sind nun wirklich nicht sonderlich viel.
    Lösung des Problems: echte Vollzeit-Arbeit
    Lösung des Problems: Ehe oder Partnerschaft
    Lösung des Problems: kleinere Wohnung mieten
    Lösung des Problems: an den Stadtrand ziehen
    Lösung des Problems: Prioritäten setzen"

    Der empathielose Zyniker "Möter" will die Menschen, die unter dem Mietenwahnsinn
    in "echte Vollzeit-Arbeit" bringen, ohne allerdings zu verraten, wie das gehen soll,
    zwangsverheireten oder zwangsverpartnern,
    in kleinere Wohnungen zwingen, selbst wenn die verhandene Wohnung schon zu klein ist,
    an den Stradtrand in Armen-Ghettos umsiedeln, obwohl bekannt ist, dass der Speckgürtel auch nicht billig ist,
    "Prioritäten setzen", ohne zu erklären, was er damit meint - vielleicht: Wohnen ist nicht so wichtig?

    Alles nur billige, inhaltslose, arrogante Polemik von "Möter"

  70. 17.

    Gunter, Berlin Lichtenrade, Donnerstag, 03.10.2019 | 10:06 Uhr:
    "Bei einer Durchschnittsmiete von 6,78 € laut Mietspiegel 2019 in Berlin von Mietenwahn zu sprechen, zeugt wohl von erheblichen Realitätsverlust. Wir sollten uns neue Politiker suchen."

    Der See war durchschnittlich nur 1 Meter tief. Trotzdem ist die Kuh ertrunken.

    Meine Miete ist 4,02 €/m² netto kalt in meiner modernisierten Altbau-Wohnung in einer Berliner Genossenschaft. Dann muss es Wohnungen geben, die deutlich teurer als 7 €/m² sind, um auf eine Durchschnittsmiete von 6,78 €/m² zu kommen.

    Mietenwahnsinn zeichnet sich nicht unbedingt an der Durchschnittsmiete ab, sondern an den Höchstmieten!
    Antworten

  71. 16.

    Die Mietbelastungsquote steigt unbestreitbar (Quelle: https://www.destatis.de/DE/Service/Statistik-Campus/Datenreport/Downloads/datenreport-2018-kap-6.html) und ist im Begriff auch die von Vertretern aus der Immobilienbranche konstatierte Schmerzgrenze von dreißig Prozent zu durchbrechen (Ab dieser Grenze werden Zahlungsausfälle wahrscheinlich). Wer hierzulande und heutzutage vor sozialistischen Zuständen wie in der DDR warnt oder besser faselt (In der DDR kostete der m2 zw. 80 Pfennig - 1,25 Mark) verdient das Prädikat "Besonders FAKEFUL". Die ganze Gesellschaft wird seit Jahr und Tag, inklusive Daseinsvorsorge (Wasserversorgung, Bildungseinrichtungen, Krankenhäuser, Gefängnisse) zum Marktplatz erklärt, dereguliert und privatisiert das sich die Balken biegen, aber wenn der Staat im Sinne der Mehrheit der Bevölkerung an der Re-regulierungsschraube dreht, wird sogar die Vergangenheit der BRD als sozialistisch verklärt. Ohne Worte.

  72. 15.

    Das ist doch ein Witz in der DDR wurden Mieten von 25 - 100 Mark bezahlt.wer nicht zahlen wollte war das auch egal der Staat hatte das gedeckelt für seine politischen Thesen. Wie es dann aussah haben manche wohl schon vergessen oder garnicht erlebt. Das ganze hat hier nichts mit Demo für bezahlbaren Wohraum zu tun sondern dient ausschließlich als Platform für eine politische Richtung.

  73. 14.

    Danke Eleonora aus Berlin Steglitz für Ihren wunderbaren Kommentar. Komisch das die Leute immer alles so schnell vergessen. Grüße nach Steglitz!

  74. 13.

    Na wie wäre es denn wenn Sie sich vor Ort davon überzeugen, dass die von Ihnen geforderten Punkte bzgl. Mietsituation nicht erwähnt werden. Oder kann es vllt. doch sein, das der eine oder andere hier in einer geschlossenen Gruppe diese Punkte aufgreift. Es ist immer sehr einfach solche Aktionen von der Couch aus zu kritisieren. By the way, es steht jedem Bürger frei eine Demonstration anzumelden - probieren Sie es doch einmal aus und nehmen aktiv am Änderungsprozess teil.

  75. 12.

    Sie machen das Scheitern des Kommunismus an fehlenden Investitionen und 'kostenlosem Wohnraum' fest? Merken Sie selber, oder?.

  76. 11.

    Wa sie hier betreiben nennt man derailing, d.h. vom eigentlichen Thema ablenken. Wo waren ihre Beiträge als das Ganztagsparlament diskutiert wurde?

    Euch geht es doch nur um eines, Mieter weiter gnadenlos abzocken zu können.

  77. 10.

    Unsinn!

    Wo lesen sie etwas vom "kostenloses wohnen"? Das gab es noch nicht einemal in der DDR Diktatur, also das was sie hier mit "Kommunismus" verwechseln.

  78. 9.

    Bittesehr, es liegt an ihnen sich Gleichgesinnte zu suchen und eine Demo zu veranstalten. Nennt sich Demokratie, also genau das wogegen sie hier die ganze Zeit wettern.

  79. 8.

    Der alte Traum heißt kostenloses wohnen. Im Kommunismus. Und natürlich selbst keine Investitionen zu tätigen.
    Ein Traum halt...
    Wir sollten besser aufpassen. Wie das nicht funktionierte gerät gerade in Vergessenheit.

  80. 7.

    Kurze Korrektur : Die Diäten wurden nicht 40%, sondern satte 60% im Berliner Abgeordnetenhaus erhöht. Von 3944€ auf 6250€ . Nach 4 Jahren Dienstzeit lbesteht schon der Rentenanspruch. Jeder weiß, dass wir so viele Abgeordnete gar nicht brauchen. Ich hätte gerne eine Demo gegen Steuergeldverschwendung. Damit kann man dann vielleicht dringend Wohnraum bauen.

  81. 6.

    Zu dieser Demo fallen mir nur zwei Worte ein: VERKEHRTE WELT! Die Leute sollten auf die Straße gehen, um gegen die jüngste Diätenerhöhung im Berliner Parlament von Ca 40% zu demonstrieren. Sie sollten demonstrieren, weil zu wenig gebaut wird. Sie sollten fordern, dass endlich eine Fehlbelegungsabgabe für Sozialwohnungen eingeführt wird, die bei ca. 80% liegt. Sie sollten für den Bau günstiger Studentenapartments demonstrieren. Hauptsächlich sollten sie für eine gerechtere Politik demonstrieren, die unsere Gesellschaft eint und nicht spaltet. Genau damit sollten unsere Politiker mal anfangen. Betreibt eine Politik, die uns allen gerecht wird und keine, die euch nur mit leeren Versprechungen die nächste Wahl gewinnen lässt, damit es euch gut geht.

  82. 5.

    Das wird mit der in Berlin versammelten „Klientel“ einstweilen nicht möglich sein. Die wollen den schon x- und jedesmal wieder gescheiterten Sozialismus. Denn alle, die sich bisher an ihm versucht haben, haben ihn ja falsch gemacht. Die Berliner machen ihn aber dieses Mal richtig - ganz bestimmt! Sicher! Ausgerechnet die Berliner... ;-)

  83. 4.

    Wenn Sie unbedingt mehr Miete zahlen wollen, dann überweisen Sie von sich aus freiwillig mehr an ihren Vermieter. Aber lassen uns damit in Ruhe. Danke.

  84. 3.

    6,78 EUR??? Wo haben Sie denn den Wert her? Reines Wunschdenken. Das mit dem Realitätsverlust ist dann wahrscheinlich nicht nur ein Problem der Politiker...

  85. 2.

    Sehe ich auch so, wem die Miete zu hoch ist soll wegziehen. 6,78 € sind nun wirklich nicht sonderlich viel.
    Lösung des Problems: echte Vollzeit-Arbeit
    Lösung des Problems: Ehe oder Partnerschaft
    Lösung des Problems: kleinere Wohnung mieten
    Lösung des Problems: an den Stadtrand ziehen
    Lösung des Problems: Prioritäten setzen

  86. 1.

    Bei einer Durchschnittsmiete von 6,78 € laut Mietspiegel 2019 in Berlin von Mietenwahn zu sprechen, zeugt wohl von erheblichen Realitätsverlust. Wir sollten uns neue Politiker suchen.

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