10.11.2019, Berlin: Demonstranten des Bündnisses "Am Boden bleiben" blockieren die Haupthalle des Flughafen Tegels (Quelle: dpa/Fabian Sommer)
Video: Abendschau | 10.11.2019 | Laurence Thio | Bild: dpa/Fabian Sommer

Polizei prüft Flugtickets - Kontrollen bei Klima-Protest lösen Verkehrschaos in Tegel aus

Um Blockaden vorzubeugen, hat die Berliner Polizei am Sonntag rund um den Flughafen Tegel kontrolliert. Grund war eine angekündigte Aktion von Klima-Aktivisten. Diese blockierten zwar nicht - lange Staus und Behinderung gab es trotzdem.

Massive Behinderungen hat es am Sonntag am Flughafen Tegel gegeben: Wegen einer Protestveranstaltung von Klima-Aktivisten kontrollierte die Polizei Zufahrten zum Flughafen, sowie in und an den Terminals, so dass sich lange Staus auf den umliegenden Straßen und Schlangen im Gebäude bildeten. Grund für die Kontrollen war eine Ankündigung der Gruppe "Am Boden bleiben", den "Ablauf" am Flughafen Tegel stören zu wollen.

10.11.2019, Berlin: Polizeiwagen stehen vor dem Hauptgebäude des Flughafen Tegel (Quelle: dpa/Fabian Sommer)
Bild: dpa/Fabian Sommer

Die Zufahrten Saatwinkler Damm und Flughafen Tegel von der A111 wurden am Sonntag gesperrt, ebenso der Saatwinkler Damm selbst zwischen Friedrich-Olbricht-Damm und Rohrdamm in beide Richtungen. Zahlreiche Passagiere stiegen aus Fahrzeugen und liefen die letzten Meter zum Flughafen. Im Terminal C beispielsweise bildete sich aufgrund der Kontrollen eine lange Schlange.

Ein Polizist kontrolliert das Flugticket und den Personalausweis einer Person, die den Flughafen Tegel betreten will.
Polizei kontrolliert Passagiere am Flughafen TegelBild: rbb/Donath

Rund 50 Aktivisten demonstrierten im Terminal A

Die Klima-Aktivisten hatten im Oktober angekündigt, "einen Berliner Flughafen mit Aktionen zivilen Ungehorsams zu blockieren". Anfang November hieß es dann: "Die Gruppe plant eine friedliche, transparente Aktion zivilen Ungehorsams, die sich nicht gegen einzelne Flugpassagiere richtet."

Am Sonntagvormittag versammelte sich eine Gruppe von rund 50 Aktivisten im Gebäude des Flughafens Tegel. Einige trugen Pinguin-Masken und setzten sich in der Haupthalle des Terminals A mit einem Plakat mit der Aufschrift "am Boden bleiben" auf den Boden. Dort warfen sie auch kleine Papierflieger durch die Wartehalle.

Laut Mitteilung wollten die Klima-Aktivisten mit der Aktion "gegen das stetige Wachstum der klimaschädlichen Flugindustrie" protestieren. Die Gruppe fordert "die sofortige Einstellung aller Inlands- und Kurzstreckenflüge sowie einen Ausbaustopp aller Flughafeninfrastruktur".

Aktivisten lösen Versammlung freiwillig auf

Die Berliner Polizei hatte sich im Vorfeld bereits auf Aktionen von Umweltaktivisten an einem der beiden Berliner Flughäfen eingestellt. "Der Aufruf ist uns bekannt", sagte eine Polizeisprecherin am Sonntagmorgen. Zu genauen Maßnahmen der Polizei hatte sie sich zunächst nicht geäußert. Am Vormittag begann die Polizei dann mit Kontrollen an den Zufahrtsstraßen zum Flughafen. Personen mussten unter anderem ihre Flugtickets vorzeigen.  

Im Terminal gestattete die Polizei unter Auflagen eine Kundgebung. Die Bedingungen waren laut Nachrichtenagentur DPA, dass niemand behindert werden durfte. Protestrufe sollten zudem die Flughafendurchsagen nicht übertönen. Daran hätten sich die Demonstranten gehalten, sagte ein Polizeisprecher später. Der Flugbetrieb selbst sei nicht beeinträchtigt worden.

Die Aktivisten beendeten die Veranstaltung am Nachmittag von alleine. Gegen 15 Uhr lösten sich auch die Staus rund um den Flughafen auf.

10.11.2019, Berlin: Demonstranten des Bündnisses "Am Boden bleiben" blockieren die Haupthalle des Flughafen Tegels (Quelle: dpa/Fabian Sommer)
Bild: dpa/Fabian Sommer

Kritik am Polizeieinsatz

Über Twitter teilte die Gruppe am Sonntag mit, es habe sich um eine "symbolische Blockade" gehandelt. Kritik äußerte das Bündnis an den "massiven Personen- und Ticketkontrollen": "Durch ihr Handeln hat die Polizei nicht nur für weiträumiges Verkehrschaos um den Flughafen gesorgt, sondern es steht auch in keinem Verhältnis zum friedlichen Protest der Aktivist*innen von 'Am Boden bleiben'."

Der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Marcel Luthe, forderte im Nachgang, die Flughafengesellschaft hätte "von ihrem Hausrecht Gebrauch machen" sollen, "statt den Blockadeeffekt durch selbstgemachte Staus und Personalverschwendung der Polizei noch zu vervielfachen".

Die Berliner Polizei rechtfertigte den großen Einsatz gegenüber dem rbb am Sonntag, man habe ausschließen wollen, dass der Flugbetrieb gestört würde.

Sendung: Inforadio, 10.11.2019, 12 Uhr

Kommentar

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109 Kommentare

  1. 108.

    Die rechtsextreme AfD und die artverwandte NPD unterwandern definitiv die Demokratie. Das ist deren erklärtes Ziel. Haben sie ihren Höcke nicht gelesen?

    Die sprechen doch die gleiche Sprache wie der Faschist wenn sie hier von "sonstige Verräter" fabulieren.

    Aus dem ganzen Unsinn sticht nur ein Satz hervor, "Niemand wählt das, was sein Leben und seine Existenz gefährdet."

    E-ben und deshalb sollte man nie eine "Partei" wählen in denen sich Nazis und Rechtsextreme befinden.

  2. 107.

    Du lieber Himmel, Ihre Omnipräsenz erschlägt einen ja regelrecht. Sie haben Recht. Ich sag ja schon nichts mehr. Alles gut...

  3. 106.

    Wir hinterlassen der Jugend..., eine desolate Gesellschaft und eine Partei, die unsere Demokratie unterwandert, sowie rechtsradikales Gedankengut wieder gesellsschaftsfähig machte.

    diese Partei, welche die Demokratie angeblich unterwandert, konnte nur so erstarken, weil die aktuelle Regierung anscheinend in den Augen dieser desolaten Gesellschaft hoffnungslos versagt hat.
    Wenn man Wenigverdiener, welche sich mit hach und krach ein Auto leisten können, verspricht, das diese in Zukunft mit diesem Auto nicht mehr fahren dürfen, sich kein neues Auto mehr leisten können, ohne Auto nicht arbeiten können und die schlecht bezahlte Arbeit noch verlieren, werden diese Menschen mit Sicherheit kein RRG oder in deren Augen sonstige Verräter mehr wählen. Niemand wählt das, was sein Leben und seine Existenz gefährdet. Also wählt man das, was am meisten die eigenen Interessen vertritt. Also entweder ganz links oder rechts am Rand - das hat nichts mit rechts/linksradikales Gedankengut zu tun!

  4. 105.

    Häme, Verbitterung und Empathielosigkeit...

    das könnte ich auch Klimaschützer zusprechen, welche die Schuld nur bei anderen Menschen suchen. Vorzugsweise bei den "alten" Generationen und alle anderen sollen sich jetzt einschränken und umstellen.

    Hinzu kommt noch eine große Portion Neid auf Dinge oder Ereignisse, die man sich selber nicht leisten kann und diese man dann großzügig opfert und da soll jeder Mensch gefälligst auch drauf verzichten und wenn das nicht freiwillig geht, dann sollen Verbote dies regeln.

    Wenn es diese "Klimaschützer" ernst meinen würden, dann würden die andere Wege gehen als das, was aktuell ständig zu lesen ist. Dann würde man bei den Hauptverantwortlichen vor der Tür stehen. Nur ohne Strom, Lebensmittel, Konsumgüter, Kleidung oder sonstige Annehmlichkeiten will auch kein Klimaschützer leben.

    oder sehe ich das falsch?

  5. 104.

    wenn man heute weiß, das sich durch die Belastung des Klimas das Wetter verändert, die Weltmeere wieder mehr Wasser haben - wie es schon vor Millionen von Jahren auch war, und die Menschen dieses vom Meer "eroberte" Land nicht verlieren wollen, dann muss man aktiv anfangen, etwas gegen die Gefahr zu unternehmen. Wie Dissident es schon schreibt, sollte man die Deiche endlich anpassen, damit das Inland vor dem Wasser geschützt ist. In Deutschland gab es schon mal tropisches Klima *schultern zuckt* auch nichts neues. Nur damals halt ohne Menschen und es wird irgendwann wieder eine Zeit kommen, wo es das geben wird. Tropisches Klima in Europa - die Frage ist nur mit oder ohne Menschen?
    Und da muss nun die Menschheit was gegen machen. Nicht Deutschland!!! WELTWEIT!!!!
    Es bring auch nichts, wenn Deutschland anfängt und niemand mitzieht. Es muss Weltweit ein Stichtag geben und alle müssen zeitgleich alles ändern nur das wird niemals passieren!

  6. 103.

    (5) Mal davon abgesehen, das man ohne den wirtschaftlichen Fortschritt, der seit über 200 Jahren existiert und dem wir unser schlechtes Klima verdanken, mit großer Wahrscheinlichkeit heute keine Lebensmittel im Überfluss hätten, es Armut herschen würde und sicherlich noch immer eine Gesellschaft hätten, wo es super reiche in Burgen und Schlößern gibt, dann das Fußvolk, was nichts besseres zu tun hat, als den "Herschern" den Hintern abzuwischen und aller hinterher zu schleppen und außerhalb der Gemäuer dann der Rest dahin vegetiert. Wer weiß, wie es gekommen wäre, wenn wir nicht den industriellen Weg gegangen wären?

    Vielleicht wären wir ja schon vor 100 Jahren von Seuchen ausgerottet worden und der Planet wäre heute Menschen frei?!?

    Also... anstelle ständig über die "Alten" herzuziehen, kann die Jugend es ja in Zukunft besser machen!

  7. 102.

    (4) Also erzählen Sie mir nichts von Umweltschutz! Ich habe alleine in meinem Leben schon mehr für Umwelt und Klimaschutz gemacht, als jeder dieser jugendlichen Klimaschützer heute, welche uns "Alten" die Schuld für etwas geben wollen, was vor über 200 Jahren begonnen hat und was dafür geführt hat, das diese tolle Jugend von heute so leben kann, wie sie es kennen! Eigentlich wäre ja mal was dankbarkeit angesagt und vor allem auch Respekt vor dem, was man für diese Jugend von heute überhaupt geschafft hat.
    Dazu gehört auch die Forschung im Bereich der Medizin, welche ohne diese ganze Umweltverschmutzung niemals statt gefunden hätte und ohne diese wären die Menschen nicht so alt geworden und es würde auch nicht so gute Medikamente geben. Wenn das alles nicht so gelaufen wäre, wie es heute ist, würde vielleicht gerade mal 1/5 der demonstrierenden Jugendlichen heute auf der Welt sein! Sollte man auch mal mit in die Überlegungen aufnehmen!

  8. 101.

    (3) Auch "unsere" Kinder und Enkel haben Bedürfnisse nach dem neusten Elektronik-Mist. Aber das, was gekauft wurde, wird pfleglich behandelt und innerhalb der Familie geteilt. Es gibt erst was neues, wenn das Alte defekt ist. Wenn was kaputt ist, wird es versucht zu reparieren. Wenn das nicht möglich ist, gibt es erst was neues.
    Niemand in unserer Familie nutzt irgendwelche sozialen Medien. Kein "whatsshit", kein "Fressenbuch" und kein "wer_kennt_karl.arsch_und_wo_steht_sein_klo.de".

    Urlaub wurde, als die Kinder noch klein waren, dort unternommen, wo man mit 4 Personen in einem Auto innerhalb Deutschland, BeNeLux, Österreich, Schweiz oder Polen hinkommt. Genutzt wurden schon Ferienwohnungen. Heute ist es nicht anders, bis auf das man nun getrennt Urlaub macht und man mit 2 Fahrzeugen irgendwo innerhalb der oben genannten Orte Urlaub macht.

  9. 100.

    (2)Ich habe noch nie eine Kreuzfahrt gemacht, bin privat noch nie geflogen und fahre aktuell mit meinen Fahrzeugen nur dienstlich oder wenn ich Termine habe. Dienstlich wird Ende des Jahres eingestellt, weil ich es nicht einsehe, meine komplette Fahrzeugflotte ein zweites mal einer "sinnlosen Umweltzone" anzupassen. Da schließe ich eher meinen Betrieb. Aus die Maus.
    Privat wird nur das nötigste mit dem PKW unternommen. Arztbesuche, Facharztbesuche und 1 Wocheneinkauf. Kleidungsstücke werden, wenn es möglich ist, geflickt, Socken gestopft und nicht ständig alles neu gekauft. Beim Schuhe kaufen achtet man auf Qualität, kauft kein "Chinabilligscheiß" sondern beim Schuhmacher und kann dann auch mal 5 Jahre und länger mit den Schuhen laufen. Wenn was an der Sohle ist = macht der Schuhmacher neu.
    Wie stehen "unsere" Kinder und Enkel dazu? Die leben das nach, was wir "Alten" es ihnen vorgelebt haben.

  10. 99.

    (1)Die Häme, Verbitterung und Empathielosigkeit müssen Sie mir mal in meinen Beiträgen zeigen.

    Was ich zum Thema Umweltschutz mache? Seit fast 40 Jahren trenne ich meinen Müll! Ich kaufte noch nie Plastikbeutel und habe immer Stoffbeutel bei mir. Autos werden, bis auf eine Ausnahme, ausschließlich gebraucht gekauft und so lange gefahren, bis diese nicht mehr reparierbar sind. Selbst mit fast 1Mio km bleiben die bei mir bis die auseinander fallen! Ich gönne mir teure Unterhaltungselektronik und nutze diese, bis diese nicht mehr repariert werden können. Z. B. ein 6000DM teurer 35 Jahre alter Röhrenfernseher im Wohnzimmer, der noch heute ein perfektes Bild und Ton abspielt. Brauche keinen Flachbildschirm mit extra Lautsprecher zu kaufen, wenn das "alte" wunderbar klappt. Obst, Gemüse, Eier, Milch und Fleisch wird vor Ort beim Bauern geholt! Was es nicht in der Saison gibt, gibts halt nicht! Kaufe kein Flugobst etc.

  11. 98.

    Jeder Ihrer Kommentare strotzt vor Häme, Verbitterung und Empathielosigkeit. Was tun Sie so für den Umweltschutz? Wie sind Ihre Kinder diesbezüglich positioniert? Sie verstehen eine Sache nicht: wir Alten sollten unbedingt den Ball flach halten. Wir hinterlassen der Jugend eine zerstörte Natur, eine desolate Gesellschaft und eine Partei, die unsere Demokratie unterwandert, sowie rechtsradikales Gedankengut wieder gesellsschaftsfähig machte. Das Recht zu Spott, Häme und Zeigefinger-hoch-Kritik ist dadurch verwirkt. Guten Tag.

  12. 97.

    Das Thema Wegwerfgesellschaft ist ein weites Feld. Mit ihrer Kritik an diesen "Klimaschützern" stimme ich überein. Sie fordern nur von anderen und geben nichts. So sind die Greta-Anhänger selbst zu bequem am Wochenende Demo zu machen. Die lächerlichen mehr an Selbstdarstellung orientierten Aktionen und Plakate machen jedem klar wie wenig die Fridays For Future wissen über die Herausforderungen des Klimaschutzes. So wird dieses Ziel des Pariser Übereinkommens nie erwähnt:
    2. „eine Förderung der Klimaresistenz“.
    Unter Klimaresistenz sind Anpassungsmaßnahmen an veränderte klimatische Bedingungen und deren Auswirkung zu verstehen. Z.B. Deiche als Schutz gegen steigenden Meeresspiegel, Anpassungen der Landwirtschaft/Lebensmittelproduktion an die Verschiebung der Klimazonen.

  13. 96.

    Ihnen ist schon bewusst, dass die Aktivisten gerade dafür protestieren, dass der Preis der Umweltzerstörung auch im Produkt widergespiegelt wird?


    und Ihnen ist schon bewusst, das die Aktivisten mit die Ersten sein werden, die sich beschweren, wenn der Preis für sämtliche Güter, inkl. Lebensmittel, Kleidung und sonstige Güter aufgrund dieser "Umweltzerstörung" steigen könnten?

    Zu der Bastelstunde am Flughafen... schon kurios, das man gegen Flüge demonstriert und dann auf dem Boden hockt und Papierflugzeuge bastelt und durch die Gegend wirft...
    Vor allem Papier... das wächst zwar nicht auf Bäumen aber kommt aus Bäumen... und Bäume sind auch für unser Klima verantwortlich. Jeder Baum, der gefällt wird, verschlimmert die Situation nur und dann bauen Klimaaktivisten Papierflieger... unglaublich was hier im Namen von Klima und Umweltschutz abgezogen wird.

    Sorry das wollte ich nur mal los werden ;-)

  14. 95.

    Die deutsche Jugend kümmert sich derweil weiter um Probleme, die man in Deutschland lösen kann.

    und was ist mit der Jugend, welche nicht aus Deutschland kommen und nicht "deutsch" sind, sich aber dennoch hier in Deutschland aufhalten und sich an den Aktionen beteiligen?
    Dürfen die sch nicht um diese Probleme "kümmern", da diese nicht "deutsch" sind? Haben die nicht das Recht dazu?

    tztztz... hört sich wie AfD Propaganda an. Pfui...

  15. 94.

    Die Probleme, die nur hier in Deutschland gelöst werden können sind zum Beispiel die in Deutschland verursachten Emissionen.

    und was ist mit den Emissionen, welche von Niederlande, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Schweiz, Österreich, Tschechien, Polen und Dänemark über die deutschen Grenzen wabern? Gehören die beim Grenzübertritt ebenfalls zu Deutschland oder sind das nur Transit-Emissionen, welche sich beim Verlassen der Landesgrenze nicht mehr unser Problem sind?

    Was ist mit dem ganzen Zeugs, welches in Deutschland für die Welt produziert und in alle Länder exportiert werden? Da diese Güter ja nicht für uns produziert wurden, sollten die Emissionen auch nicht uns zu Lasten gelegt werden. Also wieder ein Problem gelöst ;-)

  16. 93.

    Die Probleme, die nur hier in Deutschland gelöst werden können sind zum Beispiel die in Deutschland verursachten Emissionen. Aber das wissen Sie natürlich selbst, warum fragen Sie dann?

  17. 92.

    Ja. Schon verstörend, finde ich auch. Aber ich kommentiere sowas nicht mehr. Ick lese und wundre mir...^^

  18. 91.

    Ihnen ist schon bewusst, dass die Aktivisten gerade dafür protestieren, dass der Preis der Umweltzerstörung auch im Produkt widergespiegelt wird? Was machen Sie derweil für den Umweltschutz? Wann haben Sie zum letzten mal ihre Socken gestopft?

  19. 90.

    Welche Probleme können denn bitteschön nur hier in Deutschland gelöst werden? Und wer ist "die deutsche Jugend"? Ich komme immer mehr zur Erkenntnis, dass es sich hierbei eher um einen lustigen Zeitvertreib handelt als sich ernsthaft mit dem Thema auseinanderzusetzen. Zu meiner Beruhigung weiß ich aber, dass es auch solche Jugendlichen gibt, deren Ansichten und Taten ernst zu nehmen sind.

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